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Mann will nicht mit zur Geburt

30. Dezember 2001 um 3:25 Letzte Antwort: 31. März 2011 um 13:02

So manch einer wird sich jetzt vielleicht wundern weshalb ich um diese Zeit noch wach bin/ schon wieder - aber bin im 9. Monat und meine Kleine(soll angeblich ein Mädchen werden) strampelt mich in letzter Zeit fast jede Nacht wach. Bis sie wieder eingeschlafen ist und ihrer armen, schon völlig übermüdeten Mutter auch ein bisschen Schlaf gönnt, hab ich mir gedacht, schau ich doch mal hier rein.
Ich hab nämlich im Moment ziemlichen Streit mit meinem Mann, was ich gerade jetzt sehr schade finde und was mich auch sehr belastet.
Er will einfach nicht mit in den Kreissahl, obwohl er weiß, wie sehr ich Ärzte, Krankenhäuser, usw. (´tschuldigung, falls hier irgendjemand Arzt sein sollte) hasse und welche Angst ich vor der Entbindung habe. Ich schaffe das nicht allein, gerade da brauche ich doch seine Nähe und seinen Zuspruch - warum versteht er das bloß nicht?
Bitte sagt jetzt nicht, dass ich ja eine andere mir vertraute Person mitnehmen kann - das möchte ich nicht, da ich es doch sehr intim finde und ich auch nicht möchte, dass mich jemand anders so sieht - aber er ist doch mein Mann - und wie jemand in einem anderen Beitrag schon ganz richtig bemerkte: Beim Babymachen war ja schließlich auch nur er dabei.
Ich hab schon tausendmal versucht es ihm zu erklären, aber er meint er kann das nicht sehen - er braucht doch nicht hinzuschauen, ich will doch nur seine Hand halten; für mich ist es doch schließlich viel schlimmer und ich kann jaauch nicht sagen, dass ich das nicht sehen kann, obwohl ich wirklich kein Blut sehen kann.

Eure schon völlig verzweifelte Tamara, die hofft dass das Baby bald da ist, da die Rückenschmerzen immer schlimmer werden und ich mich langsam richtig träge und müde fühle - ich weiß, das ist normal und geht vorbei - hör ich ständig von allen Seiten und stimmt wohl auch

Viele liebe Grüsse und hoffe auf Rat, wie ich ihn doch noch dazu bringen kann mitzugehen, Tamara

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30. Dezember 2001 um 3:49

Hallo Lindam!
Wie du siehst bist nicht nur du wach. Ich hab grad unseren Kleinen gefüttert und ich kann dir nur sagen genies die Zeit jetzt noch; wenn sie erst mal da sind , stehst du nachts öfter als nur einmal auf - unserer kommt bis zu 12 mal die Nacht - aber keine Angst das ist extrem und nicht bei allen Babys, allerdings reicht ihm dafür schon häufig eine streichelnde Hand und man muss ihn nicht rausnehmen.
Zum Thema Geburt kann ich nur sagen, dass ich deinen Mann absolut verstehen kann. Bei unserem 1. Kind war ich dabei, danach hab ich beschlossen mir das nicht nochmal anzutun. Es ist nämlich nicht für die Frauen schlimmer wie du sagst, sondern für die Männer, glaub mir.
Bei meiner Frau hat die 1. Geburt sehr sehr lang gedauert, 35 Stunden und du darfst nicht vergessen, dass währenddessen der Mann ständig stehen muss, die Frau hingegen kann sich bequem hinlegen, wenn sie nicht mehr kann. Außerdem sieht die Frau nicht soviel wie der Mann, da sie ja den dicken Bauch hat und so weh tut es gar nicht ein Baby zu bekommen,die Frauen sind von Natur aus dazu gemacht- deine Scheide geht weit auf, so dass das Baby ganz leicht durch kann, also mach dir keine Sorgen - die Frauen schreien nicht, weil es weh tut, sondern weil es entspannt und Kraft gibt - denk doch bloß mal an chinesischen Kampfsport. Außerdem bekommen Frauen in Naturvölkern ihre Kinder ganz ohne fremde Hilfe und du bist ja nicht allein, sondern hast eine Hebamme und ich bin sicher dein Mann wird dir ein gutes Krankenhaus aussuchen, zu dem er Vertrauen hat.
Werner, wenn du noch Fragen hast kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an mich wenden - du schaffst das auch alleine

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3. Januar 2002 um 22:00

Trennungsgrund ???
Hallo Kleineente,

wieso muß daß ein Trennungsgrund sein ?

Sorry ich habe 2 Entbindungen hinter mir... Sicherlich ist es schön wenn der Mann mitgeht zur Entbindung, aber ich finde es nicht als Vertrauensbruch wenn er es nicht tut. Bei uns war das schon von vorneherein klar, daß er nicht mitgeht. Es mag vielleicht " Weicheimäßig" erscheinen, wenn ein Mann sich hier aus der Pflicht stiehlt. Aber mein Mann hat damals zu mir gesagt, daß er es nicht könne einfach neben mir zu stehen und mir nicht helfen könne bei meinen Schmerzen. Meine 1. Entbindung hatte ich ohne beisein von jemanden. Ich hatte einen Blasensprung ohne Wehen und tagsdarauf wurde mir der Wehentropf gelegt. Ich wurde von einer Hebamme und meinem Frauenarzt entbunden, und eine weitere Schwester war auch dabei. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und hatte eigentlich keine Angst vor der Geburt. Es ging auch relativ schnell um 8:00 wurde mir der Tropf angelegt und um 12.28 war meine Tochter da.
Bei meinem Sohn wollte unbedingt eine Bekannte mit, aber es wäre besser gewesen, wenn ich auch dieses Kind alleine bekommen hätte.
Denn es kam zu Komplikationen und ich wusste nicht mehr wem ich zuhören sollte weil jeder durcheinandergeredet hat und daß hat mich so geschafft, daß ich mir 2 Wehen in den Kopf gepresst habe und froh war als alles vorbei war. Ich finde, daß man Männer hier etwas zu sehr ( über -)fordert. Denn es ist wirklich nicht jedermanns Sache eine Frau zur Entbindung zu begleiten, daß hat nichts damit zutun daß er bei der Entstehung dabei war....
Viel wichtiger ist und war es mir, daß der Vater ein guter Vater wird. Also messt die Männer nicht an dem ob sie euch zur Entbindung begleiten sondern daran, wie sie sich um ( ihr )das Kind kümmern. Denn das ist viel, viel mehr wert .... Meine Kinder wurde von unserem ganzen Bekannten- u. Freundeskreis um ihren Vater beneidet. Auch von denen, deren Mann bei der Entbindung dabei waren...Grüße Ester21

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4. Januar 2002 um 11:51
In Antwort auf quique_11934181

Hallo Lindam!
Wie du siehst bist nicht nur du wach. Ich hab grad unseren Kleinen gefüttert und ich kann dir nur sagen genies die Zeit jetzt noch; wenn sie erst mal da sind , stehst du nachts öfter als nur einmal auf - unserer kommt bis zu 12 mal die Nacht - aber keine Angst das ist extrem und nicht bei allen Babys, allerdings reicht ihm dafür schon häufig eine streichelnde Hand und man muss ihn nicht rausnehmen.
Zum Thema Geburt kann ich nur sagen, dass ich deinen Mann absolut verstehen kann. Bei unserem 1. Kind war ich dabei, danach hab ich beschlossen mir das nicht nochmal anzutun. Es ist nämlich nicht für die Frauen schlimmer wie du sagst, sondern für die Männer, glaub mir.
Bei meiner Frau hat die 1. Geburt sehr sehr lang gedauert, 35 Stunden und du darfst nicht vergessen, dass währenddessen der Mann ständig stehen muss, die Frau hingegen kann sich bequem hinlegen, wenn sie nicht mehr kann. Außerdem sieht die Frau nicht soviel wie der Mann, da sie ja den dicken Bauch hat und so weh tut es gar nicht ein Baby zu bekommen,die Frauen sind von Natur aus dazu gemacht- deine Scheide geht weit auf, so dass das Baby ganz leicht durch kann, also mach dir keine Sorgen - die Frauen schreien nicht, weil es weh tut, sondern weil es entspannt und Kraft gibt - denk doch bloß mal an chinesischen Kampfsport. Außerdem bekommen Frauen in Naturvölkern ihre Kinder ganz ohne fremde Hilfe und du bist ja nicht allein, sondern hast eine Hebamme und ich bin sicher dein Mann wird dir ein gutes Krankenhaus aussuchen, zu dem er Vertrauen hat.
Werner, wenn du noch Fragen hast kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an mich wenden - du schaffst das auch alleine

??
bei diesem beitrag musste ich doch ein wenig schmunzeln. lieber werner, ich glaube nicht, dass es männer schwerer haben. wer zwingt den mann, sich die ganze zeit hinzustellen. und bequem hat es die gebärende mit sicherheit nicht. woher willst du denn eigentlich wissen, dass es nicht weh tut??
*kopfschüttel*

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6. Januar 2002 um 13:38

Ist so ne Sache
Hallo Kleine Ente,
was hilft denn der Werdenen Mutti im Kreissaal mehr? Ein Mann der völlig hilflos einer Situation gegenüber steht und vielleicht beim ersten Tröpfchen Blut weiß wie eine Kalkwand wird und umfällt, oder eine gute Freundin, die wie ich aus Erfahrungen her weiß sich bestens bewähren würde in solchen Situationen. Glaub mir Männer wissen ganz genau was sie abkönnen und was nicht. Wenn er nicht mitwill, weil er sie nicht leiden sehen kann und ihr dann mit Sicherheit auch nicht beistehen kann, was soll er dann da? Hilfreicher ist es dann, wenn er bereit sitzt im Warteraum und wenn das Baby dann da ist, sofort bei ihr ist. Es ist nichts, was man ihm übelnehmen kann, denn wenn ich damals beim ersten mal die Wahl gehabt hätte, wäre ich bei der Entbindung meines Sohnes auch nicht persönlich dabei gewesen.
Frauen reagieren da sehr unterschiedlich. Die einen rufen nach Mama und die anderen verfluchen ihren Mann, weil er "Schuld" daran ist. Vielleicht hat er nur Angst, was ihn sehr menschlich und sympathisch macht, denn er gibt etwas "unmännliches" zu.
Mein Mann war bei beiden Entbindungen dabei und das erste mal hätte ich ihn erwürgen können, weil er sich mit den Hebammen und Schwestern "verschworen" hatte und mir fürchterlich auf die Ketten ging, beim zweiten mal habe ich ihn nicht gebraucht, allerdings war es sehr beruhigend ihn dabei zu haben, auch wenn er sich 10h gelangweilt hat. Ich weiß, dass ihm die erste Entbindung ziemlich an die Nieren gegangen ist. So hat er nämlich seine Frau noch nie erlebt. Und ich war die Teufelin in Person.
Ich weiß nicht warum Du tierische Angst vor der Geburt hast. Inzwischen ist man so bemüht um die werdene Mutter, und man kann sogar eine schmerzfreie Entbindung haben, wenn man will. Also, ich denke das solls erst mal dazu gewesen sein.
LG Murmel

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6. Januar 2002 um 20:14

Leider muß ich Dir Recht geben...!
Hallo kleine Ente,

nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, bin ich mit Dir einer Meinung !!! Leider !

denn es ist tatsächlich so, daß auch mich mein Mann im Stich gelassen hat, als ich ihn dringend gebraucht habe...

Aber daß Du es so in diesem Zusammenhang bringst, überrascht mich wirklich, denn wenn ich deinen Standpunkt überdenke, hast Du vollkommen Recht !

Übrigens lebe ich auch in einer Trennung mit meinem Mann, er ist zwar ein wunderbarer Vater, aber ein schlechter Ehemann gewesen !

Ich bewundere Dich für deinen Weitblick !

Viele Liebe Grüße Ester21

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6. Januar 2002 um 23:35
In Antwort auf biddy_11879921

??
bei diesem beitrag musste ich doch ein wenig schmunzeln. lieber werner, ich glaube nicht, dass es männer schwerer haben. wer zwingt den mann, sich die ganze zeit hinzustellen. und bequem hat es die gebärende mit sicherheit nicht. woher willst du denn eigentlich wissen, dass es nicht weh tut??
*kopfschüttel*

Gebe winona recht...??
die richtigen worte zu finden für diesen totalen quatsch von werner,fällt schwer.hoffe nur,du kannst genauso darüber schmunzeln wie winona,mein mann und ich-kleine ente.
so ein schwachsinn hab ich nochnie gehört.da sind wir aber froh,dass werner so viel erfahrung in sachen geburt hat-glückwunsch werner!!!!

und du verzweifele nicht kleine ente.warte erst einmal ab bis es soweit ist.wir erwarten in 4 wochen unser 2.kind.mein mann konnte bei der ersten geburt nicht dabei sein.aber diesmal soll es klappen.
selbst wenn dein partner wirklich nicht möchte-du schaffst das auch ohne ihn.du wirst stark genug sein!glaub mir.

ich wünsch dir alles gute und drück dir die daumen-ganz fest.und vielleicht hast ja ne liebe freundin,die dir zur seite steht und mit ins krankenhaus kommt.

alles liebe paprika

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7. Januar 2002 um 0:21

Hallo kleine Ente,

Naja, man kann nicht immer in den Goldtopf fallen !

Aber die Kinder bleiben bei Ihm... ich gehe alleine, weil Er für seine Kinder sorgen möchte und ich habe eigentlich noch nicht viel von der Welt gesehen und mal eine Auszeit brauche.
Ich liebe meine Kinder über alles, aber es ist so entschieden worden und Kinder können damit leben, und wenn nicht finde ich hierfür auch ne Lösung und nehme sie zu mir. Aber zwischen Vater und Tochter ist ein ganz besonderes Verhältnis, die beiden haben einen Narren aneinandergefressen. Wie es mit meinem Sohn wird wird sich herausstellen, aber er hat immer die Option, daß er zu mir kann, und das weiß er !

Also kleine Ente machs gut.. Viele Grüße Ester21

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7. Januar 2002 um 9:34

Hallo Kleine Ente
bitte nicht verallgemeinern!
Ich habe den Bericht gelesen und es war soviel ich weiß nur ein Fall, den sie beschrieb. Ich weiß nicht wieviele Kinder täglich geboren werden, aber die Prozentzahl, das etwas schiefgeht ist in der modernen Medizin sehr gering!
Ich habe 2 Kinder zur Welt gebracht und weiß wovon ich rede. Lass Dir nicht von negativen Berichten Angst machen und schon gar nicht von nicht medizinisch voll ausgebildeten Praktikantinnen, denn jede Frau reagiert auf solche Dinge anders. Und jede empfindet es anders. Frag mal eine gestandene Hebamme zu diesem Thema.
Was den werdenen Vater angeht: Es ist noch nicht lange her, da war es den Vätern verwehrt im Kreissaal dabei zu sein. Willst Du jetzt alle verteufeln, nur weil sie nicht dabei waren?
Himmel, wenn er nicht will, dann soll ers lassen. Unter Zwang schadet es nur der Beziehung!
Klar reden sie sich gern heraus, nicht alle aber einige. Du kennst den Mann nicht! Du kennst die Beziehung nicht!
Es hilft ihr auf keinem Fall, wenn er nur dabei steht, weil sie ihn sonst "verlässt". Was ich nicht hoffen will. Das ist kein Trennungsgrund. Und nur weil man verheiratet ist, heißt das noch lange nicht, das man das tut, was der andere will. Es ist eine gleichberechtigte Partnerschaft! Wenn er eine OP mit örtl. Betäubung hat, wird sie auch nicht dabei sein. Vielleicht denkst Du jetzt, das ist doch nicht zu vergleichen, aber es soll tatsächlich Menschen geben, die sich in Krankenhäusern unwohl fühlen. Vielleicht denkt er, er ist dort fehl am Platz. Diesen Gedanken haben viele Männer und kann durch einen gemeinsamen Besuch bei der Hebamme aus der Welt geräumt werden. Wenn er sich nicht umstimmen lässt, bleibt er halt draußen und erlebt dieses unglaubliche Wunder nicht. Er ist es, dem etwas entgeht.
Und warum sollten Mütter nicht dabei sein? Sie waren schließlich diejenigen, die die werdenen Mütter entbunden haben und ihre eigene Erfahrung mit einfließen lassen können.
Also Kopf hoch, die meisten Entbindungen sind Spontangeburten ohne Komplikationen und bleibenden Schäden. Und für die Schmerzen wirst Du hundertprozentig entschädigt, wenn Du das Würmschen erst im Arm hälst.
LG Murmel

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8. Januar 2002 um 13:16

Du hast recht
ich verzieh auch ein wenig das Gesicht, wenn ich an die erste Entbindung denke, aber ich finde ihre Angst nicht töricht.
Es gibt 2 Arten von Hebammen, ich habe sie kennengelernt. Die einen sagen Dir hab dich nicht so, die anderen gehen auf dich ein und vermitteln dir das Gefühl verstanden zu werden. Die sind nicht so selten wie man denkt. Erstaunlicher Weise hatte die letzte Hebamme bei mir keine eigenen Kinder, war aber der einfühlsamste Mensch den ich je getroffen habe.
Ich kann nur sagen, nicht immer auf alles hören, was andere Mütter und die Medien über Geburten und evtll. Schäden erzählen. Mütter erzählen nur aus ihrem Gesichtsfeld heraus, ohne daran zu denken, anderen (wie Dir) damit zu schaden, Medien wollen ihre Senndung mit der höchstmögl. Quote verkaufen und finden natürlich immer einen Arzt, der ihre Version bestätigt! Übrigens gibt es über 200.000 zugelassene Ärzte in Deutschland.
Aber das ist jetzt nicht das Thema.
Lindam hat Angst und er ist vielleicht etwas entnervt, eigenartige Nebenerscheinung bei werdenen Vätern. Es wird ihnen jetzt schon zuviel, das ganze "Gemache und Getue".
Raten kann man ihr nur abwarten, denn wenn der Tag X kommt, sind Schwestern und Hebammen da, und wenn die den werdenen Vater im Flur stehen sehen, holen die ihn rein. Alles schon live miterlebt, sehr witzig, denn da wollte er eigentlich auch nicht und mit Hilfe der anderen ließ er sich dann doch überreden.
Er pickt sich mit Sicherheit nicht die Rosinen raus, aber er hat immer noch die Wahl!
So ist das nun mal. Die Natur hat es so eingerichtet, das Frau die Babys bekommt, ziemlich ungerecht wie ich finde.
Vielleicht sollte sich Lindam fragen, wer von beiden das Kind mehr wollte, vielleicht ist er noch nicht so weit, was jetzt natürlich außer Frage steht, denn nun ist es beinahe da.
Ich würde nie etwas von meinem Mann verlangen was er nicht will, allerdings würde mich der bloße Spruch ich kann das nicht sehen nicht befriedigen. Hinterfragen was genau er meint sollte ihr und ihm vielleicht dabei helfen. Allerdings muß sie aufpassen, das es nicht in eine Auseinandersetzung ausartet, das hilft ihr nicht, sondern läßt ihn nur bocken. Eifersucht ist auch ne Mööglichkeit, ihm sagen, wenn er nicht mitkommt, dann eben !SEINEN BESTEN KUMPEL! mitnehmen, zumindest erst mal androhen. Vielleicht kommt er dann zu sich.
Mehr fällt mir dazu nicht ein. Sie sollt ihm sagen, dass sein Verhalten sie entäuscht und das er sehr lange brauchen wird um diese Entäuschung vergessen zu machen, ein Strauß Blumen wird nicht reichen.
LG Murmel

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9. Januar 2002 um 19:46
In Antwort auf meta_12171643

Gebe winona recht...??
die richtigen worte zu finden für diesen totalen quatsch von werner,fällt schwer.hoffe nur,du kannst genauso darüber schmunzeln wie winona,mein mann und ich-kleine ente.
so ein schwachsinn hab ich nochnie gehört.da sind wir aber froh,dass werner so viel erfahrung in sachen geburt hat-glückwunsch werner!!!!

und du verzweifele nicht kleine ente.warte erst einmal ab bis es soweit ist.wir erwarten in 4 wochen unser 2.kind.mein mann konnte bei der ersten geburt nicht dabei sein.aber diesmal soll es klappen.
selbst wenn dein partner wirklich nicht möchte-du schaffst das auch ohne ihn.du wirst stark genug sein!glaub mir.

ich wünsch dir alles gute und drück dir die daumen-ganz fest.und vielleicht hast ja ne liebe freundin,die dir zur seite steht und mit ins krankenhaus kommt.

alles liebe paprika

Ich will das gar nicht...
Noch habe ich kein Kind, ich möchte aber demnächst eines.
Ich wollte eigentlich noch nie, dass mein Mann bei der Geburt dabei ist. Klingt vielleicht eitel, aber ich will einfach nicht, dass er mich so sieht. Stattdessen will ich mich gehen lassen können...
Meinem Mann habe ich das gesagt und er war fast ein bisschen beleidigt.
Er würde gerne dabei sein.

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31. März 2011 um 13:02

Vollkommen okay!
ich finds vollkommen okay, wenn ein mann die ehrlichkeit besitzt zuzugeben, dass er nicht unbedingt dabei sein will!

während ich 9 monate lang unser kind ausgebrütet habe, hat mein mann 9 monate lang drüber nachgedacht, mitzugehen oder nicht.
als ersatz hatte ich meine mutter mit dabei und am tag X wollt mein mann es sich dann doch nicht entgehen lassen.
zwischenzeitlich ist er aber auch mal rausgegangen und ich finds okay!

klar sind bei der zeugung auch BEIDE beteiligt. deswegen muss das im kreißsaal aber nicht zwangsweise so sein.

man darf auch nicht vergessen, dass eine geburt ein körperlicher vorgang ist, der nicht mit ner HNO behandlung zu vergleichen ist!

nicht jede hebamme ist während einer geburt so aufmerksam (logischerweise!) und verantwortungsvoll, den mann immer wieder ans kopfende zurückzuweisen. manche lassen auch direkt raufgucken. und ob das nun so erquickend ist, dass der mann sieht, dass man natürlich auch ausscheidungen hat oder im endspurt aufreisst.....ICH würd das selber nicht sehen wollen und war auch froh, dass ich's nicht gesehen habe!

ein trennungsgrund wär's für mich nicht!
aber das ist wohl bei jedem anders.

LG @all

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