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Mein Mann-ich kann nicht mehr

15. August 2012 um 13:12 Letzte Antwort: 28. Oktober 2016 um 1:28

Seit 32 Wochen versuch ich nun meinen Mann ein bisschen Interesse für mich, die Schwangerschaft und unsere Kind abzuringen. Alles ohne Erfolg !

Ich weis echt nicht mehr weiter. Es wird immer schlimmer.

Bisher war er nur bei einem Frauenarzttermin dabei, dauert ihm zu lange.
Zur Partnerstunde beim Geburtsvorbereitunskurs war er auch nicht mit, ist alles nur quatsch hätte ich auch nicht gebraucht.

Er fragt mich nach einem Termin nicht mal mehr ob alles ok ist. Und wenn ich ihm dann erzähle wie schwer das Baby ist oder irgendwas kommt nur ein "Hm" und nen genervter Blick dazu.

Er hilft mir bei garnichts. Ich muss den Einkauf selber tragen, den Haushalt alleine schaffen.
Und dann soll ich am Besten noch tausend Dinge für ihn erledigen.

Er scheucht mich nur noch rum. Und wenn ich einfach nicht mehr kann, ihm sage das ich Schmerzen habe, nicht mehr stehen kann, einfach fertig bin. Dann streitet er mit mir, macht mir Vorwürfe das ich mich benehme wie eine 80 Jährige. Das ich nur Schwanger bin und nicht krank.

Als ich 4 Tage Bettruhe verordnet bekommen habe, behauptete er ich simuliere und bräuchte keine Hilfe.

Von alleine legt er nicht mal mehr die Hand auf meinen Bauch. Wenn ich ihn mal dazu überrede legt er sie kurz drauf sagt " Ja hab ich gemerkt" und nimmt sie wieder weg. Obwohl in diesem Moment überhaupt keine Bewegung war.

Für alles hat er Begeisterung übrig, den Garten seiner Mutter, seine Neffen - nur nicht für unsere Kind.

Er behandelt mich zur Zeit echt wie das letzte. Geht ohne mir Bescheid zu sagen, will nicht mit mir über meine Sorgen oder Ängste reden, hilft mir nicht. Das war vor der Schwangerschaft alles anders.

Ich hab mich noch nie so alleine und ungeliebt gefühlt wie jetzt. Ich weine mehrmals täglich weil ich einfach nicht mehr weiter weis.

Ich will doch einfach manchmal in den Arm genommen werden oder mal ne paar nette Worte hören, statt dessen werd ich behandelt wie ein Leibeigener.

Langsam frag ich mich echt ob ich vielleicht einfach noch zu jung für eine Schwangerschaft war.

Hat hier jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann mir einen Rat geben?

Vielen Dank an alle die sich mein Problem durchlesen & vielleicht ein paar nette Worte zusteuern.

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15. August 2012 um 13:17

Oh
das tut mir leid für dich
war denn das baby gewollt von euch beiden??
vielleicht hat dein mann angst das er zu kurz kommt? ich glaub für nen mann ist ein baby trotzdem immer mal konkurrenz in sachen aufmerksamkeit warum auch immer *gg
hm steht denn das thema nur noch an erster stelle bei dir?

das er dir gar nicht hilft geht auf gar keinen fall frechheit sowas die männer sollten echt manhcmal wissn was wir durch machen nene...

unternehmt ihr die letzten wochen immer mal noch was zusammen kino..essen gehen oä. einfach mal ihr beide

hast du ihn mal drauf angesprochen? was sagt er dazu?ß

Lg Pünktchen 21+5

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15. August 2012 um 13:32

Oh wei
Das verhalten deines Mannes ist völlig krank!!
Und der Mann,der Konkurrenz gegenüber seinem eigenen Fleisch und Blut im Bauch sieht,möchte ich kennen lernen!!
War denn das baby gewollt?
Ich meine,dass ein Mann am Anfang da nicht soooo interessiert ist,soll's ja geben,aber,dass du alles alleine machen musst und dann noch als Simulantin hin gestellt wirst? ?
Einfach nur traurig!!
Fühl sich mal gedrückt!!

Mein Mann war von Kind Nr 3überhaupt nicht begeistert,aber er passt auf mich und das baby auf als gäbe es kein morgen mehr!!
Arztrermind werden so gelegt,dass er immer mit kann,paar corbereitungskurs gemeinsam etc
Ich kenne das krasse Gegenteil nur von meiner besten Freundin,ihr Mann war auch nur ein mal beim us mit dabei,beim ks in der 30.ssw,die kleine war unterversorgt,blieb er zu Hause,er war krank -Schnupfen...
Gesehen hat er seine Tochter 1woche später auf der intensiv,gewickelt hat er sie nie etc. Einfach schrecklich,da hätte ich mich tatsächlich schon getrennt!!

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15. August 2012 um 13:35

Danke euch...
Ich bin vor 2 Monaten 21 geworden. Er ist 27.

Innerlich steht bei mir die Schwangerschaft zur Zeit an erster Stelle. Vom Außen Nein ! Es wird ja nicht zugelassen. Ein Gespräch über das Thema endet meistens gleich. Er ist genervt, zeigt kein Interesse mault mich an.

Das Kind war zwar nicht geplant, aber von uns beiden dann sofort gewollt.

Unternehmungen sind zur Zeit nicht drin. Wenn dann sind es irgendwelche Erledigungen auf Ämtern. Oder Besorgungen.

Sonst bin ich zuhause und er arbeiten. Wenn er kommt isst er schaut Fernsehn und schläft.

An seinen freien Tagen meist das Gleiche. Ich möchte gerne irgendetwas mit ihm unternehmen, aber ihm ist es wichtiger dann irgendwelche anderen Dinge zu regeln die man auch durchaus zu einem anderen Zeitpunkt machen könnte.
Hauptsache ist ich renn dann den ganzen Tag trotzdem mit. Obwohl ich eh kaum ahnung habe & mir alles wehtut.

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15. August 2012 um 13:40

Unser
Drittes kind war von meinem mann auch nicht gewollt. Er wollte sogar die abtreibung. Wenn ich es behalte,dann geht er. Ich habe ihm gesagt,dann geh doch.
Ob er sich mittlerweile so richtig drauf freut,kann ich nicht sagen,aber er kümmert sich.
Er streichelt den bauch. Wenn er zuhause ist,kocht er. Oder den einkauf hochtragen.
Manchmal kommt schon der spruch-schwanger und nicht krank.
Vllt gibt sich das bei deinem mann wieder wenn das kleine erst mal da ist.
Ich drück dir auf jeden fall die daumen.

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15. August 2012 um 14:00

....
Ich glaube das mit den Freunden zieht bei ihm auch nicht einmal.

Er hat gesehen wie sehr sich meine Mutter gefreut hat als ich sie mit zum Ultraschall genommen habe. Sie ist auch für mich einkaufen gegangen als ich nicht konnte.
Und als wir gleich zu Beginn der Schwangerschaft umgezogen sind war auch sie diejenige die mir alles nur Mögliche abgenommen hat.

Selbst darüber hat er sich dann wieder aufgeregt. Ich würde ja nur rumsitzen und meine Mutter alles machen lassen. Obwohl es mir zur Zeit des Umzugs wirklich nicht gut ging und ich auf Grund eines Hämatoms auch garnicht viel machen durfte.

Leider wohnt selbst meine Mutter nen Stück weg, so das ich sie auch nur alle paar Wochen mal sehe. Bei ihr fühl ich mich zur Zeit echt am wohlsten.

Es wird ein Mädchen. Worüber er sich nun mehr gefreut hätte kann ich nicht sagen. Anfangs wollte er lieber nen Jungen. Dann sagte er das ihm die ganzen Mädchensachen aber schon besser gefallen & er glaubt das es bestimmt ein Mädchen wird.

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15. August 2012 um 14:43

...
Wenn ich nur wüsste wie ich das ganze noch aushalten soll.

So kenn ich ihn garnicht. Der Mann den ich vor der Schwangerschaft hatte existiert überhaupt nicht mehr.

Früher hat er mehrmals am Tag angerufen um zu fragen ob es mir gut geht oder ich etwas brauche. Wenn ich ihn heute frage ob er nach der Arbeit noch was besorgen kann kommt meistens "Weis ich noch nicht"
& am Ende kann ich am nächsten Tag selber los.

Sogar mein Körper reagiert schon darauf, fast jeden Abend bevor er von der Arbeit kommt wird mir übel.

& wenn ich ihn ansehe empfinde ich langsam nur noch Hass. Das er mich mit meinen Ängsten & Sorgen so alleine lässt.
Wie soll ich denn entspannt auf eine Geburt zugehen mit so einem Partner?

Das er mir nicht hilft ist eine Sache, aber das er mich seit der Schwangerschaft auch immer schlechter behandelt, sich nicht mehr interessiert und ich das Gefühl habe das er seit der Schwangerschaft nur noch darauf aus ist mir das Leben schwer zu machen damit komm ich einfach nicht klar.

Ich will ja nicht das er mir jeden Tag die Füße dafür küsst, aber einfach genauso respektiert und geliebt werden wie vorher.



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15. August 2012 um 15:07

Hallo
Erst einmal tut es mir sehr leid, dass du dich so schlecht fühlst. Es ist für eine werdende Mama nicht nachvollziehbar, dass sich der künftige Vater plötzlich so abweisend und kalt verhält.

Leider ist das sehr oft so. Für Männer ist eine Schwangerschaft eben genausowenig nachvollziehbar. Viele reagieren dann regelrecht aggressiv oder abweisend.
Ich habe das bei vielen Männern im Freundes- und Bekanntenkreis erlebt oder von ihren Partnerinnen erfahren.
Sie fühlten sich so wie du.
Hand auf den Bauch legen, Termine beim Arzt, in die Partnerin einfühlen. Das würde voraussetzen, dass der Partner die Schwangerschaft irgendwie begreift. Das ist oft leider nicht so.

Da er vorher nicht so war, wie du schreibst, wird sich das vermutlich schlagartig ändern, wenn er euer Baby zum ersten Mal sieht
Meine Mutter hat meinen Vater da zum ersten mal weinen sehen

Versuch stark zu sein und sieh es als Symptom der Co-Schwangerschaft.
Es ist nicht leicht aber gib deinem Partner die Zeit, damit zurecht zu kommen.
Setz dich auch mit dem Gedanken auseinander, wie es bei der Entbindung sein wird.
Will er dabei sein?
Hast du jemanden der an seiner Stelle bei dir sein wird?

Ich wünsche dir alles Gute und du wirst sehen, dass er sich nach der Geburt ändern wird.

LG, Laschni

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15. August 2012 um 16:27

Danke dir...
Das war ja auch immer meine Hoffnung das nach der Entbindung alles wieder ok wird.

Aber langsam kann ichs mir einfach nicht mehr vorstellen. Das er nach der Geburt einfach wieder der alte werden kann.

Und auch nicht das ich mich nach der Geburt dann wieder darauf einlassen kann.
Nach so vielen Monaten in denen er so zu mir war hat sich da so eine Distanz aufgebaut.

& ich weis auch nicht wie ich nach der Geburt damit umgehen sollte.
Eigentlich bin ich nicht sehr nachtragend, aber ob ich jemals vergessen kann wie er in den Monaten zu mir war.

Bei der Geburt wird er dabei sein. Allerdings weis ich nicht ob er das wirklich will oder nur macht weil er sonst wohl viele Vorwürfe aus unserem Umfeld bekommen würde. Da es ja eig normal ist das der Partner dabei ist.

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28. Oktober 2016 um 1:28

Hallo
Ich weiss, die Diskußion liegt schon lange zurück...aber wie ist die Geschichte ausgegangen?
Lg

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