Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Können Arbeitgeber/inn verständnis haben?

Können Arbeitgeber/inn verständnis haben?

31. August 2010 um 9:59 Letzte Antwort: 31. August 2010 um 16:44

Hallo zusammen! Ich habe mal ne frage an euch, wie erklärt man ein Arbeitgeber/inn, das man ss ist? (ich bins leider noch nicht).Ich weis das es bei mir so der fall ist, das mein Arbeitgeber sich nicht freuen würde, im gegenteil. Es ist eine Person die überhaupt keine Kinder mag, wo ich mir wiederrum sage wie kann man keine Kinder mögen? Zumindestens ist das meine Erfahrung mit mein Arbeitgeber, wie sieht es bei euch so aus?


lg

Mehr lesen

31. August 2010 um 11:56

"Problem"
bei mir wäre das Problem, wenn ich mal ss werde. Das ich auf meine Arbeit die Ware verräumen müsste und das ist nicht immer leicht vom Gewicht. Aber du hast recht, eigentlich geht es dem Arbeitgeber wenn ich mal ss werde ein scheiss an.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. August 2010 um 12:06

Hallo Alexia,
also du bist nicht verpflichtet, deinem Arbeitgeber irgendwas zu erklären. Es ist deine private Angelegenheit. Sobald du ein Mutterpass bekommst, teilst du es mit - und damit fällst du unter das Mutterschutzgesetz. Er darf dich nicht kündigen oder sonst noch was. Und wenn er dir blöd kommt, gehst du zum Arzt und lässt du dir Berufsverbot (ich glaub so heißt das) aufschreiben. Ganz einfach.

Ich habe z. G. einen super Arbeitgeber, der sich auch für mich freut, daher arbeite ich auch bis zum Mutterschutz und mache auch keine Schwierigkeiten....aber ich weiß ganz genau, dass es eher eine Ausnahme ist. Die meisten sind schon komisch.

Also mach dir keinen Kopf, gehe die Sache locker an - du bist geschützt!

LG olomouc 32. ssw

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. August 2010 um 12:33

Job
Ich denke, es kommt sowohl auf die Arbeitnehmerin wie auch auf den Arbeitgeber an, von beiden bedarf es natürlich etwas positiven Willens.Überspitzt dargestellt darf der AG die AN natürlich nicht schikanieren, weil ihn der MuSchu Geld kostet, andererseits muß die AN sich auch nicht die ganze Woche krankschreiben lassen, weil sie sich vielleicht Montag früh nach dem Frühstück einmal übergeben mußte. Weißt, was ich meine?
Wo vorher ein gutes Verhältnis bestand, wird auch eine SS nichts ändern, umgekehrt genau so. Mitteilen würde ich es nach 12 Wochen oder früher, wenn der Job gefährlich ist. Kistenschleppen zähle ich mal dazu. Dann hat Dein AG die Möglichkeit, Dir einen sicheren Arbeitsplatz zuzuweisen, wenn es solche im Betrieb nicht gibt, kann er das bescheinigen und Du kriegst ein BV und damit Dein Gehalt von der Krankenkasse.
Egal wäre mir der AG wohl nicht, jedenfalls nicht, wenn ich da zeitnah wieder arbeiten will. Aber wie gesagt, beide Seiten müssen mitziehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. August 2010 um 12:38

P.S.
Vielleicht hat der vermeintliche Kinderhass Deines AG ja auch persönliche Gründe. Ich meine, weißt Du ob er nicht schon selbst eine erfolglose Kinderwunschbehandlung hinter sich hat und vom Leben enttäuscht ist oder eine unglückliche Kindheit hatte, oder, oder.
Beziehe seine Haltung nicht auf Dich, sie hat mit Sicherheit ganz persönliche Hintergründe, welche auch immer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. August 2010 um 16:44

Danke für eure Antworten
Ich finde es ist heutzutage garnicht so einfach genau zu wissen wie man sie gegenüber einem Arbeitgeber/inn bei einer SS zu verhalten soll. Vorallem wenn man negativ über das Thema eingestellt ist. Ich denke wenn ich irgendwann ss sein sollte, werde ich es sagen weil mir das risiko zu hoch ist, das ich es wegen der Arbeit (Sprich Ware einräumen) es vielleicht verlieren könnte. Denn man sagt ja das die ersten drei Monate sehr gefährlich sein sollen.

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club