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Mit 17 schwanger - Anspruch???

14. Januar 2009 um 14:50 Letzte Antwort: 15. Januar 2009 um 7:28

Hallo alle zusammen ^_____^

Ich bin neu hier und ich weiß nicht wie die Leute hier drauf sind.
Ich würde mir aber wünschen, dass mir Sprüche wie "Hättest dir das eben vorher überlegt!" oder "Weißt du nicht wie man verhütet?" erspart bleiben.

Bis vor einigen Monaten habe ich wohl wie jeder Teenie gedacht das passiert mir schon nicht, ich hab nur an den Spass gedacht. Schliesslich nahm ich die Pille verantwortungsvoll, trinke selten und rauche nicht. Kondome können wir wegen Allergie nicht benutzen.
Das Resultat war eine Fehlgeburt.
Ich habe die Schwangerschaft "erst" in der 5ten Woche "bemerkt" und zwei Tage nach dem FA-Termin habe ich es in der 6ten Woche verloren. Mein Freund hat sich mit mir gefreut und trauerte auch mit mir. Wir hatten uns schon mental darauf eingestellt und mussten uns auch mental damit befassen dass ein Kind von uns ging. Auch wenn es sehr früh war, hat sich dadurch unsere Beziehung zu einer richtig festen Partnerschaft entwickelt.

Ich bin wieder schwanger (DIESMAL war ich nicht überascht, sondern GESCHOCKT!!!), was aber daran liegen könnte, dass der Wechsel von der Pille zur Drei-Monats-Spritze oder die Spritze überhaupt nicht wirkt...
Den Frauenarzt habe ich gewechselt, ich hab das Vertrauen zu ihm verloren. Er hatte mich nach der Fehlgeburt noch nicht einmal darauf hingewiesen, dass 3 Monate Sex tabu ist. Ich glaube er hätte mich noch nicht einmal zum "Ausschaben" ins KH geschickt, wenn ich nicht selbst gewusst hätte, das dies nötig ist.


Soviel zu meiner Vorgeschichte, im Moment habe ich folgende Situation:

Ich bin 17 Jahre alt, im März werde ich erst 18. Bin jetzt in der 8ten SSW und im August sollte das Kind kommen. Davor werde ich meine Mittlere Reife machen und mein Freund/Vater des Kindes (20) beendet seine Ausbildung entweder im August oder im September, je nachdem ob er vom Chef einen Gesellenmonat bekommt. Danach fängt er bei einem anderem Betrieb an zu arbeiten.
Im moment wohne ich bei meinen Eltern, die beide arbeitstätig sind (und sie wissen seit einigen Tagen vom Familienzuwachs). Mein Freund wohnt "offiziell" bei seinen Großeltern, wegen beschi**enen Familienverhältnissen, aber er wohnt mit mir, meinen Eltern und meinem jüngeren Bruder zusammen. Die Wohnung ist zwar groß, aber wäre ungeeignet wenn das Baby kommt, da mein Zimmer selbst nur 10 Quadratmeter hat und wir leider in nem Altbau wohnen und mit Nachtstrom heizen müssen...

Mein Freund und ich würden gerne in eine gemeinsame (WARME) Wohnung zusammenziehen, am besten VOR der Geburt damit wir uns als Familie niederlassen können. Aber habe ich überhaupt Anspruch oder bekomme ich Unterstützung für die eigene Wohnung, solange ich in die Schule gehe und mein Freund die Ausbildung macht?Wir sind unverheiratet und meine Eltern würden eine Bürgschaft für mich übernehmen, können jedoch nicht die Miete für uns zahlen.
Muss ich warten bis ich 18 bin und dann zum Sozialamt/ARGE laufen? Muss ich denn warten bis das Baby da ist? Wenn nicht, wohin muss ich gehen? Gibt es gute Beratungstellen die einem wirklich helfen können? Wann kann man Elterngeld beantragen?

Dankeschön im voraus

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14. Januar 2009 um 14:55

Im Vorraus
würde ich an deiner Stelle zu der Beratungsstelle ProFamilia gehen. Bevor du mit deinem Freund zusammengezogen bist. Denn dort bekommst du bis zu 1200 für dich und dein Baby. Schildere denen dort, wo du im Moment wohnst und was du an Geld hast. War damals in der Ausbildung und habe 540 netto bekommen und habe so die 1200 gekriegt und konnte mir alles fürs Baby kaufen. Wenn du allerdings mit deinem Freund zusammenziehst, wird sein Gehalt mitgerechnet, also musst du das Geld vorher beantragen.

Geh doch dort einfach mal vorbei.

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14. Januar 2009 um 15:55


HEy also ich bin 16 schanger geworden und habe dann mit 17 entbunden, nun ist meine Sohn 2 Jahre alt und ich bin über glücklich

Hör auf deinen Körper und nimm dich selbst ernst,.. du weißt am besten was das beste für dich ist und ob deinem ungeborenes zur welt bringen möchtest.

ich musste mich sehr stark umstellen, aber es war das beste was mir passiern konnte, auch wenns anfangs neu und stressig war,..

Ich hoffe du triffst deine entscheidung und bei Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.

PS: Familie in not gibt dir große unterstützung, bei deinem kind und finanziell.. die bezahlen erstausstattung,. nur zur info

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15. Januar 2009 um 7:28
In Antwort auf koharu_12933271

Im Vorraus
würde ich an deiner Stelle zu der Beratungsstelle ProFamilia gehen. Bevor du mit deinem Freund zusammengezogen bist. Denn dort bekommst du bis zu 1200 für dich und dein Baby. Schildere denen dort, wo du im Moment wohnst und was du an Geld hast. War damals in der Ausbildung und habe 540 netto bekommen und habe so die 1200 gekriegt und konnte mir alles fürs Baby kaufen. Wenn du allerdings mit deinem Freund zusammenziehst, wird sein Gehalt mitgerechnet, also musst du das Geld vorher beantragen.

Geh doch dort einfach mal vorbei.

Dankeschön
Mein Freund und ich haben bis jetzt fast das Geld für Kaution, eine mögliche Provision (wenns nicht anders geht), ne Waschmaschine und wenn die Provision doch wegfällt, hätten wir schon mal einen Anfang gemacht für ne kleine Küche... und ich bin ja auch nur Aushilfe auf 200, ich habe nebenbei mein Schulabschluss zu machen der mir wichtiger ist, damit ich mal ne gute (Teilzeit-)Ausbildung machen kann. Und lange kann ich auch nicht mehr arbeiten. Mein Freund verdient sogar im dritten Lehrjahr "nur" das doppelte von mir weil er sich vom Chef letztes Jahr Geld für ne Teilzahlung einer Operation leihen musste. Als BAB erhält er 56 Euro...
Der alleinige Verdienst von meinem Freund und mein Kindergeld, würden nicht alle Rechnungen decken können, eine ALLEINIGE Mietentlastung bis September, bis mein Freund fest arbeiten geht, würde uns ja auch reichen. Möbel kriegma auch so zusammen.


Ich würde mich nicht hinstellen und nach Hilfe fragen, wenn ich es wirklich nicht nötig hätte.
Es ist auch egal wie das Kind zustande gekommen ist (ich hatte wegen der Pille mehr unregelmäßigeiten mit der Blutung als wenn ich sie nicht genommen hätte und es kann mir auch keiner sagen dass latexfreie Kondome bei jmdm nie reißen würden -.-) und wie ich es "verhindern" hätte sollen.

Ein Kind ist für mich kein (Rechtschreib)Fehler den man einfach mal aus dem Leben "wegradiert".
Abtreibung kam mir nach der Erfahrung mit der Fehlgeburt nie in den Sinn.
Es ist da und wir werden das beste für die Erbse und für uns als Familie machen.


Danke Für die Info, ich werd mich gleich heute an ProFamilia und Familie in Not wenden.
LG

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