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Krankenhaus und entzündung durch abtreibung

19. Juli 2007 um 17:43 Letzte Antwort: 19. Juli 2007 um 20:22

hallo!
ich hatte vor 3 wochen eine abtreibung und das erstmal hat der arzt die schwangerschaft nicht wegbekommen. Eine woche später hat er es nochmal versucht und er meinte, das nun alles gut gelaufen ist und schmerzen und blutungen normal sind. die blutungen sind nicht mehr weggegangen und die schmerzen wurden immer schlimmer, das ich letztes wochenende ins krankenhaus musste bis diesen dienstag. dort haben die ärzte festgestellt das bei der abtreibung mir in die gebärmutter geschnitten wurde und sich die gebärmutter entzündet hat durch bakterien, wahrscheinlich kann ich keine kinder mehr bekommen.ich bin noch früh genung gekommen da sich sonst die entzündung auf die magen wand ausgebreitet hätte. ich bekomme nun antibiotiker 3 verschiedene und die entzündung verheilt langsam. kann man den arzt verklagen? kann sowas passieren. was würdet ihr tun.. ich habe überlegt mich bei pro familia zu infomieren was man machen kann.. ich weiss es nicht..ich denke ich bin selber schuld das ich es so weit kommen lassen habe, aber irgendwie kann es doch nicht sein , das 2 mal was schief läuft...

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19. Juli 2007 um 18:03

Nein, sowas darf auch nicht passieren..


In der wievielten Woche war denn der Abbruch, dass da mit scharfem Gerät gearbeitet wurde?
Bei Der häufigsten Methode - der Absaugung - kommt ja nichtmal ein Gerät, was nur im Entferntesten mit einem Messer zu tun hat, zum Einsatz...

Wenn der Arzt einen "Kunstfehler" begangen hat, ist es wichtig und richtig, dass man das meldet.
Zu Profamilia zu gehen ist vielleicht keine schlechte Idee, die können Dich vielleicht an die Ärztekammer verweisen bzw. haben vielleicht Informationen, ob jetzt noch schnell irgendwelche Untersuchungen erforderlich sind, um "Beweise" zu sichern.
Vielleicht "passiert" diesem Arzt ja öfter sowas - dann gehört ihm die Zulassung entzogen. Insofern ist es sehr wichtig, dass sowas gemeldet wird.

R.

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19. Juli 2007 um 18:07
In Antwort auf an0N_1288086299z

Nein, sowas darf auch nicht passieren..


In der wievielten Woche war denn der Abbruch, dass da mit scharfem Gerät gearbeitet wurde?
Bei Der häufigsten Methode - der Absaugung - kommt ja nichtmal ein Gerät, was nur im Entferntesten mit einem Messer zu tun hat, zum Einsatz...

Wenn der Arzt einen "Kunstfehler" begangen hat, ist es wichtig und richtig, dass man das meldet.
Zu Profamilia zu gehen ist vielleicht keine schlechte Idee, die können Dich vielleicht an die Ärztekammer verweisen bzw. haben vielleicht Informationen, ob jetzt noch schnell irgendwelche Untersuchungen erforderlich sind, um "Beweise" zu sichern.
Vielleicht "passiert" diesem Arzt ja öfter sowas - dann gehört ihm die Zulassung entzogen. Insofern ist es sehr wichtig, dass sowas gemeldet wird.

R.

Ja
ich habe schon gehört das von einer freundin die arbeitskollegin bei ihm auch einen schwangerschaftsabbruch hatte und er da nur die halbe schwangerschaft entfernt hatte. bei mir hatte er beim ersten mal nichtmal einen ultraschall gemacht

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19. Juli 2007 um 18:18

Da bist Du auf dem Gebiet de Medizinrechts..

und bei dem kenne ich mich jetzt nicht so genau aus.

Aber soviel weiss ich: die Unterschrift unter der Information, dass es ein Risiko gibt, entbindet den Arzt nicht von jeglicher Verantwortung.

Es bleibt im fall des falles immer zu überprüfen, ob es sich um einen nicht vermeidbaren/zumutbaren Fehler handelte oder ob der Arzt fahrlässig praktizierte. Die Patientenrechte sind gar nicht so gering. Somit ist sicher gestellt, dass ein Arzt möglichst bedacht und aufmerksam arbeitet.

Manche Städte haben von den Krankenkassen eingerichtete Rechtsberatungsstellen für Patienten. Die beschäftigen sich mit genau diesen Fällen.
Und nicht selten wird dann auch mal einem Arzt die Approbation entzogen. Das Ärztehandwerk unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Das wär' ja auch zu einfach, wenn sich ein Arzt mit einem Wisch der Verantwortung entziehen könnte...

R.

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19. Juli 2007 um 19:51
In Antwort auf an0N_1288086299z

Da bist Du auf dem Gebiet de Medizinrechts..

und bei dem kenne ich mich jetzt nicht so genau aus.

Aber soviel weiss ich: die Unterschrift unter der Information, dass es ein Risiko gibt, entbindet den Arzt nicht von jeglicher Verantwortung.

Es bleibt im fall des falles immer zu überprüfen, ob es sich um einen nicht vermeidbaren/zumutbaren Fehler handelte oder ob der Arzt fahrlässig praktizierte. Die Patientenrechte sind gar nicht so gering. Somit ist sicher gestellt, dass ein Arzt möglichst bedacht und aufmerksam arbeitet.

Manche Städte haben von den Krankenkassen eingerichtete Rechtsberatungsstellen für Patienten. Die beschäftigen sich mit genau diesen Fällen.
Und nicht selten wird dann auch mal einem Arzt die Approbation entzogen. Das Ärztehandwerk unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Das wär' ja auch zu einfach, wenn sich ein Arzt mit einem Wisch der Verantwortung entziehen könnte...

R.

...
aber leider bekommt er sie auch schnell wieder.
hier ist es so das sogar die Ärztekammer weiß das der arzt hier Abtreibungen nach der 12 woche ohne medizinische indikation macht. er bekommt aber immer wieder seine erlaubnis zurück.

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19. Juli 2007 um 20:14
In Antwort auf nekane_12873998

...
aber leider bekommt er sie auch schnell wieder.
hier ist es so das sogar die Ärztekammer weiß das der arzt hier Abtreibungen nach der 12 woche ohne medizinische indikation macht. er bekommt aber immer wieder seine erlaubnis zurück.

Echt?!
.. das ist ja heftig..

Hast Du da nähere Informationen? Würd' mich echt mal interessieren...

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19. Juli 2007 um 20:20
In Antwort auf an0N_1288086299z

Echt?!
.. das ist ja heftig..

Hast Du da nähere Informationen? Würd' mich echt mal interessieren...

...
klar hab ich.
selbst getestet als ich schwanger war. natürlich nicht in der Absicht abzutreiben aber weil ich es schon oft gehört habe.

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19. Juli 2007 um 20:22
In Antwort auf nekane_12873998

...
klar hab ich.
selbst getestet als ich schwanger war. natürlich nicht in der Absicht abzutreiben aber weil ich es schon oft gehört habe.

Nein..
.. ich mein, ob irgendwas davon schonmal bei der Presse gelandet ist oder ide Ärztekammer da was veröffentlicht hat...

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