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Mit 43 ungewollt schwanger und mein Mann flippt aus

3. März 2018 um 22:42 Letzte Antwort: 12. April 2018 um 7:22

Hallo liebe Community!

Ich bin grad fast am verzweifeln- ich habe heute festgestellt das ich schwanger bin - mit 43 Jahren. 
Um ehrlich zu sein: ich weiß grad nicht was ich tun soll - mein Mann hat sich nämlich klar positioniert - für ihn kommt ein weiteres Kind nicht in Frage. 
Kurz zu meiner Lebenssituation: ich bin seit 15 Jahren verheiratet, wir haben 2 Kinder (12 und 14 Jahre alt). 
Für mich selbst stand auch fest, dass ich keine Kinder mehr will. 
Das ich nun schwanger bin ist meine eigene Schuld - ich hab mich einfach verrechnet

Meine beiden Großen  hab ich quasi allein großgezogen- mein Mann ist schon viele Jahre nur am Wochenende zu Hause. Nun sind sie aus dem gröbsten raus, beruflich läuft es bei mir gerade mega gut und eeeendlich bin ich wieder unabhängig - sowohl finanziell als auch sonst. 

Ich habe als quasi - Alleinerziehende eine Mega anstrengende Zeit hinter mir und will den ganzen Kinderkram eigentlich nicht mehr - zumal ich gerade mit der Pupertät meiner beiden Hrossen völlig ausgelastet bin.
Soweit sogut. Nun ist es passiert und mich schockiert die Reaktion meines Mannes der mich nach 15 Jahren Ehe hinstellt, als wolle ich ihm was andrehen. Er hat mir klipp und klar gesagt er hat kein Bock mehr auf ein Kind (als ob er jemals hätte was opfern müssen!!) und wenn ich es will müsse ich zusehen wie ich klar komme - mit seiner Unterstützung könne ich nicht rechnen. 

Ich meine - ich selbst möchte eigentlich auch kein Kind mehr - aber diese Reaktion lässt mich nun an unserer Beziehung zweifeln. Da war nur Abwehr, Egoismus und dann diese Unterstellungen!!!! Was soll ich denn von so einer Ehe halten?

Er hatte nie die Verantwortung für die Kinder - hat sich immer Jobs gesucht die weit weg waren. Ja - er hat finanziell beigetragen, hat uns während meines Studiums „durchgefüttert“ - aber im Grunde war ich immer allein mit den zwei Großen. 

Das Schlimme ist, das ich mich nun ernsthaft frage, ob ich WIRKLICH abtreiben WILL oder ob es eher die Angst davor ist wieder alles aufgeben zu müssen was MIR wichtig ist und zudem wieder von ihm abhängig zu sein. Und ob ich- wenn ich abtreibe- ihm das immer nachtragen würde - obwohl für mich eigentlich auch feststeht, das ich kein weiteres Kind will.  
Und natürlich merke ich schon  wie ich auf jede Regung meines Uterus achte, meine Gedanken immer wieder dahin wandern und ich tatsächlich unbewusst schon seit 4 Wochen auf Alkohol verzichtet und mich gesund ernährt habe.....

Aber ich WILL wirklich kein Kind mehr - man ist nur am opfern: Freiheit, Unabhängigkeit, Kraft und immer nur geben, geben, geben.... ich kann das auch nicht noch mal vor vorn. 

Kann hier jeman verstehen wie es mir geht ? Ist schon mal jemand in einer ähnlichen Klemme gewesen? 
Wie seid ihr damit umgegangen? Hat jemand einen schlauen Rat für mich? 
(Und bitte keine Moralpredigten das ich hätte aufpassen müssen - meine Schuldgefühle sind ohnehin schon uferlos) 
Und was könnte das für meine Ehe bedeuten? Ich weiß nicht ob ich nun in schwierigen Situationen auf meinen Mann bauen kann - oder ob er auch weg ist wenn zum Beispiel eine Krebserkrankung kommt..... 

Vielen lieben Dank für ein paar Erfahrungsberichte von euch - vielleicht werde ich dadurch etwas klarer für mich selbst. 

 

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3. März 2018 um 22:56

Seit wann wisst ihr beide denn, dass du schwanger bist? Hattet ihr denn beide schon Zeit den ersten Schock zu verdauen?

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3. März 2018 um 23:01
In Antwort auf lumusi_12929047

Seit wann wisst ihr beide denn, dass du schwanger bist? Hattet ihr denn beide schon Zeit den ersten Schock zu verdauen?

Seit heute Nachmittag erst - und mein Mann liegt ehrlich gesagt gerade betrunken im Bett. 
Ich muss mich noch um die Kinder kümmern - im Grunde läufts wie immer: er nimmt sich raus und ich bleibe mit den Problemen alleine zurück. 
(Wobei er natürlich nicht oft trinkt, sondern eher aus „Arbeitsgründen“ verschwindet) 

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3. März 2018 um 23:50

Hallo ich bin zwar noch nicht so erfahren weil ich noch jung bin aber dachte ich steh dir trotzdem mal mit Rat zur Seite.. 
also erstmal wenn es erst heute Nachmittag war dann ist es vielleicht noch der erste Schock gewesen und er muss es erst verdauen.  Sollte er tatsächlich bei seiner Meinung bleiben würde ich mir auch ernsthaft Gedanken um die Ehe machen. Ich meine auch das kind ist nicht allein deine 'schuld', wenn er tatsächlich kein kind mehr haben will hätte er auch verhüten können so reif und erwachsen sollte er doch sein? Dich mit allem alleine zu lassen und dich jetzt auch noch verantwortlich zu machen und dich zu etwas zu drängen was du vielleicht bereuen könntest ist einfach nocht fair und in einer gut laufenden ehe auch irgendwo nicht richtig. Er sollte dich wenn er dich liebt ja doch egal bei welcher Entscheidung unterstützen.  Wenn man immer wegrennt wenns schwierig wird ist man keine Unterstützung und sowas braucht man meiner Meinung auch nicht.  
Ich hoffe sehr für dich das es nur der erste Schock war und ihr die Tage in aller Ruhe nochmal drüber reden könnt und eine Lösung findet mit der ihr beide zurecht kommt.  
alles gute 😊

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4. März 2018 um 3:59
In Antwort auf yvoron13

Seit heute Nachmittag erst - und mein Mann liegt ehrlich gesagt gerade betrunken im Bett. 
Ich muss mich noch um die Kinder kümmern - im Grunde läufts wie immer: er nimmt sich raus und ich bleibe mit den Problemen alleine zurück. 
(Wobei er natürlich nicht oft trinkt, sondern eher aus „Arbeitsgründen“ verschwindet) 

Seit heute Nachmittag aber seit 4 Wochen achtest du auf keinen Alkohol und dich gesund zu ernähren? Du weißt es schon 4 Wochen und er seit gestern Nachmittag, oder wie? 

Dann möchte ich dir sagen, dass IHR nicht aufgepasst habt, nicht du! Da macht der feine Herr es sich aber mal wieder sehr einfach! Zum Kinder machen gehören immer zwei. Wenn er so absolut keins mehr will, hätte er ein Kondom verwenden können oder schon lange über eine Vasektomie nachdenken können! Wieder mal typisch u herrlich bequem nur einem Partner die Schuld zu geben! Es besteht immer ein Risiko schwanger zu werden, auch wenn du dich nicht verrechnet hättest. Lass dir bloß nicht die alleinige Schuld geben!

Lass dich bitte beraten und treib nicht einfach ab, weil es sich als der bequemere Weg anhört. DU musst 100% überzeugt sein, wenn du das machen lässt! 
Lass dich nicht überreden oder erpressen! 

Ich weiß nicht, mit so einem Mann könnte ich nicht klar kommen, der scheint ja der Egoist schlechthin zu sein! Ja, ich würde die komplette Ehe nochmal gut überdenken. Mit jemandem, der jegliche Verantwortung von sich weist und nur auf seinen Vorteil aus ist, könnte zusehen, wo er bleibt. Bei mir jedenfalls nicht!

Ich wünsche dir, dass du für DICH die richtige Entscheidung triffst und damit gut leben kannst! 

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4. März 2018 um 7:16

Also jetzt mal abgesehen davon, dass du sowieso an der Beziehung zu zweifeln scheinst:

Du hattest ja wahrscheinlich eine gewisse Vorlaufzeit zum Schwangerschaftstest. Du wirst zumindest ein paar Tage lang gezweifelt haben, was da jetzt los ist, ob du schwanger sein könntest etc. Er hat das gestern aus komplett heiterem Himmel erfahren nehm ich mal an.
Ich finde in dem Fall kann man dem Mann ruhig mind. 24 Stunden Narrenfreiheit zugestehen. Ich würd seine momentanen Worte nicht auf eine Goldwaage legen und ihm erstmal ein paar Tage Zeit lassen, um das zu verdauen.

In der Zeit kannst du dir ja auch darüber klar werden, was du selbst willst und ob du eine Abtreibung durchziehen könntest ohne danach darunter zu leiden.

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4. März 2018 um 9:39
In Antwort auf yvoron13

Hallo liebe Community!

Ich bin grad fast am verzweifeln- ich habe heute festgestellt das ich schwanger bin - mit 43 Jahren. 
Um ehrlich zu sein: ich weiß grad nicht was ich tun soll - mein Mann hat sich nämlich klar positioniert - für ihn kommt ein weiteres Kind nicht in Frage. 
Kurz zu meiner Lebenssituation: ich bin seit 15 Jahren verheiratet, wir haben 2 Kinder (12 und 14 Jahre alt). 
Für mich selbst stand auch fest, dass ich keine Kinder mehr will. 
Das ich nun schwanger bin ist meine eigene Schuld - ich hab mich einfach verrechnet

Meine beiden Großen  hab ich quasi allein großgezogen- mein Mann ist schon viele Jahre nur am Wochenende zu Hause. Nun sind sie aus dem gröbsten raus, beruflich läuft es bei mir gerade mega gut und eeeendlich bin ich wieder unabhängig - sowohl finanziell als auch sonst. 

Ich habe als quasi - Alleinerziehende eine Mega anstrengende Zeit hinter mir und will den ganzen Kinderkram eigentlich nicht mehr - zumal ich gerade mit der Pupertät meiner beiden Hrossen völlig ausgelastet bin.
Soweit sogut. Nun ist es passiert und mich schockiert die Reaktion meines Mannes der mich nach 15 Jahren Ehe hinstellt, als wolle ich ihm was andrehen. Er hat mir klipp und klar gesagt er hat kein Bock mehr auf ein Kind (als ob er jemals hätte was opfern müssen!!) und wenn ich es will müsse ich zusehen wie ich klar komme - mit seiner Unterstützung könne ich nicht rechnen. 

Ich meine - ich selbst möchte eigentlich auch kein Kind mehr - aber diese Reaktion lässt mich nun an unserer Beziehung zweifeln. Da war nur Abwehr, Egoismus und dann diese Unterstellungen!!!! Was soll ich denn von so einer Ehe halten?

Er hatte nie die Verantwortung für die Kinder - hat sich immer Jobs gesucht die weit weg waren. Ja - er hat finanziell beigetragen, hat uns während meines Studiums „durchgefüttert“ - aber im Grunde war ich immer allein mit den zwei Großen. 

Das Schlimme ist, das ich mich nun ernsthaft frage, ob ich WIRKLICH abtreiben WILL oder ob es eher die Angst davor ist wieder alles aufgeben zu müssen was MIR wichtig ist und zudem wieder von ihm abhängig zu sein. Und ob ich- wenn ich abtreibe- ihm das immer nachtragen würde - obwohl für mich eigentlich auch feststeht, das ich kein weiteres Kind will.  
Und natürlich merke ich schon  wie ich auf jede Regung meines Uterus achte, meine Gedanken immer wieder dahin wandern und ich tatsächlich unbewusst schon seit 4 Wochen auf Alkohol verzichtet und mich gesund ernährt habe.....

Aber ich WILL wirklich kein Kind mehr - man ist nur am opfern: Freiheit, Unabhängigkeit, Kraft und immer nur geben, geben, geben.... ich kann das auch nicht noch mal vor vorn. 

Kann hier jeman verstehen wie es mir geht ? Ist schon mal jemand in einer ähnlichen Klemme gewesen? 
Wie seid ihr damit umgegangen? Hat jemand einen schlauen Rat für mich? 
(Und bitte keine Moralpredigten das ich hätte aufpassen müssen - meine Schuldgefühle sind ohnehin schon uferlos) 
Und was könnte das für meine Ehe bedeuten? Ich weiß nicht ob ich nun in schwierigen Situationen auf meinen Mann bauen kann - oder ob er auch weg ist wenn zum Beispiel eine Krebserkrankung kommt..... 

Vielen lieben Dank für ein paar Erfahrungsberichte von euch - vielleicht werde ich dadurch etwas klarer für mich selbst. 

 

Ich wünschte ich wäre mal in die geber Situation,  aber leider hat es bisher nicht geklappt.  

Schade das man nicht einfach das Kind in eine willige Frau setzen kann, anstatt es zu töten.  

Dein Mann soll mal nicht die Welle machen. Immerhin hast du dich um die Kinder gekümmert...  
Bei dem Baby ändert er sein Verhalten sicher nicht zum Übervater. 

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4. März 2018 um 10:18
In Antwort auf nadu2punkto

Ich wünschte ich wäre mal in die geber Situation,  aber leider hat es bisher nicht geklappt.  

Schade das man nicht einfach das Kind in eine willige Frau setzen kann, anstatt es zu töten.  

Dein Mann soll mal nicht die Welle machen. Immerhin hast du dich um die Kinder gekümmert...  
Bei dem Baby ändert er sein Verhalten sicher nicht zum Übervater. 

Hallo, 

es es tut mir sehr leid für dich, dass es bisher nicht geklappt hat. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist wohl eines der Schlimmsten Dinge die einer Frau die gern Mutter werden möchte passieren können. Du hast da mein Mitgefühl, ehrlich. 
Und ich kann Deine Reaktion nachvollziehen- es IST frustrierend, wenn man sich so danach sehnt und andere genau das wochach man sich sehnt ablehnen. 

Ich möchte dich aber dennoch bitten mein Recht auf Selbstbestimmung zu respektieren - und mich nicht als Mörder und somit als Straftäter zu bezeichnen - was du mit deiner Äußerungen „du tötest“ jedoch  tust.
Ich weiß genau was es bedeutet Mutter zu sein und wie viel man dafür opfern muss. 
Und ich bat explizit darum diese Debatte nicht zu führen da hier jede Frau Ihre eigene Meinung haben muss. 

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4. März 2018 um 10:27
In Antwort auf kinderwunsch22

Hallo ich bin zwar noch nicht so erfahren weil ich noch jung bin aber dachte ich steh dir trotzdem mal mit Rat zur Seite.. 
also erstmal wenn es erst heute Nachmittag war dann ist es vielleicht noch der erste Schock gewesen und er muss es erst verdauen.  Sollte er tatsächlich bei seiner Meinung bleiben würde ich mir auch ernsthaft Gedanken um die Ehe machen. Ich meine auch das kind ist nicht allein deine 'schuld', wenn er tatsächlich kein kind mehr haben will hätte er auch verhüten können so reif und erwachsen sollte er doch sein? Dich mit allem alleine zu lassen und dich jetzt auch noch verantwortlich zu machen und dich zu etwas zu drängen was du vielleicht bereuen könntest ist einfach nocht fair und in einer gut laufenden ehe auch irgendwo nicht richtig. Er sollte dich wenn er dich liebt ja doch egal bei welcher Entscheidung unterstützen.  Wenn man immer wegrennt wenns schwierig wird ist man keine Unterstützung und sowas braucht man meiner Meinung auch nicht.  
Ich hoffe sehr für dich das es nur der erste Schock war und ihr die Tage in aller Ruhe nochmal drüber reden könnt und eine Lösung findet mit der ihr beide zurecht kommt.  
alles gute 😊

Hallo 👋🏻 
vielen lieben Dank für deine Meinung. 
Sie ist ganz nah an meiner - und in der Tat habe ich schon öfter darüber nachgedacht wozu ich mit ihm zusammen bin - im Grunde schaffe ich alles alleine. Hätten wir keine gemeinsamen Kinder, wären wir mit Sicherheit auch nicht mehr zusammen. 
Daher ist die aktuelle Schwangerschaft für mich auch so mega problematisch- endlich bin ich wieder unabhängig, die Kinder sind bald in einem Alter wo sie eineTrennung besser verkraften würden, bald leben sie ja ihr eigenes Leben. 
Wenn jetzt wieder ein Kind hinzukäme, ginge der ganze Schlamassel von vorn los - ich gebe alles auf, ziehe das Kind groß und hänge in einer Ehe fest die ich eigentlich längst beendet hätte...,

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4. März 2018 um 10:28
In Antwort auf yvoron13

Hallo, 

es es tut mir sehr leid für dich, dass es bisher nicht geklappt hat. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist wohl eines der Schlimmsten Dinge die einer Frau die gern Mutter werden möchte passieren können. Du hast da mein Mitgefühl, ehrlich. 
Und ich kann Deine Reaktion nachvollziehen- es IST frustrierend, wenn man sich so danach sehnt und andere genau das wochach man sich sehnt ablehnen. 

Ich möchte dich aber dennoch bitten mein Recht auf Selbstbestimmung zu respektieren - und mich nicht als Mörder und somit als Straftäter zu bezeichnen - was du mit deiner Äußerungen „du tötest“ jedoch  tust.
Ich weiß genau was es bedeutet Mutter zu sein und wie viel man dafür opfern muss. 
Und ich bat explizit darum diese Debatte nicht zu führen da hier jede Frau Ihre eigene Meinung haben muss. 

Danke dir,  ich lasse dir dein Recht.  Im Endefekt kannst du morgen zur Abtreibung gehen,  dass ist legal bis zur 12 Woche möglich.  

Für mich ist eine Abtreibung schon töten,  aber das liegt ja im Auge des Betrachters.  

Manche sagen es ist nur ein Zellhaufen.  Manche sagen sogar,  bis das Kind geboren wird wäre es kein Lebewesen.  
Eine Freundin,  meiner Freundin hatte in Holland eine späte Abtreibung,  weil das gesunde Kind einfach grade nicht gepasst hat. Das ist für mich schon eher Mord... Aber auch das ist in Holland legal.  

Ich wollte dich nicht persönlich damit verletzen,  es war allgemein gesagt, dass die Welt nicht fair ist.

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4. März 2018 um 10:31
In Antwort auf yvoron13

Hallo 👋🏻 
vielen lieben Dank für deine Meinung. 
Sie ist ganz nah an meiner - und in der Tat habe ich schon öfter darüber nachgedacht wozu ich mit ihm zusammen bin - im Grunde schaffe ich alles alleine. Hätten wir keine gemeinsamen Kinder, wären wir mit Sicherheit auch nicht mehr zusammen. 
Daher ist die aktuelle Schwangerschaft für mich auch so mega problematisch- endlich bin ich wieder unabhängig, die Kinder sind bald in einem Alter wo sie eineTrennung besser verkraften würden, bald leben sie ja ihr eigenes Leben. 
Wenn jetzt wieder ein Kind hinzukäme, ginge der ganze Schlamassel von vorn los - ich gebe alles auf, ziehe das Kind groß und hänge in einer Ehe fest die ich eigentlich längst beendet hätte...,

Nur mal so am Rande,  was ändert sich mit, oder ohne Trennung?!  Du kümmerst dich in beiden Fällen alleine um die Kinder. 

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4. März 2018 um 11:19
In Antwort auf yvoron13

Hallo 👋🏻 
vielen lieben Dank für deine Meinung. 
Sie ist ganz nah an meiner - und in der Tat habe ich schon öfter darüber nachgedacht wozu ich mit ihm zusammen bin - im Grunde schaffe ich alles alleine. Hätten wir keine gemeinsamen Kinder, wären wir mit Sicherheit auch nicht mehr zusammen. 
Daher ist die aktuelle Schwangerschaft für mich auch so mega problematisch- endlich bin ich wieder unabhängig, die Kinder sind bald in einem Alter wo sie eineTrennung besser verkraften würden, bald leben sie ja ihr eigenes Leben. 
Wenn jetzt wieder ein Kind hinzukäme, ginge der ganze Schlamassel von vorn los - ich gebe alles auf, ziehe das Kind groß und hänge in einer Ehe fest die ich eigentlich längst beendet hätte...,

Hey 
Ein kind sollte NIE der Grund sein eine Beziehung fortzuführen.. die Kinder merken es wenn es der Mutter schlecht geht und glaube mir sie werden dir nicht böse sein! Und vielleicht findest du einen Mann der mehr vater für die kleinen ist als dein jetziger.  Und davon hätten deine Kinder doch auch mehr? 
bitte stelle dieses denken ab.  Und wenn du gut alleine zurecht kommst dann zieh es auch alleine durch das geht übrigens auch mit Baby 😊 
Triff eine Entscheidung mit der du dich wohlfühlst und gut leben kannst 😊

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4. März 2018 um 12:26

Ich verhüte seit 13 Jahren mit Kondomen. Ich habe einen sehr regelmäßigen Zyklus, wie gesagt / ich habe mich schlicht verrechnet. 
Klaro - das Unterbewusstsein wird schon seinen Teil dazu beigetragen haben - und ich frage mich schon was das zu bedeuten hat. 

Ich benutze meine Kinder nich als Ausrede - es gibt auch sehr viele liebenswerte Seiten an meinem Mann. Was ich damit sagen wollte ist, dass wir in unserer Ehe bereits häufig an unsere Grenzen gekommen sind - und das wir ohne die Kinder oft den einfacheren Weg der Trennung gegangen wären. 
Es bedeutet aber nicht, das ich nur wegen der Kinder mit meinem Mann zusammen bin. So einfach ist die Welt nicht 😉

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4. März 2018 um 12:28

Ja, es stimmt. Ich bin sehr ambivalent - und der Rat ganz unabhängig von meinem Mann nur für mich selbst zu entscheiden ist ein guter Rat. 
Und so oder so - am Ende stehen wir Frauen ja sowieso immer alleine da mit den Kindern.... 

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4. März 2018 um 13:03
In Antwort auf yvoron13

Hallo liebe Community!

Ich bin grad fast am verzweifeln- ich habe heute festgestellt das ich schwanger bin - mit 43 Jahren. 
Um ehrlich zu sein: ich weiß grad nicht was ich tun soll - mein Mann hat sich nämlich klar positioniert - für ihn kommt ein weiteres Kind nicht in Frage. 
Kurz zu meiner Lebenssituation: ich bin seit 15 Jahren verheiratet, wir haben 2 Kinder (12 und 14 Jahre alt). 
Für mich selbst stand auch fest, dass ich keine Kinder mehr will. 
Das ich nun schwanger bin ist meine eigene Schuld - ich hab mich einfach verrechnet

Meine beiden Großen  hab ich quasi allein großgezogen- mein Mann ist schon viele Jahre nur am Wochenende zu Hause. Nun sind sie aus dem gröbsten raus, beruflich läuft es bei mir gerade mega gut und eeeendlich bin ich wieder unabhängig - sowohl finanziell als auch sonst. 

Ich habe als quasi - Alleinerziehende eine Mega anstrengende Zeit hinter mir und will den ganzen Kinderkram eigentlich nicht mehr - zumal ich gerade mit der Pupertät meiner beiden Hrossen völlig ausgelastet bin.
Soweit sogut. Nun ist es passiert und mich schockiert die Reaktion meines Mannes der mich nach 15 Jahren Ehe hinstellt, als wolle ich ihm was andrehen. Er hat mir klipp und klar gesagt er hat kein Bock mehr auf ein Kind (als ob er jemals hätte was opfern müssen!!) und wenn ich es will müsse ich zusehen wie ich klar komme - mit seiner Unterstützung könne ich nicht rechnen. 

Ich meine - ich selbst möchte eigentlich auch kein Kind mehr - aber diese Reaktion lässt mich nun an unserer Beziehung zweifeln. Da war nur Abwehr, Egoismus und dann diese Unterstellungen!!!! Was soll ich denn von so einer Ehe halten?

Er hatte nie die Verantwortung für die Kinder - hat sich immer Jobs gesucht die weit weg waren. Ja - er hat finanziell beigetragen, hat uns während meines Studiums „durchgefüttert“ - aber im Grunde war ich immer allein mit den zwei Großen. 

Das Schlimme ist, das ich mich nun ernsthaft frage, ob ich WIRKLICH abtreiben WILL oder ob es eher die Angst davor ist wieder alles aufgeben zu müssen was MIR wichtig ist und zudem wieder von ihm abhängig zu sein. Und ob ich- wenn ich abtreibe- ihm das immer nachtragen würde - obwohl für mich eigentlich auch feststeht, das ich kein weiteres Kind will.  
Und natürlich merke ich schon  wie ich auf jede Regung meines Uterus achte, meine Gedanken immer wieder dahin wandern und ich tatsächlich unbewusst schon seit 4 Wochen auf Alkohol verzichtet und mich gesund ernährt habe.....

Aber ich WILL wirklich kein Kind mehr - man ist nur am opfern: Freiheit, Unabhängigkeit, Kraft und immer nur geben, geben, geben.... ich kann das auch nicht noch mal vor vorn. 

Kann hier jeman verstehen wie es mir geht ? Ist schon mal jemand in einer ähnlichen Klemme gewesen? 
Wie seid ihr damit umgegangen? Hat jemand einen schlauen Rat für mich? 
(Und bitte keine Moralpredigten das ich hätte aufpassen müssen - meine Schuldgefühle sind ohnehin schon uferlos) 
Und was könnte das für meine Ehe bedeuten? Ich weiß nicht ob ich nun in schwierigen Situationen auf meinen Mann bauen kann - oder ob er auch weg ist wenn zum Beispiel eine Krebserkrankung kommt..... 

Vielen lieben Dank für ein paar Erfahrungsberichte von euch - vielleicht werde ich dadurch etwas klarer für mich selbst. 

 

Also wenn man, bzw. Beide, überhaupt kein Kind mehr haben will, dann muss man besser auf die Verhütung achten und sich seinen Eisprung nicht irgendwie hinrechnen. Als 2. Punkt käme hinzu, dass man überlegen sollte, in so späten Jahren überhaupt nochmal Eltern zu werden, da ich persönlich Anfang/Mitte 40 einfach zu alt für ein Baby finde. Aber das muss im Endeffekt jeder für sich allein entscheiden. Wie stehst du denn dazu? Was sagt die dein Bauchgefühl? Würdest du es behalten wollen? 

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5. März 2018 um 10:13

da du selbst sagst du achtest auf jedes müh deines uteruses und auf die ernährung etc ...denke ic, selbst wenn du wieder vieles aufgeben musst würde dich eine abtreibung doch seelisch belasten oder nicht?

da deine großen nun in einem alter sind wo sie dir viel helfen könnten wäre es doch sicherlich auch angenehmer (bsp. mal kochen/abwaschen helfen, kurz auf das baby achten während du einkaufen/duschen etc bist... )
also meine mutter wurde selbst nochmal spät schwanger (ungewollt) meine eltern waren sich eigentlich auch einig 2 kids reichen... aber sie schaffte es nicht das kind abzutreiben ... meine mittlere schwester und ich halfen ihr mit der kleinen bei allem (wir waren 10 und 13)
mein dad arbeitet im außendienst war somit auch nur am wochenende daheim ... aber wir sind glücklich mit der entscheidung und selbst meine eltern sagten dass es eine schwere aber dennoch schöne entscheidung war ... 

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5. März 2018 um 10:14

hab ich vergessen : leg deinem mann auch ruhig näher sich einer vasektomie unterziehen zu lassen !
 du tträgst nicht die alleinige schuld!!!
er ist (sollte) durchaus in der lage soweit zu denken?!

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5. März 2018 um 12:28

Oh je, das muss ein ziemlicher Schock gewesen sein.

Deinem Mann würde ich auch erst noch ein paar Tage Bedenkzeit einräumen - das war ein Schock und somit eine Ausnahmesituation. 

Die Frage ist doch, ob du selbst bereit bist, mit Kind von vorne anzufangen. Wenn du das möchtest oder dich dem zumindest gewachsen siehst, dann tue es. 

Wenn jedoch feststeht, dass du die Belastung nicht tragen kannst oder möchtest, dann entscheide auch dort. Eine Abtreibung wäre möglich oder eine Adoptionsfreigabe. Es gibt genug Familien in DE, welche sich Kinder wünschen.

Wünsche dir viel Mut bei deiner Entscheidung!

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5. März 2018 um 15:32
In Antwort auf yvoron13

Seit heute Nachmittag erst - und mein Mann liegt ehrlich gesagt gerade betrunken im Bett. 
Ich muss mich noch um die Kinder kümmern - im Grunde läufts wie immer: er nimmt sich raus und ich bleibe mit den Problemen alleine zurück. 
(Wobei er natürlich nicht oft trinkt, sondern eher aus „Arbeitsgründen“ verschwindet) 

Na wenn wir mal ehelich sind, hast du in Grunde drei Pubertierende Kinder. Dein Mann verhält sich nämlich genau so. Ich weis nich wieso du so ein Verhalten duldest. Egal ob er euch durchgefüttert hat oder nicht, sein Verhalten ist mehr als Kindisch und gehtich einfach mal garnicht. Ich bin generell gegen Abtreibung. Egal ob man 16 oder 48 ist, man ist dafür selbst verantwortlich und sollte dafür grade stehen. Versteh mich nich bitte nicht falsch ich will dich hier nich persönlich angreifen. Das es dein komplettes Leben wieder zurück wirft und alles was du dir in den Jahren aufgebaut hast irgendwo flöten geht ist schon sehr hart und brauchtich lange Zeit um es zu verdauen. Trotzdem gibt es heut zu Tage genug Lösungen. Mitllerweile gibt es so viele U3 Kitas sogar Kitas die 24 stunden geöffnet haben. Um mich klar auszurdrücken, ich halte davon nichts. Mein Sohn geht erst mit drei in den Kindergarten. Aber trotzdem hibt es soist möglichkeiten, wenn dir dein Beruf wichtig ist. Außerdem sind deine Kinder schob alt gebug und können dich ebenfalls unterstützen. Rede doch mal mit ihnen und frag sie ,wie sie darüber denken, was sie davon halten und ob sie dich in der Hinsicht unterstützen würden. Natürlich können sie die Erziehung nicht übernehmen und sollen sie auch nicht, aber vielleicht findet ihr gemeinsam die beste Lösung. Es könnte aufjedenfall n positiven Einfluss auf haben, wenn du deinen Kindern sowas amvertraust und ihnenich Zeigst, dass dir ihre Meinung auch sehr wichtig ist.

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6. März 2018 um 11:20

Jetzt mal ganz unabhängig von der "ungewollt schwanger" Situation...ich glaube das Problem ist nicht in erster Linie das 3. Baby, sondern die Ehe an sich. Das mit der Schwangerschaft ist nur wieder ein Auslöser, wo sich zeigt, was eure Beziehung wert ist (oder auch nicht wert ist). Ich würde deinem Mann aber schon noch etwas Bedenkzeit einräumen. Wobei ich - ohne ihn zu kennen - nicht glaube, dass sich da viel ändern wird. Er stellt sich das mit der Abtreibung halt auch sehr einfach vor. Hingehen, wegmachen lassen, fertig. So ist das aber nicht. Die meisten Frauen leiden sehr darunter und es wird auch eure Ehe noch mehr belasten, als sie anscheinend ohnehin schon ist. Da er die meiste Zeit nicht zu Hause ist, wirst du mit deinen Gefühlen (so wie bisher anscheinend auch), überwiegend alleine dastehen. Auch die Kinder werden merken, dass etwas passiert ist. Wie erklärt man ihnen das? 

Generell ist es eine Schweinerei, dass so viele Männer die Verhütung den Frauen überlassen und dann sind die Vorwürfe groß, wenn doch mal was "passiert". Dein Mann hat sicher nicht nur schlechte Seiten, aber wenn alles super ist, ist es keine Kunst, wenn er lieb und nett ist. Erst bei Problemen, in Ausnahmesituationen oder wenn du Hilfe suchst, zeigt sich, inwieweit er wirklich dein PARTNER ist - es liest sich nämlich wirklich so, als wäre er entweder eh nie da, oder er verhält sich wie ein pubertierendes Kind, wenn ihm etwas nicht in den Kram passt. Die "löse du mal schön das Problem, weil ich habe keinen Bock"-Einstellung sollte man in diesem Alter nicht mehr haben.

Auf jeden Fall Respekt an dich, dass du bisher alles quasi alleine gemeistert hast, und 2 Kinder großgezogen hast. Alles Weitere ist deine Entscheidung und ich hoffe, dass du für dich eine gute Lösung findest. Ich würde vielleicht auch schnellstens professionelle Hilfe suchen? Eine Paartherapie mit deinem Mann oder so etwas? Falls du wirklich abtreiben "möchtest", bist du ja etwas unter "Zeitdruck" (furchtbar wie sich das anhört, aber du weißt hoffentlich, wies gemeint ist).

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7. März 2018 um 20:11

Hallo Ihr Lieben!
zuerst einmal vielen Dank für die vielen Beiträge, Erfahrungen, Gedanke und Ideen. Ihr seid großartig 💐🌞👍🏻
Nachdem nun auch bei mir der erste Schock abgeklungen ist, mein Mann seit 4 Tagen wieder weg ist (auf Arbeit) und ich Zeit hatte über alles nachzudenken ist so langsam ein Entschluss gereift. 

Ich habe mir einen Rat von Euch besonders zu Herzen genommen: 
„Denke darüber nach was DU willst- schließlich wirst du auch die Konsequenzen tragen müssen - egal wie du dich entscheidest.“ 
Dieser Rat hat mich befreit von dem Gefühl der Abhängigkeit - ja, mein Mann ist zwar der Vater - aber am Ende bin ich diejenige welche die Verantwortung für mich selbst aber auch die Kinder und den Alltag mit Ihnen allein trägt - und das wird sich wohl auch nicht ändern. 

Ich war dann beim Gynäkologen- einer jungen Frau, die selbst schwanger war. Schwierig. Aber sie ist mir völlig wertfrei gegenüber getreten, hat mir alle Optionen erklärt und immer wieder betont, das egal wie ich mich entscheide, sie bei mir ist und mich auf diesem Weg unterstützt. Sie hat keinerlei Empfehlungen abgegeben so das ich das Gefühl  habe mich wirklich frei entscheiden zu können. Seitdem geht es mir psychisch  deutlich besser. 

Morgen habe ich den Termin bei ProFamilia. Obwohl ich mittlerweile eine klare Tendenz verspüre, hoffe ich in der Beratung noch einmal mehr Klarheit zu finden. Ich bin so“und hoffe sehr das mir da nichts über die finanziellen Möglichkeiten erzählt wird (denn DAS ist nicht unbedingt mein Problem) sondern das ich tatsächlich Unterstützung hinsichtlich meiner persönlichen Überlegungen bekomme - um da etwas klarer zu werden. 

Trotz meiner Tendenz ist alles offen - und momentan bin ich ein Meister im Verdrängen 😉. 

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8. März 2018 um 7:17

Deswegen achte ich extrem drauf, dass wir sicher verhüten. ICH würde abtreiben, habe hier in etwa die selbe Situation. Unser gemeinsamer Sohn ist 11 und mein Stiefsohn, der hier seit er 7 ist lebt, wird 17. Beruflich gehts bergauf, ein Kind würde alles zerstören. Mein Mann gehört ebenfalls zu der passiven Sorte. 

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8. März 2018 um 16:56

Wie unglaublich anmaßend und selbstgefällig!

Es gibt natürlich auch Menschen die in ihrem ganzen Leben noch nie einen Fehler gemacht haben. 

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12. März 2018 um 19:01
In Antwort auf yvoron13

Wie unglaublich anmaßend und selbstgefällig!

Es gibt natürlich auch Menschen die in ihrem ganzen Leben noch nie einen Fehler gemacht haben. 

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jetzt ist es still geworden hier in Deinem Thread. Du hast eine letzte Bemerkung zurückweisen müssen an dem Tag, wo Du die Beratung hattest.
Davor waren für Dich einige Tage voller auf und ab. Ein besseres Gefühl hattest Du dann schon mal nach Deinem Termin bei der jungen Gynäkologin.
Wie geht es Dir nun nach der Beratung und dem zweiten Wochenende zusammen? Hat sich Dein Mann nochmal (anders) geäußert?
Es kommt jetzt wirklich viel zusammen – so oder so. Ob Du das Kind bekommst oder die Abtreibung wählst. Es wird neu gemischt und geteilt zwischen Euch beiden: Wer ist für was zuständig? Wer übernimmt Verantwortung wofür? Wie sehen die kommenden (gemeinsamen?) Jahre aus?
Ihr seid als Paar in einer Lebenszeit angekommen, wo solche Dinge sich nochmal neu formen lassen. Mir hat gefallen, dass Du auch sagen kannst: Dein Mann hat sehr viel Liebenswertes.
Da ist bei Euch noch das Geschenk des Anfangs spürbar. Eine Glut, die sich entfachen lässt.
Ja, jetzt könntet Ihr gemeinsam (oder doch allein!?) die Pubertät durchstehen und Euch dann langsam zu zweit orientieren. Oder Ihr orientiert Euch doch zu fünft!? Auch dieser Weg könnte gut werden. Der einfachere (die Trennung scheint es im Nachhinein manchmal geewesen zu sein) ist nicht unbedingt der bessere Weg. Das wäre dann die Alleinorientierung.
Ich würde gerne fragen: Wie kannst Du Dich und wie kann er sich weiter entwickeln? Und wie könnt Ihr Euch als Paar gut entwickeln? Vielleicht blickt er auch auf Zeiten in seiner Lebens-, Paar- und Familiengeschichte traurig zurück und muss sich seine Trauer manchmal „wegtrinken“. Er hat sich immer einen Beruf weit weg gewählt. Wie ging es ihm dabei? Spricht er mit Dir darüber?
Zilla hatte schön geschrieben, finde ich. Baby ja oder nein? Im Grunde geht es wirklich um Euch beide. Wie Ihr Euch gegenseitig zur Geltung bringen könnt, statt „nur“ einander auszuhalten oder/und ein Gefühl von Abhängigkeit zu vermitteln. Denn nicht nur Du fühlst Abhängigkeit, er ist ja irgendwie auch von Dir abhängig. Schöner könnte man sagen: Ihr hängt zusamen. Ich denke, die Klischees von Selbstständigkeit (das ist der, der das Geld verdient) sind nicht ausreichend. Eine Paarbeziehung umfasst so viel mehr.
Hast Du Hoffnung, dass sich da noch etwas Neues entwickelt? Oder etwas Altes neu?
Was war das Hauptthema in der Beratung am Donnerstag? Ging Deine Tendenz davor – mit Offenheit – mehr nach Abtreibung oder Kind? Wenn Du vom Selbstschutz her denkst und fühlst, hast Du für beide Optionen gute Gründe. Beides würde Dir viel abverlangen. Was steht für Dich im Moment an erster Stelle?
Vielleicht magst Du wieder schreiben?
Einen guten Abend jedenfalls für heute!
Liebe Grüße von Catie
 

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12. März 2018 um 19:02
In Antwort auf catie09

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jetzt ist es still geworden hier in Deinem Thread. Du hast eine letzte Bemerkung zurückweisen müssen an dem Tag, wo Du die Beratung hattest.
Davor waren für Dich einige Tage voller auf und ab. Ein besseres Gefühl hattest Du dann schon mal nach Deinem Termin bei der jungen Gynäkologin.
Wie geht es Dir nun nach der Beratung und dem zweiten Wochenende zusammen? Hat sich Dein Mann nochmal (anders) geäußert?
Es kommt jetzt wirklich viel zusammen – so oder so. Ob Du das Kind bekommst oder die Abtreibung wählst. Es wird neu gemischt und geteilt zwischen Euch beiden: Wer ist für was zuständig? Wer übernimmt Verantwortung wofür? Wie sehen die kommenden (gemeinsamen?) Jahre aus?
Ihr seid als Paar in einer Lebenszeit angekommen, wo solche Dinge sich nochmal neu formen lassen. Mir hat gefallen, dass Du auch sagen kannst: Dein Mann hat sehr viel Liebenswertes.
Da ist bei Euch noch das Geschenk des Anfangs spürbar. Eine Glut, die sich entfachen lässt.
Ja, jetzt könntet Ihr gemeinsam (oder doch allein!?) die Pubertät durchstehen und Euch dann langsam zu zweit orientieren. Oder Ihr orientiert Euch doch zu fünft!? Auch dieser Weg könnte gut werden. Der einfachere (die Trennung scheint es im Nachhinein manchmal geewesen zu sein) ist nicht unbedingt der bessere Weg. Das wäre dann die Alleinorientierung.
Ich würde gerne fragen: Wie kannst Du Dich und wie kann er sich weiter entwickeln? Und wie könnt Ihr Euch als Paar gut entwickeln? Vielleicht blickt er auch auf Zeiten in seiner Lebens-, Paar- und Familiengeschichte traurig zurück und muss sich seine Trauer manchmal „wegtrinken“. Er hat sich immer einen Beruf weit weg gewählt. Wie ging es ihm dabei? Spricht er mit Dir darüber?
Zilla hatte schön geschrieben, finde ich. Baby ja oder nein? Im Grunde geht es wirklich um Euch beide. Wie Ihr Euch gegenseitig zur Geltung bringen könnt, statt „nur“ einander auszuhalten oder/und ein Gefühl von Abhängigkeit zu vermitteln. Denn nicht nur Du fühlst Abhängigkeit, er ist ja irgendwie auch von Dir abhängig. Schöner könnte man sagen: Ihr hängt zusamen. Ich denke, die Klischees von Selbstständigkeit (das ist der, der das Geld verdient) sind nicht ausreichend. Eine Paarbeziehung umfasst so viel mehr.
Hast Du Hoffnung, dass sich da noch etwas Neues entwickelt? Oder etwas Altes neu?
Was war das Hauptthema in der Beratung am Donnerstag? Ging Deine Tendenz davor – mit Offenheit – mehr nach Abtreibung oder Kind? Wenn Du vom Selbstschutz her denkst und fühlst, hast Du für beide Optionen gute Gründe. Beides würde Dir viel abverlangen. Was steht für Dich im Moment an erster Stelle?
Vielleicht magst Du wieder schreiben?
Einen guten Abend jedenfalls für heute!
Liebe Grüße von Catie
 

Sorry für die unentzifferbare Einleitung! 

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14. März 2018 um 8:19

Es gibt auch etwas was Vasektomie heisst... 

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14. März 2018 um 8:52

Hallo, 
Du bist in einer echten Zwickmühle. Horch in dich hinein. Du willst eigentlich kein Kind mehr, aber kannst du dich ohne großes Seelenquietschen für eine Abtreibung entscheiden? Ich selbst war auch mit 43 noch einmal schwanger und habe dieses Kind "abgetrieben". Das war in der 18. SSW und eine Vernunftsentscheidung. Meine Tochter hätte schwere Trisomie 21 gehabt und hätte noch eine weitere Behinderung gehabt. Für meine vier gesunden Kinder habe ich mich zur Abtreibung entschlossen. Die Entscheidung war und ist richtig, aber selbst vor diesem Hintergrund habe ich mehrere Jahre an der Abtreibung zu knabbern gehabt.
Deshalb..... höre gut in dich hinein, ob du damit klar kommen würdest.
Das Leben würde sich ändern, aber vielleicht hättest du die Möglichkeit dir Hilfe zu holen, so dass du deinen Beruf nicht ganz an den Nagel hängen müsstest. Aber die Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Wichtig ist was Du willst oder eben nicht.
Zu deiner Ehe...... Ist das eine echte Ehe?
Warum hat dein Mann sich immer Arbeit weit weg gesucht? Will er eigentlich überhaupt eine Familie und Frau haben?
Da du den Gedanken an Trennung schon selbst hattest....... Du hast dich innerlich schon getrennt.
Zieh die Trennung durch, ob mit oder ohne Baby...... egal.
Auch du hast das Recht glücklich zu sein.
LG
Summsumm50

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14. März 2018 um 9:27

Was hier offensichzlich dr Fall war. Allerdings muss man sich auch als Mann bewusst sein, dass bei so einer Verhütungsmethode was passieren kann. Er ist ü40, hat bereits 2 Kinder und weiß daher auch genau, was die Folgen sein könnten und dann muss man auch nicht komplett ausrasten und so tun, als wüsste man von nix , Das ist dumm und übertrieben. Man muss Männer auch nicht ständig in Schutz nehmen und sich hier deshalb als tollste und beste Partnerin aufspielen...

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14. März 2018 um 9:37

Die Wahrheit... Naja... Du plapperst doch auch nur irgendeinen Stuß nach, um Männern zu gefallen. Immer klein machen, immer recht geben... naja... wems gefällt. Wenn man sonst wohl keine anderen Vorteile und Qualitäten hat, muss man es so machen, schon klar. 

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14. März 2018 um 9:46

Wenn du keine Kinder hast, dann kannst du solchen Themen auch bitte fernbleiben. Ist bei dir ja so, als spräche der Blinde von der Farbe 

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14. März 2018 um 9:50
In Antwort auf omellala

Wenn du keine Kinder hast, dann kannst du solchen Themen auch bitte fernbleiben. Ist bei dir ja so, als spräche der Blinde von der Farbe 

Korrektur: spräche = spreche

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14. März 2018 um 10:14

Gott, auch mit der Pille und dem Kondom kann was passieren. Wenn man absokut gar kein Kind mehr möchte ist das Allersicherste Enthaltsamkeit oder Sterilisation/Vasektomie. Aber beides kann man eurer Meinung nach Männern bestimmt nicht zumuten

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14. März 2018 um 14:09

Erst einmal ganz allgemein an alle Ladys hier, die behaupten, das man mit 40 schon zu alt ist um Kinder zu bekommen und denen, die sagen sie sei ihre Schuld und er soll sie verlassen und denen die ihre Verhütungsmethode anzweifeln usw: Sorry, aber ihr habt doch einen an der Klatsche. Er wusste wie sie verhütet, er hatte dennoch sex mit ihr und jetzt soll sie alleine die Schuld an all dem tragen. Also bitte, in welchem Jahrhundert lebt ihr denn???? Mit 40 zu alt, ich habe Freundinnen, die sind zum ersten Mal mit 40 Mutter geworden, weil der Partner einfach fehlte und sie nicht einfach mal mit irgendjemand ein Baby haben wollten oder es vorher nicht geklappt hat. Ich bin selbst mit 38 noch mal Mutter geworden ... Ich würde mich mit solchen Äusserungen immer sehr zurückhalten, denn es kann jedem von euch passieren. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Wg der Abtreinung, egal für was sie sich im Endeffekt entscheidet, die Beziehung ist dahin. Obwohl ich glaube, das es nie eine wirklich gute Ehe war. Mein Mann würde sich keinen Job so weit weg wie mögich von seiner Familie suchen. Er will in unserer Nähe sein und Vater sein und das ist die richtige Reaktion. Es muss nicht immer alles an der Mutter hängen bleiben. Er ist dabei wenn die Kinder entstehen, dann ist er auch dabei wenn sie wachsen. Wenn ich einen Mann hätte, der sich aus allem raus nimmt, der lieber weg als hier ist, der sich um nichts kümmert außer um sich selbst, den würde ich sowas von in den Wind schicken. Denn nur für das Wochenende und dann noch nicht einmal, nur zum waschen und ab und zu zum Sex, wäre ich mir zu schade.
Ich finde die Aussagen von ihm schon hart, auch wenn er vielleicht noch etwas Zeit zum verdauen braucht. Ich wäre total enttäiuscht von ihm. Hauptsächlich, was willst du ihm anhängen, er ist ja nie da, es hängt ja dann nur an ihm.
Wie gesagt, egal was du tust und ich urteile da mal jetzt nicht, die Ehe wird nicht mehr zu retten sein. Du wirst es ihm nie verzeiehn, glaub es mir und alles andere wäre nicht echt.
Aber bitte, falls ihr zusammen bleibt, verhüte anders, denn das ungeborene Kind ist nicht schuld an euren Fehlern oder euerem unbeschwerten Verhalten was die Verhütung anbetrifft und auch wenn es nur ein Zellhaufen ist, es ist leben.
Mein großer ist jetzt 8 und ich bin auch noch mal Mama geworden und es war die richtige Entscheidung. Mein Großer kann schon so toll helfen und es macht so viel Spaß und man hat wirklich Zeit für das Würmchen.

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14. März 2018 um 15:17
In Antwort auf yvoron13

Hallo liebe Community!

Ich bin grad fast am verzweifeln- ich habe heute festgestellt das ich schwanger bin - mit 43 Jahren. 
Um ehrlich zu sein: ich weiß grad nicht was ich tun soll - mein Mann hat sich nämlich klar positioniert - für ihn kommt ein weiteres Kind nicht in Frage. 
Kurz zu meiner Lebenssituation: ich bin seit 15 Jahren verheiratet, wir haben 2 Kinder (12 und 14 Jahre alt). 
Für mich selbst stand auch fest, dass ich keine Kinder mehr will. 
Das ich nun schwanger bin ist meine eigene Schuld - ich hab mich einfach verrechnet

Meine beiden Großen  hab ich quasi allein großgezogen- mein Mann ist schon viele Jahre nur am Wochenende zu Hause. Nun sind sie aus dem gröbsten raus, beruflich läuft es bei mir gerade mega gut und eeeendlich bin ich wieder unabhängig - sowohl finanziell als auch sonst. 

Ich habe als quasi - Alleinerziehende eine Mega anstrengende Zeit hinter mir und will den ganzen Kinderkram eigentlich nicht mehr - zumal ich gerade mit der Pupertät meiner beiden Hrossen völlig ausgelastet bin.
Soweit sogut. Nun ist es passiert und mich schockiert die Reaktion meines Mannes der mich nach 15 Jahren Ehe hinstellt, als wolle ich ihm was andrehen. Er hat mir klipp und klar gesagt er hat kein Bock mehr auf ein Kind (als ob er jemals hätte was opfern müssen!!) und wenn ich es will müsse ich zusehen wie ich klar komme - mit seiner Unterstützung könne ich nicht rechnen. 

Ich meine - ich selbst möchte eigentlich auch kein Kind mehr - aber diese Reaktion lässt mich nun an unserer Beziehung zweifeln. Da war nur Abwehr, Egoismus und dann diese Unterstellungen!!!! Was soll ich denn von so einer Ehe halten?

Er hatte nie die Verantwortung für die Kinder - hat sich immer Jobs gesucht die weit weg waren. Ja - er hat finanziell beigetragen, hat uns während meines Studiums „durchgefüttert“ - aber im Grunde war ich immer allein mit den zwei Großen. 

Das Schlimme ist, das ich mich nun ernsthaft frage, ob ich WIRKLICH abtreiben WILL oder ob es eher die Angst davor ist wieder alles aufgeben zu müssen was MIR wichtig ist und zudem wieder von ihm abhängig zu sein. Und ob ich- wenn ich abtreibe- ihm das immer nachtragen würde - obwohl für mich eigentlich auch feststeht, das ich kein weiteres Kind will.  
Und natürlich merke ich schon  wie ich auf jede Regung meines Uterus achte, meine Gedanken immer wieder dahin wandern und ich tatsächlich unbewusst schon seit 4 Wochen auf Alkohol verzichtet und mich gesund ernährt habe.....

Aber ich WILL wirklich kein Kind mehr - man ist nur am opfern: Freiheit, Unabhängigkeit, Kraft und immer nur geben, geben, geben.... ich kann das auch nicht noch mal vor vorn. 

Kann hier jeman verstehen wie es mir geht ? Ist schon mal jemand in einer ähnlichen Klemme gewesen? 
Wie seid ihr damit umgegangen? Hat jemand einen schlauen Rat für mich? 
(Und bitte keine Moralpredigten das ich hätte aufpassen müssen - meine Schuldgefühle sind ohnehin schon uferlos) 
Und was könnte das für meine Ehe bedeuten? Ich weiß nicht ob ich nun in schwierigen Situationen auf meinen Mann bauen kann - oder ob er auch weg ist wenn zum Beispiel eine Krebserkrankung kommt..... 

Vielen lieben Dank für ein paar Erfahrungsberichte von euch - vielleicht werde ich dadurch etwas klarer für mich selbst. 

 

Hallo,

gib deinem Mann eine Woche Zeit und sprich mit ihm in einem ruhigen Moment nochmal, ob er wirklich nicht zu einem Kind stehen würde.
Wenn nicht, dann würde ich mich als Frau schon fragen, ob ich das wirklich alleine stemmen kann/will und ob er denn wirklich auch als Partner noch hinter mir steht.
Es hört sich an, als wäre er eh fast auf dem Absprung und ein Baby würde es ihm wieder erschweren und ihn einschränken.
Wie ist es generell um eure Ehe bestellt? Ist da noch mehr als Routine und Pflichtgefühl und das "man bleibt halt zusammen"?
Du hast geschrieben, dass du beruflich gerade wieder deine Freiheit und insgesamt ein unabhängiges Leben hast. Die anderen 2 Kids sind schon relativ groß. Selbst wenn es zu einer Trennung von deinem Mann käme, hättest du ohne Baby zumindest die Chance nochmal neu anzufangen.
Mit Baby: schwierig!
Deshalb...überlege dir zaghaft, ob eine Abtreibung (leider) nicht der bessere Weg wäre und dann dazu, ob dein Mann überhaupt noch zu dir hält und dich liebt.

LG



 

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14. März 2018 um 16:58

Hallo meine Liebe,

also wirklich erfahren bin ich auch nicht.
Aber wenn ich mir so die Charaktereigenschaften deines Mannes durchlese, erkenne ich meinen..   Männer - was hast du dir erwartet? Die sind doch ohnehin immer gleich überfordert! Zweifle nicht am großen ganzen. Mitlerweile wird er sich berühigt haben oder?
 

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14. März 2018 um 18:06

Kannst dir deine Kopfklatscher sparen. Ich habe geschrieben, dass kein Verhütungsmittel außer die genannten absolut sicher ist. Auch mit der Pille kann dir ne Schwangerschaft passieren.
Bei der Temperaturmessung muss man halt mehr mitdenken, auch als Mann - ist klar, dass euch das suspekt erscheint...

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15. März 2018 um 9:36
In Antwort auf swingvelvet

Kannst dir deine Kopfklatscher sparen. Ich habe geschrieben, dass kein Verhütungsmittel außer die genannten absolut sicher ist. Auch mit der Pille kann dir ne Schwangerschaft passieren.
Bei der Temperaturmessung muss man halt mehr mitdenken, auch als Mann - ist klar, dass euch das suspekt erscheint...

"Temperaturverhütung" - da müsstest Du mal sagen, was Du Dir darunter vorstellst. Es kursieren da seltsame Annahmen. 
Die Symptothermale Methode nach Dr. Rötzer (NER oder auch NFP) hat zu Beginn des Zyklus einen Pearl-Index von 0,2 bis 0,9, je nachdem welche Anfangsregel man für sich als Paar wählt bzw. welche aufgrund der Selbstbeobachtung möglich ist. In der etablierten Temperaturhochlage ist eine Frau 100% unfruchtbar. Daher ist die Symptothermale Methode die sicherste Methode überhaupt und sogar von Paaren zu leben, die unter Lebensgefahr nicht schwanger werden dürfen. Sie dürfen am Beginn des Zyklus keinen Verkehr haben. Ich kenne Paare, die sind mit Sterilisation schwanger geworden. Also bitte - nicht mit halben Informationen kommen!
Dass man als Paar dahinter stehen muss und es auch bisschen Mühe kostet: Ja.

@yvoron
"Nicht am großen Ganzen zweifeln" - das hat memo gut gesagt. Man muss es sich hin und wieder klarmachen: Was ist das Große Ganze in meinem Leben? Was ist mir das Wichtigste, wofür ich immer alles gegeben habe. Was ist die Spur, die sich durchzieht? - Wenn Du so an die Situation herangehst, kannst Du einen tiefere Sicherheit bekommen, als wenn Du aus der Situation und den momentanen Ereignissen heraus den Gefühlen nach entscheidest.
Ach, Du, ich hoffe, es geht gut weiter für Dich! Es ist so eine besondere Zeit für eine Frau: Es werden nochmal Wünsche wach und auch Möglichkeiten und Kraft, Veränderungen vorzunehmen. Aber Du sollst insgesamt reicher werden, nicht ärmer (und meine jetzt nicht ausgerechnet Geld  - Du verstehst schon!?).
Hab einen guten Tag! Wäre schön, wenn Du wieder von Dir hören lässt: wie es Dir inzwischen geht. Und wie Deinem Mann. Eure Kinder werden wohl nichts mitbekommen ...

Liebe Grüße von Catie

P.S.: Das zur "Natürlichen Methode" musste jetzt einfach mal gesagt werden. Es ist wirklich kein VH-Mittel 100% sicher. Da steht niemand drüber und "schuld sein" ist da echt keine Dimension.

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15. März 2018 um 19:42
In Antwort auf elisabethlilly

Erst einmal ganz allgemein an alle Ladys hier, die behaupten, das man mit 40 schon zu alt ist um Kinder zu bekommen und denen, die sagen sie sei ihre Schuld und er soll sie verlassen und denen die ihre Verhütungsmethode anzweifeln usw: Sorry, aber ihr habt doch einen an der Klatsche. Er wusste wie sie verhütet, er hatte dennoch sex mit ihr und jetzt soll sie alleine die Schuld an all dem tragen. Also bitte, in welchem Jahrhundert lebt ihr denn???? Mit 40 zu alt, ich habe Freundinnen, die sind zum ersten Mal mit 40 Mutter geworden, weil der Partner einfach fehlte und sie nicht einfach mal mit irgendjemand ein Baby haben wollten oder es vorher nicht geklappt hat. Ich bin selbst mit 38 noch mal Mutter geworden ... Ich würde mich mit solchen Äusserungen immer sehr zurückhalten, denn es kann jedem von euch passieren. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Wg der Abtreinung, egal für was sie sich im Endeffekt entscheidet, die Beziehung ist dahin. Obwohl ich glaube, das es nie eine wirklich gute Ehe war. Mein Mann würde sich keinen Job so weit weg wie mögich von seiner Familie suchen. Er will in unserer Nähe sein und Vater sein und das ist die richtige Reaktion. Es muss nicht immer alles an der Mutter hängen bleiben. Er ist dabei wenn die Kinder entstehen, dann ist er auch dabei wenn sie wachsen. Wenn ich einen Mann hätte, der sich aus allem raus nimmt, der lieber weg als hier ist, der sich um nichts kümmert außer um sich selbst, den würde ich sowas von in den Wind schicken. Denn nur für das Wochenende und dann noch nicht einmal, nur zum waschen und ab und zu zum Sex, wäre ich mir zu schade.
Ich finde die Aussagen von ihm schon hart, auch wenn er vielleicht noch etwas Zeit zum verdauen braucht. Ich wäre total enttäiuscht von ihm. Hauptsächlich, was willst du ihm anhängen, er ist ja nie da, es hängt ja dann nur an ihm.
Wie gesagt, egal was du tust und ich urteile da mal jetzt nicht, die Ehe wird nicht mehr zu retten sein. Du wirst es ihm nie verzeiehn, glaub es mir und alles andere wäre nicht echt.
Aber bitte, falls ihr zusammen bleibt, verhüte anders, denn das ungeborene Kind ist nicht schuld an euren Fehlern oder euerem unbeschwerten Verhalten was die Verhütung anbetrifft und auch wenn es nur ein Zellhaufen ist, es ist leben.
Mein großer ist jetzt 8 und ich bin auch noch mal Mama geworden und es war die richtige Entscheidung. Mein Großer kann schon so toll helfen und es macht so viel Spaß und man hat wirklich Zeit für das Würmchen.

38 und 43 ist aber schon ein Unterschied. Von deinem Alter war doch nie die Rede. Verstehe immer nicht, warum sich dann jüngere Frauen wie du gleich angegriffen fühlen müssen. Der "Trend" geht heutzutage nunmal zum spätgebären....ob das dann für den eigenen Körper noch gesund und zu verkraften ist, oder ob sich andere Komplikationen häufen könnten, sei mal dahin gestellt. Aber meist sind das, und so habe ich es in meinem Umfeld erlebt, die Frauen, die sich dann künstlich befruchten lassen müssen, weil ihr Körper einfach schon "zu alt" ist und keine frischen Eizellen mehr auf Vorrat haben. Ja oder das SG sieht sehr bescheiden aus, weil der Mann mit Mitte 40 auch nicht mehr der Taufrischeste ist. Auf Biegen und Brechen partout ein Kind zu machen / haben zu wollen......im Endeffekt entscheidet immer noch die Natur ob wir schwanger werden können. Kein Arzt, keine Kiwu-Klinik und keine Torschlusspanik.

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15. März 2018 um 20:43

Hallo, liebe Frauen!

Hier 
ist ja einiges passiert. Ich habe mich ein paar Tage zurückgezogen und mit einer Freundin die mich wirklich gut kennt lange Gespräche geführt. 

Die gehässigen, besserwisserischen Kommentare dieVerhütung betreffend ignoriere ich - mir ist selbst klar, dass ich Riesen Mist gebaut hab - und meine Schuldgefühle sind auch ohne diese Kommentare groß genug. Nun ja, wenn man selbst klein ist, sich vielleicht wertlos und ungeliebt fühlt, ist eine Strategie auf Menschen rumzutrampeln die eh schon am Boden sind. So kann man sich wenigstens kurzfristig überlegen fühlen. Im Grunde sehr mitleiderregend. 

Nun zurück zu mir: 
Es gibt viele Gründe die für aber auch gegen ein drittes Kind sprechen. 
Rational hält sich alles irgendwie die Waage. 
Ich habe mir in den vergangenen Tagen immer mal wieder Babyfotos, Kataloge mit Babyausstattung und so weiter angeschaut - einfach um mir Lust zu machen. Ich wollte meine Entscheidung bewusst und emotional treffen - denn nur so werde ich diese nicht bereuen. 
Ich habe gemerkt, dass sich alles in mir sträubt, bei dem Gedanken daran wieder Wutanfälle zu ertragen, die ganzen festen Strukturen die so ein Kleinkind braucht, das Geqängel und die viele Aufmerksamkeit die sie brauchen - pffffft ... ich bin keine 25 mehr!!! 
Und wenn ich an Kinder denke, sehe ich nur Mühe, Entbehrungen, Verzicht und zum Dank für all dies ist man dann mit 14 „einfach nur peinlich“. 

Ich habe das alles hinter mir - und denke ich habe es verdient auch mal an mich zu denken - und nicht für die nächsten 18 Jahre für einen dummen Fehler in einer leidenschaftlichen Nacht zu büßen. 

Denn mal ehrlich: am Ende stehen wir Frauen mit denKindern immer alleine da - wir sind diejenigen die die Opfer bringen müssen. 

Ich habe mich also entschieden dieses Kindnicht zu bekommen. Es ist eine Entscheidung für mein Leben ,ge die Freiheit unabhängig von Zwängen entscheiden zu können was aus meiner Ehe werden soll. Es ist eine Entscheidung für meine beiden großen Kinder - dir mich immer mich sehr brauchen. Es ist eine Entscheidung für meine Gesundheit und gegen ein evtl behindertes Kind. Aber in allererster Linie ist es nach 15 Jahren als Alleinerziehende berufstätige Mutter eine Entscheidung für mich selbst. 

Ich weiss ich würde eine erneute Auszeit beruflich nicht verkraften - es wäre das Ende für meine berufliche Laufbahn. Das wiederum könnte ich emotional nicht ertragen - ich würde als HausFrau und Mutter depressiv werden - und was für eine frustrierte, lebensmüde Mutter wäre ich dann wohl - auch für meine beiden anderen Kinder für die ich nebenbei bemerkt immer noch allein die Verantwortung trage. 

Morgen ist der grosse Tag. Obwohl die medikamentöse Abtreibung noch möglich wäre, habe ich mich für die operative Variante unter Vollnarkose entschieden.  Ich glaube ich könnte es kaum aushalten zu spüren wie diese Möglichkeit Leben zu schenken aus mir herausgleitet. 
Ich bin sehr traurig dass dieses Kind nicht leben wird - aber ich werde morgen mit Ruhe, Kraft und innerer Überzeugung das Richtige zu tun diesen Weg gehen. 

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15. März 2018 um 21:00
In Antwort auf yvoron13

Hallo, liebe Frauen!

Hier 
ist ja einiges passiert. Ich habe mich ein paar Tage zurückgezogen und mit einer Freundin die mich wirklich gut kennt lange Gespräche geführt. 

Die gehässigen, besserwisserischen Kommentare dieVerhütung betreffend ignoriere ich - mir ist selbst klar, dass ich Riesen Mist gebaut hab - und meine Schuldgefühle sind auch ohne diese Kommentare groß genug. Nun ja, wenn man selbst klein ist, sich vielleicht wertlos und ungeliebt fühlt, ist eine Strategie auf Menschen rumzutrampeln die eh schon am Boden sind. So kann man sich wenigstens kurzfristig überlegen fühlen. Im Grunde sehr mitleiderregend. 

Nun zurück zu mir: 
Es gibt viele Gründe die für aber auch gegen ein drittes Kind sprechen. 
Rational hält sich alles irgendwie die Waage. 
Ich habe mir in den vergangenen Tagen immer mal wieder Babyfotos, Kataloge mit Babyausstattung und so weiter angeschaut - einfach um mir Lust zu machen. Ich wollte meine Entscheidung bewusst und emotional treffen - denn nur so werde ich diese nicht bereuen. 
Ich habe gemerkt, dass sich alles in mir sträubt, bei dem Gedanken daran wieder Wutanfälle zu ertragen, die ganzen festen Strukturen die so ein Kleinkind braucht, das Geqängel und die viele Aufmerksamkeit die sie brauchen - pffffft ... ich bin keine 25 mehr!!! 
Und wenn ich an Kinder denke, sehe ich nur Mühe, Entbehrungen, Verzicht und zum Dank für all dies ist man dann mit 14 „einfach nur peinlich“. 

Ich habe das alles hinter mir - und denke ich habe es verdient auch mal an mich zu denken - und nicht für die nächsten 18 Jahre für einen dummen Fehler in einer leidenschaftlichen Nacht zu büßen. 

Denn mal ehrlich: am Ende stehen wir Frauen mit denKindern immer alleine da - wir sind diejenigen die die Opfer bringen müssen. 

Ich habe mich also entschieden dieses Kindnicht zu bekommen. Es ist eine Entscheidung für mein Leben ,ge die Freiheit unabhängig von Zwängen entscheiden zu können was aus meiner Ehe werden soll. Es ist eine Entscheidung für meine beiden großen Kinder - dir mich immer mich sehr brauchen. Es ist eine Entscheidung für meine Gesundheit und gegen ein evtl behindertes Kind. Aber in allererster Linie ist es nach 15 Jahren als Alleinerziehende berufstätige Mutter eine Entscheidung für mich selbst. 

Ich weiss ich würde eine erneute Auszeit beruflich nicht verkraften - es wäre das Ende für meine berufliche Laufbahn. Das wiederum könnte ich emotional nicht ertragen - ich würde als HausFrau und Mutter depressiv werden - und was für eine frustrierte, lebensmüde Mutter wäre ich dann wohl - auch für meine beiden anderen Kinder für die ich nebenbei bemerkt immer noch allein die Verantwortung trage. 

Morgen ist der grosse Tag. Obwohl die medikamentöse Abtreibung noch möglich wäre, habe ich mich für die operative Variante unter Vollnarkose entschieden.  Ich glaube ich könnte es kaum aushalten zu spüren wie diese Möglichkeit Leben zu schenken aus mir herausgleitet. 
Ich bin sehr traurig dass dieses Kind nicht leben wird - aber ich werde morgen mit Ruhe, Kraft und innerer Überzeugung das Richtige zu tun diesen Weg gehen. 

Gruselig. Da wird Abtreibung wieder zur Verhütung gemacht 

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15. März 2018 um 21:39
In Antwort auf catie09

"Temperaturverhütung" - da müsstest Du mal sagen, was Du Dir darunter vorstellst. Es kursieren da seltsame Annahmen. 
Die Symptothermale Methode nach Dr. Rötzer (NER oder auch NFP) hat zu Beginn des Zyklus einen Pearl-Index von 0,2 bis 0,9, je nachdem welche Anfangsregel man für sich als Paar wählt bzw. welche aufgrund der Selbstbeobachtung möglich ist. In der etablierten Temperaturhochlage ist eine Frau 100% unfruchtbar. Daher ist die Symptothermale Methode die sicherste Methode überhaupt und sogar von Paaren zu leben, die unter Lebensgefahr nicht schwanger werden dürfen. Sie dürfen am Beginn des Zyklus keinen Verkehr haben. Ich kenne Paare, die sind mit Sterilisation schwanger geworden. Also bitte - nicht mit halben Informationen kommen!
Dass man als Paar dahinter stehen muss und es auch bisschen Mühe kostet: Ja.

@yvoron
"Nicht am großen Ganzen zweifeln" - das hat memo gut gesagt. Man muss es sich hin und wieder klarmachen: Was ist das Große Ganze in meinem Leben? Was ist mir das Wichtigste, wofür ich immer alles gegeben habe. Was ist die Spur, die sich durchzieht? - Wenn Du so an die Situation herangehst, kannst Du einen tiefere Sicherheit bekommen, als wenn Du aus der Situation und den momentanen Ereignissen heraus den Gefühlen nach entscheidest.
Ach, Du, ich hoffe, es geht gut weiter für Dich! Es ist so eine besondere Zeit für eine Frau: Es werden nochmal Wünsche wach und auch Möglichkeiten und Kraft, Veränderungen vorzunehmen. Aber Du sollst insgesamt reicher werden, nicht ärmer (und meine jetzt nicht ausgerechnet Geld  - Du verstehst schon!?).
Hab einen guten Tag! Wäre schön, wenn Du wieder von Dir hören lässt: wie es Dir inzwischen geht. Und wie Deinem Mann. Eure Kinder werden wohl nichts mitbekommen ...

Liebe Grüße von Catie

P.S.: Das zur "Natürlichen Methode" musste jetzt einfach mal gesagt werden. Es ist wirklich kein VH-Mittel 100% sicher. Da steht niemand drüber und "schuld sein" ist da echt keine Dimension.

Brauche keine Belehrungen, danke. Ich verhüte selbst seit 9 Jahren damit....

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15. März 2018 um 21:42

Das ist es ja. Es gibt auch Pillenversager, Kondomversager, eigentlich bei jedem Verhütungsmittel. Deswegen heißt es auch verhüten und nicht ausschließen Aber das ist für manche wohl zu hoch... und immer ist die Frau schuldig und der Mann arm, gebeutelt und unschuldig. Naja 

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15. März 2018 um 21:43
In Antwort auf omellala

Gruselig. Da wird Abtreibung wieder zur Verhütung gemacht 

Sie hat verhütet....

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15. März 2018 um 23:30
In Antwort auf yvoron13

Hallo 👋🏻 
vielen lieben Dank für deine Meinung. 
Sie ist ganz nah an meiner - und in der Tat habe ich schon öfter darüber nachgedacht wozu ich mit ihm zusammen bin - im Grunde schaffe ich alles alleine. Hätten wir keine gemeinsamen Kinder, wären wir mit Sicherheit auch nicht mehr zusammen. 
Daher ist die aktuelle Schwangerschaft für mich auch so mega problematisch- endlich bin ich wieder unabhängig, die Kinder sind bald in einem Alter wo sie eineTrennung besser verkraften würden, bald leben sie ja ihr eigenes Leben. 
Wenn jetzt wieder ein Kind hinzukäme, ginge der ganze Schlamassel von vorn los - ich gebe alles auf, ziehe das Kind groß und hänge in einer Ehe fest die ich eigentlich längst beendet hätte...,

Ich kann dir aus meiner Perspektive berichten. Meine Eltern haben sich getrennt da war ich 10. Meine Mutter hat mir mein Leben lang vorgehalten,  dass sie sich schon eher hätte getrennt aber es wegen uns Kindern nicht getan hat. Somit trage ich als Kind aus ihrer Sicht die Verantwortung für ihr Unglück. Nicht schön.  Und Trennungen sind nie schön.  Meine Eltern hätten sich durchaus früher trennen können. Das hätte mich nicht mehr gestört. Evtl. Sogar weniger. Dern so hatte ich nicht nur die Trennung sondern auch meine Pubertät zu verkraften. Nicht der beste Zeitpunkt. Wenn du unglücklich bist,  trenn dich!  So lange du für deine Kinder da bist und ihnen die Situation erklärst, werden sie über kurz oder lang Verständnis haben. 

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15. März 2018 um 23:50

Der Mann der TE sohl nicht. Deshalb ist es auch so bescheuert ihr hier die alleinige Schuld zuzuschieben. Ganz ehrlich, er wurde zu nichts gezwungen und muss deshalb auch mit den Konsequenzen leben und kein Theater draus machen so wie hier.

Achja, Thema sicheres Verhütungsmittel: ich selbst bin nach 17! Jahren Pilleneinnahme ohne ersichichen Fehler schwanger geworden. Man kann sich nie sicher sein...

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16. März 2018 um 8:48

Soll ja Männer geben, die das nicht wollen, aus Angst vor Impotenz 🙄 

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16. März 2018 um 9:22

Das wollte ich damit aussagen 🤪
Neulich las ich darüber eine Diskussion im Babyforum, da hieß es auch "Das sind MÄNNER, die sind da eben empfindlich... Natürlich könne man denen dann keine Vasektomie zumuten..." - da hat sich bei mir alles gesträubt... Was ne bescheuerte Phrase  

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16. März 2018 um 10:47

Hätte häte Fahrradkette......

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16. März 2018 um 13:33

Hallo!
Ich persönlich finde es sehr schade, dass du dich gegen das Baby entschieden hast - aber das ist meine persönliche Empfindung, mich macht es immer sehr traurig, wenn ein werdendes Leben beendet wird. Wenigstens ist es ja noch ziemlich früh.
Aber vermutlich ist es besser für das Baby gar nicht erst geboren zu werden, als am Ende ungewollt zu sein.

Nichts desto trotz wünsche ich dir alles Gute und hoffe, dass du mit der Entscheidung leben kannst. Ich kenne viele, denen es danach doch schlechter ging als sie dachten und ich hoffe, du wirst nicht dazu gehören. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächsten Tage!

Was deinen Mann angeht: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Reaktion wirklich übel finde und auch die Tatsache, dass er dich bei den großen anscheinend kaum unterstützt hat. Ich weiß nicht, ob ich so eine Beziehung führen wollte - ich denke nicht. Aber auch das ist eine Entscheidung, die du emotional treffen musst - und am Ende ist es ja auch eine finanzielle Frage. Mit zwei Gehältern steht man halt immer besser da.

Ich hoffe so oder so, du wirst glücklich mit deinem Leben und wünsche dir alles Gute!

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16. März 2018 um 14:35

So, es ist vorbei. 

Ich danke allen die mir emphatisch und wertschätzend ihre Geschichten erzählt haben, die mir Ihre Gedanken und Wünsche geschickt haben. Ihr habt mir Kraft gegeben und mir beigestanden. 

Ich bedaure es sehr, das dieser Tread streckenweise von selbstherrlichen Besserwissern zu ihrer Selbstdarstellung benutzt wurde.

In Deutschland haben wir das große große Glück, das wirFrauen über uns selbst bestimmen dürfen, das sich nicht scheinheilige Kirchenmänner und Politiker anmaßen dürfen über unser Leben zu entscheiden. 
Dafür bin ich sehr dankbar. 

Ich hatte heute ganz ganz wunderbare Ärzte die mir sehr wertschätzend und respektvoll begegneten. Der Gynäkologe sagte mir ganz klar, ich bräuchte nicht wie ein armer Sünder hier zu sitzen, ihm sei bewusst wie schwer diese Entscheidung ist und er sei sich sicher ich habe gute Gründe. Schließlich weiß ich genau worauf ich mich einlasse. 
Er unterstützt mich in meiner Entscheidung und hilft mir alles gut zu überstehen. Das tat sehr gut. 

Mir ging es vor dem Eingriff sehr schlecht, schon direkt nach dem Eingriff  - war es wie ein riesengroßer Stein der mir vom Herzen fiel als ich aufwachte.
Auch jetzt, 6 Stunden später, bin ich nur erleichtert. 
Es war der richtige Weg für mich.  

Nun bin ich zu Hause und meine Kinder kommen gleich aus der Schule. Ich bin froh für beide da sein zu können. 

An all die gehässigen Besserwisser: 
was ich teilweise von Euch lesen musste hat mich sehr verletzt. Mit Eurem Bemerkungen und Belehrungen habt ihr mich gedemütigt, klein gemacht und in einer Situation in der ich Hilfe und Schutz gebraucht hätte habt ihr mir durch eure Belehrungen die Würde genommen. 

Ich hoffe für Euch,  dass ihr nie in eine solche Situation kommt - und wenn doch, dass ihr nicht ähnliches Leid von Euch völlig fremden Menschen ertragen müsst. 

Toleranz, Respekt und Solidarität sollte uns Frauen auf der ganzen Welt verbinden. 

An die Frauen die eine ähnliche Entscheidung treffen müssen: seid stark. Bleibt bei Euch und lasst euch nicht von intoleranten Kleingeistern eure Würde nehmen. 

Alles Liebe 
yvonne 

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