Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Kinderwunsch und Schwierigkeiten aus der Sicht eines Mannes mit Azoospermie und schlechten Hormonwerten

Kinderwunsch und Schwierigkeiten aus der Sicht eines Mannes mit Azoospermie und schlechten Hormonwerten

10. Juli um 12:43

Hallo liebe Frauen

Ich, männlich 33 Jahre möchte kurz meine Geschichte erzählen, und hoffe, hier irgendwo Rat und Hilfe zu bekommen. Gleichzeitig möchte ich nicht verjagt oder mit Beschuldigungen konfrontiert werden. Danke!

Vor einigen Jahren habe ich meine jetzige Freundin kennen gelernt.
Es ist im Großen und Ganzen eine harmonische Beziehung.
In Ihrem Verwandten- und Freundeskreis bekommen viele nach der Reihe Kinder, und so hat auch Sie einen ausgeprägten Kinderwunsch, obwohl Sie eine Endometriose Grad IV hat.

Bei den ersten Treffen mit meiner Freundin vor Jahren, habe ich sie davon in Kenntnis gesetzt, dass es bei mir Probleme gibt und ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Kinder zeugen kann.

Das wurde so zur Kenntnis genommen und über all die Jahre hin mehr oder weniger das Leben genossen.

Da in Ihrem Umfeld viele Kinder bekommen haben, stichelt sie auch rum und will alles erdenklich mögliche versuchen, damit man Kinder bekommt.

Ich muss kurz dazu sagen, dass ich die Diagnose von meinen Urologen hingeklatscht bekommen habe und mehr oder weniger "alleine" gelassen wurde. Ich möchte jetzt nicht in Selbstmitleid verfallen, aber es ist halt so wie es ist und ich habe das zur Kenntnis genommen und bei mir war der Kinderwunsch ABGESCHLOSSEN, weil von sämtlichen Seiten ich zu hören bekommen habe, das wird schwierig.

Ich will Kindern was bieten können und nicht zu den Eltern gehören, die nur Kinder in die Welt setzen, damit sie nichts arbeiten brauchen, und Ihre Kinder vorm Fernseher/Handy/Tablet sitzen und sich selbst überlassen - zu der Sparte Eltern (ich kenne einige davon) will ich nicht gehören!

Über all die Jahre habe ich zwischenzeitlich mehrere Spermiogramme gemacht.
Bei jedem (!) Spermiogramm wurde die Diagnose Azoospermie gestellt, also keine Samen im Ejakulat.

Ich hatte schon mal einen gutartigen Hodentumor, der operativ entfernt wurde, und seitdem plagen mich ziehende Schmerzen in "dem" Bereich. Dann wird wieder Ultraschall gemacht und alles stellt sich als in Ordnung dar, nur das diese ziehenden Schmerzen auch von der OP kommen, von damals (Wetterfühligkeit). Das habe ich so im Schnitt 3-4 x im Jahr und das nervt und macht natürlich Angst wenn da "unten" wieder was zieht.

Warum ich Azoospermie - keine Ahnung. Wahrscheinlich weil ich eine Frühgeburt war oder k.A.

Zudem ist das Hodenvolumen "klein" und die üblichen Hormonuntersuchungen lieferten jedesmal eine Erhöhung von FSH & LH zu Tage. Zuletzt waren die Werte FSH: 37 mU/ml (statt 1,5-12,4) und LH: 17 mU/ml (statt 1,7-8,6), also massiv erhöht und es wurden auch schon etliche Blutkontrollen veranlasst und jedesmal sind eben FSH & LH erhöht, was auf einen Hodenschaden hinweist. Prolactin ist normal und Testosteron ist "noch" normal.

Der Kinderwunsch meiner Freundin belastet unsere Beziehung weil ich nicht unbedingt gerne da "unten" biopsieren lassen will, weil ich wieder Angst vor den Schmerzen haben, wenns eh schon zieht durch die Narben der Tumor-OP.

Aus dem Internet habe ich erfahren, durch Selbststudium dass erhöhte FSH und LH Werte zwar eine erfolgreiche TESE/MESA nicht unbedingt ausschließen, aber es schwierig wird, dass das erfolgreich von Statten geht. Ausserdem ist meine persönliche Einschätzung, dass die Kinderwunschkliniken auch sehr auf Gewinn und Profit orientiert sind und natürlich sagen werden, ja wir untersuchen, ja sie haben Chancen (obwohl diese Minimalst sind), nur um Profit zu erzielen, oder aber dem Kinderwunsch-Paar gut zuzureden.

Weiters sei natürlich zu erwähnen, dass meine Freundin Endometriose Grad 4 hat, diese zwar operiert wurde, aber auch von dem her schon mal eingeschränkt ist.

Wer kann mir helfen und seine Erfahrungen bzw. Meinungen mitteilen.

Bei Azoospermie ist ja auf natürlicher Art und Weise (ohne Kondom, ohne Pille) eine Schwangerschaft unmöglich, nicht wahr?

Ich möchte mich nicht aufschneiden lassen, wenn eh die Chancen schlecht sind.

Aber diese in regelmäßigen Abständen stichelnden Sätze und Drang zum Arzt zu gehen sind beziehungsbelastend, zudem ich ihr beim Zusammenkommen gesagt habe und das offen auf den Tisch gelegt habe, dass es bei mir schlecht aussieht und natürlich kennt sie die schriftichen Befunde auch schon einige Jahre.

Andererseits verstehe ich den Wunsch einer Frau Kinder zu haben, aber ich finde, dass wir uns halt gefunden haben, dh. sie Endometriose, ich Azoospermie. Das muss doch einen Grund haben und es so annehmen, wie es nun mal ist.

Adoption und Fremdsperma schließe ich "eher" aus.

Hat wer von euch eine ähnliche Geschichte oder kennt wen, der ähnliches erlebt hat?

Insbesondere mit erhöhten Hormonwerten FSH & LH in Verbindung mit der Biopsie?

Ganz liebe Grüße und Danke im Voraus für die Antworten.

Mehr lesen

13. Juli um 16:33

Ich pushe meinen Beitrag hoch und würde mich über Comments freuen. Danke!

Gefällt mir

21. Juli um 15:40

Weil ich ein MANN bin, gibts wahrscheinlich keine Antworten? Oder? lg

Gefällt mir

21. Juli um 18:12

ich sagte doch, für mich ist die Sache erledigt, weil ich "damals" schon mich damit abgefunden habe.

Gefällt mir

21. Juli um 20:06

Was willst du mir damit sagen, claudia0084?

Gefällt mir

21. Juli um 20:53
In Antwort auf versuchskanditat

Was willst du mir damit sagen, claudia0084?

dass es ueber kurz oder lang evt auf eine Trennung auslaufen wird.

Kinderwunsch ja oder nein ist so elementar für eine Beziehung, da muss es passen.

Tut mir leid, etwas anderes kann ich Dir nicht antworten

Gefällt mir

21. Juli um 21:37
In Antwort auf apolline122211

dass es ueber kurz oder lang evt auf eine Trennung auslaufen wird.

Kinderwunsch ja oder nein ist so elementar für eine Beziehung, da muss es passen.

Tut mir leid, etwas anderes kann ich Dir nicht antworten

Dann bitte lies dir meinen Beitrag noch mal durch, von Anfang an mit offenen Karten gespielt!

Gefällt mir

22. Juli um 11:55

Auch wenn du am Anfang der Beziehung klar gesagt hast das du keine Kinder willst/bzw diese nicht in Frage kommen und das für deine Partnerin kein Problem war,hat sich ihre Meinung dazu geändert. Das kann eben passieren. Hier gibt es nur zwei Optionen =1. du überdenkst deine Sichtweise und ihr setzt alle Hebel in Bewegung oder 2. Ihr trennt euch (da in diesem Punkt kein Kompromiss  möglich ist,auf lange Sicht wird daher einer unglücklich werden).Ich kenne mich mit diesem Thema nicht gut genug  aus um "Tipps"im medizinischen Bereich zu geben.Verhütet ihr aktuell?die einzige Erfahrung die ich im eigenen Bekanntenkreis mitbekommen habe ist=man sollte vllt nicht nur auf die Prognosen der Ärzte hören. Bei einem mir bekannten Paar hat es,trotz vohergesagter Unfruchtbarkeit ihrerseits,trotzdem schnell geklappt mit dem schwanger werden. Ich wünsche euch alles Gute!

2 LikesGefällt mir

22. Juli um 15:22

Aktuell wird nicht verhütet. Was auch wieder so eine Frage ist, da könnte man ja quasi zu jedem , der öfter die Diagnose Azoospermie bekommen hat, sagen, dass ohne Verhütung eh nix passiert, weil eine mehrmals festgestellte Azoospermie es ausschließt auf natürlicher Art und Weise Kinder zu bekommen...

Gefällt mir

29. Juli um 8:31

Sorry, dass ich wieder nerve, aber gibts keine die ein ähnliches Schicksal haben bzw. einen ähnlichen Fall?

Gefällt mir

29. Juli um 9:28

Der Ehrliche ist der Dumme.

Gefällt mir

29. Juli um 22:19

Hallo,

Ich kann dir zwar keine Beziehungstipps geben, aber mein Mann und ich bestreiten gerade deinen besagten weg. 
Er hat auch Azoospermie - Grund unbekannt. 
Eine Kinderwunsch klinik kann dir nicht viel helfen die sind eher auf die Frauen spezialisiert und werden dann die künstliche Befruchtung durchführen. Männer schicken sie i.d.R. gleich weiter.
Mach doch einfach mal einen Termin bei einem Spezialisten aus, die auf männliche Fruchtbarkeitsstörung spezialisiert sind?! 
Normale Urologen kannst du eigtl hierbei vergessen....
Im großen und ganzen denke ich, dass wenn nicht einer "nachgibt" die Beziehung früher oder später kaputt geht. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist für eine Frau schon schwer zu ertragen wenn man nicht alles mögliche versucht hat

Gefällt mir

2. Oktober um 1:29
In Antwort auf versuchskanditat

Hallo liebe Frauen

Ich, männlich 33 Jahre möchte kurz meine Geschichte erzählen, und hoffe, hier irgendwo Rat und Hilfe zu bekommen. Gleichzeitig möchte ich nicht verjagt oder mit Beschuldigungen konfrontiert werden. Danke!

Vor einigen Jahren habe ich meine jetzige Freundin kennen gelernt.
Es ist im Großen und Ganzen eine harmonische Beziehung.
In Ihrem Verwandten- und Freundeskreis bekommen viele nach der Reihe Kinder, und so hat auch Sie einen ausgeprägten Kinderwunsch, obwohl Sie eine Endometriose Grad IV hat.

Bei den ersten Treffen mit meiner Freundin vor Jahren, habe ich sie davon in Kenntnis gesetzt, dass es bei mir Probleme gibt und ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Kinder zeugen kann.

Das wurde so zur Kenntnis genommen und über all die Jahre hin mehr oder weniger das Leben genossen.

Da in Ihrem Umfeld viele Kinder bekommen haben, stichelt sie auch rum und will alles erdenklich mögliche versuchen, damit man Kinder bekommt.

Ich muss kurz dazu sagen, dass ich die Diagnose von meinen Urologen hingeklatscht bekommen habe und mehr oder weniger "alleine" gelassen wurde. Ich möchte jetzt nicht in Selbstmitleid verfallen, aber es ist halt so wie es ist und ich habe das zur Kenntnis genommen und bei mir war der Kinderwunsch ABGESCHLOSSEN, weil von sämtlichen Seiten ich zu hören bekommen habe, das wird schwierig. 

Ich will Kindern was bieten können und nicht zu den Eltern gehören, die nur Kinder in die Welt setzen, damit sie nichts arbeiten brauchen, und Ihre Kinder vorm Fernseher/Handy/Tablet sitzen und sich selbst überlassen - zu der Sparte Eltern (ich kenne einige davon) will ich nicht gehören!

Über all die Jahre habe ich zwischenzeitlich mehrere Spermiogramme gemacht.
Bei jedem (!) Spermiogramm wurde die Diagnose Azoospermie gestellt, also keine Samen im Ejakulat.

Ich hatte schon mal einen gutartigen Hodentumor, der operativ entfernt wurde, und seitdem plagen mich ziehende Schmerzen in "dem" Bereich. Dann wird wieder Ultraschall gemacht und alles stellt sich als in Ordnung dar, nur das diese ziehenden Schmerzen auch von der OP kommen, von damals (Wetterfühligkeit). Das habe ich so im Schnitt 3-4 x im Jahr und das nervt und macht natürlich Angst wenn da "unten" wieder was zieht.

Warum ich Azoospermie - keine Ahnung. Wahrscheinlich weil ich eine Frühgeburt war oder k.A.

Zudem ist das Hodenvolumen "klein" und die üblichen Hormonuntersuchungen lieferten jedesmal eine Erhöhung von FSH & LH zu Tage. Zuletzt waren die Werte FSH: 37 mU/ml (statt 1,5-12,4) und LH: 17 mU/ml (statt 1,7-8,6), also massiv erhöht und es wurden auch schon etliche Blutkontrollen veranlasst und jedesmal sind eben FSH & LH erhöht, was auf einen Hodenschaden hinweist. Prolactin ist normal und Testosteron ist "noch" normal.

Der Kinderwunsch meiner Freundin belastet unsere Beziehung weil ich nicht unbedingt gerne da "unten" biopsieren lassen will, weil ich wieder Angst vor den Schmerzen haben, wenns eh schon zieht durch die Narben der Tumor-OP. 

Aus dem Internet habe ich erfahren, durch Selbststudium dass erhöhte FSH und LH Werte zwar eine erfolgreiche TESE/MESA nicht unbedingt ausschließen, aber es schwierig wird, dass das erfolgreich von Statten geht. Ausserdem ist meine persönliche Einschätzung, dass die Kinderwunschkliniken auch sehr auf Gewinn und Profit orientiert sind und natürlich sagen werden, ja wir untersuchen, ja sie haben Chancen (obwohl diese Minimalst sind), nur um Profit zu erzielen, oder aber dem Kinderwunsch-Paar gut zuzureden.

Weiters sei natürlich zu erwähnen, dass meine Freundin Endometriose Grad 4 hat, diese zwar operiert wurde, aber auch von dem her schon mal eingeschränkt ist.

Wer kann mir helfen und seine Erfahrungen bzw. Meinungen mitteilen.

Bei Azoospermie ist ja auf natürlicher Art und Weise (ohne Kondom, ohne Pille) eine Schwangerschaft unmöglich, nicht wahr?

Ich möchte mich nicht aufschneiden lassen, wenn eh die Chancen schlecht sind.

Aber diese in regelmäßigen Abständen stichelnden Sätze und Drang zum Arzt zu gehen sind beziehungsbelastend, zudem ich ihr beim Zusammenkommen gesagt habe und das offen auf den Tisch gelegt habe, dass es bei mir schlecht aussieht und natürlich kennt sie die schriftichen Befunde auch schon einige Jahre.

Andererseits verstehe ich den Wunsch einer Frau Kinder zu haben, aber ich finde, dass wir uns halt gefunden haben, dh. sie Endometriose, ich Azoospermie. Das muss doch einen Grund haben und es so annehmen, wie es nun mal ist. 

Adoption und Fremdsperma schließe ich "eher" aus.

Hat wer von euch eine ähnliche Geschichte oder kennt wen, der ähnliches erlebt hat?

Insbesondere mit erhöhten Hormonwerten FSH & LH in Verbindung mit der Biopsie?

Ganz liebe Grüße und Danke im Voraus für die Antworten.

 

Anfang Sommer vor einem Jahr hat mein Bruder dieselbe Diagnose erhalten wie ihr. Er hat dann mit seiner Frau an der Ernährung geachtet, Folio-Tabletten und mehr Zink, Selen, Vitamin E etc. über die Nahrung, also hier keine Tabletten. Im Juni beim 2. SG hatte er schon OAT 3 mit 10 unbeweglichen Spermien. Immernoch TESE-Kandidat aber immerhin wird produziert. Organisch ist alles ok und auch die Hormonwerte sind super. Seit 2 Wochen gibt es noch zusätzlich 2x am Tag Maca-Pulver. Kann nicht schaden. Anfang November wird ein 3. SG mit verlängerter Karenzzeit gemacht. Vielleicht mit Kryokonservierung, falls etwas gefunden wird.
Euer Ergebnis ist noch sehr frisch. Da ist noch alles offen. Könnt ihr den Absetzversuch schon jetzt starten, oder müsst ihr damit auch warten? Mit der Ernährung kann man auch viel unterstützen, allerdings macht das wahrscheinlich erst Sinn, wenn das Testosteron wegfällt, aber es schadet vielleicht nicht schon mal ein wenig darüber zu lesen. Zu den ganzen Pillen, die es für die Fruchtbarkeit des Mannes gibt, hatte aber keiner unserer Ärzte eine gute Meinung.
Ich wünsche dir, dass die Wartezeit schnell vergeht. Ich habe nun auch schon fast 4 Monate irgendwie überlebt. Du schaffst das auch. 
 

Gefällt mir

2. Oktober um 12:01

Hallo,

ich kann dir nur die Geschichte von mir und meinem Freund erzählen. 

Mein Freund hatte vor Jahren immer ziehen in den Hoden, manchmal so schlimm das er während des laufens stehen bleiben musste und sich gekrümmt hat vor schmerzen. nach mehrmaligen Besuchen bei Ärzten und dann letztendlich nach dem Wechsel zu einem ganz jungen neuen Urologen in der Stadt kam die Diagnose Krampfader im Hodensack. 
Diese wurde entfernt und der Urologe sagte das solche Krampfadern sehr das sperma des Mannes beeinträchtigen können. 

Vor über drei Jahren bekam ich die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, dank dem frühzeitigen erkennen und meiner super Frauenärztin war das ganze dann relativ schnell und gut überstanden und es wurde bei der OP beachtet das Kinderwunsch besteht und mir da keine Steine in den Weg gelegt werden.
ab da an war für uns klar, wir möchten unser Wunschkind haben und lieber gleich beginnen bevor wieder iwelche Krankheiten uns den Wunsch verwehren. Da ging das ganze Theater los. 

Ein Jahr lang probiert und es passierte nix, meine FA sagte dann schon das man heutzutage wenn bei beiden partnern alles klappt innerhalb von einem Jahr schwanger wird. War nicht, also gings los mit Untersuchungen bei mir, Bauchspiegelung wegen Verdacht auf Endometriose, durchlässigkeit der Eileiter, Hormonstatus im Blut usw. Alles ok bei mir, also war klar mein Freund ist dran mit den Arztbesuchen. 

1. Spermiogramm Katastrophal er hatte Spermien aber nur 2 Mio und davon 0% beweglich

2. spermiogramm um zu sehen das es keine Ausnahme war die gleiche horrordiagnose

schock pur. Urologe gleich wieder abgecheckt das nirgends eine Krampfader wieder ist, überweisung gegeben ab zur kiwu klinik.

dort angekommen wieder spermiogramm wieder so schlecht. Ihm wurde geraten spezielle vitamintabletten wo eine 3 Monatskur fast 200€ kostet zu machen ansonsten künstliche befruchtung, wodurch wir vom finanziellen part her erst hätten heiraten müssen. 

Dann zuhause erstmal gegoogelt was denn so besonderes in diesen Tabletten sei. Zack Selen, Zink, Folsäure, Vitamin A, B usw. 
wir los in die Drogerie und Apotheke normale Vitaminpräparate gekauft, für 3 Monate, Kosten hierfür nichma 50€.

wieder hingesetzt und nach ähnlichen Leidensfällen gesucht. 

Punkt 1 Sport

bewegung ist das A und O. Dazu immer schön nach dem Sport Eiweißshake (Dazu etwas Maca Wurzel, haben uns viele Sportler als geheimtipp für solche problemchen genannt) für ordentlich Muskeln und „Tinte aufn Füller“

Punkt 2 Ernährung

frühs gabs die Vitaminbombe, es wurde nährstoffreich gekocht und Fastfood vermieden ( klar gabs auch ma ausnahmen)

Punkt 3 Unterhosen

mein Freund trug gern die engen Boxershorts, eng ist nich gut, also schrank auf, enge shorts raus neue luftige, weitgeschnittene Boxershorts rein 

Punkt 4 Baden/Duschen

Baden ab sofort ein no go, zu warme Temperaturen nich gut für die Spermienproduktion. Es wurde nur geduscht aber dann auch nich mit 40 Grad Wassertemperatur sondern einfach nich zu kalt und nicht zu warm. 

Nach den 3 Monaten wieder Termin in der Kiwu (die gingen aber davon aus das mein Freund ihre Präparate in den 3 Monaten genommen hat was ja nich der Fall war)
wieder Spermiogramm:

2% beweglichkeit und von 2 Mio Spermien hoch auf 9Mio!!!! Wahnsinn bekomm ich gleich wieder gänsehaut wenn ich dran denke. Beweglichkeit zwar noch nich das beste aber es ging was. 

Mein Eisprung wurde dann zwei Monate lang ausgelöst was für uns hieß Sex nach Terminplaner. War nich so cool aber naja was macht man nich alles. 
Immernoch nich schwanger wieder Spermiogramm, nur 1% beweglichkeit und jetzt war angeblich das aussehen grottig. Achso davon war sonst nie die rede.

nach einen langen gespräch mit dem arzt wurde uns gesagt wir hätten max eine 1% chance schwanger zu werden und sie würden mit uns nur noch mit einer künstlichen befruchtung weiterarbeiten. Während des Gespräches habe ich mehrmals nachgefragt was denn nun der perfekte Zeitraum wäre zwischen Sex und Eisprung usw. da erzählte er uns das bei solchen fällen man generell 5-6 Tage keinen Sex haben sollte sondern dann erst die 48h vorm Eisprung. 

Da finanziell durch momentanen Hausbau nicht das Geld für die Traumhochzeit da war, verabschiedeten wir uns geknickt von der kiwu klinik und sin heim gefahren. Die Fahrt war grausig, ich hab da im kopf den Kinderwunsch für die nächsten 3-4 Jahre abgeschlossen. 
Den Monat darauf nachdem meine Mens vorbei war sagte mein Freund, pass auf wir halten uns dran 5-6 Tage vor Eisprung kein Sex und dann versuchen wir das mal mit den 48h davor. Er hat weiterhin Sport gemacht usw. 

was soll ich sagen trotz anfänglicher 0% Beweglichkeit, wenig Spermien und am ende von der kiwuklinik diagnostizierten 1% chance überhaupt auf natürlichen weg schwanger zu werden, sitz ich gerade hier, bin im 7.Monat schwanger, der kleine tritt freudig während ich dir diesen riesen Text geschrieben habe. 

Ähnlicher Fall auch bei Bekannten, die haben es auch ohne Präparate geschafft, sie ist nun im 2.Monat.

als mann ist es eine tortur und man muss es wollen sonst isses sinnlos. Ich bin so stolz auf meinen Freund, auch diese ganzen Spermiogramme usw immer zu machen und sein leben dann etwas unzukrempeln, ich zieh den hut vor ihm. 

Wenn du interesse an einem kind hast, dann setz alle hebel in bewegung, wenn nicht dann ist es deiner partnerin gegenüber nicht fair, auch wenn du zum beginn der beziehung mit „offenen Karten“ gespielt hast. 

Lg

Gefällt mir

10. Oktober um 0:49
In Antwort auf versuchskanditat

Hallo liebe Frauen

Ich, männlich 33 Jahre möchte kurz meine Geschichte erzählen, und hoffe, hier irgendwo Rat und Hilfe zu bekommen. Gleichzeitig möchte ich nicht verjagt oder mit Beschuldigungen konfrontiert werden. Danke!

Vor einigen Jahren habe ich meine jetzige Freundin kennen gelernt.
Es ist im Großen und Ganzen eine harmonische Beziehung.
In Ihrem Verwandten- und Freundeskreis bekommen viele nach der Reihe Kinder, und so hat auch Sie einen ausgeprägten Kinderwunsch, obwohl Sie eine Endometriose Grad IV hat.

Bei den ersten Treffen mit meiner Freundin vor Jahren, habe ich sie davon in Kenntnis gesetzt, dass es bei mir Probleme gibt und ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Kinder zeugen kann.

Das wurde so zur Kenntnis genommen und über all die Jahre hin mehr oder weniger das Leben genossen.

Da in Ihrem Umfeld viele Kinder bekommen haben, stichelt sie auch rum und will alles erdenklich mögliche versuchen, damit man Kinder bekommt.

Ich muss kurz dazu sagen, dass ich die Diagnose von meinen Urologen hingeklatscht bekommen habe und mehr oder weniger "alleine" gelassen wurde. Ich möchte jetzt nicht in Selbstmitleid verfallen, aber es ist halt so wie es ist und ich habe das zur Kenntnis genommen und bei mir war der Kinderwunsch ABGESCHLOSSEN, weil von sämtlichen Seiten ich zu hören bekommen habe, das wird schwierig. 

Ich will Kindern was bieten können und nicht zu den Eltern gehören, die nur Kinder in die Welt setzen, damit sie nichts arbeiten brauchen, und Ihre Kinder vorm Fernseher/Handy/Tablet sitzen und sich selbst überlassen - zu der Sparte Eltern (ich kenne einige davon) will ich nicht gehören!

Über all die Jahre habe ich zwischenzeitlich mehrere Spermiogramme gemacht.
Bei jedem (!) Spermiogramm wurde die Diagnose Azoospermie gestellt, also keine Samen im Ejakulat.

Ich hatte schon mal einen gutartigen Hodentumor, der operativ entfernt wurde, und seitdem plagen mich ziehende Schmerzen in "dem" Bereich. Dann wird wieder Ultraschall gemacht und alles stellt sich als in Ordnung dar, nur das diese ziehenden Schmerzen auch von der OP kommen, von damals (Wetterfühligkeit). Das habe ich so im Schnitt 3-4 x im Jahr und das nervt und macht natürlich Angst wenn da "unten" wieder was zieht.

Warum ich Azoospermie - keine Ahnung. Wahrscheinlich weil ich eine Frühgeburt war oder k.A.

Zudem ist das Hodenvolumen "klein" und die üblichen Hormonuntersuchungen lieferten jedesmal eine Erhöhung von FSH & LH zu Tage. Zuletzt waren die Werte FSH: 37 mU/ml (statt 1,5-12,4) und LH: 17 mU/ml (statt 1,7-8,6), also massiv erhöht und es wurden auch schon etliche Blutkontrollen veranlasst und jedesmal sind eben FSH & LH erhöht, was auf einen Hodenschaden hinweist. Prolactin ist normal und Testosteron ist "noch" normal.

Der Kinderwunsch meiner Freundin belastet unsere Beziehung weil ich nicht unbedingt gerne da "unten" biopsieren lassen will, weil ich wieder Angst vor den Schmerzen haben, wenns eh schon zieht durch die Narben der Tumor-OP. 

Aus dem Internet habe ich erfahren, durch Selbststudium dass erhöhte FSH und LH Werte zwar eine erfolgreiche TESE/MESA nicht unbedingt ausschließen, aber es schwierig wird, dass das erfolgreich von Statten geht. Ausserdem ist meine persönliche Einschätzung, dass die Kinderwunschkliniken auch sehr auf Gewinn und Profit orientiert sind und natürlich sagen werden, ja wir untersuchen, ja sie haben Chancen (obwohl diese Minimalst sind), nur um Profit zu erzielen, oder aber dem Kinderwunsch-Paar gut zuzureden.

Weiters sei natürlich zu erwähnen, dass meine Freundin Endometriose Grad 4 hat, diese zwar operiert wurde, aber auch von dem her schon mal eingeschränkt ist.

Wer kann mir helfen und seine Erfahrungen bzw. Meinungen mitteilen.

Bei Azoospermie ist ja auf natürlicher Art und Weise (ohne Kondom, ohne Pille) eine Schwangerschaft unmöglich, nicht wahr?

Ich möchte mich nicht aufschneiden lassen, wenn eh die Chancen schlecht sind.

Aber diese in regelmäßigen Abständen stichelnden Sätze und Drang zum Arzt zu gehen sind beziehungsbelastend, zudem ich ihr beim Zusammenkommen gesagt habe und das offen auf den Tisch gelegt habe, dass es bei mir schlecht aussieht und natürlich kennt sie die schriftichen Befunde auch schon einige Jahre.

Andererseits verstehe ich den Wunsch einer Frau Kinder zu haben, aber ich finde, dass wir uns halt gefunden haben, dh. sie Endometriose, ich Azoospermie. Das muss doch einen Grund haben und es so annehmen, wie es nun mal ist. 

Adoption und Fremdsperma schließe ich "eher" aus.

Hat wer von euch eine ähnliche Geschichte oder kennt wen, der ähnliches erlebt hat?

Insbesondere mit erhöhten Hormonwerten FSH & LH in Verbindung mit der Biopsie?

Ganz liebe Grüße und Danke im Voraus für die Antworten.

 

Bei meinem Mann wurde währen Kiwuuntersuchungen schwere Kryptozoospermie festgestellt. Und bei mir PCO. Nach Aussage unseres Arztes sind wir ein Fall für ICSI Behandlung. In den Spermiogrammen waren immer zwischen 4-13 Spermien mit Kopf oder Schwanzdefekte Spermien vorzufinden. Er steht somit auch kurz vor der Azoospermie. Er hatte erst große Angst vor den Ergebnissen und wollte nie so recht in die KiWu gehen. Er war sehr erstaunt, als er in der Praxis gesehen hat, wie viele Paare dieselbe Probleme haben, wie wir und dass es gar nicht so ungewöhnlich ist, auch ist es kein Grund sich zu schämen, den dafür kann kein betroffener etwas.
Ich kann euren Schock verstehen. Für meinen Mann war dann aber, nachdem er sich mit der Situation angefreundet hat klar, dass er auch eine TESE machen würde, weil er einfach schon immer Kinder wollte. Für ins wäre Spendersamen auch nicht in Frage gekommen. Dafür haben wir als Plan B Adoption, falls unsere Kryos nicht aufwachen oder meine Zyklen weiterhin schlecht bleiben. Wir hatten 1 mal das große Glück und haben eine wundervolle Tochter. Der Weg war schwer. Es ist uns sogar so wichtig, dass wir wieder in die Kiwu gehen werden. Mein Mann meint schon jetzt, er würde die TESE machen, wenn er nun muss.
Überlegt es euch einfach und kommt mal über den Schock Hinweg. Könnt ihr darauf verzichten? Ich weiss, für Männer ist es ein dermaßen großer Schritt. Aber auch bei deiner Frau wird die ICSI nicht einfach werden. Es muss ein gemeinsamer Wunsch da sein und beide an einem Strang ziehen. Für uns war Familie schon immer das wichtigste und größte, daher haben wir uns gemeinsam auf diesen Weg begeben. LG
 

Gefällt mir

Gestern um 0:46
In Antwort auf versuchskanditat

Hallo liebe Frauen

Ich, männlich 33 Jahre möchte kurz meine Geschichte erzählen, und hoffe, hier irgendwo Rat und Hilfe zu bekommen. Gleichzeitig möchte ich nicht verjagt oder mit Beschuldigungen konfrontiert werden. Danke!

Vor einigen Jahren habe ich meine jetzige Freundin kennen gelernt.
Es ist im Großen und Ganzen eine harmonische Beziehung.
In Ihrem Verwandten- und Freundeskreis bekommen viele nach der Reihe Kinder, und so hat auch Sie einen ausgeprägten Kinderwunsch, obwohl Sie eine Endometriose Grad IV hat.

Bei den ersten Treffen mit meiner Freundin vor Jahren, habe ich sie davon in Kenntnis gesetzt, dass es bei mir Probleme gibt und ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Kinder zeugen kann.

Das wurde so zur Kenntnis genommen und über all die Jahre hin mehr oder weniger das Leben genossen.

Da in Ihrem Umfeld viele Kinder bekommen haben, stichelt sie auch rum und will alles erdenklich mögliche versuchen, damit man Kinder bekommt.

Ich muss kurz dazu sagen, dass ich die Diagnose von meinen Urologen hingeklatscht bekommen habe und mehr oder weniger "alleine" gelassen wurde. Ich möchte jetzt nicht in Selbstmitleid verfallen, aber es ist halt so wie es ist und ich habe das zur Kenntnis genommen und bei mir war der Kinderwunsch ABGESCHLOSSEN, weil von sämtlichen Seiten ich zu hören bekommen habe, das wird schwierig. 

Ich will Kindern was bieten können und nicht zu den Eltern gehören, die nur Kinder in die Welt setzen, damit sie nichts arbeiten brauchen, und Ihre Kinder vorm Fernseher/Handy/Tablet sitzen und sich selbst überlassen - zu der Sparte Eltern (ich kenne einige davon) will ich nicht gehören!

Über all die Jahre habe ich zwischenzeitlich mehrere Spermiogramme gemacht.
Bei jedem (!) Spermiogramm wurde die Diagnose Azoospermie gestellt, also keine Samen im Ejakulat.

Ich hatte schon mal einen gutartigen Hodentumor, der operativ entfernt wurde, und seitdem plagen mich ziehende Schmerzen in "dem" Bereich. Dann wird wieder Ultraschall gemacht und alles stellt sich als in Ordnung dar, nur das diese ziehenden Schmerzen auch von der OP kommen, von damals (Wetterfühligkeit). Das habe ich so im Schnitt 3-4 x im Jahr und das nervt und macht natürlich Angst wenn da "unten" wieder was zieht.

Warum ich Azoospermie - keine Ahnung. Wahrscheinlich weil ich eine Frühgeburt war oder k.A.

Zudem ist das Hodenvolumen "klein" und die üblichen Hormonuntersuchungen lieferten jedesmal eine Erhöhung von FSH & LH zu Tage. Zuletzt waren die Werte FSH: 37 mU/ml (statt 1,5-12,4) und LH: 17 mU/ml (statt 1,7-8,6), also massiv erhöht und es wurden auch schon etliche Blutkontrollen veranlasst und jedesmal sind eben FSH & LH erhöht, was auf einen Hodenschaden hinweist. Prolactin ist normal und Testosteron ist "noch" normal.

Der Kinderwunsch meiner Freundin belastet unsere Beziehung weil ich nicht unbedingt gerne da "unten" biopsieren lassen will, weil ich wieder Angst vor den Schmerzen haben, wenns eh schon zieht durch die Narben der Tumor-OP. 

Aus dem Internet habe ich erfahren, durch Selbststudium dass erhöhte FSH und LH Werte zwar eine erfolgreiche TESE/MESA nicht unbedingt ausschließen, aber es schwierig wird, dass das erfolgreich von Statten geht. Ausserdem ist meine persönliche Einschätzung, dass die Kinderwunschkliniken auch sehr auf Gewinn und Profit orientiert sind und natürlich sagen werden, ja wir untersuchen, ja sie haben Chancen (obwohl diese Minimalst sind), nur um Profit zu erzielen, oder aber dem Kinderwunsch-Paar gut zuzureden.

Weiters sei natürlich zu erwähnen, dass meine Freundin Endometriose Grad 4 hat, diese zwar operiert wurde, aber auch von dem her schon mal eingeschränkt ist.

Wer kann mir helfen und seine Erfahrungen bzw. Meinungen mitteilen.

Bei Azoospermie ist ja auf natürlicher Art und Weise (ohne Kondom, ohne Pille) eine Schwangerschaft unmöglich, nicht wahr?

Ich möchte mich nicht aufschneiden lassen, wenn eh die Chancen schlecht sind.

Aber diese in regelmäßigen Abständen stichelnden Sätze und Drang zum Arzt zu gehen sind beziehungsbelastend, zudem ich ihr beim Zusammenkommen gesagt habe und das offen auf den Tisch gelegt habe, dass es bei mir schlecht aussieht und natürlich kennt sie die schriftichen Befunde auch schon einige Jahre.

Andererseits verstehe ich den Wunsch einer Frau Kinder zu haben, aber ich finde, dass wir uns halt gefunden haben, dh. sie Endometriose, ich Azoospermie. Das muss doch einen Grund haben und es so annehmen, wie es nun mal ist. 

Adoption und Fremdsperma schließe ich "eher" aus.

Hat wer von euch eine ähnliche Geschichte oder kennt wen, der ähnliches erlebt hat?

Insbesondere mit erhöhten Hormonwerten FSH & LH in Verbindung mit der Biopsie?

Ganz liebe Grüße und Danke im Voraus für die Antworten.

 

Als ich dein Problem gelesen habe, habe ich gleich Gedanken an uns gemacht. Auch bei meinem Mann wurde Azoospermie diagnostiziert. Er hatte eine OP, einige mit Spermien wurden eingefroren. Nach einer Hormonbehandlung wurden bei mir 12 Eizellen entnommen. Drei Tage später dann der Schock: Nullbefruchtung. Das war ein fruchtbarer Tag für mich, ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt mal aufgehört hab zu weinen. Da war ich voller körperlicher Beschwerden wegen Hormonen und dann dieses negative Erlebnis. Am nächsten Tag sollten wir nochmals anrufen, denn manchmal gäbe es Spätentwickler. Am nächsten Tag gab es dann wirklich einen und wir fuhren voller Hoffnung in die Klinik und mir wurde eine befruchtete Eizelle eingesetzt. Ich habe nicht mal den Termin für den Schwangerschaftstest geschafft aber kurz vor SST bekam ich meine Regelblutung...
Es ist jetzt schon 3 Jahre her. Diese Hormonbehandlung hat meinen Körper zerbrochen. Letztes Jahr haben wir uns entschieden, andere Spermien auftauen zu lassen und keinen weiteren ICSI-Versuch mehr zu starten. Ich hätte eine weitere Hormonbehandlung und einen eventuellen weiteren Fehlschlag nicht verkraftet. Außerdem mussten wir die Behandlung komplett selbst bezahlen. Die Kasse meines Mannes berief sich darauf, dass die Behandlung bei mir durchgeführt wird und meine Kasse meinte, es läge ja nicht an mir, sondern an meinen Mann. Ich hoffe, ich habe dir nicht die Hoffnung genommen. Ich wünsche dir und euch aber, dass die Behandlung erfolgreich verläuft.
 
 

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
KiWu über 1Jahr-Whatsappgruppe gesucht
Von: lenna2305
neu
13. Oktober um 23:10

Beliebte Diskussionen

Hydro Boost

Teilen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen