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Meine Erfahrung mit Mifegyne

29. Juli 2016 um 21:36 Letzte Antwort: 29. Juli 2016 um 21:48

Hallo zusammen, vor einem Monat blieb meine Regel aus und meine Brüste spannten, ich hatte auch im Gefühl das ich schwanger bin aber dachte ich bilde mir das ein. Der erste Schwangerschaftstest war negativ und mein Freund und ich waren erleichtert doch 2. Tage später machte ich noch einen der mir das Gegenteil bewies. Ich war schwanger! Trotz Pille! Mein Freund und ich waren geschokt. Ich mehr als mein Freund. Für uns beide war klar wir können das Baby noch nicht bekommen. LEIDER! Aber manchmal
Hat man keinen anderen Ausweg.

Mein Gynäkologe bestätigte mir meine Schwangerschaft die nun 3 Wochen weit war und klärte mich über die Möglichkeiten des Abbruchs auf. Ich ging mit meinem Freund zu profamilia und hatte ein Gespräch von einer Stunde. Dann bekam ich den beratungsschein. Mein Gynäkologe empfiel mir eine Praxis die Abtreibungen machte und ich rief da an und bekam einen Termin nach 3 Tagen.
Leider mussten wir den verschieben da der Kostenübernahmeschein von der Versicherung auf dem Postweg verloren ging. Eine Woche später war er dann da sodass ich meinen Termin in der Praxis wahrnehmen konnte. Der Arzt war sehr freundlich in klärte mich auf allerdings muss ich sagen das ich im Voraus sehr viel gegooglet habe. Ich bekam drei Tabletten mit nachhause und nahm sie am nächsten Abend erst ein weil ich sehr große Angst davor. Das was ich alles im Internet gelesen hatte hat mir sehr viel Panik gemacht. Als ich dann die Tabletten am nächsten Tag einnahm geschah nix. Keine Schmerzen, keine Blutung keine Kreislaufbeschwerden. Am kommenden Tag war auch nix. Zwei Tage später habe ich den folge Termin gehabt und an dem Tag bekam ich leichte Schmerzen mit einer schmierblutung. Mein Arzt sagte das dies sein kann und ich bekam die nächsten 2 Tabletten die ich dann in der Praxis einnahm. Da hatte ich weniger Angst weil ich in der Praxis war und weil ich bei den ersten drei Tabletten keinerlei Beschwerden hatte. Ich blieb 4 Stunden in der Praxis erst zum Ende der 4. Stunde kam eine stärkere Blutung mit Schmerzen. Dann durfte ich nachhause. Meinerseits holte mich ab und wir bekamen einen Folgeterminin einer Woche. Ich hatte schmerzen die stärker als die regelschmerzen waren aber nur eine leichte schmierblutung. Ich bewegte mich viel weil ich dachte es liegt evtl daran das ich die ganze Zeit Lag. Dennoch kam nix. Zwei Tage vor dem Termin bekam ich dann sehr starke Blutungen. Diese waren so stark das ich dachte dass die Zelle rausgeflossen sein musste. Heute hatte ich dann meinen Termin in der Praxis zur Untersuchung und wollte eigentlich garnicht dahin weil ich sehr starke Blutungen hatte und nicht wollte das der Arzt mich untersucht. Aber als ich in der Praxis anrief sagte die Dame ich müsse trotzdem zur Untersuchung erscheinen. Also ging ich hin. Meine Blutung war so stark das ich alle 15 min diese Maxi binden wechseln musste weil es sonst auslief. Der Arzt untersuchte mich und plötzlich merkte ich das was nicht stimmte. Der Arzt holte eine a

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29. Juli 2016 um 21:48

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Der Arzt holte eine Arzthelferin dazu die mit einer Zange irgendetwas in meinem Intimbereich aufhalten sollte. Der Arzt hatte derweil eine andere Zange in der Hand und wuchtelte in mir rum. Plötzlich sollte ich pressen und hatte so starke Schmerzen das ich weinen musste. Es war so schlimm da die Zelle noch nicht aus mir rausgekommen war und ich es somit auf die Welt bringen musste. Ich habe 4 Stunden lang in einem Raum geweint. Die Arzthelferin und der Arzt kamen immerwieder zu mir aber ich konnte mich nicht beruhigen. Jetzt immer noch. Ich hätte mir gewünscht das mein Freund bei mir gewesen wäre aber mir wurde nicht gesagt das es zu Komplikationen kommen kann. Jetzt heule ich immer noch rum. Es ist schlimm! Psychisch! Die Schmerzen sind auch schlimm, auch nachdem Eingriff habe ich immernoch Schmerzen in der gebährmutter aber die Seele tut am meisten weh. Ich wünsche das niemanden!

Eine ungewollte Schwangerschaft ist bei mir trotz Verhütung passiert. Ich bin auch schon 33 und habe mich bewusst gegen die Schwangerschaft entschieden. Nichts desto trotz ist es sehr schwer. Ich rate allen diesen Weg nicht allein zu gehen. Mein Freund ist immer dabei gewesen bis auf heute weil wir dachten das es lediglich eine Untersuchung sein sollte. Nehmt jemanden mit. Egal wen! Es ist eine Qual. Der körperliche und seelische Schmerz ist zu schwer sodass man diese Last nicht allein tragen kann. Ich hoffe das mein Beitrag euch hilft die richtige Entscheidung zu treffen.

Alles gute...

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