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Krankmeldung wegen Corona ?

26. März um 14:07 Letzte Antwort: 30. März um 9:46

Hallo Zusammen.
Ich versuche mich kurz zufassen

Ich arbeite in der Pflege. Um meine Kiddies zu betreuuen, bin ich bis mitte nächste Woche Zuhause ( Übetstunden frei). Meine eigentliche Arbeitsstelle hat wegen Corona geschlossen und mein Träger verteielt uns Arbeitnehmer im gesammten Verbund auf verschiedene Bereiche. Sprich ich muss ab mitte nächste Woche als Springer auf verschieden Stationen arbeiten. Meine Kinder müssen dann in eine Notbetreuung, weil der Papa auch arbeiten muss! 
Jetzt kommt mein Anliegen;
Aufgrund einer Anpassungsstörung habe ich vom stationellen Bereich in die Betreuung gewechselt. Dies weiß mein Arbeitgeber nicht, soll er auch nicht! Ich habe jetzt schon Panik, wenn ich an den Stationsalltag denke. Dadurch das viele sich Krankgemeldet haben, ist es gefühlt doppelt stressig als sonst ( laut meiner Kollegin, die z.zt Arbeitet ). Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe echt Angst zur Arbeit. Zudem bin ich frisch Schwanger und habe Angst mich anzustecken zu können, weil ich mit SBahn etc unterwegs bin oder bei meinen Kollegin. Ich finde die Notbetreuung für die Kids auch nicht gut in der Schule wegen der Ansteckungsgefahr.

Meint ihr eine Krankmeldung wäre gerecht fertigt ? Wer solle sie ausstellen? 
Ich will auf der Arbeit auch nicht als Drückeberger dastehen.
Liebe Grüße

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26. März um 17:28

Wenn man in der Pflege arbeitet, dann kommt man bei Schwangerschaft doch sofort ins Beschäftigungsverbot, oder?

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26. März um 19:07
In Antwort auf orchideenblatt

Wenn man in der Pflege arbeitet, dann kommt man bei Schwangerschaft doch sofort ins Beschäftigungsverbot, oder?

Nein, nicht wenn der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung sicherstellen kann, dass keine laut Mutterschutz verbotenen Tätigkeiten ausgeführt werden müssen.

TE: Ich finde nicht, dass du nur weil du Angst vorm Stationsalltag hast, jetzt einen gelben Schein bringen solltest. Wenn du nicht krank bist, dann solltest du deine Kollegen nicht hängen lassen, gerade in der aktuellen angespannten Zeit

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27. März um 11:28
In Antwort auf juko89

Nein, nicht wenn der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung sicherstellen kann, dass keine laut Mutterschutz verbotenen Tätigkeiten ausgeführt werden müssen.

TE: Ich finde nicht, dass du nur weil du Angst vorm Stationsalltag hast, jetzt einen gelben Schein bringen solltest. Wenn du nicht krank bist, dann solltest du deine Kollegen nicht hängen lassen, gerade in der aktuellen angespannten Zeit

Aber dann würde die TE ja gar nicht auf Station in der Pflege eingesetzt werden. Eher sowas wie Büroarbeit, Dokumentation, Telefonate usw.
@ TE: Mit Pat. würdest du doch direkt als Schwangere gar nciht arbeiten dürfen. Auch ohne Corona nicht. Warum dann also diese großen Ängste vor dem Stationsalltag? Da wärst du doch eh nicht.

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27. März um 13:53
In Antwort auf orchideenblatt

Aber dann würde die TE ja gar nicht auf Station in der Pflege eingesetzt werden. Eher sowas wie Büroarbeit, Dokumentation, Telefonate usw.
@ TE: Mit Pat. würdest du doch direkt als Schwangere gar nciht arbeiten dürfen. Auch ohne Corona nicht. Warum dann also diese großen Ängste vor dem Stationsalltag? Da wärst du doch eh nicht.

Wieso? Sie kann auf Station Vitalwerte messen, die Visite begleiten, einfache Grundpflegen durchführen, Essen verteilen + reichen, alles Aufgaben, die auch von einer Schwangeren gut machbar sind und trotzdem das Team entlasten 

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27. März um 15:03
In Antwort auf juko89

Wieso? Sie kann auf Station Vitalwerte messen, die Visite begleiten, einfache Grundpflegen durchführen, Essen verteilen + reichen, alles Aufgaben, die auch von einer Schwangeren gut machbar sind und trotzdem das Team entlasten 

Ich kenne es nur so, dass Krankenschwestern, die in der Pflege tätig sind, direkt ins BV kommen. Wegen des Infektionsrisikos. Dass sie an anderen Stellen eingesetzt werden dürfen, ja, aber eben nicht im direkten Patientenkontakt.

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27. März um 15:40
In Antwort auf fliederbaum1911

Hallo Zusammen.
Ich versuche mich kurz zufassen

Ich arbeite in der Pflege. Um meine Kiddies zu betreuuen, bin ich bis mitte nächste Woche Zuhause ( Übetstunden frei). Meine eigentliche Arbeitsstelle hat wegen Corona geschlossen und mein Träger verteielt uns Arbeitnehmer im gesammten Verbund auf verschiedene Bereiche. Sprich ich muss ab mitte nächste Woche als Springer auf verschieden Stationen arbeiten. Meine Kinder müssen dann in eine Notbetreuung, weil der Papa auch arbeiten muss! 
Jetzt kommt mein Anliegen;
Aufgrund einer Anpassungsstörung habe ich vom stationellen Bereich in die Betreuung gewechselt. Dies weiß mein Arbeitgeber nicht, soll er auch nicht! Ich habe jetzt schon Panik, wenn ich an den Stationsalltag denke. Dadurch das viele sich Krankgemeldet haben, ist es gefühlt doppelt stressig als sonst ( laut meiner Kollegin, die z.zt Arbeitet ). Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe echt Angst zur Arbeit. Zudem bin ich frisch Schwanger und habe Angst mich anzustecken zu können, weil ich mit SBahn etc unterwegs bin oder bei meinen Kollegin. Ich finde die Notbetreuung für die Kids auch nicht gut in der Schule wegen der Ansteckungsgefahr.

Meint ihr eine Krankmeldung wäre gerecht fertigt ? Wer solle sie ausstellen? 
Ich will auf der Arbeit auch nicht als Drückeberger dastehen.
Liebe Grüße

Der Ausdruck Drückeberger trifft es gut.

Weißt du, wie vielen Menschen es derzeit geht wie dir? Du weißt doch noch gar nicht genau, welche Stationen es sein werden oder? Da du schwanger bist, hast du auch deine Vorteile, zumindest wenn dein Arbeitgeber davon weiß. Mit Überstunden und viel Patientenkontakt musst du dann nicht rechnen.

Ansonsten kannst du dich nicht völlig schützen. Da genügt schon der Gang zum Arzt oder in den Supermarkt um sich anzustecken.

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27. März um 15:59
In Antwort auf fliederbaum1911

Hallo Zusammen.
Ich versuche mich kurz zufassen

Ich arbeite in der Pflege. Um meine Kiddies zu betreuuen, bin ich bis mitte nächste Woche Zuhause ( Übetstunden frei). Meine eigentliche Arbeitsstelle hat wegen Corona geschlossen und mein Träger verteielt uns Arbeitnehmer im gesammten Verbund auf verschiedene Bereiche. Sprich ich muss ab mitte nächste Woche als Springer auf verschieden Stationen arbeiten. Meine Kinder müssen dann in eine Notbetreuung, weil der Papa auch arbeiten muss! 
Jetzt kommt mein Anliegen;
Aufgrund einer Anpassungsstörung habe ich vom stationellen Bereich in die Betreuung gewechselt. Dies weiß mein Arbeitgeber nicht, soll er auch nicht! Ich habe jetzt schon Panik, wenn ich an den Stationsalltag denke. Dadurch das viele sich Krankgemeldet haben, ist es gefühlt doppelt stressig als sonst ( laut meiner Kollegin, die z.zt Arbeitet ). Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe echt Angst zur Arbeit. Zudem bin ich frisch Schwanger und habe Angst mich anzustecken zu können, weil ich mit SBahn etc unterwegs bin oder bei meinen Kollegin. Ich finde die Notbetreuung für die Kids auch nicht gut in der Schule wegen der Ansteckungsgefahr.

Meint ihr eine Krankmeldung wäre gerecht fertigt ? Wer solle sie ausstellen? 
Ich will auf der Arbeit auch nicht als Drückeberger dastehen.
Liebe Grüße

Ich würd mich ganz klar krankschreiben lassen. Schon alleine.weil ich meint Kinder nicht in eine Notbetreuung geben würde. 

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27. März um 16:28
In Antwort auf lalindi

Ich würd mich ganz klar krankschreiben lassen. Schon alleine.weil ich meint Kinder nicht in eine Notbetreuung geben würde. 

Klärt dann am Besten jede Krankenschwester und jeder Arzt so auf diese Weise, dann können wir hier dicht machen! Unmöglich sowas

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27. März um 16:31
In Antwort auf orchideenblatt

Ich kenne es nur so, dass Krankenschwestern, die in der Pflege tätig sind, direkt ins BV kommen. Wegen des Infektionsrisikos. Dass sie an anderen Stellen eingesetzt werden dürfen, ja, aber eben nicht im direkten Patientenkontakt.

Ich nicht, und ich habe schon in einigen Krankenhäusern und der ambulanten Pflege gearbeitet. Auf der Intensivstation ging nicht mehr, aber auf einer Normalstation ist es überhaupt kein Problem entsprechende Aufgaben zugeteilt zu bekommen auch mit Patientenkontakt, s.o.

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27. März um 17:15

So wollte mich zu Wort melden!
Ich würde auf einen Wohmbereich mit 31 Bewohnern kommen. Leider sind viele Krankgemeldet , so dass ich als Fachkraft in der Schicht alleine wäre. Sprich ich müsste Behandlungspflege durchführen. Da die Büroarbeit ins Homeoffice verlegt worden ist, kann man mich aktuell kein Papierkram vor Ort machen lassen. Für die " höheren " Positionen im Büro bin ich nicht ausgeblildet. Für den Papierkram auf Station, bin ich momentan " zu wertvoll".
Mir ist nahe gelegt worden, mich um ein Berufsverbot zu bemühen. Dann kann meine Stelle ausgeschrieben werden als Vertretung. 

Letztes Wort, wer von euch in der Pflege arbeitet, weiß wie schwierig es ist im Schwangerschaftsverlauf. Ich wurde jedes mal, ab Woche 18 bzw 19 mit BV nach Hause geschickt. Vorzeitige Wehen. Zervixverkürzung. Das Arbeiten ist kein Zuckerschlecken. Auf meiner Arbeit hätte ich es bestimmt länger durchgehalten, aber als Springer in einer schwierigen Situation als Schwangere , verzichte ich und versuche meine Baby und mich gesund zuhalten.
Liebe Grüße

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27. März um 17:16
In Antwort auf juko89

Ich nicht, und ich habe schon in einigen Krankenhäusern und der ambulanten Pflege gearbeitet. Auf der Intensivstation ging nicht mehr, aber auf einer Normalstation ist es überhaupt kein Problem entsprechende Aufgaben zugeteilt zu bekommen auch mit Patientenkontakt, s.o.

Hallo , welche Aufgaben genau?
Essen verteielen ? Leichte Grundpflege ? 
Liebe Grüße

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27. März um 17:19
In Antwort auf juko89

Wieso? Sie kann auf Station Vitalwerte messen, die Visite begleiten, einfache Grundpflegen durchführen, Essen verteilen + reichen, alles Aufgaben, die auch von einer Schwangeren gut machbar sind und trotzdem das Team entlasten 

Hallo. Das war auch mein erster Gedanke, aber es hieß direkt, wir brauchen dich als Fachkraft. Ansonsten hol dir ein BV und deine Stelle wird ausgeschrieben

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27. März um 18:26
In Antwort auf fliederbaum1911

So wollte mich zu Wort melden!
Ich würde auf einen Wohmbereich mit 31 Bewohnern kommen. Leider sind viele Krankgemeldet , so dass ich als Fachkraft in der Schicht alleine wäre. Sprich ich müsste Behandlungspflege durchführen. Da die Büroarbeit ins Homeoffice verlegt worden ist, kann man mich aktuell kein Papierkram vor Ort machen lassen. Für die " höheren " Positionen im Büro bin ich nicht ausgeblildet. Für den Papierkram auf Station, bin ich momentan " zu wertvoll".
Mir ist nahe gelegt worden, mich um ein Berufsverbot zu bemühen. Dann kann meine Stelle ausgeschrieben werden als Vertretung. 

Letztes Wort, wer von euch in der Pflege arbeitet, weiß wie schwierig es ist im Schwangerschaftsverlauf. Ich wurde jedes mal, ab Woche 18 bzw 19 mit BV nach Hause geschickt. Vorzeitige Wehen. Zervixverkürzung. Das Arbeiten ist kein Zuckerschlecken. Auf meiner Arbeit hätte ich es bestimmt länger durchgehalten, aber als Springer in einer schwierigen Situation als Schwangere , verzichte ich und versuche meine Baby und mich gesund zuhalten.
Liebe Grüße

Wieso lässt du dir dann kein BV geben? Ich hatte das auch, Frühwehen, verkürzter GMH, bei beiden Kindern. Und ich hatte sofort ein BV beim 2. Kind. Ich arbeite aber im Büro.

Also warum sollte das nicht gehen? 

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27. März um 19:09
In Antwort auf fliederbaum1911

So wollte mich zu Wort melden!
Ich würde auf einen Wohmbereich mit 31 Bewohnern kommen. Leider sind viele Krankgemeldet , so dass ich als Fachkraft in der Schicht alleine wäre. Sprich ich müsste Behandlungspflege durchführen. Da die Büroarbeit ins Homeoffice verlegt worden ist, kann man mich aktuell kein Papierkram vor Ort machen lassen. Für die " höheren " Positionen im Büro bin ich nicht ausgeblildet. Für den Papierkram auf Station, bin ich momentan " zu wertvoll".
Mir ist nahe gelegt worden, mich um ein Berufsverbot zu bemühen. Dann kann meine Stelle ausgeschrieben werden als Vertretung. 

Letztes Wort, wer von euch in der Pflege arbeitet, weiß wie schwierig es ist im Schwangerschaftsverlauf. Ich wurde jedes mal, ab Woche 18 bzw 19 mit BV nach Hause geschickt. Vorzeitige Wehen. Zervixverkürzung. Das Arbeiten ist kein Zuckerschlecken. Auf meiner Arbeit hätte ich es bestimmt länger durchgehalten, aber als Springer in einer schwierigen Situation als Schwangere , verzichte ich und versuche meine Baby und mich gesund zuhalten.
Liebe Grüße

Naja, Behandlungspflege ist ja nicht gleich Behandlungspflege. Tabletten verteilen, Kompressionsstrümpfe anziehen, Kompressionsverbände wickeln, geht doch alles. Injektionen sind tatsächlich problematisch, aber das dürfen ja auch 2-jährige Pflegehelfer und Azubis unter deiner Anleitung.
Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass du nur Aufgaben übernehmen darfst, die mit dem Mutterschutzgesetz vereinbar sind. Dafür muss er eine Gefährdungsbeurteilung ausfüllen, sobald er von deiner Schwangerschaft erfahren hat. Kann er nicht sicherstellen, dass du nur Aufgaben übernehmen kannst, die du auch übernehmen darfst, muss ER (nicht dein Frauenarzt) dich ins Beschäftigungsverbot schicken. Macht er das nicht, macht er sich strafbar und du kannst dich ans Gewerbeaufsichtsamt wenden.
Du musst MIR nicht erklären, wie es in der Pflege läuft, ich bin PDL im ambulanten PD und habe noch in der 33. SSW Grund- und Behandlungspflegen alleine durchgeführt, im Übrigen auch Injektionen.

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27. März um 21:17
In Antwort auf juko89

Klärt dann am Besten jede Krankenschwester und jeder Arzt so auf diese Weise, dann können wir hier dicht machen! Unmöglich sowas

Erstens hat nicht jeder kinder. Zweitens haben viele auch Alternativen zu notbetreuung. 

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27. März um 21:55
In Antwort auf lalindi

Erstens hat nicht jeder kinder. Zweitens haben viele auch Alternativen zu notbetreuung. 

Tja, viele aber eben auch nicht, die Kinder zu Oma und Opa zu bringen ist dieses Mal keine Alternative.
Gerade in der Pflege ist die Personaldecke auch ohne Corona am Limit, wenn sich da in dieser Situation noch jeder 2. krankschreiben lassen würde, nur damit das Kind nicht in die Notbetreuung gehen muss, dann würde das System kollabieren. Du kannst nicht einfach irgendwelche angelernten Praktikanten an die Beatmungsgeräte stellen!

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28. März um 9:34
In Antwort auf juko89

Tja, viele aber eben auch nicht, die Kinder zu Oma und Opa zu bringen ist dieses Mal keine Alternative.
Gerade in der Pflege ist die Personaldecke auch ohne Corona am Limit, wenn sich da in dieser Situation noch jeder 2. krankschreiben lassen würde, nur damit das Kind nicht in die Notbetreuung gehen muss, dann würde das System kollabieren. Du kannst nicht einfach irgendwelche angelernten Praktikanten an die Beatmungsgeräte stellen!

Nicht jeder. Aber doch bitte die Schwangeren!!!

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28. März um 12:13
In Antwort auf lalindi

Nicht jeder. Aber doch bitte die Schwangeren!!!

Entweder ich bin ich schwanger und kann (und darf) meinen Job noch ausführen, oder ich darf es nicht, dann lass ich mir vom Arbeitgeber ein BV ausstellen. Dann kann er wenigstens meine Stelle neu besetzen und bekommt meinen Ausfall zu 100% bezahlt. 

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30. März um 3:36
In Antwort auf juko89

Entweder ich bin ich schwanger und kann (und darf) meinen Job noch ausführen, oder ich darf es nicht, dann lass ich mir vom Arbeitgeber ein BV ausstellen. Dann kann er wenigstens meine Stelle neu besetzen und bekommt meinen Ausfall zu 100% bezahlt. 

Wow. In deiner Welt zu leben scheint ja sehr eindeutig und einfach zu sein. Beneidenswert. 

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30. März um 8:12

Tja, so einfach ist das aber, vor Allem bei Schwangerschaft in der Pflege. 

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30. März um 9:46
In Antwort auf fliederbaum1911

Hallo Zusammen.
Ich versuche mich kurz zufassen

Ich arbeite in der Pflege. Um meine Kiddies zu betreuuen, bin ich bis mitte nächste Woche Zuhause ( Übetstunden frei). Meine eigentliche Arbeitsstelle hat wegen Corona geschlossen und mein Träger verteielt uns Arbeitnehmer im gesammten Verbund auf verschiedene Bereiche. Sprich ich muss ab mitte nächste Woche als Springer auf verschieden Stationen arbeiten. Meine Kinder müssen dann in eine Notbetreuung, weil der Papa auch arbeiten muss! 
Jetzt kommt mein Anliegen;
Aufgrund einer Anpassungsstörung habe ich vom stationellen Bereich in die Betreuung gewechselt. Dies weiß mein Arbeitgeber nicht, soll er auch nicht! Ich habe jetzt schon Panik, wenn ich an den Stationsalltag denke. Dadurch das viele sich Krankgemeldet haben, ist es gefühlt doppelt stressig als sonst ( laut meiner Kollegin, die z.zt Arbeitet ). Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe echt Angst zur Arbeit. Zudem bin ich frisch Schwanger und habe Angst mich anzustecken zu können, weil ich mit SBahn etc unterwegs bin oder bei meinen Kollegin. Ich finde die Notbetreuung für die Kids auch nicht gut in der Schule wegen der Ansteckungsgefahr.

Meint ihr eine Krankmeldung wäre gerecht fertigt ? Wer solle sie ausstellen? 
Ich will auf der Arbeit auch nicht als Drückeberger dastehen.
Liebe Grüße

Die Lage ist für dich recht einfach.
du bist schwanger.
Du sagst deinem Chef Bescheid. Du bekommst das Beschäftigungsverbot.
Er macht die gefährdungsbeurteilung, denn nach der Biostoffverordung wird der Corona-Virus als Biostoff der Gruppe 3 eingeordnet. Schwangeren ist es untersagt mit diesen während der Arbeit in Kontakt zu kommen.
und da Kollegen das Virus jederzeit an dich übertragen könnten, bleibt ihm nichts anderes übrig als ein BV (vorübergehend!!) auszustellen.


so geht es mir aktuell auch, sonst würde ich weiterhin in der Apotheke stehen. Mich hat das BV aber kalt erwischt und es taugt mir nicht sonderlich zum Nichtstun verdonnert zu sein.

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