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Kinderwunsch.Adoption

8. Juni 2017 um 14:31

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

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8. Juni 2017 um 17:06

Hey, wir waren 43 und 48 bei der Adoption und gelten damit schon eher als Ausnahme.
Wenn es ein Baby sein soll, schätze ich eure Chance seeeeehr gering ein.
Habt ihr euch mal mit dem Gedanken an ein Dauerpflegekind beschäftigt ?
Da suchen Jugendämter oft dringend, auch für größere Kinder Familien. 

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9. Juni 2017 um 10:11
In Antwort auf anna95681

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

Das tut mir schrecklich leid für Euch. Das ist ja wirklick gut, dass ihr noch Kinder adoptieren wollt, aber in eurem Alter konntet ihr kaum ein Baby adoptieren. Was haltet ihr von einem Pflegekind? Denke ihr habt bessere Chance Pflegeeltern zu werden.

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10. Juni 2017 um 23:38
In Antwort auf anna95681

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

Ich fürchte, für die Adoption eines deutschen Kindes seid ihr bereits zu alt. Da gibt es Altershöchstgrenzen, ich meine mich zu erinnern, dass 45 darüber liegt. Genauere Infos bekommt ihr bei eurem zuständigen Jugendamt. Aber selbst wenn ihr jünger wärt, wäre das absolut keine Garantie, ein Kind adoptieren zu können! Es werden Eltern für Kinder gesucht - nicht umgekehrt. Es gibt wesentlich mehr adoptionswillige Paare als Kinder, die zur Adoption frei gegeben werden. Theoretisch gäbe es noch die Möglichkeit der Auslandsadoption. Das ist allerdings sehr aufwändig, ein Verfahren kann sich über Jahre ziehen - und am Schluss klappt es vielleicht doch nicht. Außerdem wärt ihr, soweit ich weiß, finanziell voll für dieses Kind, das ihr aus dem Ausland holt, verantwortlich. Soll heißen, stellt sich z.B. eine schwere Krankheit heraus, tragt ihr sämtliche Behandlungskosten. Ein seriös arbeitender Pflegekinderdienst wird potentielle Pflegeeltern, die selbst einen unerfüllten Kinderwunsch haben, aussortieren. Ein Pflegekind wird nie euer Kind sein! Ihr seid z.B. verpflichtet, die Umgangskontakte zu den leiblichen Eltern aufrecht zu erhalten. Oberstes Ziel bei Pflegekindern ist die Rückführung in die Herkunftsfamilie. Dass das oft nicht klappt und auch nicht sinnvoll erscheint, steht auf einem anderen Blatt. D.h., ihr müsst damit rechnen, dass euer Kind - möglicherweise auch nach Jahren - zu seinen leiblichen Eltern zurückkehren wird, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen gegeben sind.

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11. Juni 2017 um 0:37
In Antwort auf anna95681

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

Es ist mit 48 Jahren nur rein statistisch gesehen sehr spät für ein eigenes Kind - vielleicht bist Du aber immer noch fruchtbar. Es gibt genug Erstgebärende in Deinen Alter, es ist sicher nicht die Regel, aber auch ganz sicher nicht ausgeschlossen. Was spricht dagegen, es zu versuchen (mediz. Gründe mal ausgeschlossen)? Zu verlieren hast Du außer Zeit nichts. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - alles Gute für Euch! Und alle die jetzt wieder aufschreien - haltet Euch zurück. Wer in welchem Alter wie Kinder bekommt, geht die Allgemeinheit absolut nichts an. Das ist eine persönliche Entscheidung, die man vor Niemandem zu rechtfertigen hat.
 

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11. Juni 2017 um 1:44
In Antwort auf anna95681

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

Das Alter adoptionswilliger Eltern ist weniger entscheidend, sofern die Rahmenbedingungen in allen Punkten positiv gegeben sind. Darüber entscheidet die Vermittlungsstelle des Jugendamtes. Es ist auch möglich das Kind vorerst als Pflegekind in die Familie aufzunehmen und somit das Adoptionsverfahren zeitlich hinauszuzögern, welches einen Zeitraum von mindestens einem Jahr umfasst. Allerdings sollte man sich vor diesem Schritt genau überlegen, ob man tatsächlich bereit sein wird, alle Schwierigkeiten die das Kind in der Eingewöhnungsphase haben sollte, mitzutragen und konstruktiv zu lösen. Kinder die zur Adoption frei gegeben werden sind häufig psychisch geschädigt und allein deshalb gilt es zu vermeiden, dass das Kind wieder aus der Familie heraus genommen werden muss, weil die Adoptiveltern die Probleme nicht in den Griff bekommen. Jedoch ist das Jugendamt jederzeit Ansprechpartner und leistet bei Bedarf Hilfestellung. Ich empfehle dir, vor einem so weitreichenden Schritt wie Adoption es einer ist, zunächst ein Pflegekind aufzunehmen, um herauszufinden ob ihr dieser anspruchsvollen Aufgabe denn auch gewachsen seid. Viel Glück.

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11. Juni 2017 um 18:55
In Antwort auf anna95681

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

Pflegeeltern werden in Deutschland dringend gesucht, der Altersabstand zwischen Pflegemutter und Kind soll höchstens 40 Jahre betragen, d.h. ihr könntet ein Kind ab 5 Jahren aufnehmen, vielleicht auch ein jüngeres, da könnt ihr euch auch direkt bei Trägern bewerben, die es in jedem Bundesland gibt, ist besser als direkt übers Jugendamt, denn dort bekommt ich mehr Beratung. Internetseiten gibt es dazu auch viele, Google mal unter dem Stichwort Pflegekinder. Das Pflegekind könnt ihr später nicht adoptieren, aber wenn es einige Jahre bei euch lebt, bleibt es auch meistens. Adoption eines deutschen Kindes in eurem Alter halte ich für ausgeschlossen, da es viel mehr Bewerber als Kinder gibt und die Altersgrenze für die Bewerbung bei unter 40 liegt, das Verfahren dauert ewig, unter Umständen Jahre und ob man sich das beim Jugendamt antuen will... Ist auch von Bundesland zu Bundesland verschieden, aber ich kenne Fälle mit Paaren im gewünschten Alter Anfang 30, die alle Bedingungen erfüllt hatten, trotzdem jahrelang hingehalten wurden und dann irgendwann aufgegeben haben. Auslandsadoption steht euch offen, falls das überhaupt für euch infrage kommt, denn da gibt es andere Probleme, kulturelles Rausreißen des Kindes aus dem Land z. B.

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13. Juni 2017 um 15:39
In Antwort auf ettin92

Ich fürchte, für die Adoption eines deutschen Kindes seid ihr bereits zu alt. Da gibt es Altershöchstgrenzen, ich meine mich zu erinnern, dass 45 darüber liegt. Genauere Infos bekommt ihr bei eurem zuständigen Jugendamt. Aber selbst wenn ihr jünger wärt, wäre das absolut keine Garantie, ein Kind adoptieren zu können! Es werden Eltern für Kinder gesucht - nicht umgekehrt. Es gibt wesentlich mehr adoptionswillige Paare als Kinder, die zur Adoption frei gegeben werden. Theoretisch gäbe es noch die Möglichkeit der Auslandsadoption. Das ist allerdings sehr aufwändig, ein Verfahren kann sich über Jahre ziehen - und am Schluss klappt es vielleicht doch nicht. Außerdem wärt ihr, soweit ich weiß, finanziell voll für dieses Kind, das ihr aus dem Ausland holt, verantwortlich. Soll heißen, stellt sich z.B. eine schwere Krankheit heraus, tragt ihr sämtliche Behandlungskosten. Ein seriös arbeitender Pflegekinderdienst wird potentielle Pflegeeltern, die selbst einen unerfüllten Kinderwunsch haben, aussortieren. Ein Pflegekind wird nie euer Kind sein! Ihr seid z.B. verpflichtet, die Umgangskontakte zu den leiblichen Eltern aufrecht zu erhalten. Oberstes Ziel bei Pflegekindern ist die Rückführung in die Herkunftsfamilie. Dass das oft nicht klappt und auch nicht sinnvoll erscheint, steht auf einem anderen Blatt. D.h., ihr müsst damit rechnen, dass euer Kind - möglicherweise auch nach Jahren - zu seinen leiblichen Eltern zurückkehren wird, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen gegeben sind.

Ich denke ihr könnt noch ein Kind adoptieren. Ihr würdet kein Baby mehr adoptieren können, ein älteres Kind vielleicht schon. Aber wollt ihr ein älteres Kind adoptieren, das ist eine andere Fragen.

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13. Juni 2017 um 15:55

Vielen Dank für die Antworten!
Also, wenn ich richtig alles verstanden habe, konnten wir nicht mit Hilfe einer Adoption ein Säugling bekommen? Und im Ausland dürfen wir ein Baby adoptieren? Habt jemand da Erfahrung mit der Auslandsadoption?

Und wenn ich ein Pflegekind nehme, konnten die leiblichen Eltern es in jeder Zeit wegnehmen? Das wollte ich aber nicht! Das wird sehr schmerzhaft für uns.

eppe92 Danke dir für deine Hoffnung und Unterstützung, ich aber kann nicht mehr eigene Kinder bekommen Darum eine Adoption die einzige Lösung für uns ist.

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15. Juni 2017 um 17:05

Einige Pflegekinder bleiben vom Säuglingsalter bis zur Volljährigkeit bei ihren Pflegeeltern. Das kann man aber nie absehen. Es kann immer passieren, dass ein Kind nach einigen Jahren wieder zur Herkunftsfamilie zurückkehren soll.

In Hamburg ist es in etwa so verteilt: ca. 1/3 der Pflegekinder können später adoptiert werden (von der Pflegefamilie), ca. 1/3 gehen (temporär oder für immer) zurück zur Herkunftsfamilie und bei 1/3 ist es ein ewiges Hin und Her.

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15. Juni 2017 um 17:16
In Antwort auf anna95681

Hallo!
Seit vielen Jahren habe ich einen starken Kinderwunsch, zuerst klappte es nicht schwanger zu werden, und wenn es klappte, hatte ich FG. Und nach 7 Jahren von misslungenen Versuchen wurde ich schwanger, dieses Kind war wie eine Sonne in unserer Familie. Leider ist es bald nach der Geburt gestorben... Nach diesem Kummer verzichteten wir auf die Kinder. Es ist schon lange her und nun bin ich 48 und mein Mann 51. Jetzt denken wir wieder an das Kind. Wir möchten es adoptieren. Ist es noch möglich in unserem Alter? Hat jemand Erfahrung damit?

Um sich den Kinderwunsch durch eine Adoption zu erfüllen, muss ein Elternteil laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) mindestens 25 und der andere mindestens 21 Jahre alt sein. Alleinstehende müssen 25 Jahre alt sein, um ein Kind adoptieren zu können.
Der maximale Altersunterschied zwischen dem Kind und den Eltern sollte 40 Jahre nicht überschreiten. Dazu gibt es zwar keine gesetzliche Regelung, in der Praxis wird aber normalerweise darauf geachtet. Auch sollte man sich als 45-Jährige/r darauf einstellen, dass das Adoptivkind kein Säugling mehr sein wird, sondern bereits fünf Jahre alt oder älter.
Auch das polizeiliche Führungszeugnis spielt vielerorts eine Rolle – es sollte frei von Eintragungen sein.
 

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