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Mein Geburtsbericht!!!!

12. Januar 2008 um 17:19

Hi!
Ich habe am 1.1.08 um 1:29 Uhr meine kleine Franziska in Kufstein auf die Welt gebracht. Nun wollte ich euch mal meinen Geburtsbericht aufschreiben.

Ca. 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, der war am 23.12.07, stellte meine Frauenärztin fest, das Franziska zu klein wäre und die Plazenta weiße Ablagerungen hätte. Sie schickte mich gleich ins Krankenhaus zum CTG machen und Ultraschall und meinte das man die Geburt wohl schon einleiten müße. Als ich dann im Krankenhaus war, waren die aber anderer Meinung und sagten das sie noch sehr gut versorgt würde und man deshalb noch abwarten soll. Nun mußte ich regelmäßig zur Kontrolle, um zu schauen ob sie weiter wächst und ob sonst alles ok war. Am Anfang mußte ich einmal wöchentlich hin, dann alle 3 Tage und als ich dann schließlich doch über den errechneten ET war, mußte ich dann alle 2 Tage kommen. So war ich auch am 30.12.08, das war ein Sonntag, wieder dort um nach zu schauen. Und ich hab echt gedacht das ich wie immer wieder nach Hause darf. Hab vorsichtshalber aber immer meine Tasche mit gehabt, man mußte ja eh immer damit rechnen das sie bald zu welt kommt, war ja schon 7 Tage über ET. Naja, bei der Untersuchung stellte dann die Ärztin fest das nun sehr wenig Fruchtwasser noch übrig wäre und meinte das man nun doch einleiten müße. Nun mußte ich also im Krankenhaus bleiben und mich auf die Geburt vorbereiten. Sie schickten mich zuerst mal auf mein Zimmer damit ich auspacken konnte und meinten das sich mich dann holen werden um mir so eine Einleittablette zu geben. Nach ca. 1 Stunde war es dann auch soweit. Sie machten mir zuerst noch ein CTG, auf dem waren aber absolut keine Wehen zu sehen. Dann untersuchten sie den Muttermund, der war gerade mal ein Finger breit offen. Keine gute Vorraussetzung für eine Geburt.Aber sie legten mir dann die Tablette und ich mußte wieder an das CTG. Nach ca. 30 min. am CTG machte sich nichts und die Hebamme meinte das wäre normal, wir hätten jetzt ca. 8 Stunden Zeit. So konnte ich nun auf mein Zimmer gehen und mußte warten bis die Wehen anfingen. Bei mir tat sich aber absolut nichts. Ich ging dann so um 17 Uhr wieder ans CTG und es waren immer noch kein Wehen zu sehen. So entschieden sie, mir später noch eine 2. Tablette zu geben und die sollte dann auch wirken. Bin dann so gegen 19 Uhr wieder ans CTG gekommen und tatsächlich, es waren Wehen zu sehen. Gespürt hab ich sie zwar net, aber das Gerät zeigte welche an. Darum entschieden sie wiederum das sie mir doch keine Tablette mehr geben und es einfach von alleine Einwehen lassen. Sie meinten dann, das ich heute Nacht versuchen soll zu schlafen und das wir dann am nächsten morgen weiter machen würden. In der Nacht hatte ich auch Wehen, aber nur ganz leichte. Bin dann am nächsten morgen um 9 Uhr wieder ans CTG gekommen und man gab mir darauf dann die 2. Tablette. Und dann hörten die Wehen plötzlich auf. Auf dem CTG war wieder alles ruhig und ich hatte auch keine Schmerzen mehr. War echt super, dachte nun geht es los und dann war alles wieder vorbei.Mußte dann noch 2 mal zum CTG und nie hatte sich was getan. Darauf beschlossen sie so gegen 16 Uhr das ich einen Wehentropf bekommen soll. Der Arzt meinte das es nun los gehen würde. Ich hab dann natürlich gewartet und immer noch waren absolut keine Wehen zu sehen oder zu spüren. Lag dann die ganze Zeit am CTG im Kreissaal. Nach ca. einer Stunde merkten sie dann das sich immer noch nichts tat und so entschied der Chefarzt, das er mir meine Fruchtblase sprengt. Hätte ja net gedacht das es dann besser klappen würde, aber ich wurde eines besseren belehrt. Nach kurzer Zeit waren dann endlich Wehen zu sehen und auch zu spüren. Hab dann so zwischen 18 und 19 Uhr meinen Mann angerufen, das es nun endlich los ginge. Er ist dann auch gleich gekommen und hat mich unterstützt. Die Wehen wurden nun immer heftiger und ganz ehrlich, es waren extreme Schmerzen. Ich habe die ganze Zeit versucht die Wehen zu veratmen, aber nichts hat geholfen. Hab mich auf so nen komischen Gummiball gesetzt, dann ging es ein bisschen besser, aber auch nur zur Anfangszeit. Wenn ich mich nicht irre, habe ich dann so gegen halb neun den Arzt gebeten mir ein PDA zu geben. Er rief dann den entsprechenden Arzt dafür und mir kam es vor wie wenn der gute Mann eine ewigkeit brauchen würde bis er kommt. Naja, irgendwann war er dann tatsächlich mit seinem Team da. Es kamen 4 Leute mit irgendwelchen Geräten. So genau hab ich das dann net mitbekommen, ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt und es war mir auch alles sowas von egal. Er legte mir dann endlich meine PDA. Und dann wurden die Schmerzen auch langsam weniger. Aber ganz gingen die Schmerzen natürlich nicht weg. Sie waren vielleicht noch halb so stark. In der Zeit war mein Muttermund dann so zwischen 4-5 cm offen. Durch die PDA ging es dann auch schon schnell weiter. Nach kurzer Zeit waren es dann schon 7 cm. Und dann fingen die Schmerzen wieder an. Die PDA half überhaupt nichts mehr. Ich dachte in dem moment echt das mir mein Darm platzen würde. Wie lange es dann gedauert hat bis der Mumu von 7 auf 10 cm ging, weiß ich gar net. Es kam mir vor wie eine ewigkeit Meine Hebamme drehte nach kurzer Zeit auch endlich die PDA ein bisschen stärker und irgendwann waren die Schmerzen dann wieder erträglich. So um 23.30 Uhr war es dann soweit, mein Mumu war komplett offen und nun warteten wir auf die Presswehen. Aber leider tat sich dann natürlich nichts mehr. Es kamen zwar noch Wehen, aber die waren dann zu schwach. Nun stellte meine Hebi die PDA wieder ab, damit die Presswehen kommen konnten, aber es tat sich nichts. Der kleinen ging es aber gut und so warteten wir. So um 1 Uhr machte der Arzt dann einen Bluttest bei der kleinen, um zu schauen ob noch alles ok ist, und es war alles ok. Also warteten wir weiter so um kurz vor halb zwei, meinte der Arzt dann, das wir die kleine nun holen müßten, sonst würde es zu anstrengend für sie werden und sie entschieden sich für eine Saugglocken geburt. Der Arzt gab mir eine Spritze in die Vagina, aber durch die PDA habe ich die natürlich nicht gemerkt. Eine zweite Ärztin kam dazu und half auch noch bei der Geburt. Nun mußte ich ihnen sagen wenn eine Wehe kommt. In dem moment zog der Arzt, ich presste und die Ärztin drückte mir auf den Bauch. Ich presste bei jeder Wehe 3 mal und so war sie dann nach zwei Wehen auch schon da. Sie legten mir die kleine dann gleich auf den Bauch und wir verbrachten noch eine Zeit lang zusammen. In der Zeit wurde ich dann wieder zusammen genäht, da sie mir einen Dammschnitt machen mußten. Es hieß ja ganz am Anfang das Franziska ein sehr kleines Kind sei. Die Hebi hat sie nach ca. einer Stunde dann gewogen und gemessen und sie war 51cm groß und 3225 gramm schwer. Also gar nicht so klein wie alle dachten.

Das ist nun mein Geburtsbericht. Nun ist es schon 12 Tage her und ganz ehrlich, man vergißt die Schmerzen wirklich schnell. Es lohnt sich auch solch eine Erfahrung zu machen, aber ich wünsche euch trotzdem das ihr es leichter habt. Mein Arzt meinte im nachhinein das es eine sehr gute entscheidung war mit der PDA. Da ich einen sehr festen Mumu hatte und durch die Blasensprenung und dem Wehentropf die Geburt auch heftig war.

Wünsche euch noch alles gute.
Mfg Jenny

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12. Januar 2008 um 17:22

Boah Teletubbie
geh endlich Kika gucken und lass die Erwachsenen hier mit deinem Schwachsinn in Ruhe!

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12. Januar 2008 um 17:27

Das war
aber ne Berg- und Talfahrt, oder?

Aber Du hast es auch geschafft und darfst Dich "Mama" nennen.

Wünsche Euch alles Liebe und Gute

tigger

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12. Januar 2008 um 19:02

?
Wieso einen Roman. Wenn die Geburt ja net schneller geht, kann ich auch net weniger schreiben. Ausserdem mußt du es ja net lesen wenn es dir zu lange is. Aber danke für die Glückwünsche.
Mfg Jenny

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