Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Mein Mann hat Angst sich testen zu lasseb

Letzte Nachricht: 4. Juni um 13:54
06.03.21 um 12:06

Hallo ihr lieben. 
Wollte mal kurz eure Meinung hören.
Und zwar kurz zur Situation von meinem Mann und mir.

Wir (w33/m31)haben einen Kinderwunsch und üben nun schon über ein Jahr. 
Ich hatte bereits schon einen Check beim FA, diese hat soweit aber nichts gefunden das von meiner Seite dagegen sprechen würde auf natürlichem Wege schwanger zu werden.
Sie riet mir respektive meinem Mann zu einer Untersuchung seinerseits und erst dann würde sie weitere Tests veranlassen.

Jetzt ein Jahr später, bat ich meinen Mann sich selbst auch testen zu lassen damit wie Gewissheit bekommen,er meinte ebenfalls es sei ihm wichtig und das sei als nächster Schritt wohl das beste,sagte ihm such deutlich dass ich ihn liebe und egal was passiert er IMMER auf mich zählen kann. 

Aber er schiebt diesen Termin immer weiter  weg...Hab vorsichtig mal nachgefragt ob ich ihm Adressen zu Spezialisten geben soll und wie ich ihm helfen kann oder was er sich von mir in dieser Zeit wünsche , er meinte er mache das schon.. 
Wie kann ich ihn dabei unterstützen und ihm Sicherheit geben?

Es ist verdammt schwierig hier keinen Druck zu machen... 
Ich denke immer wieder darüber zu reden bringt ihm in diesem Moment nichts, er weiss um die Notwendigkeit. Er sagte zwar nix dergleichen aber ich vermute sehr dass er Angst hat was verständlich ist. 

Die Balance zwischen unterstützenden Gesprächen und sich bewusst auch raushalten fällt mir als Frau oft schwer. 

Habt ihr mir einige Tipps oder vielleicht sogar selbst Erfahrungen mit solchen Situationen?. 
herzlichen Dank euch schon im Voraus 
 

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07.03.21 um 17:00

Irgendwas stimmt hier nicht.
Er hat Kinderwunsch. Er weißt, wie wichtig diese Untersuchungen sind. Er sagt, er macht das. Aber bei jeder Gelegenheit vermeidet er alles, was damit verbunden ist. Komisch!
Entweder ist sein Kinderwunsch nicht so groß wie du denkst (oder will gar keinen), oder hat er andere Gründe, warum er das verzögert.
Also frag ihn direkt, was es mit ihm los ist.
 

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10.03.21 um 13:00
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Hallo ihr lieben. 
Wollte mal kurz eure Meinung hören.
Und zwar kurz zur Situation von meinem Mann und mir.

Wir (w33/m31)haben einen Kinderwunsch und üben nun schon über ein Jahr. 
Ich hatte bereits schon einen Check beim FA, diese hat soweit aber nichts gefunden das von meiner Seite dagegen sprechen würde auf natürlichem Wege schwanger zu werden.
Sie riet mir respektive meinem Mann zu einer Untersuchung seinerseits und erst dann würde sie weitere Tests veranlassen.

Jetzt ein Jahr später, bat ich meinen Mann sich selbst auch testen zu lassen damit wie Gewissheit bekommen,er meinte ebenfalls es sei ihm wichtig und das sei als nächster Schritt wohl das beste,sagte ihm such deutlich dass ich ihn liebe und egal was passiert er IMMER auf mich zählen kann. 

Aber er schiebt diesen Termin immer weiter  weg...Hab vorsichtig mal nachgefragt ob ich ihm Adressen zu Spezialisten geben soll und wie ich ihm helfen kann oder was er sich von mir in dieser Zeit wünsche , er meinte er mache das schon.. 
Wie kann ich ihn dabei unterstützen und ihm Sicherheit geben?

Es ist verdammt schwierig hier keinen Druck zu machen... 
Ich denke immer wieder darüber zu reden bringt ihm in diesem Moment nichts, er weiss um die Notwendigkeit. Er sagte zwar nix dergleichen aber ich vermute sehr dass er Angst hat was verständlich ist. 

Die Balance zwischen unterstützenden Gesprächen und sich bewusst auch raushalten fällt mir als Frau oft schwer. 

Habt ihr mir einige Tipps oder vielleicht sogar selbst Erfahrungen mit solchen Situationen?. 
herzlichen Dank euch schon im Voraus 
 

Ich neige dazu, dass es einfach keine Kids will. Wenn ein Mann wirklich Kinderwunsch hat, dann macht er alles. Wirklich alles.
Und wenn ein Mann wirklich Kinderwunsch hat, dann hat er keine Angst, wie du sagst. Keine Angst!
Welche Tipps kann man hier geben? Rede mit ihm und frag, wo das Problem bei ihm ist.
 

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27.05.21 um 10:20
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Ich neige dazu, dass es einfach keine Kids will. Wenn ein Mann wirklich Kinderwunsch hat, dann macht er alles. Wirklich alles.
Und wenn ein Mann wirklich Kinderwunsch hat, dann hat er keine Angst, wie du sagst. Keine Angst!
Welche Tipps kann man hier geben? Rede mit ihm und frag, wo das Problem bei ihm ist.
 

klarissa87, kann sein das du recht hast, muss aber nicht. Man(n) hat schon eine gewisse Scheu deswegen zum Arzt zu gehen. Mitunter muss die Enttäuschung das es nicht klappt erst größer werden als diese Scheu.

Ich beschreibe mal, wie es bei mir war.
Einen Kinderwunsch hatte ich schon bevor ich die passende Partnerin kennengelernt hatte. Als Mann zweifelt man erst mal nicht an der eigenen Zeugungsfähigkeit. Da ich schon älter war habe ich mir dann aber doch Gedanken gemacht. Darum hatte ich mir den Selbsttest gekauft. Der hat, wie oben beschrieben, keine klare Aussage gebracht. Ich habe dann etwas über ein Jahr gebraucht mich für ein Spermiogramm zu entschließen. Sich Gedanken über die eigene Zeugungsfähigkeit zu machen ist schon mal ein Schritt, der reifen muss (was bei mir wie gesagt schnell ging), aber in eine Praxis zu gehen und zu sagen "ich möchte ein Spermiogramm machen lassen", ist ein weiterer Schritt. Das heißt nämlich, das man sich outet Zweifel an der eigenen Zeugungsfähigkeit zu haben. Als ich mich dann dazu entschlossen hatte, empfand ich es erleichternd das bald die Ungewissheit zu Ende ist. Trotzdem hatte ich ziemliche Angst davor ein negatives Ergebnis zu bekommen.
Dann kommt die Prozedur den Becher zu füllen. Ich wohnte über eine Stunde von der Praxis entfernt. Ihr hättet mal mein Gesicht sehen sollen, als die mir sagten "Die Probe darf maximal 30 min alt sein, aber hier in der Paxis ist das nicht möglich." Und schon war ich mit dem Becher in der Tasche wieder draußen. Ich war dann doch so abgebrüht schräg gegenüber auf die Toilette im Schnellrestaurant mit dem gelben M zu gehen. Ich denke 10 oder mehr Jahre früher hätte ich das nicht gemacht.
Zum Glück hatte ich mich schon vorher im Internet informiert, das ein Mann etwas tun kann um seine Zeugungsfähigkeit zu verbessern, denn das Ergebnis lautete 'unterdurchnittlich zeugungsfähig'. Ich habe mich dann gesünder ernährt und zusätzlich Vitamine eingenommen. Ein zweites Spermiogramm im Jahr darauf war deutlich besser. Bald darauf war ich werdender Papa.

Vielleicht hilft es euch hier erfahren zu haben wie zumindest EIN Mann hier im Forum tickt um mit euren Männern zu reden. Mir hat es sehr geholfen die Ungewissheit los zu werden und erfolgreich meine Zeugungsfähigkeit zu verbessern.
Naja jetzt nach lockdownbedingten Bewegungsmangel und 6kg mehr auf den Rippen, nein auf dem Bauch, wird es nicht mehr so gut aussehen.

Wer noch mehr wissen will kann fragen, hier oder auch per PN.

 

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27.05.21 um 11:09

Wir hatten auch das Problem, dass es lange nicht geklappt hat. Da wir schon älter sind hab ich bereits nach einem halben Jahr mit meinem Mann über ein Spermiogramm gesprochen. Ich hatte das Glück, dass es für ihn kein Problem war und er auch sofort nach einem Termin beim Urologen geschaut hat. 

Viel. ist das Prozedere für Deinen Mann ein Problem. Der Gedanke, da Vorort ein Spermiogramm abzugeben, also auf Knopfdruck zu funktionieren kann schon etwas beängstigend und unangenehm sein. Mein Mann hatte das Glück, dass er das erste Spermiogramm daheim machen konnte, da er nicht so weit weg wohnt. Eventuell kannst ihn so etwas beruhigen, dass er nicht unbedingt in der Praxis "seinen Mann stehen muss", sondern morgens nach dem Aufstehen in Ruhe daheim - je nachdem wie weit weg die Praxis ist. 

Wir sind mittlerweile in der KiWuKlinik in Behandlung. Da geht das leider nicht mehr von daheim aus, und die Spermien müssen Vorort abgegeben werden. Aber auch daran gewöhnt man sich. Es geht vielen Männern so.  
 

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27.05.21 um 15:03

Also jetzt ganz ehrlich.
Bist du sicher, dass er wirklich Angst hat? Denkst du wirklich, dass Angst wirklich der Grund ist? Glaubst du wirklich, dass es keine Ausrede ist? Weil ich zweifle daran.
Man sagt, dass er Kinderwunsch hat... Und was haben wie hier?
Wenn man etwas will, dann macht man. Besonders, wenn es seine Familie angeht.
Und hier....
Du schreibst, "wir haben Kinderwunsch"...
Ich sag's dir nur ungern, aber über "wir" geht es hier nicht. Hier geht es nur um deinen eigenen Kinderwunsch.
Ständige Verschiebungen von Terminen... Ständige "Ich-mach-das-schon"...
Taten sind hier gefragt, keine unnützen Worte.
Aber Taten kann dein Mann leider nicht vorschlagen.
Und es regt mich wirklich auf.
Wie sieht diese Situation heute aus? Dauert es mit Ausreden bis heute noch?
 

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04.06.21 um 13:54
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klarissa87, kann sein das du recht hast, muss aber nicht. Man(n) hat schon eine gewisse Scheu deswegen zum Arzt zu gehen. Mitunter muss die Enttäuschung das es nicht klappt erst größer werden als diese Scheu.

Ich beschreibe mal, wie es bei mir war.
Einen Kinderwunsch hatte ich schon bevor ich die passende Partnerin kennengelernt hatte. Als Mann zweifelt man erst mal nicht an der eigenen Zeugungsfähigkeit. Da ich schon älter war habe ich mir dann aber doch Gedanken gemacht. Darum hatte ich mir den Selbsttest gekauft. Der hat, wie oben beschrieben, keine klare Aussage gebracht. Ich habe dann etwas über ein Jahr gebraucht mich für ein Spermiogramm zu entschließen. Sich Gedanken über die eigene Zeugungsfähigkeit zu machen ist schon mal ein Schritt, der reifen muss (was bei mir wie gesagt schnell ging), aber in eine Praxis zu gehen und zu sagen "ich möchte ein Spermiogramm machen lassen", ist ein weiterer Schritt. Das heißt nämlich, das man sich outet Zweifel an der eigenen Zeugungsfähigkeit zu haben. Als ich mich dann dazu entschlossen hatte, empfand ich es erleichternd das bald die Ungewissheit zu Ende ist. Trotzdem hatte ich ziemliche Angst davor ein negatives Ergebnis zu bekommen.
Dann kommt die Prozedur den Becher zu füllen. Ich wohnte über eine Stunde von der Praxis entfernt. Ihr hättet mal mein Gesicht sehen sollen, als die mir sagten "Die Probe darf maximal 30 min alt sein, aber hier in der Paxis ist das nicht möglich." Und schon war ich mit dem Becher in der Tasche wieder draußen. Ich war dann doch so abgebrüht schräg gegenüber auf die Toilette im Schnellrestaurant mit dem gelben M zu gehen. Ich denke 10 oder mehr Jahre früher hätte ich das nicht gemacht.
Zum Glück hatte ich mich schon vorher im Internet informiert, das ein Mann etwas tun kann um seine Zeugungsfähigkeit zu verbessern, denn das Ergebnis lautete 'unterdurchnittlich zeugungsfähig'. Ich habe mich dann gesünder ernährt und zusätzlich Vitamine eingenommen. Ein zweites Spermiogramm im Jahr darauf war deutlich besser. Bald darauf war ich werdender Papa.

Vielleicht hilft es euch hier erfahren zu haben wie zumindest EIN Mann hier im Forum tickt um mit euren Männern zu reden. Mir hat es sehr geholfen die Ungewissheit los zu werden und erfolgreich meine Zeugungsfähigkeit zu verbessern.
Naja jetzt nach lockdownbedingten Bewegungsmangel und 6kg mehr auf den Rippen, nein auf dem Bauch, wird es nicht mehr so gut aussehen.

Wer noch mehr wissen will kann fragen, hier oder auch per PN.

 

Natürlich muss es auch nicht unbedingt. Aber in diesem Fall...
Wenn ein Mann versteht, dass er wirklich Kinderwunsch hat, dann macht er alles. Und hier geht es nicht um Scheu. Weil wenn man klug genug ist, dann versteht er, dass es notwendig ist.
In diesem  Fall kling es wie einfach eine Ausrede.
Aber ich hoffe, dass Mann der TE bald mutig genug sein wird und sagt, warum er in die Länge zieht.

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