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Kündigung

16. März 2015 um 20:13

Hallo zusammen
Ich habe ein Problem: und zwar bin ich schwanger und wurde gekündigt, trotz das ich es mehr mahls erwähnt und auch schriftlich mitgeteilt habe. Am 13.3.15 ist die Frist von 14 Tagen um und mein "Chef" hat die Kündigung immer noch nicht zurück gezogen. Jetzt geht halt alles vor das Arbeitsgericht-> meine Frage ist jetzt: 1. habt ihr sowas auch schon durch gemacht?
2. wenn JA habt ihr dann gewonnen oder verloren?
3. auf was muss ich mich bei dem Prozess einstellen?

Danke euch schon mal im voraus

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16. März 2015 um 20:45


Hallo Meli,

ich glaube ich habe dir schon mal die Story von meiner Schwester erzählt, oder?

Ich selbst habe sowas zum Glück nicht durch aber meiner Schwester ist eben sowas ähnliches passiert. Ich schildere mal kurz:

Sie war schwanger, hat ein BV vom AG bekommen weil es in dem Bereich nicht möglich ist, schwanger weiter zu arbeiten. Sie hat das Kind leider verloren und den AG darüber in Kenntnis gesetzt, daraufhin hat der AG sie gekündigt weil er befürchtete, dass sie bald wieder schwanger wird und der AG dann wieder ein BV ausstellen müsste.

Das war rechtlich nicht zulässig, sie hat geklagt. Es gab Verhandlungen zwischen den Anwälten, zu einer Gerichtsverhandlung kam es nicht. Sie hat eine recht hohe Abfindung, drei Monatsgehälter und ein gutes Arbeitszeugnis bekommen. Sie hätte auch darauf pochen können, dass sie in die Kündigung zurück gezogen wird und hätte sicherlich auch da Recht bekommen, aber sie wollte dann auch nicht mehr dort hin zurück weil das Verhältnis zum AG dadurch natürlich sehr angespannt war.

Alles Gute für dich!

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16. März 2015 um 20:59
In Antwort auf reene_12237672


Hallo Meli,

ich glaube ich habe dir schon mal die Story von meiner Schwester erzählt, oder?

Ich selbst habe sowas zum Glück nicht durch aber meiner Schwester ist eben sowas ähnliches passiert. Ich schildere mal kurz:

Sie war schwanger, hat ein BV vom AG bekommen weil es in dem Bereich nicht möglich ist, schwanger weiter zu arbeiten. Sie hat das Kind leider verloren und den AG darüber in Kenntnis gesetzt, daraufhin hat der AG sie gekündigt weil er befürchtete, dass sie bald wieder schwanger wird und der AG dann wieder ein BV ausstellen müsste.

Das war rechtlich nicht zulässig, sie hat geklagt. Es gab Verhandlungen zwischen den Anwälten, zu einer Gerichtsverhandlung kam es nicht. Sie hat eine recht hohe Abfindung, drei Monatsgehälter und ein gutes Arbeitszeugnis bekommen. Sie hätte auch darauf pochen können, dass sie in die Kündigung zurück gezogen wird und hätte sicherlich auch da Recht bekommen, aber sie wollte dann auch nicht mehr dort hin zurück weil das Verhältnis zum AG dadurch natürlich sehr angespannt war.

Alles Gute für dich!

Danke
Ne hab das zum ersten mal gefragt. Ich hoffe,dass es gut läuft.
Danke für die Information

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16. März 2015 um 21:00

Du gewinnst
Er darf dich wenn du schwanger bist nicht kündigen da verliert er haushoch

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16. März 2015 um 21:06
In Antwort auf tavie_12532351

Danke
Ne hab das zum ersten mal gefragt. Ich hoffe,dass es gut läuft.
Danke für die Information


Ok sorry, dann habe ich dich verwechselt hoffe das hilft dir etwas weiter. Bleib hartnäckig, du bist auf jeden fall im recht!

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17. März 2015 um 10:05

...
du warst ja hoffentlich schon beim anwalt und hast erstmal der kündigung schriftlich innerhalb der frist wiedersprochen?

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17. März 2015 um 11:41
In Antwort auf taralein

...
du warst ja hoffentlich schon beim anwalt und hast erstmal der kündigung schriftlich innerhalb der frist wiedersprochen?

Ja
Habe ich. Ich war auch schon beim Arbeitsgericht und hab ne Klage gemacht.

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17. März 2015 um 14:33

..
na, dann wirst du so oder so gewinnen, du klagst ja auf wieder einstellung und selbst wenn du da nicht mehr hin möchtest, wird dir dein chef den bis dahin ausstehenden lohn+ eine saftige abfindung zahlen müssen, oder dich halt ganz normal bis zum ende der elternzeit behalten müssen und kann dich dann danach kündigen.
bei meiner ersten tochter war ich damals auch noch angestellte und wurde (sogar in der probezeit) gekündigt, aber ich hatte damals auch wiedersprochen und die mussten die kündigung zurück nehmen, die warn allerdings so schlau, es nicth auf ein gerichtsverfahren ankommen zu lassen, ich hoffe nur für dich das sich das ganze nicht monatelang hinzieht...

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