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Kinderklinik in Geburtsklinik notwendig?

11. Juli 2008 um 10:40

Hallo ihr,
ich bin im Moment intensiv dabei, ein KH für die Geburt zu suchen. Im Moment finde ich ein KH ohne Kinderklinik am besten, was als babyfreundliches & stillfreundliches KH von der WHO ausgezeichnet wurde (Bensberg bei Köln). Es hat jedoch keine Kinderklinik. Viele Freunde von mir sind ganz schockiert und sagen, ich soll auf jeden Fall der Sicherheit wegen in ein KH mit Kinderklinik gehen. Bei mir verläuft bisher alles supi, beim Organ-Feinscreening war auch alles bestens. Wenn alles weiter gut läuft, was kann denn so dramatisches passieren, dass das Kind sofort in eine Kinderklinik muss? Im normalen KH sind ja alle Ärzte für den Notfall ausgebildet und die nächste Kinderklinik ist schnell erreichbar. Wie oft kommt es vor, dass ein Baby stirbt, weil nicht im Haus eine Kinderklinik ist und was sind das für Fälle? Ich möchte das Beste für mein Baby und natürlich nicht verantwortunglos sein, denke nur, dass in einem normalen KH auch alles Lebensnotwendige getan werden kann. Was sagt ihr?
Liebe Grüße, Tine

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11. Juli 2008 um 10:46

Also ganz ehrlich
würde ich nie in nem kh ohne neugeborenen intensiv entbinden!
kann verstehen das freunde von dir da geschockt sind denn egal wie toll die schwangerschaft verläuft man weiss nie was nach der geburt passiert und wenn du wirklich pech hast (was ich dir wirklich nicht wünsche) dann wird dein kind in ein anderes kh gebracht und du liegst da an schlimmere sachen will ich jetzt nicht denken!

hier mal die geschichte meiner stiefmutter! die ganze ss war bei ihr ganz normal kind war normal entwickelt kam auch zur rechten zeit! naja nach dem die kleine dann da war und von ner schwester zur untersuchung geholt werden sollte hat man plötzlich gesehen das das kind nasenbluten hat! ich hab nur noch gesehen wie sie das baby langsam nahm normal aus dem raum ging und dann mit dem kind wie nichts los gerannt ist! die kleine hat nicht mal mehr geatmet! wäre die neugeborenen intensiv nicht im haus gewesen möchte ich nicht dran denken! deswegen ist es mir wichtig das eine neugeborenen intensiv da ist es kann immer was sein egal wie die ss war!
lg petra

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11. Juli 2008 um 10:48

Aw
hi tine,

bei mir läuft die ss leider nicht so unkompliziert. da aber auch ich gern in ein KH möchte, was auf frühchen nicht spezialisiert ist, handhabe ich es einfach so: ist irgendetwas vor der 37.ssw, so gehe ich in das mit der kinderklinik und ab danach laß ich mich in das ohne einweisen. notfalls such doch auch du dir ein ausweich-kh mit kinderklinik, falls du unvorhergesehener dinge früher ins kh mußt.

meinen ersten sohn habe ich übrigens auch in einem kh ohne kinderklinik in der 38.ssw zur welt gebracht und es war alles im grünen bereich...

lg peggy

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11. Juli 2008 um 10:50

So
einen thread gab es hier schon mal...und die threadverfasserin ist seinerzeit zum entschluss gekommen, auf jeden fall in einem kh mit kinderklink zu entbinden.
ich persönlich musste mich auch entscheiden: nettes kleines gemütliches kh um die ecke (dort bin ich auch geboren); allerdings ohne kinderklinik - oder uni.
für mich stand die sicherheit des kindes an erster stelle, somit hab ich mich für die uni entschieden.
es war bei mir die richtige entscheidung. es gab komplikationen. meine tochter musste nach dem not-ks direkt auf intensiv.
ich möchte mir nicht ausmalen, was mit ihr passiert wäre, wenn ich in der anderen klinik entbunden hätte.
der klinikaufenthalt ist kein wellness-urlaub, man geht in die klinik um sein kind zur welt zu bringen (auf service, ausstattung, farben und co achtet man nach oder während einer geburt eh nicht); ich persönlich finde einfach, dass man zum wohl des kindes handeln sollte.

aber - jeder so wie er meint

wünsch dir noch ne schöne ss!

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11. Juli 2008 um 10:52

Ich habe in einer Klinik
ohne Intensiv entbunden. Mein FA meinte, dass bei nur 1-2 % der Kindern während der Genurt bzw nach der Geburt was passiert. Wenn die Babys vorher schon Probleme haben, Herzfehler etc, dann meldet man sich gleich in einer Klinik mit Intensiv, aber wenn alles bestens ist, dann geht man in die Klinik in der man sich wohlfühlt. Wenn vor der 37. SSw was ist, geht man eh in eine Klinik, in der das Kind gleich intensiv versorgt werden kann. LG

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11. Juli 2008 um 10:52

Das problem ist auch nicht nur die schlechter betreuung (was ich denke nicht der fall ist ),
denn wenn es ein frühchen wird fahren dich die sankaleute dann wahrscheinlich eh in eine klinik mit intensiv! sondern eher das problem ist , wie bei mir damals das wenn du als frühchen in ner normalen klinik auf die welt kommst oder probleme hast wirst du in eine kinderklinik verfrachtet und du als mutter bist in der klinik von deinem kind getrennt.... meine mutter meinte damals das hat ihr am meistne zu schaffen gemacht und so wird es heute immer noch gemacht. kind kommt in kinderklinik bei problemen und die mutter bleibt dort wo sie ist. dann darfste erstmal auf deine entlassung warten und wenn du ks hast oder so hast du tagelang keine chance dein kind zu sehen

viele liebe grüsse andrea mit nina und babyboy inside (22ssw)

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11. Juli 2008 um 10:52

Hallo
das sehe ich genauso wie meine Vorrednerin. Es ist sehr wichtig für den Fall der Fälle eine Kinderklinik im Haus zu haben. Man will sowas niemandem wünschen....aber was wenn etwas passiert? Da können vielleicht Lebenswichtige Minuten gesparrt werden wenn man eine Kinderklinik direkt im Haus hat. Ich bin mit meiner dritten Tochter schwanger und mein Traum wäre es in einem Geburtshaus zu entbinden aber auch da besteht keine Intensiv Behandlungsmöglichkeit fürs kleine fals es zu komplikationen kommt....also dann lieber in einem KH was vielleicht nicht ganz so schick ist aber dafür für alle Vorfälle gut gerüstet.
Lieben Gruß

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11. Juli 2008 um 11:01
In Antwort auf glukel_12057635

Ich habe in einer Klinik
ohne Intensiv entbunden. Mein FA meinte, dass bei nur 1-2 % der Kindern während der Genurt bzw nach der Geburt was passiert. Wenn die Babys vorher schon Probleme haben, Herzfehler etc, dann meldet man sich gleich in einer Klinik mit Intensiv, aber wenn alles bestens ist, dann geht man in die Klinik in der man sich wohlfühlt. Wenn vor der 37. SSw was ist, geht man eh in eine Klinik, in der das Kind gleich intensiv versorgt werden kann. LG

Ach,
nur 1-2%, das ist ja wenig!!!!!!!!!!!!

aber wenn es bei DIR bzw deinem baby passiert, dann sind es mal ganz schnell 100%!

bist du dir darüber bewusst????

aber, wie gesagt, jeder muss es selber wissen, es ist auch ne einstellungssache...so wie kinder spontan aus BEL entbinden
ich bewundere frauen, die in geburtshäusern oder zuhause entbinden...ich könnte das nie....und auf meinen fa würd ich bei solch einer entscheidung eh nie hören. das muss man schon mit sich selbst ausmachen.

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11. Juli 2008 um 11:30

Für mich
kam eine geburtsklinik ohne kinderklinik auf keinen fall in frage.

es geht ja nicht nur drum ob das baby stirbt, das wäre etwas extrem, sondern auch darum, dass dein kind unter umständen plötzlich im ort x auf der kinderstation und du im ort y auf der wöchnerinnenstation liegst. und ein neugeborenes will man doch immer um sich haben, vor allem wenn es krank ist.

ich habe das glück, dass 3 minuten von uns eine der modernsten und besten frauen- und kinderkliniken europas ist. und glaub mir, du hast während der geburt ein gutes gefühl wenn du weisst, dein kind kann bei komplikationen augenblicklich gut versorgt werden!

lg,

mausala + fenja (14 wochen)

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11. Juli 2008 um 11:30

Hat für mich sehr hohe Priorität
ich habe nämlich bei einer Freundin mitbekommen, wie schrecklich es für die Mutter ist, wenn das Kind direkt nach der Geburt verlegt wird, sie aber in dem anderen Krankenhaus alleine zurückbleibt. Sowas muss nicht sein, wenn eben eine Kinderklinik an die Geburtsklinik angeschlossen ist.

Ich muss dazu sagen, dass bei meiner Freundin damals gar nichts schlimmes war. Sie hatte "nur" grünes Fruchtwasser, und daraufhin wurde ihr Baby mit Antbiotikum behandelt, rein zur Verbeugung, musste in der Zeit aber zur Aufsicht in der Kinderklinik bleiben.

Es geht also nicht nur darum, dass dein Baby sterben könnte, weil nicht schnell genug geholfen wird, sondern darum, dass du in einem anderen Krankenhaus liegst als dein Baby, und es erstmal nicht sehen kannst- und sein es auch nur ein paar Stunden, bist du selbst verlegt oder auf eigenen Wunsch entlassen wirst. Entspannter ist es da wohl einfach mit Kinderklink im Hause...

LG, Julia

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11. Juli 2008 um 11:57
In Antwort auf darla_12688860

Also ganz ehrlich
würde ich nie in nem kh ohne neugeborenen intensiv entbinden!
kann verstehen das freunde von dir da geschockt sind denn egal wie toll die schwangerschaft verläuft man weiss nie was nach der geburt passiert und wenn du wirklich pech hast (was ich dir wirklich nicht wünsche) dann wird dein kind in ein anderes kh gebracht und du liegst da an schlimmere sachen will ich jetzt nicht denken!

hier mal die geschichte meiner stiefmutter! die ganze ss war bei ihr ganz normal kind war normal entwickelt kam auch zur rechten zeit! naja nach dem die kleine dann da war und von ner schwester zur untersuchung geholt werden sollte hat man plötzlich gesehen das das kind nasenbluten hat! ich hab nur noch gesehen wie sie das baby langsam nahm normal aus dem raum ging und dann mit dem kind wie nichts los gerannt ist! die kleine hat nicht mal mehr geatmet! wäre die neugeborenen intensiv nicht im haus gewesen möchte ich nicht dran denken! deswegen ist es mir wichtig das eine neugeborenen intensiv da ist es kann immer was sein egal wie die ss war!
lg petra

Wichtig war
für mich bei der Suche in meiner 1 SS das ich ein KH finde was einen 24-Stunden-Kinderarzt vor Ort hat.
Entschieden haben wir uns dann für ein Krankenhaus mit Neugeborenen-Intensiv aber nicht weil so dort war somdern weil diese Klinik uns an besten gefallen hat.
Die Uni in underer Gegend hat leider einen Schlechten Ruf das sie bei uns gleich durchgefallen ist. Ich finde man sollte 2 Kliniken in Auge haben und wie viele Vorschreiberinnen schon gesagt haben ab der 37 SSW entscheiden oder noch ein paar Meinungen von Frauen die vielleicht in deinen GVK gehen einholen. Vielleicht hast du auch Bekannte die schon entbunden haben und mit denen du dich über Ihren Aufenthalt unterhalten kannst.
Einige von meinen Bekannten haben in einem KH mit Kinderstation entbunden (Keine Intensiv) und sind der Meinung die Betreuung war nicht gut, das ist vin Klinik zu Klink unterschiedlich.
Und denen die hier vehement die Meinung vertreten nie ein Krankenhaus ohne Kinderklinik wollte ich mitteilen das es auch Gegenden gibt,wo es nur kleine Kliniken gibt die nun mal keine Kinderklinik haben und zur Geburt wollen nicht alle so weit fahren.
Es gibt auch Kliniken die d Mitter verlegen weil es Probleme gab und das Kind behalten und nicht verlegen!!

Berate dich mit deinen Partner und entscheidet selber!
Alles Gute für euch.

MausB 24SSW

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11. Juli 2008 um 12:24

Lieben Dank für eure Meinungen...
ich werde auf jeden Fall im nächstgelegenen Perinatalzentrum mal deren Schwachpunkte bei den Geburten offen ansprechen (man hört viel Gutes und viel Schlechtes von den Geburten), vielleicht kann man die Geburt dann ja individuell gestalten und hat zusätzlich noch die Sicherheit....
Liebe Grüße, Tine

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11. Juli 2008 um 14:10

Risiko??
besteht denn bei dir das risiko, dass mit deinem kind irgendwas nicht in ordnung sein könnte??
wenn ja, dann würde ich wahrscheinlih auch irgendwohin gehen, wo eine kinderklinik ist.

wenn aber alles in ordnung ist, nie irgendwas festgestellt wurde, würde ich dir sehr empfehlen, dass still und kinderfreundliche krankenhaus zu nehmen. das ist für dich nach der geburt garantiert am angenehmsten und macht deinem kind die ankunft bestimmt leichter!!

ich werde eine hausgeburt haben, da sind ja die leute auch oft sehr schokiert. das ist aber deine eigene entscheidung und ich finde, du solltest dorthin gehen, wo du dich am wohlsten fühlst!

alles gute für dich und dein baby!

jule

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11. Juli 2008 um 14:59

...
bei mir besteht kein Risiko bisher. Ich bin einfach ganz hin- und hergerissen zwischen der größtmöglichen Sicherheit und einer natürlichen und babyfreundlichen Geburt. Man sagt ja auch, dass die Geburtsatmosphäre und das Wohlbefinden der Mutter entscheidenden Einfluss auf das Befinden des Kindes hat. Und das in Hochleistungskliniken mit unpersönlicher, rein technikorientierter Betreeung auch ein höheres Risiko für Komplikationen besteht als in babyfreundlichen Krankenhäusern. Ach, es ist so schwierig...

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11. Juli 2008 um 15:53

Steinigt mich
aber ich halte dieses ,,babyfreundliche-atmosphäre-und-die-meisten-still-probleme-entstehen-im-krankenhaus" echt für schwachsinn. es kommt drauf an wie mutter + kind sich nach der geburt fühlen. meiner meinung nach hat das nichts mit dem krankenhaus zu tun, es sei denn es herrschen dort mittelalterliche zustände. ich finde es viel effektiver und sicherer in einem kkh mit kiderklinik zu entbinden.selbst bei einer ,,normalen" schwangerschaft kann es passieren, dass sich dein baby die nabelschnur um den hals wickelt (war bei meiner schwester so, sie kam ganz blau aus dem gebutskanal und musste beatmet werden) ich würde da wirklich auf nummer sicher gehen.

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