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Meine Beste Freundin ist schwanger.

3. Mai 2012 um 21:35

Hallo ihr ,

ich bin noch ganz neu hier und habe gleich ein paar Fragen an euch.
Meine Beste Freundin hat gestern erfahren, dass sie schwanger ist. Sie ist erst 18, aber sie hat schon eine abgeschlossene Ausbildung. Sie möchte das Kind auch auf jeden Fall bekommen.
Irgendwie haben wir beide Angst davor, dass sich das ganze negativ auf unsere Freundschaft auswirken könnte. Könnte sich durch das Kind denn viel ändern? Ich meine, dass sich einiges ändern wird ist klar, aber bezogen auf die Beziehung zwischen ihr und mir?
Sie möchte auch unbedingt, dass ich Patentante werde. Ich habe mich natürlich total gefreut, als sie mich gefragt hat. Aber was habe ich für Pflichten?
Irgendwie bin auch ich noch total überrumpelt von der Nachricht.

Liebe Grüße

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4. Mai 2012 um 6:40


Das mit den Pflichten scheint mir aber eher regional unterschiedlich zu sein!?

In meinem Leben hab ich noch nie das Wort Taufbonbon gehört - und das trotz eigenen drei Taufpaten, drei Taufpaten meines Kindes und einem katholischen Pastor als sehr gutem Freund...

Habe für meinen Sohn auch einen Freund mit ausgewählt, weil ich ihn auf diese Weise in das Leben meines Kindes einbauen wollte.

Die Theorie "wenn den Eltern was passiert, muss sich der Pate kümmern" ist aber eben nur eine theoretische (wie Puppi auch schreibt).
Rein rechtlich ist es völlig egal, ob Du Pate bist oder nicht.

In unseren Breitengraden geht es eher darum, einen weiteren Anker im Leben des Kinds zu setzen (ausserhalb der Eltern).
Und das läuft oft auf finanzielle Lösungen hinaus:
Einrichtung eines Sparkontos bis zur Volljährigkeit o.ä.

Hat bei uns aber auch nur einer von drei Paten gemacht, glaube ich.




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4. Mai 2012 um 12:36

Huhu
am besten, ihr redet einfach viel miteinander.
viele freundschaften laufen wegen so was auseinander, einfach weil sich die interessen ändern. aber wirklich gute bleiben bestehen. sie wird auch mal ihre ruhe wollen, oder aber deine hilfe brauchen.
vielleicht könnt ihr zusammen zum shopping gehen und euch einfach gemeinsam auf das kleine freuen.

das mit der patentante würd ich mal noch weit hinten anstellen. auch wenn ihr gut befreundet seid: in dem alter gehen freundschaften doch oft noch auseinander. ich z.b. nehme geschwister als paten, weil wir mit denen immer verbunden sein werden und es auch schon immer waren. nimm es ihr also nicht übel, wenn es anders kommt. da geht es nicht um einen freundschaftsdienst, sondern um eine lebenslange familiensache. und der vater hat ja auch was mitzusprechen.

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23. September 2012 um 16:38

Überlegs dir gut
hey,

hab das schon selber erlebt. Meine damals beste Freundin seit dem Kindergarten ist mit 19 schwanger geworden. Man kann sich vormachen, das das alles ganz toll wird, das die Freundschaft in der selben Intensivität hält, wir haben auch rumgesponnen von wg Patenschaft, das wir trotzdem viel Zeit miteinander verbringen etc, aber letztendlich sieht die Wahrheit anders aus. Ein Kind vordert die ganze Aufmerksamkeit. Es gibt kein anderes Gesprächsthema mehr. Sponante Treffen, selbst lange geplante Treffen auf nen Kaffee werden mehr als schwierig, da alles vom Kind abhängt. Da man sich selbst nicht in die Situation versetzen kann was es bedeutet Mutter zu sein und vielleicht dieses Thema aktuell für einen auch nicht in Frage kommt, wird es irgenwann auch schwierig, noch gemeinsame Themen zu finden über die man quatschen kann. Die ehemals beste Freundin sucht Kontakt mit anderen jungen Mütter zum austauschen, und langsam entfernt man sich voneinander, weil neuen Lebenssituationen einfach nicht mehr zueinanderpassen.

Versteh mich nicht falsch, wir haben immer noch Kontakt, aber man hört eher mal zwischendurch nach wie es dem anderen geht, und man schaut mal zwischendurch rein und quatscht über alte Zeiten.

Eine Patenschaft solltest du dir daher sehr sehr gut überlegen und erstmal schauen, ob eure Freundschaft die neue Situation auch länger übersteht, auf jeden Fall musst du dir im Klaren sein das sich alles ändern wird.

Aktuell ist meine jetzige besten Freundin frischgebackene Mama und ich hab die Patenschaft übernommen. Allerdings ist man jetzt auch eher in einem Alter, wo das Thema Kinderwunsch mit dem langjährigen Partner langsam im Raum hängt und man auch vom aktuellen Freundeskreis mehr mit gemütlichen Pärchenabenden etc. die Zeit verbringt, im Gegensatz zur damaligen Situation, wo gemeinsamens Party machen mit der Freundin das Wochenend-Programm war.

Wenn du drüber quatschen/austauschen wllst kannst du dich gern bei mir melden

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23. September 2012 um 17:03


naja.. ich wurd schwanger mit 16.. passte dann nicht mehr ins bild meiner freunde.. meine beste freundin hat aber immer zu mir gehalten und tut es heute noch.

man kann nur halt nicht mehr so wie vorher als mama.. man muss zurueck stecken..

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23. September 2012 um 17:38
In Antwort auf sage_11881477


naja.. ich wurd schwanger mit 16.. passte dann nicht mehr ins bild meiner freunde.. meine beste freundin hat aber immer zu mir gehalten und tut es heute noch.

man kann nur halt nicht mehr so wie vorher als mama.. man muss zurueck stecken..

Haii
Haii du
Du bist mit 16 schwanger geworden? Ich bin es vielleicht auch. Kannst du mir sagen wie du damit zu recht gekommen bist und wie u es deinen Eltern gesagt hast?

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23. September 2012 um 18:19

Es kann funktionieren
Mein bester Freund ist mit 19 Papa geworden, das ist jetzt neun Jahre her und wir sind immer noch sehr gut befreundet. Ich war inzwischen auch Trauzeugin auf seiner Hochzeit und bin Taufpatin des Kleinen.

Die Freundschaft verändert sich auf jeden Fall, man sieht sich seltener und vor allem anfangs steht das Kind voll im Mittelpunkt. Party und sowas geht auch nicht mehr. Man braucht schon viel Toleranz, damit die Freundschaft das übersteht.

Trotzdem kann das Kind auch ein sehr verbindendes Element sein, gerade wenn du Patin bist. Denn dadurch (wenn du die Rolle ernst nimmst) bist du ein Leben lang verbunden mit dem Kind - und natürlich auch mit den Eltern.

Ich bin schon eine wichtige Person im Leben meines Patenkinds, bin an jedem Geburtstag und auch sonst zu allen Anlässen da, schreibe Briefe, unternehme was mit ihm etc. Inzwischen besucht er uns auch mal übers Wochenende. Und ich hoffe, wenn er mal im Teeniealter ist, wird er sich mal zu mir kommen, wenn ihn seine Eltern nerven.

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