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Keine Kinder durch Endometriose?

4. April um 2:33

Hallo zusammen,

ich bin bin sehr verzweifelt. 2015 wurde bei mir wegen Verdacht auf Endometriose eine Bauchspiegelung durchgeführt. Befund war positiv, es wurden einige Herde an der Gebärmutter und am Douglasbauchraum entfernt. Damals herrschte noch kein akuter Kinderwunsch, daher bekam ich eine Gestagenpille, die die Bildung der Endometriose aufhalten soll.

Ende 2016 kam die Endometriose zurück und ich hatte eine neue Bauspiegelung, obwohl mein FAbund der Arzt im Krankenhaus (es war dasselbe) mir davon abgeraten haben. Ich hatte einfach so ein Gefühl und habe auf meinen Instinkt gehört; wieder zahlreiche Herde. Nach der Operation habe ich wieder eine Gestagenpille genommen mit dem Ziel, diese in einem halben Jahr abzusetzen und mit dem Thema Kinderkriegen zu beginnen.

Seit Mitte 2017 versuchen mein Mann und ich jetzt, ein Kind zu bekommen. Anfang Februar 2018 hatte ich meine Routine-Untersuchung beim FA, wobei gut erkennbar am linken Eierstock mehrere Schokoladenzysten hingen. Er gab mir eine Einweisung und ich ging diesmal in ein anderes Krankenhaus. Es wurde eine erneute Bauchspiegelung für gestern angesetzt. Zusätzlich sollte die Gebärmutter gespült werden um zu schauen, ob die Eileiter überhaupt durchgängig sind.
Gestern Abend kam das Ergebnis: der linke Eileiter war mit dem Becken verklebt und ist trotz intensiver Bemühungen nicht frei geworden, rechts ist aber durchlässig. Prognose der wirklich sehr netten Ärztin: noch ein halbes Jahr auf natürlichem Wege versuchen, dann Kinderwunschklinik.

Seither bin ich nur noch am heulen. Mein Mann und ich haben sowieso selten sex,

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5. April um 0:38

Das mit der Endometriose würde ich an deiner  Stelle nicht überbewerten. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich mal gelesen habe, dass sich Ärzte bei Kaiserschnitten manchmal wundern, wieviel Endometrioseherde manche Frauen haben und trotzdem schwanger geworden sind.
Bei mir wurde bei einer Bauchspiegelung auch Endometriose, Myome etc. (eben so fast alles was frau da echt nicht braucht) festgestellt. Danach hiess es jetzt schnell schwanger werden, weil gerade alles leer geräumt ist. Schwanger wurde ich nicht. Das hat erst 4 Jahre später geklappt (es gab noch andere Baustellen) und bis dahin hatte ich auch schon wieder Endometriose, Myome ...habe dagegen aber nichts mehr gemacht.
An deiner Stelle würde ich mich ganz schnell mit dem eigenen Zyklus beschäftigen z. B. NFP, damit du weisst, wann du deinen ES hast, wann ihr unbedingt herzeln solltet. So nutzt ihr die Zyklen optimal aus. Vielleicht kannst du auch immer kurz vor ES von deinem FA einen US machen lassen, um zu sehen, ob er auf der richtigen Seite stattfindet. Kann aber sein, dass ihr das selber zahlen müßt oder er es gar nicht macht. In einer Kiwu wird das auf jeden Fall in jedem Zyklus gemacht.
Auch ohne Endometriose lautet die Empfehlung nach 1 Jahr vergeblichen versuchens, ab in die Kinderwunschklinik. Erst dann zahlt auch die KK weitergehende Untersuchungen. Kein schöner Weg zum Wunschkind, aber bevor es gar nichts wird. Und dort sind Experten, die nochmal ganz andere Möglichkeiten haben als ein normaler FA.
Kopf hoch, das wird schon.
 

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5. April um 11:48

Als erstes atme mal tief durch. Dein Kopf, bzw deine Psyche, spielen beim Schwanger werden einen relativ großen Anteil. Wenn man von vorneherein schon davon ausgeht, dass das eh nicht klappen kann, dann wird es das auch nichts. Versuch dich nicht zu sehr in das Thema rein zu hängen und geh es entspannt an. Natürlich kannst du auch mit Endometriose schwanger werden. Möglicherweise erschwert, aber dann sorg nicht noch gleichzeitig dafür, dass du dich so unter Druck setzt, dass es am Ende auf natürlichem Wege gar nicht klappt. Gib jedem Monat eine neue Chance, versuche negative Gedanken zu meiden. Wenn sie dich doch einnehmen, dann sage dir selbst: STOP. 

Das beste Beispiel ist übrigens eine sehr gute Freundin von mir. Starke Endometriose. 3 Jahre unerfüllter Kinderwunsch, mehrere OPs. Hat sich selbst auch stark unter Druck gesetzt. Letztendlich führte die ICSI erst zum Kind. Jetzt die Trennung. Der Mann hat sie vor die Tür gesetzt und das Kind bei sich behalten. Er tut alles um sie als Mutter schlecht zu machen. Sie leidet und kämpft. Zwischendrin hat sie einen neuen Partner gefunden. Natürlich hat sie nicht verhütet. Die Ärzte hatten sie als unfruchtbar erklärt. Und zack.... schwanger. Völlig natürlich und unerwartet. 

Also nicht aufgeben. Auch du wirst schwanger werden, da bin ich ganz sicher. 
Alles Gute. 

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5. April um 15:55
In Antwort auf lula2189

Hallo zusammen,

ich bin bin sehr verzweifelt. 2015 wurde bei mir wegen Verdacht auf Endometriose eine Bauchspiegelung durchgeführt. Befund war positiv, es wurden einige Herde an der Gebärmutter und am Douglasbauchraum entfernt. Damals herrschte noch kein akuter Kinderwunsch, daher bekam ich eine Gestagenpille, die die Bildung der Endometriose aufhalten soll.

Ende 2016 kam die Endometriose zurück und ich hatte eine neue Bauspiegelung, obwohl mein FAbund der Arzt im Krankenhaus (es war dasselbe) mir davon abgeraten haben. Ich hatte einfach so ein Gefühl und habe auf meinen Instinkt gehört; wieder zahlreiche Herde. Nach der Operation habe ich wieder eine Gestagenpille genommen mit dem Ziel, diese in einem halben Jahr abzusetzen und mit dem Thema Kinderkriegen zu beginnen.

Seit Mitte 2017 versuchen mein Mann und ich jetzt, ein Kind zu bekommen. Anfang Februar 2018 hatte ich meine Routine-Untersuchung beim FA, wobei gut erkennbar am linken Eierstock mehrere Schokoladenzysten hingen. Er gab mir eine Einweisung und ich ging diesmal in ein anderes Krankenhaus. Es wurde eine erneute Bauchspiegelung für gestern angesetzt. Zusätzlich sollte die Gebärmutter gespült werden um zu schauen, ob die Eileiter überhaupt durchgängig sind.
Gestern Abend kam das Ergebnis: der linke Eileiter war mit dem Becken verklebt und ist trotz intensiver Bemühungen nicht frei geworden, rechts ist aber durchlässig. Prognose der wirklich sehr netten Ärztin: noch ein halbes Jahr auf natürlichem Wege versuchen, dann Kinderwunschklinik.

Seither bin ich nur noch am heulen. Mein Mann und ich haben sowieso selten sex, 

Endometriose habe ich nicht, wohl aber nur einen durchgängigen Eileiter aufgrund Eileiterschwangerschaft. Bei mir wurde auch die Durchgängigkeitsprüfung gemacht, wo festgestellt wurde das nur einer durchlässig ist. Meine Ärztin sagte mir dass viele Frauen danach besonders fruchtbar sind, eben weil die Eileiter schön frei gespült wurden. Und tatsächlich war ich drei Monate nach dem Eingriff schwanger und es ging alles gut und habe sogar noch einen zweiten Sohn bekommen. Insofern würde ich mir wegen dem nur einen Eileiter keine zu großen Sorgen derzeit machen. Das hat die Natur schon schlau eingerichtet, quasi einen zweiten als Reserve, aber brauchen tut man keine zwei um schwanger zu werden. Ich wünsche Dir alles Gute!

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6. April um 16:46
In Antwort auf lula2189

Hallo zusammen,

ich bin bin sehr verzweifelt. 2015 wurde bei mir wegen Verdacht auf Endometriose eine Bauchspiegelung durchgeführt. Befund war positiv, es wurden einige Herde an der Gebärmutter und am Douglasbauchraum entfernt. Damals herrschte noch kein akuter Kinderwunsch, daher bekam ich eine Gestagenpille, die die Bildung der Endometriose aufhalten soll.

Ende 2016 kam die Endometriose zurück und ich hatte eine neue Bauspiegelung, obwohl mein FAbund der Arzt im Krankenhaus (es war dasselbe) mir davon abgeraten haben. Ich hatte einfach so ein Gefühl und habe auf meinen Instinkt gehört; wieder zahlreiche Herde. Nach der Operation habe ich wieder eine Gestagenpille genommen mit dem Ziel, diese in einem halben Jahr abzusetzen und mit dem Thema Kinderkriegen zu beginnen.

Seit Mitte 2017 versuchen mein Mann und ich jetzt, ein Kind zu bekommen. Anfang Februar 2018 hatte ich meine Routine-Untersuchung beim FA, wobei gut erkennbar am linken Eierstock mehrere Schokoladenzysten hingen. Er gab mir eine Einweisung und ich ging diesmal in ein anderes Krankenhaus. Es wurde eine erneute Bauchspiegelung für gestern angesetzt. Zusätzlich sollte die Gebärmutter gespült werden um zu schauen, ob die Eileiter überhaupt durchgängig sind.
Gestern Abend kam das Ergebnis: der linke Eileiter war mit dem Becken verklebt und ist trotz intensiver Bemühungen nicht frei geworden, rechts ist aber durchlässig. Prognose der wirklich sehr netten Ärztin: noch ein halbes Jahr auf natürlichem Wege versuchen, dann Kinderwunschklinik.

Seither bin ich nur noch am heulen. Mein Mann und ich haben sowieso selten sex, 

Endometriose ist nicht nur eines der häufigsten, sondern auch eines der rätselhaftesten Phänomene der Frauenheilkunde. Bis heute weiß man nicht genau, wie die Krankheit entsteht. Es gibt zwar die sogenannte Verschleppungs- und Implantationstheorie, nach der die Schleimhautzellen durch die Eileiter, Adern und Lymphgefäße sowie bei Unterleibsoperationen aus der Gebärmutter in den übrigen Körper gelangen. Aber diese erklärt nicht, warum nicht alle gebärfähigen Frauen an Endometriose erkranken. Man vermutet, dass bei Frauen mit Endometriose ein - wahrscheinlich erblicher - Immundefekt dazukommt, der den natürlichen Abbau der verschleppten Schleimhautzellen verhindert und ihnen so die Möglichkeit verschafft, sich festzusetzen und zu vermehren. 
Weil ihre im Unterleib verirrten Schleimhautnester das Zusammenspiel der weiblichen Fortpflanzungsorgane aus dem Takt bringen. Im Eierstock eingenistetes Endometriose-Gewebe stört den Zyklus, behindert die Eireifung und den Eisprung. Wuchert die verirrte Schleimhaut im Eileiter, gibt es Probleme mit Befruchtung und Eitransport. Und so im Bereich der Gebärmutter beeinträchtigt die fehlgeleitete Schleimhaut die Einnistung des befruchteten Eis.
Doch auch diese Frauen haben eine Chance, schwanger zu werden. Mit Hilfe der "üblichen" Kinderwunsch-Therapien.  Oder eine IVF, sprich eine Zeugung im Reagenzglas mit anschließendem Transport des befruchteten Eis in die Gebärmutter. Oder eine so genannte ICSI - das ist eine Retortenzeugung, bei der die Samenzelle mit einer Spritze in das Ei injiziert wird.

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9. April um 3:12
In Antwort auf lula2189

Hallo zusammen,

ich bin bin sehr verzweifelt. 2015 wurde bei mir wegen Verdacht auf Endometriose eine Bauchspiegelung durchgeführt. Befund war positiv, es wurden einige Herde an der Gebärmutter und am Douglasbauchraum entfernt. Damals herrschte noch kein akuter Kinderwunsch, daher bekam ich eine Gestagenpille, die die Bildung der Endometriose aufhalten soll.

Ende 2016 kam die Endometriose zurück und ich hatte eine neue Bauspiegelung, obwohl mein FAbund der Arzt im Krankenhaus (es war dasselbe) mir davon abgeraten haben. Ich hatte einfach so ein Gefühl und habe auf meinen Instinkt gehört; wieder zahlreiche Herde. Nach der Operation habe ich wieder eine Gestagenpille genommen mit dem Ziel, diese in einem halben Jahr abzusetzen und mit dem Thema Kinderkriegen zu beginnen.

Seit Mitte 2017 versuchen mein Mann und ich jetzt, ein Kind zu bekommen. Anfang Februar 2018 hatte ich meine Routine-Untersuchung beim FA, wobei gut erkennbar am linken Eierstock mehrere Schokoladenzysten hingen. Er gab mir eine Einweisung und ich ging diesmal in ein anderes Krankenhaus. Es wurde eine erneute Bauchspiegelung für gestern angesetzt. Zusätzlich sollte die Gebärmutter gespült werden um zu schauen, ob die Eileiter überhaupt durchgängig sind.
Gestern Abend kam das Ergebnis: der linke Eileiter war mit dem Becken verklebt und ist trotz intensiver Bemühungen nicht frei geworden, rechts ist aber durchlässig. Prognose der wirklich sehr netten Ärztin: noch ein halbes Jahr auf natürlichem Wege versuchen, dann Kinderwunschklinik.

Seither bin ich nur noch am heulen. Mein Mann und ich haben sowieso selten sex, 

mach dir kein Stress - das klappt schon alles.
Trotz endometriosis werden sehr viele Frauen schwanger und ganz ohne kinderwunschklinik.
die Psyche spielt ne große Rolle also nicht stressen und ganz ruhig angehen lassen. 
Durch die Aussage der Ärztin kann ich mir vorstellen das du total den zeitdruck hast was jedoch garnicht nötig ist  

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