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Missing Abort

19. Februar 2010 um 1:33

Ich bin verzweifelt und am durchdrehen. Es hatte alles so toll angefangen und endet jetzt so schlecht. Ich und mein Mann hatten uns entschlossen ein Baby zu bekommen. Ich habe am 16.12.2009 komplett aufgehört zu verhüten und hatte somit meine Periode am 20.12.2009 bekommen. Am 14.01.2010 habe ich einen Schwangerschaftstest gemacht, der positiv war. Es war für mich so schön um wahr zu sein. 4 Tage später hatte ich schon den Termin für den Frauenarzt. Leider konnte mann auf dem Ultraschall nichts erkennen. Auf meine Frage, ob es denn trotz positivem Test sein kann dass ich nicht Schwanger bin bekam ich die Antwort "Ja". Am 28.01.10 siehe da ein kleiner schwarzer Punkt. Den nächsten Termin hatte ich dann zwei Wochen später. Mann konnte sehr deutlich die Fruchthöhle sehen. Die Aussage meines Arztes. Fruchthöhle gewachsen jedoch leer. Ich fragte nach und meinte, kann es denn sein dass da kein Baby ist obwohl die Fruchthöhle wächst. Ich bekam die Antwort " zu 50 prozent kann es sein". Ich sollte dann eine Woche später erneut dahin (dass wäre dann Mittwoch gewesen). Die Aussage des Arztes hat mich sehr beunruhigt, so dass ich am nächsten Tag direkt ins KH gefahren bin. Die Fruchthöhle und der Dottersack waren sehr deutlich erkennbar. Embryo jedoch Ansatzweise. Im Krankenhaus hat man mir gesagt, laut berrechnung müsste ich in der 7 Woche sein und man müsse mehr erkennen müssen. ich solle eine Woche warten und noch mal zum Arzt da es ja noch wachsen könne. Zumindest hat man mit mir gesprochen, auf meine Fragen geantwortet und ich wusste zum erstenmal es ist keine Einbildung ich bin Schwanger. Ich habe natürlich meinen Arzt gewächselt und am Dienstag zu einem anderen gegangen. Dieser machte eine Ultraschaluntersuchung und konnte leider auch nur das sehen, was im Krankenhaus zu sehen war. Ich habe wärhend meiner Schwangerschaft zum erstenmal eine Blutabnahme bekommen. Meine neuer Arzt hat mich sofort ins Krankenhaus geschickt und meine es führt kein weg an einer Ausschabung vorbei. Ich bin noch am gleichen Tag zum Krankenhaus gefahren. Es war toll zumindest hat man mich erneut gründlich untersucht. Auch im Krankenhaus konnte man mir nur das wiederholen was auch der letzte Arzt gesehen hat. Man hat mich aber gefragt ob ich dieses Baby möchte. Ich habe natürlich ja gesagt. Die nette Ärztin hat dann gesagt, dass sie sich nicht hundertprozent sicher ist und lieber in zwei Tagen Blut abnehmen möchte und mit den Ergebnissen der letzen Blutabnahme vergleichen möchte. Sie hat gesagt, wenn die HCG wärte niedriger geworden sind könne man schon am gleichen Tag die Ausschabung durchführen. Heute warem die zwei Tage nun voll und ich war heute Morgen punkt 8 Uhr im Krankenhaus. Es kamen zwei Ärzte beide haben Ultraschal gemacht um sicher zu gehen. Anschliesend wurde dann Blutabgenommen und ich sollte um 12 Uhr wegen den Ergebnissen anrufen. Das habe ich auch getan und erfahren dass Sie niedriger geworden sind. Die Ärztin hat mir aber dann wiederum gesagt, dass Sie die Ergebnisse dem Oberartz gezeigt hat und ihn auch um Rat gefragt hat. Der Oberarzt hätte gesagt: "Ich möchte mich nicht auf die Blutergebnisse ihres Artztes verlassen und möchte in zwei Tagen ein erneutes Bluttest im Krankenhaus, damit wir unsere wärte miteinander vergleichen können. Ich bin an einem Punkt wo mir tausende von Fragen durch den Kopf gehen. Gibt es denn Hoffnung? Warum will man noch eine Blutuntersuchung wenn sowieso feststeht, dass die Ausschabung stattfinden wird? Wisst ihr was das schlimste an der ganzen Sache ist, ich konnte nicht einmal mein Baby sehen, ich hätte alles gegeben, wenn ich es doch nur einmal auf dem Ultraschall hätte sehen können. Es ist erwiesen ich bin schwanger geworden, alles ist da wo es sein soll eine Eileiterschwangerschaft ist ausgeschlossen aber warum ist es nicht gewachsen?Warum hat mein erster Arzt noch nicht mal mein Blut untersucht und mir all das erspart. Seit zwei Monaten nun bin ich Schwanger und wiederum nicht schwanger. Ich habe diesem Arzt immer gesagt dass ich Bauchschmerzen habe aber es hies immer nur das ist normal. Eines abends hatte ich hölliche Schmerzen, die dauerten 5 minuten aber ich dachte ich sterbe. Trotzdem hies es das es normal ist. Ist mein Baby etwa dort gestorben, bevor es überhaupt die möglichkeit gehabt hat zu wachsen. Warum hat dieser Arzt mich so hängen lassen. Warum hat der oberarzt jetzt darauf bestannden noch einen Test zu machen obwohl es keine Chance mehr gibt. Ich bin traurig, ich bin verzweifelt, ich bin in einem tiefen schwarzen loch und weis nicht wie ich da raus kommen soll

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19. Februar 2010 um 14:52

Hallo!
Ich weiß, wie es dir geht... aber bitte versuche, dich nicht in deinem Kummer zu vergraben. Lenk dich ein bisschen ab, ich weiß, dass das sehr schwer ist...
Wenn die Blutwerte nochmal kontrolliert werden brauchst du nicht verunsichert sein, das wurde bei mir auch schon mal gemacht.

Ich hatte im Jänner meine 3.FG, und bei meiner 1.FG ist es mir genauso ergangen. Es hat sich die SS sehr früh schon nicht weiterentwickelt (war kein embryo zu sehen).
Solang die neuerlichen Blutwerte bei dir aber nicht da sind, würde ich trotzdem noch hoffen.

Alles Gute! Lg

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19. Februar 2010 um 17:12

Hallo...
ich kenne das Gefühl genau was du jetzt durch machst, bei mir war es nur einfach total eindeutig und ich mußte in der 9 ssw eine Ausschabung machen lassen. Die ist jetzt erst 9 Tage her und der Schmerz war fast unerträglich, aber es wird mit jedem Tag besser...
Ich habe hier im Forum den halt gefunden, den ich brauchte, um aus diesem Loch wieder raus zu kommen.
Ich kann dir nur raten, lass den Kopf nicht hängen, noch kannst du hoffen, das alles gut wird das ist schwehr aberman sollte immer versuchen positiv zu denken wenn noch Hoffnung besteht.
Die Ärzte haben die Hoffnung ja auch noch nicht aufgegeben,sonst würden sie nicht immer wieder kontrolieren...
Ich drücke dir fest die Daumen.

LG Melli

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19. Februar 2010 um 18:41

Liebe Trauer78,
es tut mir leid für Dich. Es ist so ungerecht!

Ich hatte vor 4 Wochen eine FG in der 10. SSW und glaub mir, es ist nicht leichter, wenn man auf dem Ultraschall schon etwas gesehen hat, wie ich den Herzschlag. Bei mir hieß es auch, es ist kleiner als "normal", aber es wuchs ja doch und das Herzchen schlug!!! Aber dann kam bei mir die Blutung und alles war vorbei. (Brauchte keine Ausschabung)

Man fühlt sich so hilflos und erschlagen, die ersten 2 Tage ging gar nichts. Aber es wird besser werden! Man muss es erst verarbeiten.
Dass die Ärzte nochmal kontrollieren, ist sicherlich normal, eben um einen schriftlichen Vergleich zu haben. Und um sicher zu gehen, dass da nicht doch Leben ist!! Die Warterei und Ungewissheit ist furchtbar, aber man kann nichts tun. Ob es Hoffnung gibt? Das kann niemand beantworten.

Mein Arzt sagte, dass die Natur es eben so regelt, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Inzwischen hilft mir der Gedanke daran. Und auch hier im Forum habe ich viel gelesen und liebe Leute kennengelernt, die das Gleiche erlebt haben. Man fühlt sich verstanden. Kannst mir auch gerne eine PN schicken.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.
Wann musst Du nochmal in die Klinik? Montag?

LG, Triene

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19. Februar 2010 um 19:53
In Antwort auf annick_12708136

Liebe Trauer78,
es tut mir leid für Dich. Es ist so ungerecht!

Ich hatte vor 4 Wochen eine FG in der 10. SSW und glaub mir, es ist nicht leichter, wenn man auf dem Ultraschall schon etwas gesehen hat, wie ich den Herzschlag. Bei mir hieß es auch, es ist kleiner als "normal", aber es wuchs ja doch und das Herzchen schlug!!! Aber dann kam bei mir die Blutung und alles war vorbei. (Brauchte keine Ausschabung)

Man fühlt sich so hilflos und erschlagen, die ersten 2 Tage ging gar nichts. Aber es wird besser werden! Man muss es erst verarbeiten.
Dass die Ärzte nochmal kontrollieren, ist sicherlich normal, eben um einen schriftlichen Vergleich zu haben. Und um sicher zu gehen, dass da nicht doch Leben ist!! Die Warterei und Ungewissheit ist furchtbar, aber man kann nichts tun. Ob es Hoffnung gibt? Das kann niemand beantworten.

Mein Arzt sagte, dass die Natur es eben so regelt, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Inzwischen hilft mir der Gedanke daran. Und auch hier im Forum habe ich viel gelesen und liebe Leute kennengelernt, die das Gleiche erlebt haben. Man fühlt sich verstanden. Kannst mir auch gerne eine PN schicken.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.
Wann musst Du nochmal in die Klinik? Montag?

LG, Triene

Liebe Freunde
Ich möchte mich bei euch sehr bedanken. Ich werde Morgen früh um 8 Uhr wieder im Krankenhaus sein. Es wird Blut abgenommen und letzmalig noch mal verglichen. Ich weis nicht was dabei rauskommen wird, jedoch habe ich auch keine Hoffnung mehr. Ich habe nicht nur die Trauer in mir sondern auch eine enorme Wut auf meinen ersten Frauenarzt. Bevor ich sogar mit dem verhüten aufgehört habe, habe ich geschildert, dass ich eventuell gesundheitliche Probleme habe (erhöhung der weißen Blutkörperchen). Es hies aber das das kein Problem ist und ich solls einfach probieren. Wenn dieser Arzt wenigsten die Blutwerte kontroliert hätte wäre es vieleicht schon viel früher vorbei gewesen und ich hätte wahrscheinlich diese letzten zwei Wochen nicht durchmachen müssen. Solange es noch da ist kann ich auch garnicht damit abschliesen.

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19. Februar 2010 um 20:22
In Antwort auf nena_12971509

Liebe Freunde
Ich möchte mich bei euch sehr bedanken. Ich werde Morgen früh um 8 Uhr wieder im Krankenhaus sein. Es wird Blut abgenommen und letzmalig noch mal verglichen. Ich weis nicht was dabei rauskommen wird, jedoch habe ich auch keine Hoffnung mehr. Ich habe nicht nur die Trauer in mir sondern auch eine enorme Wut auf meinen ersten Frauenarzt. Bevor ich sogar mit dem verhüten aufgehört habe, habe ich geschildert, dass ich eventuell gesundheitliche Probleme habe (erhöhung der weißen Blutkörperchen). Es hies aber das das kein Problem ist und ich solls einfach probieren. Wenn dieser Arzt wenigsten die Blutwerte kontroliert hätte wäre es vieleicht schon viel früher vorbei gewesen und ich hätte wahrscheinlich diese letzten zwei Wochen nicht durchmachen müssen. Solange es noch da ist kann ich auch garnicht damit abschliesen.

Hallo nochmal!
Dieses lange hin-und-her ist sicher nicht einfach für Dich. Morgen wirst Du Gewissheit haben, wenigstens musst Du nicht bis Montag warten!
Liebe Grüße, Triene

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5. März 2010 um 23:03

Abort in der 17. Woche
Also es ist schwer darüber zu reden. Die Geschichte fing so an: Wir,ich und mein Mann, wollten ein Kind. Da es nicht klappte ging ich zum Frauenarzt. Der stellte fest, das ich auf natürlichen Weg nicht schwanger werde, also entschlossen wir uns ins ,,Babywunschzentrum'' zu gehen. Dort wurden wiruntersucht und begannen eine Hormontherapie. Es war anstrengend, nervenaufreiben und stressig. Als nach 10 Tagen spritzen (man muss sich die Hormone selber täglich spritzen) keine Regung in den Eierstöcken zeigte, wollte ich alles hinschmeissen aber ich hielt durch! Als ich weiter 7 Tage spritzen( die 5fache Dosis vom Anfang) regte sich was. Am 21. Tag löste ich(wiederum mit einer Spritze den Eisprung aus und wurde prommt schwanger . Wir waren glücklich ohne Ende. Ich hab mich gut ernährt, hab auf Kaffee verzichtet und sonst auch alles getan was man tun soll! Dann kam der 22. August 2009. Ich bin morgens noch etwas einkaufen gewesen und mir gings blendend. Ich bin gegen 14.00Uhr auf die Toilette gegangen und hörte ein zischen oder auch puffen. Man kann dieses Geräusch nicht beschreiben, aber dann fing das Elend an. Das Fruchtwasser lief aus. Es lief und lief und mein Mann auf Arbeit! Ich rief ihn an und er seine Mutter. 5 Minuten später klingelte es und meine BESTE FREUNDIN stand vor der Tür( wahrscheinlich Gedankenübertragung). Dann kam meine Schwiegermutter und rief den Krankenwagen. Gegen 3 war ich im Krankenhaus.Da wurde mir gesagt das es sich noch regenerieren könnte was aber eine falsche Information war. In der Regel hat das Kind kein Chance, wenn die Blase platzt, zu überleben. Jedenfalls war da noch alles in Ordnung mit dem Baby. Am nächsten Tag wartete ich auf eine Untersuchung. Gegen 15. 30 Uhr kam denn endlich eine Ärztin. Da ich bereits Fieber und Schüttelfrost. Gegen 17.00 Uhr wurde die Geburt eingeleitet( Ich mußte mein totes Baby zur Welt bringen wie jedes Baby zur Welt kommt, ich durfte es aber nicht in die Arme schliessen! ). Es war grausam. Ich hatte das Gefühl, es wird mir aus dem Laib gerissen. Dann kam die OP und durch die Medikamente schlief ich auch gut. Aber Morgens fiel ich in ein bodenloses Loch. Bis mein Mann um 8.00Uhr kam, hatte ich bereits 3 Std. geheult. Ich war am Boden zerstört. Ich verstand die Welt nicht mehr. Hab meien Geburtstag( 1 Monat danach) abgesagt und den Kontakt zu allen ( Selbst zu meiner besten Freundin) vermieden. Ich habe alleine gelitten, bin in Selbstmitleid fast erstickt. Erst nach Weihnachten hat meine Freundin mich wachrütteln können. Ich bin immer noch nicht darüber hinweg, vor allem weil ich weis was wieder auf mich zu kommt, ich habe nur gelernt damit umzugehen. Aber wir wollen es wieder versuchen auch wenn ich riesige Angst davor habe und es hinauszöger. Aber mit 33 tickt die Uhr ja schon. Übrigens bei meiner Schwägerin hat künstliche Befruchtung nicht funktioniert und die wills auch wieder versuchen.Also ( ein vorsichtiges?) Kopf hoch auch wenn es dauert, es wird wieder

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