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Kind oder Abbruch?

13. April 2010 um 10:51

Hallo, Ihr,

ich bin in der 6. SSW und bin mir sehr unschlüssig, ob ich das Kind austragen soll oder nicht.
Meine Situation ist folgende: ich bin Single, 33 Jahre alt und nach meinem Studium noch in einer beruflichen Weiterbildung. Das heißt auch, dass ich keinen festen Job habe, ich verdiene jedoch ganz gut auf Honorarbasis. Der Erzeuger des Kindes ist eine ehemalige Affaire von mir, die ich nach vielem Hin und her im letzten November beendet habe. Im März haben wir uns noch einmalig wiedergesehen, da ist es passiert. Seitdem hat er sich - mal wieder - total bescheuert und unreif verhalten und mir ist klarer als je zuvor, dass ich diesen Mann überhaupt nicht weiter in meinem Leben haben möchte. Von der SS weiß er nichts.

Für mich spricht ganz vieles gegen dieses Kind, vor allem die Verantwortung und die Arbeit ganz allein zu tragen und mein Leben extrem einzuschränken und auf das Kind umzustellen. Das wäre für mich besonders traurig, weil ich in den letzten 5 Jahren wegen der Weiterbildung wie eine Irre gearbeitet habe, und auf der anderen Seite kein Geld hatte. Erst seit einem halben Jahr beginnt sich die Lage zu entspannen und ich habe endlich wieder etwas Zeit und Geld, um mein Leben wieder genießen zu können und über eine ernstahfte neue Partnerschaft nachdenken zu können.

Dies alles müßte ich nun natürlich wieder ganz weit hinten an stellen, natürlich auch den Abschluss meiner Ausbildung, den ich für nächstes Jahr geplant habe. Andererseits traue ich mir schon zu, das irgendwie zu schaffen auch wenn es eine extreme Belastung wäre. Die Frage ist also weniger ob ich es kann, sondern ob ich es wirklich will. Wenn ich nicht innerlich ja zu dem Kind sagen kann, kann ich mir auch nicht vorstellen, es zu bekommen.

Leider fühle ich momentan nicht wirklich irgendetwas, weder Freude noch Panik oder ähnliches, ich bin nur sehr nervös und beklommen. Irgendwie erscheint mir das alles total unwirklich (ich habe auch noch keinerlei SS-Symptome). Ich wünschte, ich wäre da gefühlsmäßig etwas klarer, weil es doch trotz aller Fakten vor allem eine Bauchentscheidung ist. Ich bin sowieso eher ein Kopfmensch, und mein bauchgefühl schweigt sich momenatn völlig aus

Ich habe schon meinen Beratungstermin gehabt und sicherheitshalber schon einen Termin für den Abbruch mit Mifegyne gemacht. Das wäre in einer guten Woche. Anfangs schien es mir auch von der Logik völlig klar, dass alles für einen Abbruch spricht. In den letzten Tagen bin ich jedoch immer unsicherer geworden. Prinzipiell habe ich ja schon einen Kinderwunsch, und jünger werde ich auch nicht...Alles verdammt kompliziert. Ich würde mich freuen, ein paar Ideen von euch zu bekommen und mich mit anderen auszutauschen.

Liebe Grüße,

achso


P.S.: Ich möchte Euch darum bitten, auf Grundsatzdiskussionen oder Moralbelehrungen zum Thema SS-Abbruch zu verzichten. Ich befürworte die Möglichkeit eines Abbruches grundsätzlich und bin davon überzeugt, dass jede Frau dies für sich entscheiden muss, welchen Weg sie verantworten und gehen will.

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13. April 2010 um 11:18

Hallo
ich weis genau wie du dich fühlst.ich hab zwar mein partner aber ich werde grade 21 und bin in der 4. ssw ....ich würde sagen sprich mit deinen eltern die werden dich bestimmt unterstützen.....und du wirst nicht alein damit sein......

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13. April 2010 um 11:24

Hi achso
hab mir alles druchgelesen und du beschreibst sehr nachvollziehbar wie es in dir aussieht bzw nicht aussieht. ich bin auch eher ein Kopfmensch aber andererseits auch sehr emotional und lasse ungern jemanden in mich hineinschaun.

Für das Kind spricht nur der Wille es zu bekommen für es zu sorgen und da zu sein, da hast du recht das ist tatsächlich eine bauchentscheidung.

Momentan fühlst du nichts dein Körper ist wohl in eine Art schockstarre verfallen, du musst jetzt erst mal klar kommen mit der neuen Situation.

Dass du bereits einen termin für eine AB hast sprciht dafür dass du dich eher dagegen entscheiden willst, dennoch zweifelst du noch, und das zeigt dass es keine 100 % Entscheidung ist.

Wenn du aber knapp davor bist dann wirst du ganz sicher wissen ob ja oder nein, mir ging es auch so, wenn ich irgendwo im wiggel waggel bin , dann muss die entscheidung mich oft erst streifen bevor ich weiß ja das will ich oder nein das will ich nicht.

Du hast jetzt noch etwas zeit, spiel mal die ganzen szenarien durch , früher oder später wird dir dein bauch dein Kopf , sagen wos lang gehen wird.

wünsche dir alles alles gute, wie immer du dich entscheidest, einen rat kann ich dir schwer geben aber ich wünsche dir alles alles gute

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13. April 2010 um 20:02

Achso31
Hallo Du,
Du hast schon einen Termin für die Abtreibung mit Mifegyne, bist jetzt aber doch unsicher geworden. Es ist gut, dass Du hier noch einmal das Gespräch suchst, denn es ist eine Entscheidung, hinter der Du Dein Leben lang stehen mußt. Denn die logischen Argumente des Verstandes sind häufig anschließend nichtig und klein.
Du hast bis jetzt wie eine Irre bei Deiner Weiterbildung gearbeitet und nun hast Du Angst vor der Doppelbelastung Arbeit und Kind. Es ist sicher nicht einfach, aber es ist machbar. Du brauchst dringend eine Perspektive, wie dies gelingen kann, melde Dich doch dazu bei ausweg-pforzheim.de, denn manchmal sehen 4 Augen mehr Möglichkeiten als 2 Augen. Klar, alles ist kompliziert, aber die sind echt fit und einfühlsam.
Ich persönlich kann Dir die Abtreibung mit Mifegyne nicht empfehlen. Denn es kann zu manchen Nebenwirkungen kommen wie z.B. Erbrechen, Magen-Darm-Probleme, Schwindel, Panik, Bauchkrämpfe, unkontrollierbare Blutungen... Für viele Frauen ist es im Nachhinein belastend dass sie das Ganze über einen so langen Zeitraum bei vollen Bewußtsein mitbekommen haben. Du kannst googeln unter Erfahrungsberichte Abtreibungspille Mifegyne, Lebensgeschichten org.
Du hast rein generell einen Kinderwunsch, dann nimm dieses Kind, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet.
LG itemba

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13. April 2010 um 21:37

Weißt Du,
gibt es den wirklich richtigen Zeitpunkt für ein Kind?

Wer weiß, ob du dann eines bekommst, wenn du es dann möchtest.
Ich bin kein militanter Abbruchgegner, das muss jede Frau micht sich selbst abmachen. Ich habe selbst 4 Kinder, von 20j-7j, bin selbstständig und habe mit meinem Mann noch zusätzlich einen Handwerksbetrieb aufgebaut.
Ich kann dich völlig verstehen, mit den Ängsten und mit den Perspektiven, die du glaubst, aufgeben zu müssen.
Doch wenn Du dieses Kind, das vielleicht genau das bringt, wonach du vielleicht gesucht hast, im Arm hälst, und es dir irgendwann sagt: Mama, ich liebe Dich so voll dolle, dann weißt du, dass du gut entschieden hast.
Vielleicht stellt es Deine bisherigen Herausforderungen in den Schatten.

Bitte bedenke, es gibt Dinge, die man beeinflussen kann. Darunter auch die Entscheidungen, die man trifft.
Wie gesagt, ich bin nicht militant, böse oder herzlos, aber wenn du den Gedanken an einen Abbruch hast, dann schau auch genau hin, bei youtube gibt es Videos dazu.Guck dir an, was in deinem Bauch wächst.
Klar ändert es Dein Leben. Vielleicht sogar komplett. Aber Kinder werden groß, sie lehren Dich ne Menge und lassen dich vielleicht Deine Prioritäten neu sortieren.

Ich glaube nicht, dass ein Kind Deine straighte Art verändert. Du wirst das alles auf die Reihe bekommen, weil Du DU bist und weil Du weißt, was Du erreichen willst. Du bist selbstbestimmt, bestimmt gut organisiert und diszipliniert.
Ich kenne Dich nicht, aber das spricht aus Deinen Zeilen.
Ich wünsche Dir, dass Du für Dich und Dein Baby das richtige tust.
Man kann auch viel mit Kind erreichen. Und ich bin bestimmt nicht halb so gut organisiert wie du!!

Jetzt hab ich viel geschrieben, ich hoffe, ich bin dir nicht zu nahe getreten. Will auch kein Moralapostel sein, nee...aber manchmal hilft eine andere Perspektive in der Entscheidungsfindung.

LG und alles Gute
Pipa





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14. April 2010 um 8:16


wer ungeschuetzten sex hat kann auch fuer ein kind sorgen ansonsten solltest du vielleicht an adoption denken !! ich finde das abtreibungen nur aus gesundheitlichen gruenden gemacht werden sollten !! du wirst dir nachher ganz sicher vorwuerfe machen die hormone in der schwangerschaft koennen ein manchmal etwas verrueckt machen naja du solltest vielleicht mal mit jemanden reden mit jemanden der ahnung davon hat wie z.b. psychologen !!

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14. April 2010 um 19:43
In Antwort auf hanna879

Hallo
ich weis genau wie du dich fühlst.ich hab zwar mein partner aber ich werde grade 21 und bin in der 4. ssw ....ich würde sagen sprich mit deinen eltern die werden dich bestimmt unterstützen.....und du wirst nicht alein damit sein......

Liebe Hanna
danke für deine Antwort, meine Eltern sind für mich leider keine gute Option. Unser verhältnis ist nicht gerade optimal, aber noch wichtiger ist dass sie nicht in meiner stadt wohnen und außerdem selbst schon recht alt sind (über 70).
Ich hoffe aber, dass du von einer Unterstützung deiner Eltern profitieren kannst, falls du dich entscheidest, das Kind auszutragen.
Liebe Grüße und alles Gute!

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14. April 2010 um 19:48
In Antwort auf lea2462

Hi achso
hab mir alles druchgelesen und du beschreibst sehr nachvollziehbar wie es in dir aussieht bzw nicht aussieht. ich bin auch eher ein Kopfmensch aber andererseits auch sehr emotional und lasse ungern jemanden in mich hineinschaun.

Für das Kind spricht nur der Wille es zu bekommen für es zu sorgen und da zu sein, da hast du recht das ist tatsächlich eine bauchentscheidung.

Momentan fühlst du nichts dein Körper ist wohl in eine Art schockstarre verfallen, du musst jetzt erst mal klar kommen mit der neuen Situation.

Dass du bereits einen termin für eine AB hast sprciht dafür dass du dich eher dagegen entscheiden willst, dennoch zweifelst du noch, und das zeigt dass es keine 100 % Entscheidung ist.

Wenn du aber knapp davor bist dann wirst du ganz sicher wissen ob ja oder nein, mir ging es auch so, wenn ich irgendwo im wiggel waggel bin , dann muss die entscheidung mich oft erst streifen bevor ich weiß ja das will ich oder nein das will ich nicht.

Du hast jetzt noch etwas zeit, spiel mal die ganzen szenarien durch , früher oder später wird dir dein bauch dein Kopf , sagen wos lang gehen wird.

wünsche dir alles alles gute, wie immer du dich entscheidest, einen rat kann ich dir schwer geben aber ich wünsche dir alles alles gute

Liebe Lea,
ich vermute mal, dass es in den wenigsten Fällen eine 100% Entscheidung ist, egal ob abbruch oder baby, es werden wohl bei jeder fast frau restzweifel bleiben, die erst mit der zeit vergehen, und bei manchen vielleicht auch nie. Es würde mir aber schon sehr helfen, wenigstens eine ganz klare Tendenz zu einer Seite zu haben.
Wie hast du dich denn damals enstchieden und wie geht es dir damit heute?

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14. April 2010 um 20:23

Hallo, Scandia62
du hast natürlich recht, Mutter sein und dabei berufstätig, das ist heute nichts ungewöhnlcihes mehr. Aber es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man dabei alleinerziehend ist oder nicht. Als Alleinerziehdne ist die Belastung doch sehr viel größer und die Möglichkeiten sich von den Belastungen mal zu erholen sehr begrenzt. Ich sehe ja schon regelmäßig, wie zerschlagen und teils überfordert Mamis in meinem Bekanntenkreis sind - MIT Partner, MIT Eltern/Schwiegereltern, MIT finanzieller Absicherung.
Sozial und beruflich abgesichert sehe ich mich eigentlich nicht. Klar, zu Zeit verdiene ich als Honorarkraft ganz gut, aber ich habe keinerlei Garantien, dass ich nach Elternzeit auch wieder dort einsteigen kann! das ist eben die Krux an einer honorarstelle...
Ja, ich habe hier viele Berichte und meinungen mitbekommen von frauen, die ihren abbruch nicht gut verkraftet haben, dennoch weiß ich, dass diese "Traumatisierten" insgesamt in der Minderheit sind, auch wenn man hier einen anderen Eindruck bekommen kann. Ich vermute, dass liegt daran, dass diejenigen, die noch darunter leiden, sich natürlich auch im Internet darüber austauschen wollen, während, diejenigen, die gut damit abschließen können, das eher selten tun, weil eben der Bedarf danach gar nicht da ist.
Klar ist die entscheidung zum Abbruch nicht korrigierbar. Aber ein Kind zu bekommen ja ebenso wenig! Leider habe ich beruflich mehr als genug mit Menschen zu tun, die von ihren Eltern mißhandelt, zumindest aber ignoriert, abgelehnt oder emotional vernachlässigt wurden. Zwar würde ich mein Kind nie mißhandeln, aber ich kann nicht garantieren, dass es meine Ablehnung nie fühlen würde, wenn es mir nicht gelingt, von herzen ja zu dem kind zu sagen. Auch Mutterliebe ist nichts garantiertes (sonst würden wohl mehr menschen in unserer Gesellschaft in ihren Genuß kommen....)
In einem anderen thread habe ich gelesen, dass du auch mit Kind dein eigenes leben ganz gut gelebt hast. warst du denn dabei auch alleine, oder hattest du einen Partner an deiner seite?

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14. April 2010 um 21:27
In Antwort auf itemba

Achso31
Hallo Du,
Du hast schon einen Termin für die Abtreibung mit Mifegyne, bist jetzt aber doch unsicher geworden. Es ist gut, dass Du hier noch einmal das Gespräch suchst, denn es ist eine Entscheidung, hinter der Du Dein Leben lang stehen mußt. Denn die logischen Argumente des Verstandes sind häufig anschließend nichtig und klein.
Du hast bis jetzt wie eine Irre bei Deiner Weiterbildung gearbeitet und nun hast Du Angst vor der Doppelbelastung Arbeit und Kind. Es ist sicher nicht einfach, aber es ist machbar. Du brauchst dringend eine Perspektive, wie dies gelingen kann, melde Dich doch dazu bei ausweg-pforzheim.de, denn manchmal sehen 4 Augen mehr Möglichkeiten als 2 Augen. Klar, alles ist kompliziert, aber die sind echt fit und einfühlsam.
Ich persönlich kann Dir die Abtreibung mit Mifegyne nicht empfehlen. Denn es kann zu manchen Nebenwirkungen kommen wie z.B. Erbrechen, Magen-Darm-Probleme, Schwindel, Panik, Bauchkrämpfe, unkontrollierbare Blutungen... Für viele Frauen ist es im Nachhinein belastend dass sie das Ganze über einen so langen Zeitraum bei vollen Bewußtsein mitbekommen haben. Du kannst googeln unter Erfahrungsberichte Abtreibungspille Mifegyne, Lebensgeschichten org.
Du hast rein generell einen Kinderwunsch, dann nimm dieses Kind, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet.
LG itemba

Hallo, Itemba,
ich habe mir die Seite von ausweg-pforzheim angesehen und muss sagen, dass die mir einfach zu voreingenommen und tendenziös sind, und teilweise einfach falsche Informationen wiedergeben. Beispiel:
"Kurz nach der Abtreibung sind manche Frauen erleichtert. Ihre Probleme scheinen gelöst. Langfristig entwickeln jedoch viele Frauen das sog. Post Abortion Syndrom (PAS)."

Weder ist dieses PAS medizinische oder psychologisch anerkannt, noch ist die Darstellung richtig, dass nur "manche" Frauen erleichtert sind und "viele" langfristig psychische Probleme entwickeln. Das ist schlichtweg falsch und durch zahlreiche Studien belegt (womit ich nicht sagen will, dass eine gewisse Anzahl von frauen durchaus probleme hat, den abbruch zu verarbeiten - ganz besondesr wenn sie gegen ihren Willen abgetrieben haben.)

Außerdem empfinden viele Frauen den Abbruch mit Mifegyne als wesentlich angenehmer als eine operative Methode, die "lange dauer" hat auch postive Aspekte, nämlich den Eingriff kontrolliert und bewußt erleben und steuern zu können und sich bewußt von der Schwangerschaft verabschieden können. Die Nebenwirkungen klingen für mich jetzt nicht besonders schrecklich...das meiste davon wird übrigens auch durch schwangerschaft oder die menstruation hervorgerufen

Wirklich Angst habe ich im Übrigen nicht - weder vor dem abbruch, noch vor dem Kind. Ich bin auch nicht der typ, der sich von Angst steuern läßt.

Liebe Grüße!

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14. April 2010 um 21:43
In Antwort auf pipapopo

Weißt Du,
gibt es den wirklich richtigen Zeitpunkt für ein Kind?

Wer weiß, ob du dann eines bekommst, wenn du es dann möchtest.
Ich bin kein militanter Abbruchgegner, das muss jede Frau micht sich selbst abmachen. Ich habe selbst 4 Kinder, von 20j-7j, bin selbstständig und habe mit meinem Mann noch zusätzlich einen Handwerksbetrieb aufgebaut.
Ich kann dich völlig verstehen, mit den Ängsten und mit den Perspektiven, die du glaubst, aufgeben zu müssen.
Doch wenn Du dieses Kind, das vielleicht genau das bringt, wonach du vielleicht gesucht hast, im Arm hälst, und es dir irgendwann sagt: Mama, ich liebe Dich so voll dolle, dann weißt du, dass du gut entschieden hast.
Vielleicht stellt es Deine bisherigen Herausforderungen in den Schatten.

Bitte bedenke, es gibt Dinge, die man beeinflussen kann. Darunter auch die Entscheidungen, die man trifft.
Wie gesagt, ich bin nicht militant, böse oder herzlos, aber wenn du den Gedanken an einen Abbruch hast, dann schau auch genau hin, bei youtube gibt es Videos dazu.Guck dir an, was in deinem Bauch wächst.
Klar ändert es Dein Leben. Vielleicht sogar komplett. Aber Kinder werden groß, sie lehren Dich ne Menge und lassen dich vielleicht Deine Prioritäten neu sortieren.

Ich glaube nicht, dass ein Kind Deine straighte Art verändert. Du wirst das alles auf die Reihe bekommen, weil Du DU bist und weil Du weißt, was Du erreichen willst. Du bist selbstbestimmt, bestimmt gut organisiert und diszipliniert.
Ich kenne Dich nicht, aber das spricht aus Deinen Zeilen.
Ich wünsche Dir, dass Du für Dich und Dein Baby das richtige tust.
Man kann auch viel mit Kind erreichen. Und ich bin bestimmt nicht halb so gut organisiert wie du!!

Jetzt hab ich viel geschrieben, ich hoffe, ich bin dir nicht zu nahe getreten. Will auch kein Moralapostel sein, nee...aber manchmal hilft eine andere Perspektive in der Entscheidungsfindung.

LG und alles Gute
Pipa





Danke
dass du versuchst mir Mut zu machen
Und danke auch für deine Komplimente
Ich denke schon, dass ich ganz gut organisiert bin.

ich halte allerdings von diesen sogenannten Abtreibungsvideos nichts. Trotzdem habe ich mich über die Entwicklung eines Embryos informiert.
Hier
http://www.embryology.ch/allemand/iperiodembry/carnegie04.html#st1113
kann man sich ganz gut darüber informieren.
Mit einem Abbruch zu meinem zeitpunkt habe ich persönlich keinen moralischen Konflikt. Andere mögen da aber gerne anders denken.

Du bist mir keineswegs zu nahe getreten. ich finde es toll, dass du es schaffst, gleich 4! Kinder zu erziehen. Meine schwester hat auch drei Kinder, da hat man schon alle Hände voll zu tun! Allerdings hast du auch einen partner an der seite.

Sogar, wenn ein mann "nur" das geld nach hause bringt, hat man doch als Mutter schon nur die Hälfte Belastung!

Was mich zurückschrecken läßt ist auch der gedanke, mit dem vater des Kindes langfristig zu tun zu haben - ein kind gerade von DIESEM Mann zu kriegen...

Liebe Grüße

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14. April 2010 um 22:08

Hallo achso
Du schreibst folgendes: "Die Frage ist also weniger ob ich es kann, sondern ob ich es wirklich will. Wenn ich nicht innerlich ja zu dem Kind sagen kann, kann ich mir auch nicht vorstellen, es zu bekommen. "
Umgekehrt stellt sich die Frage:Will ich wirklich einen Abbruch und so leben wie ich es bis jetzt geplant habe ......oder
könnte ein eigenes Kind in mir ein Gefühl und eine Liebe und eine Bindung wecken , die ich vorher nicht erlebt habe und die mich bereichern könnte.
Da ist diese Neugier nach einem,deinem Kind die dich latent beherrscht.
Nach einem Abbruch wirst du ständig dich fragen, was wäre gewesen wenn.... und eine unstillbare Sehnsucht ist da, sonst würdest du hier nicht um Rat fragen.
Ich selbst habe Kinder und sie sind das allergrößte Glück für mich ,ob es für dich eine Berreicherung ist ein Kind zu erziehen und zu lieben ,die kannst nur du für dich beantworten wenn du es zulässt.
Vielleicht siegt bei dir die Sehnsucht nach einem neuen anderem Leben sosehr ,dass dich deine Zweifel ob mit oder ohne Kind ,sprich Abtreibung in den Hintergrund kommt.
Schaffen wirst du es ,lieben sicher auch .Warum noch zögern?

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14. April 2010 um 22:28
In Antwort auf sarah187187


wer ungeschuetzten sex hat kann auch fuer ein kind sorgen ansonsten solltest du vielleicht an adoption denken !! ich finde das abtreibungen nur aus gesundheitlichen gruenden gemacht werden sollten !! du wirst dir nachher ganz sicher vorwuerfe machen die hormone in der schwangerschaft koennen ein manchmal etwas verrueckt machen naja du solltest vielleicht mal mit jemanden reden mit jemanden der ahnung davon hat wie z.b. psychologen !!

Liebe Sarah,
meine Bitte darum, keine Grundsatzdiskussionen oder Moralbelehrungen lesen zu wollen, hast du wohl überlesen.
Ich antworte dir trotzdem gerne.

"wer ungeschuetzten sex hat kann auch fuer ein kind sorgen"
das ist keine Argumentation, sondern eine meinung (eine offensichtlich falsche, denn 12jährige können ungeschützten sex haben - Geistig schwer Behinderte Menschen können ungeschützten sex haben - Menschen in den unmöglichsten lebenssituationen können ungeschützten sex haben - das heißt noch lange nicht, dass sie auch ein Kind versorgen können). Wo übrigens steht, ich hätte ungeschützten Sex gehabt

"du wirst dir nachher ganz sicher vorwuerfe machen"
Kannst du hellsehen?
Auf dem Ohr der emotionalen Erpressunfg höre ich übrigens ganz ganz schlecht
was du da behauptest ist einfach falsch. Ich würde dich gerne ein bißchen besser informieren. ich empfehle dir folgendes:
http://www.svss-uspda.ch/de/facts/psychisch.htm
Zusammengefasst kann man sagen, dass ein Abbruch keineswegs zu ernsthaften und längerfristigen psychischen Problemen führen muss. Die Anzahl von ungewollten Müttern, die psychische probleme haben, ist genauso groß. es gibt bestimmte risikofaktoren für seelische probleme nach einem SA, die auf mich jedoch kaum zutreffen.

Es ist nett, dass du mir ein gespräch mit einem psychologen empfiehlst. Aber was ein Psychologe dazu sagen würde, weiß ich schon:
"lass dich nicht von den wünschen anderer beeinflussen oder unter Druck setzen. Entscheide für dich selbst was du leisten kannst und willst, und wäge selbst ab, was wichtig für deine Entscheidung ist"

Warum ich das weiß? weil ich selbst psychologin bin.
Deswegen bin ich auch nicht besonders empfänglich für unreflektierte Parolen.

Ich frage mich, was du eigentlich mit deinem beitrag bezwecken wolltest. Wenn es dir darum geht, Schwangeren zu helfen , warum greifst du dann an und verurteilst, warum stellt du dich moralisch über andere? Das ist niemals hilfreich. Wenn es dir darum geht, SAe zu verhindern, verhältst du dich auch nicht besonders geschickt. Wenn Du Respekt vor dem ungeboreren leben fordern willst, dann fange an mit Respekt vor dem bereits geborenen, nämlich deinem Gegenüber. Wenn es dir nur darum geht, deine meinung kund zu tun und sie anderen aufdrängen zu wollen (in einer Situation wo es übrigens absolut unangebracht ist, weil genau das psychische probleme verschärft, egal wie man sich enstcheidet), wenn du hier persönlichen Frust und Haß abladen willst....
solltest DU vielleicht mal mit einem Psychologen sprechen.
Alles Gute!

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14. April 2010 um 23:28

Die ENT ... SCHEIDUNG
Hallo achso,

keine Grundsatzdiskussion aber eine Bitte. Frage dein Herz und lass mal den Kopf beiseite. Angst hat man ja doch im Kopf. Wer aber Angst hat, der hat schon keinen Entscheidungsfreiraum mehr: seine Entscheidung ist dann doch schon so eigeschüchtert und vorweggenommen!

Das beste Mittel gegen Angst das ich Kenne ist ein Mix: Geduld, Beten, eine Kerze anzünden und warten bis sie ganz abgebrannt ist; bevor ich eine schwerwiegende Entschdeidung treffe. Das hört sich jetzt seltsam an ist aber eine wirklich hilfreiche Zeitüberbrückung. Denn das ist ja auch ein Problem, dieses Gefühl es drengt : Angst plus Zeitdruck ist eine Formel für Disaster, egal um was es geht.

Aber jetzt mal vom allgemeinen zu dir persönlich. Ich weiß nicht ob du an Gott, an Jesus glaubst aber ich möchte dir versichern das du nicht alleine bist. Heir gibt es Menschen die dir auf eine Weise helfen. Morgen findest du weiter Menschen die vielleicht auf andere Weise dich unterstützen. Glaube, Hoffnung und Liebe, mit Mut und Weitblick wünsche ich dir auf jeden Fall von ganzem Herzen.

Ich bin gegen Abtreibung, weil jede Frau etwas besseres verdient hat und weil dieser kleine Mensch in dir Liebe braucht. Das du Sex hattest ohne ein Kind zu wollen ist das Problem, nicht die Verhütung.Verhütung ist keine Lösung sondern ist das Problem. Wir Menschen lassen uns auf etwas ein das so garnicht geplant war und zerstören dann die Liebe.
Die Kirchen und die Gesellschaft sagen leider nicht laut und überzeugend genug das es gut ist zu warten und das Sex nur dann wirklich schön ist wenn er ganzheitlich genossen werden kann. Wenn man aufstehn kann und sich über ein Kind freuen, aber auch dessen ausbleiben als okay anerkennen kann.

Nun ist deine Lage schon einen Schritt weiter und was soll ich sagen, was können schon all die Menschen hier sagen? In deinem Herzen kennst du die richtige Antwort die nicht auf wissenschaftlichen Studien basiert aber auf dem Prinzip Mensch sein. Deine klammen Gefühle sagen mir als Laie das du nicht glücklich bist mit deiner Situation, das du aber auch nicht glücklich bist mit dem jeweils möglichen Ende.

Den Willen kann man ändern, Liebe ist ewig. Dein Kind ist aus falschem Verständnis von Sexualität und Liebe gezeugt worden, jetzt aber mache nicht noch eine Entscheidung die nur auf den Moment und auch auf eigne egoistische Motive basiert. Versteh mich nicht falsch wir alle haben immer irgendwelche egoistischen Motive und es gibt allemöglichen Versuchungen, aber wir müssen unsere Leben nicht darauf ausrichten sodern können sagen: Ja es ist schwer, ja es ist Liebe und auch ein Opfer und ich mache etwas einem anderen Menschen zu Liebe und achte jetzt mal nicht auf mich sondern eben meinen Mitmenschen.

Was ist schon aller Zweifel und alle falsche Selbstsicherheit, Selbsthoheit das Gefühl alles selbst machen zu müssen und zu können und zu entscheiden... was ist all das gegen die Liebe zwischen deinem Kind und dir das dich jetzt schon als Mutter selbstverständlich annimmt. Ein Kind ist ein Geschenk und du bist jetzt schon Mutter. Ich wünsche euch beiden das aller Beste, das Leben und die Liebe, ein ganz großartiges Leben egal was auch immer die Umstände das Leben ist lebenswert und ein Geschenk,

Die ENT.. SCHEIDUNG... ist oftmals garnicht wirklich die unsere, man muss nicht alles scheiden amn darf auch annehmen. ein Geschlecht, sein Leben, seine Rolle. Kein Kind entscheidet aktiv sein Geschlecht aber lernt es hoffentlich zu lieben und zu achten, es ist ein Geschenk. So aber ist es auch mit einem Kind, das auch da ist und das geliebt werden darf. Es muss icht entschieden werden, was verlangen wir eigentlich von Frauen heutzutage? Aber das fürt dann doch zu einer Grundsatzdiskussion und die lassen wir beide sein.

In meinen Gebeten und in denen ganz vieler Menschen die auf unterschiedlichste Weise einem im Leben helfen.
Die allerbesten Wünsche:
ein suender, wie du und ich

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14. April 2010 um 23:35


also du bist 33.... möchtest du denn dein leben im allgemeinen ohne kind verbringen?

solche fragen kann dir hier keiner beantworten, die antworten kennt nur dein inneres alleine....

wenn man ungewollt schwanger wird dann stellt man sich oft die frage über positives und negatives...

eine positive sache hast du bei der ganzen sache nicht aufgezählt: du kannst lieben und wirst geliebt, BEDINGUNGSLOS....

eine gute zeit wünsche ich dir

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15. April 2010 um 7:03


naaaaaa ich schreibe was ich denke ich versuche nicht opfern die abtreiben zu helfen da ich keinerlei mitleid mit personen dieser art habe !! was ich scheisse finde ist das babys getoetet werden weil die muetter zu doof zum verhueten sind und ich mag darueber zu diskutieren weil ihr alle ein am zaun habt ^^ ihr haettet vielleicht fehlgeburten sein sollen dann waeren so manchen babys gut geholfen =)) und jetzt noch ein fuer dich !! P.S: im grunde entscheidet jeder fuer sich selber c ya

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15. April 2010 um 12:02

:x
:x

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15. April 2010 um 12:03
In Antwort auf alen4ik1

:x
:x

Uuups
da ist mir irgendwie ein fehler passiert
ich wollte fragen wie es dir geht und wie du dich nun entschieden hast?

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15. April 2010 um 12:34
In Antwort auf sarah187187


naaaaaa ich schreibe was ich denke ich versuche nicht opfern die abtreiben zu helfen da ich keinerlei mitleid mit personen dieser art habe !! was ich scheisse finde ist das babys getoetet werden weil die muetter zu doof zum verhueten sind und ich mag darueber zu diskutieren weil ihr alle ein am zaun habt ^^ ihr haettet vielleicht fehlgeburten sein sollen dann waeren so manchen babys gut geholfen =)) und jetzt noch ein fuer dich !! P.S: im grunde entscheidet jeder fuer sich selber c ya


Nein, du schreibst nicht was Du denkst, weil Du garnicht denken kannst.
Du bist unreif, vom Leben keine Ahnung, Deiner Schreibweise nach nicht älter als 12.
Werd erst mal erwachsen, dann kannst du vielleicht mitdiskutieren.
Gott wie kann "Frau" nur so doof sein!

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15. April 2010 um 12:37

Hallo du,
ich bin keine psychologin, aber ich versuche sehr gerne mich in menschen hineinzudenken. sachliche informationen zu deiner frage hast du inzwischen sicher ausreichend. du setzt dich in deinem leben mit den dingen intensiv auseinander das ist klasse. ich glaub es geht nun vor allem darum, dir deiner eigenen bedürfnissse in deinem leben noch mal tiefer bewusst zu werden oder? du erzählst sehr viel von dir, du magst worte und man merkt wie gut du mit ihnen umgehen kannst. und ich glaub du bist tatsächlich sehr romantisch aber eben nicht kitschig. ich hör einfach aus deinen blogs soviel echte tiefe sehnsucht nach einem leben heraus, dass dich zutiefst erfüllt, stimmt das? In dem beitrag Treibhaus schreibst du, dass es so wenige entscheidungen in deinem leben gab die du dich getraut hast zu treffen. und nun stehst du vor einer der größten entscheidungen deines lebens oder? das berührt mich sehr. was macht dein gefühl aus, dass du den eindruck hast in deinem beruf nicht zu genügen; ist deine weiterbildung der versuch diese tiefere berufung zu finden die du suchst? dein beruf verlangt, dass du gut zuhören kannst. Gönn dir doch nun mal, dass du einer kompetenten person all das erzählst was dich bewegt. ja da darf es nur um dich selbst gehen, um dein leben, um deine bedürfnisse, um deine träume für dein leben. das ist doch ok. denn nur dann sind wir doch überhaupt wieder in der lage anderen menschen eine hilfe zu sein hm! ich kann dir da profemina empfehlen. das sind ausgebildete beraterinnen die sich solange zeit nehmen wie nötig ist, damit du zu der entscheidung kommen kannst die dich nicht als treibholz wieder auf die reise schickt, und das wünschst du dir doch.
ich wünsch dir in jedem fall dass das gelingt. du bist eine einzigartige frau!
ob du mir wieder schreibst?
linda

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