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Kinderwunsch vs. große Angst vor Schwangerschaft

18. Februar 2017 um 15:06

Liebe Community,

ich habe mich extra hier angemeldet um mein Problem zu schildern.

Eckdaten: Weiblich, 26 Jahre, seit 5 Jahren in einer glücklichen Beziehung und seit letztem Jahr verheiratet

Seit ca. einem halben Jahr haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch.

Der Wunsch ist stark und wir würden uns freuen, wenn ein Kind unser Leben bereichern würde und wir ihm eine Familie sein können.

Wir haben eine harmonische Ehe und es gibt keine weiteren gravierenden Sorgen oder Nöte. Der übliche Rahmen - Jobsicherheit, finanzieller Hintergrund, häusliche Situation - alles ist bestens in Ordnung.

Aktuell blockiert mich aber panische, diffuse Angst vor einer Schwangerschaft an sich.

Vor dem Gefühl, dass etwas "Fremdes" in mir wächst, vor der verlorenen Kontrolle über meinen Körper.
Vor etwaigen Kindsbewegungen in mir.
Vor der Unplanbarkeit der Ereignisse während der Schwangerschaft. Vor den hormonellen Veränderungen.
Vor starker Übelkeit.
Davor, dass ich das Kind in mir nicht annehmen könnte.
Davor, dass es immer ein Fremdkörper bleibt.

Ich könnte noch diverse weitere Gründe aufzählen, die sich aber alle ausschließlich um die Schwangerschaft und nie um das Thema "Leben mit Kind" drehen.

Wenn ich jetzt daran denke ein Baby in mir zu haben, kriege ich ein diffuses Bauchschmerzgefühl, fange an zu schwitzen und werde extrem nervös.
Ich fühle mich dann so panisch, dass ich glaube, ich werde nie schwanger sein können.

Meine größte Sorge wäre es, schwanger zu sein und diesen panikartigen Zustand noch zu verschlimmern. Ich weiß nicht ob ich das 9 Monate durchhalten würde ohne psychischen Schaden zu nehmen. Im schlimmsten Falle würde ich die Schwangerschaft so unaushaltbar finden, dass ich nur noch möchte, dass sie endet.

Aktuell kann ich mir nicht wirklich erklären woher diese Ängste kommen. Und ich bin in einem absoluten Zwiespalt.
Kinderwunsch auf der einen Seite, Angst auf der anderen Seite.

Ich schäme mich dafür und finde meine Gedankenspirale selbst so erschreckend.
Kinder kriegen ist eine unglaublich natürliche Sache und mir bereitet sie unfassbare Bauchschmerzen obwohl ich so gern ein Kind mit meinem Mann hätte.

Könnt ihr mir gegebenenfalls weiterhelfen?
Oder mir einen Tipp geben, wie ich dieses Problem in den Griff bekomme?
Oder einfach Denkanstöße geben?

Ich selbst komme mit meinen Gedanken nicht wirklich weiter, ich finde keinen Grund für diese Ängste und habe keine Idee sie loszuwerden

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Gruß
Eure "kinderwunschpanik"

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18. Februar 2017 um 18:49

Kurz gesagt, das hört sich für mich so an, als wärst du für ein Baby/Schwangerschafft doch noch nicht bereit. 

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18. Februar 2017 um 19:02
In Antwort auf therion1993

Kurz gesagt, das hört sich für mich so an, als wärst du für ein Baby/Schwangerschafft doch noch nicht bereit. 

Danke für deine Antwort therion, darüber habe ich auch schon lange und intensiv nachgedacht - jedoch ohne konkretes Ergebnis.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass mir mein Unterbewusstsein einen Hinweis geben will und ich noch nicht in letzter Konsequenz bereit bin ein Kind zu bekommen.

Andererseits ist es mein Lebenstraum eine Familie zu gründen und ich würde mich so schrecklich darüber freuen einem Kind die Welt zeigen zu dürfen.

Es hapert bei mir (gefühlsmäßig) wirklich an der Schwangerschaft an sich  

Meinem Mann habe ich es so erklärt: 
"Wenn mir morgen jemand ein Baby von dir und mir auf den Bauch legen würde, wäre ich der glücklichste Mensch der Welt.
Der "Weg" dorthin bereitet mir aber ein zutiefst beklemmendes Gefühl..."

Mensch, ich bin schrecklich bekümmert wegen meiner Angst und ich weiß einfach nicht, wie ich sie loswerde

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18. Februar 2017 um 19:10
In Antwort auf kinderwunschpanik

Danke für deine Antwort therion, darüber habe ich auch schon lange und intensiv nachgedacht - jedoch ohne konkretes Ergebnis.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass mir mein Unterbewusstsein einen Hinweis geben will und ich noch nicht in letzter Konsequenz bereit bin ein Kind zu bekommen.

Andererseits ist es mein Lebenstraum eine Familie zu gründen und ich würde mich so schrecklich darüber freuen einem Kind die Welt zeigen zu dürfen.

Es hapert bei mir (gefühlsmäßig) wirklich an der Schwangerschaft an sich  

Meinem Mann habe ich es so erklärt: 
"Wenn mir morgen jemand ein Baby von dir und mir auf den Bauch legen würde, wäre ich der glücklichste Mensch der Welt.
Der "Weg" dorthin bereitet mir aber ein zutiefst beklemmendes Gefühl..."

Mensch, ich bin schrecklich bekümmert wegen meiner Angst und ich weiß einfach nicht, wie ich sie loswerde

Ich hatte auch immer Angst vor dem Gefühl und dem Druck von der Ausenwelt.
Als ich dann schwanger wurde, war es das schönste Gefühl für mich, es ist unbeschreiblich schön, ich war sehr glücklich.  Nur leider hatte ich in der 6  ssw eine FG ....
Seit dem geht es mir sehr schlecht.... Mein Mann und ich wollen es gerne nochmal versuchen, aber mich begleitet die Angst nochmal eine FG zu erleiden.

HöR auf dein Herz! Und rede mit deinem Partner nochmal darüber.

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18. Februar 2017 um 19:17
In Antwort auf therion1993

Ich hatte auch immer Angst vor dem Gefühl und dem Druck von der Ausenwelt.
Als ich dann schwanger wurde, war es das schönste Gefühl für mich, es ist unbeschreiblich schön, ich war sehr glücklich.  Nur leider hatte ich in der 6  ssw eine FG ....
Seit dem geht es mir sehr schlecht.... Mein Mann und ich wollen es gerne nochmal versuchen, aber mich begleitet die Angst nochmal eine FG zu erleiden.

HöR auf dein Herz! Und rede mit deinem Partner nochmal darüber.

Oh therion, das tut mir sehr leid mit deiner FG.
Ich drücke dir alle Daumen, dass du deine Ängste überwindest :-* 
Du wirst sicher noch viel Kraft aufbringen müssen.

Ich rede fast täglich mit meinem Mann, leider drehen wir uns im Kreis und kommen zu keinem Ergebnis.

Warscheinlich werde ich es einfach drauf ankommen lassen und hoffen, dass ich (sollte ich irgendwann einmal schwanger sein) mit der Situation gut umgehen kann und das von dir beschriebene Glück empfinden kann.

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18. Februar 2017 um 19:30

Eine ssw ist wirklich was schönes. 
Denk daran: ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe

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19. Februar 2017 um 6:46
In Antwort auf kinderwunschpanik

Liebe Community,

ich habe mich extra hier angemeldet um mein Problem zu schildern.

Eckdaten: Weiblich, 26 Jahre, seit 5 Jahren in einer glücklichen Beziehung und seit letztem Jahr verheiratet  

Seit ca. einem halben Jahr haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch. 

Der Wunsch ist stark und wir würden uns freuen, wenn ein Kind unser Leben bereichern würde und wir ihm eine Familie sein können.

Wir haben eine harmonische Ehe und es gibt keine weiteren gravierenden Sorgen oder Nöte. Der übliche Rahmen - Jobsicherheit, finanzieller Hintergrund, häusliche Situation - alles ist bestens in Ordnung. 

Aktuell blockiert mich aber panische, diffuse Angst vor einer Schwangerschaft an sich.

Vor dem Gefühl, dass etwas "Fremdes" in mir wächst, vor der verlorenen Kontrolle über meinen Körper. 
Vor etwaigen Kindsbewegungen in mir. 
Vor der Unplanbarkeit der Ereignisse während der Schwangerschaft. Vor den hormonellen Veränderungen.
Vor starker Übelkeit.
Davor, dass ich das Kind in mir nicht annehmen könnte. 
Davor, dass es immer ein Fremdkörper bleibt. 

Ich könnte noch diverse weitere Gründe aufzählen, die sich aber alle ausschließlich um die Schwangerschaft und nie um das Thema "Leben mit Kind" drehen. 

Wenn ich jetzt daran denke ein Baby in mir zu haben, kriege ich ein diffuses Bauchschmerzgefühl, fange an zu schwitzen und werde extrem nervös. 
Ich fühle mich dann so panisch, dass ich glaube, ich werde nie schwanger sein können. 

Meine größte Sorge wäre es, schwanger zu sein und diesen panikartigen Zustand noch zu verschlimmern. Ich weiß nicht ob ich das 9 Monate durchhalten würde ohne psychischen Schaden zu nehmen. Im schlimmsten Falle würde ich die Schwangerschaft so unaushaltbar finden, dass ich nur noch möchte, dass sie endet. 

Aktuell kann ich mir nicht wirklich erklären woher diese Ängste kommen. Und ich bin in einem absoluten Zwiespalt. 
Kinderwunsch auf der einen Seite, Angst auf der anderen Seite. 

Ich schäme mich dafür und finde meine Gedankenspirale selbst so erschreckend. 
Kinder kriegen ist eine unglaublich natürliche Sache und mir bereitet sie unfassbare Bauchschmerzen obwohl ich so gern ein Kind mit meinem Mann hätte. 

Könnt ihr mir gegebenenfalls weiterhelfen?
Oder mir einen Tipp geben, wie ich dieses Problem in den Griff bekomme?
Oder einfach Denkanstöße geben?

Ich selbst komme mit meinen Gedanken nicht wirklich weiter, ich finde keinen Grund für diese Ängste und habe keine Idee sie loszuwerden  

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Gruß
Eure "kinderwunschpanik" 

Hallo Ich hab das gleiche Problem in abgeschwächter Form gehabt. Mir ist auch ganz anders geworden, wenn ich mir vorgestellt habe, dass etwas in mir heranwächst und ich quasi 9 Monate lang dem Zustand nicht entfliehen kann. Angefeuert dadurch, dass zwei Frauen in meinem Freundes-/Bekanntenkreis wirklich ganz schwere Schwangerschaften gehabt haben.
Als ich dann aber mal meine neugeborene Nichte in den Händen gehabt habe, habe ich mich einmal hingelegt und sie auf meinen Bauch gelegt. Dann habe ich die Augen geschlossen und mir vorgestellt, wie es sein müsste, schwanger zu sein. Das Gefühl war so wunderschön, dass ich jetzt immer, wenn ich Angst davor habe, schwanger zu sein an diesen Moment zurückdenke und dann verschwindet die Angst. Meine Schwägerin hatte noch dazu eine sehr komplikationslose SSW, das hat mir nochmal Mut gemacht.

Vielleicht würde es dir ja helfen zu warten, bis jemand schwanger wird, der dir nahe steht.Dann kannst du eine Schwangerschaft von außen eingehend beobachten. Wenn du auch mal von außen spürt, wie sich das Kind innen drinnen bewegt, merkst du auch, dass dieses Gefühl einen mit Glück überhäuft und gar nichts Erschreckendes an sich hat.

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20. Februar 2017 um 21:00

Vielen Dank für eure Antworten.

Mir ist es wirklich ein großes Anliegen gewesen über meine Ängste zu sprechen oder ggf sogar gute Tipps und Ratschläge zu bekommen.

Noch beruhigter war ich, als ich las, dass wohl auch andere mit Ängsten und Unwohlsein zu kämpfen haben/hatten.

Es fällt mir schwer mich nun für einen Weg zu entscheiden, eure Ratschläge/Meinungen sind alle gut und ich kann alle verstehen und nachvollziehen.

Sie gehen aber auch alle in komplett unterschiedliche Richtungen: 

a) Mein Unterbewusstsein sagt mir, dass ich noch nicht bereit für ein Kind bin. Erstmal warten, bis der Kinderwunsch die Angst besiegt. 

b) Evtl. leide ich an einer Schwangerschaftsphobie, die ich von einem Fachmann abklären und ggf behandeln lassen sollte, bevor es sich manifestiert 

c) Angst vor dem "Unbekannten" durch Kontakt zu Schwangeren und/oder Babys dem Weg räumen 

d) Nicht so viel Nachdenken, sondern Machen. 

 

Unbewusst habt ihr genau die Dinge genannt, die mir ( je nach Tagesform und Verfassung, auch mal stärker und mal schwächer) durch den Kopf gehen  

Es scheint einfach nicht DIE Lösung oder DEN Weg zu geben  

Wäre ja auch zu schön gewesen...

Was würde ich darum geben diese blöden Ängste los zu werden!
 

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21. Februar 2017 um 9:48
In Antwort auf kinderwunschpanik

Vielen Dank für eure Antworten.

Mir ist es wirklich ein großes Anliegen gewesen über meine Ängste zu sprechen oder ggf sogar gute Tipps und Ratschläge zu bekommen.

Noch beruhigter war ich, als ich las, dass wohl auch andere mit Ängsten und Unwohlsein zu kämpfen haben/hatten.

Es fällt mir schwer mich nun für einen Weg zu entscheiden, eure Ratschläge/Meinungen sind alle gut und ich kann alle verstehen und nachvollziehen.

Sie gehen aber auch alle in komplett unterschiedliche Richtungen: 

a) Mein Unterbewusstsein sagt mir, dass ich noch nicht bereit für ein Kind bin. Erstmal warten, bis der Kinderwunsch die Angst besiegt. 

b) Evtl. leide ich an einer Schwangerschaftsphobie, die ich von einem Fachmann abklären und ggf behandeln lassen sollte, bevor es sich manifestiert 

c) Angst vor dem "Unbekannten" durch Kontakt zu Schwangeren und/oder Babys dem Weg räumen 

d) Nicht so viel Nachdenken, sondern Machen. 

 

Unbewusst habt ihr genau die Dinge genannt, die mir ( je nach Tagesform und Verfassung, auch mal stärker und mal schwächer) durch den Kopf gehen  

Es scheint einfach nicht DIE Lösung oder DEN Weg zu geben  

Wäre ja auch zu schön gewesen...

Was würde ich darum geben diese blöden Ängste los zu werden!
 

Guten Morgen

Also ich denke, ein bisschen "Angst" gehört zu jeder ss dazu.
Für die einen ist es die Angst davor, dass es ihnen durch die ss vielleicht ziemlich schlecht gehen könnte (Überlkeit, usw.), für die anderen ist es die Angst vor etwaigen Komplikationen während der ss und für wieder andere ist es die Angst vor der schmerzhaften Geburt, vor einer PDA oder auch vor einem Kaiserschnitt.

Bei mir war es so, dass ich mir schon immer Kinder gewünscht habe - am besten ganz, ganz viele. Schon als Kind habe ich immer Mama, Papa, Kind gespielt Als ich dann älter wurde und gemerkt habe, was damit alles zusammenhängt, also was erst einmal alles passieren muss, bis man ein Kind in seinen Armen halten kann, habe ich auch ein bisschen "Angst" bekommen bzw. nennen wir's eher mal 'Respekt'.
Respekt vor dem, was mein Körper 40 Wochen lang leisten muss, was er ggf. aushalten muss. Meinen Kinderwunsch hat das aber nicht beeinflusst.

Auch jetzt, wo ich schwanger bin, nicht. Obwohl es mir manchmal schlecht geht (Übelkeit, Stechen und Ziehen im Unterleib, Müdigkeit, Schlappheit, ...), freue ich mich über die ss. Natürlich denke ich mir manchmal, wie schön es wäre, mein Kind jetzt schon in meinem Armen zu halten - aber auch der Weg dorthin gehört eben dazu.
Gestern erst hatte ich einen Termin beim FA und habe mein erstes Ultraschallbildchen bekommen und sogar das kleine Herzchen hat man schon schlagen sehen. Das war so ein unbeschreiblich tolles Gefühl...!

Naja, aber das waren jetzt alles nur meine Erfahrungen. Und ich muss auch dazu sagen, dass ich nicht wirklich richtig Angst oder sogar Panik vor einer ss hatte / habe, sondern dass es bei mir - wie gesagt - eher so ein bisschen Respekt ist. In so einem Fall würde ich auf jeden Fall immer sagen: Nicht so viel nachdenken, einfach machen!

Aber bei dir klingt das ja schon nach was Größerem. Ich denke, da reicht ein einfaches: "Nicht so viele Gedanken machen" nicht aus. Davon würde ich dir abraten.
Die anderen 3 Möglichkeiten hingegen finde ich alle gut. Vielleicht signalisiert dir dein Körper wirklich unterbewusst, dass du noch nicht bereit bist für eine ss - das kannst du u.a. dadurch herausfinden, dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt (sowohl gedanklich, im Gespräch mit deinem Mann, aber auch praktisch --> hier kommt dann Möglichkeit c) ins Spiel). Der Kontakt zu Schwangeren und/oder Babys ist sicher eine gute Möglichkeit, dich dem Thema auf praktische Art und Weise anzunähern. (Dafür ist es aber natürlich notwendig, dass du zufällig eine oder mehrere Schwangere kennst bzw. Babys in deinem Familien- oder Freundeskreis sind).

Was ich dir aber auf jeden Fall raten würde, ist, dass du wirklich mal mit einem Fachmann über deine Ängste sprichst, denn die scheinen wirklich relativ groß zu sein. Und du schreibst selbst, dass es dir ein großes Anliegen ist, über deine Ängste zu sprechen. Ein Fachmann kann dir da wahrscheinlich bessere Tipps geben, als wir hier. So kannst du (vielleicht - hoffentlich!) herausfinden, woher deine Ängste kommen. Außerdem kann dir ein Fachmann auch zeigen, wie du (irrationale) Ängste wieder los wirst!

Mit ein bisschen "Angst" oder Respekt in eine ss zu starten, ist meiner Meinung nach wenig bedenklich - jeder macht sich doch über irgendwas Gedanken. Aber mit einer zu großen Angst sollte man das nicht einfach so machen.

Solltet ihr es doch einfach mal drauf ankommen lassen, solltest du dir auf jeden Fall vorher schon mal ein paar Ansprechpartner / Adresse von Fachmänner raussuchen, an die du dich im im Zweifelsfall wenden kannst, falls deine Ängste während der ss dann die Überhand gewinnen. Das ist nur zu deinem Besten - und natürlich auch zum Besten deines Kindes!

Alles Gute dir.

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21. Februar 2017 um 11:27

Liebes purzelchen,

ich danke dir ganz herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast, mir so ausführlich zu antworten.
Ebenfalls DANKE, dass du deine persönlichen Erfahrungen mit mir teilst.

Erstmal auch die besten Glückwünsche und alles, alles Gute für dich und den Zwerg im Bauch.

Ich denke, dass ein gesunder Respekt (wie bei dir) völlig normal und auch legitim ist.
Eine erste Schwangerschaft ist eine komplett neue Lebenssituation, die kannst du vorher nicht proben und austesten - und du kommst nicht mal eben raus, sollte es dir nicht behagen  
Du weißt nicht, wie sich dein Körper und deine Psyche verändern und schon gar nicht weißt du, was ein Kind tatsächlich mit deinem Leben macht.

Dein Respekt zeigt also nur, dass du dir der immensen Veränderungen bewusst bist, die du aktuell noch nicht einschätzen kannst.
Ich finde das sehr gesund.

Leider siehst du es richtig, dass es bei mir über diese normale Unsicherheit hinausgeht.

Daher gebe ich dir auch recht, dass ein "drauf ankommen lassen" ein zu hohes Gefahrenpotential in sich birgt. Natürlich kann es passieren, dass sich meine Ängste in Luft auflösen und ich eine Schwangerschaft genieße - aber es kann auch in die andere Richtung gehen und über diese  Option möchte ich am liebsten nicht nachdenken...
Eine Schwangerschaft voller Panik, Angst und Beklemmung möchte ich weder meinem Partner, noch mir und am allerwenigsten einem ungeborenen Baby zumuten.

Gestern hatte ich noch ein 4-stündiges Gespräch mit meinem Mann. Eventuell sind wir den Gründen für meine Angst ein kleines Stückchen näher gekommen.
Und es kristallisiert sich heraus, dass eventuell doch nicht alleine die Schwangerschaft an sich ausschlaggebend für meine Ängste sind.
Ich kann nicht beurteilen, ob wir richtig liegen oder wir uns da völlig in die falsche Richtung bewegen, aber ich schreibe es einfach mal auf:

1. Ich bin ein "Fluchttier". Sowohl im Kino als auch im Restaurant, Konzert, Bus etc. setze ich mich stets so hin, dass ich jederzeit ohne große Probleme den Ort verlassen könnte. Mitten in einer großen Menschenmenge zu sein, ohne den Ausgang recht schnell zu erreichen, bereitet mir ein beklemmendes Gefühl.
-> Angst, da man aus einer Schwangerschaft eben nicht so einfach raus kommt.

2. Ich bin ein "Bauchmensch". Aufregung, Nervosität, Stress schlagen mir sofort auf den Magen. Auf stärkere innere Anspannung reagiere ich mit Würgereizen und Übelkeit.
Es gab Prüfungen, vor denen ich mich übergeben habe. In der Prüfung selbst bin ich allerdings immer sehr ruhig und souverän. Vor sehr aufregenden und wichtigen Ereignissen (egal ob es sich dabei um schöne oder nicht so schöne Ereignisse handelt) kommt kurz vorher die Übelkeit.
-> Angst, da mir eh vieles auf den Magen schlägt. Genau die Region, in der nun mal auch ein Baby wachsen würde.

3. Ich bin eine "Maschine". Mein Körper funktioniert bestens und ich musste mich noch nie großartig mit ihm auseinandersetzen. Hatte bisher noch keine ernsteren Erkrankungen, lag noch nie in meinem Leben im Krankenhaus etc. Mein Körper lief also immer wie eine gut geölte Maschine und hat mich noch nie im Stich gelassen.
Ich musste mich also bisher glücklicherweise nie wirklich mit meinem Körper beschäftigen.
-> Angst, da nun Veränderungen auf den Körper zukommen würden, die diese "Maschine" total aus dem Takt bringen könnten. Auch Angst, dass mein Körper nun vllt doch zeigebn könnte, dass er nicht immer nur "funktioniert". Stichtwort Fehlgeburten, Übelkeit etc.

4.  Ich bin ein "Gewohnheitstier". Ich habe einen tollen Mann, eine große Familie, ich mag meinen Job, wir sind finanziell gut gestellt, wir unternehmen und reisen sehr viel und haben einen riesigen Bekanntenkreis. Bei mir ist also immer was los. Aktuell würde ich sagen, dass ich für ein Kind sehr gerne auf gewisse Dinge verzichten würde. Ich habe so viel erlebt, dass ich auch nicht das Gefühl hätte etwas zu verpassen. Viel eher würde ich sagen, dass man nun nach dem ausgiebigen Lotterleben positiv auf ein Kind schauen kann. Trotzdem kann man seine Gefühle ja nicht steuern.
-> Angst, dass ich mir über die Konsequenzen doch nicht völlig im Klaren bin. Alle sagen, dass ein Kind das größte Glück darstellt und man es nicht bereuen wird - trotzdem ändert sich nun mal ALLES und man weiß vorher nicht, wie gravierend diese Änderungen sein werden.

5. Ich bin ein "Überorganisator". Mein Leben verläuft nach Plan und ziemlich getaktet. Bin immer durchorganisiert und mein Kalender ist unverzichtbar. Ich bin stets pünktlich und wenig spontan. Überraschungen sind nicht wirklich mein Ding.
-> Angst, da ich weder eine Schwangerschaft noch ein Leben mit Kind planen kann.

6. Ich bin ein "Auszeiten-Mensch". Da der Alltag häufig sehr hektisch ist, nehme ich mir sehr bewusst Auszeiten nur für mich. Dann gehe ich spazieren, mache Sport, lese ein gutes Buch, gehe in die Wanne oder haue mich einfach mal 30 Minuten ruhig auf die Couch... Diese Zeiten sind absolut Gold wert und ich tanke extrem auf.
-> Angst, da viele Mütter sagen, sie können noch nicht mal mehr alleine duschen oder auf's Klo gehen.

7. Ich bin eine "Ehefrau". Meinen Mann liebe ich von Herzen. Ich liebe es Zeit mit ihm zu verbringen, mit ihm zu lachen, mit ihm zu reden, mich mit ihm auszutauschen. Ich liebe es seine Freundin und seine Geliebte zu sein. All das möchte ich mir erhalten.
-> Angst, dass man "nur" noch Eltern ist und vieles auf der Strecke bleibt.


Es sind also durchaus viele Ängste und Sorgen dabei, die jetzt nicht rein auf die Schwangerschaft abzielen, sondern auch auf die Zeit danach.

Jetzt kommt Arbeit auf mich als Person und auf uns als Paar zu um dieses aufzuarbeiten.

Der Tipp mich weiter zu informieren und den Austausch mit anderen Schwangeren oder frischgebackenen Mamis zu suchen, werde ich definitiv ebenfalls beherzigen - glücklicherweise gibt es da einige bei uns  
 

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21. Februar 2017 um 19:42
In Antwort auf kinderwunschpanik

Liebe Community,

ich habe mich extra hier angemeldet um mein Problem zu schildern.

Eckdaten: Weiblich, 26 Jahre, seit 5 Jahren in einer glücklichen Beziehung und seit letztem Jahr verheiratet  

Seit ca. einem halben Jahr haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch. 

Der Wunsch ist stark und wir würden uns freuen, wenn ein Kind unser Leben bereichern würde und wir ihm eine Familie sein können.

Wir haben eine harmonische Ehe und es gibt keine weiteren gravierenden Sorgen oder Nöte. Der übliche Rahmen - Jobsicherheit, finanzieller Hintergrund, häusliche Situation - alles ist bestens in Ordnung. 

Aktuell blockiert mich aber panische, diffuse Angst vor einer Schwangerschaft an sich.

Vor dem Gefühl, dass etwas "Fremdes" in mir wächst, vor der verlorenen Kontrolle über meinen Körper. 
Vor etwaigen Kindsbewegungen in mir. 
Vor der Unplanbarkeit der Ereignisse während der Schwangerschaft. Vor den hormonellen Veränderungen.
Vor starker Übelkeit.
Davor, dass ich das Kind in mir nicht annehmen könnte. 
Davor, dass es immer ein Fremdkörper bleibt. 

Ich könnte noch diverse weitere Gründe aufzählen, die sich aber alle ausschließlich um die Schwangerschaft und nie um das Thema "Leben mit Kind" drehen. 

Wenn ich jetzt daran denke ein Baby in mir zu haben, kriege ich ein diffuses Bauchschmerzgefühl, fange an zu schwitzen und werde extrem nervös. 
Ich fühle mich dann so panisch, dass ich glaube, ich werde nie schwanger sein können. 

Meine größte Sorge wäre es, schwanger zu sein und diesen panikartigen Zustand noch zu verschlimmern. Ich weiß nicht ob ich das 9 Monate durchhalten würde ohne psychischen Schaden zu nehmen. Im schlimmsten Falle würde ich die Schwangerschaft so unaushaltbar finden, dass ich nur noch möchte, dass sie endet. 

Aktuell kann ich mir nicht wirklich erklären woher diese Ängste kommen. Und ich bin in einem absoluten Zwiespalt. 
Kinderwunsch auf der einen Seite, Angst auf der anderen Seite. 

Ich schäme mich dafür und finde meine Gedankenspirale selbst so erschreckend. 
Kinder kriegen ist eine unglaublich natürliche Sache und mir bereitet sie unfassbare Bauchschmerzen obwohl ich so gern ein Kind mit meinem Mann hätte. 

Könnt ihr mir gegebenenfalls weiterhelfen?
Oder mir einen Tipp geben, wie ich dieses Problem in den Griff bekomme?
Oder einfach Denkanstöße geben?

Ich selbst komme mit meinen Gedanken nicht wirklich weiter, ich finde keinen Grund für diese Ängste und habe keine Idee sie loszuwerden  

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Gruß
Eure "kinderwunschpanik" 

Guten abend, erstmal danke für die wirklich gehobene und perfekt umschriebene Thread-Einleitung, sowas sieht man gerne. Ich glaube keineswegs, dass du nicht bereit für die Schwangerschaft bist. Wir haben hier ein ganz simples Problem: du hast zu viel darüber nachgedacht und dich reingefahren. Wir sind hormonell dazu veranlagt, das Kind, welches in uns heranwächst nicht als Parasiten oder Fremdkörper zu sehen. Natürlich gibt es da wenige Ausnahmen, aber die bestätigen ja bekanntermaßen die Regel. Genau diese Ausnahmen sind aber in 99,9% der Fälle auch die, die dann kein Kind in ihrem Leben akzeptieren können. Du hast den Kinderwunsch und kannst über die  Einschränkungen, die ein Kind im Leben bringt hinweg sehen, also denke ich, dass du bereit dafür bist. Versuch einfach nicht so viel über deine Ängste nachzudenken. Im Endeffekt sind die Tritte des Kindes ein wunderschönes Gefühl, auch das wissen, etwas in sich zu haben, ist auf gar keinen Fall etwas negatives - man spürt nämlich sofort, dass es zu DIR gehört. Denk an die positiven Dinge, Namen für Junge oder Mädchen, wie das Kinderzimmer aussehen würde und wie im Endeffekt aus dir und deinem Ehemann ein kleiner, perfekter Mix entsteht, dem du all deine Liebe schenken kannst. Kopf hoch und viel Glück!

Liebe Grüße, Sanja + Alana (27+0)

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22. Februar 2017 um 15:24
In Antwort auf kinderwunschpanik

Liebes purzelchen,

ich danke dir ganz herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast, mir so ausführlich zu antworten.
Ebenfalls DANKE, dass du deine persönlichen Erfahrungen mit mir teilst.

Erstmal auch die besten Glückwünsche und alles, alles Gute für dich und den Zwerg im Bauch.

Ich denke, dass ein gesunder Respekt (wie bei dir) völlig normal und auch legitim ist.
Eine erste Schwangerschaft ist eine komplett neue Lebenssituation, die kannst du vorher nicht proben und austesten - und du kommst nicht mal eben raus, sollte es dir nicht behagen  
Du weißt nicht, wie sich dein Körper und deine Psyche verändern und schon gar nicht weißt du, was ein Kind tatsächlich mit deinem Leben macht.

Dein Respekt zeigt also nur, dass du dir der immensen Veränderungen bewusst bist, die du aktuell noch nicht einschätzen kannst.
Ich finde das sehr gesund.

Leider siehst du es richtig, dass es bei mir über diese normale Unsicherheit hinausgeht.

Daher gebe ich dir auch recht, dass ein "drauf ankommen lassen" ein zu hohes Gefahrenpotential in sich birgt. Natürlich kann es passieren, dass sich meine Ängste in Luft auflösen und ich eine Schwangerschaft genieße - aber es kann auch in die andere Richtung gehen und über diese  Option möchte ich am liebsten nicht nachdenken...
Eine Schwangerschaft voller Panik, Angst und Beklemmung möchte ich weder meinem Partner, noch mir und am allerwenigsten einem ungeborenen Baby zumuten.

Gestern hatte ich noch ein 4-stündiges Gespräch mit meinem Mann. Eventuell sind wir den Gründen für meine Angst ein kleines Stückchen näher gekommen.
Und es kristallisiert sich heraus, dass eventuell doch nicht alleine die Schwangerschaft an sich ausschlaggebend für meine Ängste sind.
Ich kann nicht beurteilen, ob wir richtig liegen oder wir uns da völlig in die falsche Richtung bewegen, aber ich schreibe es einfach mal auf:

1. Ich bin ein "Fluchttier". Sowohl im Kino als auch im Restaurant, Konzert, Bus etc. setze ich mich stets so hin, dass ich jederzeit ohne große Probleme den Ort verlassen könnte. Mitten in einer großen Menschenmenge zu sein, ohne den Ausgang recht schnell zu erreichen, bereitet mir ein beklemmendes Gefühl.
-> Angst, da man aus einer Schwangerschaft eben nicht so einfach raus kommt.

2. Ich bin ein "Bauchmensch". Aufregung, Nervosität, Stress schlagen mir sofort auf den Magen. Auf stärkere innere Anspannung reagiere ich mit Würgereizen und Übelkeit.
Es gab Prüfungen, vor denen ich mich übergeben habe. In der Prüfung selbst bin ich allerdings immer sehr ruhig und souverän. Vor sehr aufregenden und wichtigen Ereignissen (egal ob es sich dabei um schöne oder nicht so schöne Ereignisse handelt) kommt kurz vorher die Übelkeit.
-> Angst, da mir eh vieles auf den Magen schlägt. Genau die Region, in der nun mal auch ein Baby wachsen würde.

3. Ich bin eine "Maschine". Mein Körper funktioniert bestens und ich musste mich noch nie großartig mit ihm auseinandersetzen. Hatte bisher noch keine ernsteren Erkrankungen, lag noch nie in meinem Leben im Krankenhaus etc. Mein Körper lief also immer wie eine gut geölte Maschine und hat mich noch nie im Stich gelassen.
Ich musste mich also bisher glücklicherweise nie wirklich mit meinem Körper beschäftigen.
-> Angst, da nun Veränderungen auf den Körper zukommen würden, die diese "Maschine" total aus dem Takt bringen könnten. Auch Angst, dass mein Körper nun vllt doch zeigebn könnte, dass er nicht immer nur "funktioniert". Stichtwort Fehlgeburten, Übelkeit etc.

4.  Ich bin ein "Gewohnheitstier". Ich habe einen tollen Mann, eine große Familie, ich mag meinen Job, wir sind finanziell gut gestellt, wir unternehmen und reisen sehr viel und haben einen riesigen Bekanntenkreis. Bei mir ist also immer was los. Aktuell würde ich sagen, dass ich für ein Kind sehr gerne auf gewisse Dinge verzichten würde. Ich habe so viel erlebt, dass ich auch nicht das Gefühl hätte etwas zu verpassen. Viel eher würde ich sagen, dass man nun nach dem ausgiebigen Lotterleben positiv auf ein Kind schauen kann. Trotzdem kann man seine Gefühle ja nicht steuern.
-> Angst, dass ich mir über die Konsequenzen doch nicht völlig im Klaren bin. Alle sagen, dass ein Kind das größte Glück darstellt und man es nicht bereuen wird - trotzdem ändert sich nun mal ALLES und man weiß vorher nicht, wie gravierend diese Änderungen sein werden.

5. Ich bin ein "Überorganisator". Mein Leben verläuft nach Plan und ziemlich getaktet. Bin immer durchorganisiert und mein Kalender ist unverzichtbar. Ich bin stets pünktlich und wenig spontan. Überraschungen sind nicht wirklich mein Ding.
-> Angst, da ich weder eine Schwangerschaft noch ein Leben mit Kind planen kann.

6. Ich bin ein "Auszeiten-Mensch". Da der Alltag häufig sehr hektisch ist, nehme ich mir sehr bewusst Auszeiten nur für mich. Dann gehe ich spazieren, mache Sport, lese ein gutes Buch, gehe in die Wanne oder haue mich einfach mal 30 Minuten ruhig auf die Couch... Diese Zeiten sind absolut Gold wert und ich tanke extrem auf.
-> Angst, da viele Mütter sagen, sie können noch nicht mal mehr alleine duschen oder auf's Klo gehen.

7. Ich bin eine "Ehefrau". Meinen Mann liebe ich von Herzen. Ich liebe es Zeit mit ihm zu verbringen, mit ihm zu lachen, mit ihm zu reden, mich mit ihm auszutauschen. Ich liebe es seine Freundin und seine Geliebte zu sein. All das möchte ich mir erhalten.
-> Angst, dass man "nur" noch Eltern ist und vieles auf der Strecke bleibt.


Es sind also durchaus viele Ängste und Sorgen dabei, die jetzt nicht rein auf die Schwangerschaft abzielen, sondern auch auf die Zeit danach.

Jetzt kommt Arbeit auf mich als Person und auf uns als Paar zu um dieses aufzuarbeiten.

Der Tipp mich weiter zu informieren und den Austausch mit anderen Schwangeren oder frischgebackenen Mamis zu suchen, werde ich definitiv ebenfalls beherzigen - glücklicherweise gibt es da einige bei uns  
 

Liebe kinderwunschpanik,

gerne und vielen Dank für deine Glückwünsche!

Du hast ja jetzt auch einen recht ausführlichen Text geschrieben, ich versuche mal, auf möglichst alles einzugehen.

Ich finde es gut, dass du die Situation selbst so einschätzt, dass ihr euch nicht einfach so in das “Abenteuer“ Schwangerschaft stürzen solltet und auch, dass du deine Gedanken dazu so offen schreibst. Spontan ist mir gerade das Sprichwort “Einsicht ist der erste Weg zur ‘Besserung‘“ eingefallen. Versteh mich bitte nicht falsch, “Besserung“ stimmt bei dir natürlich nicht so ganz, denn du machst ja nichts falsch! Trotzdem passt der Gedankengang auch ein bisschen auf deine Situation: Du verdrängst deine Gefühle und Ängste nicht, sondern versuchst herauszufinden, woher sie kommen. Das ist auf jeden Fall ein guter erster Schritt!

Auch das lange Gespräch mit deinem Mann scheint dich ja ein Stückchen weitergebracht zu haben und die einzelnen Punkte, die du beschrieben hast, scheinen mir auch recht plausibel und nachvollziehbar (rational) zu sein.

Erst einmal zu den Punkten, die die Zeit nach der Schwangerschaft, also das Leben mit Kind, betreffen:

Zu Punkt 4.) und 5.)
Ich denke, dass du damit soweit Recht hast, dass man vorher gar nicht wirklich dazu in der Lage ist, das ganze “Ausmaß“ der Veränderungen, die ein Kind mit sich bringt, zu erfassen. Genauso kann man aber vorher auch nicht einschätzen, was genau die Veränderungen sein werden, wenn man einen neuen Job in einer anderen Stadt annimmt, wenn man sich entschließt ein Haus zu kaufen oder zu bauen, wenn man sich ein Haustier nach Hause holt, ... Mit einem Kind ist das sicher noch einmal etwas anderes, aber darauf muss man eben gefasst sein, dass dann nicht mehr alles nach Plan läuft und dass manche unvorhergesehene Veränderung auf einen zukommt. Man nicht mehr spontan abends weggehen, wenn Freunde unangekündigt vor der Tür stehen, bekommt vielleicht von der halben Geburtstagsfeier der Mutter nichts mit, weil man sein Kind beruhigen muss, man kann nicht mehr mit den Freunden in den (Party-)Urlaub fahren oder bestimmte Tagesausflüge mitmachen, weil sie nicht “kindgerecht“ wären und man dann dort auch nicht die ganze Zeit alleine mit Kind rumsitzen will und man muss vielleicht in eine größere Wohnung oder ein Haus ziehen, weil der Platz nicht mehr reicht, ...

All das sind Veränderungen, mit denen man dann evtl. konfrontiert werden wird. Das ist vielleicht auf den ersten Blick schade (z.B. beim Urlaub mit den Freunden), aber auf den zweiten ist das alles auch keine Katastrophe Vorausgesetzt man will wirklich ein Kind / Kinder. Ich weiß, das sagt sich immer so einfach, aber wenn es wirklich dein persönlicher Wunsch ist, Kinder zu haben, dann wirst du über diese Veränderungen und “Einschränkungen“ auch hinwegsehen können, da bin ich mir sicher. Nur musst du dir vorher auf jeden Fall im Klaren darüber sein – aber das bist du ja! – und dich auch bewusst dafür entscheiden, ob du mit diesen Veränderungen – auch den unvorhersehbaren – leben kannst.

Zu Punkt 6.)
Auszeiten sind, denke ich, auch noch mit Kind möglichen. Sie müssen dann eben nur besser geplant werden und sind eben nicht mehr so spontan möglich. Aber du schreibst ja, dass Organisation sowieso dein Ding ist also dürfte es ja eigentlich kein Problem für dich sein, dir Auszeiten einzuplanen, in denen einmal jemand anders auf dein Kind aufpasst – z.B. dein Mann, deine Eltern oder Schwiegereltern, Geschwister, Freunde, ... Irgendwer findet sich da schon.

Zu Punkt 7.)
Das sehe ich genauso wie bei Punkt 6.) Ihr könnt ja am Anfang mal schauen, obs irgendwie von selbst klappt, dass ihr ab und zu mal Zeit für euch habt, aber wenn nicht, dann plant Zeit zu zweit einfach fest ein. Oma und Opa freuen sich doch bestimmt, wenn sie ab und zu mal auf ihr Enkelkind aufpassen dürfen. (oder auch Tanten, Onkel oder Freunde)

Allgemein denke ich, dass deine Ängste und die “Probleme“ nach der Schwangerschaft nicht sonderlich groß sind und mit ein bisschen Organisation gut in den Griff zu bekommen sind.
Jetzt noch zu den Punkten, die sich auf Ängste während der Schwangerschaft beziehen.

Zu Punkt 1.), 2.), 3.)und 5.)
Das klingt bei allen 4 Punkten so, als wolltest du immer die Kontrolle über alles haben und hast vor allem Unbekannten erst einmal Angst, bis du genau siehst, was da auf dich zukommt, bis du die Situation also (ein bisschen besser) einschätzen kannst (vgl. die Situation mit den Prüfungen). Während einer Schwangerschaft ist nicht alles vorhersehbar, vieles unbekannt und man muss die Kontrolle ein Stück weit abgeben, das stimmt.

Vielleicht würden dir, was das betrifft, ja z.B. Entspannungstechniken helfen. Meditation, Yoga oder verschiedene Atemübungen wären, denke ich, auch noch ganz gute Möglichkeiten, die Angst vor dem “Unbekannten“ ein bisschen in den Griff zu bekommen und einfach ein wenig ruhiger und gelassener zu werden.

Damit kannst du auch gut jetzt schon beginnen, bevor du überhaupt in der Situation bist, schwanger zu sein. So kannst du schon vorher deine Ängste Stück für Stück abbauen.

Aber vor allem Atemübungen kannst du auch im “Akutfall“, wenn dich Angst während der Schwangerschaft einmal überfallen sollte, ganz leicht und unauffällig überall anwenden, um dich einfach wieder ein bisschen zu beruhigen.

Allgemein bin ich also, nach deiner 2ten Schilderung der Ängste, der Meinung, dass sie doch nicht ganz so irrational sind, wie gedacht. Das bedeutet zwar erstmal, dass sie natürlich “real“ und nicht grundlos vorhanden sind, aber andererseits heißt das auch, dass sie greifbar und somit “bekämpfbar“ sind.

So, ich hoffe, ich bin jetzt auf alle wichtigen Punkte eingegangen und konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Allerdings bin ich natürlich kein Profi... aber ich würde es, denke ich, erst einmal mit viel Reden (z.B. mit deinem Mann (wie du es ja auch schon gemacht hast), mit einer guten Freundin, mit anderen Schwangeren, ...) und mit irgendwas in die Richtung Entspannungstechniken, Meditation, usw.
Wenn du allerdings von vornherein schon sagst, das ist nichts für dich, oder du nach einiger Zeit feststellst, dass es nicht besser wird, dann solltest du vielleicht wirklich noch mit einem Fachmann über deine Ängste und Sorgen sprechen, der hat dann bestimmt noch andere Tipps für dich.

Alles Liebe

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22. Februar 2017 um 15:58

Ich hatte immer Angst vor einer Ss, bin jetzt in der 16. Woche und es hat sich bestätigt. Ich hasse es regelrecht, schwanger zu sein, nur die Tatsache, dass es vorbei geht, die tröstet mich. Bin nebenbei in psychologischer Behandlung und die Chance ist groß, dass ich keine Bindung zu dem Knirps aufbauen kann die erste Zeit.

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23. Juli 2017 um 20:17
In Antwort auf kinderwunschpanik

Liebe Community,

ich habe mich extra hier angemeldet um mein Problem zu schildern.

Eckdaten: Weiblich, 26 Jahre, seit 5 Jahren in einer glücklichen Beziehung und seit letztem Jahr verheiratet  

Seit ca. einem halben Jahr haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch. 

Der Wunsch ist stark und wir würden uns freuen, wenn ein Kind unser Leben bereichern würde und wir ihm eine Familie sein können.

Wir haben eine harmonische Ehe und es gibt keine weiteren gravierenden Sorgen oder Nöte. Der übliche Rahmen - Jobsicherheit, finanzieller Hintergrund, häusliche Situation - alles ist bestens in Ordnung. 

Aktuell blockiert mich aber panische, diffuse Angst vor einer Schwangerschaft an sich.

Vor dem Gefühl, dass etwas "Fremdes" in mir wächst, vor der verlorenen Kontrolle über meinen Körper. 
Vor etwaigen Kindsbewegungen in mir. 
Vor der Unplanbarkeit der Ereignisse während der Schwangerschaft. Vor den hormonellen Veränderungen.
Vor starker Übelkeit.
Davor, dass ich das Kind in mir nicht annehmen könnte. 
Davor, dass es immer ein Fremdkörper bleibt. 

Ich könnte noch diverse weitere Gründe aufzählen, die sich aber alle ausschließlich um die Schwangerschaft und nie um das Thema "Leben mit Kind" drehen. 

Wenn ich jetzt daran denke ein Baby in mir zu haben, kriege ich ein diffuses Bauchschmerzgefühl, fange an zu schwitzen und werde extrem nervös. 
Ich fühle mich dann so panisch, dass ich glaube, ich werde nie schwanger sein können. 

Meine größte Sorge wäre es, schwanger zu sein und diesen panikartigen Zustand noch zu verschlimmern. Ich weiß nicht ob ich das 9 Monate durchhalten würde ohne psychischen Schaden zu nehmen. Im schlimmsten Falle würde ich die Schwangerschaft so unaushaltbar finden, dass ich nur noch möchte, dass sie endet. 

Aktuell kann ich mir nicht wirklich erklären woher diese Ängste kommen. Und ich bin in einem absoluten Zwiespalt. 
Kinderwunsch auf der einen Seite, Angst auf der anderen Seite. 

Ich schäme mich dafür und finde meine Gedankenspirale selbst so erschreckend. 
Kinder kriegen ist eine unglaublich natürliche Sache und mir bereitet sie unfassbare Bauchschmerzen obwohl ich so gern ein Kind mit meinem Mann hätte. 

Könnt ihr mir gegebenenfalls weiterhelfen?
Oder mir einen Tipp geben, wie ich dieses Problem in den Griff bekomme?
Oder einfach Denkanstöße geben?

Ich selbst komme mit meinen Gedanken nicht wirklich weiter, ich finde keinen Grund für diese Ängste und habe keine Idee sie loszuwerden  

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Gruß
Eure "kinderwunschpanik" 

Hallo. 
Ich habe gerade deinen Beitrag gefunden.
Mich würde interessieren wie es dir geht ?
Ich hab das gleiche  empfinden wie du.
wäre schön was von dir  zu hören. 

Schöne grüße Katrin 

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17. Oktober 2017 um 20:33
In Antwort auf kinderwunschpanik

Liebe Community,

ich habe mich extra hier angemeldet um mein Problem zu schildern.

Eckdaten: Weiblich, 26 Jahre, seit 5 Jahren in einer glücklichen Beziehung und seit letztem Jahr verheiratet  

Seit ca. einem halben Jahr haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch. 

Der Wunsch ist stark und wir würden uns freuen, wenn ein Kind unser Leben bereichern würde und wir ihm eine Familie sein können.

Wir haben eine harmonische Ehe und es gibt keine weiteren gravierenden Sorgen oder Nöte. Der übliche Rahmen - Jobsicherheit, finanzieller Hintergrund, häusliche Situation - alles ist bestens in Ordnung. 

Aktuell blockiert mich aber panische, diffuse Angst vor einer Schwangerschaft an sich.

Vor dem Gefühl, dass etwas "Fremdes" in mir wächst, vor der verlorenen Kontrolle über meinen Körper. 
Vor etwaigen Kindsbewegungen in mir. 
Vor der Unplanbarkeit der Ereignisse während der Schwangerschaft. Vor den hormonellen Veränderungen.
Vor starker Übelkeit.
Davor, dass ich das Kind in mir nicht annehmen könnte. 
Davor, dass es immer ein Fremdkörper bleibt. 

Ich könnte noch diverse weitere Gründe aufzählen, die sich aber alle ausschließlich um die Schwangerschaft und nie um das Thema "Leben mit Kind" drehen. 

Wenn ich jetzt daran denke ein Baby in mir zu haben, kriege ich ein diffuses Bauchschmerzgefühl, fange an zu schwitzen und werde extrem nervös. 
Ich fühle mich dann so panisch, dass ich glaube, ich werde nie schwanger sein können. 

Meine größte Sorge wäre es, schwanger zu sein und diesen panikartigen Zustand noch zu verschlimmern. Ich weiß nicht ob ich das 9 Monate durchhalten würde ohne psychischen Schaden zu nehmen. Im schlimmsten Falle würde ich die Schwangerschaft so unaushaltbar finden, dass ich nur noch möchte, dass sie endet. 

Aktuell kann ich mir nicht wirklich erklären woher diese Ängste kommen. Und ich bin in einem absoluten Zwiespalt. 
Kinderwunsch auf der einen Seite, Angst auf der anderen Seite. 

Ich schäme mich dafür und finde meine Gedankenspirale selbst so erschreckend. 
Kinder kriegen ist eine unglaublich natürliche Sache und mir bereitet sie unfassbare Bauchschmerzen obwohl ich so gern ein Kind mit meinem Mann hätte. 

Könnt ihr mir gegebenenfalls weiterhelfen?
Oder mir einen Tipp geben, wie ich dieses Problem in den Griff bekomme?
Oder einfach Denkanstöße geben?

Ich selbst komme mit meinen Gedanken nicht wirklich weiter, ich finde keinen Grund für diese Ängste und habe keine Idee sie loszuwerden  

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Gruß
Eure "kinderwunschpanik" 

Hallo,

du sprichst genau mein momentanes Gefühlsleben an! Ich habe ganz genau die selben Gedanken/ Gefühle! 
Ich lebe seit 4 Jahren in einer glücklichen Beziehung. Mein Leben ist super und ich bin sehr glücklich im Job sowie im Privatleben. Nächstes Jahr wollen wir heiraten. Und so langsam entwickelt sich bei uns beiden ein Kinderwunsch. Sobald ich nur daran denke, empfinde ich einfach verwirrende Gefühle die ich mir nicht erklären kann. Ich empfinde große Angst die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren. Ich wünsche mir schon eine Familie mit Kindern. Habe aber zu große Angst nicht in die Mutterrolle einfinden zu können.

Ich bin "erleichtert" das es noch andere gibt die ähnlich denken/ fühlen. Wie sieht es mittlerweile bei dir aus? Hat sich schon etwas verändert?

Viele Grüße 

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5. Mai um 19:51
In Antwort auf kinderwunschpanik

Liebe Community,

ich habe mich extra hier angemeldet um mein Problem zu schildern.

Eckdaten: Weiblich, 26 Jahre, seit 5 Jahren in einer glücklichen Beziehung und seit letztem Jahr verheiratet  

Seit ca. einem halben Jahr haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch. 

Der Wunsch ist stark und wir würden uns freuen, wenn ein Kind unser Leben bereichern würde und wir ihm eine Familie sein können.

Wir haben eine harmonische Ehe und es gibt keine weiteren gravierenden Sorgen oder Nöte. Der übliche Rahmen - Jobsicherheit, finanzieller Hintergrund, häusliche Situation - alles ist bestens in Ordnung. 

Aktuell blockiert mich aber panische, diffuse Angst vor einer Schwangerschaft an sich.

Vor dem Gefühl, dass etwas "Fremdes" in mir wächst, vor der verlorenen Kontrolle über meinen Körper. 
Vor etwaigen Kindsbewegungen in mir. 
Vor der Unplanbarkeit der Ereignisse während der Schwangerschaft. Vor den hormonellen Veränderungen.
Vor starker Übelkeit.
Davor, dass ich das Kind in mir nicht annehmen könnte. 
Davor, dass es immer ein Fremdkörper bleibt. 

Ich könnte noch diverse weitere Gründe aufzählen, die sich aber alle ausschließlich um die Schwangerschaft und nie um das Thema "Leben mit Kind" drehen. 

Wenn ich jetzt daran denke ein Baby in mir zu haben, kriege ich ein diffuses Bauchschmerzgefühl, fange an zu schwitzen und werde extrem nervös. 
Ich fühle mich dann so panisch, dass ich glaube, ich werde nie schwanger sein können. 

Meine größte Sorge wäre es, schwanger zu sein und diesen panikartigen Zustand noch zu verschlimmern. Ich weiß nicht ob ich das 9 Monate durchhalten würde ohne psychischen Schaden zu nehmen. Im schlimmsten Falle würde ich die Schwangerschaft so unaushaltbar finden, dass ich nur noch möchte, dass sie endet. 

Aktuell kann ich mir nicht wirklich erklären woher diese Ängste kommen. Und ich bin in einem absoluten Zwiespalt. 
Kinderwunsch auf der einen Seite, Angst auf der anderen Seite. 

Ich schäme mich dafür und finde meine Gedankenspirale selbst so erschreckend. 
Kinder kriegen ist eine unglaublich natürliche Sache und mir bereitet sie unfassbare Bauchschmerzen obwohl ich so gern ein Kind mit meinem Mann hätte. 

Könnt ihr mir gegebenenfalls weiterhelfen?
Oder mir einen Tipp geben, wie ich dieses Problem in den Griff bekomme?
Oder einfach Denkanstöße geben?

Ich selbst komme mit meinen Gedanken nicht wirklich weiter, ich finde keinen Grund für diese Ängste und habe keine Idee sie loszuwerden  

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Gruß
Eure "kinderwunschpanik" 

Hallo,

auf der Suche nach Hilfe bin ich auf das Forum hier gestoßen. Mir geht es genauso wie dir. 

Mein Mann und ich sind glücklich verheiratet und alles zwischen uns passt ein Kind wäre sozusagen perfekt. Leider habe ich das Problem wie du.

Ich leide seit Jahren unter Panikattacken ich bekomme schon Scweißausbrüche und herzrasen wenn ich darüber rede. Mir tut bei dieser ganzen Sache mein Mann auch soo leid der auch nichts dafür kann.

Wie geht ihr damit um konntest du dich inzwischen überwinden 

Vg

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