Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / KiWu bei Endometriose

KiWu bei Endometriose

4. Februar 2013 um 15:23 Letzte Antwort: 4. Februar 2013 um 21:20

Hallo Leute,

habe jetzt meine Verdachtsdiagnose per Laparoskopie bestätitigt - Endometriose... meine Laune ist dementsprechend nicht so doll.

Kurz zu uns:Wir, ich 28 und mein Verlobter 35, basteln jetzt seit ca. Okt. 11 an einem Baby bisher leider ohne Erfolg. Ein Hormonstatus im Nov. 12 meinerseits war unauffällig auch das Spermiogramm meines Partners war ok, dann der Zufallsbefund mittels Ultraschall zweier Zysten am re. Ovar. Diese wurden mir jetzt mittels BS entfernt, zudem habe ich wohl auch sonst im Bauchraum noch mehrere Endometrioseherde, die leider nicht alle entfernt werden konnten , Eierstöcke und Eileiter allerdings würden gut aussehen (wenigstens eine gute Nachricht) Mir wurde nun angeraten innerhalb des nächsten halben Jahres Schwanger zu werden (wenn es ja so einfach wäre...) jetzt weiß ich nicht ob ich mich alleine auf meine FÄ verlassen will oder mich parallel in einer KiWu Klinik vorstellen soll?????? Da die OÄ in der operierenden Klinik gemeint hat, wenn sich innerhalb eines halben Jahres keine SS eingestellt hat würde sie erstmal für min. 1 Jahr den Zyklus komplett unterdrücken und daher halt jetzt meine Angst noch ewig auf eine SS warten zu müssen.

Viell hat eine von Euch ja ähnliche Erfahrungen und kann mir einen guten Rat geben, Danke




Mehr lesen

4. Februar 2013 um 21:20

Endometriose - vorbei mit KIWU
Hallo!

Bin neu hier. Hatte heute einen Arzttermin und eine echt schlechte Nachricht bekommen, dachte ich teile mal meine Geschichte mit.
Ich bin 33 Jahre alt, habe noch keine Kinder. Vor 2 Jahren wurden mir 1 Eierstock und beide Eileiter entfernt, angeblich wegen Zysten und Verwachsungen. Die Operation dauerte jedoch fast 3 Stunden, weil ich von einer alten OP aus meiner Jugend im ganzen Bauchraum Verwachsungen hatte. ( Kommentar Arzt: Ach, sie sind das, mit der Horror-OP) Letztes Jahr hatte ich ersten Versuch mit künstlicher Befruchtung. Vor der Befruchtung wurde mir wiedereinmal eine neue Zyste mittels Punktion enfernt. Abgesehen davon, dass es eine ganze Stange Geld gekostet hat, war es eine ziemliche Belastung. Na ja, Befruchtung funktionierte nicht. Leider konnten aufgrund der ganzen Geschichte mit nur einem Eierstock etc. nur 2 Eizellen gewonnen werden. Nach 1. Versuch blieb also noch eine über. Nach einem Jahr nun, haben mein Partner und ich entschieden es nochmal zu versuchen. Ich wünsche mir soooo sehr ein Baby. Als ich dann wieder zur Untersuchung dort war, kam die böse Überraschung. Wieder eine Zyste oder so ähnlich, meinte die Frauenärztin. Dann kam wieder ein Ärztemarathon. Der eine musste sich mit dem anderen besprechen etc. Dann die nächste Überraschung, es könnte auch ein Tumor sein. Blutabnahme kurz vor den Feiertagen nach Weihnachten. Kein Labor arbeitete mehr, also hieß es ca. 3 Wochen warten, bis das Ergebnis da war. Von der Kinderwunschklinik gab es Entwarnung, keine Tumormarker. Heute hatte ich wieder Kontrolluntersuchung beim Arzt der mich operiert hatte. Er teilte mir so nebenbei mit, dass der Tumorbefund nicht so eindeutig ist, wie mir mitgeteilt wurde. Ich wäre schon im oberen Bereich, außerdem ist es keine Zyste sondern Endometriose und mehrere Zysten, mit wahrscheinlich tumorösen Veränderungen. Fazit: Operation - Entnahme letzter Eierstock - komme in den Wechsel - vorbei mit Chance auf Baby. Ich könnte den ganzen Tag nur heulen. Habe Angst vor der OP, will nicht mit 33 in den Wechsel und werde niemals ein Baby haben
Also schätzt Euch alle glücklich, wenn ihr noch die Chance habt, und nützt sie!! Wartet ja nicht zu lange!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook