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Könnt ihr mir Ratschläge geben?!

22. Februar 2008 um 9:32 Letzte Antwort: 22. Februar 2008 um 9:53

Weiß vielleicht irgendjemand was man gegen die ständige übelkeit und appetitlosigkeit machen kann. Das ist echt so was von nervig. Das geht bei mir den ganzen Tag. Morgens steh ich auf und muss erstmal kotzen. Dann ist mir den ganzen Tag schlecht ich trau mich nichts zu Essen und Abends dann wieder kotzen. Gibt es da nicht irgendein altes Hausmittel.

Eure Schnuffel

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22. Februar 2008 um 9:37

Hallöchen...
... hatte innerhalb meiner ss ne magen darm grippe und gegen die übelkeit hat mir stilles wasser mit zitrone sehr gut geholfen... war ein tip meines hausarztes...

grüße jana
34.ssw

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22. Februar 2008 um 9:45

Also
Ich bin in der 7SSW also noch am Anfang aber ich habe mal wieder alle Anzeichen einer Schwangerschaft die man haben kann und die Zeit kann sehr lange sein.

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22. Februar 2008 um 9:45

Tip
Mir war selbst nie sooo übel das ich kotzen musste, hab als nur gewurgt. Wenn ich dann was gegessen habe oder einen Tee getrunken, gings mir wieder besser. Hab auch oft gelesen, dass man VOR dem Aufstehen ein Zwieback essen soll (das kann man sich auch gut nebens Bett legen)

Hier noch ein paar Ratschläge aus dem Internet:

Folgende Tipps können helfen, die Übelkeit einzudämmen:

Morgens ist die Übelkeit oft besonders schlimm, da dann der Blutzuckerspiegel niedrig ist. Versuchen Sie noch vor dem Aufstehen im Bett trockenes Brot, Kräcker oder Trockenfrüchte zu essen. Trinken Sie einen leicht gesüßten Pfefferminztee, das wirkt beruhigend und lässt den Blutzuckerspiegel wieder steigen. Auch Kräutertees wie Melisse, Pfefferminze, Himbeerblätter, Kamille oder Hopfen vertreiben die Übelkeit. Oder probieren Sie Ingwertee. Ein oder zwei Stückchen kandierter Ingwer (aus dem sich auch schnell ein Tee zubreiten lässt - einfach mit heißem Wasser aufgießen) helfen auch.

Nehmen Sie Flüssigkeit zu sich - probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt: Klares Wasser, eiskalte Getränke (Wasser, Milch, koffeinfreie, aber zuckerhaltige Cola) oder Tee, Gemüsebrühe.

Eine Alternative zu Getränken sind wasserhaltige Früchte (zum Beispiel Melone, Trauben).

Oder lutschen Sie ein Fruchteis, an einem Eiswürfel, an einer Zitrone.

Fettes Essen und stark gewürzte Speisen sollten Sie vermeiden. Leichte Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Rohkost und Milchprodukte belasten den Magen weniger und gehören ohnehin zu einer gesunden Ernährung.

Kleine Mahlzeiten sind besser verträglich als ein großes Menü.

Nehmen Sie während des Tages immer wieder kleine Portionen zu sich: Knabbern Sie an einem Zwieback, kauen Sie rohe Haferflocken, oder essen Sie hin und wieder eine Banane, so dass der Magen nicht leer wird. Das beste Mittel gegen die Übelkeit ist nämlich, sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. Kauen (etwa auf Kürbiskernen) regt den Speichelfluss an, die Übelkeit lässt nach.

Gegen Übelkeit helfen auch ätherische Öle wie Bergamotte, Mandarine, Pfefferminze oder Zitrone. Beispielsweise in einer Duftlampe oder im Badewasser.

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22. Februar 2008 um 9:47
In Antwort auf verena_12303802

Hallöchen...
... hatte innerhalb meiner ss ne magen darm grippe und gegen die übelkeit hat mir stilles wasser mit zitrone sehr gut geholfen... war ein tip meines hausarztes...

grüße jana
34.ssw

Ja
manchmal kommt mir das auch wie ne margen darm grippe vor aber die würde ja nach einer woche dann auch irgendwann mal weg sein und mir gehts so auch ganz gut nur das mir schlecht ist. Aber das mit dem Wasser und der Zitrone werde ich ausprobieren. Danke

Schnuffel

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22. Februar 2008 um 9:48
In Antwort auf mattie_12732511

Tip
Mir war selbst nie sooo übel das ich kotzen musste, hab als nur gewurgt. Wenn ich dann was gegessen habe oder einen Tee getrunken, gings mir wieder besser. Hab auch oft gelesen, dass man VOR dem Aufstehen ein Zwieback essen soll (das kann man sich auch gut nebens Bett legen)

Hier noch ein paar Ratschläge aus dem Internet:

Folgende Tipps können helfen, die Übelkeit einzudämmen:

Morgens ist die Übelkeit oft besonders schlimm, da dann der Blutzuckerspiegel niedrig ist. Versuchen Sie noch vor dem Aufstehen im Bett trockenes Brot, Kräcker oder Trockenfrüchte zu essen. Trinken Sie einen leicht gesüßten Pfefferminztee, das wirkt beruhigend und lässt den Blutzuckerspiegel wieder steigen. Auch Kräutertees wie Melisse, Pfefferminze, Himbeerblätter, Kamille oder Hopfen vertreiben die Übelkeit. Oder probieren Sie Ingwertee. Ein oder zwei Stückchen kandierter Ingwer (aus dem sich auch schnell ein Tee zubreiten lässt - einfach mit heißem Wasser aufgießen) helfen auch.

Nehmen Sie Flüssigkeit zu sich - probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt: Klares Wasser, eiskalte Getränke (Wasser, Milch, koffeinfreie, aber zuckerhaltige Cola) oder Tee, Gemüsebrühe.

Eine Alternative zu Getränken sind wasserhaltige Früchte (zum Beispiel Melone, Trauben).

Oder lutschen Sie ein Fruchteis, an einem Eiswürfel, an einer Zitrone.

Fettes Essen und stark gewürzte Speisen sollten Sie vermeiden. Leichte Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Rohkost und Milchprodukte belasten den Magen weniger und gehören ohnehin zu einer gesunden Ernährung.

Kleine Mahlzeiten sind besser verträglich als ein großes Menü.

Nehmen Sie während des Tages immer wieder kleine Portionen zu sich: Knabbern Sie an einem Zwieback, kauen Sie rohe Haferflocken, oder essen Sie hin und wieder eine Banane, so dass der Magen nicht leer wird. Das beste Mittel gegen die Übelkeit ist nämlich, sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. Kauen (etwa auf Kürbiskernen) regt den Speichelfluss an, die Übelkeit lässt nach.

Gegen Übelkeit helfen auch ätherische Öle wie Bergamotte, Mandarine, Pfefferminze oder Zitrone. Beispielsweise in einer Duftlampe oder im Badewasser.

Und weiter gehts...
Behandlung:
Da die in den ersten Schwangerschaftswochen die Organbildung des ungeborenen Kindes stattfindet und eine Schädigung des Kindes unbedingt vermieden werden sollte, ist es gut, ohne Medikamente auszukommen. Man sollte sich auf die Schwangerschaft einstellen, indem man alles etwas ruhiger und gelassener angehen lässt. So kann man z. B. bereits im Bett ein kleines Stückchen Zwieback, Brezel oder Brot zu sich nehmen, noch eine Weile liegen bleiben und erst dann aufstehen. Tagsüber sollte man leichte Kost und häufige, kleine Mahlzeiten bevorzugen. Günstig sind gekochte Kartoffeln, Nüsse, trockenes Gebäck. Insgesamt wird eine an Eiweiß reiche, fettarme Diät empfohlen mit Aufnahme leicht verdaulicher Kohlenhydrate. Lebensmitteln mit starkem Geruch und intensiven Gewürzen sollte man ausweichen, auch starl säurehaltige Früchte oder Fruchtsäfte sollte man vermeiden. Ingwertee scheint einen guten Einfluss zu haben. Kleine Studien liegen auch vor zu Ingwerkapseln in einer Dosierung von 2 x 250 mg pro Tag. Diese scheinen hilfreich zu sein. Sind Medikamente notwendig, kann man homöopathische Mittel wie Ipecachuana, Colchicum, Cocculus, Nux vomica, Nux moschata, Sepia oder Tabacum, je nach homöopathischem Bild versuchen. Akupunktur oder Akupressur scheinen ebenfalls eine gute Wirkung zu zeigen. An schulmedizinischen Medikamenten werden Vitamin B6 oder Antiemetika (Medikamente, die den Brechreiz stillen) eingesetzt. An Wirkstoffen können Dimehydrinat, Diphenhydramin, Meclozin und Metoclopramid verwendet werden. Eine Schädigung des Ungeborenen konnte in den bisherigen Studien ausgeschlossen werden. In schweren Fällen kann über die Injektion von Ondansetron und Promethazin diskutiert werden. Auf die Anwendung von Phenothiazinen sollte verzichtet werden, da sie trotz guter Wirkung wegen möglicher Auslösung von Fehlbildungen nicht empfohlen werden können. Bei der Hyperemesis gravidarum ist es dringend notwendig, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, die durch das Erbrechen verloren gegangenen Mineralstoffe zu verabreichen, ausreichend Kalorien und Vitamine zuzuführen und Volumenmangel zu vermeiden, was durch das Verabreichen von Infusionen geschieht. Meist müssen auch zusätzlich Medikamente gegeben werden, die den Brechreiz lindern.
Interessant ist, dass Frauen, die unter normalem Schwangerschaftserbrechen leiden, weniger häufig einen Abort bekommen, weniger Frühgeburten und eine Wachstumsverzögerung des Kindes seltener auftritt als bei Frauen, die nicht unter diesen Beschwerden leiden. Das kann vielleicht in gewisser Weise über die Probleme hinwegtrösten. Im Gegensatz dazu treten bei Frauen mit Hyperemesis gravidarum vermehrt Nebenwirkungen wie Speiseröhrenrisse, Pneumothorax, Neuropathie oder eine Wachstumsverzögerung beim Kind auf.

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22. Februar 2008 um 9:53
In Antwort auf mattie_12732511

Und weiter gehts...
Behandlung:
Da die in den ersten Schwangerschaftswochen die Organbildung des ungeborenen Kindes stattfindet und eine Schädigung des Kindes unbedingt vermieden werden sollte, ist es gut, ohne Medikamente auszukommen. Man sollte sich auf die Schwangerschaft einstellen, indem man alles etwas ruhiger und gelassener angehen lässt. So kann man z. B. bereits im Bett ein kleines Stückchen Zwieback, Brezel oder Brot zu sich nehmen, noch eine Weile liegen bleiben und erst dann aufstehen. Tagsüber sollte man leichte Kost und häufige, kleine Mahlzeiten bevorzugen. Günstig sind gekochte Kartoffeln, Nüsse, trockenes Gebäck. Insgesamt wird eine an Eiweiß reiche, fettarme Diät empfohlen mit Aufnahme leicht verdaulicher Kohlenhydrate. Lebensmitteln mit starkem Geruch und intensiven Gewürzen sollte man ausweichen, auch starl säurehaltige Früchte oder Fruchtsäfte sollte man vermeiden. Ingwertee scheint einen guten Einfluss zu haben. Kleine Studien liegen auch vor zu Ingwerkapseln in einer Dosierung von 2 x 250 mg pro Tag. Diese scheinen hilfreich zu sein. Sind Medikamente notwendig, kann man homöopathische Mittel wie Ipecachuana, Colchicum, Cocculus, Nux vomica, Nux moschata, Sepia oder Tabacum, je nach homöopathischem Bild versuchen. Akupunktur oder Akupressur scheinen ebenfalls eine gute Wirkung zu zeigen. An schulmedizinischen Medikamenten werden Vitamin B6 oder Antiemetika (Medikamente, die den Brechreiz stillen) eingesetzt. An Wirkstoffen können Dimehydrinat, Diphenhydramin, Meclozin und Metoclopramid verwendet werden. Eine Schädigung des Ungeborenen konnte in den bisherigen Studien ausgeschlossen werden. In schweren Fällen kann über die Injektion von Ondansetron und Promethazin diskutiert werden. Auf die Anwendung von Phenothiazinen sollte verzichtet werden, da sie trotz guter Wirkung wegen möglicher Auslösung von Fehlbildungen nicht empfohlen werden können. Bei der Hyperemesis gravidarum ist es dringend notwendig, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, die durch das Erbrechen verloren gegangenen Mineralstoffe zu verabreichen, ausreichend Kalorien und Vitamine zuzuführen und Volumenmangel zu vermeiden, was durch das Verabreichen von Infusionen geschieht. Meist müssen auch zusätzlich Medikamente gegeben werden, die den Brechreiz lindern.
Interessant ist, dass Frauen, die unter normalem Schwangerschaftserbrechen leiden, weniger häufig einen Abort bekommen, weniger Frühgeburten und eine Wachstumsverzögerung des Kindes seltener auftritt als bei Frauen, die nicht unter diesen Beschwerden leiden. Das kann vielleicht in gewisser Weise über die Probleme hinwegtrösten. Im Gegensatz dazu treten bei Frauen mit Hyperemesis gravidarum vermehrt Nebenwirkungen wie Speiseröhrenrisse, Pneumothorax, Neuropathie oder eine Wachstumsverzögerung beim Kind auf.

Also
zum Abend nehme ich immer japanisches Minzöl. Medikamente würde ich nie nehmen. Da japanisches Minzöl pflanzlich ist habe ich das probiert aber das beruigt immer nur für eine halbe Stunde den Magen und dannach gehts wieder los und zuviel kann ich auch nicht nehmen.
Achso und wegen den Fehlgeburten und so... dann kann ich mich ja eigentlich über diese Beschwerden auch etwas freuen ob wohl ich mich echt scheiße fühle

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