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Kind im Studium?

28. Oktober 2017 um 9:29

Hallo,
ich würde hier gerne einfach mal meine Geschichte erzählen und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Ich bin 22, im 3. Semester und seit 3 Monaten in einer Beziehung. Er ist auch 22 und im 3. Semester. Vom Wesen her sehr vernünftig, er weiß was er will etc. Klar hat man vielleicht noch die rosarote Brille auf, aber bis jetzt führen wir eine tolle Beziehung. Er wohnt in unserem Studienort in einer eigenen wohnung und ich pendle täglich (~40 km). Nun ja letzte Woche hab ich erfahren, dass ich in der 7. Woche schwanger bin. Er war dabei als wir den Test gemacht haben. Anfangs waren wir beide klar für die Abtreibung doch dann hat sich der erste Schock gelegt und wir sind total unentschlossen.. Gestern hatten wir das Beratungsgespräch, welches toll verlief aber mir keine Entscheidung gebracht hat.. die finanziellen Ängste, die wir hatten, könnte sie uns erstmal nehmen. Unsere Eltern würden uns auch unterstützen.. Allerdings kommt bei mir noch hinzu, dass ich mein Studium hasse und mich so gerne neu orientieren würde.. Ich weiß noch nicht in welche Richtung aber ich stehe dann wieder vor dem „nichts“! und dann noch ein Kind? Das ich nicht weiß wie meine berufliche Laufbahn aussieht oder wie mein Leben weitergeht hält mich am meisten davon ab das Kind zu kriegen..Ich weiß nicht ob ich es schaffe und wie und wie es mit meinem freund wird, ob wir zusammenbleiben oder nicht, wie wir mit Kind wohnen etc. Diese Fragen machen mich fertig.. Ich möchte dem Baby ja ein Vorbild sein, mein Leben im Griff haben und nicht für immer von Hartz4 leben.. Aber mit Kind wird alles schwerer als es eh schon ist.. War jemand schon mal in der Situation oder kann mir helfen?
Danke fürs lesen 🙄

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28. Oktober 2017 um 13:11

Ich hatte Medikamente genommen und deshalb hat die Pille nicht gewirkt, aber danke für die konstruktive Antwort

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28. Oktober 2017 um 14:07
In Antwort auf luu987

Hallo, 
ich würde hier gerne einfach mal meine Geschichte erzählen und hoffe, dass ihr mir helfen könnt. 
Ich bin 22, im 3. Semester und seit 3 Monaten in einer Beziehung. Er ist auch 22 und im 3. Semester. Vom Wesen her sehr vernünftig, er weiß was er will etc. Klar hat man vielleicht noch die rosarote Brille auf, aber bis jetzt führen wir eine tolle Beziehung. Er wohnt in unserem Studienort in einer eigenen wohnung und ich pendle täglich (~40 km). Nun ja letzte Woche hab ich erfahren, dass ich in der 7. Woche schwanger bin. Er war dabei als wir den Test gemacht haben. Anfangs waren wir beide klar für die Abtreibung doch dann hat sich der erste Schock gelegt und wir sind total unentschlossen.. Gestern hatten wir das Beratungsgespräch, welches toll verlief aber mir keine Entscheidung gebracht hat.. die finanziellen Ängste, die wir hatten, könnte sie uns erstmal nehmen. Unsere Eltern würden uns auch unterstützen.. Allerdings kommt bei mir noch hinzu, dass ich mein Studium hasse und mich so gerne neu orientieren würde.. Ich weiß noch nicht in welche Richtung aber ich stehe dann wieder vor dem „nichts“! und dann noch ein Kind? Das ich nicht weiß wie meine berufliche Laufbahn aussieht oder wie mein Leben weitergeht hält mich am meisten davon ab das Kind zu kriegen..Ich weiß nicht ob ich es schaffe und wie und wie es mit meinem freund wird, ob wir zusammenbleiben oder nicht, wie wir mit Kind wohnen etc. Diese Fragen machen mich fertig.. Ich möchte dem Baby ja ein Vorbild sein, mein Leben im Griff haben und nicht für immer von Hartz4 leben.. Aber mit Kind wird alles schwerer als es eh schon ist.. War jemand schon mal in der Situation oder kann mir helfen? 
Danke fürs lesen 🙄

Das man nichts mit dem Kind schafft stimmt überhaupt nicht, natürlich werden einen auch mal Steine in den Weg gelegt, aber keine Mauern. Tausende, Millionen von Menschen schaffen das auch, sogar mit Baby, arbeiten zu gehen. Nur weil du ein Kind erwartest ist dein Leben doch nicht vorbei. Ich hab in der Schulzeit meine Tochter mit 17 bekommen, jetzt ist sie 5 Jahre alt und ich hab mein realschulabschluss mit Baby erfolgreich zuhause nachgeholt, hab dann meine Ausbildung gemacht als sie in der Kita war und bin jetzt voll im Leben, mit Kind und ich habe keinen einzigen Tag bereut. Schaff dir die Gedanken aus dem Kopf das du unter der Brücke landest nur weil du ein Kind hast und fang lieber an zu schauen was du machen möchtest wenn es da ist. Ich drücke die Daumen bei der Entscheidung und bei deinem oder eurem weiteren Weg. Mfg

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29. Oktober 2017 um 19:31
In Antwort auf luu987

Hallo, 
ich würde hier gerne einfach mal meine Geschichte erzählen und hoffe, dass ihr mir helfen könnt. 
Ich bin 22, im 3. Semester und seit 3 Monaten in einer Beziehung. Er ist auch 22 und im 3. Semester. Vom Wesen her sehr vernünftig, er weiß was er will etc. Klar hat man vielleicht noch die rosarote Brille auf, aber bis jetzt führen wir eine tolle Beziehung. Er wohnt in unserem Studienort in einer eigenen wohnung und ich pendle täglich (~40 km). Nun ja letzte Woche hab ich erfahren, dass ich in der 7. Woche schwanger bin. Er war dabei als wir den Test gemacht haben. Anfangs waren wir beide klar für die Abtreibung doch dann hat sich der erste Schock gelegt und wir sind total unentschlossen.. Gestern hatten wir das Beratungsgespräch, welches toll verlief aber mir keine Entscheidung gebracht hat.. die finanziellen Ängste, die wir hatten, könnte sie uns erstmal nehmen. Unsere Eltern würden uns auch unterstützen.. Allerdings kommt bei mir noch hinzu, dass ich mein Studium hasse und mich so gerne neu orientieren würde.. Ich weiß noch nicht in welche Richtung aber ich stehe dann wieder vor dem „nichts“! und dann noch ein Kind? Das ich nicht weiß wie meine berufliche Laufbahn aussieht oder wie mein Leben weitergeht hält mich am meisten davon ab das Kind zu kriegen..Ich weiß nicht ob ich es schaffe und wie und wie es mit meinem freund wird, ob wir zusammenbleiben oder nicht, wie wir mit Kind wohnen etc. Diese Fragen machen mich fertig.. Ich möchte dem Baby ja ein Vorbild sein, mein Leben im Griff haben und nicht für immer von Hartz4 leben.. Aber mit Kind wird alles schwerer als es eh schon ist.. War jemand schon mal in der Situation oder kann mir helfen? 
Danke fürs lesen 🙄

Hallo Luu,

ich bin das beste beispiel dafür, dass es wunderbar klappt. Ich hab eine mittlerweile 3 jährige Tochter und studiere im 5. Semester. Es ist mit viel Organisation verbunden dass ist klar aber es ist machbar! Treib nicht ab! Geb dem Baby eine Chance auf sein Leben!!! Manche Dinge passieren, weil sie passieren müssen! Alle meine Freunde haben es definitiv leichter als ich aber ich hab es schöner! Noch nie hab ich soviel geliebt und noch nie wusste ich so genau, wofür ich morgens aufstehe und wofür ich lerne und mich anstrenge! Wenn dein Baby da ist, wirst du der Liebe deines Lebens begegnen! 
alles ist möglich, solange man will
alles gute euch 3en 😍

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30. Oktober 2017 um 12:18
In Antwort auf luu987

Hallo, 
ich würde hier gerne einfach mal meine Geschichte erzählen und hoffe, dass ihr mir helfen könnt. 
Ich bin 22, im 3. Semester und seit 3 Monaten in einer Beziehung. Er ist auch 22 und im 3. Semester. Vom Wesen her sehr vernünftig, er weiß was er will etc. Klar hat man vielleicht noch die rosarote Brille auf, aber bis jetzt führen wir eine tolle Beziehung. Er wohnt in unserem Studienort in einer eigenen wohnung und ich pendle täglich (~40 km). Nun ja letzte Woche hab ich erfahren, dass ich in der 7. Woche schwanger bin. Er war dabei als wir den Test gemacht haben. Anfangs waren wir beide klar für die Abtreibung doch dann hat sich der erste Schock gelegt und wir sind total unentschlossen.. Gestern hatten wir das Beratungsgespräch, welches toll verlief aber mir keine Entscheidung gebracht hat.. die finanziellen Ängste, die wir hatten, könnte sie uns erstmal nehmen. Unsere Eltern würden uns auch unterstützen.. Allerdings kommt bei mir noch hinzu, dass ich mein Studium hasse und mich so gerne neu orientieren würde.. Ich weiß noch nicht in welche Richtung aber ich stehe dann wieder vor dem „nichts“! und dann noch ein Kind? Das ich nicht weiß wie meine berufliche Laufbahn aussieht oder wie mein Leben weitergeht hält mich am meisten davon ab das Kind zu kriegen..Ich weiß nicht ob ich es schaffe und wie und wie es mit meinem freund wird, ob wir zusammenbleiben oder nicht, wie wir mit Kind wohnen etc. Diese Fragen machen mich fertig.. Ich möchte dem Baby ja ein Vorbild sein, mein Leben im Griff haben und nicht für immer von Hartz4 leben.. Aber mit Kind wird alles schwerer als es eh schon ist.. War jemand schon mal in der Situation oder kann mir helfen? 
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Liebe Luu,
 
du, ich bin echt froh, dass du hier einige Berichte von Frauen bekommen hast, die dir zeigen können, dass „man“ es schaffen kann. 
Ich will dir gerne schreiben, weil ich in deinem posting viele kleine Hinweise entdecke die ich sehr hoffnungsvoll finde. Und so, wie man im Verliebtsein gern mal die rosarote Brille auf hat, sieht man ja oft, wenn Probleme auftauchen, auch erst mal nur alles schwarz.
Den ersten Schritt habt ihr eigentlich schon gemacht, nachdem sich der Schock gelegt hatte:
Ihr seid nicht mehr zur Abtreibung entschlossen und habt euch mit der Frage beschäftigt: was wäre wenn...
Deinen Freund beschreibst du als jemanden der „vernünftig ist und weiß was er will“, also keiner der heute so und morgen so sagt und ihr seid bisher jeden Schritt gemeinsam gegangen. Er lässt dich weder hängen, noch überlässt er dir einfach allein die Entscheidung. Allein das sind schon sehr gute Voraussetzungen um eine gemeinsame Studienzeit auch mit Kind zu organisieren und zu gestalten.       An vielen Unis werden junge Mütter inzwischen auch wirklich gut unterstützt, habt ihr euch da schon mal erkundigt?
Finanziell habt ihr schon einen groben Überblick und hättet oberdrein die Unterstützung eurer Eltern ( wissen die schon Bescheid?). Und in den ersten Jahren braucht ein Baby weder ein eigenes Kinderzimmer noch Designer-Klamotten. Da gibt es von verschiedenster Seite gute Unterstützung.
Deine Unentschlossenheit in Bezug auf dein Studium siehst du im Moment glaub ich als ganz große Hürde. Du möchtest deine Leben im Griff haben, Vorbild sein und hast das Gefühl dann vor dem Nichts zu stehen. 
Könnte dir vielleicht dieses Kind die innere „Erlaubnis“ geben, dir selbst die Zeit einzuräumen die du brauchst um wirklich DEINEN Weg, Dein Studium, Deine Laufbahn zu finden und zu gestalten?
Wie schade, wenn du mit einem Studium weitermachst, was dir überhaupt nicht zusagt... Warum nicht auf die Spur gehen, was dich wirklich interessiert, evtl. ein oder auch zwei Semester aussetzen und dann mit dem weitermachen, was zu dir passt. Das lässt sich jetzt noch viel leichter realisieren, als wenn ihr beide, oder einer von euch schon fest in einem 40 Std. Arbeitsverhältnis steht.
Und wie stolz kann dein Baby einmal später sein, wenn es erfährt, dass seine Mama bereit war, für sein Leben die eigene berufliche Laufbahn noch ein bisschen zurück zu stellen?     Nicht aufzugeben, aber innerzuhalten um sich der eigenen Ziele bewusster zu werden und dann einfach ein bisschen später anzuknüpfen.
Es ist ein Wagnis, aber ist es das nicht immer?
Ihr habt auf jeden Fall dafür sehr gute Voraussetzungen!
 
Was denkst du dazu? Ich würd mich freuen, wenn du wieder schreibst!
Lilly
 
 
 
 

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