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Kind oder Abbruch?

13. April 2010 um 10:51

Hallo, Ihr,

ich bin in der 6. SSW und bin mir sehr unschlüssig, ob ich das Kind austragen soll oder nicht.
Meine Situation ist folgende: ich bin Single, 33 Jahre alt und nach meinem Studium noch in einer beruflichen Weiterbildung. Das heißt auch, dass ich keinen festen Job habe, ich verdiene jedoch ganz gut auf Honorarbasis. Der Erzeuger des Kindes ist eine ehemalige Affaire von mir, die ich nach vielem Hin und her im letzten November beendet habe. Im März haben wir uns noch einmalig wiedergesehen, da ist es passiert. Seitdem hat er sich - mal wieder - total bescheuert und unreif verhalten und mir ist klarer als je zuvor, dass ich diesen Mann überhaupt nicht weiter in meinem Leben haben möchte. Von der SS weiß er nichts.

Für mich spricht ganz vieles gegen dieses Kind, vor allem die Verantwortung und die Arbeit ganz allein zu tragen und mein Leben extrem einzuschränken und auf das Kind umzustellen. Das wäre für mich besonders traurig, weil ich in den letzten 5 Jahren wegen der Weiterbildung wie eine Irre gearbeitet habe, und auf der anderen Seite kein Geld hatte. Erst seit einem halben Jahr beginnt sich die Lage zu entspannen und ich habe endlich wieder etwas Zeit und Geld, um mein Leben wieder genießen zu können und über eine ernstahfte neue Partnerschaft nachdenken zu können.

Dies alles müßte ich nun natürlich wieder ganz weit hinten an stellen, natürlich auch den Abschluss meiner Ausbildung, den ich für nächstes Jahr geplant habe. Andererseits traue ich mir schon zu, das irgendwie zu schaffen auch wenn es eine extreme Belastung wäre. Die Frage ist also weniger ob ich es kann, sondern ob ich es wirklich will. Wenn ich nicht innerlich ja zu dem Kind sagen kann, kann ich mir auch nicht vorstellen, es zu bekommen.

Leider fühle ich momentan nicht wirklich irgendetwas, weder Freude noch Panik oder ähnliches, ich bin nur sehr nervös und beklommen. Irgendwie erscheint mir das alles total unwirklich (ich habe auch noch keinerlei SS-Symptome). Ich wünschte, ich wäre da gefühlsmäßig etwas klarer, weil es doch trotz aller Fakten vor allem eine Bauchentscheidung ist. Ich bin sowieso eher ein Kopfmensch, und mein bauchgefühl schweigt sich momenatn völlig aus

Ich habe schon meinen Beratungstermin gehabt und sicherheitshalber schon einen Termin für den Abbruch mit Mifegyne gemacht. Das wäre in einer guten Woche. Anfangs schien es mir auch von der Logik völlig klar, dass alles für einen Abbruch spricht. In den letzten Tagen bin ich jedoch immer unsicherer geworden. Prinzipiell habe ich ja schon einen Kinderwunsch, und jünger werde ich auch nicht...Alles verdammt kompliziert. Ich würde mich freuen, ein paar Ideen von euch zu bekommen und mich mit anderen auszutauschen.

Liebe Grüße,

achso


P.S.: Ich möchte Euch darum bitten, auf Grundsatzdiskussionen oder Moralbelehrungen zum Thema SS-Abbruch zu verzichten. Ich befürworte die Möglichkeit eines Abbruches grundsätzlich und bin davon überzeugt, dass jede Frau dies für sich entscheiden muss, welchen Weg sie verantworten und gehen will.

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13. April 2010 um 11:18

Hallo
ich weis genau wie du dich fühlst.ich hab zwar mein partner aber ich werde grade 21 und bin in der 4. ssw ....ich würde sagen sprich mit deinen eltern die werden dich bestimmt unterstützen.....und du wirst nicht alein damit sein......

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13. April 2010 um 11:24

Hi achso
hab mir alles druchgelesen und du beschreibst sehr nachvollziehbar wie es in dir aussieht bzw nicht aussieht. ich bin auch eher ein Kopfmensch aber andererseits auch sehr emotional und lasse ungern jemanden in mich hineinschaun.

Für das Kind spricht nur der Wille es zu bekommen für es zu sorgen und da zu sein, da hast du recht das ist tatsächlich eine bauchentscheidung.

Momentan fühlst du nichts dein Körper ist wohl in eine Art schockstarre verfallen, du musst jetzt erst mal klar kommen mit der neuen Situation.

Dass du bereits einen termin für eine AB hast sprciht dafür dass du dich eher dagegen entscheiden willst, dennoch zweifelst du noch, und das zeigt dass es keine 100 % Entscheidung ist.

Wenn du aber knapp davor bist dann wirst du ganz sicher wissen ob ja oder nein, mir ging es auch so, wenn ich irgendwo im wiggel waggel bin , dann muss die entscheidung mich oft erst streifen bevor ich weiß ja das will ich oder nein das will ich nicht.

Du hast jetzt noch etwas zeit, spiel mal die ganzen szenarien durch , früher oder später wird dir dein bauch dein Kopf , sagen wos lang gehen wird.

wünsche dir alles alles gute, wie immer du dich entscheidest, einen rat kann ich dir schwer geben aber ich wünsche dir alles alles gute

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13. April 2010 um 20:02

Achso31
Hallo Du,
Du hast schon einen Termin für die Abtreibung mit Mifegyne, bist jetzt aber doch unsicher geworden. Es ist gut, dass Du hier noch einmal das Gespräch suchst, denn es ist eine Entscheidung, hinter der Du Dein Leben lang stehen mußt. Denn die logischen Argumente des Verstandes sind häufig anschließend nichtig und klein.
Du hast bis jetzt wie eine Irre bei Deiner Weiterbildung gearbeitet und nun hast Du Angst vor der Doppelbelastung Arbeit und Kind. Es ist sicher nicht einfach, aber es ist machbar. Du brauchst dringend eine Perspektive, wie dies gelingen kann, melde Dich doch dazu bei ausweg-pforzheim.de, denn manchmal sehen 4 Augen mehr Möglichkeiten als 2 Augen. Klar, alles ist kompliziert, aber die sind echt fit und einfühlsam.
Ich persönlich kann Dir die Abtreibung mit Mifegyne nicht empfehlen. Denn es kann zu manchen Nebenwirkungen kommen wie z.B. Erbrechen, Magen-Darm-Probleme, Schwindel, Panik, Bauchkrämpfe, unkontrollierbare Blutungen... Für viele Frauen ist es im Nachhinein belastend dass sie das Ganze über einen so langen Zeitraum bei vollen Bewußtsein mitbekommen haben. Du kannst googeln unter Erfahrungsberichte Abtreibungspille Mifegyne, Lebensgeschichten org.
Du hast rein generell einen Kinderwunsch, dann nimm dieses Kind, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet.
LG itemba

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14. April 2010 um 8:16


wer ungeschuetzten sex hat kann auch fuer ein kind sorgen ansonsten solltest du vielleicht an adoption denken !! ich finde das abtreibungen nur aus gesundheitlichen gruenden gemacht werden sollten !! du wirst dir nachher ganz sicher vorwuerfe machen die hormone in der schwangerschaft koennen ein manchmal etwas verrueckt machen naja du solltest vielleicht mal mit jemanden reden mit jemanden der ahnung davon hat wie z.b. psychologen !!

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14. April 2010 um 19:43
In Antwort auf melany_12695415

Hallo
ich weis genau wie du dich fühlst.ich hab zwar mein partner aber ich werde grade 21 und bin in der 4. ssw ....ich würde sagen sprich mit deinen eltern die werden dich bestimmt unterstützen.....und du wirst nicht alein damit sein......

Liebe Hanna
danke für deine Antwort, meine Eltern sind für mich leider keine gute Option. Unser verhältnis ist nicht gerade optimal, aber noch wichtiger ist dass sie nicht in meiner stadt wohnen und außerdem selbst schon recht alt sind (über 70).
Ich hoffe aber, dass du von einer Unterstützung deiner Eltern profitieren kannst, falls du dich entscheidest, das Kind auszutragen.
Liebe Grüße und alles Gute!

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14. April 2010 um 19:48
In Antwort auf sofiya_11916295

Hi achso
hab mir alles druchgelesen und du beschreibst sehr nachvollziehbar wie es in dir aussieht bzw nicht aussieht. ich bin auch eher ein Kopfmensch aber andererseits auch sehr emotional und lasse ungern jemanden in mich hineinschaun.

Für das Kind spricht nur der Wille es zu bekommen für es zu sorgen und da zu sein, da hast du recht das ist tatsächlich eine bauchentscheidung.

Momentan fühlst du nichts dein Körper ist wohl in eine Art schockstarre verfallen, du musst jetzt erst mal klar kommen mit der neuen Situation.

Dass du bereits einen termin für eine AB hast sprciht dafür dass du dich eher dagegen entscheiden willst, dennoch zweifelst du noch, und das zeigt dass es keine 100 % Entscheidung ist.

Wenn du aber knapp davor bist dann wirst du ganz sicher wissen ob ja oder nein, mir ging es auch so, wenn ich irgendwo im wiggel waggel bin , dann muss die entscheidung mich oft erst streifen bevor ich weiß ja das will ich oder nein das will ich nicht.

Du hast jetzt noch etwas zeit, spiel mal die ganzen szenarien durch , früher oder später wird dir dein bauch dein Kopf , sagen wos lang gehen wird.

wünsche dir alles alles gute, wie immer du dich entscheidest, einen rat kann ich dir schwer geben aber ich wünsche dir alles alles gute

Liebe Lea,
ich vermute mal, dass es in den wenigsten Fällen eine 100% Entscheidung ist, egal ob abbruch oder baby, es werden wohl bei jeder fast frau restzweifel bleiben, die erst mit der zeit vergehen, und bei manchen vielleicht auch nie. Es würde mir aber schon sehr helfen, wenigstens eine ganz klare Tendenz zu einer Seite zu haben.
Wie hast du dich denn damals enstchieden und wie geht es dir damit heute?

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14. April 2010 um 20:23

Hallo, Scandia62
du hast natürlich recht, Mutter sein und dabei berufstätig, das ist heute nichts ungewöhnlcihes mehr. Aber es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man dabei alleinerziehend ist oder nicht. Als Alleinerziehdne ist die Belastung doch sehr viel größer und die Möglichkeiten sich von den Belastungen mal zu erholen sehr begrenzt. Ich sehe ja schon regelmäßig, wie zerschlagen und teils überfordert Mamis in meinem Bekanntenkreis sind - MIT Partner, MIT Eltern/Schwiegereltern, MIT finanzieller Absicherung.
Sozial und beruflich abgesichert sehe ich mich eigentlich nicht. Klar, zu Zeit verdiene ich als Honorarkraft ganz gut, aber ich habe keinerlei Garantien, dass ich nach Elternzeit auch wieder dort einsteigen kann! das ist eben die Krux an einer honorarstelle...
Ja, ich habe hier viele Berichte und meinungen mitbekommen von frauen, die ihren abbruch nicht gut verkraftet haben, dennoch weiß ich, dass diese "Traumatisierten" insgesamt in der Minderheit sind, auch wenn man hier einen anderen Eindruck bekommen kann. Ich vermute, dass liegt daran, dass diejenigen, die noch darunter leiden, sich natürlich auch im Internet darüber austauschen wollen, während, diejenigen, die gut damit abschließen können, das eher selten tun, weil eben der Bedarf danach gar nicht da ist.
Klar ist die entscheidung zum Abbruch nicht korrigierbar. Aber ein Kind zu bekommen ja ebenso wenig! Leider habe ich beruflich mehr als genug mit Menschen zu tun, die von ihren Eltern mißhandelt, zumindest aber ignoriert, abgelehnt oder emotional vernachlässigt wurden. Zwar würde ich mein Kind nie mißhandeln, aber ich kann nicht garantieren, dass es meine Ablehnung nie fühlen würde, wenn es mir nicht gelingt, von herzen ja zu dem kind zu sagen. Auch Mutterliebe ist nichts garantiertes (sonst würden wohl mehr menschen in unserer Gesellschaft in ihren Genuß kommen....)
In einem anderen thread habe ich gelesen, dass du auch mit Kind dein eigenes leben ganz gut gelebt hast. warst du denn dabei auch alleine, oder hattest du einen Partner an deiner seite?

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14. April 2010 um 21:27
In Antwort auf itemba

Achso31
Hallo Du,
Du hast schon einen Termin für die Abtreibung mit Mifegyne, bist jetzt aber doch unsicher geworden. Es ist gut, dass Du hier noch einmal das Gespräch suchst, denn es ist eine Entscheidung, hinter der Du Dein Leben lang stehen mußt. Denn die logischen Argumente des Verstandes sind häufig anschließend nichtig und klein.
Du hast bis jetzt wie eine Irre bei Deiner Weiterbildung gearbeitet und nun hast Du Angst vor der Doppelbelastung Arbeit und Kind. Es ist sicher nicht einfach, aber es ist machbar. Du brauchst dringend eine Perspektive, wie dies gelingen kann, melde Dich doch dazu bei ausweg-pforzheim.de, denn manchmal sehen 4 Augen mehr Möglichkeiten als 2 Augen. Klar, alles ist kompliziert, aber die sind echt fit und einfühlsam.
Ich persönlich kann Dir die Abtreibung mit Mifegyne nicht empfehlen. Denn es kann zu manchen Nebenwirkungen kommen wie z.B. Erbrechen, Magen-Darm-Probleme, Schwindel, Panik, Bauchkrämpfe, unkontrollierbare Blutungen... Für viele Frauen ist es im Nachhinein belastend dass sie das Ganze über einen so langen Zeitraum bei vollen Bewußtsein mitbekommen haben. Du kannst googeln unter Erfahrungsberichte Abtreibungspille Mifegyne, Lebensgeschichten org.
Du hast rein generell einen Kinderwunsch, dann nimm dieses Kind, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch bietet.
LG itemba

Hallo, Itemba,
ich habe mir die Seite von ausweg-pforzheim angesehen und muss sagen, dass die mir einfach zu voreingenommen und tendenziös sind, und teilweise einfach falsche Informationen wiedergeben. Beispiel:
"Kurz nach der Abtreibung sind manche Frauen erleichtert. Ihre Probleme scheinen gelöst. Langfristig entwickeln jedoch viele Frauen das sog. Post Abortion Syndrom (PAS)."

Weder ist dieses PAS medizinische oder psychologisch anerkannt, noch ist die Darstellung richtig, dass nur "manche" Frauen erleichtert sind und "viele" langfristig psychische Probleme entwickeln. Das ist schlichtweg falsch und durch zahlreiche Studien belegt (womit ich nicht sagen will, dass eine gewisse Anzahl von frauen durchaus probleme hat, den abbruch zu verarbeiten - ganz besondesr wenn sie gegen ihren Willen abgetrieben haben.)

Außerdem empfinden viele Frauen den Abbruch mit Mifegyne als wesentlich angenehmer als eine operative Methode, die "lange dauer" hat auch postive Aspekte, nämlich den Eingriff kontrolliert und bewußt erleben und steuern zu können und sich bewußt von der Schwangerschaft verabschieden können. Die Nebenwirkungen klingen für mich jetzt nicht besonders schrecklich...das meiste davon wird übrigens auch durch schwangerschaft oder die menstruation hervorgerufen

Wirklich Angst habe ich im Übrigen nicht - weder vor dem abbruch, noch vor dem Kind. Ich bin auch nicht der typ, der sich von Angst steuern läßt.

Liebe Grüße!

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14. April 2010 um 21:43

Danke
dass du versuchst mir Mut zu machen
Und danke auch für deine Komplimente
Ich denke schon, dass ich ganz gut organisiert bin.

ich halte allerdings von diesen sogenannten Abtreibungsvideos nichts. Trotzdem habe ich mich über die Entwicklung eines Embryos informiert.
Hier
http://www.embryology.ch/allemand/iperiodembry/carnegie04.html#st1113
kann man sich ganz gut darüber informieren.
Mit einem Abbruch zu meinem zeitpunkt habe ich persönlich keinen moralischen Konflikt. Andere mögen da aber gerne anders denken.

Du bist mir keineswegs zu nahe getreten. ich finde es toll, dass du es schaffst, gleich 4! Kinder zu erziehen. Meine schwester hat auch drei Kinder, da hat man schon alle Hände voll zu tun! Allerdings hast du auch einen partner an der seite.

Sogar, wenn ein mann "nur" das geld nach hause bringt, hat man doch als Mutter schon nur die Hälfte Belastung!

Was mich zurückschrecken läßt ist auch der gedanke, mit dem vater des Kindes langfristig zu tun zu haben - ein kind gerade von DIESEM Mann zu kriegen...

Liebe Grüße

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14. April 2010 um 22:08

Hallo achso
Du schreibst folgendes: "Die Frage ist also weniger ob ich es kann, sondern ob ich es wirklich will. Wenn ich nicht innerlich ja zu dem Kind sagen kann, kann ich mir auch nicht vorstellen, es zu bekommen. "
Umgekehrt stellt sich die Frage:Will ich wirklich einen Abbruch und so leben wie ich es bis jetzt geplant habe ......oder
könnte ein eigenes Kind in mir ein Gefühl und eine Liebe und eine Bindung wecken , die ich vorher nicht erlebt habe und die mich bereichern könnte.
Da ist diese Neugier nach einem,deinem Kind die dich latent beherrscht.
Nach einem Abbruch wirst du ständig dich fragen, was wäre gewesen wenn.... und eine unstillbare Sehnsucht ist da, sonst würdest du hier nicht um Rat fragen.
Ich selbst habe Kinder und sie sind das allergrößte Glück für mich ,ob es für dich eine Berreicherung ist ein Kind zu erziehen und zu lieben ,die kannst nur du für dich beantworten wenn du es zulässt.
Vielleicht siegt bei dir die Sehnsucht nach einem neuen anderem Leben sosehr ,dass dich deine Zweifel ob mit oder ohne Kind ,sprich Abtreibung in den Hintergrund kommt.
Schaffen wirst du es ,lieben sicher auch .Warum noch zögern?

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14. April 2010 um 22:28
In Antwort auf in'am_11980748


wer ungeschuetzten sex hat kann auch fuer ein kind sorgen ansonsten solltest du vielleicht an adoption denken !! ich finde das abtreibungen nur aus gesundheitlichen gruenden gemacht werden sollten !! du wirst dir nachher ganz sicher vorwuerfe machen die hormone in der schwangerschaft koennen ein manchmal etwas verrueckt machen naja du solltest vielleicht mal mit jemanden reden mit jemanden der ahnung davon hat wie z.b. psychologen !!

Liebe Sarah,
meine Bitte darum, keine Grundsatzdiskussionen oder Moralbelehrungen lesen zu wollen, hast du wohl überlesen.
Ich antworte dir trotzdem gerne.

"wer ungeschuetzten sex hat kann auch fuer ein kind sorgen"
das ist keine Argumentation, sondern eine meinung (eine offensichtlich falsche, denn 12jährige können ungeschützten sex haben - Geistig schwer Behinderte Menschen können ungeschützten sex haben - Menschen in den unmöglichsten lebenssituationen können ungeschützten sex haben - das heißt noch lange nicht, dass sie auch ein Kind versorgen können). Wo übrigens steht, ich hätte ungeschützten Sex gehabt

"du wirst dir nachher ganz sicher vorwuerfe machen"
Kannst du hellsehen?
Auf dem Ohr der emotionalen Erpressunfg höre ich übrigens ganz ganz schlecht
was du da behauptest ist einfach falsch. Ich würde dich gerne ein bißchen besser informieren. ich empfehle dir folgendes:
http://www.svss-uspda.ch/de/facts/psychisch.htm
Zusammengefasst kann man sagen, dass ein Abbruch keineswegs zu ernsthaften und längerfristigen psychischen Problemen führen muss. Die Anzahl von ungewollten Müttern, die psychische probleme haben, ist genauso groß. es gibt bestimmte risikofaktoren für seelische probleme nach einem SA, die auf mich jedoch kaum zutreffen.

Es ist nett, dass du mir ein gespräch mit einem psychologen empfiehlst. Aber was ein Psychologe dazu sagen würde, weiß ich schon:
"lass dich nicht von den wünschen anderer beeinflussen oder unter Druck setzen. Entscheide für dich selbst was du leisten kannst und willst, und wäge selbst ab, was wichtig für deine Entscheidung ist"

Warum ich das weiß? weil ich selbst psychologin bin.
Deswegen bin ich auch nicht besonders empfänglich für unreflektierte Parolen.

Ich frage mich, was du eigentlich mit deinem beitrag bezwecken wolltest. Wenn es dir darum geht, Schwangeren zu helfen , warum greifst du dann an und verurteilst, warum stellt du dich moralisch über andere? Das ist niemals hilfreich. Wenn es dir darum geht, SAe zu verhindern, verhältst du dich auch nicht besonders geschickt. Wenn Du Respekt vor dem ungeboreren leben fordern willst, dann fange an mit Respekt vor dem bereits geborenen, nämlich deinem Gegenüber. Wenn es dir nur darum geht, deine meinung kund zu tun und sie anderen aufdrängen zu wollen (in einer Situation wo es übrigens absolut unangebracht ist, weil genau das psychische probleme verschärft, egal wie man sich enstcheidet), wenn du hier persönlichen Frust und Haß abladen willst....
solltest DU vielleicht mal mit einem Psychologen sprechen.
Alles Gute!

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14. April 2010 um 23:28

Die ENT ... SCHEIDUNG
Hallo achso,

keine Grundsatzdiskussion aber eine Bitte. Frage dein Herz und lass mal den Kopf beiseite. Angst hat man ja doch im Kopf. Wer aber Angst hat, der hat schon keinen Entscheidungsfreiraum mehr: seine Entscheidung ist dann doch schon so eigeschüchtert und vorweggenommen!

Das beste Mittel gegen Angst das ich Kenne ist ein Mix: Geduld, Beten, eine Kerze anzünden und warten bis sie ganz abgebrannt ist; bevor ich eine schwerwiegende Entschdeidung treffe. Das hört sich jetzt seltsam an ist aber eine wirklich hilfreiche Zeitüberbrückung. Denn das ist ja auch ein Problem, dieses Gefühl es drengt : Angst plus Zeitdruck ist eine Formel für Disaster, egal um was es geht.

Aber jetzt mal vom allgemeinen zu dir persönlich. Ich weiß nicht ob du an Gott, an Jesus glaubst aber ich möchte dir versichern das du nicht alleine bist. Heir gibt es Menschen die dir auf eine Weise helfen. Morgen findest du weiter Menschen die vielleicht auf andere Weise dich unterstützen. Glaube, Hoffnung und Liebe, mit Mut und Weitblick wünsche ich dir auf jeden Fall von ganzem Herzen.

Ich bin gegen Abtreibung, weil jede Frau etwas besseres verdient hat und weil dieser kleine Mensch in dir Liebe braucht. Das du Sex hattest ohne ein Kind zu wollen ist das Problem, nicht die Verhütung.Verhütung ist keine Lösung sondern ist das Problem. Wir Menschen lassen uns auf etwas ein das so garnicht geplant war und zerstören dann die Liebe.
Die Kirchen und die Gesellschaft sagen leider nicht laut und überzeugend genug das es gut ist zu warten und das Sex nur dann wirklich schön ist wenn er ganzheitlich genossen werden kann. Wenn man aufstehn kann und sich über ein Kind freuen, aber auch dessen ausbleiben als okay anerkennen kann.

Nun ist deine Lage schon einen Schritt weiter und was soll ich sagen, was können schon all die Menschen hier sagen? In deinem Herzen kennst du die richtige Antwort die nicht auf wissenschaftlichen Studien basiert aber auf dem Prinzip Mensch sein. Deine klammen Gefühle sagen mir als Laie das du nicht glücklich bist mit deiner Situation, das du aber auch nicht glücklich bist mit dem jeweils möglichen Ende.

Den Willen kann man ändern, Liebe ist ewig. Dein Kind ist aus falschem Verständnis von Sexualität und Liebe gezeugt worden, jetzt aber mache nicht noch eine Entscheidung die nur auf den Moment und auch auf eigne egoistische Motive basiert. Versteh mich nicht falsch wir alle haben immer irgendwelche egoistischen Motive und es gibt allemöglichen Versuchungen, aber wir müssen unsere Leben nicht darauf ausrichten sodern können sagen: Ja es ist schwer, ja es ist Liebe und auch ein Opfer und ich mache etwas einem anderen Menschen zu Liebe und achte jetzt mal nicht auf mich sondern eben meinen Mitmenschen.

Was ist schon aller Zweifel und alle falsche Selbstsicherheit, Selbsthoheit das Gefühl alles selbst machen zu müssen und zu können und zu entscheiden... was ist all das gegen die Liebe zwischen deinem Kind und dir das dich jetzt schon als Mutter selbstverständlich annimmt. Ein Kind ist ein Geschenk und du bist jetzt schon Mutter. Ich wünsche euch beiden das aller Beste, das Leben und die Liebe, ein ganz großartiges Leben egal was auch immer die Umstände das Leben ist lebenswert und ein Geschenk,

Die ENT.. SCHEIDUNG... ist oftmals garnicht wirklich die unsere, man muss nicht alles scheiden amn darf auch annehmen. ein Geschlecht, sein Leben, seine Rolle. Kein Kind entscheidet aktiv sein Geschlecht aber lernt es hoffentlich zu lieben und zu achten, es ist ein Geschenk. So aber ist es auch mit einem Kind, das auch da ist und das geliebt werden darf. Es muss icht entschieden werden, was verlangen wir eigentlich von Frauen heutzutage? Aber das fürt dann doch zu einer Grundsatzdiskussion und die lassen wir beide sein.

In meinen Gebeten und in denen ganz vieler Menschen die auf unterschiedlichste Weise einem im Leben helfen.
Die allerbesten Wünsche:
ein suender, wie du und ich

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14. April 2010 um 23:35


also du bist 33.... möchtest du denn dein leben im allgemeinen ohne kind verbringen?

solche fragen kann dir hier keiner beantworten, die antworten kennt nur dein inneres alleine....

wenn man ungewollt schwanger wird dann stellt man sich oft die frage über positives und negatives...

eine positive sache hast du bei der ganzen sache nicht aufgezählt: du kannst lieben und wirst geliebt, BEDINGUNGSLOS....

eine gute zeit wünsche ich dir

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15. April 2010 um 7:03


naaaaaa ich schreibe was ich denke ich versuche nicht opfern die abtreiben zu helfen da ich keinerlei mitleid mit personen dieser art habe !! was ich scheisse finde ist das babys getoetet werden weil die muetter zu doof zum verhueten sind und ich mag darueber zu diskutieren weil ihr alle ein am zaun habt ^^ ihr haettet vielleicht fehlgeburten sein sollen dann waeren so manchen babys gut geholfen =)) und jetzt noch ein fuer dich !! P.S: im grunde entscheidet jeder fuer sich selber c ya

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15. April 2010 um 12:02

:x
:x

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15. April 2010 um 12:03
In Antwort auf selin_12064833

:x
:x

Uuups
da ist mir irgendwie ein fehler passiert
ich wollte fragen wie es dir geht und wie du dich nun entschieden hast?

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15. April 2010 um 12:34
In Antwort auf in'am_11980748


naaaaaa ich schreibe was ich denke ich versuche nicht opfern die abtreiben zu helfen da ich keinerlei mitleid mit personen dieser art habe !! was ich scheisse finde ist das babys getoetet werden weil die muetter zu doof zum verhueten sind und ich mag darueber zu diskutieren weil ihr alle ein am zaun habt ^^ ihr haettet vielleicht fehlgeburten sein sollen dann waeren so manchen babys gut geholfen =)) und jetzt noch ein fuer dich !! P.S: im grunde entscheidet jeder fuer sich selber c ya


Nein, du schreibst nicht was Du denkst, weil Du garnicht denken kannst.
Du bist unreif, vom Leben keine Ahnung, Deiner Schreibweise nach nicht älter als 12.
Werd erst mal erwachsen, dann kannst du vielleicht mitdiskutieren.
Gott wie kann "Frau" nur so doof sein!

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15. April 2010 um 12:37

Hallo du,
ich bin keine psychologin, aber ich versuche sehr gerne mich in menschen hineinzudenken. sachliche informationen zu deiner frage hast du inzwischen sicher ausreichend. du setzt dich in deinem leben mit den dingen intensiv auseinander das ist klasse. ich glaub es geht nun vor allem darum, dir deiner eigenen bedürfnissse in deinem leben noch mal tiefer bewusst zu werden oder? du erzählst sehr viel von dir, du magst worte und man merkt wie gut du mit ihnen umgehen kannst. und ich glaub du bist tatsächlich sehr romantisch aber eben nicht kitschig. ich hör einfach aus deinen blogs soviel echte tiefe sehnsucht nach einem leben heraus, dass dich zutiefst erfüllt, stimmt das? In dem beitrag Treibhaus schreibst du, dass es so wenige entscheidungen in deinem leben gab die du dich getraut hast zu treffen. und nun stehst du vor einer der größten entscheidungen deines lebens oder? das berührt mich sehr. was macht dein gefühl aus, dass du den eindruck hast in deinem beruf nicht zu genügen; ist deine weiterbildung der versuch diese tiefere berufung zu finden die du suchst? dein beruf verlangt, dass du gut zuhören kannst. Gönn dir doch nun mal, dass du einer kompetenten person all das erzählst was dich bewegt. ja da darf es nur um dich selbst gehen, um dein leben, um deine bedürfnisse, um deine träume für dein leben. das ist doch ok. denn nur dann sind wir doch überhaupt wieder in der lage anderen menschen eine hilfe zu sein hm! ich kann dir da profemina empfehlen. das sind ausgebildete beraterinnen die sich solange zeit nehmen wie nötig ist, damit du zu der entscheidung kommen kannst die dich nicht als treibholz wieder auf die reise schickt, und das wünschst du dir doch.
ich wünsch dir in jedem fall dass das gelingt. du bist eine einzigartige frau!
ob du mir wieder schreibst?
linda

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15. April 2010 um 13:47

Meine Meinung...
dieses Kind ist ein Original. Einzigartig. Es wird nur einmal auf dieser Welt existieren - nämlich jetzt. Alles ist schon festgelegt: die Haarfarbe, die Augenfarbe, die spätere Körpergröße, Stärken, Schwächen. Es wird duch diese Eigenschaften fähig, ein Leben zu führen, wie es kein anderer Mensch könnte. Gefühle zu haben, die kein anderer haben kann. So zu lächeln, wie es kein anderer könnte.
Du hast die Macht, zu entscheiden, ob es leben und lieben darf. Oder ob es jetzt schon sterben muss. Nur Du allein darfst entscheiden und kein Mensch hat das Recht, Dir nachher Vorwürfe zu machen. Aber bitte überlege es Dir gut!

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16. April 2010 um 23:57

Danke dir....
für dein Interesse und deine mitfühlenden und klugen Worte.
Ich habe in den letzten Tagen verfolgt, was hier im Forum teilweise so passiert und unter anderen Umständen hätte ich dazu auch sehr viel zu sagen. Aber meine Energie und meinen Verstand brauche ich im Moment an anderer Stelle, um für mich die richtige Entscheidung treffen zu können.

Ich finde es aber eindrucksvoll und ganz großartig, dass du und einige andere hier mit Empathie, Einsatz und Verstand etwas für die tun, die Hilfe brauchen. Auch wenn es bei dem Niveau hier für Euch manchmal entmutigend sein mag: macht weiter so!

Mir ging es in den letzten tagen nicht besonders gut und ich hatte ziemliche Probleme, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Dazu kamen einige völlig gestörte SMS von dem Kindesvater, die mir einmal mehr verdeutlicht haben, dass ich von ihm nichts mehr wissen will, und für mich den Konflikt noch verschärft haben. Wenn ich das Kind bekäme, hätte ich natürlich die Möglichkeit, "Vater unbekannt" anzugeben, aber damit würde ich dem Kind einen wichtigen teil seiner rechte und seiner identität nehmen. Den Vater andererseits anzugeben, bedeutet dann voraussichtlich jahrelangen Kontakt und Auseinandersetzungen mit ihm, und für das Kind einen unberechenbaren und unreifen Vater...das ist die wahl zwischen Not und Elend.

Dieses WE werde ich mir Zeit nehmen und in mich gehen, am Montag habe ich nun einen Zusatztermin bei profamilia vereinbart. Die Beraterin hatte mir angeboten, mit mir ein "Focusing" zu machen, bei dem man in einen Entspannungszustand versetzt wird und über Körpersignale einen tieferen zugang zu Gefühlen erreichen kann. Ich hoffe, dass wird mir in der entscheidung noch mal ein Stück weiter helfen.
Liebe Grüße!

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17. April 2010 um 0:05
In Antwort auf linda044

Hallo du,
ich bin keine psychologin, aber ich versuche sehr gerne mich in menschen hineinzudenken. sachliche informationen zu deiner frage hast du inzwischen sicher ausreichend. du setzt dich in deinem leben mit den dingen intensiv auseinander das ist klasse. ich glaub es geht nun vor allem darum, dir deiner eigenen bedürfnissse in deinem leben noch mal tiefer bewusst zu werden oder? du erzählst sehr viel von dir, du magst worte und man merkt wie gut du mit ihnen umgehen kannst. und ich glaub du bist tatsächlich sehr romantisch aber eben nicht kitschig. ich hör einfach aus deinen blogs soviel echte tiefe sehnsucht nach einem leben heraus, dass dich zutiefst erfüllt, stimmt das? In dem beitrag Treibhaus schreibst du, dass es so wenige entscheidungen in deinem leben gab die du dich getraut hast zu treffen. und nun stehst du vor einer der größten entscheidungen deines lebens oder? das berührt mich sehr. was macht dein gefühl aus, dass du den eindruck hast in deinem beruf nicht zu genügen; ist deine weiterbildung der versuch diese tiefere berufung zu finden die du suchst? dein beruf verlangt, dass du gut zuhören kannst. Gönn dir doch nun mal, dass du einer kompetenten person all das erzählst was dich bewegt. ja da darf es nur um dich selbst gehen, um dein leben, um deine bedürfnisse, um deine träume für dein leben. das ist doch ok. denn nur dann sind wir doch überhaupt wieder in der lage anderen menschen eine hilfe zu sein hm! ich kann dir da profemina empfehlen. das sind ausgebildete beraterinnen die sich solange zeit nehmen wie nötig ist, damit du zu der entscheidung kommen kannst die dich nicht als treibholz wieder auf die reise schickt, und das wünschst du dir doch.
ich wünsch dir in jedem fall dass das gelingt. du bist eine einzigartige frau!
ob du mir wieder schreibst?
linda

Liebe Linda,
ich danke dir sehr für deine Anteilnahme.
Mein Beruf bringt es natürlich mit sich, dass man immer wieder an die Grenzen der eigenen Kompetenz und Macht stoßen muss. das geht übrigens auch denen noch so, die schon jahrelang da drin stecken. Besonders bei Patienten, die zwar ihr leiden gelindert haben wollen, aber nicht bereit sind, selbst etwas dafür zu tun. Irgendwann erkennt man auch: ich kann nicht allen helfen, selsbt bei größter Kompetenz. In erster Linie ist jeder für sich selbst verantwortlich. So natürlich auch ich...

Ich werde deinen Rat tatsächlich verfolgen und ein zusätzliches Gespräch bei profamilia in Anspruch nehmen. ich hoffe, dort kann mir noch etwas weiter geholfen werden.

Liebe Grüße!

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17. April 2010 um 10:39

Frag einfach die Seele
Hallo meine Liebe,

ich bin ja in genau derselben Situation ( mein beitrag: Kind oder Abtreibung in 6 Tagen)

und ich gebe dir jetzt einen Tipp, damit du zu einer Entschiedung kommen kannst:

Suche dir einen ruhigen Ort und lege dich da hin ( am besten zu Hause am Bett, Teppich,....)- schalte dein Handy aus und sorge dass du von niemanden gestoert wirst.

Und nun lege deine Haende auf deinen Bauch und verbinde dich geistig mit dem Kind, mit der Seele die zu dir kommen moechte. Erklaere in Gedanken, oder auch ganz normal in einem Gespraech der Seele deine momentae Situation, deine Aengste, deine Gefuehle...... Und dann frag dein Kind, deine Seele was sie davon haelt. Frag sie ob es in Ordnung ist, wenn sie zu einem spaeteren Zeitpunkt kommen koennte. Frag sie was sie fuehlt.
Du wirst Antwort erhalten. Dein Kind, deine Seele wird mit dir kommunizieren.
Und darauf vetraue- auf keinen anderen Menschen sonst, weil es eben nur um dich und das Kind/die Seele geht!

Sei umarmt!

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18. April 2010 um 21:44

Hey!
Ja, also Ich würde es nicht tun, den du bist ja auch schon 33 Jahre alt. Wenn nicht jetzt wann dann. Genau muss Ihr recht geben, es gibt immer schlechte zeiten egal wann, es gibt auch nie den Perfekten zeitpunkt für ein Baby, es kommt immer etwas. Überlege es dir 3 mal es kann sein das du nach dem Abbruch nie wieder ein kind bekommen kannst auch wenn du es gerne hättest.... das passiert schon ab und an mal. Kenne genügend. Liebe Grüße

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20. April 2010 um 9:12

Liebe achso,
ich habe im forum gerade nach lebenszeichen von dir gesucht... aber in keinem der beiträge die du aktuell geschrieben hast, kann man rauslesen wie es dir inzwischen geht. bist du für dich weitergekommen in deinen fragen? konntest du ein bisschen tiefer in dein herz schauen?
ich wünsch es dir so sehr!
liebe grüße und dir heute einen guten tag!
linda

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20. April 2010 um 13:02

Ich habe mich entschieden...
ich habe am Wochenende viel nachgedacht, alle Möglichkeiten erwogen und auf mein Herz und meinen Instinkt gelauscht, auch versucht, wie einge von Euch mir geraten haben, mit dem Embryo/ der Seele Kontakt zu finden. Gestern war ich dann noch mal bei der Beratungsstelle, die Beraterin hat mir in einer Entspannungsübung noch mal einen bildhaften Zugang zu meinen Gedanken und Gefühlen verschafft. Das hat aber nur bestätigt, was ich schon am Sonntag gespürt habe: das ich die Schwangerschaft abbrechen werde.
Ich möchte ein Kind von ganzem Herzen willkommen heißen und annehmen, mich darauf freuen und mich mit ihm verbunden fühlen. Mit diesem Kind, von diesem Mann, unter diesen Umständen ist mir das aber nicht möglich, und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass das Kind unter diesen Umständen auch nicht zu mir kommen will. Es klingt vielleicht komisch, aber ich hatte das Gefühl, dass es mir sagt: ich will kein Fels sein, der dich erdrückt. Ich will wie ein Schmetterling sein, der sich auf deine Nase setzt, dich kitzelt und zum lachen bringt. Wenn ich das nicht für dich sein kann, mag ich nicht bleiben.
Also habe ich meinen Schmetterling fliegen lassen, und hoffe dass wir uns unter anderen Umständen einmal wieder sehen.
Ich bin etwas traurig, dass ich dieses Kind nie kennen lernen werde, aber ich weiß dass es trotzdem so besser war.
Am Donnerstag muss ich dann noch mal in die Praxis für die Prostaglandin-Gabe und bleibe dann den Vormittag dort. Alle waren dort sehr freundlich und ich fühle mich gut aufgehoben. Besonders die Sprechstundenhilfe hat sich für mich richtig Zeit genommen und mir alles sehr gut erklärt.
Die nächsten Tage werden meine engsten Freundinnen für mich da sein, wie auch schon zuvor. Ich bin ihnen richtig dankbar, dass sie mich so unterstützen und unterstützt haben, sie waren für mich da, ohne mich zu etwas zu drängen, und das war genau richtig so.
Dieses Forum hat mir teilweise auch geholfen, einige von Euch bzw euren Beiträgen schätze ich wirklich sehr. Andere haben mir eher die Abgründe der Menschheit aufgezeigt, aber das ist ein anderes Thema
Liebe Grüße!

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20. April 2010 um 21:23
In Antwort auf nainsm_12077256

Ich habe mich entschieden...
ich habe am Wochenende viel nachgedacht, alle Möglichkeiten erwogen und auf mein Herz und meinen Instinkt gelauscht, auch versucht, wie einge von Euch mir geraten haben, mit dem Embryo/ der Seele Kontakt zu finden. Gestern war ich dann noch mal bei der Beratungsstelle, die Beraterin hat mir in einer Entspannungsübung noch mal einen bildhaften Zugang zu meinen Gedanken und Gefühlen verschafft. Das hat aber nur bestätigt, was ich schon am Sonntag gespürt habe: das ich die Schwangerschaft abbrechen werde.
Ich möchte ein Kind von ganzem Herzen willkommen heißen und annehmen, mich darauf freuen und mich mit ihm verbunden fühlen. Mit diesem Kind, von diesem Mann, unter diesen Umständen ist mir das aber nicht möglich, und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass das Kind unter diesen Umständen auch nicht zu mir kommen will. Es klingt vielleicht komisch, aber ich hatte das Gefühl, dass es mir sagt: ich will kein Fels sein, der dich erdrückt. Ich will wie ein Schmetterling sein, der sich auf deine Nase setzt, dich kitzelt und zum lachen bringt. Wenn ich das nicht für dich sein kann, mag ich nicht bleiben.
Also habe ich meinen Schmetterling fliegen lassen, und hoffe dass wir uns unter anderen Umständen einmal wieder sehen.
Ich bin etwas traurig, dass ich dieses Kind nie kennen lernen werde, aber ich weiß dass es trotzdem so besser war.
Am Donnerstag muss ich dann noch mal in die Praxis für die Prostaglandin-Gabe und bleibe dann den Vormittag dort. Alle waren dort sehr freundlich und ich fühle mich gut aufgehoben. Besonders die Sprechstundenhilfe hat sich für mich richtig Zeit genommen und mir alles sehr gut erklärt.
Die nächsten Tage werden meine engsten Freundinnen für mich da sein, wie auch schon zuvor. Ich bin ihnen richtig dankbar, dass sie mich so unterstützen und unterstützt haben, sie waren für mich da, ohne mich zu etwas zu drängen, und das war genau richtig so.
Dieses Forum hat mir teilweise auch geholfen, einige von Euch bzw euren Beiträgen schätze ich wirklich sehr. Andere haben mir eher die Abgründe der Menschheit aufgezeigt, aber das ist ein anderes Thema
Liebe Grüße!

Es ist natürlich deine Entscheidung
mit der du auch noch nach Jahren leben mußt.Klar.
Es ist schade, dass du dieses Kind nicht annehmen kannst, da es nicht von dem Mann ist ,den du liebst.
was kann aber diese Kind dafür?
Ich würde mich an deiner Stelle mal allen ernstes fragen ,ob du überhaupt eigene Kinder in deinem Leben möchtest.
Glaubst du als reife Frau daran ,dass du auf einmal von einem innig geliebten Mann schwanger wirst und dann sind deine Gefühle für ein Baby ganz anderer Natur und du dich praktisch um 180 Grad drehen kannst ,nur weil dann alles rund herum für das Kind stimmt?
Diese Kind ist in deinem Körper jetzt und heute und es ist auch ein Teil von dir und wenn du dieses Kind jetzt verachtest ,wie willst du denn deine nächste Schwangerschaft geniessen?
Soll dann das andere Kind ,wenn überhaupt, alles wieder revidieren?
Tut mir leid für das Embryo ,du machst es dir zu einfach im Leben.Gefühle mal ein bzw. mal ausschalten für ein Kind.
Bitte nicht beleidigt sein,es ist meine klare Meinung zu deinem Entschluß!

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20. April 2010 um 21:34

Alles gute
keine frau macht sich diese entscheidung einfach. ich wünsche dir ebenfalls alles gute.

simone

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21. April 2010 um 13:22
In Antwort auf nainsm_12077256

Ich habe mich entschieden...
ich habe am Wochenende viel nachgedacht, alle Möglichkeiten erwogen und auf mein Herz und meinen Instinkt gelauscht, auch versucht, wie einge von Euch mir geraten haben, mit dem Embryo/ der Seele Kontakt zu finden. Gestern war ich dann noch mal bei der Beratungsstelle, die Beraterin hat mir in einer Entspannungsübung noch mal einen bildhaften Zugang zu meinen Gedanken und Gefühlen verschafft. Das hat aber nur bestätigt, was ich schon am Sonntag gespürt habe: das ich die Schwangerschaft abbrechen werde.
Ich möchte ein Kind von ganzem Herzen willkommen heißen und annehmen, mich darauf freuen und mich mit ihm verbunden fühlen. Mit diesem Kind, von diesem Mann, unter diesen Umständen ist mir das aber nicht möglich, und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass das Kind unter diesen Umständen auch nicht zu mir kommen will. Es klingt vielleicht komisch, aber ich hatte das Gefühl, dass es mir sagt: ich will kein Fels sein, der dich erdrückt. Ich will wie ein Schmetterling sein, der sich auf deine Nase setzt, dich kitzelt und zum lachen bringt. Wenn ich das nicht für dich sein kann, mag ich nicht bleiben.
Also habe ich meinen Schmetterling fliegen lassen, und hoffe dass wir uns unter anderen Umständen einmal wieder sehen.
Ich bin etwas traurig, dass ich dieses Kind nie kennen lernen werde, aber ich weiß dass es trotzdem so besser war.
Am Donnerstag muss ich dann noch mal in die Praxis für die Prostaglandin-Gabe und bleibe dann den Vormittag dort. Alle waren dort sehr freundlich und ich fühle mich gut aufgehoben. Besonders die Sprechstundenhilfe hat sich für mich richtig Zeit genommen und mir alles sehr gut erklärt.
Die nächsten Tage werden meine engsten Freundinnen für mich da sein, wie auch schon zuvor. Ich bin ihnen richtig dankbar, dass sie mich so unterstützen und unterstützt haben, sie waren für mich da, ohne mich zu etwas zu drängen, und das war genau richtig so.
Dieses Forum hat mir teilweise auch geholfen, einige von Euch bzw euren Beiträgen schätze ich wirklich sehr. Andere haben mir eher die Abgründe der Menschheit aufgezeigt, aber das ist ein anderes Thema
Liebe Grüße!

Liebe achso
selbst auf die gefahr hin, dass du mich dem teil der menschheit zurechnest, zu dem ich nicht gerne gehören möchte ....

ich wags doch, dir auf deinen gestrigen beitrag zu antworten.

deine geschichte habe ich seit letzter woche mitgelesen und immer wieder drüber nachgedacht. deine hochs und tiefs durch diese zeit waren sehr gut spürbar aus deinen postings.

du weißt von fachlicher seite natürlich genau, was hier abläuft - und doch bleibt einem als "geschultem" menschen oft der zugang verborgen - zu sich selbst und zu anderen (davon hast du ja auch geschrieben).

ob meine gedanken dich erreichen, weiß also niemand ...

trotzdem: meinem eindruck nach schiebt sich zwischen dich und dein kind das bild des mannes, mit dem du nichts mehr zu tun haben möchtest (aus verständlichen gründen).
dass dein kind dich zum lachen bringen können wird, bezweifle ich überhaupt nicht. vielleicht nicht gerade gestern oder heute - das sind tage unter ganz bestimmten eindrücken und stimmungen. es wird dich allerdings auch zum toben und rasen bringen können .... es wird beides sein, fels und schmetterling.

wenn dein kind weg ist, stehst du mit der schwierigen beziehung da, die wahrscheinlich schon zur vergangenheit zählt. kinderwunsch hattest du eigentlich auch und wirst nicht jünger, wie du geschrieben hast. dein kind würde deine zukunft prägen.

für dich bedeutet das kind "beziehung" zu dem Mann.
könnte es auch ein "souveränes an-ihm-vorbeiziehen" sein?

hast du durchgespielt, wie die umstände und die beziehung zu regeln wären, wenn du dein baby bekommst? wie so ein brettspiel: mal alles an den ort rücken, wo du es haben möchtest, so, dass du mit deinem kind platz hast - einen platz, den du magst und gerne aufsuchst....

wer würde dich darin unterstützen?

ich denk an dich!!

liebe grüße von catie

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22. April 2010 um 15:31

Traurig
Weiterbildung, Arbeit, nicht der richtige Mann. Deshalb darf das Kind nicht leben, mit Medikamenten wird es getötet. Die Welt ist nur so traurig

Was macht das Kind nur durch? Es ist im Bauch, will wachsen, noch einige Monate, dann erblickt es das Licht der Welt. Und auf einmal wird es getötet, kämpft einen Todeskampf, nur weil es nicht der richtige Mann war, weil der Zeitpunkt nicht ideal war.

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22. April 2010 um 15:41
In Antwort auf tessa_12353966

Traurig
Weiterbildung, Arbeit, nicht der richtige Mann. Deshalb darf das Kind nicht leben, mit Medikamenten wird es getötet. Die Welt ist nur so traurig

Was macht das Kind nur durch? Es ist im Bauch, will wachsen, noch einige Monate, dann erblickt es das Licht der Welt. Und auf einmal wird es getötet, kämpft einen Todeskampf, nur weil es nicht der richtige Mann war, weil der Zeitpunkt nicht ideal war.

Ja,traurig ,ganz richtig.
Ich empfinde genauso.Nach dem Motto ,beim nächsten Mal wird alles anders
Ganz zu schweigen von den Schreibern hier ,die froh sind ,dass sie eine fatale Entscheidung getroffen hat.

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22. April 2010 um 16:05


hi,
ich verstehe nicht, wieso sobal hier jemand die meinung sagt, was gegen abbruch ist, wird man sofort angegrifen oder irgendwelche kommentare abbekommt?

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22. April 2010 um 16:11
In Antwort auf gwawr_12915881

Ja,traurig ,ganz richtig.
Ich empfinde genauso.Nach dem Motto ,beim nächsten Mal wird alles anders
Ganz zu schweigen von den Schreibern hier ,die froh sind ,dass sie eine fatale Entscheidung getroffen hat.


Wenn ich mir nur vorstelle wie das Kind bei seinem Todeskampf leidet

Und immer Gründe vorgeschoben, traurig.

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22. April 2010 um 16:23


und wer?

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22. April 2010 um 16:31


ja, di welt ist traurig! wo ist da eine beleidigung?
und die frau muss nicht immer als opfer da stehen. zumindest nicht in dem fall.
die leute mussen auch mit kritik umgehen können...

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22. April 2010 um 16:35


das ist ihre einstellung dazu.
was aber mit eure einstellung nich zusammen passt. und daswegen muss es sofort drauf rumgeritten werden.

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22. April 2010 um 16:35


Ich kritisiere die Frau die hier über ihre Abtreibung schreibt ja nicht, sondern gehe von der Perspektive des Kindes aus, das nicht leben darf.

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22. April 2010 um 16:37


wemm kritisiere ich denn bitte?
und was meinst du was ich geleistet hab?

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22. April 2010 um 16:46

Nein ,sie hat es sich wirklich nicht einfach gemacht!
Und genau deswegen ,glaube ich dass sie das Kind auch gerne behalten hätte ,wenn die Umstände gepasst hätten.
Vielleicht hat ihr auch der Mut zum Kind letztendlich gefehlt ,den sie sich hier im Forum erhofft hat.
Leider gibst du Moragh und Galaktika den Frauen keinen Mut zum Kind.
Wieviele Frauen brauchen aber den Mut auch von Aussenstehenden ,neutralen Personen um sich für ihr Kind zu entscheiden.
Glaube nicht ,dass sie hören möchten ,bitte treibe dein Kind ab.Die ,die davon überzeugt sind ,fragen doch erst gar nicht und lassen sich auf Diskussionen wie hier ein ,sondern rennen gleich los,um sich ihre Abtreibungserlaubnis zu holen.

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22. April 2010 um 16:50
In Antwort auf gwawr_12915881

Nein ,sie hat es sich wirklich nicht einfach gemacht!
Und genau deswegen ,glaube ich dass sie das Kind auch gerne behalten hätte ,wenn die Umstände gepasst hätten.
Vielleicht hat ihr auch der Mut zum Kind letztendlich gefehlt ,den sie sich hier im Forum erhofft hat.
Leider gibst du Moragh und Galaktika den Frauen keinen Mut zum Kind.
Wieviele Frauen brauchen aber den Mut auch von Aussenstehenden ,neutralen Personen um sich für ihr Kind zu entscheiden.
Glaube nicht ,dass sie hören möchten ,bitte treibe dein Kind ab.Die ,die davon überzeugt sind ,fragen doch erst gar nicht und lassen sich auf Diskussionen wie hier ein ,sondern rennen gleich los,um sich ihre Abtreibungserlaubnis zu holen.


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23. April 2010 um 14:41

Schwierige Entscheidung
Hallo,

ich kann dich gut verstehen. Ihcstand auch vor kurzem vor der Entscheidung. Bin 32 und habe meinen Partner vor 7 Monaten kennen gelernt. Als ich ihm in der 6.SSW davon erzählte, war er erst mal baff ud brauchte Zeit. Die letzten 4 wochen haben wir uns dann nur nch gestritten, weil wir uns nicht entscheiden konnten. Ihc habe mich auhc nicht reif genug ggefühlt, das Kind allein grozuziehen..Ich hatte auch bis Mitte April eine Weiterbildung und hoffe natürlich, auch berufli8ch dort einzusteigen.. Ich habe mich schweren Herzens gegen das Kind entschieden, der Abbruch war vor einer Woche und ich kann nur sagen, das die Zeit vor und während der Scgwangerschaft eine andere war und man vielleicht sich doch etwas mehr zutrauen sollte.. Ihc würde mein nächstes Baby auf alle Fälle behalten..Aber das muss man wirklich selbst entscheiden, aber sobald man an den Gdanken des Abbruches traurig wird.. sollte man gut überlegen..

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23. April 2010 um 15:01
In Antwort auf reah_12375865

Schwierige Entscheidung
Hallo,

ich kann dich gut verstehen. Ihcstand auch vor kurzem vor der Entscheidung. Bin 32 und habe meinen Partner vor 7 Monaten kennen gelernt. Als ich ihm in der 6.SSW davon erzählte, war er erst mal baff ud brauchte Zeit. Die letzten 4 wochen haben wir uns dann nur nch gestritten, weil wir uns nicht entscheiden konnten. Ihc habe mich auhc nicht reif genug ggefühlt, das Kind allein grozuziehen..Ich hatte auch bis Mitte April eine Weiterbildung und hoffe natürlich, auch berufli8ch dort einzusteigen.. Ich habe mich schweren Herzens gegen das Kind entschieden, der Abbruch war vor einer Woche und ich kann nur sagen, das die Zeit vor und während der Scgwangerschaft eine andere war und man vielleicht sich doch etwas mehr zutrauen sollte.. Ihc würde mein nächstes Baby auf alle Fälle behalten..Aber das muss man wirklich selbst entscheiden, aber sobald man an den Gdanken des Abbruches traurig wird.. sollte man gut überlegen..

Hallo Nachtengel
Heißt das ,das du deinen Abbruch jetzt schon bereust?
Schon sehr merkwürdig ,dass so viele Frauen "danach" sagen ,beim nächsten Mal wird alles anders.
Es ist aber nicht das gleiche Kind!
Würdest du jetzt das Kind doch lieber behalten haben?

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23. April 2010 um 23:34
In Antwort auf gwawr_12915881

Es ist natürlich deine Entscheidung
mit der du auch noch nach Jahren leben mußt.Klar.
Es ist schade, dass du dieses Kind nicht annehmen kannst, da es nicht von dem Mann ist ,den du liebst.
was kann aber diese Kind dafür?
Ich würde mich an deiner Stelle mal allen ernstes fragen ,ob du überhaupt eigene Kinder in deinem Leben möchtest.
Glaubst du als reife Frau daran ,dass du auf einmal von einem innig geliebten Mann schwanger wirst und dann sind deine Gefühle für ein Baby ganz anderer Natur und du dich praktisch um 180 Grad drehen kannst ,nur weil dann alles rund herum für das Kind stimmt?
Diese Kind ist in deinem Körper jetzt und heute und es ist auch ein Teil von dir und wenn du dieses Kind jetzt verachtest ,wie willst du denn deine nächste Schwangerschaft geniessen?
Soll dann das andere Kind ,wenn überhaupt, alles wieder revidieren?
Tut mir leid für das Embryo ,du machst es dir zu einfach im Leben.Gefühle mal ein bzw. mal ausschalten für ein Kind.
Bitte nicht beleidigt sein,es ist meine klare Meinung zu deinem Entschluß!

Diese Fragen...
möchte ich dir gerne benatworten:
warum sollte bei einer späteren SS etwas anders sein? Ja, ganz einfach: weil andere Umstände auch andere Gefühle hervorrufen! Nehmen wir mal als Beispiel an, du hast Freunde eingeladen, für die du die Wohnung aufbrezelst und ein tolles Menü kochst, dann wirst du dich über den Besuch freuen und einen schönen Abend verbringen. Wenn aber samstags vormittags unerwartet dein Vermieter auf der Matte steht, während du noch ungeduscht und im Nachthemd auf der Couch rumlümmelst, wirst du wohl nicht besonders angetan sein. Also s e l b s t v e r s t ä n d l i c h können sich Gefühle je nach Situation ändern. Sonst wären wir Menschen ja auch ein bisschen zu unflexibel! Und es gibt genügend Frauen als Beispiele, die vor oder nach einem SSA Kinder bekommen haben, die sie innig lieben.

Und was denn nun, soll ich meine Gefühle ein oder ausschalten? Ich bin doch keine Lampe mit Kippschalter!

Nein, das Kind kann nix dafür. Stimmt. Und deswegen setze ich erst gar kein Kind diesen Umständen aus. Denn erst sehr viel später ist es überhaupt in der Lage, darunter zu leiden und nicht jetzt. Und dass ich mein Kind "verachte" habe ich übrigens an keiner stelle gesagt....
Da interpretierst du ein bißchen viel rein!

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23. April 2010 um 23:41

So, jetzt melde ich mich mal selbst zu Wort....
Mit einiger Verwunderung habe ich gestern Abend gesehen, was in meinem Thread hier alles so passiert ist. Da ich nun wieder auch den Kopf dafür habe, möchte ich mich auch mal selbst dazu melden.

Ich finde es nicht in Ordnung, wie einige sich hier geäußert haben. Keine von Euch steckt in meiner Haut, und von mir und meinen Lebensumständen kennt Ihr nur einen Bruchteil. Deswegen steht es auch keinem zu, ein Urteil über mich zu fällen und deshalb habe ich in meinem Beitrag übrigens auch nicht gefordert Hilfe, sagt mir was ich machen soll!, sondern lediglich um Ideen und Austausch gebeten. Leider ist das nicht von allen respektiert worden.

Ich möchte mal ein paar Worte zum Thema Verantwortung los werden: hier predigen einige lautstark die Übernahme von Verantwortung, und ich frage mich ernsthaft wo diese Werte eigentlich bleiben, wenn verunsicherte und in Nöten steckende schwangere Frauen sich hier hin wenden und dann mit der moralischen Keule eins übergezogen kriegen. Wo bitte ist da die Verantwortung für die Schwangere, aber auch für den Embryo, der vielleicht einmal ein Kind wird? Jeder, der sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, und das sind ja so einige hier, dürfte mittlerweile mitbekommen haben, dass eine Schwangere, egal wie sie sich entscheidet, umso stärkere psychische Probleme haben wird, je mehr sie von außen bedrängt und beeinflusst wurde. Und ja, das gilt auch für den Fall, wenn sie das Kind austrägt!

Wenn eine Frau das Gefühl hat, dass das nicht wirklich ihre eigene Entscheidung war oder sie keinen Abbruch machen darf (obwohl sie eigentlich kein Kind will), weil sie sich ja sonst schwere Schuld auflädt, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie mit ihrer Mutterschaft ziemliche Probleme haben wird, und das betrifft das Kind genauso. Moragh hat hier kürzlich in aller Ausführlichkeit darüber geschrieben, wie blauäugig es ist davon auszugehen, mit dem Austragen und der Mutterschaft würde sich schon alles regeln und eine Frau würde dann schon automatisch Muttergefühle entwickeln.und sie lebten glücklich und zufrieden.das ist eben nicht automatisch so!

Leben über alles ist eine unheimlich kurzsichtige Einstellung, die aus meiner Sicht AUCH nicht dem möglichen Kind gerecht wird. Moragh hat Beispiele aus ihrer Berufserfahrung berichtet, und hier kann ich mich nahtlos einreihen: als Psychologin habe ich tagtäglich mit Menschen zu tun, die die unterschiedlichsten Probleme und psychischen Störungen mitbringen. Und eines haben die meisten von ihnen gemeinsam: ein Elternhaus, in dem sie abgelehnt und abgewertet wurden, wo der Vater einfach abgehauen ist und/oder die Mutter schlichtweg überfordert war. Da reichen die Erfahrungen von Vernachlässigung, emotionaler Kälte bis hin zu massivem Missbrauch, die Folgen von zerstörtem Selbstwert, Ängsten, Aggressivität, fehlender Lebenstüchtigkeit, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen bis hin zum Suizid . Natürlich m ü s s e n solche Kindheitserfahrungen nicht zwangsläufig zu Traumatisierungen führen, das Risiko ist aber extrem erhöht für Kinder, die nicht von Natur aus sehr widerstandsfähig sind. (übrigens habe ich noch keine Patientin gehabt, die unter den Folgen eines abbruches gelitten hätte!)

Dann wird immer wieder von Konsequenzen gesprochen. Dazu zweierlei:
Zunächst einmal ist es mir rätselhaft, wieso hier immer wieder der Zeigefinger erhoben wird nach dem Motto, wer ungewollt schwanger wurde, soll gefälligst auch die Konsequenzen tragen. (sprich: das Kind gebären). Ähm, Entschuldigung, aber das hört sich immer wieder so an wie dummes Huhn, bist zu blöde zum verhüten, das hast du jetzt davon! Also zur Strafe bekommst du jetzt ein Kind! Und red dich bloß nicht mit ner Abtreibung raus, Fräulein, sonst gibts auch noch Stubenarrest. Ich meine, mal ehrlich, ein Kind als gerechte Strafe für Verhütungsversagen? DAS ist für mich kinderfeindlich! So möchte ich ein Kind, und auch mein Kind, niemals sehen müssen.

Zum anderen trägt eine Frau, die ungeplant schwanger wurde bereits Konsequenzen. Sie ist nämlich in einer sehr belastenden Situation, in der es gilt, eine folgenschwere Entscheidung zu treffen, die für ihr ganzes Leben Gültigkeit haben wird. Und keiner dieser Wege ist ein einfacher. Ich finde es ziemlich unverschämt, wenn hier behauptet wird, Frauen die abbrechen, machten es sich zu leicht. Auch sie müssen eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen, für sich und das mögliche Kind.

Und dann noch ein paar Sätze zum Thema Moral. In verschiedenen Threads und auch hier wird immer wieder ganz klar erwähnt, dass ein Embryo, zumal in dem frühen Stadium (bei mir: 6+1) weder in der Lage ist zu fühlen, zu denken oder zu wollen, weil die Entwicklung dazu noch gar nicht ausreicht. Das möchte ich voll und ganz bestätigen, auch vom neuropsychologischen Standpunkt! Alles andere nämlich ob ein Embryo eine Seele hat, und wenn ja, ab wann, oder ob es so was wie Seele überhaupt gibt, sind p e r s ö n l i c h e religiöse oder spirituelle Meinungen. Und dazu gibt es zig verschiedene Standpunkte alles eine Frage des persönlichen Glaubens, was jedem zugestanden sei.

Aber ich empfinde es ehrlich gesagt als Frechheit, diese persönliche Meinung nicht als solche zu kennzeichnen, sondern als Tatsache hinzustellen und damit verunsicherte Schwangere manipulieren zu wollen. Ich persönlich bin gefestigt genug, um solche Beiträge für mich einzusortieren, und Leute wie pitschlaka auch zu blacklisten, aber mir tun die Frauen und Mädels leid, die vielleicht wesentlich verunsicherter und labiler sind und diese Polemik für sich nicht einzusortieren wissen. Ich frage mich, liebe Moralapostel, wo ist denn da E u r e Verantwortung? Persönliche Glaubensgrundsätze sind keine in Stein gemeißelten Tatsachen und sollten vom ethischen Standpunkt aus ja wohl kaum dazu missbraucht werde, um andere zu manipulieren (was auch bei mir im Übrigen erfolglos per PNs versucht wurde).

Wenn ich der Meinung wäre, dass mein Würmchen bereits ein empfindungsfähiges und beseeltes Wesen sei, dann hätte ich auch keinen Abbruch gemacht! Der Meinung bin ich aber nicht, und daher komme ich damit auch gut zurecht. Und daher sehe ich auch die Verantwortung gegenüber meinem Kind anders, nämlich: soll ich es zulassen, dass aus dem Würmchen ein denkendes fühlendes verletzliches Kind wird? Kann ich für dieses Kind angemessen da sein, welche Situation wird das Kind hier vorfinden, wie kommt es damit zurecht, und wie wird es mir selbst dabei gehen? Dort sehe ich meine Verantwortung, und dieser Verantwortung bin ich in meiner Entscheidung gerecht geworden.

Abschließend dann noch ein paar Worte an die, die mir nun nicht die Pest an den Hals wünschen bzw. dass ich nie mehr Kinder bekomme, nie glücklich werde und irgendwann in der Hölle schmore:
Der Abbruch ist bei mir gut verlaufen. Ich hatte eine Stunde mit üblen Nebenwirkungen zu kämpfen, danach verlief alles problemlos. Die Frucht ging schon nach weniger als drei Stunden ab und ich hatte danach keine nennenswerten Beschwerden mehr. Mein Würmchen habe ich mitgenommen, im Park vergraben und dort von ihm, von dieser Möglichkeit, von diesem Weg Abschied genommen.
Heute geht es mir recht gut, wenngleich mich diese Krise sicher noch eine ganze Zeit beschäftigen wird. Ich bin aber guten Mutes und klarer als zuvor, dass ich mir gerne eine Zukunft mit einem neuen Partner aufbauen möchte. Danke an Euch alle, die Ihr da wart mit einem offenen Ohr und einem offenen Herzen
Liebe Grüße!

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23. April 2010 um 23:51
In Antwort auf tessa_12353966


Wenn ich mir nur vorstelle wie das Kind bei seinem Todeskampf leidet

Und immer Gründe vorgeschoben, traurig.

...
Und immer Gründe vorgeschoben, traurig

und immer wieder werden wissenschaftlich belegte Fakten verdreht.....noch viel trauriger

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23. April 2010 um 23:53
In Antwort auf nainsm_12077256

So, jetzt melde ich mich mal selbst zu Wort....
Mit einiger Verwunderung habe ich gestern Abend gesehen, was in meinem Thread hier alles so passiert ist. Da ich nun wieder auch den Kopf dafür habe, möchte ich mich auch mal selbst dazu melden.

Ich finde es nicht in Ordnung, wie einige sich hier geäußert haben. Keine von Euch steckt in meiner Haut, und von mir und meinen Lebensumständen kennt Ihr nur einen Bruchteil. Deswegen steht es auch keinem zu, ein Urteil über mich zu fällen und deshalb habe ich in meinem Beitrag übrigens auch nicht gefordert Hilfe, sagt mir was ich machen soll!, sondern lediglich um Ideen und Austausch gebeten. Leider ist das nicht von allen respektiert worden.

Ich möchte mal ein paar Worte zum Thema Verantwortung los werden: hier predigen einige lautstark die Übernahme von Verantwortung, und ich frage mich ernsthaft wo diese Werte eigentlich bleiben, wenn verunsicherte und in Nöten steckende schwangere Frauen sich hier hin wenden und dann mit der moralischen Keule eins übergezogen kriegen. Wo bitte ist da die Verantwortung für die Schwangere, aber auch für den Embryo, der vielleicht einmal ein Kind wird? Jeder, der sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, und das sind ja so einige hier, dürfte mittlerweile mitbekommen haben, dass eine Schwangere, egal wie sie sich entscheidet, umso stärkere psychische Probleme haben wird, je mehr sie von außen bedrängt und beeinflusst wurde. Und ja, das gilt auch für den Fall, wenn sie das Kind austrägt!

Wenn eine Frau das Gefühl hat, dass das nicht wirklich ihre eigene Entscheidung war oder sie keinen Abbruch machen darf (obwohl sie eigentlich kein Kind will), weil sie sich ja sonst schwere Schuld auflädt, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie mit ihrer Mutterschaft ziemliche Probleme haben wird, und das betrifft das Kind genauso. Moragh hat hier kürzlich in aller Ausführlichkeit darüber geschrieben, wie blauäugig es ist davon auszugehen, mit dem Austragen und der Mutterschaft würde sich schon alles regeln und eine Frau würde dann schon automatisch Muttergefühle entwickeln.und sie lebten glücklich und zufrieden.das ist eben nicht automatisch so!

Leben über alles ist eine unheimlich kurzsichtige Einstellung, die aus meiner Sicht AUCH nicht dem möglichen Kind gerecht wird. Moragh hat Beispiele aus ihrer Berufserfahrung berichtet, und hier kann ich mich nahtlos einreihen: als Psychologin habe ich tagtäglich mit Menschen zu tun, die die unterschiedlichsten Probleme und psychischen Störungen mitbringen. Und eines haben die meisten von ihnen gemeinsam: ein Elternhaus, in dem sie abgelehnt und abgewertet wurden, wo der Vater einfach abgehauen ist und/oder die Mutter schlichtweg überfordert war. Da reichen die Erfahrungen von Vernachlässigung, emotionaler Kälte bis hin zu massivem Missbrauch, die Folgen von zerstörtem Selbstwert, Ängsten, Aggressivität, fehlender Lebenstüchtigkeit, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen bis hin zum Suizid . Natürlich m ü s s e n solche Kindheitserfahrungen nicht zwangsläufig zu Traumatisierungen führen, das Risiko ist aber extrem erhöht für Kinder, die nicht von Natur aus sehr widerstandsfähig sind. (übrigens habe ich noch keine Patientin gehabt, die unter den Folgen eines abbruches gelitten hätte!)

Dann wird immer wieder von Konsequenzen gesprochen. Dazu zweierlei:
Zunächst einmal ist es mir rätselhaft, wieso hier immer wieder der Zeigefinger erhoben wird nach dem Motto, wer ungewollt schwanger wurde, soll gefälligst auch die Konsequenzen tragen. (sprich: das Kind gebären). Ähm, Entschuldigung, aber das hört sich immer wieder so an wie dummes Huhn, bist zu blöde zum verhüten, das hast du jetzt davon! Also zur Strafe bekommst du jetzt ein Kind! Und red dich bloß nicht mit ner Abtreibung raus, Fräulein, sonst gibts auch noch Stubenarrest. Ich meine, mal ehrlich, ein Kind als gerechte Strafe für Verhütungsversagen? DAS ist für mich kinderfeindlich! So möchte ich ein Kind, und auch mein Kind, niemals sehen müssen.

Zum anderen trägt eine Frau, die ungeplant schwanger wurde bereits Konsequenzen. Sie ist nämlich in einer sehr belastenden Situation, in der es gilt, eine folgenschwere Entscheidung zu treffen, die für ihr ganzes Leben Gültigkeit haben wird. Und keiner dieser Wege ist ein einfacher. Ich finde es ziemlich unverschämt, wenn hier behauptet wird, Frauen die abbrechen, machten es sich zu leicht. Auch sie müssen eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen, für sich und das mögliche Kind.

Und dann noch ein paar Sätze zum Thema Moral. In verschiedenen Threads und auch hier wird immer wieder ganz klar erwähnt, dass ein Embryo, zumal in dem frühen Stadium (bei mir: 6+1) weder in der Lage ist zu fühlen, zu denken oder zu wollen, weil die Entwicklung dazu noch gar nicht ausreicht. Das möchte ich voll und ganz bestätigen, auch vom neuropsychologischen Standpunkt! Alles andere nämlich ob ein Embryo eine Seele hat, und wenn ja, ab wann, oder ob es so was wie Seele überhaupt gibt, sind p e r s ö n l i c h e religiöse oder spirituelle Meinungen. Und dazu gibt es zig verschiedene Standpunkte alles eine Frage des persönlichen Glaubens, was jedem zugestanden sei.

Aber ich empfinde es ehrlich gesagt als Frechheit, diese persönliche Meinung nicht als solche zu kennzeichnen, sondern als Tatsache hinzustellen und damit verunsicherte Schwangere manipulieren zu wollen. Ich persönlich bin gefestigt genug, um solche Beiträge für mich einzusortieren, und Leute wie pitschlaka auch zu blacklisten, aber mir tun die Frauen und Mädels leid, die vielleicht wesentlich verunsicherter und labiler sind und diese Polemik für sich nicht einzusortieren wissen. Ich frage mich, liebe Moralapostel, wo ist denn da E u r e Verantwortung? Persönliche Glaubensgrundsätze sind keine in Stein gemeißelten Tatsachen und sollten vom ethischen Standpunkt aus ja wohl kaum dazu missbraucht werde, um andere zu manipulieren (was auch bei mir im Übrigen erfolglos per PNs versucht wurde).

Wenn ich der Meinung wäre, dass mein Würmchen bereits ein empfindungsfähiges und beseeltes Wesen sei, dann hätte ich auch keinen Abbruch gemacht! Der Meinung bin ich aber nicht, und daher komme ich damit auch gut zurecht. Und daher sehe ich auch die Verantwortung gegenüber meinem Kind anders, nämlich: soll ich es zulassen, dass aus dem Würmchen ein denkendes fühlendes verletzliches Kind wird? Kann ich für dieses Kind angemessen da sein, welche Situation wird das Kind hier vorfinden, wie kommt es damit zurecht, und wie wird es mir selbst dabei gehen? Dort sehe ich meine Verantwortung, und dieser Verantwortung bin ich in meiner Entscheidung gerecht geworden.

Abschließend dann noch ein paar Worte an die, die mir nun nicht die Pest an den Hals wünschen bzw. dass ich nie mehr Kinder bekomme, nie glücklich werde und irgendwann in der Hölle schmore:
Der Abbruch ist bei mir gut verlaufen. Ich hatte eine Stunde mit üblen Nebenwirkungen zu kämpfen, danach verlief alles problemlos. Die Frucht ging schon nach weniger als drei Stunden ab und ich hatte danach keine nennenswerten Beschwerden mehr. Mein Würmchen habe ich mitgenommen, im Park vergraben und dort von ihm, von dieser Möglichkeit, von diesem Weg Abschied genommen.
Heute geht es mir recht gut, wenngleich mich diese Krise sicher noch eine ganze Zeit beschäftigen wird. Ich bin aber guten Mutes und klarer als zuvor, dass ich mir gerne eine Zukunft mit einem neuen Partner aufbauen möchte. Danke an Euch alle, die Ihr da wart mit einem offenen Ohr und einem offenen Herzen
Liebe Grüße!

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hab dir ne nachricht geschickt

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24. April 2010 um 0:00
In Antwort auf quanna_12827891

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hab dir ne nachricht geschickt

Wortmeldung
Dann darf auch ich mich zu Wort melden.

Deinen ellenlangen Beitrag habe ich gerade jetzt gelesen. Ich habe nie etwas gegen dich gesagt, sondern nur die Perspektive des ungeborenen Kindes angenommen.

Es lebte. Das ist unbestritten, es war ein Lebewesen. Soviel zur Wissenschaft. Oft und wie es Schmerzen wahrnimmt, kann niemand sagen, es gibt einzig Erwägungen, Überlegungen ab wann das Schmerzempfinden ausgeprägt ist. Die Wissenschaft ist hier noch nicht am Ende. Auf jeden Fall erlebt dieses Lebewesen (oder was ist es denn sonst???) einen Todeskampf, mal abgesehen von der Frage, ob es den so wahrnimmt.

Die Frage ist nur, weshalb darf man dieses Lebewesen töten? Weil es noch klein ist? Weil es kein Mensch ist? Weil es keine Stimme hat? Diese Frage konnte mir hier noch niemand beantworten.

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24. April 2010 um 0:05
In Antwort auf tessa_12353966

Wortmeldung
Dann darf auch ich mich zu Wort melden.

Deinen ellenlangen Beitrag habe ich gerade jetzt gelesen. Ich habe nie etwas gegen dich gesagt, sondern nur die Perspektive des ungeborenen Kindes angenommen.

Es lebte. Das ist unbestritten, es war ein Lebewesen. Soviel zur Wissenschaft. Oft und wie es Schmerzen wahrnimmt, kann niemand sagen, es gibt einzig Erwägungen, Überlegungen ab wann das Schmerzempfinden ausgeprägt ist. Die Wissenschaft ist hier noch nicht am Ende. Auf jeden Fall erlebt dieses Lebewesen (oder was ist es denn sonst???) einen Todeskampf, mal abgesehen von der Frage, ob es den so wahrnimmt.

Die Frage ist nur, weshalb darf man dieses Lebewesen töten? Weil es noch klein ist? Weil es kein Mensch ist? Weil es keine Stimme hat? Diese Frage konnte mir hier noch niemand beantworten.

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todeskampf? du beziehst dich jetzt aber nicht gerade auf den "stummen schrei" oder?

nein es gibt nicht nur irgendwelche erwägungen es ist defakto so, das die nervenbahnen noch nicht für schmerz ausgelegt sind.

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24. April 2010 um 0:08
In Antwort auf quanna_12827891

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todeskampf? du beziehst dich jetzt aber nicht gerade auf den "stummen schrei" oder?

nein es gibt nicht nur irgendwelche erwägungen es ist defakto so, das die nervenbahnen noch nicht für schmerz ausgelegt sind.

Jedes
Lebewesen hat den Drang, überleben zu wollen, selbst wenn es keinen Schmerz wahrnehemen sollte. Auch ein Patient, der in Vollnarkose liegt, auch sein Körper versucht zu überleben, die Atmung wird zwar künstlich herbeigeführt, der ganze Organismus versucht aber zu überleben, auch wenn er selbst gerade nichts spürt. Auch da ist von einem Todeskampf die Rede.

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24. April 2010 um 0:09


mhhh, wahrscheinlich. zumal das ja echt schon zig mal durchgekaut wurde.

gebacklisted? ich bin doch ne ganz liebe

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