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Kann mir jemand helfen??

13. April 2011 um 12:06 Letzte Antwort: 13. April 2011 um 16:55

Hey...
Mein Problem:
Und zwar bin ich im Mutterschutz und die KK zahlt mir die 6 Wochen vorher und 8 Wochen danach und zusätzlich habe einen Aufhebungsvertrag von meinem Chef bekommen der bis zum 30.6. läuft!

Meine Frage ist nun, woher krieg ich danach Geld? Muss ich vielleicht jetzt schon zur Bargis gehen und das mitteilen? Ich beantrage ja dann dieses Elterngeld... bekomme ich dann noch zusätzlich von der Bargis was? Weil Miete usw. muss ich ja auch zahlen?! Hab echt kein plan... hoffe jemand von euch kann mir helfen...

Liebe Grüße
Lisa & Joelyna inside

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13. April 2011 um 12:10

Hey
Du bekommst ja das Mutterschaftsgeld, Elterngeld und Kindergeld, evtl auch den Elterngeldzuschuss, wenn das Einkommen so gering ist.
Wenn du nach der Mutterschutzfrist "arbeitlos" bleibst, musst ja ein Babyjahr nehmen, also am besten zum Arbeitsamt gehen und das mit denen klären.

Das beste wäre es, wenn du mal einen Termin bei einer Beratung, wie Profamilia oder der Caritas machst. Die können dir mit deiner persönlichen Situation helfen, wissen, was du alles wo beantragen kannst und helfen auch beim Ausfüllen der Anträge.

Liebe Grüße

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13. April 2011 um 12:10

..
Ich würde den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben... Er darf das doch wärend Mutterschutz/Schwangerschaft garnicht so einfach denke ich!
Erkundige Dich doch mal bei einem Anwalt. Das Gespräch wäre mich auch ein paar Euro wert.

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut wird.

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13. April 2011 um 13:24

Nicht unterschreiben!!!
Ich hoffe mal, du hast den Aufhebungsvertrag NICHT unterschrieben! Dein Chef darf das von dir auch nicht verlangen. Genau genommen müsste er dir kündigen, was er aber im Moment garnicht darf
Ansonsten hast du natürlich als Hilfebedürftige ohne Einkommen (bzw. zu geringes Einkommen) einen Anspruch auf Alg 2 (evtl auch Alg 1, da du ja zumindest gearbeitet hast).
Du solltest dich allerdings schnellstmöglich beim Arbeitsamt melden, da die dir eine 3monatige Sperre reindrücken, wenn du dich zu spät meldest (3 Monate vor Arbeitslosigkeit!), d.h. dir wird etwas von dem dir zustehenden Satz abgezogen...

Desweiteren solltest du dann auch einen Antrag auf Schwangerschaftsbekleidung und Erstlingsausstattung stellen (in BW sind das ca 800,- EUR).

Falls du noch Fragen hast, helf ich dir gern weiter, so gut ich kann
Einfach ne kurze PN...

Sassy

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13. April 2011 um 13:57


Hab den Aufhebungsvertrag vor dem Mutterschutz bekommen und unterschrieben... Kann die Ausbildung ja nicht weiter machen... aber er hat mir angeboten in 1 Jahr wieder zu kommen wenn ich will und die Ausbildung neu zu beginnen bei ihm.. (war grad erst im 1. Lehrjahr)
Die beim Arbeitsamt sagten zu mir damals das die mit mir nichts zu tun haben weil ich dem Arbeitsmarkt ja nicht zur verfügung stehe??!!
Muss ich dann zur Bargis gehen??
Schwangerschaftsbekleidung usw. das hatte ich schon beantragt und bekommen...

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13. April 2011 um 15:19
In Antwort auf dalya_12862642


Hab den Aufhebungsvertrag vor dem Mutterschutz bekommen und unterschrieben... Kann die Ausbildung ja nicht weiter machen... aber er hat mir angeboten in 1 Jahr wieder zu kommen wenn ich will und die Ausbildung neu zu beginnen bei ihm.. (war grad erst im 1. Lehrjahr)
Die beim Arbeitsamt sagten zu mir damals das die mit mir nichts zu tun haben weil ich dem Arbeitsmarkt ja nicht zur verfügung stehe??!!
Muss ich dann zur Bargis gehen??
Schwangerschaftsbekleidung usw. das hatte ich schon beantragt und bekommen...


Bargis sagt mir grad nix... ist das eine Abkürzung?

Das mit dem Arbeitsamt ist ein unverschämtheit! Du stehst momentan dem Arbeitsmarkt nicht zur verfügung, bist aber hilfebedürftig und darauf kommt es an!
Lass dich nicht so abwimmeln!!! Das versucht das Amt gern

" 9 SGB II Hilfebedürftigkeit
(1) Hilfebedürftig ist, wer seinen Lebensunterhalt, seine Eingliederung in Arbeit und den Lebensunterhalt der mit ihm in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln, vor allem nicht
1. durch Aufnahme einer zumutbaren Arbeit,
2. aus dem zu berücksichtigenden Einkommen oder Vermögen
sichern kann und die erforderliche Hilfe nicht von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen erhält."

Es gibt ein paar Einrichtungen, die dir bei dem Ämterproblem zur Seite stehen, beispielsweise Streetworker (Straßensozialarbeiter, gehören offiziell zum Jugendamt aber haben eig. nix mit denen zu schaffen), Pro Familia etc...

Hast du einen schriftlichen Antrag gestellt? Falls nein: nachholen!
Immer alles schriftlich machen!!!
Wird dein Antrag abgelehnt, sofort Widerspruch einlegen (dann wird der Fall von einem anderen erneut geprüft).

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13. April 2011 um 16:55

...
... Dankeschön für deine ausführliche Antwort..!

Werd da nochmal hingehen... ansonsten werd ich zu profamilia gehen..!

Dir noch einen schönen Tag... Liebe Grüße

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