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Keine Untersuchung mehr beim FA, sondern nur noch Hebammen?Wer macht so etwas noch?

8. Februar 2012 um 17:39 Letzte Antwort: 26. Februar 2012 um 9:52

Hallo Mädels,

War gestern beim Fa und ich muss sagen ....irgendwie bringt mir das gar nichts. Er hat jetzt den 3. Ultraschall gemacht und mehr macht er so oder so nicht.

Bin am überlegen ob ich nur noch zu den Hebammen gehen soll.
Ich bekomme mein 4. Kind und vertraue sehr auf meinen Körper, zumal die Hebis mich mit allen Schwangerschaften kennen, und wir auch dieses mal wieder eine Hausgeburt planen.....

Wie seht Ihr soetwas?
Meinung interessieren mich sehr.

Gruß Luzilou

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9. Februar 2012 um 0:33

...
hätte ich nicht so einen super frauenarzt, hätte ich auch nur die us bei ihm machen laßen und alles andere bei der hebamme. so war ich immer im wechsel da.
mein frauenarzt ist aber fast mehr ne hebamme er macht keinen großen untersuchungsmarathon und verlaaßt sich lieber auf das gefühl der frau. er spricht viel mit einem, weil er meint so erkennt er probleme beßer als mit gerät/test xy

ich finde es furchtbar wie die ss pathologisiert wird. du hast vertrauen in die hebammen, also bin ich mir sicher, dass sie dich gut betreuen werden , zumal sie dich ja auch schon kennen und die ja auch "erfahren" bist
schön das es eine hausgeburt wird, ich freu mich immer sowas zu lesen
lg

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9. Februar 2012 um 9:28

Also
ich bin jetzt das erste mal schwanger und mit meiner FA eigentlich auch sehr zufrieden sie schallt jedesmal und ich bekomme auch immer ein BIld mit. Sie erklärt genau was sie tut und misst jedesmal aus...das beruhigt mich schon muss ich sagen...hatte jetzt ein kennenlerngespräch bei der Hebamme und heute kommt sie auch wieder...
ich werde es so halten das ich alle 4 wochen zur Vorsorge zur FA gehe und kann immer zwischendurch wenn was sein sollte meine Hebamme kontaktieren...heute kommt sie zur Massage weil ich extrem starke rückenschmerzen habe...

denke das ist eine gute Lösung für uns grade beim ersten Kind wenn eh alles neu ist was denkt ihr?

LG Julchen 18ssw

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9. Februar 2012 um 9:39

Das
nimmt mir ein bischen die sorge...
bei mir heißt es auch die ganze zeit das er ja viel weiter sei und und und...das liegt am zucker (hab ss-diabetes) ..und irgendwie setzt das einen ja tierisch unter druck...und eigtl weiß ich ja das es nur schätzwerte sind, aber wenn du dir jedes mal anhörst "ne also das geht gar nicht das müssen wir oim auge behalten" und und und ...macht mich derzeit etwas fertig

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9. Februar 2012 um 11:35

Zwei
Hab ich momentan auch..über den dritten wird diskutiert weil die fa ggf möchte das prinzi eher geholt wird.

Beim nächsten mal möchte ich das auch nicht mehr..

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9. Februar 2012 um 21:53

...
@antina: du das ist ein thema, was amscheinend 90% der schwangeren nicht die bohne intereßiert oder sie es ausblenden..ich sag da nur "ultraschall-flatrate"da kommen dann nr wieder argumente wie das die autoabgase auch gefährlich seien etc.
lg

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9. Februar 2012 um 22:14


find ich super ich habs genauso gemacht und es war meine erste schwangerschaft!
sie hat mich zuhause abgetastet und die abstriche konnte ich selber machen. alles was der Doc. macht haben wir zuhause schön im warmen und angenehmer umgebung gemacht oder nicht wie am Fliesband wie beim Arzt. Solange dein Doc sagt das du und dein Baby gesund sind.

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10. Februar 2012 um 20:13

So viele tolle -antworten
das Ermutigt mich ja schon sehr , hätte nicht gedacxht das a
so viel positiv darüber denken.
-Ich bin auch nur genervt von diesem ewigen warten. die blöde Kuh von Sprechstundenhilfe kann ich echt nicht ab, beim letzten mal blutabnahme bin ich bald gesttorben. Ich habe so tolle Hebammen die zu 4. zusammenarbeiten, die haben es echt drauf. da wird man nicht so gepisackt .#

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26. Februar 2012 um 9:52

Allerdings sind Mäuse keine Menschen, erstens
und zweitens hast du nur den Anfang des Artikels zitiert,es fehlt das Wichtigste, also die Erklärung, was das Ergebnis der Studie war. Die Neuronen wurden markiert, und dann?
Weiter ging es so:
"Obwohl die Hirne der kleinen Tiere keine auffällige äußere Erscheinung und auch die richtige Größe hatten: In allen Mäuseföten, die vor der Geburt 30-minütige oder längere Ultraschallduschen über sich ergehen ließen, waren diese so genannten E16-Neuronen nach der Geburt nicht am richtigen Platz in der Großhirnrinde angekommen. Sie hatten sich in tieferen Schichten der grauen Substanz verirrt. Die Zahl der verirrten Zellen stieg mit der Ultraschallbelastung, manche Neuronen fanden sich später sogar in der darunterliegenden weißen Substanz des Großhirns wieder. Diesen Zellen fehlten auch bestimmte chemische Merkmale von korrekt positionierten Neuronen. Ihre vorgesehene Funktion können solche verirrten Nervenzellen nicht mehr ausführen.

Was aber bedeutet das für die Fähigkeiten des Gehirns? Die Autoren der Studie wissen es nicht. Sie können sich nur einen Reim darauf machen, warum sich die Nervenzellen im Mäusehirn falsch verteilen und dass dies vermutlich auch nicht ohne Folgen bleibt: Rakic und Kollegen glauben, dass die wandernden Zellen von den mechanischen Kräften der Ultraschallwellen schlicht gebremst werden. In der unvorhergesehenen Nachbarschaft entwickeln sie schließlich nicht mehr die richtigen Kontakte zu anderen Nervenzellen. Mäuse, die aufgrund eines genetischen Defekts dieselben wenn auch deutlich stärker ausgeprägten Neuronenverirrungen aufweisen, sind in ihrem Verhalten klar gestört.

Setzt der Mensch seinen ungeborenen Nachwuchs also seit Jahrzehnten einem ungeahnten Risiko aus? Die Harvard-Mediziner Verne Caviness und Ellen Grant versuchen diese Frage in einem Kommentar zum Artikel Schritt für Schritt zu beantworten und mühen sich, eine allzu große Besorgnis konsequent zu dämpfen. Zum einen sei der Effekt auch bei sehr langer Ultraschallbehandlung klein und nicht exakt auf die Dosis beziehbar. Auch die Dauer der Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaftsvorsorge liege meist unter den 30 Minuten, die in der Studie mindestens für einen messbaren Einfluss auf die Neuronen nötig war. Vor allem aber glauben die beiden Experten für Entwicklungsbiologie, dass das menschliche Gehirn schon aufgrund seiner Größe weniger anfällig für Störeffekte ist: Größere Fläche, weniger Absorption, weniger irrende Neuronen. Wenn überhaupt.
Es erscheint ohnehin kaum plausibel, dass über viele Jahre keine entsprechenden Hirnschäden aufgefallen wären. Doch am Ende können selbst die beiden Ärzte aus Harvard nur mit Wahrscheinlichkeiten hantieren. So gering das Risiko, dass der Ultraschall in Babys Hirn Spuren hinterlässt, nach wie vor sein mag auszuschließen ist es nicht. Die wichtigste Schlussfolgerung aus den neuen Erkenntnissen kann trotzdem nicht sein, plötzlich auf eine wertvolle diagnostische Methode zu verzichten. Grant und Caviness weisen deshalb folgerichtig darauf hin, dass alle Untersuchungsmethoden, die mit Strahlung oder Wellen arbeiten, nach dem ALARA-Prinzip eingesetzt werden müssten: As Low As Reasonable Achievable .

So sieht es auch der Bonner Pränatalmediziner Ulrich Gembruch. "Wir sollten bei der Untersuchung von menschlichen Feten möglichst wenig Ultraschall einsetzen." Bisher hätte zwar keine einzige epidemiologische Studie zeigen können, dass die Sonografie tatsächlich schädliche Auswirkungen auf das Ungeborene habe. Trotzdem müsse man immer daran denken, dass hier energiereiche Wellen im Spiel seien."Dieses 'Wir gucken mal das Kind' stellt da eher eine Belastung dar, auf die man verzichten kann." Die drei Standarduntersuchungen dagegen sind Gembruchs Ansicht nach nicht nur unschädlich, sondern auch sehr wichtig, weil sie zum Beispiel Plazentaverlagerungen oder Mehrlingsgeburten erkennbar machen. "Der Ultraschall stellt einfach eine deutliche Verbesserung gegenüber früher dar. Da wusste man oft gar nichts, bis zur Geburt."

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