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Klinik produziert Flaschenkinder?

22. April 2013 um 11:36

Eins vorneweg: Hier geht es nicht um pro oder kontra Stillen. Ich finde, ob eine Frau stillt oder nicht, ist ihre persönliche Entscheidung. Jede Mutter will das Beste für ihr Kind und sollte frei entscheiden können, was dieses Beste ist.

Aber als ich nach meiner ambulant geplanten Geburtshausgeburt doch noch einige Tage zur Beobachtung in eine Klinik musste, habe ich etwas erlebt, das mich schon ziemlich schockiert hat.

In der ersten Nacht hatte meine Kleine eine Schreiphase und ließ sich auch durch die Brust nicht beruhigen. Ich als unsichere Erstmutti dachte mir: Du bist ja hier von Fachleuten umgeben! und klingelte nach der Schwester. Die warf einen kurzen Blick auf mein 4kg-Baby und meinte: Jaja, bei so kräftigen Babys reicht die Vormilch nicht aus, Sie müssen zufüttern!

Das Fläschchen wurde mir sofort fix und fertig ans Bett geliefert, mit dem Angebot auf Nachschub per Knopfdruck - superpraktisch! Ich habe es trotzdem nicht angerührt, da ich unbedingt voll stillen möchte und für mich Zufüttern ohne zwingenden Grund einfach keine Option war.

Mein Gefühl lag richtig: Am nächsten Tag kam schon der Milcheinschuss und meine Kleine nahm gerade mal 100g ab, bevor es wieder deutlich bergauf ging.

Aber ich will nicht wissen, wieviele unsichere Mütter sich von der Aussage, ihr Baby würde zuwenig abbekommen, gegen ihren eigentlichen Willen zum Fläschchen verleiten lassen ... und wieviele dann Probleme bekommen, z.B. wegen Saugverwirrung, und nicht mehr unkompliziert stillen können oder gar auf der Flasche hängenbleiben.

Meine drei Zimmergenossinnen haben jedenfalls alle zugefüttert.

Ich habe meiner Hebamme davon erzählt und sie meinte, aus dieser speziellen Klinik kämen tatsächlich überdurchschnittlich viele Kinder als Flaschenbabys heraus.

. Ich finde das irgendwie echt unmöglich vom Krankenhaus - oder wie seht ihr das?

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22. April 2013 um 12:25

...
Des problem ist das die Krankenschwestern zum einen viel zu wenig sind und andere ham einfach keinen bock...
Bei mir war kind. Nr. Ein stillkind wurde kurz erklärt und dann wurde ich als 18 jahre mit null kindererfahrung sitzen gelassen. Bis ich mich dann am nächsten tag selbst entlassen habe des und daheim war hilfstechnisch des gleiche....
Zweites Kind war bewusst ein flaschenkind aber meine zimmernachbarin tat mir echt leid der habs ich dann versucht zu erklären weil sich keine sau zeit genommen hat... finde es aucu total schade in meinem Krankenhaus war ich drei tage bei nr. 2 und nur einer einzigen schwester hat man angesehen dass sie sich zeitnimmt bei allen anderen wurde man nur kurz abgefertigt oder hat sie nur zum Schichtwechsel zu gesichtet bekommen... finde des total traurig da viele vor allem beim ersten kind hilfe brauchen

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22. April 2013 um 13:00

Hallo
Ich hatte auch ein kind vom 4300g der nicht gleich satt wurde und bei uns wurde dann mit einem kleinen Becher zugefüttert. Da wurde dann das Baby etwas schräg hochgehalten und mit dem Becher immer nur ganz wenig in den Mund gekippt bzw können die kleinen schon etwas vom Rand trinken.

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22. April 2013 um 14:22

Gleich
die flasche andrehen zu wollen, finde ich auch nicht richtig.
hatte bei meiner ältesten glück und bekam schon wenige stunden nach der geburt den milcheinschuss.
bei ihr hat es dann aber leider nicht sehr lange mit dem stillen geklappt, weil ich mir von zu vielen leuten hab reinreden lassen.

bei der kleinen kam die richtige milch erst 4 tage nach der geburt. war schon am verzweifeln, weil ich dachte, ich könnte wieder nicht richtig stillen.
damals hatte ich aber glück in einem sehr ''stillfreundlichem'' kh zu sein. die stillberaterin und auch die krankenschwestern hatten eine engelsgeduld, haben (auf meinen wunsch hin) regelmäßig das gewicht kontrolliert und mich immer wieder beruhigt, wenn ich dachte, daß die kleine zu wenig abbekommt.
wenn sie wirklich nicht genug flüssigkeit bekommen hätte, wäre die erste wahl VOR der flasche sogar gewesen, über einen kleinen schlauch, der an die brust geklebt wird zuzufüttern.

also die haben schon sehr darauf geachtet, die stillwilligen mütter in ihrer entscheidung bestmöglich zu unterstützen.



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22. April 2013 um 14:53

Ist leider in sehr vielen
Krankehäusern so! Man weiß schon fast nichts über die wichtigen ersten Stunden nach der Geburt, das erste Stillen und wie es möglichst erfolgsversprechend gestaltet werden kann (mit fast keinem Aufwand!) und die Gegebenheiten stimmen leider selten. Zum guten Stillstart gehört UNUNTERBROCHENER HAUTKONTAKT direkt nach der Geburt, also kein Wiegen und Messen=keine Trennnug zwischendrin, wenn das Baby langsam ankommt und die Brust selber findet.
Dann im WOchenbett müsse die Schwestern und Hebammen sehr sensibel sein und der Kontakzt zwischen Mutter und Kind muss so häufig und nah wie möglich sein, am besten Bedding-in (machen nur die besten Krankenhäuser) zumindest ECHTES 24-Stunden Rooming-in (Babys wirklich zumindest 23-Stunden bei der Mutter).

Oft wird den müttern angeboten, die Kinder nachts ins kiZi zu nehmen, weil die Mütter so mehr Schlaf bekommen soll, was laut aller Studien zu dieser Frage NICHT der Fall ist. Dann stimmen Angebot und Nachfrage der Milch nicht, Milcheinschuss ist oft verzögert und der STillstart ist erschwert und braucht spezielle Unterstützung.

Das fiese ist, dass die meisten Erst-Mütter Panik bekommen und natürlich glauben, wenn eine "Fachperson" ihnen sagt, dass ihr Kind was zu trinken braucht (im Sommer wird auch gerne Wasser gefüttert). Anstatt gut beraten zu werden, werden viele Mütter und Kinder so auf einen Weg gebract, den sie vielleict eigentlic garnicht wollen und etwas, was normalerweise ohne Probleme hätte klappen könne, schwer gemacht.

Am besten ist, man informiert sich vorher, wie es auf der Wochenstation abläuft zum Thema Fläschen, Schnuller, Zufüttern, Kinderzimmer, Roomin-in usw.

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24. April 2013 um 8:25

Echt schade ...
... dass das kein Einzelfall zu sein scheint.

Jetzt bin ich noch glücklicher, dass mir die Hebamme im Geburtshaus die Kleine gleich angelegt hat und wir lange kuscheln durften, bevor die U1 gemacht wurde. Sogar beim Nähen im GH lag sie auf meiner Brust.

Im Kh haben sie mir die Kleine auch
erstmal weggenommen, als ich aufs Zimmer kam, obwohl ich gebettelt habe, dass sie wenigstens zu meinem Mann soll. Den haben sie aber einfach weggeschickt. Da hatte ich auch das Gefühl, die Schwestern wären in den 70ern hängengeblieben ...

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24. April 2013 um 11:36
In Antwort auf mette_11900586

Echt schade ...
... dass das kein Einzelfall zu sein scheint.

Jetzt bin ich noch glücklicher, dass mir die Hebamme im Geburtshaus die Kleine gleich angelegt hat und wir lange kuscheln durften, bevor die U1 gemacht wurde. Sogar beim Nähen im GH lag sie auf meiner Brust.

Im Kh haben sie mir die Kleine auch
erstmal weggenommen, als ich aufs Zimmer kam, obwohl ich gebettelt habe, dass sie wenigstens zu meinem Mann soll. Den haben sie aber einfach weggeschickt. Da hatte ich auch das Gefühl, die Schwestern wären in den 70ern hängengeblieben ...


meine große hab ich auch erst nach der untersuchung, gewaschen und angezogen, bekommen.
fand ich schlimm. dachte halt, daß vielleicht irgendwas nicht stimmt. zum glück war mein mann dabei, der mir die ganze zeit gesagt hat, was gerade gemacht wird und daß es ihr sehr gut geht. ansonsten wär ich wahrscheinlich zwischendurch vom bett gehüpft.

danach konnte sie aber bei mir bleiben.
hätte zwar die mögkichkeit gehabt, sie nachts ins kinderzimmer zu bringen, aber das wollte ich nicht.



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24. April 2013 um 11:41

Zweischneidiges Schwert...
Klar ist es blöd wenn man in einem Fall wie deinem zufüttert und sich damit das stillen kaputt macht.

Aber es gibt leider auch andere Fälle. Bei mir z.b.
Kind kam Freitag Abend. Stillversuche über das ganze Wochenende und Montag Morgen hatte er schon 500 Gramm abgenommen - Milcheinschuss war immernoch keiner in Sicht In den Fall ist zufüttern dann wohl wirklich angesagt, auch wenn er dadurch zum Flaschenkind wurde.

Aber das die so schnell mit der Flasche kommen ist schon fragwürdig... ich mein "1. Nacht"... da kann man wirklich noch abwarten, so schnell verhungert kein Kind.

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24. April 2013 um 13:36

Kann ich bestätigen.
Ich wurde 0 unterstützt beim Stillen.
Muss aber dazusagen dass meine Kleine ein Frühchen war (34+0) und nur 2 Kilo hatte und deshalb nicht zu viel abnehmen sollte.
Man hat ihr vom 1. Tag das Beba 2 verabreicht, denn nachdem 3 Stunden nach der Geburt der Versuch des Anlegens scheiterte hiess es "das geht nicht, sie ist zu schwach".
dann wurde doch noch gesagt, ich soll sie vor der Fertigmahlzeit immer kurz anlegen (mit Stillhütchen klappte es ein bisschen besser) Jedoch wurde sie davon müde und schaffte dann max 20ml aus dem Fläschen sodass sie am 4. Tag eine Magensonde bekam.

ich hatte 5 Tage keinen Milcheinschuss, aber ich hab ihr die Vormilch regelrecht in den Mund getropft, da mir das so wichtig war dass sie diese Abwehrbombe erhält und der Milcheinschuss stimuliert wird.
Als ich dann mit praller Brust da saß und mir so ne doofe Schwester nen Vortrag hielt so quasi "ich soll den Blödsinn mit der Brust aufhören, das bringt nix und so kommt sie nie von der Sonde weg", da schrie ich nach einer Milchpumpe und die wurde mir dann gebracht. Das wars dann mit dem Fertigfutter aber auch mit dem Brust geben.

Zu spät habe ich erfahren, dass es sehr wohl Techniken gibt, wie auch Frühchen von der Brust trinken lernen können (Massagetechniken des Gesichts, Hilfe von Logopäden).

Jedenfalls ist sie jetzt 10 Wochen alt und sie bekommt ausschließlich Muttermilch, allerdings nach wie vor abgepumpt, was ein ziemlicher (Zeit-) Aufwand ist. Andererseits gibts mir natürlich auch gewisse Freiheiten.

Aber es ist noch nicht aller Tage Abend: wir hatten schon Termine bei einer Stillberaterin und mit Stillhütchen erwischt sie schon genug, dass sie zumindest 1 Stunde durchhält.

Fazit: manchmal muss man darum kämpfen und man darf sich nicht verunsichern lassen.
Hätte ich auf die Schwestern gehört, hätte ich wohl nichtmal nen Milcheinschuss gehabt und das wärs gewesen...

Hihi, dafür dass ich vor der SS nichtmal sicher war ob ich stillen würde, hab ich gekämpft wie eine Löwin - Hormone sind schon was Tolles, verändern einen von Grund auf

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24. April 2013 um 13:48


Meine Erfahrung ist, dass man sich nicht verrückt machen lassen darf, dann klappt das meistens schon von alleine. Man darf sich aber auch in Bezug auf Zufüttern nicht irre machen lassen, zufüttern (zumindest in kleinen Mengen) ist nicht der Teufel in Person und muss nicht das ganze Stillen versauen.

Mein Sohn kam mit ca. 3500 Gramm per KS zur Welt und wollte von Anfang an nicht trinken, er hat zwar "angedockt", aber sofort tierisch das Schreien angefangen. Die Vormilch habe ich ihm vom Finger "lecken" lassen, weil er eben nicht trinken wollte. Ich war mir aber sicher - das wird schon.

Am 2. Tag haben mir die Schwestern dann auch Milch zum Zufüttern gebracht, sie haben mir allerdings erklärt, dass es nicht darum geht, dass der Kleine jetzt ein Flaschenkind wird, sondern dass er einfach wieder ein bisschen Energie bekommt und nicht ständig schläft, das würde nämlich durch das fehlende Trinken kommen (Teufelskreis sozusagen). Somit bekam er am 2. Tag auch die Flasche, wenn auch nur ganz wenig. Am 3. Tag hatte ich endlich meinen Milcheinschuss, Schatzi hatte mittlerweile schon mehr als die "erlaubten" 10% abgenommen. Anlegen klappte immer noch nicht, dann endlich brachte mir eine Schwester ein Stillhütchen und tada - von dem Moment an trank er wie ein Irrer Bei der anschließenden Stillprobe konnten die Schwestern gar nicht glauben, dass er so viel getrunken hatte.

Von da an klappte es super, er trank 12 Wochen lang mit Stillhütchen, dann endlich auch ohne. Trotz allem, teilweise echt blödem, Reingerede von Verwandten und Bekannten habe ich ihn 8 Monate voll gestillt, abgestillt hat er sich selbst mit 18 Monaten.

Ich sehe es also nicht so, dass ein Zufüttern im Krankenhaus automatisch heißt, dass man dann nicht mehr stillen kann. Manchmal ist es einfach eine Überbrückung, man muss als Mama einfach auf das eigene Gefühl hören. Ich habe ihm die Kunstmilch immer nur schluckweise gegeben, ihn damit nicht vollgefüttert, er sollte ja hungrig auf Mamamilch bleiben. Außerdem habe ich mir nicht groß reinreden lassen, obwohl ich wahrlich keine Ahnung vom Stillen hatte. Mein Spruch war immer: Früher gab's auch keine Kunstmilch und die Babys wurden trotzdem groß.

Übrigens habe ich das Rooming-In (bzw. OUT) gerne genutzt. Mein Mausi war nämlich ständig nörgerlig, deshalb habe ich ihn Mitternacht meistens raus gebracht, bis er mir in den frühen Morgenstunden wiedergebracht wurde. Ich fand das sehr angenehm, wenigstens etwas Schlaf (wobei man nach KS auch einfach mehr Ruhe braucht). Heute schläft er dafür mit bei uns im Bett, der kleine Räuber

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24. April 2013 um 14:02
In Antwort auf dee_986241

Kann ich bestätigen.
Ich wurde 0 unterstützt beim Stillen.
Muss aber dazusagen dass meine Kleine ein Frühchen war (34+0) und nur 2 Kilo hatte und deshalb nicht zu viel abnehmen sollte.
Man hat ihr vom 1. Tag das Beba 2 verabreicht, denn nachdem 3 Stunden nach der Geburt der Versuch des Anlegens scheiterte hiess es "das geht nicht, sie ist zu schwach".
dann wurde doch noch gesagt, ich soll sie vor der Fertigmahlzeit immer kurz anlegen (mit Stillhütchen klappte es ein bisschen besser) Jedoch wurde sie davon müde und schaffte dann max 20ml aus dem Fläschen sodass sie am 4. Tag eine Magensonde bekam.

ich hatte 5 Tage keinen Milcheinschuss, aber ich hab ihr die Vormilch regelrecht in den Mund getropft, da mir das so wichtig war dass sie diese Abwehrbombe erhält und der Milcheinschuss stimuliert wird.
Als ich dann mit praller Brust da saß und mir so ne doofe Schwester nen Vortrag hielt so quasi "ich soll den Blödsinn mit der Brust aufhören, das bringt nix und so kommt sie nie von der Sonde weg", da schrie ich nach einer Milchpumpe und die wurde mir dann gebracht. Das wars dann mit dem Fertigfutter aber auch mit dem Brust geben.

Zu spät habe ich erfahren, dass es sehr wohl Techniken gibt, wie auch Frühchen von der Brust trinken lernen können (Massagetechniken des Gesichts, Hilfe von Logopäden).

Jedenfalls ist sie jetzt 10 Wochen alt und sie bekommt ausschließlich Muttermilch, allerdings nach wie vor abgepumpt, was ein ziemlicher (Zeit-) Aufwand ist. Andererseits gibts mir natürlich auch gewisse Freiheiten.

Aber es ist noch nicht aller Tage Abend: wir hatten schon Termine bei einer Stillberaterin und mit Stillhütchen erwischt sie schon genug, dass sie zumindest 1 Stunde durchhält.

Fazit: manchmal muss man darum kämpfen und man darf sich nicht verunsichern lassen.
Hätte ich auf die Schwestern gehört, hätte ich wohl nichtmal nen Milcheinschuss gehabt und das wärs gewesen...

Hihi, dafür dass ich vor der SS nichtmal sicher war ob ich stillen würde, hab ich gekämpft wie eine Löwin - Hormone sind schon was Tolles, verändern einen von Grund auf

Achja
das Gute war, dass die Kleine 23,5 Stunden bei mir war (ausser wenn ich duschen ging) da es dieses rooming-in gab und es ihr Zustand zuließ!

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24. April 2013 um 14:51
In Antwort auf mette_11900586

Echt schade ...
... dass das kein Einzelfall zu sein scheint.

Jetzt bin ich noch glücklicher, dass mir die Hebamme im Geburtshaus die Kleine gleich angelegt hat und wir lange kuscheln durften, bevor die U1 gemacht wurde. Sogar beim Nähen im GH lag sie auf meiner Brust.

Im Kh haben sie mir die Kleine auch
erstmal weggenommen, als ich aufs Zimmer kam, obwohl ich gebettelt habe, dass sie wenigstens zu meinem Mann soll. Den haben sie aber einfach weggeschickt. Da hatte ich auch das Gefühl, die Schwestern wären in den 70ern hängengeblieben ...


Beim nächsten mal vorbereitet sein. Sie dürfen das Kind nicht gegen Deinen Willen mitnehmen. Natürlich ist man in so einer Situation nicht Herr seiner Sinne, man ist fertig, gerade wenn man nciht mit KH gerechnet hat und hört auf die Schwestern. Wenn man sich gesitig auf so was vorbereitet klappts besser. Darauf betsehen dass das Kind bei Dir bleibt oder beim Mann, wird darüber hinweggegangen sofort den Namen der Schwester verlangen, den Chefarzt sprechen wollen udn sich sofirt beschweren und klar machen, dass es Konsequenzen hat. Ist natürlich alles nicht einfach,w enn man gerade total fertig ist.

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24. April 2013 um 18:32

Ich war vor kurzem
bei einem Vortrag über "nachgeburtliches Bonding in der klinischen Geburtshilfe mit seinen Auswirkungen auf den Stillerfolg" dabei. Das Personal wusste trotz großer Motivation N I C H T S über z.B."breastcrawl" und Selbstanbindungsprozess des Kindes! Die Augen waren tellergroß bei den Videos, die gezeigt wurde und haben alles wie die Schwämme aufgesogen. Ab dem Tag lief es dort anders. Ich finde das ziemlich beeindrucken, zumal es sich um eine recht kleines KH handelt.

Man kann nur allen Frauen immer wieder sagen:

Fordert ein: Keine Trennung von Mutter und Kind VOR dem ersten Stillen. Nicht zum Wiegen, nicht zum Messen, nicht zum Baden, auch nicht zum Nähen (meistens kann das bei geringer Blutung ebenfalls warten).

Dann ist schon fast alles gerettet und die Weichen sind gut gestellt. Das muss man bei der Anmeldung im KH sagen, das wird dann aufgenommen und vermerkt und auch so gemacht!

Trennung nur, wenn medizinische unvermeidbar. Der gesundeste, wärmste und sicherste Platz für ein Neugeborenes ist und bleibt der ganz nah bei der Mutter.

Beim Kaiserschnitt kann man überigens auch DIREKT nach der der Entbindung sein Baby haben und es bleibt auf der Brust, bis man vernäht ist und verlegt wurde. Das Baby durchläuft dann denselben Prozess wie ein natürlich geborenes Baby, nur etwas verzögert (durch die OP/Medikamente).

Man muss es EINFORDERN, sonst passiert in einem 08/15-KH garnichts.Von denen aus gibt es Schema "F", wenn man nichts anderes verlangt.

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