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Kind gesetzlich oder privat versichern?

15. August 2012 um 19:02

Hallo,
mein Mann und ich überlegen, ob wir unser Kind gesetzlich oder privat versichern. (Er ist 50% privat / 50% Beihilfe- und ich gesetzlich versichert.)
Eigentlich tendieren wir eher zur gesetzlichen Versicherung, denn bisher konnten wir noch keine wirklichen Vorteile in der privaten Versicherung sehen.

Weiß jemand, was eine private Versicherung wirklich mehr zahlt, also lohnen sich die Mehrkosten?

LG
dorchen (23+4 )

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15. August 2012 um 19:06

Huhu
Nein,lohnt sich überhaupt nicht privat!! Kinder lässt man wenn möglich in der gesetzlichen! Hab meine Tochter 1jahr lang bei mir in der privaten gehabt,da zahlst du für dein Kind!! In der gesetzlichen kannste 20kinder kostenfrei mit versichern!!

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15. August 2012 um 21:42

Danke für die Antworten
@lacara:
Was sind das denn für Vorteile? Es geht mir ja gerade darum zu wissen, welche Leistungen mehr übernommen werden. Der Kinderarzt hier behandelt gesetzlich und privat Versicherte, also bringt mir das nicht viel.

@alle anderen:
Ok, dann bestätigt ihr meinen bisherigen Eindruck. Dass ich das Kind bei mir kostenfrei versichern kann ist mir bekannt, dajer habe ich gefragt, ob es wirklich Vorteile gibt, die die höheren Kosten begründen.

Also mein Mann wäre auch lieber gesetzlich versichert (geht aber nicht), denn er hat eher damit zu kämpfen dass Ärzte gerne unnötige und teure Behandlungen mit ihm durchführen wollen, als ihn effektiv zu behandeln. Darum geht er auch nur noch im äußersten Notfall zum Arzt. Klar wird mehr übernommen (bei Erwachsenen), aber manchmal stellt das auch Nachteile dar. Die Ärzte bei uns sind auch ganz gut organisiert, ich warte nicht wirklich länger als er.

Ich würd mich freuen, wenn noch jemand schreibt, der damit Erfahrungen o.ä. gemacht hat und danke nochmal allen, die geantwortet haben. Das hilft uns in unserer Entscheidung sehr.

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15. August 2012 um 21:44

Achso...
ich kann das bestätigen, was lacara schreibt, also bei seiner zuständigen Versicherung und Beihilfestelle. Die zahlen auch immer sehr schnell.

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15. August 2012 um 21:53

@lacara
Ok, aber Rotavirenimpfung werden z.B. auch von meiner Krankenkasse übernommen.
Ich glaube die gestzlichen Leistungen für Kinder sind wirklich sehr gut und es gibt nur wenig Leistungen die sie nicht übernhehmen.

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15. August 2012 um 22:04

@lacara
Naja es ging mir ja jetzt darum, dass ich wissen wollte, ob es wirklich Vorteile gibt für das Kind.
Hatte ja schon oben geschrieben, dass wir mehr zur gesetzlichen tendieren, jedoch wenn es wirklich Vorteile gibt, würden wir das Kind auch privat versichern.

Es geht hier NICHT darum was für Erwachsene besser ist bzw. welche Vorteile sie haben. Das muss jeder für sich abwägen, wenn er die Wahl hat.

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15. August 2012 um 22:13


Achso ok, sorry da hab ich dich falsch verstanden.
Auch das habe ich gleich mal nachgelesen und es wird von meiner Krankenkasse übernommen. Das gute ist ja auch, dass sich durch die von dir angesprochenen Leistungen meine Meinung bekräftigt wird. Somit hilft es mir sehr, denn es nimmt mir die Unsicherheit.

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15. August 2012 um 22:14

Noch was,
Chefarztbehandlung muss nicht immer besser sein. Damit habe ich in meiner ersten Schwangerschaft echt schlechte Erfahrungen machen müssen, beinahe wäre mein Kind zu früh geholt worden, weil der Chefarzt es so wollte. Einen guten Oberarzt, der täglich praktisch arbeitet und sich gut auskennt, würde ich bei manchen Sachen vorziehen. Chefärzte sind zwar auch gut, aber haben sich meist aus der Praxis zurückgezogen und konzentrieren sich mehr auf Forschung und Entwicklung.

Das ist aber nur meine Erfahrung

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15. August 2012 um 22:19

Saleelsol
Welche GKV ist das denn bei euch? Die scheint ja viel zu tragen?
Ich muss mich waehrend der Elternzeit leider gesetzlich versichern, da mir die Private mit fast 400 echt zu teuer ist. Mein Freund bleibt privat versichert, aber ich denke ich werde das Kleine mit mir zusammen gesetzlich versichern, denn meine Private zahlt echt nur unwesentlich mehr als viele GKV.

Danke fuer deine Antwort im Voraus!

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15. August 2012 um 22:22
In Antwort auf wendy_12341453

Saleelsol
Welche GKV ist das denn bei euch? Die scheint ja viel zu tragen?
Ich muss mich waehrend der Elternzeit leider gesetzlich versichern, da mir die Private mit fast 400 echt zu teuer ist. Mein Freund bleibt privat versichert, aber ich denke ich werde das Kleine mit mir zusammen gesetzlich versichern, denn meine Private zahlt echt nur unwesentlich mehr als viele GKV.

Danke fuer deine Antwort im Voraus!

Securvita BKK
hat mir mein Vater empfohlen. Schau mal auf deren Homepage, die bieten echt sehr viel, was ich gar nicht aufgezählt habe. Professionelle Zahnreinigung usw...

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15. August 2012 um 22:34

Ähm kannst du das etwas näher erläutern?
Damit schürst du grad schön Angst. Meinst du, wenn man irgendwas falsch angibt?

Wieso habe ich bei der gesetzlichen keine freie Krankenhauswahl?

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15. August 2012 um 22:34

Rooming-in
wird aber mittlerweile von so ziemlich allen Kliniken angeboten.

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15. August 2012 um 22:42

@armymum
Ok, aber wieso du das jetzt so geschrieben hast leuchtet mir nicht ein. Ich habe nicht vor irgendwas falsch anzugeben und das auch hier nirgends angesprochen.
Also es ist nicht so, dass sie das Kind versichern und nach Jahren sagen, ach nee, es hätte doch privat versichert werden müssen??? Wie gesagt, alles unter der Vorrausstzung dass die Angaben richtig sind, was jawohl selbstverständlich ist (hier in diesem Rahmen).

Arbeitest du selber bei einer Versicherung, wenn ich fragen darf?

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15. August 2012 um 22:45

Nein, meines Wissens
ist rooming in, also das Kind bei der Mutter im Zimmer, kostenlos.

Was du meinst, sind wohl Familienzimmer. Selbst das übernehmen nicht alle Privaten, viele decken auch nur Zwei-Bett-Zimmer ab und man muss die Differenz selbst zahlen.

Ich bekäme das Familienzimmer z. B. gezahlt .

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15. August 2012 um 22:48

Also
Unsere Kinder sind beide über meinen Mann privat versichert. Eigentl hatten wir schon den Bogen für die gesetzliche ausgefüllt, allerdings ist unsere Große mit einer chronischen Erkrankung auf die Welt gekommen und da konnte sie nur direkt nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung in die PKV rein. Da ich mir ehrlich gesagt nicht sicher bin, wie es mit der gesetzlichen Versicherung weitergeht (insb. hinsichtlich kostenloser Familienversicherung, Beitrag abhängig vom Gehalt bzw. kein Beitrag während Elternzeit usw), wird sie auch erstmal in der PKV bleiben. Die genannten Leistungen der GKV stehen ja immer mal wieder zur Debatte, und wenn sie einmal aus der PKV draußen ist, kommt sie nie wieder rein
Den Kleinen haben wir dann ebenfalls privat versichert, weil mein Mann dadurch von 50% Beihilfe auf 70% Beihilfe hochgestuft wurde und der Differenzbetrag dann nicht mehr allzu groß war. Nr. 3 wird definitiv auch wieder privat versichert.

Zu den Leistungen beim Arzt kann ich nix groß sagen, hab ja keinen Vergleich. Allerdings lasse ich mir halt konsequent alles auf Rezept aufschreiben, alles an Zäpfchen, Hustensaft, irgendwelche Globuli etc. Naja und Ostheopath usw. wurde bei uns natürlich auch gezahlt - da kann ich mir nicht vorstellen, dass meine gesetzliche das übernehmen würde (Barmer GEK). Bis jetzt hat die nie was außer der Reihe übernommen. War davor bei der TK, die war genauso.
Termine habe ich selber noch nie schneller als andere gekriegt, aber ich weiss von Freunden, dass das bei denen so war. Und dass da auch deutlich mehr als bei gesetzlich Versicherten gemacht wurde. Im Vergleich zu meinem Mann merke ich das auch immer wieder. Bei den Arzneimitteln von meiner Tochter habe ich im Vergleich auch schon mitgekriegt, dass das bei uns deutlich einfacher geht. Mein Kinderarzt schreibt mir alles auf, was ich möchte. Die in der GKV können da wohl nicht so einfach das Produkt wechseln und müssen auch best. Sachen selber zahlen, weil die als Nahrungsergänzungsmittel zählen (obwohl sie medizinisch wichtig sind). Die sind aber jetzt nicht sooo teuer.

Nachteile habe ich selber dadurch, dass ich kein Kinderkrankengeld kriege, wenn ich wg. einem kranken Kind daheim bleibe. Und wohl auch keine Haushaltshilfe, wenn ich mit einem meiner Kinder ins Krankenhaus muss. Ich stehe im Prinzip vor der GKV da, wie wenn ich keine Kinder hätte

Rezepte und Arztrechnungen dauern bei uns so mittellange, allerdings werden die großen Posten konsequent erst bezahlt, wenn wir die von der PKV / Beihilfe ersetzt bekommen haben. Wir hatten immer mal wieder Probleme mit einzelnen Posten, da heißt es dann wieder Einspruch einlegen, stundenlang recherchieren, Widerspruch schreiben - das ist nervig. Bei der GKV kann dir das halt nicht passieren.
Wo ich jetzt auch wieder Probleme habe, ist bei einer Reha für meine Tochter. Die GKV zahlt da anstandslos alles, auch Begleitkinder, und die PKV konsequent nur nach Tarif. Und selbst da wird noch rumgestritten.

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15. August 2012 um 22:53

Das wird auch bezahlt
lt. Par. 11, Abs 3 SGB 5.

Kommt aber aufs KH an

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15. August 2012 um 22:56

Mhh ok...
da sprechen ja doch ein paar Punkte für die PKV.

Aber wie kann es eigentlich sein, dass das Wahlrecht durch das Einkommen beim Kind eingeschränkt wird? Erwachsene dürfen ja nicht abgelehnt werden, aber wenn mein Mann mehr verdient, habe ich gar keine Wahl?

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15. August 2012 um 23:05

Ich rede
von KH-Behandlungen, nicht von Kuren

Ronald McDonald-Häuser kenne ich, aber die dienen nicht dem rooming in bei KH-AUfenthalten

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15. August 2012 um 23:07

Dein Mann muss
unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen und die liegt derzeit bei 50.850 Euro im Jahr... du musst als GKV-Versicherte aber auch weniger verdienen als er, um dein Kind in die GKV zu bringen.

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15. August 2012 um 23:17


@armymum:
Sorry, wahrscheinlich liegt es grad an der Uhrzeit, aber ich verstehe nicht so ganz, was du schreibst. Können wir uns das nun aussuchen oder nicht? Also kann ich mein Kind kostenfrei bei mir versichern ODER kostenpflichtig bei ihm?
Und welche Versicherung wird billiger? Die von meinem Mann?
Also das Kind würde bei ihm etwas über 30 am Anfang kosten.

@sale:
Also er liegt unter der Grenze und ich verdiene weniger als er. Also können wir es (wenn wir wollen) das Kind bei mir familienversichern?

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15. August 2012 um 23:19
In Antwort auf dorchen12


@armymum:
Sorry, wahrscheinlich liegt es grad an der Uhrzeit, aber ich verstehe nicht so ganz, was du schreibst. Können wir uns das nun aussuchen oder nicht? Also kann ich mein Kind kostenfrei bei mir versichern ODER kostenpflichtig bei ihm?
Und welche Versicherung wird billiger? Die von meinem Mann?
Also das Kind würde bei ihm etwas über 30 am Anfang kosten.

@sale:
Also er liegt unter der Grenze und ich verdiene weniger als er. Also können wir es (wenn wir wollen) das Kind bei mir familienversichern?

Ja
das ginge.

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15. August 2012 um 23:28

Wenn,
dann würde ich es gesetzlich machen. Ich bin von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung gewechselt und ich bin so froh darüber.
Für mein Kind bekomme ich jetzt die Krankheitstage bezahlt... mehr als vorher, da bekam ich nur 4. Übernommen bekamen wir auch alles, allerdings haben wir sowas wie einen Osteopathen nie gebraucht.

Am Schlimmsten fand ich die Diskrepanz allerdings bei mir selbst. Ich musste wegen Krebs stationär behandelt werden. Schön, ich bekam ein Einzelzimmer... das aber jeder anere auf der Station auch hatte . Dann hatte ich zwar offiziell Chefarztbehandlung, bekam allerdings auch die gleiche Behandlung wie die gesetzlich versicherten auch... nur dass bei mir eben die Chefarzt-Visite vorbeikam und nicht die Stationsarzt-Visite. Dann bekam mein Mann weder frei um auf unser Kind aufzupassen noch bekamen wir eine Haushaltshilfe. All das hätten wir bei einer gesetzlichen Kasse bekommen. Die Reha wurde mir auch nur streng nach Tarif bezahlt, zum Glück übernahm meine Beihilfestelle auch einen Teil, ansonsten hätte ich es nicht gekonnt.

Also mein Rat ist es, wann immer möglich in die GKV zu gehen, weil die übernehmen einfach ggf. sehr viel mehr als eine PKV und da nehme ich gerne Dinge wie längere Wartezeiten beim Arzt oder Generika auf Rezept in Kauf anstatt den Terz bei der PKV nochmals mitzumachen.

Einen großen Unterschied in Hinsicht auf Verschreibungen, Termine bei meinem Kind habe ich nach dem Wechsel in die GKV auch nicht wahrgenommen, wobei das sicherlich auf den Arzt ankommt.

Grüße Cosa

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15. August 2012 um 23:28

????
Armymum, kann es sei, dass Beiträge von dir verschwunden sind? Ich werde da auch nicht ganz schlau daraus.

Dorchen
Bei uns ist es so, dass mein Mann unter dieser Grenze liegt und wir deshalb aussuchen konnten, wo wir die Kinder versichern wollen. Ich hatte mir damals schon den Bogen von der GKV zuschicken lassen, ich glaube, da war das ganz genau erläutert und man musste da auch was entsprechendes ankreuzen oder nachweisen oder so. genau weiss ich das aber leider nimmer.
Ab dem 2. Kind wurde mein Mann von 50/50 auf 70/30 gestuft, d.h. er zahlt nur noch 30% Versicherung. Und die Kinder müssen ja auch nur zu 20% privat versichert werden.

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15. August 2012 um 23:34

@mama
Hehe, du bist überall
Danke für die Info. Das mit der Beitragsgrenze ist gut zu wissen (also hatte ja auch sale schon geschrieben), das wußte ich noch gar nicht.
Ich denke ich werde in der nächsten Woche mal zu meiner Krankenkasse gehen und mich beraten lassen. Sobald mein Mann wieder da ist wollten wir uns mir seiner Versicherungstante eh mal treffen und dann kann sie uns sagen, was wir dort für Vorteile hätten.

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16. August 2012 um 0:01

Danke
So, ich geh jetzt mal ins Bett. Morgen werde ich mir dann mal eine Liste mit den Vor- und Nachteilen von GKV und PKV machen und die mit meinem Mann durchgehen, wenn er wieder da ist.

Gute Nacht!

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