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KINDER ALS NATÜRLICHE FOLGE VON SEX??!

8. März 2011 um 12:00

Es gibt eine Sache die ich hier immer wieder lese, die ich einfach nicht verstehe.
Ich fände es sehr interessant darüber eure Meinung zu hören und hoffe auf einige Beiträge:

Wir leben in einer Zeit in der erstmalig in der Geschichte eine geplante Mutterschaft überhaupt möglich ist. Das sehe ich als Privileg, nicht aber als Grundrecht.

Mit der Pille und vergleichbaren Hormonpräparaten kann man bei richtiger Anwendung eine etwa 99%ige Verhütungswirkung erreichen, die man durch eine zusätzliche Verhütung mithilfe eines Kondom noch steigern kann.
Was ich mich dann Frage ist, wieso werden dennoch so viele Frauen überraschend und völlig ungewollt schwanger, dass in Deutschland etwa 1000 Abtreibungen pro Werktag "nötig werden".
Immer wieder lese ich, Frauen würden zufällig und völlig überraschend schwanger.
Nicht selten haben diese Frauen gar nicht oder unzureichend (z.B. Kondom) verhütet.
Aber auch bei korrekter Verhütung halte ich es für obligatorisch sich vor dem Geschlechtsverkehr darüber im Klaren zu sein, dass er von seiner "Grundidee" her zur Zeugung von Nachkommen "gedacht ist".
Eine 100%ige Sicherheit nicht schwanger zu werden gibt es nicht, wenn man Sex hat.

Ich bin sicherlich keine Verfechterin von "kein Sex vor der Ehe", daran habe ich mich schließlich selbst nicht gehalten. Auch bin ich kein Feind von Sex, er bereitet mir persönlich die Größte Freude.
Was mir aber immer klar war ist, dass Kinder trotz bester Verhütungsmethoden auch heute noch die natürliche Folge von Sex sind. Deshalb sollte man meiner Ansicht nach immer die Möglichkeit einer Schwangerschaft im Kopf haben und die Konsequenzen seines Handelns tragen, wenn man schwanger wird.
Schießlich wird man ja eben nicht "irgendwie" schwanger, sondern hat sich bewusst in die Lage gebracht in der man schwanger werden kann.


Ich sehe es als Frauenrecht an dann alle Unterstützung vom Staat zu bekommen, um mit diesem Kind ein Menschenwürdiges Dasein führen zu können. (Das ist vielleicht auch in Deutschland nicht immer gegeben, obwohl gerade unser Staat Kinder bitter nötig hätte).
Auch sehe ich es als Frauenrecht an, sich für eine Adoption zu entscheiden.
Einem anderen Menschen das Leben zu nehmen, an dessen Entstehung man selbst aktiv beteiligt war ist aber in meinen Augen definitif kein Frauenrecht, sondern die Tötung eines Menschen.

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8. März 2011 um 12:51


Genau darum geht`s in diesem Forum. Ich will hier bestimmt niemanden verurteilen, aber ich denke, dass sich sehr sehr viele keine Gedanken darüber machen, was für eine Verantwortung sie sich beim GV auch einhandeln, wenn sie z. B. bei Pilleneinnahme übermäßig Alkohol genossen haben, nebenbei Rauschgifte o.ä. zu sich genommen haben und sich dann wundern, dass die Pille versagt hat. Oder wenn Kondome z. B. zweimal hintereinander benutzt werden etc.

Selbst meine pubertierenden Kinder haben sich schon hier über manch sehr naives Verhalten kaputt gelacht und gefragt: "Mama, wie kann man denn so dumm sein?!"

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8. März 2011 um 13:15
In Antwort auf christine1166


Genau darum geht`s in diesem Forum. Ich will hier bestimmt niemanden verurteilen, aber ich denke, dass sich sehr sehr viele keine Gedanken darüber machen, was für eine Verantwortung sie sich beim GV auch einhandeln, wenn sie z. B. bei Pilleneinnahme übermäßig Alkohol genossen haben, nebenbei Rauschgifte o.ä. zu sich genommen haben und sich dann wundern, dass die Pille versagt hat. Oder wenn Kondome z. B. zweimal hintereinander benutzt werden etc.

Selbst meine pubertierenden Kinder haben sich schon hier über manch sehr naives Verhalten kaputt gelacht und gefragt: "Mama, wie kann man denn so dumm sein?!"


"Genau darum geht`s in diesem Forum."

Eben nicht, es geht um den Austausch und das einholen von Ratschlägen und nicht um irgendwelche dämlichen Moralpredigten von militanten Abtreibungsgegnern.

"Ich will hier bestimmt niemanden verurteilen, aber ich denke, dass sich sehr sehr viele keine Gedanken darüber machen, was für eine Verantwortung sie sich beim GV auch einhandeln, wenn sie z. B. bei Pilleneinnahme übermäßig Alkohol genossen haben, nebenbei Rauschgifte o.ä. zu sich genommen haben und sich dann wundern, dass die Pille versagt hat. Oder wenn Kondome z. B. zweimal hintereinander benutzt werden etc."

Doch, das tust Du und versuchst es immer wieder, bis Du mal an jemanden geraten bist z.B. ich und Dich jedes mal erneut drauf hinweisst, dass Deine Argumente "ganz grosse Kacka sind" (würde Bruce sagen).
1. Alkohol hat keinen Einfluss auf die Pille, es sei denn man muss sich übergeben, hat aber nichts direktes damit zu tun.
2. Benutzt wohl keiner ein Gummie zweimal, denn es wär ein Kunstwerk ein benutztes Kondom, welches bereits abgewickelt ist, erneut auf das männliche Geschlechtsteil zu bekommen.

HERR WIRF HIRN VOM HIMMEL, ABER BITTE GANZ SCHNELL!
Na wenn Du die Frauen in Deinem "Multi-Job" genauso berätst, Gute Nacht. Man muss die Frauen vor Dir warnen, armes Deutschland!!!



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8. März 2011 um 13:29

Hm ja...
... auch ich bin schwanger ohne es geplant zu haben. Natürlich bin ich mir bewusst, dass Sex zu einer Schwangerschaft führen kann. Ein ständiges (erfolgreiches) Verhüten führt in meinen Augen zu einer Art Blindheit vor den Konsequenzen. Ein Vergleichsbeispiel wäre da die Impf-Trägheit in den Industriestaaten. Polio? Was ist das? Kinderlähmung? Ist das gefährlich? Natürliche Reaktionen heutzutage. Vor nicht mal einem Jahrhundert war diese Krankheit eine Geißel der Menschheit, an der viele Kinder starben oder gelähmt wurden. Dank Imfpung gehen Neuansteckungen dieser Krankheit in den Industrienationen nahezu gegen Null. Und das über viele, viele Jahrzehnte hinweg. Und nun kommt sie, die Impf-Trägheit. Wenn Eltern nie mit Krankheiten wie Polio konfrontiert wurden, erschließt sich selten die Wichtigkeit der Impfung. Folglich schiebt, verweigert man oder ignoriert die Impfung. Folge ist, dass es wieder erste Polio-Fälle in Europa gibt.

So ungefähr ist das mit dem Verhüten. Ich benutze seit 12 Jahren die Kupfer-Spirale, die ich zu Beginn auch echt regelmäßig hab wechseln lassen, weil ich einfach keine neue SS wollte (die letzte war ja nicht lange her). Doch je mehr Zeit verstreicht und ich erfolgreich verhüten konnte, desto weniger denke ich über die Verhütung nach. Spirale überfällig? Ach, hat noch Zeit! Wochen, Monate und ZACK! schwanger 6. Woche. Ich bin selbst schuld, ich weiß. Ich stehe dazu und freue mich trotzdem ganz doll über das Kind.

Das soll jetzt keine Rechtfertigung sein, nichts liegt mir ferner, sondern einfach mal mein Denkansatz als Antwort auf deine Frage.

LG Green (11+5)

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8. März 2011 um 13:55
In Antwort auf greenbella

Hm ja...
... auch ich bin schwanger ohne es geplant zu haben. Natürlich bin ich mir bewusst, dass Sex zu einer Schwangerschaft führen kann. Ein ständiges (erfolgreiches) Verhüten führt in meinen Augen zu einer Art Blindheit vor den Konsequenzen. Ein Vergleichsbeispiel wäre da die Impf-Trägheit in den Industriestaaten. Polio? Was ist das? Kinderlähmung? Ist das gefährlich? Natürliche Reaktionen heutzutage. Vor nicht mal einem Jahrhundert war diese Krankheit eine Geißel der Menschheit, an der viele Kinder starben oder gelähmt wurden. Dank Imfpung gehen Neuansteckungen dieser Krankheit in den Industrienationen nahezu gegen Null. Und das über viele, viele Jahrzehnte hinweg. Und nun kommt sie, die Impf-Trägheit. Wenn Eltern nie mit Krankheiten wie Polio konfrontiert wurden, erschließt sich selten die Wichtigkeit der Impfung. Folglich schiebt, verweigert man oder ignoriert die Impfung. Folge ist, dass es wieder erste Polio-Fälle in Europa gibt.

So ungefähr ist das mit dem Verhüten. Ich benutze seit 12 Jahren die Kupfer-Spirale, die ich zu Beginn auch echt regelmäßig hab wechseln lassen, weil ich einfach keine neue SS wollte (die letzte war ja nicht lange her). Doch je mehr Zeit verstreicht und ich erfolgreich verhüten konnte, desto weniger denke ich über die Verhütung nach. Spirale überfällig? Ach, hat noch Zeit! Wochen, Monate und ZACK! schwanger 6. Woche. Ich bin selbst schuld, ich weiß. Ich stehe dazu und freue mich trotzdem ganz doll über das Kind.

Das soll jetzt keine Rechtfertigung sein, nichts liegt mir ferner, sondern einfach mal mein Denkansatz als Antwort auf deine Frage.

LG Green (11+5)

Danke dafür
Das könnte tatsächlich ein Grund sein und die Impfungen sind vermutlich wirklich ein gutes Besipiel.

Es ist vermutlich menschlich, bei erfolgreicher Verhütung die Folgen igrendwann nicht mehr permanent im Kopf zu haben.
Ich finde es trotzdem konsequent wenn man dann auch die Folgen seines Handels trägt und das Kind annimmt.

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8. März 2011 um 14:15
In Antwort auf annabell107

Danke dafür
Das könnte tatsächlich ein Grund sein und die Impfungen sind vermutlich wirklich ein gutes Besipiel.

Es ist vermutlich menschlich, bei erfolgreicher Verhütung die Folgen igrendwann nicht mehr permanent im Kopf zu haben.
Ich finde es trotzdem konsequent wenn man dann auch die Folgen seines Handels trägt und das Kind annimmt.

Ja, für uns schon...
für dich und mich mag es die einzige Konsequenz sein. Abtreibung stand seit dem positivem Test bei mir überhaupt nicht zur Debatte.

Trotzdem möchte ich nicht all die Frauen verurteilen, die sich dennoch gegen ein Kind entscheiden. Ihre Gründe sind so unglaublich facettenreich und unterschiedlich, dass ich mir eine pauschale Vorverurteilung verkneife. Da müsste man immer den Einzelfall betrachten und abwägeln. Und ein Fünfzeiler hier im Abtreibungsforum erzählt noch laaaange nichts über das richtige Leben und die richtigen Hintergründe der Frau, die darüber nachdenkt abzutreiben.

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8. März 2011 um 14:39
In Antwort auf greenbella

Ja, für uns schon...
für dich und mich mag es die einzige Konsequenz sein. Abtreibung stand seit dem positivem Test bei mir überhaupt nicht zur Debatte.

Trotzdem möchte ich nicht all die Frauen verurteilen, die sich dennoch gegen ein Kind entscheiden. Ihre Gründe sind so unglaublich facettenreich und unterschiedlich, dass ich mir eine pauschale Vorverurteilung verkneife. Da müsste man immer den Einzelfall betrachten und abwägeln. Und ein Fünfzeiler hier im Abtreibungsforum erzählt noch laaaange nichts über das richtige Leben und die richtigen Hintergründe der Frau, die darüber nachdenkt abzutreiben.

Gründe
Sicher gibt es Fälle, wo auch ich sage, in dieser Situation hätte ich große Angst vor einem Kind. (Doch auch dann würde ich nicht abtreiben.Das könnte ich mir und dem Kind nicht antun.)
Trotzdem glaube ich fest daran, dass es in einem der reichsten Länder der Erde nicht angehen kann, dass Frauen aus Verzweifung abtreiben (müssen?). Vorallem nicht reihenweise!

Und in den Fällen, in denen ein Leben mit dem Kind definitiv unmöglich ist, bleibt immer noch die Möglichkeit das Kind zu Adoption frei zu geben.
Leider werden diese Mütter von vielen als schlechtere Mütter bezeichnet als diejenigen, die sich für eine Abtreibung entscheiden. Da frage ich mich wirklich warum?

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8. März 2011 um 15:17
In Antwort auf annabell107

Gründe
Sicher gibt es Fälle, wo auch ich sage, in dieser Situation hätte ich große Angst vor einem Kind. (Doch auch dann würde ich nicht abtreiben.Das könnte ich mir und dem Kind nicht antun.)
Trotzdem glaube ich fest daran, dass es in einem der reichsten Länder der Erde nicht angehen kann, dass Frauen aus Verzweifung abtreiben (müssen?). Vorallem nicht reihenweise!

Und in den Fällen, in denen ein Leben mit dem Kind definitiv unmöglich ist, bleibt immer noch die Möglichkeit das Kind zu Adoption frei zu geben.
Leider werden diese Mütter von vielen als schlechtere Mütter bezeichnet als diejenigen, die sich für eine Abtreibung entscheiden. Da frage ich mich wirklich warum?

Meine Meinung..
...wenn es dabei um mich ginge.

Die Entscheidung abzutreiben hat was mit (Wert-)Vorstellungen, Persönlichkeit und Wünschen der betroffenen Frau zu tun: Nicht ohne Partner, extrem schwierige Familienverhältnisse, häusliche Gewalt, Minderwertigkeitsempfindungen, Selbstzweifel, finanzielle Notlage, Perspektivlosigkeit, ja sogar einfach Unwissenheit. Um eine oder mehrere dieser Gründe auszuräumen reichen oftmals keine 12 Wochen und auch kein Gespräch bei ProFamilia aus. Dass wir eines der reichsten Länder der Welt sind, deckt gerade mal den Punkt 'finanzielle Notlage' ab.

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8. März 2011 um 17:57


tja Theorie und Praxis sag ich da nur, und da sind alle Sachen bunter

1) Nur Enthaltsamkeit ist 100 % sicher,
2) der Staat streicht permanent Unterstützung vor allem bei Familien da die keine Lobby haben
3) Ob Adoption ein frauenrecht ist ? anders gefrragt : hat man als Frau das recht auf ein Kind , notfalls auch zur Adoption ? Adoption ist kein Recht aber eine Alternative, zu der man nicht gezwungen werden darf.
4) Frauenrecht ist sich zu entscheiden was mit meinem Körper passiert, die Frucht ist teil meines Körpers ergo dessen kann ich auch darüber bestimmen. Innerhalb von 3 Monaten.

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8. März 2011 um 20:14

Die Planbarkeit der Mutterschaft
Liebe Annabell,

du schreibst
"Mit der Pille und vergleichbaren Hormonpräparaten kann man bei richtiger Anwendung eine etwa 99%ige Verhütungswirkung erreichen, die man durch eine zusätzliche Verhütung mithilfe eines Kondom noch steigern kann.
Was ich mich dann Frage ist, wieso werden dennoch so viele Frauen überraschend und völlig ungewollt schwanger, dass in Deutschland etwa 1000 Abtreibungen pro Werktag "nötig werden".
Immer wieder lese ich, Frauen würden zufällig und völlig überraschend schwanger."

Diese 99%ige Sicherheit muss man mal kritisch betrachten. Ich hatte mich vor meiner eigenen SS auch noch nie so tiefgehend auseinandergesetzt. Denn eigentlich stimmen diese 99% so gar nicht.

Die Pille hat z.B. einen theoretischen Pearl-Index von 0,1. Das heißt von 1000 Frauen wird innerhalb eines Jahres (!) eine trotzdem schwanger, bei absolut korrekter Anwendung. Rechnet man noch unbemerkte Anwendungsfehler dazu, sind es schon 9 von 1000. Wenn etwa 5 Mio Frauen in DE mit der Pille verhüten, ergeben sich also allein zwischen 5000 und 45.000 TroPi-Kinder im Jahr! Diese Dimensionen muss man sich mal bewußt machen. Und wenn man dann noch bedenkt, dass eben viele nicht mit Pille, sondern mit unsichereren Methode verhüten (müssen oder wollen), kann man sich ganz leicht ausrechnen, dass auch mit Verhütung noch eine große Menge ungewollter SS entstehen.

Auf die gesamte fruchtbare Lebenszeit gesehen, ist es sogar ziemlich wahrscheinlich (sofern man über die Jahre hinweg sexuell aktiv ist), dass frau irgendwann in ihrem Leben einmal an dem Punkt steht, ungeplant schwanger zu sein. Bei der Pille liegt die Wahrscheinlichkeit mWn bei 1:3, irgendwann trotz Pille ss zu werden.

Daher klar Zustimmung bei deiner Aussage "Eine 100%ige Sicherheit nicht schwanger zu werden gibt es nicht, wenn man Sex hat."

Nun ist aber die Frage, was bedeutet das?
Wenn man eine Abtreibung von vorneherein ausschließt, heißt das im Grunde gäbe es nur 2 Optionen: Enthaltsamkeit, oder die Bereitschaft Mutter zu werden (damit meine ich auch bereits das Austragen und Gebären eines Kindes mit allen dazugehörigen körperlichen, psychologischen und sozialen Konsequenzen, die allesamt enorm sind)

Du selbst schreibst "Ich bin sicherlich keine Verfechterin von "kein Sex vor der Ehe", daran habe ich mich schließlich selbst nicht gehalten. Auch bin ich kein Feind von Sex, er bereitet mir persönlich die Größte Freude."

Ich halte Enthaltsamkeit auch nicht für ein gangbares Konzept. Zum einen denke ich, dass es an der Umsetzung scheitert. Zum anderen darf man auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Sex nicht nur eine einzige Funktion hat. Auch biologisch nicht.
Sex fördert und stärkt z.B. die Bindung zwischen Partnern, führt zu Ausschüttung von Glückshormonen, die zufrieden machen, die Treue stärken und zudem auch noch aggressionshemmend sind.
Wer auf all dies freiwillig verzichten möchte oder kann, soll dies tun. Aber vorschreiben kann man es keinem, diesen wichtigen Teil des Lebens und einer Partnerschaft auszuklammern.

Auf der anderen Seite - muss ich als sexuelle aktive Frau ein Kind wollen sollen? Ich meine nicht. Niemand kann einem anderen Menschen vorschreiben, etwas bestimmtes zu wollen. Auch und gerade nicht Mutterschaft.

Und deiner Logik zufolge dürften dann z.B. Frauen, die überhaupt keine Kinder haben wollen, oder die aus gesundheitlichen Gründen keine haben können, lebenslang auf Sex verzichten - denn sie könnten ja schwanger werden.
Nein, dies wäre ein Eingriff in das Privatleben anderer Menschen und eine Forderung, die aus meiner Sicht einfach unzumutbar ist.

Wenn also weder erzwungene Enthaltsamkeit noch erzwungenes Kinderwollen funktionieren und Verhütung nur eingeschränkt verläßlich ist, müssen Schwangerschaftsabbrüche immer eine mögliche Option bleiben.
Rein pragmatisch gesehen. Ich verzichte an dieser Stelle bewußt auf eine Erörterung moralischer Aspekte in der Abtreibungsdebatte. Diese sind hier im Forum ja an anderer Stelle schon tausendfach diskutiert worden.

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8. März 2011 um 21:01

Es gibt Frauen (und Männer) für die ist Abtreibung eine Verhütungsmethode
weil Pille und Kondome und Spirale ja Geld kosten wird die KK schön ausgenutzt..
Wer sowenig Verantwortung für sich hat, der ist in meinen Augen nicht mehr normal.
Und das das Recht auf Abtreibung wird öfters als gedacht schamlos ausgenutzt.
Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die setzten ganz bewußt Kinder in die Welt,weil jedes Kind zusätzliches Geld bringt.
In beiden Fällen müßte der Staat härter durchgreifen.
Es kann nicht sein, dass der Normalverdiener für seine Steuern und Kk-Beiträge derartige "Abweichungen" bezahlt.
Ebensowenig verständlich ist für mich, dass man in einer intakten Ehe ein weiters Kind nicht austragen WILL und deshalb einfach mal lieber abtreibt.
Eine gute Ehe ,bzw ein gutes partnerschaftl. Miteinander kann auch ein (weiteres) ungeplantes Kind "überstehen".
Leider gibt es davon immer weniger.

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8. März 2011 um 23:24

Frage
Hallo..
Bin neu hier also kanns sein das meine frage schon irgendwo vorkommt..hab sie aber momentan nicht gefunden.
hab voll angst schwanger zu sein.. hab am 14.2 meine letzte mens gehabt - also ES war ca. am 27 - und am 26 hat ich GV. Jetzt hab ich schon das ganze monat bisschen mit durchfall zu kämpfen. Da ich meine Pille imma um 22 uhr nimm, und durchfall immer nur tagsüber war hab ich nicht zusätzlich verhütet.. jetzt hab ich genau eine woche nach ES eine Blutung bekommen.die dauert schon bis heute an.. am ersten tag bisschen stärker, jetzt fast nichts mehr..
Was hat das zu bedeuten

lg

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9. März 2011 um 9:44
In Antwort auf achso31

Die Planbarkeit der Mutterschaft
Liebe Annabell,

du schreibst
"Mit der Pille und vergleichbaren Hormonpräparaten kann man bei richtiger Anwendung eine etwa 99%ige Verhütungswirkung erreichen, die man durch eine zusätzliche Verhütung mithilfe eines Kondom noch steigern kann.
Was ich mich dann Frage ist, wieso werden dennoch so viele Frauen überraschend und völlig ungewollt schwanger, dass in Deutschland etwa 1000 Abtreibungen pro Werktag "nötig werden".
Immer wieder lese ich, Frauen würden zufällig und völlig überraschend schwanger."

Diese 99%ige Sicherheit muss man mal kritisch betrachten. Ich hatte mich vor meiner eigenen SS auch noch nie so tiefgehend auseinandergesetzt. Denn eigentlich stimmen diese 99% so gar nicht.

Die Pille hat z.B. einen theoretischen Pearl-Index von 0,1. Das heißt von 1000 Frauen wird innerhalb eines Jahres (!) eine trotzdem schwanger, bei absolut korrekter Anwendung. Rechnet man noch unbemerkte Anwendungsfehler dazu, sind es schon 9 von 1000. Wenn etwa 5 Mio Frauen in DE mit der Pille verhüten, ergeben sich also allein zwischen 5000 und 45.000 TroPi-Kinder im Jahr! Diese Dimensionen muss man sich mal bewußt machen. Und wenn man dann noch bedenkt, dass eben viele nicht mit Pille, sondern mit unsichereren Methode verhüten (müssen oder wollen), kann man sich ganz leicht ausrechnen, dass auch mit Verhütung noch eine große Menge ungewollter SS entstehen.

Auf die gesamte fruchtbare Lebenszeit gesehen, ist es sogar ziemlich wahrscheinlich (sofern man über die Jahre hinweg sexuell aktiv ist), dass frau irgendwann in ihrem Leben einmal an dem Punkt steht, ungeplant schwanger zu sein. Bei der Pille liegt die Wahrscheinlichkeit mWn bei 1:3, irgendwann trotz Pille ss zu werden.

Daher klar Zustimmung bei deiner Aussage "Eine 100%ige Sicherheit nicht schwanger zu werden gibt es nicht, wenn man Sex hat."

Nun ist aber die Frage, was bedeutet das?
Wenn man eine Abtreibung von vorneherein ausschließt, heißt das im Grunde gäbe es nur 2 Optionen: Enthaltsamkeit, oder die Bereitschaft Mutter zu werden (damit meine ich auch bereits das Austragen und Gebären eines Kindes mit allen dazugehörigen körperlichen, psychologischen und sozialen Konsequenzen, die allesamt enorm sind)

Du selbst schreibst "Ich bin sicherlich keine Verfechterin von "kein Sex vor der Ehe", daran habe ich mich schließlich selbst nicht gehalten. Auch bin ich kein Feind von Sex, er bereitet mir persönlich die Größte Freude."

Ich halte Enthaltsamkeit auch nicht für ein gangbares Konzept. Zum einen denke ich, dass es an der Umsetzung scheitert. Zum anderen darf man auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Sex nicht nur eine einzige Funktion hat. Auch biologisch nicht.
Sex fördert und stärkt z.B. die Bindung zwischen Partnern, führt zu Ausschüttung von Glückshormonen, die zufrieden machen, die Treue stärken und zudem auch noch aggressionshemmend sind.
Wer auf all dies freiwillig verzichten möchte oder kann, soll dies tun. Aber vorschreiben kann man es keinem, diesen wichtigen Teil des Lebens und einer Partnerschaft auszuklammern.

Auf der anderen Seite - muss ich als sexuelle aktive Frau ein Kind wollen sollen? Ich meine nicht. Niemand kann einem anderen Menschen vorschreiben, etwas bestimmtes zu wollen. Auch und gerade nicht Mutterschaft.

Und deiner Logik zufolge dürften dann z.B. Frauen, die überhaupt keine Kinder haben wollen, oder die aus gesundheitlichen Gründen keine haben können, lebenslang auf Sex verzichten - denn sie könnten ja schwanger werden.
Nein, dies wäre ein Eingriff in das Privatleben anderer Menschen und eine Forderung, die aus meiner Sicht einfach unzumutbar ist.

Wenn also weder erzwungene Enthaltsamkeit noch erzwungenes Kinderwollen funktionieren und Verhütung nur eingeschränkt verläßlich ist, müssen Schwangerschaftsabbrüche immer eine mögliche Option bleiben.
Rein pragmatisch gesehen. Ich verzichte an dieser Stelle bewußt auf eine Erörterung moralischer Aspekte in der Abtreibungsdebatte. Diese sind hier im Forum ja an anderer Stelle schon tausendfach diskutiert worden.

Verhütung und Mutterschaft
Für mich bedeutet ein verantwortungsvoller Ungang mit Sexualität bestmöglich zu verhüten, wenn man keine Kinder will.
Wenn man dann aber trotzdem schwanger wird, sollte man in meinen Augen die Verantwortung dafür übernehmen und zu seinem Kind stehen.
Wer das definitiv nicht kann oder will, kann sich ja sterilisieren lassen.Auch da gibt es noch Fälle von Schwangerschaften, aber da wird es dann sehr hypothetisch.
Auch eine Sterilisation kann man keinem Menschen vorschreiben.Das wäre Körperverletzung im schlimmsten Maße.
Wer aber unter keinen Umständen ein Kind will oder haben kann und keine Sterilisation möchte, der sollte sich entscheiden.
Das Leben eines Kindes zu nehmen, damit man die völlige Freiheit hat ist wohl kaum die richtige Lösung!

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9. März 2011 um 9:52
In Antwort auf achso31

Die Planbarkeit der Mutterschaft
Liebe Annabell,

du schreibst
"Mit der Pille und vergleichbaren Hormonpräparaten kann man bei richtiger Anwendung eine etwa 99%ige Verhütungswirkung erreichen, die man durch eine zusätzliche Verhütung mithilfe eines Kondom noch steigern kann.
Was ich mich dann Frage ist, wieso werden dennoch so viele Frauen überraschend und völlig ungewollt schwanger, dass in Deutschland etwa 1000 Abtreibungen pro Werktag "nötig werden".
Immer wieder lese ich, Frauen würden zufällig und völlig überraschend schwanger."

Diese 99%ige Sicherheit muss man mal kritisch betrachten. Ich hatte mich vor meiner eigenen SS auch noch nie so tiefgehend auseinandergesetzt. Denn eigentlich stimmen diese 99% so gar nicht.

Die Pille hat z.B. einen theoretischen Pearl-Index von 0,1. Das heißt von 1000 Frauen wird innerhalb eines Jahres (!) eine trotzdem schwanger, bei absolut korrekter Anwendung. Rechnet man noch unbemerkte Anwendungsfehler dazu, sind es schon 9 von 1000. Wenn etwa 5 Mio Frauen in DE mit der Pille verhüten, ergeben sich also allein zwischen 5000 und 45.000 TroPi-Kinder im Jahr! Diese Dimensionen muss man sich mal bewußt machen. Und wenn man dann noch bedenkt, dass eben viele nicht mit Pille, sondern mit unsichereren Methode verhüten (müssen oder wollen), kann man sich ganz leicht ausrechnen, dass auch mit Verhütung noch eine große Menge ungewollter SS entstehen.

Auf die gesamte fruchtbare Lebenszeit gesehen, ist es sogar ziemlich wahrscheinlich (sofern man über die Jahre hinweg sexuell aktiv ist), dass frau irgendwann in ihrem Leben einmal an dem Punkt steht, ungeplant schwanger zu sein. Bei der Pille liegt die Wahrscheinlichkeit mWn bei 1:3, irgendwann trotz Pille ss zu werden.

Daher klar Zustimmung bei deiner Aussage "Eine 100%ige Sicherheit nicht schwanger zu werden gibt es nicht, wenn man Sex hat."

Nun ist aber die Frage, was bedeutet das?
Wenn man eine Abtreibung von vorneherein ausschließt, heißt das im Grunde gäbe es nur 2 Optionen: Enthaltsamkeit, oder die Bereitschaft Mutter zu werden (damit meine ich auch bereits das Austragen und Gebären eines Kindes mit allen dazugehörigen körperlichen, psychologischen und sozialen Konsequenzen, die allesamt enorm sind)

Du selbst schreibst "Ich bin sicherlich keine Verfechterin von "kein Sex vor der Ehe", daran habe ich mich schließlich selbst nicht gehalten. Auch bin ich kein Feind von Sex, er bereitet mir persönlich die Größte Freude."

Ich halte Enthaltsamkeit auch nicht für ein gangbares Konzept. Zum einen denke ich, dass es an der Umsetzung scheitert. Zum anderen darf man auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Sex nicht nur eine einzige Funktion hat. Auch biologisch nicht.
Sex fördert und stärkt z.B. die Bindung zwischen Partnern, führt zu Ausschüttung von Glückshormonen, die zufrieden machen, die Treue stärken und zudem auch noch aggressionshemmend sind.
Wer auf all dies freiwillig verzichten möchte oder kann, soll dies tun. Aber vorschreiben kann man es keinem, diesen wichtigen Teil des Lebens und einer Partnerschaft auszuklammern.

Auf der anderen Seite - muss ich als sexuelle aktive Frau ein Kind wollen sollen? Ich meine nicht. Niemand kann einem anderen Menschen vorschreiben, etwas bestimmtes zu wollen. Auch und gerade nicht Mutterschaft.

Und deiner Logik zufolge dürften dann z.B. Frauen, die überhaupt keine Kinder haben wollen, oder die aus gesundheitlichen Gründen keine haben können, lebenslang auf Sex verzichten - denn sie könnten ja schwanger werden.
Nein, dies wäre ein Eingriff in das Privatleben anderer Menschen und eine Forderung, die aus meiner Sicht einfach unzumutbar ist.

Wenn also weder erzwungene Enthaltsamkeit noch erzwungenes Kinderwollen funktionieren und Verhütung nur eingeschränkt verläßlich ist, müssen Schwangerschaftsabbrüche immer eine mögliche Option bleiben.
Rein pragmatisch gesehen. Ich verzichte an dieser Stelle bewußt auf eine Erörterung moralischer Aspekte in der Abtreibungsdebatte. Diese sind hier im Forum ja an anderer Stelle schon tausendfach diskutiert worden.

Top Antwort, achso
mit der Einstellung von Annabell müsste frau direkt ins Kloster.

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9. März 2011 um 9:55
In Antwort auf lea2462


tja Theorie und Praxis sag ich da nur, und da sind alle Sachen bunter

1) Nur Enthaltsamkeit ist 100 % sicher,
2) der Staat streicht permanent Unterstützung vor allem bei Familien da die keine Lobby haben
3) Ob Adoption ein frauenrecht ist ? anders gefrragt : hat man als Frau das recht auf ein Kind , notfalls auch zur Adoption ? Adoption ist kein Recht aber eine Alternative, zu der man nicht gezwungen werden darf.
4) Frauenrecht ist sich zu entscheiden was mit meinem Körper passiert, die Frucht ist teil meines Körpers ergo dessen kann ich auch darüber bestimmen. Innerhalb von 3 Monaten.

Etwas einfach
Sicher kann ich bestimmen was mit meinem Körper passiert. Doch das tut man ja schon bevor man sexuell aktiv wird.
Mein Beitrag sollte ja eben aussagen, dass man Sex und Kinder nicht so streng trennen kann, wie es in unserer Gesellschaft derzeit passiert.
Mein KInd bleibt auch nach den 3 Monaten meine Frucht.Trotzdem würde man eine Frau zu Recht für Jahre einsperren, wenn sie ihr Neugeborenes tötet.
Eine Frist von drei Monaten ist absolut willkürlich gesetzt.Das sieht man allein schon daran, dass in anderen Ländern die Fristen ganz anders sein können.
Die Entscheidung sollte man also nur vor der Entstehung eines Kindes treffen können.Freiheit entsteht sonst auch nicht durch die Tötung anderer.Warum hier?

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9. März 2011 um 10:01

Grundrecht
Es gibt sehr wohl ein Grundrecht, über Zahl und Zeitpunkt der Geburt von Kindern frei und eigenverantwortlich zu entscheiden. Dieses Grundrecht ist in diversen UNO-Dokumenten (u.a. in der Frauenkonvention) verbrieft. Dazu gehört nun mal auch der Zugang zum legalen, fachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbruch, weil eben keine Verhütung 100% sicher ist (nicht mal Sterilisation).

Ausserdem übertreibst du masslos, "1000 Abtreibungen pro Werktag" - mit der Hälfte wärst du den Tatsachen näher gekommen. Die absolute Zahl von Abtreibungen in einem Land ist zudem wenig aussagekräftig. 120'000 Abtreibungen pro Jahr in einer Bevölkerung von 80 Millionen sind ausgesprochen wenig. Deutschland gehört mit einer Abtreibungsrate von rund 7 pro 1'000 DFrauen im Alter von 15-44 zu den Ländern mit den niedrigsten Raten überhaupt.

Jede Frau hat das Recht ihr Kind zur Adoption zu geben - aber nicht die Pflicht, deswegen ein ungewolltes Kind auszutragen.

Dass der Staat noch mehr tun könnte, um Kinderhaben zu erleichtern, da bin ich mit dir einverstanden. Aber nicht alle Frauen möchten vom Sozialstaat abhängig werden wegen einer ungewollten Schwangerschaft.

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9. März 2011 um 10:04
In Antwort auf annabell107

Verhütung und Mutterschaft
Für mich bedeutet ein verantwortungsvoller Ungang mit Sexualität bestmöglich zu verhüten, wenn man keine Kinder will.
Wenn man dann aber trotzdem schwanger wird, sollte man in meinen Augen die Verantwortung dafür übernehmen und zu seinem Kind stehen.
Wer das definitiv nicht kann oder will, kann sich ja sterilisieren lassen.Auch da gibt es noch Fälle von Schwangerschaften, aber da wird es dann sehr hypothetisch.
Auch eine Sterilisation kann man keinem Menschen vorschreiben.Das wäre Körperverletzung im schlimmsten Maße.
Wer aber unter keinen Umständen ein Kind will oder haben kann und keine Sterilisation möchte, der sollte sich entscheiden.
Das Leben eines Kindes zu nehmen, damit man die völlige Freiheit hat ist wohl kaum die richtige Lösung!

Ein Embryo
ist eben noch kein Kind.

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9. März 2011 um 10:10
In Antwort auf annabell107

Etwas einfach
Sicher kann ich bestimmen was mit meinem Körper passiert. Doch das tut man ja schon bevor man sexuell aktiv wird.
Mein Beitrag sollte ja eben aussagen, dass man Sex und Kinder nicht so streng trennen kann, wie es in unserer Gesellschaft derzeit passiert.
Mein KInd bleibt auch nach den 3 Monaten meine Frucht.Trotzdem würde man eine Frau zu Recht für Jahre einsperren, wenn sie ihr Neugeborenes tötet.
Eine Frist von drei Monaten ist absolut willkürlich gesetzt.Das sieht man allein schon daran, dass in anderen Ländern die Fristen ganz anders sein können.
Die Entscheidung sollte man also nur vor der Entstehung eines Kindes treffen können.Freiheit entsteht sonst auch nicht durch die Tötung anderer.Warum hier?

Ein "Anderer"???
Abtreibung ist nicht die "Tötung eines Anderen", sondern die Weigerung, in seinem Körper eine Frucht (du verwendest selbst diesen treffenden Ausdruck) heranwachsen zu lassen. Es ist schrecklich, eine Frau zwingen zu wollen, eine ungewollte Schwangerschaft auszutragen und zu gebären, wenn sie sich das nicht wünscht. Das ist mit Leibeigenschaft vergleichbar.

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9. März 2011 um 10:19
In Antwort auf summersun6


"Genau darum geht`s in diesem Forum."

Eben nicht, es geht um den Austausch und das einholen von Ratschlägen und nicht um irgendwelche dämlichen Moralpredigten von militanten Abtreibungsgegnern.

"Ich will hier bestimmt niemanden verurteilen, aber ich denke, dass sich sehr sehr viele keine Gedanken darüber machen, was für eine Verantwortung sie sich beim GV auch einhandeln, wenn sie z. B. bei Pilleneinnahme übermäßig Alkohol genossen haben, nebenbei Rauschgifte o.ä. zu sich genommen haben und sich dann wundern, dass die Pille versagt hat. Oder wenn Kondome z. B. zweimal hintereinander benutzt werden etc."

Doch, das tust Du und versuchst es immer wieder, bis Du mal an jemanden geraten bist z.B. ich und Dich jedes mal erneut drauf hinweisst, dass Deine Argumente "ganz grosse Kacka sind" (würde Bruce sagen).
1. Alkohol hat keinen Einfluss auf die Pille, es sei denn man muss sich übergeben, hat aber nichts direktes damit zu tun.
2. Benutzt wohl keiner ein Gummie zweimal, denn es wär ein Kunstwerk ein benutztes Kondom, welches bereits abgewickelt ist, erneut auf das männliche Geschlechtsteil zu bekommen.

HERR WIRF HIRN VOM HIMMEL, ABER BITTE GANZ SCHNELL!
Na wenn Du die Frauen in Deinem "Multi-Job" genauso berätst, Gute Nacht. Man muss die Frauen vor Dir warnen, armes Deutschland!!!



Du glaubst doch gar nicht an Gott, wie kannst Du ihn dann bitten
Wie kannst Du erwarten glaubwürdig dazustehen, wenn Du etwas herbei - oder anrufst, von dem Du behauptest, dass es nicht existiert Ganz offensichtlich leidest Du an Schiezophrenie, sonst würdest Du das wohlweißlich nicht tun.

Jetzt zum Thema an sich: Wie ein GV stattfindet und wie man das macht, brauch ich Dir hoffentlich nicht zu erklären; nur so viel dazu: Es steht auf JEDER Kondompackungsbeilage drauf dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, wenn man kurz vor dem Orgasmus das Glied aus der Scheide zieht, um es dann kurze Zeit später wieder einzuführen. Das kommt einer zweimaligen Benutzung gleich und ich bekomme immer wieder ganz erstaunt zu hören: "Wie, dann ist das nicht mehr sicher?"
Wenn sich allein hier im Forum nur 50% der Userinnen die angebl. ungewollt schwanger werden, weil die Verhütung Pille bzw. Kondom nicht geklappt hat, vorher die Packungsbeilage richtig durchgelesen HÄTTEN und auch dazu mal ihr HIRN eingeschaltet HÄTTEN, dann wäre es bei mind. 45% von denen nämlich nicht passiert und das ist akt meine Liebe
Außerdem zählt auch die Pille zu verschreibungspflichtigen MEDIKAMENTEN, die ihre Wirkung verändern, sobald Alkohol mit im Spiel ist. Wenn ich also hier z. B. lese, dass jemand von der Fete kam und einen totalen Filmriss hat und nun Angst hat schwanger zu sein, dann hat sie diesen Filmriss bestimmt nicht vom danebenstehen und zuschauen, sondern vom übermäßigen Alkohol- oder Drogengenuß und darf sich dann nicht wundern, wenn die Pille nicht mehr wirkt.

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9. März 2011 um 10:23
In Antwort auf christine1166

Du glaubst doch gar nicht an Gott, wie kannst Du ihn dann bitten
Wie kannst Du erwarten glaubwürdig dazustehen, wenn Du etwas herbei - oder anrufst, von dem Du behauptest, dass es nicht existiert Ganz offensichtlich leidest Du an Schiezophrenie, sonst würdest Du das wohlweißlich nicht tun.

Jetzt zum Thema an sich: Wie ein GV stattfindet und wie man das macht, brauch ich Dir hoffentlich nicht zu erklären; nur so viel dazu: Es steht auf JEDER Kondompackungsbeilage drauf dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, wenn man kurz vor dem Orgasmus das Glied aus der Scheide zieht, um es dann kurze Zeit später wieder einzuführen. Das kommt einer zweimaligen Benutzung gleich und ich bekomme immer wieder ganz erstaunt zu hören: "Wie, dann ist das nicht mehr sicher?"
Wenn sich allein hier im Forum nur 50% der Userinnen die angebl. ungewollt schwanger werden, weil die Verhütung Pille bzw. Kondom nicht geklappt hat, vorher die Packungsbeilage richtig durchgelesen HÄTTEN und auch dazu mal ihr HIRN eingeschaltet HÄTTEN, dann wäre es bei mind. 45% von denen nämlich nicht passiert und das ist akt meine Liebe
Außerdem zählt auch die Pille zu verschreibungspflichtigen MEDIKAMENTEN, die ihre Wirkung verändern, sobald Alkohol mit im Spiel ist. Wenn ich also hier z. B. lese, dass jemand von der Fete kam und einen totalen Filmriss hat und nun Angst hat schwanger zu sein, dann hat sie diesen Filmriss bestimmt nicht vom danebenstehen und zuschauen, sondern vom übermäßigen Alkohol- oder Drogengenuß und darf sich dann nicht wundern, wenn die Pille nicht mehr wirkt.

*...und das ist akt meine Liebe *
Ich meine natürlich FAKT.

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9. März 2011 um 10:38
In Antwort auf zollikofen

Grundrecht
Es gibt sehr wohl ein Grundrecht, über Zahl und Zeitpunkt der Geburt von Kindern frei und eigenverantwortlich zu entscheiden. Dieses Grundrecht ist in diversen UNO-Dokumenten (u.a. in der Frauenkonvention) verbrieft. Dazu gehört nun mal auch der Zugang zum legalen, fachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbruch, weil eben keine Verhütung 100% sicher ist (nicht mal Sterilisation).

Ausserdem übertreibst du masslos, "1000 Abtreibungen pro Werktag" - mit der Hälfte wärst du den Tatsachen näher gekommen. Die absolute Zahl von Abtreibungen in einem Land ist zudem wenig aussagekräftig. 120'000 Abtreibungen pro Jahr in einer Bevölkerung von 80 Millionen sind ausgesprochen wenig. Deutschland gehört mit einer Abtreibungsrate von rund 7 pro 1'000 DFrauen im Alter von 15-44 zu den Ländern mit den niedrigsten Raten überhaupt.

Jede Frau hat das Recht ihr Kind zur Adoption zu geben - aber nicht die Pflicht, deswegen ein ungewolltes Kind auszutragen.

Dass der Staat noch mehr tun könnte, um Kinderhaben zu erleichtern, da bin ich mit dir einverstanden. Aber nicht alle Frauen möchten vom Sozialstaat abhängig werden wegen einer ungewollten Schwangerschaft.

Es mag vielleicht so sein,
dass in der Schweiz dieses "Grundrecht" existiert und angewand wird, hier in Deutschland aber nicht.
Es ist in Deutschland lediglich ein Entscheidungsrecht für die Frau vorhanden, das ihr erlaubt nach vorheriger Beratung bis zum Ende der 12. SW straffrei abzutreiben. Sollte später eine Behinderung des Kindes festgestellt werden, darf sie auch später noch straffrei abtreiben. Der Strafbestand an sich bleibt aber bestehen. Interessant dabei ist dann, mal zu hinterfragen was für ein Strafbestand dann erfüllt wäre, wie das rechtlich ausgedrückt würde, würde es zu einer Strafverfolgung kommen. Es gibt so einige Dinge die in der Schweiz anders gehandhabt werden als in Deutschland.

Deinen anderen Ausführungen muß ich aber voll und ganz beipflichten, obwohl ich persönlich zehnmal lieber hier in Deutschland für zehn Hartz-IV-Empfänger bezahle, die ihre Kinder bekommen, als auch nur eine Abtreibung mitzufinanzieren.

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9. März 2011 um 10:46
In Antwort auf zollikofen

Ein Embryo
ist eben noch kein Kind.


Wass denn dann bitteschön? Es muß nur noch alles wachsen. Ein Radieschen hat bestimmt am Anfang der Schwangerschaft niemand im Bauch. Jedenfalls nicht an der Stelle, wo der Arzt den Embryo sieht.

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9. März 2011 um 10:52
In Antwort auf zollikofen

Ein Embryo
ist eben noch kein Kind.

Ab
wann ist es denn für dich ein Kind?

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9. März 2011 um 15:54
In Antwort auf christine1166

Du glaubst doch gar nicht an Gott, wie kannst Du ihn dann bitten
Wie kannst Du erwarten glaubwürdig dazustehen, wenn Du etwas herbei - oder anrufst, von dem Du behauptest, dass es nicht existiert Ganz offensichtlich leidest Du an Schiezophrenie, sonst würdest Du das wohlweißlich nicht tun.

Jetzt zum Thema an sich: Wie ein GV stattfindet und wie man das macht, brauch ich Dir hoffentlich nicht zu erklären; nur so viel dazu: Es steht auf JEDER Kondompackungsbeilage drauf dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, wenn man kurz vor dem Orgasmus das Glied aus der Scheide zieht, um es dann kurze Zeit später wieder einzuführen. Das kommt einer zweimaligen Benutzung gleich und ich bekomme immer wieder ganz erstaunt zu hören: "Wie, dann ist das nicht mehr sicher?"
Wenn sich allein hier im Forum nur 50% der Userinnen die angebl. ungewollt schwanger werden, weil die Verhütung Pille bzw. Kondom nicht geklappt hat, vorher die Packungsbeilage richtig durchgelesen HÄTTEN und auch dazu mal ihr HIRN eingeschaltet HÄTTEN, dann wäre es bei mind. 45% von denen nämlich nicht passiert und das ist akt meine Liebe
Außerdem zählt auch die Pille zu verschreibungspflichtigen MEDIKAMENTEN, die ihre Wirkung verändern, sobald Alkohol mit im Spiel ist. Wenn ich also hier z. B. lese, dass jemand von der Fete kam und einen totalen Filmriss hat und nun Angst hat schwanger zu sein, dann hat sie diesen Filmriss bestimmt nicht vom danebenstehen und zuschauen, sondern vom übermäßigen Alkohol- oder Drogengenuß und darf sich dann nicht wundern, wenn die Pille nicht mehr wirkt.

Und Du an Borderline-Syndrom!
Weisst du warum? Du nutzt das Forum Gofeminin, um Deine etwas "seltsamen" Ratschläge los zu werden, weil Du es auf Deiner Arbeit nicht darfst (wie schon des öfteren von Dir zugegeben). Im übrigen kannst Du Dir Deine Urteile bzgl. meines Glaubens sparen. Ich glaube an Gott aus tiefstem Herzen, er hat mir bisher IMMER beigestanden in guten und in schlechten Zeiten, aber dafür muss ich noch laaaange nicht gegen Abtreibung sein. Und ich verwette meinen Hintern dafür, dass ich weitraus gläubiger bin, als so mancher Anti-Abtreibungs-Fuzzi, der sein Bild nur ins Licht rücken mag. Denn Frauen, die abtreiben aufs übelste zu beschimpfen, hat gewiss nix mit Humanität zu tun. Also Liebchen, wenn man keinen Plan vom Leben hat, so wie Du, dann sollte man sich klein halten.
Die Geschichte mit den Kondomen ist wohl nicht Dein Ernst oder? Man oh man, Du solltest Dich in Deiner Position doch etwas besser mit Verhütungsmittel auskennen. Es ging hier lediglich ums zweimalige Benutzen wie Du so schön oben geschrieben hast und das kommt Deiner zweiten Beschreibung in keinem Fall gleich. Hast Du im übrigen schon mal etwas davon gehört, dass ein Kondom in der Scheide hängen bleiben kann, weil die Frau zu eng ist? Nee anscheinend nicht, kann man auch nicht wissen bei ner evtl. Ofenrohrgröße.
Alkohol hat keinen Einfluss auf die Pille, dann dürften 80% der Frauen in Deutschland keinen Alkohol mehr trinken. Lediglich einige Medikamente wie Antbiotika können die wirkung aufheben. Mädel, Du bist so hohl, das Du einem nur noch leid tun kannst. Auf so ein Niveau dürfte ich mich erst garnicht herablassen und deshalb ist für mich auch an dieser Stelle Schluss!

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9. März 2011 um 15:58

Siehe oben,
Beitrag an Christinchen was meinen Glauben angeht, das gilt auch für Dich. Ihr Abtreibungsgegener seit doch die größten Pharisäer der Menschheit, weil ihr selbst genug Dreck am Stecken habt!

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9. März 2011 um 18:36

Ich denke
du warst noch nie in so einer situation! vielleicht ist es deswegen für dich nicht verständlich, aber es gibt auch frauen die es verstehen auch wenn sie noch keine abtreibung hatten, es gibt ja tausende gründe warum sich eine frau für einen abbruch entscheidet und es ist ihr recht, genauso wie es deine recht ist diese einstellung zu haben!


lg

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9. März 2011 um 18:46
In Antwort auf christine1166

Es mag vielleicht so sein,
dass in der Schweiz dieses "Grundrecht" existiert und angewand wird, hier in Deutschland aber nicht.
Es ist in Deutschland lediglich ein Entscheidungsrecht für die Frau vorhanden, das ihr erlaubt nach vorheriger Beratung bis zum Ende der 12. SW straffrei abzutreiben. Sollte später eine Behinderung des Kindes festgestellt werden, darf sie auch später noch straffrei abtreiben. Der Strafbestand an sich bleibt aber bestehen. Interessant dabei ist dann, mal zu hinterfragen was für ein Strafbestand dann erfüllt wäre, wie das rechtlich ausgedrückt würde, würde es zu einer Strafverfolgung kommen. Es gibt so einige Dinge die in der Schweiz anders gehandhabt werden als in Deutschland.

Deinen anderen Ausführungen muß ich aber voll und ganz beipflichten, obwohl ich persönlich zehnmal lieber hier in Deutschland für zehn Hartz-IV-Empfänger bezahle, die ihre Kinder bekommen, als auch nur eine Abtreibung mitzufinanzieren.

Grundrechte gelten weltweit
Die UNO-Frauenrechtskonvention gilt weltweit, auch in Deutschland. Dass nicht alle Länder Grundrechte respektieren, ist leider ein Fakt. Immerhin kommt Deutschland dem Recht auf Abtreibung ziemlich nahe, die Frau muss sich zwar beraten lassen und - nochmals - 3 Tage "nachdenken" (als ob sie das nicht schon vorher getan hätte...), aber dann ist sie in ihrem Entscheid völlig frei, mindestens innerhalb der ersten 12 Wochen, wo ja eh die meisten Schwangerschaftsabbrüche stattfinden. Das ist dann eben auch kein Straftatbestand, weil straflos und es kann zu keiner Strafverfolgung kommen. Das ist in Deutschland nicht anders als in der Schweiz (ausser dass wir keine Zwangsberatung durch eine zweite Instanz und keine Bedenkfrist haben).

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9. März 2011 um 19:02
In Antwort auf maca8992

Ab
wann ist es denn für dich ein Kind?

Rechtlich gesehen
ist ein Kind ein Kind ab Geburt. Punkt. Das ist auch meine Meinung. Von der Befruchtung bis zur Geburt ist es zuerst eine befruchtete Eizelle, dann ein Embryo, später ein Fötus - es ist ein Prozess, ein Werden, das mit der Befruchtung beginnt und mit der Geburt eines Kindes endet.

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10. März 2011 um 14:23

Mehrere Ebenen
Du verwechsels mehrer Ebenen... die eine ist die der Verhütung und der aus unzureichender Verfütung entstandenen Schwangerschafte (ich schreibe bewusst Schwangerschaften und nicht Kinder, da es Schwangerschaften sind)... die dann durch nicht ausgetragen und geboren werden.

Da ich selber ja weiss, warum und wie man ungewollt und auch mehrmals schwanger werden kann, kann ich dazu evtl ein paar Worte sagen.
Es ist dieses Gefühl, welches weit verbreitet ist: Wird schon gut gehen, mir passiert das nicht... wie oft denken wir Menschen das... das passiert immer nur anderen... und so ist da auch... es ist eine Situation... vielleicht hat man kein Gummi... oder man denkt, es ist grad keine gefährliche Zeit... der Verstand schaltet ab... und dann ist man die, die es getroffen hat... blöd gelaufen. Das ist in vielen anderen Situationen auch so ... wenn jemand betrunken von der Disko nach Hause fährt... dem einen passiert etwas und vielen anderen nicht... bei Geburten... einer wird behindert und sein leben lang geschädigt und vielen anderen passiert nichts... wird schon gut gehen... ich glaube das ist ein Teil vom Leben. Und niemand kann mir erzählen, dass er immer und in jeder Situation alle Sicherheitsregeln befolgt und nie über rot geht!

Das andere ist das mit der Tötungsunterstellung. Man kann niemanden töten, der nicht lebt. Wir leben in einer Gesellschaft, wo Mord und Tötungsdelikte geahndet werden. Schwangerschaftsabbrüche zählen nicht dazu. Warum? Weil es sich hier im juristischen und medizinischen nicht um Leben handelt.
Wer dies anders sieht, darf das gerne tun. Aber das kann man nicht von jedem Verlangen. Deshalb steht es ja jeder Frau frei eine SChwangerschaft zu beenden oder sie nicht zu beenden... weil es eben kein Mord und keine Tötung ist.

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10. März 2011 um 14:46
In Antwort auf zollikofen

Rechtlich gesehen
ist ein Kind ein Kind ab Geburt. Punkt. Das ist auch meine Meinung. Von der Befruchtung bis zur Geburt ist es zuerst eine befruchtete Eizelle, dann ein Embryo, später ein Fötus - es ist ein Prozess, ein Werden, das mit der Befruchtung beginnt und mit der Geburt eines Kindes endet.

An dieser Stelle muß man hier fragen:
Wollen wir ausschließlich über die rechtliche Seite sprechen, dann ist die ganze Diskussion in diesem Forum Quatsch und sinnlos, oder will man weiter gehen und auch eigene Gefühle, Meinungen und ethische Aspekte mit reinbringen, dann ist es jedem sein Ding ab wann er davon redet ein Kind zu erwarten.

Um Einigung muß ich da schon bitten, damit man hier nicht aneinander vorbei redet. Sonst nimmt der Streit ja nie ein Ende.

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10. März 2011 um 15:14

@summersun6
Nachdem Du mich so unverschämt beleidigt hast und in keinster Weise die Netiquette bachtest, mal eben die PN, die ich an Dich geschrieben habe, mal eben ganz offiziell, dann wissen auch gleich alle Bescheid Du aufgeblasene

1. Bin ich nicht Dein Liebchen,

2. wenn Du keine besseren Argumente hast,als mich zu beleidigen, dann LAß ES einfach, denn

3. KENNST Du mich nicht im geringsten und meine Arbdeit noch viel weniger.

Hier ist ein DISKUSSIONSFORUM, in dem jeder seine Meinung vertreten darf und wem der Schuh halt paßt, der zieht ihn sich an, so einfach ist das.
Über die Wirkung der Pille weiß ich im Übrigen bestens Bescheid, habe sie selber 20 Jahre lang genommen und NIE ist was schief gegangen.
Bzgl. Deiner Diagnose "Borderline": Du solltest nicht Wörter in den Mund nehmen, deren Bedeutung Du nicht kennst und erst Recht nicht über Krankheiten sprechen, deren Bedeutung und deren Behandlungsmöglichkeiten sowie deren Tragweite auch nicht vernünftig einzuschätzen weißt.

Während Du nämlich mit Deiner großen Fresse meinst weiter zu kommen, schaffe ich nicht nur meinen Job sowie mein geregeltes Privatleben mit meiner Familie incl. 3 Kinder, sondern schaff es auch noch meinem Hobby zu fröhnen, was ich Dir aber bestimmt nicht auf die Nase binde, um welches es sich dabei handelt.

Wenn Du also nicht möchtest, dass ich mich ans Community - Team wende, dann halte Dich gefälligst an die Spielregeln. Tust Du das nicht, werde ich dafür sorgen, dass Du nicht nur Ärger bekommst, sondern auch hier rausfliegst.

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10. März 2011 um 15:43
In Antwort auf christine1166

@summersun6
Nachdem Du mich so unverschämt beleidigt hast und in keinster Weise die Netiquette bachtest, mal eben die PN, die ich an Dich geschrieben habe, mal eben ganz offiziell, dann wissen auch gleich alle Bescheid Du aufgeblasene

1. Bin ich nicht Dein Liebchen,

2. wenn Du keine besseren Argumente hast,als mich zu beleidigen, dann LAß ES einfach, denn

3. KENNST Du mich nicht im geringsten und meine Arbdeit noch viel weniger.

Hier ist ein DISKUSSIONSFORUM, in dem jeder seine Meinung vertreten darf und wem der Schuh halt paßt, der zieht ihn sich an, so einfach ist das.
Über die Wirkung der Pille weiß ich im Übrigen bestens Bescheid, habe sie selber 20 Jahre lang genommen und NIE ist was schief gegangen.
Bzgl. Deiner Diagnose "Borderline": Du solltest nicht Wörter in den Mund nehmen, deren Bedeutung Du nicht kennst und erst Recht nicht über Krankheiten sprechen, deren Bedeutung und deren Behandlungsmöglichkeiten sowie deren Tragweite auch nicht vernünftig einzuschätzen weißt.

Während Du nämlich mit Deiner großen Fresse meinst weiter zu kommen, schaffe ich nicht nur meinen Job sowie mein geregeltes Privatleben mit meiner Familie incl. 3 Kinder, sondern schaff es auch noch meinem Hobby zu fröhnen, was ich Dir aber bestimmt nicht auf die Nase binde, um welches es sich dabei handelt.

Wenn Du also nicht möchtest, dass ich mich ans Community - Team wende, dann halte Dich gefälligst an die Spielregeln. Tust Du das nicht, werde ich dafür sorgen, dass Du nicht nur Ärger bekommst, sondern auch hier rausfliegst.

@Christine
Uiuiui, jetzt kommste ja schon wieder mit Deinen Drohungen. Liebchen, das hatten wir doch schon im Dezember. Mehr als gesperrt werden kann man nicht, dann holt man sich eben nen neuen Nick. Jedoch müssen dazu Gründe vorliegen, was jedoch bei mir nicht zutrifft, ich werde weder ausfällig noch frech im Gegensatz zu Dir. Du benützt Schimpfwörter, weil Du Dir nicht zu helfen weisst, ich dagegen bleibe sachlich, aber dennoch kommen meine Argumente besser rüber.
Übrigens, wenn Du mich "meine Liebe" nennst, darf ich dich auch Liebchen nennen, gelle? Du weisst doch, wie es in den Wald heineinschallt, schallt es heraus. Den Spruch haben Dir doch hoffentlich Mami und Papi im Grundschulalter beigebracht!
Wenn Dun im übrigen nicht haben möchtest, dass man Dich auf Deine Arbeit anspricht, dann behalte doch zukünftig Deinen Arbeitsablauf bsp. was Du schon alles in Deinem Leben gemacht hast einfach für Dich. Aber anscheinend hast Du es schwer nötig Dein Real-Life hier breit zu tratschen (siehe Thread im Dezember).
Na also, wenn Du die Pille 20 Jahre genommen hast, dann müsstest Du wissen, dass Alkohol keinen Einfluss darauf hat oder willst Du mir weiss machen in all den Jahren kein Glas Bier oder wein getrunken zu haben?
Was Borderline ist, weiss ich, sonst würde ich dieses Wort nicht in den Mund nehmen im Gegensatz zu Dir. Eine Bekannte von mir ist daran erkrankt und leider nicht mehr so wirklich zurechnungsfähig.
Na dann, geh Du mal Deinem Hobby (wobei ich mich nun gerad erneut frage, warum Du es immer wieder nötig hast über Dein Privatleben hier zu berichten...) nach mit Kind, Kegel und Co., wünsch Dir auf jeden fall ne Menge Spass dabei!
Schön Tag noch... Sun

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10. März 2011 um 22:31


WEr kehrt denn hier was untern Tisch? So eine Entscheidung ist nur selten leicht zu treffen... und ... ich weiss nicht, ob du weisst, wie es sich anfühlt unerwünscht geboren zu werden, wie es sich anfühlt, schuld zu sein am Unglück der Mutter/Eltern, schuld zu sein, dass die Mutter gewisse Dinge nicht machen konnte, abgeleht zu werden, gesagt zu bekommen, dass es besser gewesen wäre wenn.... und dass man erst lieber nicht hätte geboren werden sollen...

ICH weiss, wie das ist... ich unerwünschtes Kind und glaube mir... ich will das keinem meiner Kinder antun. Deshalb habe ich nur die Kinder auf die Welt gebracht, die erwünscht waren und die anderen Schwangerschaften habe ich abgebrochen. Ich stehe zu dem was ich tue! Jederzeit! Und ich bereue es nicht. Aber ich weiss eben auch wie es ist ein Leben lang nach ein klein wenig Mutterliebe zu betteln und nichts als Ablehnung zu bekommen und zuschauen zu müssen, wie die Geschwister geliebt und umsorgt werden und alles für sie getan wird.

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10. März 2011 um 23:17
In Antwort auf christine1166


Wass denn dann bitteschön? Es muß nur noch alles wachsen. Ein Radieschen hat bestimmt am Anfang der Schwangerschaft niemand im Bauch. Jedenfalls nicht an der Stelle, wo der Arzt den Embryo sieht.

Schlechter Vergleich, oder?
Ein Embryo ist kein Radieschen. Aber auch noch kein Kind. Du sagst doch auch nicht Apfelbaum zu einem Apfelkern. Und der muss ja schließlich auch "nur noch wachsen", wenn man ihn an der der richtigen Stelle "läßt".

Und schwangere Frauen sagen auch "ich BEKOMME ein Baby" oder "ich ERWARTE ein Kind" - nicht "ich HABE ein Kind".

Allenfalls 6jährigen erlärt man verständnishalber komplexe biologiosche Zusammenhänge damit, indem man sagt "die Mama hat ein Baby im Bauch, das nur noch groß werden muss". Erwachsene Menschen sollten eigentlich in der lage sein, das ganze so differenziert zu betrachten wie es eben auch tatsächlich ist.

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11. März 2011 um 8:25

So ist das
ich zum beispiel neheme die pille. Bin sehr verantwortungsbewusst damit und obwohl ich sie schon 2 jahre lang nehme kommt es manchmal vor das ich sie vergesse. Meistens schreckt es mich dann im bett hoch und neheme sie halt dann ein. es ist aber auch schon vorgekommen dass ich sie ganz vergessen habe. Zum Glück ist nichts passiert. Aber wenn es passiert wäre hätte ich mein kind (uh das klingt komisch ) nicht behalten. Bin noch in der ausbildung, wohne bei meiner mutter und außer meinen 100 euro taschengeld im monat hab ich keine finanziellen Rücklagen. Und ein Kind in so eine situation rein zu gebären finde ich schlimmer als es nicht zu bekommen.

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11. März 2011 um 8:29
In Antwort auf daraisa


WEr kehrt denn hier was untern Tisch? So eine Entscheidung ist nur selten leicht zu treffen... und ... ich weiss nicht, ob du weisst, wie es sich anfühlt unerwünscht geboren zu werden, wie es sich anfühlt, schuld zu sein am Unglück der Mutter/Eltern, schuld zu sein, dass die Mutter gewisse Dinge nicht machen konnte, abgeleht zu werden, gesagt zu bekommen, dass es besser gewesen wäre wenn.... und dass man erst lieber nicht hätte geboren werden sollen...

ICH weiss, wie das ist... ich unerwünschtes Kind und glaube mir... ich will das keinem meiner Kinder antun. Deshalb habe ich nur die Kinder auf die Welt gebracht, die erwünscht waren und die anderen Schwangerschaften habe ich abgebrochen. Ich stehe zu dem was ich tue! Jederzeit! Und ich bereue es nicht. Aber ich weiss eben auch wie es ist ein Leben lang nach ein klein wenig Mutterliebe zu betteln und nichts als Ablehnung zu bekommen und zuschauen zu müssen, wie die Geschwister geliebt und umsorgt werden und alles für sie getan wird.

@daraisa
Ich hab es an meinem 15 Geburtstag gehört, zwischen kerzen auspusten und geschenke auspacken, dass sie mich lieber hätte abtreiben sollen als sie noch die chance dazu gehabt hätte, und das von meiner eigenen Mutter! Kannst dir vorstellen dass mir dann irgendwie nicht mehr richtig zu feiern zumute war.
Klar sie hats nicht leicht gehabt, ihr freund/mein leiblicher Vater hat sie geschlgen und ihre eltern/meine Großeltern waren auch nicht davon begeistert und sie war noch in der lehre. Aber das so direkt ins gesicht gesagt zu bekommen hat mich irgendwie in ein loch gerissen.

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11. März 2011 um 8:33
In Antwort auf danyy288

Frage
Hallo..
Bin neu hier also kanns sein das meine frage schon irgendwo vorkommt..hab sie aber momentan nicht gefunden.
hab voll angst schwanger zu sein.. hab am 14.2 meine letzte mens gehabt - also ES war ca. am 27 - und am 26 hat ich GV. Jetzt hab ich schon das ganze monat bisschen mit durchfall zu kämpfen. Da ich meine Pille imma um 22 uhr nimm, und durchfall immer nur tagsüber war hab ich nicht zusätzlich verhütet.. jetzt hab ich genau eine woche nach ES eine Blutung bekommen.die dauert schon bis heute an.. am ersten tag bisschen stärker, jetzt fast nichts mehr..
Was hat das zu bedeuten

lg

@dannyy288
Das bedeutet nur das du zu einem Frauenarzt gehen solltest der das für dich abklärt. Er verurteilt dich nicht, denn ER hat das Studium gemacht, also woher solltest du das wissen ob da was sein kann oder nicht. Außerdem hast du den Vorteil das er dich gleich über weitere Optionen aufklären kann.

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11. März 2011 um 8:54
In Antwort auf kaetzchen63

So ist das
ich zum beispiel neheme die pille. Bin sehr verantwortungsbewusst damit und obwohl ich sie schon 2 jahre lang nehme kommt es manchmal vor das ich sie vergesse. Meistens schreckt es mich dann im bett hoch und neheme sie halt dann ein. es ist aber auch schon vorgekommen dass ich sie ganz vergessen habe. Zum Glück ist nichts passiert. Aber wenn es passiert wäre hätte ich mein kind (uh das klingt komisch ) nicht behalten. Bin noch in der ausbildung, wohne bei meiner mutter und außer meinen 100 euro taschengeld im monat hab ich keine finanziellen Rücklagen. Und ein Kind in so eine situation rein zu gebären finde ich schlimmer als es nicht zu bekommen.

@kaetzchen
"Bin sehr verantwortungsbewusst damit und obwohl ich sie schon 2 jahre lang nehme kommt es manchmal vor das ich sie vergesse"

Dein Satz ist sehr widersprüchlich.. man ist doch nicht verantwortungsbewusst damit, wenn man sie manchmal vergisst. Verantwortungsbewusst wäre, wenn man sie IMMER nehmen würde. Anstatt es daraufanzulegen, dass es passieren könnte, würdest du besser deine Verhütungsmethode überdenken und vielleicht besser eine wählen, an die du nicht jeden Tag denken müsstest.

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11. März 2011 um 9:04
In Antwort auf maca8992

@kaetzchen
"Bin sehr verantwortungsbewusst damit und obwohl ich sie schon 2 jahre lang nehme kommt es manchmal vor das ich sie vergesse"

Dein Satz ist sehr widersprüchlich.. man ist doch nicht verantwortungsbewusst damit, wenn man sie manchmal vergisst. Verantwortungsbewusst wäre, wenn man sie IMMER nehmen würde. Anstatt es daraufanzulegen, dass es passieren könnte, würdest du besser deine Verhütungsmethode überdenken und vielleicht besser eine wählen, an die du nicht jeden Tag denken müsstest.

..
in den 2 jahren hab ich sie 5 mal vergessen, 3 mal davon bin ich vor dem schlafen gehen noch draufgekommen und eine hab ich im 12 stunden rahmen auch noch eingeworfen macht einmal vergessen (und zwar richtig vergessen) ...doch ja...das find ich schon verantwortungsbewusst

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11. März 2011 um 11:02
In Antwort auf maca8992

@kaetzchen
"Bin sehr verantwortungsbewusst damit und obwohl ich sie schon 2 jahre lang nehme kommt es manchmal vor das ich sie vergesse"

Dein Satz ist sehr widersprüchlich.. man ist doch nicht verantwortungsbewusst damit, wenn man sie manchmal vergisst. Verantwortungsbewusst wäre, wenn man sie IMMER nehmen würde. Anstatt es daraufanzulegen, dass es passieren könnte, würdest du besser deine Verhütungsmethode überdenken und vielleicht besser eine wählen, an die du nicht jeden Tag denken müsstest.

@maca
du hast wohl noch nie in deinem Leben etwas vergessen oder einen Fehler gemacht ???

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11. März 2011 um 11:16
In Antwort auf christine1166

An dieser Stelle muß man hier fragen:
Wollen wir ausschließlich über die rechtliche Seite sprechen, dann ist die ganze Diskussion in diesem Forum Quatsch und sinnlos, oder will man weiter gehen und auch eigene Gefühle, Meinungen und ethische Aspekte mit reinbringen, dann ist es jedem sein Ding ab wann er davon redet ein Kind zu erwarten.

Um Einigung muß ich da schon bitten, damit man hier nicht aneinander vorbei redet. Sonst nimmt der Streit ja nie ein Ende.

Einigung?
Meine Meinung entspricht der rechtlichen Regelung: ein Kind ist ein Kind ab Geburt. Dazu gibt es viele philosophische (und biologische) Argumente. Sicher kann jeder sich dazu seine eigene Weltanschauung erarbeiten. Eine Einigung wird es in dieser Frage wohl nie geben. Dieser "Streit" wird tatsächlich nie ein Ende nehmen.

Aber es geht nicht an, Frauen, die sich zum Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft entscheiden, mit Mördern gleichzusetzen.

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11. März 2011 um 14:20
In Antwort auf achso31

Schlechter Vergleich, oder?
Ein Embryo ist kein Radieschen. Aber auch noch kein Kind. Du sagst doch auch nicht Apfelbaum zu einem Apfelkern. Und der muss ja schließlich auch "nur noch wachsen", wenn man ihn an der der richtigen Stelle "läßt".

Und schwangere Frauen sagen auch "ich BEKOMME ein Baby" oder "ich ERWARTE ein Kind" - nicht "ich HABE ein Kind".

Allenfalls 6jährigen erlärt man verständnishalber komplexe biologiosche Zusammenhänge damit, indem man sagt "die Mama hat ein Baby im Bauch, das nur noch groß werden muss". Erwachsene Menschen sollten eigentlich in der lage sein, das ganze so differenziert zu betrachten wie es eben auch tatsächlich ist.

Ein Embryo ist aber genauso wenig ein Apfelkern.
Ich habe mit dem Vergleich lediglich versucht klarzustellen, dass der Embryo für viele schon das Kind ist, weil alles schon erkennbar ist und somit nur noch wachsen muß. Das ist es beim Beispiel Apfelkern definitiv nicht. Ob Du, die Rechtsprechung und von mir aus auch Rumpelstilzchen die Sache anders sehen, ist dabei ziemlich egal.
Da das hier eine emotional bezogene Diskussion ist, muß man sich halt darauf einigen von welcher Seite aus man die Sache an sich betrachten und ausdiskutieren will. Hab ich schon weiter oben erwähnt. Ansonsten muß man nämlich jede Meinung so stehen lassen und akzeptieren wie sie nun mal ist. Wir haben hier einfach kein Recht jemandens Meinung als falsch oder richtig zu beurteilen, sonst wäre die Meinungsfreiheit nur eine Farce.

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11. März 2011 um 14:31
In Antwort auf zollikofen

Einigung?
Meine Meinung entspricht der rechtlichen Regelung: ein Kind ist ein Kind ab Geburt. Dazu gibt es viele philosophische (und biologische) Argumente. Sicher kann jeder sich dazu seine eigene Weltanschauung erarbeiten. Eine Einigung wird es in dieser Frage wohl nie geben. Dieser "Streit" wird tatsächlich nie ein Ende nehmen.

Aber es geht nicht an, Frauen, die sich zum Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft entscheiden, mit Mördern gleichzusetzen.

Von der rechtlichen Seite her gesehen
hast Du vollkommen Recht.
Da das hier aber ein Diskussionsforum ist, in dem man auch seine Meinung kundtun darf, so darf diese ganz legal gänzlich vom rechtlichen Standpunkt abweichen.

Ich finde es einfach schrecklich, dass ein Mörder der eine im 9. Monat schwangere Frau umgebracht hat nicht wegen Doppelmordes verurteilt wird, nur aus dem Grund weil das Baby im Bauch war und noch nicht geboren.
Auch wenn ich hier meine Meinung sage und generell Abtreibung als Mord empfinde, habe ich hier niemanden als Mörderin beschimpft, es sei denn, dass es Frauen waren die ausschließlich Abtreibung als Verhütungsmethode ansehen. Mit was für eine Leichtfertigkeit hier manche handeln, ist mir und nicht nur mir allein, schleierhaft. Wie sonst sind Threads von ein und derselben Person zu verstehen wie: "Ungewollt zum 3. Mal schwanger - wieder Abtreibung?", zwei Threads weiter: "Wann darf man wieder GV haben nach der Abtreibung?" o. so ä. Wenn es diesen Frauen wirklich so schwer fallen würde abzutreiben, würden sie sich anders verhalten.

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11. März 2011 um 14:57
In Antwort auf zollikofen

@maca
du hast wohl noch nie in deinem Leben etwas vergessen oder einen Fehler gemacht ???

@zollikofen
Hehe, nein auch ich habe Fehler. Das habe ich auch nicht gesagt. Aber man sollte es nicht darauf anlegen, wenn man schon weiss, dass man manchmal vergesslich ist. Schliesslich war es ja nicht nur einmal...
Sie sagt ja, sie sei sehr verantwortungsbewusst damit, wenn sie aber die Pille manchmal vergisst, wäre es doch nur verständlich wenn man seine Verhütungsmethode überdenkt.. denn es ist ja nicht so, dass man immer "Glück" hat und man nicht schwanger wird...
Wenn man merkt, dass es einfach nicht immer ganz so klappt, dann muss man halt das finden, was das Richtige ist.
Ich verstehe auch nicht ganz wieso du mir so kommst, es war eigentlich nur einen guten Rat von mit, keine Beleidigung, nichts... was sie damit macht ist ihr Ding...

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11. März 2011 um 18:45


Du kannst die Situation nicht verstehen. Wie auch?

Ich entscheide sehr wohl ob ich ein Kind bekomme oder nicht und ich denke nicht, dass meine Mutter es geplant hat mich abzulehnen, es war einfach so. Und bevor ich die Gefahr eingehe einem Menschen sowas zuzumuten, kann ich es verhindern, dass ich überhaupt in die Situation komme.

Es geht auch nicht darum, Kinder zu lieben oder nicht... ich denke auch meine MAma ist der Ansicht, sie liebt mich... aber wie...

Ich denke, es hat was mit Verantwortung zu tun, etwas mit realistischem Abwägen... und nicht mit Härte und Herzlosigkeit. Ich liebe meine beiden Kinder... und ich wusste ab dem Zeitpunkt als ich erfahren habe dass ich mit ihnen schwanger bin, dass es so ist. DAs war bei den anderen Schwangerschaften nicht so... da war gleich der Wunsch und der Entschluss da, die Schwangerschaften abzubrechen, weil ich eben wusste, dass ich diese Kinder nicht bekommen kann, dass es einfach nicht gehen wird.

Hart wäre es gewesen, sie aufgrund irgendeiner moralischen gequirteln Schei...., die und von irgendwelchen Leuten in das GEhirn gepflanzt wird zu bekommen und dann ein LEben lang mit Ablehnung zu kämpfen. Und Herzlos wäre es auch!

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12. März 2011 um 8:24
In Antwort auf daraisa


Du kannst die Situation nicht verstehen. Wie auch?

Ich entscheide sehr wohl ob ich ein Kind bekomme oder nicht und ich denke nicht, dass meine Mutter es geplant hat mich abzulehnen, es war einfach so. Und bevor ich die Gefahr eingehe einem Menschen sowas zuzumuten, kann ich es verhindern, dass ich überhaupt in die Situation komme.

Es geht auch nicht darum, Kinder zu lieben oder nicht... ich denke auch meine MAma ist der Ansicht, sie liebt mich... aber wie...

Ich denke, es hat was mit Verantwortung zu tun, etwas mit realistischem Abwägen... und nicht mit Härte und Herzlosigkeit. Ich liebe meine beiden Kinder... und ich wusste ab dem Zeitpunkt als ich erfahren habe dass ich mit ihnen schwanger bin, dass es so ist. DAs war bei den anderen Schwangerschaften nicht so... da war gleich der Wunsch und der Entschluss da, die Schwangerschaften abzubrechen, weil ich eben wusste, dass ich diese Kinder nicht bekommen kann, dass es einfach nicht gehen wird.

Hart wäre es gewesen, sie aufgrund irgendeiner moralischen gequirteln Schei...., die und von irgendwelchen Leuten in das GEhirn gepflanzt wird zu bekommen und dann ein LEben lang mit Ablehnung zu kämpfen. Und Herzlos wäre es auch!

Thema: Verantwortung
Ich denke, es hat was mit Verantwortung zu tun, zu verhüten um ungeplante/ungewollte Schwangerschaften erst gar nicht entstehen zu lassen.

Es hört sich so an, als hättest du schon öfters abgetrieben??

Ich verstehs, dass man abtreibt, wenn man durch Vergewaltigung schwanger wird oder wirklich nen triftigen Grund dazu hat (Kind schwerst behindert, was man allerdings auch eher nicht vorher feststellen sondern nur prognostizieren kann).

Ja, es wäre Hart gewesen sie auf Grund moralischer Sche** wie du es bezeichnest durchs Leben gehen zu lassen (die ungewollten Kinder), aber allen Eltern liegt es frei, seine Kinder zu akzeptieren und ihnen das Gefühl zu geben gewollt zu sein.

PS.: Ich kenne mehrere Frauen die ungeplant schwanger wurden und das Baby selbst unmittelbar nach der Geburt nicht sofort akzeptiert haben, aber kein Baby ist lange ungeliebt gewesen, weil sich jede gesunde Frau - meiner Meinung nach egal in was für nem Umfeld (finanziell, sozial) - in ihr eigen Fleisch und Blut verliebt!

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12. März 2011 um 8:46

...
Der Beitrag von summersun hat mich eigentlich doch ziemlich schockiert.

Wirft hier den Abtreibungsgegnern vor schlechte Menschen zu sein um sich selbst als Befürworter ins rechte Licht zu rücken?

Versteh das einer.
Meinungsfreiheit ist angesagt, austauschen ok, hinterfragen auch, aber nur wen beschimpfen, weil dieser seine Meinung nicht ändert - vollkommen daneben

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12. März 2011 um 9:29

Nein
ich bin nicht geplant schwanger geworden. Es ist bei meiner Aussage auch nicht das Thema, dass man bei der Verhütung immer alles gerade perfekt macht. Ich glaube ihr versteht mich da irgendwie falsch. Mit meiner Aussage möchte ich nur sagen, dass man wenn man soviel mal die Verhütung vergisst(es war schliesslich nich nur einmal), nicht einfach einmal eine andere probiert, die dann sicherer ist?? Ich habe es so gemacht. Es wäre doch nur verantwortungsbewusst, wenn man denkt: Ich habe mit der Verhütung schon ein paar mal geschlampt, wieso nicht eine wählen, bei der das nicht mehr passieren kann, wie z.B Spirale, 3-Monatsspritze, Hormonimplantat usw?
Wenn man schon weiss, dass man manchmal vergisst und man auch weiss, dass man dieses Kind abtreiben wird, wieso dann darauf anlegen? Schliesslich genügt 1 mal um schwanger zu werden.

Verwechsle ist dich jetzt, oder hast du nicht in einem anderen Thread einer Frau die Meinung gegeigt. weil sie die Pille vergessen hat?

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12. März 2011 um 12:31
In Antwort auf christine1166

Von der rechtlichen Seite her gesehen
hast Du vollkommen Recht.
Da das hier aber ein Diskussionsforum ist, in dem man auch seine Meinung kundtun darf, so darf diese ganz legal gänzlich vom rechtlichen Standpunkt abweichen.

Ich finde es einfach schrecklich, dass ein Mörder der eine im 9. Monat schwangere Frau umgebracht hat nicht wegen Doppelmordes verurteilt wird, nur aus dem Grund weil das Baby im Bauch war und noch nicht geboren.
Auch wenn ich hier meine Meinung sage und generell Abtreibung als Mord empfinde, habe ich hier niemanden als Mörderin beschimpft, es sei denn, dass es Frauen waren die ausschließlich Abtreibung als Verhütungsmethode ansehen. Mit was für eine Leichtfertigkeit hier manche handeln, ist mir und nicht nur mir allein, schleierhaft. Wie sonst sind Threads von ein und derselben Person zu verstehen wie: "Ungewollt zum 3. Mal schwanger - wieder Abtreibung?", zwei Threads weiter: "Wann darf man wieder GV haben nach der Abtreibung?" o. so ä. Wenn es diesen Frauen wirklich so schwer fallen würde abzutreiben, würden sie sich anders verhalten.

Logischerweise
sagst du, wenn du sagst Abtreibung ist Mord, gleichzeitig auch, dass eine Frau, die abtreibt, eine Mörderin ist und der Arzt, der den Abbruch ausführt, ein Mörder. Sonst ist Abtreibung eben NICHT Mord.

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12. März 2011 um 17:06
In Antwort auf kaetzchen63

So ist das
ich zum beispiel neheme die pille. Bin sehr verantwortungsbewusst damit und obwohl ich sie schon 2 jahre lang nehme kommt es manchmal vor das ich sie vergesse. Meistens schreckt es mich dann im bett hoch und neheme sie halt dann ein. es ist aber auch schon vorgekommen dass ich sie ganz vergessen habe. Zum Glück ist nichts passiert. Aber wenn es passiert wäre hätte ich mein kind (uh das klingt komisch ) nicht behalten. Bin noch in der ausbildung, wohne bei meiner mutter und außer meinen 100 euro taschengeld im monat hab ich keine finanziellen Rücklagen. Und ein Kind in so eine situation rein zu gebären finde ich schlimmer als es nicht zu bekommen.

Pille vergessen
Aber wenn dir das so klar ist, warum nimmst du dann die Verhütung so wenig ernst?
Ich meine, wenn du mit der Pille nicht so gut klar kommst, dann versuch es doch mal mit anderen Sachen. z.B. der Dreimonatsspritze oder einem Hormonimlantat.

Doch zu Wissen man würde ein Kind nicht behalten und dennoch die Pille zwischendurch zu vergessen halte ich für verantwortunslos.
Das ist nicht böse gemeint.Aber mit dem Leben sollte man finde ich nicht spielen.

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