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Kinderwunsch realisierbar?

28. April 2018 um 9:46 Letzte Antwort: 28. April 2018 um 18:05

Hallo ihr Lieben, 

endlich habe ich mich dazu entschlossen, mich hier anzumelden und meine Situation zu schildern. 
Seit ich 16 bin habe ich einen Kinderwunsch. Eine ganze Zeit lang hatte ich diesen sehr gut im Griff, da mein Verstand mir sagte, dass ich noch warten sollte. Jedoch wird er, je mehr ich/wir erreiche/n, immer stärker. Mittlerweile bin ich fast 21, nächstes Jahr mit meiner Ausbildung fertig, führe seit 2 Jahren eine stabile und glückliche Beziehung (wir wohnen auch zusammen) und mein Partner teilt meinen Kinderwunsch.
Wir würden gerne, wenn es realisierbar ist, Ende des Jahres anfangen zu hibbeln, damit ich meine Ausbildung ganz in Ruhe und gut beenden kann und noch ein paar Monate bis zur Entbindung habe. Jedoch machen wir uns, wie wohl jeder mit Kinderwunsch, Gedanken, ob es auch finanziell reichen wird, wenn mein Partner vorrübergehend (mehr oder weniger) Alleinverdiener ist. Wir haben beide ein Auto und sind auch darauf angewiesen, da wir eher ländlich wohnen. 
Was denkt ihr, bzw. welche Erfahrungen habt ihr, wie viel Geld im Monat benötigt wird, um zwei Autos, zwei Katzen, eine Wohnung, zwei erwachsene (sparsame) Menschen und ein Baby zu finanzieren?

Ich freue mich auf eure Antworten! 

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28. April 2018 um 9:57

Dsa kommt ja komplett auf euren Lebensstil drauf an. Wenn ihr lauter Second-Hand-Zeugs kauft, kein Kinderzimmer einrichtet und generell genügsam seid, dann wird ein Baby kaum finanziell was ausmachen.
Was Anderes ist es, wenn ein Zimmer eingerichtet und dekoriert wird, dazu die neuesten Strampler von Zara gekauft werden und ihr regelmäßig Putzhilfen und Babysitter engagieren wollt.
Auch ob ihr diverse Versicherungen für das Kind abschließen wollt, euch in mehrere schicke Baby-Kurse eintragt etc. spielt ja eine riesige Rolle, was die monatlichen Kosten angeht.

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28. April 2018 um 10:17
In Antwort auf lumusi_12929047

Dsa kommt ja komplett auf euren Lebensstil drauf an. Wenn ihr lauter Second-Hand-Zeugs kauft, kein Kinderzimmer einrichtet und generell genügsam seid, dann wird ein Baby kaum finanziell was ausmachen.
Was Anderes ist es, wenn ein Zimmer eingerichtet und dekoriert wird, dazu die neuesten Strampler von Zara gekauft werden und ihr regelmäßig Putzhilfen und Babysitter engagieren wollt.
Auch ob ihr diverse Versicherungen für das Kind abschließen wollt, euch in mehrere schicke Baby-Kurse eintragt etc. spielt ja eine riesige Rolle, was die monatlichen Kosten angeht.

Danke für deine Antwort!
Was uns angeht: sind wir generell recht genügsam. Wir achten immer darauf, das Geld nicht aus dem Fenster zu werfen und am Ende des Monats noch etwas übrig zu haben. Dabei sind wir jedoch nicht geizig und würden einem Baby auch angemessen das bieten, was es braucht. Wir haben eine große Familie, deshalb müssten wir viele Dinge, besonders für die ersten 1-2 Jahre gar nicht kaufen. Wickeltisch, Babybadewanne, Babybett, Kinderbett, Maxi Cosi, etc. Vieles ist schon da. Auch auf Markenprodukte legen wir keinen großen Wert. Vernünftig sollen die Dinge zwar sein, aber müssen auf keinen Fall teuer sein. Was mich beschäftigt ist auch, ob bzw. wie ich und das Baby nach der Ausbildung bzw. Geburt versichert sind. Wir möchten wirklich sehr ungerne Hartz IV beantragen und lieber nur von den Einkünften meines Freundes und evtl. kleinen Nebentätigkeiten von mir leben. Wäre ich in diesem Falle dazu verpflichtet "vom Staat zu leben" oder darf ich auch alleine sehen, wie alles klappt? Fakt ist, dass wir unseren Kinderwunsch nur "umsetzen", wenn wir uns sicher sind, dass alles klappen kann. Deshalb wäre es schön viele Tipps und Ratschläge zu bekommen. 
Danke schon mal

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28. April 2018 um 10:25

Wohnst du in Deutschland bzw. hast du jetzt ein Einkommen?
Wenn du jetzt deine Ausbildung beendest, dann könntest du dir ja erstmal eine Arbeit suchen, dabei schonmal die hormonelle Verhütung absetzen, damit sich dein Zyklus einspielt und eben lange genug arbeiten, damit du auch nach der Elternzeit wieder einen Job hast und ein gutes Elterngeld bekommst.
Ihr könnt ja auch eine Liste machen von den Dingen, die ihr noch gerne vor einem Baby machen würdest (v. a. Reisen).

Wenn ihr schon wisst, dass ihr mit dem Basteln beginnen werdet so ca. ein halbes Jahr nachdem du eine Stelle angetreten hast, ist das schon wieder ein ganz anderes Gefül und man kann sich schonmal darauf freuen. Auch das Reisen ist nochmal umso intensiver, wenn man weiß, dass es wohl das letzte Mal für eine lange Zeit ist, wirklich unbeschwert herumzureisen, weil man ein Jahr später ja schon schwanger ist

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28. April 2018 um 10:45
In Antwort auf lumusi_12929047

Wohnst du in Deutschland bzw. hast du jetzt ein Einkommen?
Wenn du jetzt deine Ausbildung beendest, dann könntest du dir ja erstmal eine Arbeit suchen, dabei schonmal die hormonelle Verhütung absetzen, damit sich dein Zyklus einspielt und eben lange genug arbeiten, damit du auch nach der Elternzeit wieder einen Job hast und ein gutes Elterngeld bekommst.
Ihr könnt ja auch eine Liste machen von den Dingen, die ihr noch gerne vor einem Baby machen würdest (v. a. Reisen).

Wenn ihr schon wisst, dass ihr mit dem Basteln beginnen werdet so ca. ein halbes Jahr nachdem du eine Stelle angetreten hast, ist das schon wieder ein ganz anderes Gefül und man kann sich schonmal darauf freuen. Auch das Reisen ist nochmal umso intensiver, wenn man weiß, dass es wohl das letzte Mal für eine lange Zeit ist, wirklich unbeschwert herumzureisen, weil man ein Jahr später ja schon schwanger ist

Ja ich wohne in Deutschland und habe meine Ausbildungsvergütung und mein Kindergeld. Gelegentlich gehe ich bei Bekannten auch Babysitten. Das Problem ist leider, dass man mit meiner jetzigen Ausbildung keine super Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, weshalb es schwierig wird eine Stelle für ein Jahr zu finden.. 
Ich schildere dir mal recht konkret unsere Überlegungen, welche einige deiner Vorschläge abdecken 
Wir fahren im Sommer in den Urlaub, welchen wir nochmal so richtig genießen wollen. Ende des Jahres wollten wir (wenn alles geklärt ist) anfangen zu hibbeln, im Januar wird mein Freund einen festen Vollzeitjob annehmen und im Mai werde ich mit meiner Ausbildung fertig sein. Wenn alles geklappt hat, habe ich dann noch ein paar Monate zur Entbindung. In dieser Zeit würde ich gerne leichten Tätigkeiten nachgehen, solange sie mit der SS realisierbar sind. Wenn das Kind da ist, möchte ich ca. 1,5-2 Jahre "nur" für das Kind da sein und dann eine weitere Ausbildung machen (meine jetzige Ausbildung ist dafür Grundlage), damit ich gute Jobchancen habe. Direkt nach dieser Ausbildung würde ich dann einen Job annehmen, um direkt Berufserfahrungen zu sammeln und keine "Lücke" zu haben. 
Sicher wäre es finanziell leichter noch 4 Jahre zu warten, aber ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und würde alles daran setzen, dass es meinem Kind gut geht und auch ich einen guten Job habe, welcher sich gut mit einem Kind vereinbaren lässt. 

Was hältst du von diesem Plan als Alternative zu weiteren 4 Jahren warten? 
Das Leben kann natürlich immer dazwischen kommen, aber wäre das, falls das Leben unseren Plan unterstützt, ein vertretbarer Plan oder völliger Quatsch? Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf, weil ich es einfach nur richtig für uns und unser Kind machen möchte 

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28. April 2018 um 10:53

Wie wichtig ist denn die Endphase von deiner Ausbildung? Wenn das sehr wichtig ist und auch nicht verschiebbar, dann würde ich mit der Schwangerschaft bis nach dem Ende warten. Ich war z.B. ab der 10. (?) Woche komplett außer Gefecht gesetzt. Wenn dir auch sowas passiert, dann musst du ein paar Wochen oder Monate vor dem Ende abbrechen - ich würd nicht darauf spekulieren.
Leichten Tätigkeiten nachgehen halte ich auch für eher unrealistisch - die Leute werden ja vermutlich sehen, dass du schwanger bist und kaum Verwendung für dich haben. Man ist auch weniger belastbar, es gibt sehr viele Mutterschutzregelungen, die es deinem Arbeitgeber schwer machen, da wird dich niemand für irgendwas nehmen.

Logisch gesehen wäre es natürlich mit großem Abstand klüger nach der Ausbildung noch ein bisschen arbeiten zu gehen - gerade weil ihr noch so jung seid und ihr keinen objektiven Grund zur Eile habt. Dann wärt ihr super abgesichert.

Falls ihr bald mal ein zweites Kind haben wollen würdet, würde sich ja dann außerdem auch wieder alles verzögern, die Finanzen würden knapper werden, die zweite Ausbildung würdest du dann eventuell mittendrin deswegen abbrechen oder doch sehr viel später beginnen. Dann wärst du vielleicht schon knapp 30 wenn du diese zweite Ausbildung beginnen würdest und in dem Alter wird es dir vielleicht auch schon zu blöd sein sowas nochmal zu machen anstatt endlich Geld zu verdienen.

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28. April 2018 um 18:05

Ich glaub mir wäre es einfach zu blöd gewesen wenn ich mit ca. 30 noch nie gearbeitet hätte und dann nochmal eine weitere Ausbildung anfange. Da ist es schon was Anderes zumindest ein bisschen im ersten Beruf gearbeitet zu haben, um mal einen Einblick in die Arbeitswelt zu kriegen.

Bei der Wohnung geb ich dir übrigens total recht - kommt halt drauf an wie man wohnt. Wir sind in einer kleinen Mietwohnung und ersparen uns jeden Monat sicher so an die 400 Euro einfach dadurch, dass wir uns keine größere Wohnung mit Kinderzimmer nehmen bis das Kind nicht zumindest mal zum Laufen beginnt. Das macht schon extrem viel aus. Das einzige Möbelstück in der Erstausstattung ist ein Beistellbett und das wars.

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