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Meine Geschichte

21. Dezember 2018 um 12:03 Letzte Antwort: 21. Dezember 2018 um 13:17

Hallo, 
Ich schreibe nun meine Geschichte hier, weil ich keinen habe, mit dem ich darüber reden kann. Vorweg einen Physiologen suche ich bereits.
Ich bin im Juli ungewollt schwanger geworden, verhütet mit Kondom.
Im ersten Moment war es eine Mischung aus Freude und gleichzeitig Angst.
Ich wusste es schon lange vor den test, da mir die Anzeichen bekannt waren. Ich habe bereits eine 13 und 6 jährige Tochter.
Nun ja, ich fasse mich kurz.
Nein Man und ich waren hin und her gerissen. Er suchte bereits vorher schon nach einem Arzt zur Vasektomie. Ich hatte gerade eine Stelle ganz gut bezahlt auf dreißig Stunden erhöht. Da ich die Zentrale der Firma war, konnte ich mir kaum vorstellen, dort auszufallen, dann kann die Frage, ob wir wieder von vorn anfangen wollen, finanziell könnte es eng werden, wenn ich erst mal nicht arbeiten kann. Das Baby so früh in Fremdbetreuung geben zu müssen machte mir Angst, was, wenn das Kind krank ist, was wird dann aus meinen beiden Mädels usw.
Nach ständigen Hin und her war ich bei meiner Ärztin. Ich sagte ihr, dass ich mir nicht sicher bin und sie meinte "man muss sich mal vernünftig sein, sie haben schon zwei Kinder" ich fühle mich bestätigt, dass es richtig wäre, dass Kind nicht zu bekommen. Bei der Beratungsstelle war es ähnlich, es hätte was mit Verantwortung meinen beiden bereits vorhandenen Kindern zu tun. Das ansässige ist, dass mein Mann und ich am Tag der Beratung sagten, wir kriegen das Kind. Wir dachten, wir würden hilfreiche Tipps in der Beratung erhalten. Anders als erwartet, gingen wir völlig verunsichert die raus.
Ich schaltete meine Gefühle aus und sage mir immer wieder, du musst vernünftig sein!
So machte ich den Termin, ging unter Tränen auf diesen Stuhl und Wäsche ohne mein Baby wieder auf. Ich war in der sechsten Woche.
Seit dem ist mein übers tot. Ich bin gereizt, hasse mich, habe meinen Job gekündigt und fahre etwas neues an, obwohl ich psychisch am Boden bin.

Ich weiß nicht was ich tun soll. 
Danke fürs Lesen. 
Und vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und hat hilfreiche Tipps für mich? 

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21. Dezember 2018 um 12:05

Entschuldigt die vielen Fehler.
Ich hoffe man versteht es trotzdem. Kann den Text leider nicht mehr ändern. 

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21. Dezember 2018 um 12:46
In Antwort auf ariane84

Entschuldigt die vielen Fehler.
Ich hoffe man versteht es trotzdem. Kann den Text leider nicht mehr ändern. 

Hi erstmal lass dich ganz doll drücken. Du musst dich nicht entschuldigen. Es ist deine Entscheidung und ich verstehe, wenn man das schon zweimal durch hat und schon zwei Kinder hat, die aus dem Gröbsten raus sind und dann ne gute Stelle, dass man da nicht unbedingt alles nochmal erleben möchte. Würde mir nicht anders gehen und ich würde es auch nicht behalten wollen. Das du es jetzt bereust ist natürlich eine andere Geschichte und vielleicht wäre therapeutische Hilfe angebracht. Ansonsten kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen wieso du deinen Job gekündigt hast?
Alles gute und schönes Fest. 

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21. Dezember 2018 um 13:17

Danke für deine Antwort. 
Meinen Job habe ich gekündigt, weil er sehr anstrengend war. Da ich psyschich labil bin, konnte ich diesen Stress einfach nicht mehr aushalten.
Ich habe jetzt einen besseren Arbeitsvertrag mit mehr Geld und weniger Verantwortung unterschrieben und hoffe einfach nur, dass es mich wieder etwas zufriedener macht. Vielleicht kann ich durch diesen neuen Job zu meiner Entscheidung stehen.
Das schlimme ist nämlich, dass ich nun einen extremen Kinderwunsch habe, was absurd ist. Deshalb suche ich verzweifelt einen Therapeuten.
Ich will nun dieser neuen Beschäftigung gerecht werden, eine Therapie machen und dann die Karten neu mischen.
Entweder verarbeite ich das ganze und der Kinderwunsch löst sich auf oder ich werde vielleicht in einem Jahr doch noch ein drittes Kind bekommen.
Hauptsache dieses Chaos und dieser Schmerz in Kopf und Herz hört auf. 

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