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Mit Schwiegermutter zusammenziehen

12. Februar 2009 um 18:04 Letzte Antwort: 13. Februar 2009 um 18:38

Sorry, gehört vielleicht nicht unbedingt hierher,aber reg mich soo auf...
Heute morgen fragte mein Verlobter mich, ob ich etwas dagegen hätte, wenn wir mit seiner Mutter zusammenziehen würden, wenn wir demnächst in eine größere Wohnung umziehen. Sein Vater ist vor zwei Wochen gestorben und ich verstehe es, dass sie sich vielleicht momentan schlecht fühlt und Angst vor dem Alleinsein hat. Jedenfalls sagte ich im ersten Moment: Klar, wieso nicht! Wenn deine Mutter das auch will! Und er: Es war ja ihr Vorschlag und sie hätten da schon drüber gesprochen! Da musste ich dann doch erstmal schlucken, weils schon wie beschlossene Sache klang und ich suchte nach Gegenargumenten, denn ich kann mir, so sehr ich seine Mutter auch mag, nicht vorstellen, für die nächsten vielleicht 30 Jahre mit ihr in einer Wohnung zu leben, ich könnte mich garnicht wie ich selbst verhalten, würde mich irgendwie immer verstellen und hätte das Gefühl, immer auf sie Rücksicht nehmen zu müssen. Ich sagte dann zu meinem Freund, dass es dann entweder eine Maisonette-Wohnung sein müsste oder aber eine sehr große normale Wohnung, wo jeder seinen Bereich hat und seine Mutter auch ein eigenes Wohnzimmer usw., denn wenn ich Besuch von Freundinnen bekomm, dann möchte ich ja nicht sagen: Gehen Sie mal bitte in ihr Zimmer. Mein Freund ist dann irgendwie ausgetickt, meinte. Meine Mutter kann doch dabei sitzen, wenn du Besuch bekommst!!Hallo???Vielleicht will ich mit ner Freundin mal über initmes reden?? Und dann sagte er, dass ihn das Gespräch langsanm nervt und das ganze ist dann eskaliert und wir sind uns seit heute morgen aus dem Weg gegangen. Ich meine ist das so unnormal, dass ich mir das nicht vorstellen kann auf Dauer? Ich will mein eigenes Leben leben und nicht so, wie andere sich das vorstellen, Bin nur leider jemand, der nicht nein sagen kann! Musste mal bisschen Luft ablassen, Mädels!


Lg,

Nadine mit Samuel Insinde (24.SSW)

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12. Februar 2009 um 18:13

Ihm könnt ich das auch sagen
aber ich könnt ihr dann nicht mehr ins Gesicht gucken. Das Problem ist auch, dass ich, bevor mein Freund und ich zusammengezogen sind, ich ein Jahr bei ihm und seinen Eltern gewohnt habe, aber das war ja auch nur eine vorübergehende Sache und nichts für bis ans Lebensende. Nur hab ich halt das Gefühl, dass ich schon alleine deshalb, weil die mich so lieb aufgenommen haben, nicht nein sagen kann. Und das beste ist, ja, dass seine Mutter noch nicht weiß, dass ich weiß, dass die beiden darüber gesprochen haben...und stand heute mit Brötchen vor der Tür und wollt mit mir spazieren gehen usw. ist ja alles kein Problem, hab ich gerne gemacht. Ich hab ihr dann erzählt, dass wir einen Kinderwagen bestellt haben und die gleich so: Dann gib mir bitte die Rechnung, ich bezahl das. Sie hilft uns damit finanziell schon sehr und ich find das auch total lieb, aber irgendwie fühlt sich das nach Bestechung an..ach mann,vielleicht denk ich auch falsch!

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12. Februar 2009 um 18:14

Männer
Schlag ihm doch mal vor, dass Deine Mutter auch mit einzieht und dann immer dabei sitzt, wenn seine Freunde zu Besuch kommen, vielleicht geht ihm ja dann ein Licht auf.
Zu Deiner Frage: Machs nicht, Du wirst garantiert nicht glücklich damit. Klar ist sie jetzt einsam und hätte gerne Gesellschaft, aber da kann man doch nicht seinem Sohn und Familie im Nacken sitzen.
Ein Kompromissvorschlag wäre, sie nimmt eine Wohnung im selben Haus oder in derselben Straße, und selbst das kann schon zu nah sein.

LG
Morgaine

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12. Februar 2009 um 18:16

Oh gott!
.... allein der Gedanke ist grausam die Schwiegermutter mit im Haus/Wohnung zu haben.. versteh dich voll und ganz! Ich glaub ich würd das ganze für einen Scherz halten, wenn meiner das vorschlagen würd.. aber da sind wir uns glaub ich einig.. Mütter oder Schwiegermütter bzw. Eltern überhaupt haben nichts im gleichen Haus zu suchen... wenn dein Mann das nicht versteht, dann würd ich das Thema echt nochmal anschneiden... sie kann sich ja eine Wohnung in eurer Nähe nehmen, dann wäre auch immer jemand "da", wenn man was ist...

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12. Februar 2009 um 18:21
In Antwort auf noah_12558413

Männer
Schlag ihm doch mal vor, dass Deine Mutter auch mit einzieht und dann immer dabei sitzt, wenn seine Freunde zu Besuch kommen, vielleicht geht ihm ja dann ein Licht auf.
Zu Deiner Frage: Machs nicht, Du wirst garantiert nicht glücklich damit. Klar ist sie jetzt einsam und hätte gerne Gesellschaft, aber da kann man doch nicht seinem Sohn und Familie im Nacken sitzen.
Ein Kompromissvorschlag wäre, sie nimmt eine Wohnung im selben Haus oder in derselben Straße, und selbst das kann schon zu nah sein.

LG
Morgaine

Sie
wohnt ein Haus von ihrer Tochter und ihren 3 Enkeln entfernt, ist fast jeden Tag bei denen. Daher ist sie eigentlich ja auch garnicht alleine. Ich verstehe das Ganze daher auch nicht so ganz. Aber bei Russen (mein Freund ist Russe) ist das wohl normal, dass die verwitwete Mutter mit dem jüngsten Sohn zusammenzieht. So war das wohl schon seit Generationen in seiner Familie, er kennt das nicht anders. Aber wir leben ja nunmal nicht mehr Russland sondern hier und seine Frau, also ich, bin auch keine Russin, sondern eine Deutsche. Manchmal denk ich auch, dass ich ihm nicht "russich" genug bin...

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12. Februar 2009 um 18:25

Geh mal
ins Babyforum, da hat gerade jemand einen SchwiMu-Thread eröffnet (Und täglich grüßt die Schwiegermutter). Steht ziemlich weit oben. Da hast Du mal ein paar Beispiele.

Aber wenns seit Jahrhunderten Tradition ist, ist natürlich auch schwer. Drück Dir die Daumen, dass sich alles zu Deiner Zufriedenheit klärt.

LG
Morgaine

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12. Februar 2009 um 18:31

Ich wuerde mit Eltern oder Schwiegereltern
nur ins selbe Haus ziehen: wenn

1. zwei getrennte Wohnungen zorhanden waeren (jeder brauch seine Privatsphaere!)

2. ich ein super Verhaeltnis haette (hab ich)

3. klare Regeln aufgestellt werden wuerden!

red doch mit beiden in Ruhe nochmal darueber, klar Deine Schwiegermama ist einsam und hat vor 2 Wochen ihren Mann verloren, aber warum sucht ihr nicht eine Wohnung (2 Wohnungen) die in der Naehe liegen, oder ein Haus, das zwei getrennte Wohnungen hat?

Wie stellt sich Dein Mann das vor, ihr mietet eine vier Zimmerwohnung und ein Zimmer ist fuer seine Mama? Mal ehrlich wie sieht denn das mit Intimleben aus? Ich woellte nicht immer daran denken, dass meine Mum oder Schwiegermama im Zimmer neben an schlaeft!

Gerade ist der verlust Deines Schwiegerpapas noch so frisch, dass Dein Mann und seine Mutter auf solche Ideen kommen, wart ein bisschen ab und red in Ruhe mit ihnen!

LG Eike

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12. Februar 2009 um 18:34

Oh oh..
also das kann ich so gar nicht empfehlen, mein Mann und ich wollten mal mit seinen Eltern ein Haus bauen, ich bin sehr froh, dass es nicht dazu gekommen ist! Ich finde jeder braucht seinen eigenen Reich und wenn man den nicht hat, kommt es sehr schnell zum Streit! Verstehe nur nicht warum dein Freund so heftig reagiert.
Ist doch klar, dass man seine Schwiegermutter nicht immer dabei haben möchte!!
Ich würde ihm sagen, dass du deinen eigenen Bereich brauchst und du es nicht möchtest mit deiner Schwiegermutter unter einem Dach leben, er wird es sicher nicht gerne hören, aber das wird jede Menge Probleme in der Zukunft ersparen.

Lg finne

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12. Februar 2009 um 18:38
In Antwort auf aglaia_12099422

Ich wuerde mit Eltern oder Schwiegereltern
nur ins selbe Haus ziehen: wenn

1. zwei getrennte Wohnungen zorhanden waeren (jeder brauch seine Privatsphaere!)

2. ich ein super Verhaeltnis haette (hab ich)

3. klare Regeln aufgestellt werden wuerden!

red doch mit beiden in Ruhe nochmal darueber, klar Deine Schwiegermama ist einsam und hat vor 2 Wochen ihren Mann verloren, aber warum sucht ihr nicht eine Wohnung (2 Wohnungen) die in der Naehe liegen, oder ein Haus, das zwei getrennte Wohnungen hat?

Wie stellt sich Dein Mann das vor, ihr mietet eine vier Zimmerwohnung und ein Zimmer ist fuer seine Mama? Mal ehrlich wie sieht denn das mit Intimleben aus? Ich woellte nicht immer daran denken, dass meine Mum oder Schwiegermama im Zimmer neben an schlaeft!

Gerade ist der verlust Deines Schwiegerpapas noch so frisch, dass Dein Mann und seine Mutter auf solche Ideen kommen, wart ein bisschen ab und red in Ruhe mit ihnen!

LG Eike

Genauso
stellt er sich das vor, eine 4-5 Zimmerwohnung zu nehmen!!Und als ich dann sagte, es müsste eine Maisonettewohnung oder ähnliches sein, wo jeder seinen eigenen Bereich hätte, meinte er nur: Dann brauchen wir auch garnicht erst zusammen zu ziehen!!Ich geb echt schon oft nach, er ist ein richtiger Sturkopf aber diesmal werd ich nicht in den sauren Apfel beißen, das ist immerhin eine elementare Sache.

Lg

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12. Februar 2009 um 18:44
In Antwort auf khloe_12306751

Genauso
stellt er sich das vor, eine 4-5 Zimmerwohnung zu nehmen!!Und als ich dann sagte, es müsste eine Maisonettewohnung oder ähnliches sein, wo jeder seinen eigenen Bereich hätte, meinte er nur: Dann brauchen wir auch garnicht erst zusammen zu ziehen!!Ich geb echt schon oft nach, er ist ein richtiger Sturkopf aber diesmal werd ich nicht in den sauren Apfel beißen, das ist immerhin eine elementare Sache.

Lg

Nie
in die gleiche Wohnung! Sag ihm doch einfach, wenn sie nebenan schlaeft ist tote Hose im Bett!
Bleib hart! Mach ihm klar, dass es nur mit getrennten Wohnungen funktioniert oder gar nicht... Er kann ja wenn er will wieder zu Mama ziehen! Und frag ihn doch wirklich, ob es dann ok waere wenn Deine Eltern auch miteinziehen...

LG

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12. Februar 2009 um 18:49
In Antwort auf aglaia_12099422

Nie
in die gleiche Wohnung! Sag ihm doch einfach, wenn sie nebenan schlaeft ist tote Hose im Bett!
Bleib hart! Mach ihm klar, dass es nur mit getrennten Wohnungen funktioniert oder gar nicht... Er kann ja wenn er will wieder zu Mama ziehen! Und frag ihn doch wirklich, ob es dann ok waere wenn Deine Eltern auch miteinziehen...

LG


Ja, das werd ich auf jeden Fall machen. Wenn ich mich jetzt schon unwohl mit dem Gedanken fühle, dann werd ich erst recht mich unwohl fühlen, wenn die Situation dann so wäre...

Lg

P.S.: Meine Mutter wollte bei der Geburt unseres Sohnes im Juni dabeisein. Ich hab da auch nichts gegen, aber ich hab natürlich auch meinen Freund gefragt, ob er nichts dagegen hätte: Er wollte das partout nicht. Meinte, dass das nur ihm gebühre. Ich hab das natürlich akzeptiert. Ich meine er will meine Mutter nicht mal für ein paar Stunden dabei haben, aber ich soll mal eben mit seiner Mutter für ein paar Jahrzehnte zusammenziehen!!

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12. Februar 2009 um 19:07
In Antwort auf khloe_12306751


Ja, das werd ich auf jeden Fall machen. Wenn ich mich jetzt schon unwohl mit dem Gedanken fühle, dann werd ich erst recht mich unwohl fühlen, wenn die Situation dann so wäre...

Lg

P.S.: Meine Mutter wollte bei der Geburt unseres Sohnes im Juni dabeisein. Ich hab da auch nichts gegen, aber ich hab natürlich auch meinen Freund gefragt, ob er nichts dagegen hätte: Er wollte das partout nicht. Meinte, dass das nur ihm gebühre. Ich hab das natürlich akzeptiert. Ich meine er will meine Mutter nicht mal für ein paar Stunden dabei haben, aber ich soll mal eben mit seiner Mutter für ein paar Jahrzehnte zusammenziehen!!


da hast Du doch schon Dein Argument!

Wir haben echt ein grosses Haus und haetten auch zwei Baeder, aber nichtmal da wuerde ich mit Eltern oder Schwiegereltern fuer laengere Zeit zusammen leben. Mein Mann und ich ueberlegen ob wir nicht anbauen und eine Schwiegermuttersuite (nennt man hier so) dazubauen, damit wenn meine Verwandtschaft zum Urlaub kommt (bleiben dann ja meistens 3-4 Wochen) sie ihren eigenes Reich haben! Und ich versteh das voll und ganz... Man will doch auch Zweisamkeit und die hat man ja dann gar nicht in einer Wohnung!

LG und bleib stark! Eike

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12. Februar 2009 um 19:25

Du Arme...
oh Gott, du tust mir soooo leid...denn vom Typ her, schein ich wie du zu sein...
Der Unterschied ist nun, dass ich mit meinen SchwieEl schon zusammen würde, aber eben so, wie du es auch sagst: richtig getrennt!

Ohwei, was rät man dir jetzt??? Ich denke auf jeden Fall, dass dein Schatz in einer sehr blöden Stuation ist: Er trauert wahrscheinlich auch, er sieht sich im Zugzwang seiner Mutter gegenüber, fühlt sich verpflichted, und das sowohl seiner Ma gegenüber als auch dir gegenüber (schließlich bekommt ihr ein Baby).
Er tut mir auch leid...hmm...lass erst mal ein bisschen Zeit vergehen und versuche dann so vorsichtig wie möglich, deine bedenken anzubringen...was meinst du? KOmmst du an ihn "ran"?

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12. Februar 2009 um 19:31

Nicht mal
wenn die Hölle zufrieren und es schwarze Katzen regnet. Und wenn mein Leben davon abhängen würde, dann würd ich lieber tot umfallen. Auf gar gar gar keinen Fall würd ich mit meiner Schwiegermutter in eine Wohnung ziehen. Nicht mal wenn ich meine Schwiegermutter lieben würde. Neee!!!

Im gleichen Haus wär mir schon viel zu nah, aber da könnt man unter Umständen mal drübr reden wenn sie z.B. nicht mehr laufen kann und jemand bräucht wo ihr als die Wohnung putzt und ich sicher wär dass sie nicht hoch oder runter kommt. Ja, dann vielleicht mit Fragezeichen. Aber nicht in einer Wohnung. Dass ein Verlobter da austickt weil du sa gst du könntest ja dann keinen Besuch mehr verlangen finde ich gemein. Dass sein Vater gestorben ist ist schade, aber darunter darfst du doch nicht leiden. Es gibt auch schlimmeres als allein in einer Wohnung zu leben.

Also ich lauf mal ganz gern vom Bad nackt ins Schlafzimmer oder setzt mich im Schlafanzug an den Küchentisch. Sowas geht ja nicht wenn dann die Mutter da hockt. Um Gottes Willen, das darfst du nicht zulassen, glaub mir das gibt nur Ärger. Irgendwann knallt es da. Deine Schwiegermutter mischt sich in euer Leben, in die Erziehung eurer Kinder, ins Essen etc ein.

Das musst du verhindern, auf jeden Fall, oh Gott, das wär mein alleralleraller schlimmster Alptraum.

Schüttel, kotz würg

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12. Februar 2009 um 19:39
In Antwort auf ettie_12957085

Du Arme...
oh Gott, du tust mir soooo leid...denn vom Typ her, schein ich wie du zu sein...
Der Unterschied ist nun, dass ich mit meinen SchwieEl schon zusammen würde, aber eben so, wie du es auch sagst: richtig getrennt!

Ohwei, was rät man dir jetzt??? Ich denke auf jeden Fall, dass dein Schatz in einer sehr blöden Stuation ist: Er trauert wahrscheinlich auch, er sieht sich im Zugzwang seiner Mutter gegenüber, fühlt sich verpflichted, und das sowohl seiner Ma gegenüber als auch dir gegenüber (schließlich bekommt ihr ein Baby).
Er tut mir auch leid...hmm...lass erst mal ein bisschen Zeit vergehen und versuche dann so vorsichtig wie möglich, deine bedenken anzubringen...was meinst du? KOmmst du an ihn "ran"?

Letztenendes
komm ich immer an ihn "ran", aber irgendwie geht das zuerst immer erst über Schreierei und Zickerei und Beleidigtsein. Man kann mit ihm nicht wie mit einem erwachsenen Menschen reden, jedenfalls nicht, wenn er schon eine festgefahrene Meinung hat. Ich weiß, dass er am Ende auf meiner Seite stehen würde aber er gibt mir dabei trotzdem untergründig ein blödes Gefühl, sagt zwar er versteht mich aber mit einem Gesichtsausdruck, der was anderes sagt, nämlich dass er es ganz und garnicht versteht. Ich muss einfach selbstbewusster sein und auch mal "mein Ding" machen. Ich hab schon so vieles getan, was ich garnicht tun wollte. Als sein Vater gestorben ist, da hab ich mir sogar ihm zu Liebe nochmal den Leichnam angeguckt, obwohl mir schon vorher schlecht bei dem Gedanken war und ich das Bild nicht vergessen kann.... Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht gesagt habe: Nein, ich will das nicht! Aber was tut man nicht alles für die Liebe?

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12. Februar 2009 um 19:41

Nachtrag
Frag ihn doch ob ihr nicht eine 6-Zimmerwohnung nehmen wollt. Dann können deine Eltern auch noch dazuziehen.

Ich denke man sollte seine Privatsphäre haben und basta. Meine Mutter wäre auch gerne bei der Geburt meines Kindes dabeigewesen aber sie hat nie wirklich gefragt sondern nur mal gesagt, dass sie das schade findet dass sie das nicht erleben kann. Ich bin darauf gar nicht eingegangen weil das einfach ein Erlebnis für die Eltern ist und nicht für die Omas. Ist schließlich mein Kind (meine Eltern führen sich so schon oft genug so auf als ob der Kleine ihrer wär, aber ich liebe meine Eltern und lass ihnen den Spass, nur wenn es zu weit geht muss ich eingreifen) Aber bei den eigenen Eltern ist man eh toleranter, aber selbst mit denen wollt ich nicht zusammenwohnen. Dafür baut man sich doch irgenwann sein eigenes Nest. Und SChwiegereltern schon gar nicht. Bin so froh dass die zwei Ortschaften weiter wohnen und meine Eltern wohnen (leider) nocht viel weiter weg. 100 km (wobei ich trotzdem froh bin dass die gar nicht jeden Tag vorbeilatschen können auch wenn ich sie sehr liebe.

Gruß

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12. Februar 2009 um 19:41

Haha, wie geil!!
Da hatten wir wohl den gleichen Gedanken, musste auch direkt an King of Queens denken!

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12. Februar 2009 um 19:47

Gut überlegen!
Hallo Nadine,

in eine gemeinsame Wohnung ziehen? Das geht ja mal gar nicht. Ihr wärt nie alleine und eure Intimsphäre würde völlig flöten gehen. Das musst du deinem Verlobten mal vor Augen halten. Will er das wirklich, dass seine Mama permanet bei euch ist? Ich denke, dass ihm das auf Dauer wahrscheinlich zu viel wird und er das im Moment - vielleicht auch, weil es seiner Mutter grade durch den Verlust nicht so gut geht - nicht berücksichtigt.

Eher könnte ich mir schon vorstellen, in ein Haus zu ziehen wo ihr und deine Schwiegermutter jeweils eine eigene Wohnung hättet. Meine Eltern haben das damals so gemacht als mein Opa gestorben war. Da haben sie mit meiner Oma zusammen ein Haus gekauft mit 2 Wohnungen. Ich muss dazu aber auch sagen, dass sich meine Mama mit meiner Oma (ihrer Schwiegermutter) super verstanden hat. Als ich dann auf die Welt kam, war meine Oma für meine Mama eine große Stütze. Und als meine Oma dann älter wurde und etwas mehr Hilfe brauchte, waren wir für sie da. Letztes Jahr ist meine Oma dann gestorben und da zwischenzeitlich in dem Haus nur noch Oma, mein Mann und ich wohnten, war dann das Haus zu groß für nur meinen Mann und mich. Wir haben es schwerenherzens verkauft und uns ein kleineres Haus gekauft. Bis wir dort einziehn können (ist zum Glück nächste Woche soweit) wohnen wir bei.... ganz genau... bei meinen Schwiegereltern. Zwar auch in einer separaten Wohnung, aber ich halte es kaum noch aus. Fühle mich total eingeschränkt, kann aber nicht genau sagen wieso eigentlich, denn meine Schwiegereltern sind total lieb und wie gesagt, es ist ja ne abgetrennte Wohnung.

Was ich sagen will ist: Es kann gut gehen, meiner Meinung nach auf Dauer aber nur in separaten Wohnungen eines Hauses, die Entscheidung muss aber gut durchdacht werden. Auch wenn deine Schwiegermutter jetzt, nach dem Tod ihres Mannes zunächst einsam ist, sollte so eine Entscheidung nicht über's Knie gebrochen werden.

LG Neele mit immer noch Ü-Ei (32+0)

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12. Februar 2009 um 23:56

Nicht zusammenziehen- auf gar keinem Fall!
Ich bin mit meiner Schwiegermutter bis zur Geburt meiner Tochter vor einem Jahr gut ausgekommen. nach der Geburt hat sie zweimal jeweils eine Woche bei uns gewohnt, seitdem halte ichsie nicht mehr aus. Sie hat sich überall eingemischt, mich nicht gelten gelassen usw. Typisch Klischee.
Kann dir deshalb nur abraten. Selbst eine abgetrennte Wohnung ist zu wenig. Wenn überhaupt,d ann nur im gleichen Hfaus, aber jeder hat seine Wohnung. Die läßt euch nicht in Ruhe, miischt sich überall ein, v.a. bei der Kindererziehung.
Besser du streitest mal mit deinem freund bis die Sache durch ist, als dass du brav schluckst und eure Beziehung geht in die Brüche.

lg
d

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13. Februar 2009 um 9:17

Schwieriges Thema
Also wir wohnen mit meinen Schwiegereltern im gleichen Haus. D.h wir haben ein Doppelhaus gebaut und jeder bewohnt eine Hälfte. Aber mit denen in der selben Wohnung wohnen....ne ne ne ! Das könnte ich mir nie im Leben vorstellen.
Ich mag meine Schwiegermutter wirklich gerne und bin auch echt froh an ihr. Wir sehen uns fast täglich und oft gehe ich rüber (oder sie zu mir) auf ne Tasse Kaffee. Wenn ich mal schnell weg muß nimmt sie auch den Kleinen und passt auf ihn auf . Sie mischt sich nicht in die Erziehung ein und lässt mich auch alles so machen wie ich es will. Aber wenn ich mir denke das ich sie 24Std in meinen eigenen Räumen um mich hätte, ich würde verrückt werden! .....keine gemütlichen TV Abende mit NUR meinem Schatz und mir, die Wohnung muß immer penibel aufgeräumt sein, aufstehen um 7Uhr (obwohl ich erst um 14Uhr zur arbeit muß und der Kleine noch schläft), usw usw...Ja so wäre das wenn meine Schwiegermama bei mir in der Bude wohnt. Ich bin so froh, dass ich einfach meine Haustüre zu machen kann wenn ich etwas Zeit oder Ruhe für mich brauche.
Bitte überlege dir das Gut!!!!!
Meiner Meinung nach wäre es das beste, wenn ihr 2 Wohnungen im gleichen Haus finden würdet, so dass jeder sein eigenes Reich und vorallem seine eigene Haustüre hätte. So könnt ihr euch sehen so oft ihr wollt und wenn es euch reicht und ihr Abstand braucht könnt ihr euch zurückziehen. Deine Schwiegermama hat dann auch nicht das Gefühl, dass sie alleine ist. Sie hat ja ihre Lieben direkt nebenan.
Liebe Grüße und alles Gute!

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13. Februar 2009 um 17:49

Also,
mein Schwiegervater ist vor 5 Jahren gestorben und es war am Anfang eine schwere Zeit für meine Schwiegermutter. Auf einmal war sie allein im Haus. Wir haben dann halt am Wochenende öfter was mit ihr unternommen und sind sogar mal mit ihr in Urlaub gerfahren. Aber ich wär auf gar keinen Fall mit ihr in eine Wohnung gezogen. Ich würde auch nicht mit meinen eigenen Eltern in einer Wohnung leben wollen, so sehr ich sie auch liebe. Ich denke, man braucht einfach auch seinen Privatsphäre. Wir haben jetzt vor einem halben Jahr angefangen, das Haus meiner Schwiegermutter zu renovieren. Jetzt hat sie unten eine kleine Einliegerwohnung für sich und wir haben den Rest des Hauses für uns. Das ist eine gute Lösung. Wir haben ein Häuschen mit Garten, was toll ist für die Kinder und sie ist nicht mehr allein. Trotzdem führt jeder sein eigenes Leben in seinen eigenen 4 Wänden.

Überleg dir wirklich gut, was du tun willst. Lieber stellst du dich jetzt gegen deinen Freund und deine Mutter, als dass du die nächsten Jahre unglücklich bist.
Und die Vorstellung von einem Mädelsabend mit meiner Freundin und Schwiegermutter ist doch wirklich schrecklich!

Liebe Grüße,
Miri mit Noah (3Jahre)
und Marlon inside (35. SSW)

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13. Februar 2009 um 18:38

Never !
Oh Gott, mach das bloß nicht! Sie kann ja so lieb sein wie sie will, und Du kannst Dich auch momentan super mit ihr verstehen, aber lass erst mal den Alltag einziehen.
Kleiner Erfahrungsbericht:
Ich bin zusammen mit meinen Eltern und meiner Oma (die ich abgöttisch geliebt habe) aufgewachsen.
Die Wohnung war recht groß 180 qm, und meine Oma hatte 2 eigene Zimmer. Trotzdem gab es ständig Reibereien. Es war zwar gut von ihr gemeint, aber sie hat sich überall reingehängt. Teilweise war's für meine Mutter mehr als nur schwierig. Ich glaube, ich hätte nicht so lange durchgehalten. So mit 53 Jahren sind meiner Eltern dann in ihre erste (!) eigene Wohnung gezogen...ich will damit sagen: Wenn ihr erst einmal zusammen wohnt, wird es schwierig das alles u.U. wieder rückgängig zu machen.

Ich verstehe mich sehr gut mit meinen Eltern aber würde, auch wenn es sich sehr hart anhört, nicht mit ihnen zusammenziehen (sie aber auch nicht mit mir... ).
Gleiches gilt für die Schwiegereltern. Mein Liebster siehts zum Glück genauso.
Wie ist es denn mit 'nem Kompromiss: 2 getrennte Wohnungen in einem Haus oder in Nachbarhäusern?

Nur nix übereilen!
Gruß
Apollinchen

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