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Kind behalten nach Vergewaltigung

23. September 2016 um 7:11

Ich habe lange überlegt mich an solch ein Forum zu wenden bin letztlich zu dem Entschluss gekommen, es zu tun.

Kurz zu meiner Situation.
Ich bin 22 Jahre alt und stehe momentan etwas wackelig im Leben. Habe viele Schicksalsschläge hinter mir. Ich bin lesbisch und wurde von einem Mann vergewaltigt. Durch den ganzen Stress der ganzen Wochen habe ich vor kurzem erst bemerkt das meine Periode ausgeblieben ist. Bin direkt zum Arzt und er hat es mir dann gesagt, dass ich schwanger bin. Da ich bereits in der 18 schwangerschaftswoche bin, ist eine Abtreibung bereits zu spät, obwohl ich nicht mal wüsste, ob ich es weg machen lassen hätte. Meine Freundin würde hinter mir stehen, egal wie ich mich entscheiden würde, dennoch habe ich Panik, dass ich dieses Kind falls ich es behalte nicht lieben kann und ihm irgendwann, wenn er das alter erreicht hat und mehr zu seinem Erzeuger tendiert, Vorwürfe machen werde. Außerdem denke ich über eine Adoption nach, weil ich nie Kinder wollte. Ich wollte nun mein Studium beginnen. Ich weiß nicht was ich machen soll, ich empfinde schon so etwas wie gewisse Mutter liebe, streichel mein bauch. Aber die Zweifel überwiegen,dass ich ihn nicht richtig lieben kann. Hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht ?

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23. September 2016 um 8:51

Kann persönlich
nichts dazu sagen (da ich ein Mann bin), aber habe hier eine Liste an Berichten von Frauen, die auch mit sowas umgehen mussten:
http://www.rebeccakiessling.com/other-conceived-in-rape-stories/pregnant-by-rape-stories/

Ja, ich weiß, steht fett "Pro-Life" drüber, aber da die Geschichten mit Bildern, Namen und Wohnort versehen sind, sind sie wohl echt; Geschichten, wie Frauen mit der Situation einer Schwangerschaft durch Vergewaltigung ohne Abtreibung umgehen, findet man online im Allgemeinen nur im "Pro-Life" Umfeld, also kann ich da nichts besseres bieten.

Alles gute

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23. September 2016 um 10:12

.
Das tut mir leid für dich!

Meiner Meinung nach gibt es folgende Möglichkeiten:

- Abtreibung:
* in Holland - womit du dann klarkommen müsstest, ein fertiges Kind töten zu lassen (wird das evtl. auch strafrechtlich belangt bei einer dt. Staatsbürgerin?)
* in Deutschland aus medizinischen Gründen, falls sich eine schwerwiegende gesundheitliche Einschränkung beim Fetus herausstellt

- Adoptionsfreigabe
* vor der Geburt
* später

- Kind behalten und lieb gewinnen, was wahrscheinlich für euch alle das Beste wäre.
Ich hoffe, es gelingt euch!

Hast du den Vergewaltiger angezeigt? Falls du die Kraft dazu findest.... er schuldet dir Unterhalt für das Kind.

Alles Gute!

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23. September 2016 um 10:50

Anzeigen
Nein ich habe ihn noch nicht angezeigt, was aber definitiv passieren wird. Ich habe damals Anzeige gegen eine andere Person erstattet, die auch beteiligt war (weiblich) und er musste auch aussagen aber hat geschworen nur zugeschaut zu haben. Nun sieht man ja wie er nur 'zugeschaut' hat.

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23. September 2016 um 11:19
In Antwort auf lioness3579

.
Das tut mir leid für dich!

Meiner Meinung nach gibt es folgende Möglichkeiten:

- Abtreibung:
* in Holland - womit du dann klarkommen müsstest, ein fertiges Kind töten zu lassen (wird das evtl. auch strafrechtlich belangt bei einer dt. Staatsbürgerin?)
* in Deutschland aus medizinischen Gründen, falls sich eine schwerwiegende gesundheitliche Einschränkung beim Fetus herausstellt

- Adoptionsfreigabe
* vor der Geburt
* später

- Kind behalten und lieb gewinnen, was wahrscheinlich für euch alle das Beste wäre.
Ich hoffe, es gelingt euch!

Hast du den Vergewaltiger angezeigt? Falls du die Kraft dazu findest.... er schuldet dir Unterhalt für das Kind.

Alles Gute!

Bei vorheriger Beratung
mit Beratungsschein ist eine Abtreibung bis zur 24. SSW ein Schwangerschaftsabbruch einer deutschen Staatsbürgerin in Holland für die Schwangere nicht strafbar und zwar NUR für die Schwangere.

Fährt sie irgendwer zu der Abtreibung nach Holland hin, dann würde der/die sich wegen Beihilfe strafbar machen; ich habe allerdings noch nie gehört, dass es so ein Verfahren gab, obwohl einige Frauen, die sowas machen, nicht selber fahren. (Ein deutscher Arzt, der in Holland Abtreibungen solche Spätabtreibungen durchführt, macht sich ebenfalls natürlich entsprechend ebenfalls strafbar).

"- Adoptionsfreigabe
* vor der Geburt
* später"

Vor der Geburt ist eine Adoptionsfreigabe nicht möglich; tatsächlich ist diese frühestens 8 Wochen nach der Geburt möglich. Dies soll die Mutter schützen, da es ja nichts ungewöhnliches ist, dass eine Geburt ein emotional sehr einschneidendes Erlebnis ist, was durchaus auch mal einen vorherigen Adoptionsentschluss über den Haufen werfen kann; und dann der frischgebackenen Mutter das Kind aus den Armen zu reißen, weil sie irgendwann mal vor der Geburt eine andere Meinung hatte, gilt halt als unmenschlich (*).

Allerdings kann das Neugeborene bereits vor diesen Ablauf von 8 Wochen zu den Adoptiveltern kommen, sofern denen klar ist, dass das vorläufig ist, und nach den 8 Wochen ggf. doch anders entschieden wird.


Was aber vor der Geburt bereits möglich ist und sinnvoll ist, ist Kontaktaufnahme mit entsprechender Adoptionsvermittlung, sprich dem Jugendamt, da es verschiedene Arten von Adoptionen gibt; und z.b. bei einer offenen Adoption, also biologische Mutter weiß wo die Adoptiveltern wohnen, wird von diesen über das Kind auf den laufenden Gehalten und ggf. besucht sogar manchmal, sollte es eine gewisse Kennenlernphase geben, weshalb da bereits vor der Geburt was gemacht werden kann.



(* Hier gabs mal einen Thread von einer Schwangeren, die bereits spät in der Schwangerschaft war und sich halt über Adoption, Geburt usw. austauschen wollte, auch aus der Perspektive heraus, dass sie ABSOLUT NULL für ihr Kind empfand, obwohl es sie schon getreten hat; sie hatte sich zur Adoption entschieden; in ihrem letzten Post hat sie dann von der Geburt geschrieben; dass das Kind natürlich gleich wegkam, etc.; dass sie irgendwann in der nacht nach der Geburt dann auf einmal wach wurde und sich dachte, sie sollte ihr Kind wenigstens noch einmal gesehen haben, bevor sie es zur Adoption freigibt; spatzierte also des nachts, wohl noch übermüdet, erschöpft und voll vom Hormonkick auf die Säuglingsstation - wobei sie natürlich niemand aufgehalten hat, da wenig Personal um die Uhrzeit - um "einen" Blick auf ihr friedlich schlafendens Baby zu werfen; wie zu erwarten, wars dass dann mit der Adoptionsfreigabe; hat sie aber dann wohl auch nicht mehr gestört)

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23. September 2016 um 11:25
In Antwort auf zuversicht4

Anzeigen
Nein ich habe ihn noch nicht angezeigt, was aber definitiv passieren wird. Ich habe damals Anzeige gegen eine andere Person erstattet, die auch beteiligt war (weiblich) und er musste auch aussagen aber hat geschworen nur zugeschaut zu haben. Nun sieht man ja wie er nur 'zugeschaut' hat.

Ich würde
vorschlagen völlig unabhängig von deiner Entscheidung bald das Jugendamt zu kontaktieren und zu beginnen, die Adoption in die Wege zu leiten oder eben, dass deine Partnerin das Kind dann ebenfalls adoptiert.

Ebenfalls solltest du wirklich ihn unbedingt anzeigen, soweit ihr euch noch gelegentlich über den Weg lauft.

Denn beides zusammen, dass eine Adoption sowieso schon so gut wie passiert ist bzw. dass es demnächst eine "Stiefkindadoption" seitens deiner Partnerin gibt und dass eine äußerst plausible (*) Anzeige wegen Vergewaltigung vorliegt, macht es ggf. dem Familiengericht leichter entsprechende Forderungen des biologischen Vaters abzublocken, falls der auf die Idee kommt, auch das Sorgerecht haben zu wollen.

Bist du aber formal alleinerziehend und er formal keinerlei Vergewaltigung verdächtig, wäre ihm auf jeden Fall umfangreich Besuchsrecht zuzusprechen; wenn er wegen Vergewaltigung und Meineid sitzt, dürfte das eher nicht passieren.


(* Im Sinne dass ein Schuldspruch nahezu sicher ist; wenn er tatsächlich vor Gericht ausgesagt hat, nichts gemacht zu haben, aber nun ein Vaterschaftstest eindeutig klärt, dass er doch "irgendwas" gemacht hat, dann ist ein Verurteilung eigentlich nahezu sicher)

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23. September 2016 um 18:12
In Antwort auf carn

Ich würde
vorschlagen völlig unabhängig von deiner Entscheidung bald das Jugendamt zu kontaktieren und zu beginnen, die Adoption in die Wege zu leiten oder eben, dass deine Partnerin das Kind dann ebenfalls adoptiert.

Ebenfalls solltest du wirklich ihn unbedingt anzeigen, soweit ihr euch noch gelegentlich über den Weg lauft.

Denn beides zusammen, dass eine Adoption sowieso schon so gut wie passiert ist bzw. dass es demnächst eine "Stiefkindadoption" seitens deiner Partnerin gibt und dass eine äußerst plausible (*) Anzeige wegen Vergewaltigung vorliegt, macht es ggf. dem Familiengericht leichter entsprechende Forderungen des biologischen Vaters abzublocken, falls der auf die Idee kommt, auch das Sorgerecht haben zu wollen.

Bist du aber formal alleinerziehend und er formal keinerlei Vergewaltigung verdächtig, wäre ihm auf jeden Fall umfangreich Besuchsrecht zuzusprechen; wenn er wegen Vergewaltigung und Meineid sitzt, dürfte das eher nicht passieren.


(* Im Sinne dass ein Schuldspruch nahezu sicher ist; wenn er tatsächlich vor Gericht ausgesagt hat, nichts gemacht zu haben, aber nun ein Vaterschaftstest eindeutig klärt, dass er doch "irgendwas" gemacht hat, dann ist ein Verurteilung eigentlich nahezu sicher)

Unterhalt
Aber wenn die Freundin das Kind adoptiert, wäre dann der Kindsvater nicht unterhaltstechnisch aus dem Schneider?

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23. September 2016 um 18:50
In Antwort auf lioness3579

Unterhalt
Aber wenn die Freundin das Kind adoptiert, wäre dann der Kindsvater nicht unterhaltstechnisch aus dem Schneider?

Unterhalt
ich habe keine Ahnung. würde aber sagen ja.

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23. September 2016 um 19:19
In Antwort auf zuversicht4

Unterhalt
ich habe keine Ahnung. würde aber sagen ja.

Unterhaltspflicht endet,
aber eben auch das Umgangsrecht.

Hat seine Vor- und Nachteile, muss halt überlegt werden, was überwiegt.

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23. September 2016 um 19:58
In Antwort auf carn

Unterhaltspflicht endet,
aber eben auch das Umgangsrecht.

Hat seine Vor- und Nachteile, muss halt überlegt werden, was überwiegt.

Unterhalt
Ja auf jeden Fall nicht Geld. Erwarten brauche ich von ihm eh nichts. Er wohnt nicht mal in meiner Nähe.

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24. September 2016 um 13:40

Du
machst Dir Sorgen darum, dass Du dieses Kind nicht lieben wirst können. Dass Du Dir darüber Sorgen machst zeigt doch schon das 1. Anzeichen von Liebe. Sonst wäre Dir das nämlich egal. Mache Dir bewußt, dass das Kind unschuldig ist. Das Kind ist ein einzigartiges Orginal von Anfang an. Der Wert des Kindes liegt darin, dass es in Dir heranwächst. Dass Du jetzt schon Deinen Bauch streichelst zeigt, dass Du in diese Aufgabe hineinwachsen kannst.
Über eine Adoption kannst Du bis zu 8 Wochen nach der Geburt noch entscheiden.
VLG Yankho

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26. September 2016 um 11:46

Was kann dir jetzt helfen?
Hallo du zuversichtliche,

das ist bei deiner traurigen Geschichte ja wirklich ein schöner Nickname. Du hast auch deine Zuversicht tatsächlich nicht völlig verloren, das ist echt stark!!!

Es berührt mich sehr, dass du trotz der Entstehung des Babys schon solche Muttergefühle für dein Kind entwickelt hast. Dabei zweifelst du trotzdem daran, dass du es lieben wirst.
Ehrlich gesagt glaube ich, wenn du es in deinem Inneren zulassen kannst, wird deine Bindung zu dem Baby weiter wachsen und du wirst es am Ende garnicht mehr hergeben wollen. Und deine Freundin steht hinter dir auch das ist echt Klasse.

Du schreibst, dass du schon eine Menge durchgemacht hast. Was empfindest du denn an deiner momentanen Lebenssituation wackelig? Was könnte dir Sicherheit geben? Kannst du dir vorstellen dein Studium für eine Zeit lang zu unterbrechen, denn bis zur Geburt des Babys könntest du ja trotzdem schon mal loslegen? Und Studium und Baby lässt sich in der Regel besser vereinbaren als Arbeitsstelle und Baby.

Würdet ihr finanziell hinkommen?

Was die ganze rechtliche Seite angeht, hast du im Forum ja schon eine Mange hilfreicher Tipps bekommen.

Trotzdem frag ich mich: Hilft dir das um zu einer Entscheidung zu kommen? Bräuchtest du nochmal jemand zum Reden der dir in den ganzen Fragen die jetzt hochkommen weiterhelfen kann?
Dir stehen ja auch finanzielle Hilfen vom Staat zu!

Wenn du dir eine Abtreibung eh nicht vorstellen kannst ( und so klingt das was du schreibst für mich) dann hat alles andere ja auch noch Zeit und du kannst zusammen mit deiner Freundin in Ruhe überlegen wie es gehen könnte.
Auch für eine Adoption kannst du dich immer noch entscheiden.

Ich bin gern für dich da, wenn ich dir irgendwie weiterhelfen kann.
Würd mich freuen wenn du wieder schreiben magst.

In jedem Fall wünsch ich dir alles Beste!

Lilly

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26. September 2016 um 17:00
In Antwort auf lilly0628

Was kann dir jetzt helfen?
Hallo du zuversichtliche,

das ist bei deiner traurigen Geschichte ja wirklich ein schöner Nickname. Du hast auch deine Zuversicht tatsächlich nicht völlig verloren, das ist echt stark!!!

Es berührt mich sehr, dass du trotz der Entstehung des Babys schon solche Muttergefühle für dein Kind entwickelt hast. Dabei zweifelst du trotzdem daran, dass du es lieben wirst.
Ehrlich gesagt glaube ich, wenn du es in deinem Inneren zulassen kannst, wird deine Bindung zu dem Baby weiter wachsen und du wirst es am Ende garnicht mehr hergeben wollen. Und deine Freundin steht hinter dir auch das ist echt Klasse.

Du schreibst, dass du schon eine Menge durchgemacht hast. Was empfindest du denn an deiner momentanen Lebenssituation wackelig? Was könnte dir Sicherheit geben? Kannst du dir vorstellen dein Studium für eine Zeit lang zu unterbrechen, denn bis zur Geburt des Babys könntest du ja trotzdem schon mal loslegen? Und Studium und Baby lässt sich in der Regel besser vereinbaren als Arbeitsstelle und Baby.

Würdet ihr finanziell hinkommen?

Was die ganze rechtliche Seite angeht, hast du im Forum ja schon eine Mange hilfreicher Tipps bekommen.

Trotzdem frag ich mich: Hilft dir das um zu einer Entscheidung zu kommen? Bräuchtest du nochmal jemand zum Reden der dir in den ganzen Fragen die jetzt hochkommen weiterhelfen kann?
Dir stehen ja auch finanzielle Hilfen vom Staat zu!

Wenn du dir eine Abtreibung eh nicht vorstellen kannst ( und so klingt das was du schreibst für mich) dann hat alles andere ja auch noch Zeit und du kannst zusammen mit deiner Freundin in Ruhe überlegen wie es gehen könnte.
Auch für eine Adoption kannst du dich immer noch entscheiden.

Ich bin gern für dich da, wenn ich dir irgendwie weiterhelfen kann.
Würd mich freuen wenn du wieder schreiben magst.

In jedem Fall wünsch ich dir alles Beste!

Lilly

Rührende worte ..
Ich danke dir und auch allen anderen für eure lieben Antworten. Gerade deine hat mich sehr berührt. Nun ist es leider so, dass ich am Donnerstag starke Schmerzen bekommen habe und direkt zum Arzt gegangen bin und dieser dann den Tod des Kindes fest gestellt hat. Es ist erstaunlich, dass man schon so früh selbst merkt, wenn etwas mit dem Kind nicht stimmt, denn ich hatte es im Gefühl und habe deshalb direkt den Arzt aufgesucht. Nun ich bin wirklich nicht froh, dass dies passiert ist, denn sowohl ich und auch insgeheim meine Freundin haben uns bereits darauf gefreut. Es wäre viel auf uns zugekommen und es wäre sicher nicht einfach geworden aber ich weiß, wir hätten es geschafft. Nun werde ich den kleinen Engel Tod zur Welt bringen müssen.. Ich kann wirklich nur jeder Frau, die vergewaltigt wird oder ihr Kind verliert ganz viel Kraft wünschen und das sie den Glauben an das gute und den Sinn im Leben niemals verlieren !

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26. September 2016 um 18:59
In Antwort auf zuversicht4

Rührende worte ..
Ich danke dir und auch allen anderen für eure lieben Antworten. Gerade deine hat mich sehr berührt. Nun ist es leider so, dass ich am Donnerstag starke Schmerzen bekommen habe und direkt zum Arzt gegangen bin und dieser dann den Tod des Kindes fest gestellt hat. Es ist erstaunlich, dass man schon so früh selbst merkt, wenn etwas mit dem Kind nicht stimmt, denn ich hatte es im Gefühl und habe deshalb direkt den Arzt aufgesucht. Nun ich bin wirklich nicht froh, dass dies passiert ist, denn sowohl ich und auch insgeheim meine Freundin haben uns bereits darauf gefreut. Es wäre viel auf uns zugekommen und es wäre sicher nicht einfach geworden aber ich weiß, wir hätten es geschafft. Nun werde ich den kleinen Engel Tod zur Welt bringen müssen.. Ich kann wirklich nur jeder Frau, die vergewaltigt wird oder ihr Kind verliert ganz viel Kraft wünschen und das sie den Glauben an das gute und den Sinn im Leben niemals verlieren !

Oh nein!
Hallo du,

gerade hab ich gesehen, dass du geantwortet hast, oh Mann, dass ist ja echt traurig.
Ihr habt euch schon mit dem Gedanken angefreundet und nun kommt der Abschied so schnell.
Von einem zum anderen Moment musst du plötzlich wieder über ganz andere Fragen nachdenken. Wenn ich könnte, würde ich dich gern einfach in den Arm nehmen.

Ich weiß gar nicht genau was medizinisch jetzt noch auf dich zukommt. Musst du es wirklich wie eine Geburt zur Welt bringen? Mit wehenfördernden Medikamenten ist das wahrscheinlich möglich und man wird auch nicht lange damit warten.
Wie geht es dir denn jetzt bei dem Gedanken?

Kann deine Freundin dich begleiten?
Möchtest du das Baby anschauen, dich verabschieden? Würdest du es gern mitnehmen um es selbst zu beerdigen? Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten.

Ich wünsch dir einfach ganz viel Kraft und dass du deine Wünsche auch den Medizinern gegenüber zum Ausdruck bringen kannst.

Hoffentlich kannst du heute Nacht gut schlafen und neue Kraft schöpfen.

Herzliche Trostgrüße
Lilly

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27. September 2016 um 6:23
In Antwort auf lilly0628

Oh nein!
Hallo du,

gerade hab ich gesehen, dass du geantwortet hast, oh Mann, dass ist ja echt traurig.
Ihr habt euch schon mit dem Gedanken angefreundet und nun kommt der Abschied so schnell.
Von einem zum anderen Moment musst du plötzlich wieder über ganz andere Fragen nachdenken. Wenn ich könnte, würde ich dich gern einfach in den Arm nehmen.

Ich weiß gar nicht genau was medizinisch jetzt noch auf dich zukommt. Musst du es wirklich wie eine Geburt zur Welt bringen? Mit wehenfördernden Medikamenten ist das wahrscheinlich möglich und man wird auch nicht lange damit warten.
Wie geht es dir denn jetzt bei dem Gedanken?

Kann deine Freundin dich begleiten?
Möchtest du das Baby anschauen, dich verabschieden? Würdest du es gern mitnehmen um es selbst zu beerdigen? Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten.

Ich wünsch dir einfach ganz viel Kraft und dass du deine Wünsche auch den Medizinern gegenüber zum Ausdruck bringen kannst.

Hoffentlich kannst du heute Nacht gut schlafen und neue Kraft schöpfen.

Herzliche Trostgrüße
Lilly

Leider..
Der Gedanke an den Tag macht mich traurig. Ich habe panische Angst, danach wieder in ein Loch zu fallen. Ja ich muss es ganz normal zur Welt bringen. Ob ich es mir danach anschauen möchte, weiß ich nicht, ich denke eher nicht, denn ich glaube ich könnte den Anblick nicht ertragen, mein Kind in dem Arm zu haben aber es dennoch wieder abgeben zu müssen. Es wird ausgesegnet und dann mit genommen.. Meine Freundin kann mich begleiten bin mir aber so traurig es vielleicht für manche klingen mag, nicht sicher, ob ich das möchte. Meine Freundin ist kein Freund vom reden und ich möchte nicht, dass sie dann noch mehr leidet und es in sich hinein frisst und daran kaputt geht. Es ist schon ziemlich unfair, dass man so etwas durch stehen muss. Man freut sich, gewöhnt sich an den Gedanken und im nächsten Moment fällst du tief. Wenn ich dann manche Beiträge hier lese tut es mir einfach nur in der Seele weh. Klar ist es jedem des seine ob er sein Kind bekommt oder nicht aber ich kann leider nicht verstehen, wie manch einer so abwertend darüber reden kann. Wenn ich könnte, würde ich alles dafür tun, um es zurück ins Leben zu holen und ihm eine gute Zukunft zu bieten..

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27. September 2016 um 7:44
In Antwort auf zuversicht4

Rührende worte ..
Ich danke dir und auch allen anderen für eure lieben Antworten. Gerade deine hat mich sehr berührt. Nun ist es leider so, dass ich am Donnerstag starke Schmerzen bekommen habe und direkt zum Arzt gegangen bin und dieser dann den Tod des Kindes fest gestellt hat. Es ist erstaunlich, dass man schon so früh selbst merkt, wenn etwas mit dem Kind nicht stimmt, denn ich hatte es im Gefühl und habe deshalb direkt den Arzt aufgesucht. Nun ich bin wirklich nicht froh, dass dies passiert ist, denn sowohl ich und auch insgeheim meine Freundin haben uns bereits darauf gefreut. Es wäre viel auf uns zugekommen und es wäre sicher nicht einfach geworden aber ich weiß, wir hätten es geschafft. Nun werde ich den kleinen Engel Tod zur Welt bringen müssen.. Ich kann wirklich nur jeder Frau, die vergewaltigt wird oder ihr Kind verliert ganz viel Kraft wünschen und das sie den Glauben an das gute und den Sinn im Leben niemals verlieren !

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Das tut mir leid für dich, was du alles schon erleben musstest. Ich wünsche dir viel Kraft.
LG

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27. September 2016 um 10:25
In Antwort auf zuversicht4

Leider..
Der Gedanke an den Tag macht mich traurig. Ich habe panische Angst, danach wieder in ein Loch zu fallen. Ja ich muss es ganz normal zur Welt bringen. Ob ich es mir danach anschauen möchte, weiß ich nicht, ich denke eher nicht, denn ich glaube ich könnte den Anblick nicht ertragen, mein Kind in dem Arm zu haben aber es dennoch wieder abgeben zu müssen. Es wird ausgesegnet und dann mit genommen.. Meine Freundin kann mich begleiten bin mir aber so traurig es vielleicht für manche klingen mag, nicht sicher, ob ich das möchte. Meine Freundin ist kein Freund vom reden und ich möchte nicht, dass sie dann noch mehr leidet und es in sich hinein frisst und daran kaputt geht. Es ist schon ziemlich unfair, dass man so etwas durch stehen muss. Man freut sich, gewöhnt sich an den Gedanken und im nächsten Moment fällst du tief. Wenn ich dann manche Beiträge hier lese tut es mir einfach nur in der Seele weh. Klar ist es jedem des seine ob er sein Kind bekommt oder nicht aber ich kann leider nicht verstehen, wie manch einer so abwertend darüber reden kann. Wenn ich könnte, würde ich alles dafür tun, um es zurück ins Leben zu holen und ihm eine gute Zukunft zu bieten..

Ich denk an dich
Hallo du,

du warst schon früh wieder auf, ich hoffe du konntest heute Nacht schlafen.

Ist heute schon der Tag an dem du dich verabschieden musst? Das kann ich aus deinen Zeilen nicht herauslesen?
In Gedanken bin ich grad bei dir und würd dir gern Mut und Trost zusprechen.

Du weißt sicher für dich am besten wie du dich verabschieden willst.
Vielleicht magst du dem Kleinen noch einen Namen geben. Vielen hilft es wenn sie für sich selbst einen Gegenstand besorgen den sie als Erinnerung behalten.

In manchen Bundesländern werden auch die ganz Kleinen durch die Initiative von Vereinen (z.B. Sternenkinder e.V.) bestattet.

Aber deine größte Sorge ist, wie es dir selbst danach gehen wird. Gibt es Dinge die du tun könntest um nicht in dieses Loch zu fallen? Was hat dir in der Vergangenheit geholfen, wenn du Krisen durchzustehen hattest?
Hast du einen guten Arzt, dem du von deiner Sorge erzählen kannst?

Bei uns gibt es Selbsthilfegruppen für Menschen, die ein Baby verloren haben. Wäre das eine Hilfe einfach drüber reden zu können und zu wissen, man ist damit nicht allein? Gerade wenn deine Freundin nicht so der kommunikative Typ ist und du sie lieber schonen willst...
Im Internet könntest du bestimmt Anlaufstellen finden die in deiner Nähe sind.

Du kannst mir gern auch eine private Nachricht schicken, wenn ich dir noch irgendwie helfen kann.

Ich wünsch dir für die kommenden Tage ganz viel Kraft und einfühlsame Menschen die an deiner Seite sind.

Ich denk an dich
Liebe Grüße
Lilly

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28. September 2016 um 6:10
In Antwort auf lioness3579

.
Das tut mir leid für dich, was du alles schon erleben musstest. Ich wünsche dir viel Kraft.
LG

Danke ..
das werden wir brauchen.

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18. Oktober 2016 um 17:55

Ich kann dir zwar keinen ratschlag geben,
aber es tut mir unendlich leid, was dir widerfahren ist und ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du dich richtig entscheidest!!!

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