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Möchte Frauen mit FG oder missed abortion Mut machen

27. Februar 2007 um 23:19 Letzte Antwort: 2. März 2015 um 8:58

Ich habe hier in diesem Forum einen sehr lieben Menschen gefunden (danke Michaela!), dem ich diese Zeilen in etwas ausfühlicherer Version auch schon persönlich geschickt habe. Dennoch möchte ich euch einen Teil davon auch lesen lassen um den ganz traurigen unter uns ein wenig Mut zuzusprechen!

Ich habe meinen Krümel heute in der 9ten SSW verloren und hatte heute früh eine Ausschabung in Vollnarkose.

Wenn es interessiert und wem es vielleicht ein wenig hilft, wenn er selber betroffen ist, dem möchte ich folgendes sagen:

Was meinen Körper als auch die Seele betrifft, mir gehts recht gut. Keine Bauchschmerzen, kein Ziehen, kaum Blutungen. Bisher zumindest nicht, aber ist ja erst heute morgen gewesen. Ich bin nach der OP auch schon ganz schnell wieder durch die Gegend geeiert und ziemlich früh nach Hause. Es hört sich wohl etwas pervers an, aber ich bin auch ein wenig erleichtert, dass es nun alles zuende ist. Das Warten, das Bangen, das Hoffen, doch noch eine positive Nachricht zu bekommen, dass das Kleine lebt hat sich eine ganze Woche hingezogen. HCG Tests immer wieder einen Funken Hoffnung, das alles war schon sehr zermürbend und anstrengend. Eine Menge Tränen sind geflossen und auch schlaflose Nächte habe ich hinter mir.

Traurig bin und war ich die ganze letzte Woche ja schon. Ich habe allerdings auch das Glück, dass ich einen wahnsinnig tollen Partner und tolle Freunde habe. Außerdem habe ich ein Spitzen Team im Krankenhaus gehabt. Die Gyn und Entbindungsstation im Marienkrankenhaus in Schwerte ist übrigens absolut zu empfehlen! Gute Betreung und fachlich kompetente Beratung. Man hat mich heute abend sogar noch angerufen um zu fragen, wie es mir geht. Unglaublich oder?

Und dann, was noch viel wichtiger war, kam gestern noch "meine" Hebamme, der ich eigentlich aufgrund der Situation schon abgesagt habe. Dennoch wollte sie gerne für mich da sein. Also hatten wir ein ausfühliches einstündiges Gespräch bei mir Zuhasue, das mir viel Mut gemacht hat und alle offenen Fragen beantwortet.

Wie ihr seht, bin ich trotz des schweren Schicksalsschlages sehr, sehr positiv eingestellt. Ich gehe mit der Geschichte der Fehlgeburt offensiv und ehrlich um, weil ich denke, dass das der beste Weg ist, das ganze zu verarbeiten. Die Natur weiß was sie tun muss, wenn etwas "nicht stimmt" und ihre Entscheidung nehme ich an, auch wenn es weh tut.

Also rede ich auch mit Freunden und Verwandschaft drüber und nehme ihnen das beklemmende Gefühl, betretene Mitleidsbekundungen äußern zu müssen und peinlich rumzueiern ohne dass sie so recht wissen, was sie sagen sollen. Viele sind ganz baff, aber das hat nichts damit zu tun, dass ich abgezockt oder gefühlskalt bin. Ganz das Gegenteil ist der Fall.

Ich habe schon viele schlimme Dinge in meinem Leben erlebt und glücklicherweise auch schon einmal therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen dürfen. Dadurch habe ich gelernt, mit Krisen umzugehen aber auch den Platz für Trauer zu schaffen. Und diese Erfahrung gebe ich auch gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter, wenn es von meinem Gegenüber gewollt ist, ohne überheblich oder rechthaberisch wirken zu wollen.

Habt bitte jetzt nicht den Eindruck ich wäre durch und durch stark, ganz das Gegenteil ist der Fall! Ich kann auch sehr gut und schnell weinen. Und das ist mir ganz und gar nicht peinlich. Ich habe jedoch gelernt zu vertrauen, zu glauben, Krisen anzunehmen und mich eben auch schwach zu zeigen, wenn die Zeit und das Gefühl dafür da ist. Alles in diesem Leben hat einen Sinn und nach einem Tief kommt immer wieder ein Hoch! Und was ich weiß, für uns Frauen, die einen Krümel verloren haben, kommt ganz sicher noch ein gesundes Baby!

So, nun habe ich einen halben Roman geschrieben, aber ich dachte, das könnte vielleicht einer einzigen Frau in diesem Forum vielleicht helfen. Ich wollte es einfach auch gerne mal los werden und hoffe ich konnte ein paar von euch moralisch ein wenig aufbauen? Und nun bewege ich meinen von der Narkose nun doch noch ein wenig müden Körper mal ins Bett.

Wer sich gerne mit mir austauschen möchte oder Fragen hat oder Hilfe braucht, so kann er mir gerne eine email an: ladyhh67@yahoo.de schicken. Ich werde mein bestes geben und helfen wo ich kann.

Fühlt euch lieb umarmt
Kerstin

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28. Februar 2007 um 20:48

Missed abortion in der 9. SSW
Hallo Kerstin,
ich hatte heute vor einer Woche meine 2. Ausschabung innerhalb von 5 Monaten. Diesmal hatte ich wirklich die Hoffnung, daß es nicht wieder passiert. Leider wurde ich bei der Untersuchung bitter enttäuscht. Es war seit 10 Tagen nicht mehr gewachsen und das kleine Herzchen hatte auch aufgehört zu schlagen. Im Oktober hatte das Herzchen erst gar nicht angefangen zu schlagen und ich hatte starke Blutungen. Ich habe schon eine kleine Tochter, die dauernd fragt, was mit dem Baby ist und wann sie endlich ein Schwesterchen bekommt. Dies erleichtert mir die Situation natürlich nicht und ich werde täglich an die 2 verlorenen Krümelchen erinnert. Körperlich ist bei mir alles in Ordnung, aber innerlich geht es mir wirklich nicht gut. Deshalb komme ich abends gern ins Forum, wo ich mich verstanden fühle, weil andere auch schon das gleiche wie ich durchgemacht haben. Dies kann nur eine Frau verstehen, die auch schon einen Abort erlebt hat.
Dir wünsche ich alles Gute und das beim nächsten Mal alles gut geht.
Viele Grüße

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1. März 2007 um 12:39

Ähnliches erlebt
Hallo Kerstin,

bei mir wurde gestern, also am 28. Feb. ausgeschabt. Morgens noch bei der Frauenärztin und mittags dann schon im OP... Wir waren aber irgendwie schon darauf vorbereitet das es passieren könnte - musste 3 Wochen wegen Blutungen schon liegen. Jeden Tag die Hoffnung das das klein Herz noch schlägt und dann gestern der traurige Moment, es hatte aufgehört. In der 11+0 SSW. Auch bei mir gab es viele Tränen und Schmerz! Aber auch ich rede ganz offen darüber und das tut gut, ich denke auch das man so besser damit umgehen kann und das man es seinem Umfeld auch leichter macht. Genau wie bei Dir denke ich dann aber wiederum, hoffentlich wirke ich nicht zu abgebrüht, so ist das wirklich nicht, aber man fühlt sich einfach viel besser. Wenn man dann mal betroffen ist tauen auch andere Betroffene auf und reden dann über ihre Erfahrungen und dieser Austausch hilft auf jeden fall. Im Krankenhaus wurde mir immer wieder gesagt das jede 2. SS eine Fehlgeburt ist!! Das finde ich erschreckend!! So ein trauriges Ereignis, ist für Ärzte eigentlich ein Routineeingriff nur weil es so oft passiert! Trotzdem möchte ich allen Mut zusprechen und alles Gute Wünschen!

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3. März 2007 um 16:10

Missed abortion
Hallo Kerstin,
ich bin eigentlich nur eine stille Mitleserin und habe mich gerade angemeldet, weil ich Deinen Beitrag zum Mutmachen ganz toll finde.

Ich mußte auch ein solche schmerzliche Erfahrung machen : Habe meinen Krümel auch in der 9.SSW mit AS verloren am 15.01.07. Hatte die Pille im Okt.06 abgesetzt und es hatte auch gleich geklappt beim 1.Mal...war für uns ein Wunschkind...Ich war voll geschockt, als meine FA mir mitteilte, daß was nicht in Ordnung sei mit der SS. Kann es auch bis heute nicht glauben...Habe auch sehr viel mit Freunden und Fam. geredet, das hat mich sehr getröstet. Und einen sehr klasse Partner an meiner Seite zu haben, ist das beste Glück für mich.
Mir hat es auch sehr geholfen, mich von meinen Krümel zu verabschieden. Z.B. habe ich in der Kirche eine Kerze angezündet, zusammen mit meinem Freund. Das hilft der Seele und ich bin jetzt auch ein wenig erleichtert.
Nach so einer Erfahrung verspüre ich jetzt erst recht den Wunsch nach einem Krümelchen...Muß allerdings noch etwas geduldig sein, bis das HCG ganz weg ist...
Ich hoffe für uns und allen andren Mädels, denen es ähnlich geht, daß alles wieder normal wird und beim nächsten ÜZ klappt.

Mit diesen Worten viel Glück
LG cindy

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5. März 2007 um 11:24

Hallo Kerstin,
ich hatte voriges Jahr auch 2 Missed Abortion.
Es tut mir leid,aber ich finde es bemerkenswert das du nach deiner FG schon hier schreibst.Naja bei der 1FG wäre es vielleicht bei mir auch gegeangen aber nach der 2FG hab ich mich nicht gut gefühlt,mein Kreislauf war im Eimer war echt froh wo ich heim war und im Bett lag.Ich habe meine beiden in der 10+11Woche verloren,bei der 2FG im Oktober wusste ich dann 2Wochen später warum mir es so schlecht ging,ich verlor immer noch viel Blut und meine FÄ hatte dann festgestelt das ich noch Reste in der Gebärmutter hatte daraufhin musste ich noch mal zur Curettage.
Aber dann ging es bergauf hatte zwar noch zu kämpfen bis anfang Januar da wir beim Genetiker waren und wir getestet wurden und als das Ergebnis da war waren wir erleichtert wir sind völlig in Ordnung,und jetzt versuchen wir wieder schwanger zu werden.

Achso bei der letzten Missed Abortion wurde unser Sonnenschein untersucht und es wurde festgestellt das es das Turner Syndrom hatte,das heisst es wäre ein Mädchen geworden,da das Syndrom nur eben bei Mädchen auftritt.

Manu

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13. März 2007 um 14:29

Danke
Hallo Kerstin,
vielen Dank für den Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hatte letzte Woche zum zweiten mal eine MA in der 8 SSW. Beim ersten mal bin ich auch wie Du ganz offen damit umgegangen. Ich habe darauf zwar sehr liebe Reaktionen erfahren, aber auch von manchen Menschen gehört, die sich hinter meinen Rücken gewundert haben, warum ich nicht trauriger bin und dass ich ja gefühlskalt wäre. Von der zweiten FG letzte Woche habe ich daher nur ganz wenigen Vertrauenspersonen erzählt. Viele erlauben sich ein Urteil von einer Situation, die sie nicht einschätzen können.

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute für die Zukunft!
Conny

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19. März 2007 um 1:38
In Antwort auf laurie_11921856

Hallo Kerstin,
ich hatte voriges Jahr auch 2 Missed Abortion.
Es tut mir leid,aber ich finde es bemerkenswert das du nach deiner FG schon hier schreibst.Naja bei der 1FG wäre es vielleicht bei mir auch gegeangen aber nach der 2FG hab ich mich nicht gut gefühlt,mein Kreislauf war im Eimer war echt froh wo ich heim war und im Bett lag.Ich habe meine beiden in der 10+11Woche verloren,bei der 2FG im Oktober wusste ich dann 2Wochen später warum mir es so schlecht ging,ich verlor immer noch viel Blut und meine FÄ hatte dann festgestelt das ich noch Reste in der Gebärmutter hatte daraufhin musste ich noch mal zur Curettage.
Aber dann ging es bergauf hatte zwar noch zu kämpfen bis anfang Januar da wir beim Genetiker waren und wir getestet wurden und als das Ergebnis da war waren wir erleichtert wir sind völlig in Ordnung,und jetzt versuchen wir wieder schwanger zu werden.

Achso bei der letzten Missed Abortion wurde unser Sonnenschein untersucht und es wurde festgestellt das es das Turner Syndrom hatte,das heisst es wäre ein Mädchen geworden,da das Syndrom nur eben bei Mädchen auftritt.

Manu

Missed Abort
Hallo Manu,

deine Situation ist meiner ziemlich ähnlich.
Habe sechs Missed Abortions hinter mir.Davon 3 in den letzten zwei Jahren. Meine dritte Tochter hat das Down-Syndrom.Nach ihrer Geburt haben wir auch eine Kariotypisieung machen lassen.Bei uns ist auch alles in Ordnung.
Die erste Fehlgeburt wurde auch untersucht und das Kind hätte Trisomie 15 gehabt.
Die Anderen wurden dann nicht mehr untersucht,
weil wir ja keinen Defekt haben.Nun hoffen wir das eine Professorin in Bonn uns helfen kann.

Sabine

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19. März 2007 um 14:29

War heute beim arzt...
vielen dank für diese zeilen, ist genau das was ich heute brauche...

ich war heut früh beim arzt. 9.woche! musst jetzt 2 wochen liegen wegen blutungen.

leider hat sich mein kleines nicht weiterentwickelt, das herz schlägt auch nicht mehr.
es war wohl nicht gesund genug um zu überleben.

heut abend habe ich meine ausschabung.

mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, schlimm aber leider kann man nichts daran ändern.

ich hoffe (nein eigentlich weiß ich es), dass es nächstes mal gut geht.

liebe grüße caro

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12. Februar 2008 um 20:25

Danke für deinen Beitrag Kerstin!
Mir ist es genauso gegangen wie Kerstin es beschrieben hat und ich habe mich genauso gefühlt. Bei mir ist es nun 2 Wochen her. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt, weil ich nach dem Eingriff auch sehr erleichtert war, dass nun endlcih alles vorbei ist. Dieses Gefühl fand ich sehr befremdent. Auch ich musste eine Woche bangen: Die Ärzte im Krankenhaus wollten noch abwarten. Die Woche war die Hölle. Ich habe nachts kaum geschlafen und hatte Albträume. Als ich dann morgens bei meiner Frauenärztin war und Sie mir mitteilte, dass es nun endgültig sei und ich ins Krankenhaus müsse ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Denn innerlich wusste ich, das es nicht gut wird. Aber wie die Hebamme mir sagte, ist es von der Natur so gewollt und es steckt immer ein Sinn dahinter, wenn so etwas passiert. Dieser Satz hat mir sehr geholfen.

Ich habe nun wahnsinnige Angst, wie es beim nächsten Versuch sein wird. Ich denke, dass die ersten Monate bestimmt sehr schwer werden. Damit wollen wir uns nach dieser Erfahrung aber noch ein Jahr Zeit lassen. Ich hoffe, dass ich dann den kopf frei bekomme....

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28. Februar 2008 um 8:10

Ja, so ist es...
Dieser Beitrag ist wahrscheinlich vom letzten Jahr (habe kein Jahresdatum gefunden), trotzdem muss ich auch noch antworten.
Ich hatte vorgestern eine Missed Abortion, nach 2 Wochen extremer Übelkeit und körperlicher Schwäche. Dazu das Warten, ob sich auf dem US doch noch was bewegt oder zu sehen ist. Es war wirklich schrecklich. Als ich dann erfahren habe, dass wir der weiteren Entwicklung ein Ende setzen, da war ich sehr erleichtert. Von daher kann ich die Gefühle komplett nachvollziehen. Leider kann ich die Geschichte nicht überall herumerzählen, da es Schadenfreude erzeugen würde. Die Situation ist folgende: Mein Lebenspartner hat bereits einen Sohn von einer anderen Frau. Das Kind wurde ihm untergeschoben, wir haben sogar erfahren, dass sie eine Kinderwunschbehandlung hat machen lassen hinter seinem Rücken. Sie wollte ihn danach auch nicht mehr bei sich haben - zahlen muss er natürlich heute. So unglaublich es klingt, so war es aber. Und in so einem Fall wächst und gedeiht so ein Kind NATÜRLICH prächtig. Unseres war nun ein absolutes, von beiden Seiten gewolltes Wunschkind - und es hat nicht geklappt. Wir wollen deshalb jetzt auf keinen Fall, dass sich rumspricht, dass wir es nicht "geschafft" haben.
Der Abort an sich ist auch eher eine Erleichterung für mich - die Begleitumstände nicht. So ist es bei mir...

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28. Februar 2008 um 11:25

Hallo Kerstin!
Ja, du hast Recht und du bist nicht abgebrüht. Das sagen vielleicht jene, die so was nie erlebt haben. Alle anderen wissen, dass man eine MA nicht abgebrüht übersteht, dass einfach trotzdem unendlich traurig ist.
Hatte am Sonntag meine Ausschabung, nachdem am Vorabend massive Bauchkrämpfe und Blutunge einsetzten und um halb fünf in der Früh die FÄ in der Klinik uns am Bildschirm mit voll traurigen Augen den Embryo zeigte. Er war sooo schön, nur sein Herz hatte in der 8. SSW vermutlich zum Schlagen aufgehört. Und ich war Sonntag in der 10. SSW. Zum Glück ging dann alles schnell, ich wurde ein paar Stunden später operiert und durfte am Nachmittag heehen. Es war unser erstes Kind, absolutes Wunschkind und ich hab noch nie so einen Verlust erlebt (obwohl ich schon einige Schicksalsschläge erlebt hab. Aber auch ich versuche jetzt aktiv das Ganze aufzuarbeiten und mit allen, die von meiner SS Bescheid wussten zu reden. Denn Verdrängen ist das letzte das wir brauchen. Und es ist ja unglaublich, wieviele Frauen schon Fehlgeburten hatten. Ich glaube so schaffen wir es auch, der Zukunft positiv entgegen zu gehen und bald für ein neues Krümelchen bereit zu sein. Wie ich allerdings mit der Angst, dass mir so was wiederpassieren könnte, umgehen soll, weiß ich noch nicht.
Lg
Ulrike

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1. März 2008 um 9:06

Hallo kerstin
hallo erst mal ich hatte vorgestern leider eine ausscharbung mit machen müssen! da ich mittwoch blutungen in der10ssw bekam hat man mich direkt im krankenhaus auf genommen
und man hat bei mir festgestellt das die ssw zwar noch aktiv ist aber die blutungen die ssw nicht halten kann!
dem endsprechend hat man mich dann vorgestern in den op geschoben! ich konnte es garnicht glauben! das mir einmal sowas passieren würde! ich bin so fertig und könnte den ganzen tag nur heulen! Das schlimme ist das es das letzte geplannte kind war da ich schon zwei mädchen habe sollte es das letzte sein und wir haben uns gedacht es könnte ja ein junge werden aber daraus hat sich jetzt ein alptraum enwickelt ! ich weiss auch garnicht wie ich damit umgehen soll!und um es nochmal zu probieren fehlt mir vorerst der mut und auch die kraft!

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12. März 2008 um 21:50
In Antwort auf eos_12056367

Missed abortion in der 9. SSW
Hallo Kerstin,
ich hatte heute vor einer Woche meine 2. Ausschabung innerhalb von 5 Monaten. Diesmal hatte ich wirklich die Hoffnung, daß es nicht wieder passiert. Leider wurde ich bei der Untersuchung bitter enttäuscht. Es war seit 10 Tagen nicht mehr gewachsen und das kleine Herzchen hatte auch aufgehört zu schlagen. Im Oktober hatte das Herzchen erst gar nicht angefangen zu schlagen und ich hatte starke Blutungen. Ich habe schon eine kleine Tochter, die dauernd fragt, was mit dem Baby ist und wann sie endlich ein Schwesterchen bekommt. Dies erleichtert mir die Situation natürlich nicht und ich werde täglich an die 2 verlorenen Krümelchen erinnert. Körperlich ist bei mir alles in Ordnung, aber innerlich geht es mir wirklich nicht gut. Deshalb komme ich abends gern ins Forum, wo ich mich verstanden fühle, weil andere auch schon das gleiche wie ich durchgemacht haben. Dies kann nur eine Frau verstehen, die auch schon einen Abort erlebt hat.
Dir wünsche ich alles Gute und das beim nächsten Mal alles gut geht.
Viele Grüße

Missed abortion!
Hallo an euch alle.......
ich brauche gar nichts mehr zu schreiben, denn ich kann euch allen nur zustimmen. Ich hatte 2005 und 2006 einen Abort in der 6. SS, also noch relativ früh. Im Juli 2007 kam dann mein kleiner Sohn zur Welt, zum Glück kerngesund! Jetzt wäre ich eigentlich in der 10.SSW und mein kleines ist ungefähr in der 7. SSW nicht mehr gewachsen, hatte auch Blutungen und immer dieses auf und ab, 3 Wochen lang. Meine ß-hcg Werte stiegen an, dann ist mein Krümel sogar wieder gewachsen, ich habe mich gefreut und so gehofft das doch alles gut wird und heute bekam ich die Nachricht das doch eine Kürettage gemacht werden muss. Ich denke auch, alles im Leben hat seinen Sinn und beim nächsten Mal klappts bestimmt wieder.
Wünsche euch allen ganz viel Glück!
LG

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17. März 2008 um 12:13

Missed Abortion
Hallo Kerstin,

ich habe mein Baby in der 12 Woche verloren und musste am 14 März zur Ausschabung. Im moment geht es mir auch wieder gut, die körperlichen Schmerzen waren zum glück nicht vorhanden und Blutungen hab ich auch fast keine.
Ich hatte ein spitzen Team im Krankenhaus und meine Frauenärztin hat zum Glück den Einggriff selber vorgenommen, da war ich ganz schön erleichtert.

Meine seelischen schmerzen heilen von tag zu tag besser, klar gibt es Momente da kullern die Tränen nur so und Abends lieg ich im Bett und denke an mein Sternenkind das leider eine andere Bestimmung hatte und das ich niemals sehen darf niemals halten und spüren kann.
Auch wenn es noch so weh tut, rede ich darüber und das schafft unendliche Erleichterung.Auch eine Erleichterung das mir diese Entscheidung die natur abgenommen hat denn mein Kind hatte leider auch Fehlbildungen.

In meiner Trauer über den Verlust habe ich ein Gedicht für mein totes Kind geschrieben das all den schmerz den ich fühle beinhaltet. Dieses Gedicht habe ich auf einen Bild mit Sonnenaufgang gedrückt und nun steht es wunderschön eingerahmt in meinen wohnzimmer. das hilft mir über meiner Truer und Schmerz hinwegzukommen.

Zum Glück habe ich einen liebevollen Mann der sich rührend um mich kümmert und mich tröstet wo es nur geht.
Mein Mann und meine beiden Kinder geben mir halt, und auch wenn es das Leben im Moment nicht gut mit mir meint und ich auch noch so viele Schicksalsschläge hinnehmen muss wie in den letzten jahren werde ich und muss nach vorne blicken.
Nach diesen schrecklichen Vorfall sehe ich das Leben anderster, ich nehme es nicht mehr so selbsverständlich hin, auch sehe ich meine Kinder mit ganz anderen Augen.
Denn nichts ist im leben selbstverständlich.

Ich werde meinen Körper jetzt erst mal eine Ruhepause gönnen, und dann, wenn ich und mein mann es für richtig halten und bereit sind, werden wir nochmal einen Versuch wagen den letztendlich ist der Wunsch nach einen weiteren Kind dennoch sehnlichst da.

Deinen Beitrag fand ich sehr ermutigend für mich und bestimmt auch für sehr viele andere Frauen.
Und ich hoffe das auch diese Beitrag vielen von euch Mut machen wird.

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17. März 2008 um 12:30

Neuer versuch...
Hallo, ich hatte auch eine m.a. in der 13.SSW, bzw. habe mein Sternenkind dann in der 16. SSW verloren. Unser Kleiner hatte laut Pathologen wohl auch den Verdacht auf ein Fehlbildungssyndrom, was mir garnicht so aufgefallen ist, als ich ihn nach der "Geburt" angeschaut habe. Anscheinend hatte er aber einige Auffälligkeiten, z.B. Augenabstand, Form der Ohren etc.
Man hat uns jetzt Blut abgenommen für eine Chromosomenanalyse, um zu sehen, ob wir Träger von irgendeinem Fehler sind. Allerdings hat man uns auch gesagt, dass so etwas meist spontan passiert und sich nicht wiederholen muss. Zumal wir ja einen gesunden Jungen haben.
In den nächsten Tagen müsste das Ergebnis vom Humangenetiker kommen. Ich habe seit Samstag meine Periode, das hat mich zuerst mal wieder richtig traurig gemacht, denn da wurde mir das nochmal so schmerzlich bewusst, dass ich jetzt eben nicht mehr schwanger bin. Eigentlich sollte ich jetzt einen dicken Bauch haben und nicht die Periode!
Dann kam gestern die Nachricht, dass unsere Nachbarn, die Eltern (Vater u. Stiefmutter) vom besten Freund unseres Sohnes auch schwanger sind! Sie muss wohl schw. geworden sein, genmau als ich meine FG hatte. Das macht mich natürlich schon ein bißchen neidisch, obwohl ich es ihnen wirklich gönne, sie haben so lange darauf gewartet und der JUnge freut aich auch sehr.
Jedenfalls sind wir uns ganz siocher, dass wir es auf jeden Fall nochmal versuchen wollen, evtl. noch in diesem Zyklus. Wollte vorher nochmal zur FÄ.
Ich hoffe sehr, dass es klappt, und drücke Euch allen, die es auch nochmal probieren fest die Daumen, vielleicht sehen wir uns ja bald im Schwangerenforum!!

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29. März 2008 um 18:47
In Antwort auf silke_12642843

Missed abortion!
Hallo an euch alle.......
ich brauche gar nichts mehr zu schreiben, denn ich kann euch allen nur zustimmen. Ich hatte 2005 und 2006 einen Abort in der 6. SS, also noch relativ früh. Im Juli 2007 kam dann mein kleiner Sohn zur Welt, zum Glück kerngesund! Jetzt wäre ich eigentlich in der 10.SSW und mein kleines ist ungefähr in der 7. SSW nicht mehr gewachsen, hatte auch Blutungen und immer dieses auf und ab, 3 Wochen lang. Meine ß-hcg Werte stiegen an, dann ist mein Krümel sogar wieder gewachsen, ich habe mich gefreut und so gehofft das doch alles gut wird und heute bekam ich die Nachricht das doch eine Kürettage gemacht werden muss. Ich denke auch, alles im Leben hat seinen Sinn und beim nächsten Mal klappts bestimmt wieder.
Wünsche euch allen ganz viel Glück!
LG

Missed abortin
Hallo an euch,

mir geht es ganz schlecht und weiß gar nicht mehr wie ich meinen Schmerz überwinden soll. Im Dezember 2006 habe ich einen Abort in der ca.7.ssw erlitten, nach einem katastrophalen Anfang, erst V.a. Eileiterschwangerschaft, dann ist es doch weitergewandert und löste Schmierblutubgen aus. Es entwickelte fast gar nicht und meine Äztin sagte mir, dass sie wenig Hoffnung hat. Sie wollte aber abwarten, ob es sich von alleine löst, so war es dann auch, 10 Tage Blutungen und dolle Bauchschmerzen und den seelischen Schmerz brauch ich nicht erwähnen... dann klappte es ca. ein Jahr nicht mehr, ich ließ mich nochmal untersuchen und benutzte LH-Teststreifen. Im Feb.08 war ich nun schwanger. Alles war gut, nur dann gingen Schmierblutungen los. Das kleine entwickelte sich sehr gut, Herz schlug und die Blutungsquelle sollte eine kleine Verletzung in der Gebärmutter sein.Kurz vor Ostern ging ich nochmal hin wegen der Blutungen und da war auch alles richtig gut. Nun war ich am 27.3. zur Routineuntersuchung und sie stellte fest, das das Herz nicht mehr schlug und es vor einigen Tagen gestorben sei. Sie schickte mich zu einem anderen Arzt der nun die Ausschabung machen soll, er operiert nur einmal in der woche ambulant in einer klinik. Er stelle ebenfalls den Tod fest und gab mir einen Op-Termin für den 3.4. also erst eine woche später. Ich hätte keine andere wahl, es sei denn die blutungen werden richtig stark oder meine bauchschmerzen schlimmer, dann soll ich als notfall in die klinik gehen und ne notop durchführen lassen. ich bin so perplex, kann man denn so lange mit einem toten wesen im bauch rumlaufen? Ich habe ganz dolle angst vor allem. ich habe panik, wenn ich an die op denke, habe panik nie eine Schwangerschaft zu ende zu führen und ich bin sehr sehr traurig und kann kaum noch essen vor traurigkeit. Mein Partner ist auch sehr traurig, versucht dennoch mir viel Kraft zu geben. Meine Bauchschmerzen kommen und gehen, schmierblutungen habe ich unverändert und ich weiß nicht ob ich doch in die erste hilfe fahren soll. ich bin so verunsichert, ratlos... kann mir jemand helfen?

L.G.

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29. März 2008 um 18:49
In Antwort auf edwina_12301674

Missed abortin
Hallo an euch,

mir geht es ganz schlecht und weiß gar nicht mehr wie ich meinen Schmerz überwinden soll. Im Dezember 2006 habe ich einen Abort in der ca.7.ssw erlitten, nach einem katastrophalen Anfang, erst V.a. Eileiterschwangerschaft, dann ist es doch weitergewandert und löste Schmierblutubgen aus. Es entwickelte fast gar nicht und meine Äztin sagte mir, dass sie wenig Hoffnung hat. Sie wollte aber abwarten, ob es sich von alleine löst, so war es dann auch, 10 Tage Blutungen und dolle Bauchschmerzen und den seelischen Schmerz brauch ich nicht erwähnen... dann klappte es ca. ein Jahr nicht mehr, ich ließ mich nochmal untersuchen und benutzte LH-Teststreifen. Im Feb.08 war ich nun schwanger. Alles war gut, nur dann gingen Schmierblutungen los. Das kleine entwickelte sich sehr gut, Herz schlug und die Blutungsquelle sollte eine kleine Verletzung in der Gebärmutter sein.Kurz vor Ostern ging ich nochmal hin wegen der Blutungen und da war auch alles richtig gut. Nun war ich am 27.3. zur Routineuntersuchung und sie stellte fest, das das Herz nicht mehr schlug und es vor einigen Tagen gestorben sei. Sie schickte mich zu einem anderen Arzt der nun die Ausschabung machen soll, er operiert nur einmal in der woche ambulant in einer klinik. Er stelle ebenfalls den Tod fest und gab mir einen Op-Termin für den 3.4. also erst eine woche später. Ich hätte keine andere wahl, es sei denn die blutungen werden richtig stark oder meine bauchschmerzen schlimmer, dann soll ich als notfall in die klinik gehen und ne notop durchführen lassen. ich bin so perplex, kann man denn so lange mit einem toten wesen im bauch rumlaufen? Ich habe ganz dolle angst vor allem. ich habe panik, wenn ich an die op denke, habe panik nie eine Schwangerschaft zu ende zu führen und ich bin sehr sehr traurig und kann kaum noch essen vor traurigkeit. Mein Partner ist auch sehr traurig, versucht dennoch mir viel Kraft zu geben. Meine Bauchschmerzen kommen und gehen, schmierblutungen habe ich unverändert und ich weiß nicht ob ich doch in die erste hilfe fahren soll. ich bin so verunsichert, ratlos... kann mir jemand helfen?

L.G.

...missed abortion
..ich habe ganz vergessen, bin in der 8+5 ssw.

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9. August 2008 um 0:10
In Antwort auf edwina_12301674

...missed abortion
..ich habe ganz vergessen, bin in der 8+5 ssw.


Hallo,
ich bin auch betroffen wie soviele. Meine MA ist schon eine weile her, am 18.03.2008 wurde bei mir in der 10+0 ssw festgestellt das dass herzle net mehr schlägt. Aber bei mir war eigentlich alles anders. Ich hab schon ganz Zeitig gemerkt das ich schwanger war durch brust spannen und übelkeit. Ich und mein schatz haben sich schon ganz Zeitsch gefreut das es geklappt hat. Ich hab mein kleines Fruchzwerg genannt **heul** Naja ich muss dazu sagen das ich bei einem Postunternehmen Arbeite aber nicht richtig bei der Post. City Post wenn das jemandem was sagt. Naja es waren kalte tage und es hat geregnet. Und ich durfte da ich noch kein führerschein hatte die tour mit dem Fahrrad fahren was ja eigentlich nicht so schlimm ist. Naja an dem tag an dem ich Tour gefahren bin hat es geregnet ich war total nass und musste ja die tour fertig fahren als ich heim kam merkte ich schon das mir komisch wird. Also hab ich mich ins bettchen gelegt und geschlafen zu der zeit war ich in der 9 ssw als ich dann früh aufstehen wollte ging bei mir nix mehr total hohes fieber husten schnupfen also ne dicke erkältung naja ich bin zum allgemeinarzt weil ich ja angst wegen meim fruchtzwerg hatte. Naja der sagte mir ich solle keinen tabletten nehmen weils ja dem baby schadet also habsch das natürlich nicht gemacht. Hab die ganze zeit wadenwickel gegen das fieber gemacht naja denoch weiter 40 gegen Husten hab ich Zwiebelsaft gemacht **pfui** und salzwasser gegen die verstopfte nase. Naja bin da es immer noch nicht besser wurde wieder zum doc hatte aber zu der zeit so ein ziehen im Unterleib und das schlimme war mein FA hatte Urlaub **toll** hatte es dann meinem Allgemein Doc gesagt und der gab mir gleich ne Überweißung ins krankenhaus damit sie nach schauen ob alles in Ordnung ist. Ich gleich mit meinem Freund in die NOtaufnahme gefahren und glei auf die gyn abteilung gekommen. Der Doc untersuchte mich sagte mir ist alles in Ordnung und das tolle war ich durfte das süße kleine herz schlagen sehen. Er sagte da es mein erstes baby ist kann es sein das es durch die Gebärmutter die sich dehnt etwas zieht. Naja dann hat er meine Eierstöcke noch untersucht udn siehe da 2 große zysten am linken eierstock die waren an dem tag genauso groß wie mein fruchtzwerg. Der arzt meinte ich soll mich nicht Überanstrengen und alles ganz ruhig angehen lassen. Naja hab ich auch gemacht er sagte auch noch ich darf bis zu 3 mal am tag paracentomol nehmen um das fieber zu senken. Die Untersuchung im Krankenhaus war am 14.03.2008 und am 18.03.2008 hatte ich dann wieder eine normale untersuchung beim FA und dann kam der schock unser kleiner fruchtzwerg ist tot. Ich bin gleich in tränen ausgebrochen und konnte erst nicht glauben was mein FA gesagt hatte. Mein FA meldete mich dann im Krankenhaus zur Ausscharbung an und ich hoffte nur das die sich geirrt hatte hab dann im Krankenhaus drauf geträngelt das sie noch mal nachschauen obs wirklich tot ist und leider war es so ich hab die ganze zeit nur geheult. Ich hab mich nach der Ausscharbung so leer gefühlt als hätte man mir mein Herz geklaut oder so hab einfach nix empfunden. Hab die ganze zeit nur stumm dagesessen und geweint. Ich versuch jetzt die ganze zeit wieder Schwanger zu werden doch bis heute NIX ich weiß nich ob ich mich zu blöd anstell oder so?! Habt ihr es nach euer fehlgeburt wieder geschafft schwanger zu werden? Ich glaub jetzt bald das ich unfruchtbar bin kann man das eigentlich beim frauenarzt testen lassen und wenn ja würde das die krankenkasse bezahlen oder muss ich das bezahlen?

Liebe und denoch traurige grüße von der susi.

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26. Februar 2009 um 17:08
In Antwort auf panaz_12118555

Danke für deinen Beitrag Kerstin!
Mir ist es genauso gegangen wie Kerstin es beschrieben hat und ich habe mich genauso gefühlt. Bei mir ist es nun 2 Wochen her. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt, weil ich nach dem Eingriff auch sehr erleichtert war, dass nun endlcih alles vorbei ist. Dieses Gefühl fand ich sehr befremdent. Auch ich musste eine Woche bangen: Die Ärzte im Krankenhaus wollten noch abwarten. Die Woche war die Hölle. Ich habe nachts kaum geschlafen und hatte Albträume. Als ich dann morgens bei meiner Frauenärztin war und Sie mir mitteilte, dass es nun endgültig sei und ich ins Krankenhaus müsse ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Denn innerlich wusste ich, das es nicht gut wird. Aber wie die Hebamme mir sagte, ist es von der Natur so gewollt und es steckt immer ein Sinn dahinter, wenn so etwas passiert. Dieser Satz hat mir sehr geholfen.

Ich habe nun wahnsinnige Angst, wie es beim nächsten Versuch sein wird. Ich denke, dass die ersten Monate bestimmt sehr schwer werden. Damit wollen wir uns nach dieser Erfahrung aber noch ein Jahr Zeit lassen. Ich hoffe, dass ich dann den kopf frei bekomme....

Hallo ihr alle hier
Ich habe heute in der 12 SSW erfahren, das man bei meinem kleinen Muggel keine Herztöne mehr erkennen kann, und der es seit der 9 SSW nicht mehr gewachsen ist. Ich soll mir morgen noch eine zweite Meinung einholen und ich habe echt Angst davor! Mir ging es die ganze Zeit über gut. ich hatte keine Bauchschmerzen, keine Blutungen garnichts und dann so eine nachricht. Ich weiß gerade überhaupt nicht was ich jetzt tun soll. Ich bin echt runter im Moment und weiß auch nicht wirklich wie ich mich meinen beiden anderen Kindern gegenüber verhalten soll, weil wir denen gerade gesagt haben das sie noch ein Geschwisterchen kriegen und die sich schon total darauf freuen.


Lg Manja

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6. Mai 2009 um 9:28

Vielleicht meine letzte chance
Ihr Lieben,
ich habe gestern früh in der 11. SSW erfahren, dass das Kleine nicht mehr lebt. War geschockt. Fühlte mich so schwanger, Kreislaufprobleme, Schmerzen in der Brust - hatte keine Anzeichen für eine MA - nicht ein Tröpfchen Blut, einfach nichts! Noch am Nachmittag hatte ich eine Ausschabung, hatte plötzlich das Gefühl, mich reinwaschen zu wollen. Ganz schrecklich - der Gedanke, dass das Kleine tot in meinem Bauch liegt, war unerträglich. Ich hatte mich so darauf gefreut. Nach fast sechs Jahren bin ich endlich schwanger geworden, die Ärzte hatten mir schon gesagt, dass das auf normalem Weg nicht funktionieren kann. Doch beim Beratungsgespräch über die künstliche Befruchtung war ich schon schwanger, wusste allerdings noch nichts davon. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie sehr im mich gefreut habe, als ich das erste Mal die Fruchtblase auf dem US sah. Ich habe so Angst, dass ich nicht gleich wieder schwanger werde, also wieder so lange warten muss. Ich bin 38, habe Angst, dass das meine letzte Chance war. Es tut sehr weh.

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23. Juni 2009 um 12:48

Hallo Ihr Lieben...
auch ich habe letzte Woche Dienstag in der 11. SSW erfahren müssen, dass unser Kleines nicht mehr weiter gewachsen ist (missed abortus). Am Donnerstag hatte ich dann die sogenannte Ausschabung. Mein Mann und meine Mutter kümmern sich ganz toll um mich, trotzdem bin ich manchmal sehr traurig, besonders abends und weine mich dann in den Schlaf...

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19. August 2009 um 17:06
In Antwort auf abital_12719164

Ja, so ist es...
Dieser Beitrag ist wahrscheinlich vom letzten Jahr (habe kein Jahresdatum gefunden), trotzdem muss ich auch noch antworten.
Ich hatte vorgestern eine Missed Abortion, nach 2 Wochen extremer Übelkeit und körperlicher Schwäche. Dazu das Warten, ob sich auf dem US doch noch was bewegt oder zu sehen ist. Es war wirklich schrecklich. Als ich dann erfahren habe, dass wir der weiteren Entwicklung ein Ende setzen, da war ich sehr erleichtert. Von daher kann ich die Gefühle komplett nachvollziehen. Leider kann ich die Geschichte nicht überall herumerzählen, da es Schadenfreude erzeugen würde. Die Situation ist folgende: Mein Lebenspartner hat bereits einen Sohn von einer anderen Frau. Das Kind wurde ihm untergeschoben, wir haben sogar erfahren, dass sie eine Kinderwunschbehandlung hat machen lassen hinter seinem Rücken. Sie wollte ihn danach auch nicht mehr bei sich haben - zahlen muss er natürlich heute. So unglaublich es klingt, so war es aber. Und in so einem Fall wächst und gedeiht so ein Kind NATÜRLICH prächtig. Unseres war nun ein absolutes, von beiden Seiten gewolltes Wunschkind - und es hat nicht geklappt. Wir wollen deshalb jetzt auf keinen Fall, dass sich rumspricht, dass wir es nicht "geschafft" haben.
Der Abort an sich ist auch eher eine Erleichterung für mich - die Begleitumstände nicht. So ist es bei mir...

Ähnliche Situation
Hallo,

ich bin in einer recht ähnlichen Situation. Hast du Lust mir zu schreiben oder bist du gar nicht mehr im Forum?

LG Sonni

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20. August 2009 um 20:26

Danke...das war sehr schön!
Hallo Kerstin
Das war soo schön, Du hast mir aus der Seele gesprochen!!!
Ich danke Dir für Deine schönen und ehrlichen Worte .
Ich bin auch selber betroffen, und werde mal morgen mehr dazuschreiben...bin heute einfach zu kaputt...
Aber ein "Dickes Danke" wollte ich schon mal loswerden.
Lg Luna

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16. September 2009 um 20:01
In Antwort auf abital_12719164

Ja, so ist es...
Dieser Beitrag ist wahrscheinlich vom letzten Jahr (habe kein Jahresdatum gefunden), trotzdem muss ich auch noch antworten.
Ich hatte vorgestern eine Missed Abortion, nach 2 Wochen extremer Übelkeit und körperlicher Schwäche. Dazu das Warten, ob sich auf dem US doch noch was bewegt oder zu sehen ist. Es war wirklich schrecklich. Als ich dann erfahren habe, dass wir der weiteren Entwicklung ein Ende setzen, da war ich sehr erleichtert. Von daher kann ich die Gefühle komplett nachvollziehen. Leider kann ich die Geschichte nicht überall herumerzählen, da es Schadenfreude erzeugen würde. Die Situation ist folgende: Mein Lebenspartner hat bereits einen Sohn von einer anderen Frau. Das Kind wurde ihm untergeschoben, wir haben sogar erfahren, dass sie eine Kinderwunschbehandlung hat machen lassen hinter seinem Rücken. Sie wollte ihn danach auch nicht mehr bei sich haben - zahlen muss er natürlich heute. So unglaublich es klingt, so war es aber. Und in so einem Fall wächst und gedeiht so ein Kind NATÜRLICH prächtig. Unseres war nun ein absolutes, von beiden Seiten gewolltes Wunschkind - und es hat nicht geklappt. Wir wollen deshalb jetzt auf keinen Fall, dass sich rumspricht, dass wir es nicht "geschafft" haben.
Der Abort an sich ist auch eher eine Erleichterung für mich - die Begleitumstände nicht. So ist es bei mir...

Hy
weiß nicht ob du die mail erhälst, weil dein Beitrag schon älter ist. Ich bin haargenau in der selben Situation wie du mein Freund hat auch ein "untergeschobenes" Kind, sie hat gesagt sie nimmt die Pille, einmal und ein Treffer ich dachte mir das auch, das gibts ja nicht bei solchen weibern funktioniert das reibungslos .
Wir wünschen uns schon länger ein Baby und endlich hat es geklappt. Ich hatte zwei Fruchthüllen, eine war leer, mir ging es die ganze SS sehr schlecht, von in der Früh bis am Abend übergeben, dann hatte ich jetzt am 11.09 einen Termin bei meiner Ärztin war schon in der 14ten SSW und sie sagte sie sieht keinen Herzschlag mehr ich habe einen missed abort.
Am 13.09 hatte ich dann eine Curretage . Ich weiß wie es dir geht man fühlt sich ziemlich hilflos, aber wir schaffen das schon und bald wir es wieder funktionieren, drück dir fest die Daumen.
glg romana

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17. September 2009 um 11:25
In Antwort auf july_12838660

Ähnliche Situation
Hallo,

ich bin in einer recht ähnlichen Situation. Hast du Lust mir zu schreiben oder bist du gar nicht mehr im Forum?

LG Sonni

Hy
du hast auch so eine ähnliche Situation? ich weiß im Moment gar nicht wirklich was ich schreiben soll, mir wird von Tag zu Tag jetzt mehr bewusst was passiert ist, und das jetzt alles vorbei ist. wenn du lust hast kannst mir gerne auch privat schreiben.. rst3003@live.at
lg romana

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20. August 2010 um 23:40

Seltsamer Wunsch?
Ich weiß ja nicht, wie es anderen Frauen geht, aber hat auch eine von Euch den Wunsch, das kleine Leben, was in uns war, zu sehen, es mit nach Hause zu nehmen, um es zu beerdigen? Mir geht es gerade so. Gestern in der 11. Woche habe ich erfahren, dass kein Herzschlag mehr zu sehen ist... War heute im Krankenhaus, Voruntersuchung...am Montag muss ich zur Ausschabung. Sie wollen das WE noch abwarten, weil sich vielleicht noch eine Blutung einstellt und das wäre wohl besser für den Muttermund, sagte man mir. Ich bin traurig, in mir eine große Leere und die Frage "Warum?"... Wer von Euch weiß, was nach dem eingriff mit dem kleinen "Wurm" passiert???

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14. Juni 2011 um 10:39

Dann hattest Du Glück im Unglück
Ich habe mein Kind in der SSW 10 verloren. Ich habe eine Ausschabung wegen Narkoseunverträglichkeit ohne Narkose unter Höllenschmerzen hinter mich bringen müssen und hatte keine Hilfe und der Vater meines Kindes stellt sich tot. Ich bin alleine damit und musste direkt unter Blutungen, Rkämpfen wegen der Gebärmmutterkontraktionsmittel und Arbeitsdruck wieder schuften. Sei froh, dass Du liebe Menschen um Dich hst. Für mich macht nichts mehr Sinn.

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3. Februar 2015 um 14:45

MA i.d. 10ssw
Ich heiße Isabel, bin 24 Jahre alt und hatte letzte Woche auch eine MA.

Ich bekam die schöne Nachricht der Schwangerschaft am 1.1. 2015.
Da war ich bereits 7+3. Es war eine überwältigende Nachricht, da mir mit 13 Jahren gesagt wurde, ich konnte auf normale Weise nicht schwanger werden.
Ich habe penibel auf alle Risiken geachtet, waren total aufgeregt. Am 29.1.15 hatte ich den zweiten Ultraschalltermin. Da bekamen wir die Nachricht, das das Herzchen nicht mehr schlägt und es aufgehört hat zu wachsen. Ich habe mir schwere Vorwürfe gemacht

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3. Februar 2015 um 15:05

MA i.d. 10ssw
Ich heiße Isabel, bin 24 Jahre alt und hatte letzte Woche auch eine MA.

Ich bekam die schöne Nachricht der Schwangerschaft am 1.1. 2015.
Da war ich bereits 7+3. Es war eine überwältigende Nachricht, da mir mit 13 Jahren gesagt wurde, ich konnte auf normale Weise nicht schwanger werden.
Ich habe penibel auf alle Risiken geachtet, waren total aufgeregt. Am 29.1.15 hatte ich den zweiten Ultraschalltermin. Da bekamen wir die Nachricht, das das Herzchen nicht mehr schlägt und es aufgehört hat zu wachsen. Ich habe mir schwere Vorwürfe gemacht da ich im Garten und Landschaftsbau arbeite. Ich habe nicht schwer gehoben, wie gesagt, habe auf alles geachtet. Hatte zum Glück auch ein Teil Urlaub.
Die Erklärung es käme bei sehr vielen ss vor, und wir sind keine einschneidende Faktoren beruhigt sehr.

Haben ein Tag nach der Nachricht einen Termin ebenfalls in Schwerte im Marienhospital bekommen. Was ich allerdings unmöglich fand (ich weiß, Kapazität und zeit) ist, das sie erst am folgenden Montag einen Termin anbieten wollten. Ich meine, ich würde mich als taff und stark beschreiben, aber fünf Tage mit meinem gestorbenen Baby im Bauch fand ich zuviel. Mein Freund hat dann um einen zeitnahen Termin gebeten. Wie gesagt, dAnn am nächsten tag.

Ich musste den tag alleine durchstehen da bei uns ein Schneesturm wütete und mein Freund Bereitschaft aufgrund vom winterdienst hatte.
Ich wollte auch keine Familie dabei Haben. Das Gefühl sie auch trösten zu müssen war mir zu viel.
Auf der Station arbeitete eine sehr nette Schwester,sie kam sehr oft um nach zu gucken wie es mir geht. Kümmerte sich rührend. Sagte mir, sie.hatte es auch erlebt.

Als ich aufwachte stand mein freund am Bett. Wie eine posterin ebenfalls beschrieb, war ich nun erleichtert das alles vorbei war.

Ich bin dem kleinen Engel für die kurze Zeit die er bei uns war, sehr dankbar. Es hat viel verändert. Ich weiß das ich normal schwanger werden kann, sind auf alles vorbereitet, es wäre sehr geliebt worden, und umso mehr bestärkt das der mann der mich weiterhin durch die verheilung der körperlichen und psychischen wunden begleitet der Vater meines ungeborenen Kindes wird.

Wir planen ende des Jahres einen neuen Versuch.
Die Angst wird mich begleite, das weiß ich jetzt schon.

Entschuldigt mir den Roman, aber ich habe mit noch keinem drüber gesprochen Außer meinem freund.

Ganz liebe und stärkende Grüße an alle Sternschnuppen Mamas.

Isabel

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25. Februar 2015 um 15:09

Angst innerlich zu zerbrechen
Hallo zusammen

ich hatte letztes Jahr im Januar auch eine MA in der 12 SSW und hatte zwei tage später meine OP. Allerdings habe ich bis heute noch schwer damit zu kämpfen (zwecks Trauer) weil immer wenn ich Babys sehe ich an meine Schwangerschaft denken muss. Und ich hoffe ihr könnt mir einen Rat geben denn ich weis nicht weiter und weis nicht an wem ich mich sonst wenden soll weil alle denken ich bin über dies schlimmes ereignis hin weg, doch nun bekommt meine Schwester nächsten Monat ihr baby ich freu mich zwar für sie hab aber angst das ich innerlich ganz kaputt gehe. Weis echt nicht was ich machen soll

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2. März 2015 um 8:58

Am anfang
hi

nach starken bauchschmerzen und blutungen habe ich mein sternchen gerstern dirket in der umkleidekabine im krankenhaus verloren - war total geschockt . zur zeit kann ich meine Gefühle nicht einordnen - der Arzt meinte er versucht eine auskratzung zu vermeiden - muss jetzt täglich Tabletten schlucken und alle 2 Tage Blut abnehmen. Nächste Woche weiss ich mehr ob ich eine Auskratzung machen muss oder nicht.

Ich versuche positiv zu bleiben

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