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Mein Geburtsbericht (Kaiserschnitt wg Beckenendlage)

30. Dezember 2011 um 22:08 Letzte Antwort: 1. Januar 2012 um 18:49

So...hier nun auch mein Bericht:

Im Nobember stellte sich heraus, daß mein Sohn sich umgedreht hat in die Beckenendlage. Ich machte den Termin im Krankenhaus zur Vorstellung und an sagte mir, daß er sich bestimmt wieder drehen würde. Tat er aber nicht, weshalb dann Anfang Dezember ein Termin für einen Kaiserschnitt am 27.12. gemacht wurde.
Ich war so nervös und hatte soclhe Angst vor Blasenkathetern usw, daß ich schon 2 Nächte vorher kaum noch schlafen konnte.
Am 27.12. mussten wir dann um 6.30 Uhr im Krankenhaus sein, zuerst wurde nochmal Ultraschall gemacht, und dann die Braunüle in den Arm gelegt, wovon auch gleich Blut abgenommen wurde. Wenn ich vorher gewusst hätte, daß das das schlimmste an der OP sein würde, hätte ich besser geschlafen

Danach gings in den Kreissaal ans CTG, alles bestens, wie immer

Dann kam die Hebamme mit dem Katheter, versprach mir, daß es nicht weh tut und siehe da, es ging wirklich super schnell und tat nhicht weh. Ein ganz leichtes Brennen, was aber auch schnell wieder verschwand.
Plötzlich kam die Ärztin und es wurde ernst. Ich wurde noch nervöser ...Ich lief in den OP, wo schon viele Menschen auf mich warteten (Narkoseärztin, die Ärztin, die operierte zusammen mit dem Oberarzt und ein paar Helfer). Alle waren super nett und wirkten so entspannt, daß ich mich auch entspannen konnte. Die Narkoseärztin setzte die Spinale, was ich echt überhaupt nicht gemerkt habe und schon fühlte es sich an als würde mir der Hintern einschlafen
Man deckte alles mit Tüchern ab, ich konnte nix mehr sehen, merkte aber ein Taubheitsgefühl, wie wenn einem das Bein einschläft im gesamten unteren Teil meines Körpers.
Mein Mann kam rein und erzählte mir später, daß ich da schon offen da lag. Das hatte ich gar nicht mitbekommen.

Ich fand dieses "Rumgewühle" in meinem Bauch so entspannend, daß ich am liebsten geschlafen hätte. Es fühlte sich an wie eine warme Massage...und plötzlich... Ein Schrei...und ich fing sofort an zu weinen... Man legte mir meinen Sohn auf die Brust und ich war völlig fassungslos, daß es so etwas schönes gibt...

Mir fielen sofort seine vielen schönen Haare und seine tollen Hände auf. Er guckte mich an mit seinen großen dunkelblauen Augen und war ganz ruhig.

Dann bekam ihn sein Papa während ich genäht wurde mit in den Kreissaal, wo ich dann auch hinkam. Das Nähen war sehr langweilig, ich konnte es nicht erwarten auch endlich zu ihm zu kommen

Im Kreissaal haben wir dann alle erstmal ein bisschen gekuschelt bevor es dann ins Familienzimmer ging.

Irgendwann lies die Narkose nach, ich hatte Schmerzen beim Aufstehen am Abend, es war aber alles erträglich. Habe nur wenig Schmerzmittel gewollt und wurde dann am 3. Tag duschen geschickt, das Pflaster wurde entfernt und heute, am 4 Tag bin ich wieder zu Hause und uns gehts allen gut

Also nur Mut zum Kaiserschnitt!!!! Lohnt sich!

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30. Dezember 2011 um 22:29

HÖRT SICH GUT AN
alles alles gute wünsch ich euch
mir kamen fast die tränen

will auch meine maus in den armen haben
habe aber noch 5 monate

schöne gemeinsame zeit wünsch ich euch

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1. Januar 2012 um 18:49

Dankeschööööön
wie genießen jede Minute...Auch wenn wir etwas fertig sind wg. nachts schlafen etc aber das tut man doch alles unendlich gerne

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