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Mönchspfeffer?!

28. September 2004 um 16:46 Letzte Antwort: 28. September 2004 um 18:40

Hi,

habt ihr Erfahrungen mit Mönchspfeffer gemacht? Im Bezug auf Schwanger werden.
Gute, schlechte...Her damit.

Liebe Grüße,
Sternchen

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28. September 2004 um 18:34

Wer lesen kann ist klar im Vorteil....
das ist eine Antwort aus deinem Posting......


"Bericht"
Gesendet von luderchen am 27 September um 14:29


habe da einen Bericht gefunden:



Mönchspfeffer wird im Volksmund auch Keuschlamm genannt. Dieser Name zeigt bereits die Wirkung, die dieser Pflanze im Altertum zugesprochen wurde. In Klöstern wurden die gemahlenen Samen als Gewürzpulver in hohen Dosen gebraucht, um den Geschlechtstrieb abzuschwächen. Bei geringer Dosierung bewirkt er das Gegenteil. Im Altertum wurde der Pflanze ein hoher Wert beigemessen. Der lateinische Name weist auf die Wirkung hin (agnos unschuldig, castus keusch). Den Früchten wird eine libidovermindernde Kraft nachgesagt. Mönchspfeffer ist ein 2 3,5 Meter hoher, dekorativer Strauch. Er gedeiht vorwiegend an Flussufern in Küstennähe und an Bachbetten und blüht von August bis Oktober in Traubenform. Später formieren sich die Samen mit pfefferartigem Geruch. Mönchspfeffer wird auch bei Hoden- und Prostataentzündung hilfreich eingesetzt. Bei Frauen regt er die Gelbkörperhormon- produktion an, was die Wirkung beim prämenstruellen Syndrom (PMS) erklärt. Durch deren Produktion kann auch die weibliche Fruchtbarkeit gesteigert werden und die Milchproduktion beim Stillen wird gefördert. 1998 verlieh die Deutsche Gesellschaft für Phytotherapie dem Schweizer Forschungsteam D.Berger, W. Burkhard, B. Meier und W. Schaffner den Rudolf-Fritz-Weiss-Preis. Im selben Jahr wurde D.Berger mit dem A.Vogel-Preis für seine Dissertation geehrt. Es konnte nachgewiesen werden, daß die Inhaltsstoffe der Samen, wie Aucubin, Agnusid, Casticin, ätherische Öle und spezielle Fettsäuren, gut verträglich gegen das prämenstruelle Syndrom wirken, da sie die körpereigene Progesteronbildung anregen. Dank diesem wissenschaftlichen Nachweis ist Agnus castus zu einer der wichtigsten Heilpflanzen für die weibliche Hormonregulierung geworden. Durch diese zyklusregulierende Wirkung ist es den Frauen den ganzen Monat hindurch wohler und sie können entspannter der täglichen Arbeit nachgehen.

Hier findest Du auch noch interesantes zum Thema:

http://www.medizinfo.de/annasusanna/wechseljahre/z--yklus.shtml

Ansonten einfach auf Googel Mönchspfeffer eingeben, da kommen viele Seiten raus...

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28. September 2004 um 18:37
In Antwort auf cili_12365954

Wer lesen kann ist klar im Vorteil....
das ist eine Antwort aus deinem Posting......


"Bericht"
Gesendet von luderchen am 27 September um 14:29


habe da einen Bericht gefunden:



Mönchspfeffer wird im Volksmund auch Keuschlamm genannt. Dieser Name zeigt bereits die Wirkung, die dieser Pflanze im Altertum zugesprochen wurde. In Klöstern wurden die gemahlenen Samen als Gewürzpulver in hohen Dosen gebraucht, um den Geschlechtstrieb abzuschwächen. Bei geringer Dosierung bewirkt er das Gegenteil. Im Altertum wurde der Pflanze ein hoher Wert beigemessen. Der lateinische Name weist auf die Wirkung hin (agnos unschuldig, castus keusch). Den Früchten wird eine libidovermindernde Kraft nachgesagt. Mönchspfeffer ist ein 2 3,5 Meter hoher, dekorativer Strauch. Er gedeiht vorwiegend an Flussufern in Küstennähe und an Bachbetten und blüht von August bis Oktober in Traubenform. Später formieren sich die Samen mit pfefferartigem Geruch. Mönchspfeffer wird auch bei Hoden- und Prostataentzündung hilfreich eingesetzt. Bei Frauen regt er die Gelbkörperhormon- produktion an, was die Wirkung beim prämenstruellen Syndrom (PMS) erklärt. Durch deren Produktion kann auch die weibliche Fruchtbarkeit gesteigert werden und die Milchproduktion beim Stillen wird gefördert. 1998 verlieh die Deutsche Gesellschaft für Phytotherapie dem Schweizer Forschungsteam D.Berger, W. Burkhard, B. Meier und W. Schaffner den Rudolf-Fritz-Weiss-Preis. Im selben Jahr wurde D.Berger mit dem A.Vogel-Preis für seine Dissertation geehrt. Es konnte nachgewiesen werden, daß die Inhaltsstoffe der Samen, wie Aucubin, Agnusid, Casticin, ätherische Öle und spezielle Fettsäuren, gut verträglich gegen das prämenstruelle Syndrom wirken, da sie die körpereigene Progesteronbildung anregen. Dank diesem wissenschaftlichen Nachweis ist Agnus castus zu einer der wichtigsten Heilpflanzen für die weibliche Hormonregulierung geworden. Durch diese zyklusregulierende Wirkung ist es den Frauen den ganzen Monat hindurch wohler und sie können entspannter der täglichen Arbeit nachgehen.

Hier findest Du auch noch interesantes zum Thema:

http://www.medizinfo.de/annasusanna/wechseljahre/z--yklus.shtml

Ansonten einfach auf Googel Mönchspfeffer eingeben, da kommen viele Seiten raus...

Und ich denke
das Google für solche fragen echt gut ist, und du sicher dort auch Antworten bekommst.
Und Luderchens Bericht drüber ist toll.
Alos, bitte nicht stressen, denn irgendwie ließt sich das bei dir so, als würdest du dich mächtig unter druck setzten. Wie lange probiert ihr denn schon, wenn ich mal so fragen darf???

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28. September 2004 um 18:40
In Antwort auf cili_12365954

Und ich denke
das Google für solche fragen echt gut ist, und du sicher dort auch Antworten bekommst.
Und Luderchens Bericht drüber ist toll.
Alos, bitte nicht stressen, denn irgendwie ließt sich das bei dir so, als würdest du dich mächtig unter druck setzten. Wie lange probiert ihr denn schon, wenn ich mal so fragen darf???

Mönchspfeffer
Mönchspfeffer (Vitex agnus castus)

Mönchspfeffer oder Keuschlamm ist ein Strauch aus der Familie der Verbenengewächse. Der Strauch kann bis zu 5 Metern hoch wachsen. Er trägt weiße bis rosafarbene oder violette Blüten. Die Heimat der Pflanze ist der Mittelmeerraum und die Krim. Heute wächst er auch in milden Gebieten Asiens, Amerikas und Afrikas. Die etwa 3,5 mm großen schwarzbraunen Früchte des Strauches enthalten Iridoide, etherisches Öl, Flavonoide, Bitterstoff und fettes Öl. Forschungen belegen eine Wirkung, die dem körpereigenen Botenstoff Dopamin verwandt ist. Dopamin ist ein Botenstoff und reguliert die Ausschüttung von Prolaktin. Eine Überproduktion von Prolaktin führt häufig zu Spannungsgefühlen in den Brüsten (Mastodynie). Es wird außerdem vermutet, dass Mönchspfeffer Einfluss hat auf die Ausschüttung von FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon), zwei Hormonen der Hypophyse, die den Menstruationszyklus regulieren.


Anwendung Mönchspfeffer ist eine Heilpflanze, mit der bestimmte Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom ursächlich behandelt werden können. Sie wird eingesetzt zur Behandlung von Zyklusunregelmäßigkeiten, Blutungsstörungen, Schmerzen während der Periode, Mastodynie, Hyperprolaktinämie und Wechseljahresbeschwerden.


Nebenwirkungen Nicht angewandt werden sollte Mönchspfeffer während Schwangerschaft und Stillzeit. Nebenwirkungen sind sehr selten. In einigen Fällen wurde ein juckender Hautausschlag beobachtet.

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