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Mamis mit Plazenta praevia

22. August 2016 um 19:42



Hallo ihr Lieben,

ich bin derzeit in der 31. Ssw und weiß etwa seit der 20. Woche, dass ich eine Plazenta praevia totalis habe. Im Netz kursieren ja viele Horrorgeschichten von Frauen mit dieser Diagnose, aber ich denke mir immer, dass es doch auch Frauen geben muss, die keine oder nur kaum Probleme damit hatten. Vielleicht finden sich hier ja ein paar Ladys, die die gleiche Diagnose haben oder hatten. Über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar!
Also Mädels, haut in die Tasten

Liebe Grüße

Tinchen + Zappel

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30. August 2016 um 14:15

Habe erfahrung
Ich hatte in der 2. Ss dasselbe. Ich wurde in der 14. SSW gesehen und rutschte genau wie bei dir immer tiefer...ich hatte total Panik da ich noch ein Baby zuhause hatte. Je mehr ich las desto schlimmer wurden meine Ängste...ich konnte mich überhaupt nicht auf das Kind freuen und dachte nur daran dass einem von uns was passiert. Die Plazenta fing dann aber ziemlich spät noch an zu wandern, in der 21. SSW war nur noch eine dünne Schicht über dem MuMu. In der 26.SSW war er dann nur noch zu 2/3 bedeckt, in der 30.SSW nur noch zur Hälfte und als ich in der 34. SSW. mit Wehen ins KH kam, lag die Plazenta nur noch am Rande zwar ganz nahe aber der Doc gab grünes Licht für eine spontan Geburt mit der ich gar nicht mehr gerechnet hatte. Eigentlich schockte die Idee mich auch ganz schön, da mein erster Sohn damals per KS entbunden wurde (Frühgeburt durch Wehen und Blasensprung bei 31+4). Er kam dann bei 36+2 spontan als Sternengucker zur Welt, Plazenta ok...keine größeren Blutungen, KS-Naht hat auch durchgehalten. Drück dir die Daumen! Vielleicht hast du auch soviel Glück!

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30. August 2016 um 20:33

Leider habe ich nicht so viel glück
in der 19. Woche wurde eher zufällig erkannt, dass die plazenta vor dem muttermund liegt. Da in meiner ersten ss die plazenta anfangs sehr lief lag, wusste ich aber, dass sich das noch ändern kann. Leider hat sich aber gar nichts geändert. In der 24. Woche zur Feindiagnostik war alles unverändert und auch jetzt (32. Woche) liegt die plazenta komplett vor dem muttermund. Sie zieht sich von vorne nach hinten, ist also vorder - als auch hinterwandplazenta. Bisher bin ich ohne Blutungen durch die schwangerschaft gekommen und hoffe, dass das auch erstmal so bleibt. Alles in allem bleibt mir der Kaiserschnitt also nicht erspart.

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30. August 2016 um 22:39

...
Laut Fachliteratur ist ein solcher Befund so früh in der Schwangerschaft fast ohne prognostische Relevanz, daher spricht man eigentlich frühestens ab der 20. Schwangerschaftswoche von einer Plazenta Praevia, alles vorher ist einfach erstmal eine tiefe Einnistung. Hatte ich auch, und sogar noch in der 20. Woche eine pp, so kurz nach der 30. Schwangerschaftswoche gabs dann Entwarnung - sie zog sich immer weiter hoch. Jetzt zum ET hin habe ich nur eine tiefsitzende Plazenta, alles okay. Schone dich halt etwas mehr, nicht schwer heben, kein GV...

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30. August 2016 um 22:43

.
Mich wundert, dass dir der FA so früh in der Schwangerschaft die Diagnose Plazenta praevia stellt. Normalerweise ist eine so frühe Diagnose nicht lange gültig, da sich die Plazenta sobald der Bauch so richtig anfängt zu wachsen nach oben zieht oder nach oben wandert. Würde mir da auch jetzt erst einmal keine Gedanken machen was passiert wenn nicht, da man auch mit einer Plazenta praevia in den allermeisten Fällen eine ganz normale Schwangerschaft hat. Ein möglicher Nachteil wäre das du, falls es so bleibt eventuell nicht spontan sondern durch einen Kaiserschnitt dein Baby auf die Welt bringst. Aber das ist ja noch so lange hin warte wirklich erst einmal ab.

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30. August 2016 um 23:20

Keine Sorgen
Also, ich lag in der 12. Woche stationär wegen einer Blutung der Plazenta praevia. Am Anfang der SS ist es jedoch normal, dass die Plazenta unten liegt, viele merken nichts davon. Sie zieht sich dann im Laufe der SS wieder nach oben! So hat es mir mein Gyn erklärt. Und genau so war es auch Im KH habens mir Angst gemacht, von wegen Kaiserschnitt, Sexverbot und "sie werden noch öfter bluten". Nichts dergleichen ist bis jetzt passiert. Mir geht es wirklich gut und die Plazenta liegt da, wo sie liegen soll. Anstrengen sollte dich aber jetzt auf keinen Fall, also rauf aufs Sofa und ruhig halten!
Drück dir ganz fest die Daumen, dass sie bald nach oben wandert! Ich weiß wie du fühlst, hatte auch wahnsinnige Angst mein Baby zu verlieren, aber du wirst sehen, alles wird gut!

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31. August 2016 um 7:13

Vielen dank für die lieben worte
Aber hier hat sich echt nix getan. In der 19. Woche habe ich auch gedacht, ach... Leute... Da ist noch zeit, das kann sich noch hoch ziehen. Beim Ultraschall in der 24. Woche habe ich gedacht, ok...Ich schone mich, aber vllt passiert noch was. Ich hatte letzten Freitag den letzten Schall (31. Woche) und sie lag einfach nur mega fett drauf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich da nix mehr tut, von den Ärzten mal ganz abgesehen. Daher Suche ich vorallem nach mamis die diesen Befund auch bis zum Ende der ss hatten, sprich die am Ende wirklich noch eine plazenta preavia hatten.

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26. Oktober 2016 um 17:54

Abschlussbericht
Mittlerweile ist ja etwas Zeit vergangen und unser kleiner Sonnenschein ist da, aber ich dachte mir, ich schreibe mal, wie die ganze Sache am Ende ausgegangen ist. Das Internet vergisst ja bekanntlich nie und vllt. stößt irgendwann mal eine Mami auf diesen Thread auf der Suche nach Antworten... Also bei mir hatte sich die Plazenta kein bisschen bewegt, sie lag bis zum Ende komplett vor dem Muttermund. Daher hatten wir für den 4.10. einen Termin für den Kaiserschnitt geplant, damit sollte unser kleiner bei 36+0 geholt werden. Er wäre so zwar ein Frühchen geworden, aber die Ärzte wollten bei der Diagnose kein Risiko eingehen. Es kam natürlich anders... Genau bei 35+0 wurde ich nachts wach und spürte, wie das Blut floss. Wir waren Gott sei Dank darauf vorbereitet, also haben wir sofort den Rettungswagen gerufen. In der Klinik wurde nur kurz gecheckt, ob mit dem kleinen alles gut ist, die Ärztin hat, als sie meinen Blutverlusst sah direkt gesagt, dass der kleine jetzt geholt wird. Am Ende muss ich wohl Wehen gehabt haben. Die Ärztin, die mich operiert hatte, erklärte mir, dass mein Muttermund bereits 1 cm geöffnet war. Dadurch war zum einen keine komplette Verbindung mehr zu meinen Blutkreislauf zum anderen ist die Plazenta durch die Kontraktionen eingerissen, deswegen die Blutungen. Mein Sohn hat wohl auch Blut durch die Nabelschnur verloren, aber da wir gleich gehandelt haben, ist alles gut gegangen. Natürlich war unser Kleiner jetzt erst recht ein Frühchen. Er war 46cm groß und wog 1970 g. Er hatte eine Anpassungsstörung, brauchte etwas Hilfe beim Atmen und hatte ein Trinkschwäche. Wir lagen ca. 1 1/2 Wochen auf der Neonathologie und weitere 1 1/2 Wochen auf der Kinderstation des Krankenhauses. Natürlich hatte uns das einiges an Nerven gekostet, aber am Ende haben wir das Krankenhaus verlassen, ich habe ihn voll gestillt, und stille noch immer voll. Rückblickend muss ich sagen, dass ich froh bin, es soweit geschafft zu haben. Ich glaube aber, dass man auch durchaus Glück haben kann, trotz der Diagnose plazenta praevia totalis. Ich denke man sollte die Sache nicht unterschätzen, man sollte vorbereitet sein, aber ruhig bleiben. machen kann man eh nix, aber man kann sich vorbereiten und wenn man weiß, was alles passieren kann, ist man nur noch halb so sehr geschockt, als wenn es so plötzlich zu Blutungen usw. kommt. Aber wie gesagt, ich glaube, man kann auch gut aus der Sache rauskommen..Falls das hier noch mal eine Betroffene lesen sollte, kann ich nur sagen: Nimm die Diagnose ernst, bereite dich vor, aber versuche immer positiv zu denken und dich nicht zu sehr verrückt zu machen. Sicher dich ab, was z.b Betreuung für kleine Kinder an geht, habe einen Notfallplan. such dir eine Klinik mit Perinatalzentrum Level 1 und stell dich rechtzeitig in der Klinik vor. Es wird alles gut, die Ärzte wissen was sie tun! In diesem Sinne, alles Gute euch!

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