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Meine beste Freundin hat abgetrieben nun gehen wir getrennte Wege

15. September 2009 um 12:01

Halli Hallo,

da ich nicht mehr weiß wohin mit meinen Gedanken, da ich Angst habe dass mein Kopf bald platzt muss ich das hier loswerden.

Vor nun etwas mehr als 1 1/2 Jahren sagte mir der Schwangerschaftstest, dass ich schwanger bin.
Die Freude war riesig...nicht geplant aber hey ich werd Mama. Wahnsinn

3 Wochen später kommt meine beste Freundin zu mir und sagt, dass sie ebenfalls schwanger ist.
Mein Gedanke: Wow, eine Schwangerschaft zu zweit...das wird toll.
Aber nee, sie wollte das Kind nicht.
1. weil sie nicht ganz sicher war wer der vater sein könnte
und 2. weil sie kurz vorm Ende ihrer Ausbildung stand.

Ich sag mir zwar, wer fast 2 jahre unverhüteten Sex hat, muss mit sowas rechnen, aber das ist nicht mein Bier.

Wie auch immer, sie lies das Kind abtreiben und seit dem ist es aus mit der super Freundschaft. Die Wochen danach waren hart für sie, und ich habe ihr auch nie einen Vorwurf gemacht.

Aber immer wenn ich sie auf Arbeit besucht habe und wir telefoniert haben oder was auch immer...war da dieses eine gewisse etwas...sei es der Blick auf den Kleinen, wie sie über ihn redet.
Sie wir duasfallend über das was ich erzähl, macht alles nur noch schlecht und wirft mir Blicke zu die echt weh tun.
Mit ihr drüber reden kann ich nicht, sie wechselt sofort das Thema.


Mittlerweile haben wir seit etwa 1/2 jahr kein Kontakt mehr.
Und leider fühlt es sich besser an als ich es zugeben mag.
ich bin unheimlich traurig darüber.
Kennt das wer...hat wer nen Rat?

Lieben Gruß
Kati

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16. September 2009 um 0:50

Hallo
Also ich kenne das ziemlich gut , meine situation war nicht ganz die gleiche aber ähnlich.

ich hatte auch eine freundin mit der ich durch dick und dünn gegangen bin und viel erlebt habe und das ein paar jahre lang !
ich war schon immer gegen abtreibung und meinte auch immer wenn ich schwanger werden würde wie auch immer die umstände sind ich würde nicht abtreiben ich bekomme das hin , sie hin gegen hat 3 mal abgetrieben und es waren immer schwangerschaften wo sie auch nicht verhütet hat es also quasi drauf angelegt hat und dann nicht zu stand

ich war jedes mal verdammt sauer deswegen und konnte es einfach nicht verstehen aber ich hab mich immer zurück gehalten da ich zu dem zeitpunkt noch nie schwanger war und mich nicht zu 100 % in die lage hinein versetzen konnte !!!

Nun bin ich vor 8 monaten selber schwanger geworden und wie es mir darmals auch klar war war es mir zu dem zeitpunkt auch klar ich werde mein baby zur welt bringen und alles dafür geben und tun das es funktioniert !!!

Sie hat zu anfang als sie davon erfahren hat sich für mich gefreut und meinte ich soll es aufjedenfall bekommen was ich nicht verstand das sie so dachte , aber ich merkte mit der zeit das sie eifersucht entwickelte und versuchte mir alles schlecht zu reden und ich hab auch die blicke gespürt mit den sie mich durchbohrt hat es war nicht mehr so zwischen uns wie früher und auch ich habe ihr gegenüber ein anderes gefühl bekommen , richtige wut und kein verständniss für ihr handeln ( wenns es nicht mehr oder weniger geplant gewesen wäre ,währe es vielleicht noch was anderes aber 3 mal und nicht verhütet also da weiß man jawohl mit 20 jahren was dann passieren könnte und einmal wusste sie auch nicht wer der vater sein könnte )

Naja so ging es auseinander zwischen uns aber von meiner seite aus ich habe ihr gesagt das ich damit nicht mehr klar komme und ihr mein problem ihr gegenüber gesagt , naja und wir haben seit ca 6-7 monaten kein kontakt mehr und sie hat sich auch nicht mehr gemeldet und das wird sie auch nciht .
daran merke ich auch das sie damit ein problem hat etc. ..

Ich fins schade das solche frauen schwanger werden können und das auf so eine art und wiese weg schmeißen und andere frauen würden sich nichts mehr wünschen als ein baby

jaa so in etwa war meine geschichte ...
Fazit: ich sehe deine entscheidung als richtig und würde es dabei belassen !!!
Alles gute und geniesse deine schwangerschaft !

LG Jutta 28ssw + little wonder inside

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16. September 2009 um 0:57


Upps sry , Habe dir eine schöne schwangerschaft gewünscht die garnicht mehr da ist hehe
dann anderes, noch alles gute mit deinem kleinen

LG

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16. September 2009 um 8:07


hmmh, will hier nicht den Hobby-Psychologen spielen, aber ich vermute deine freundin hat den Abruch nicht verkraftet, jetzt dich mit Kind glücklich zu sehen macht sie unglücklich, daher die negative Einstellung, die wohl ein wenig als Schutzmauer fungiert.

lass dich deshalb nicht runterziehen, bleib neutral , wenn dir was an der freudnschaft liegt, unternimm etwas mit ihr alleine ohne dass der Kleine dabei ist, vlt könnt ihr euch *ausreden*.

Ansonsten muss sie akzeptieren dass es dich nur mehr im Doppelpack gibt.

Falls sie zu verletztend wird, sag ihr das auch , immerhin trifft sie dich damit und da setze ihr klar die grenzen.

lg

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16. September 2009 um 20:00

Hallo,
Ja,leider kenne ich das auch.
Ich habe mich vor ca. ein Monat gegen das "Baby" entschieden und habe eine Abtreibung gemacht.
Meine Freundin war immer in dieser schweren Zeit für mich da. Aber ich wollte diese Freundschaft nicht mehr aus dem Gund.
Weil sie hat es jedem erzählt,das ich schwanger war und eine Abtreibung gemacht habe.
Und das war einfach nicht mehr okay,sie hat noch nicht mal verstanden warum ich dann so sauer war.
Sie hat noch paar mal bei mir versucht an zu rufen aber ich bin nicht mehr ran. Weil ich es nicht mehr wollte,ich konnte nicht mehr.
Ich brauch Freunde wo man hin gehen kann und man weiß die hält den Mund,aber das war nicht mehr.
Es ist schade,sicher,aber ich weiß das es besser ist.

Mach dir nichts draus das deine Freundin nichts mehr mit dir zutun hat.
Sie ist damit nicht fertig geworden, und so musste sie sich von zwei Menschen verabschieden.
KOpf hoch und wirst in den Leben noch mehr Leut kennlern und die es wissen wie toll es ist mit dir befreundet zu sein.

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17. September 2009 um 15:40

Ich dann wieder...
Erstmal danke ich euch allen für eure Antworten!


Ich habe früher alles mit meiner Freundin unternommen, einfach alles.
Sie war neben meiner Familie der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Klar hatten auch wir so unsere Probleme, aber ich habe sie geliebt und tu es immer noch.

Aber so wie es die letzten Monate bzw das letzte Jahr über war, kann ich einfach nicht mehr.

Ich habe ihr nie, auch nicht mit nur einem Wort das gesagt was ich hier geschrieben hab.
Ich bin mit ihr von einem Arzt zum anderen gerannt, bin bei ihr gewesen. Bin mit ihr zur krankenkasse gegangen, war einfach nur für sie da.
Ich weiß nicht wie ich in ihrer Situation gehandelt hätte, daher stand es mir nicht zu ihr Vorwürfe zu machen.

Und die Wochen, sogar Monate nach ihrer Abtreibung habe ich mich zurück genommen, ich habe nicht mehr alles breit und offen diskutiert, was die Schwangerschaft so schön macht usw.
Einfach um ihr nicht wehzutun.

Doch ich denke, wir alle sind Egoist genug um uns auch in der besten Freundschaft bei gewissen Dingen vorne an zu stellen.
Und wenn ich das gefühl habe, dass sie mir das was ich habe nicht gönnt.
Oder aber sie sich selber Vorwürfe macht, was weiß ich (sie ließ ja nicht mit sich reden) , dann war es für mich die richtige Entscheidung einen Schlussstrich zu ziehen.

Wenn ich überlege wie oft ich bei ihr war, beinaha täglich, während der Schwangerschaft habe ich mich mit der Monsterkugel 4 Stockwerke runter gequält, mir stundenlang die Beine durchgestanden um bei ihr auf Arbeit einen Kaffee mit ihr zu trinken und hab mich dann die 4 Etagen wieder hochgewuchtet.
Und sie, war genau 1x bei mir zuhause. 1 mal in den 2 1/2 Jahren die ich nun mit meinem Mann zusammen wohne.

Ich finde das traurig.

Wie gesagt, ich weiß nicht wie ich damals gehandelt hätte, aber ich weiß dass ich als "beste" Freundin mehr für die frische Mama getan hätte.
An dem Abend als der kleine zur Welt kam, war sie die erste die es erfuhr.
Aber gekommen sind alle anderen.
Jeder andere, den ich auch nur so am Rande kannte ist mitten in der nacht noch ins krankenhaus gekommen.
Nur sie nicht.
Sie kam am Tag drauf für sage und schreibe 10 min. ins Krankenhaus, ich hätte heulen können.
Sie hat mir so gefehlt.

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