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Kann etwas so falsches die richtige entscheidung sein?

3. August 2011 um 23:50

es tut mir leid dass dieser beitrag etwas laenger wird... ich muss mir glaube ich vor allem alles erst einmal von der seehle schreiben...

Es ist so, das ich heute einen Schwangerschwaftstest gemacht habe der positiv ausgefallen ist. ich war 4 tage mit meiner Regel ueberfaellig und hab den Test eigentlich nur gemacht um mich selbst zu beruhigen... was dann etwas anders ausgegangen ist als ich erwartet haette.
ich haette schwoeren koennen nicht schwanger zu sein... ich habe immer verhuetet und war eigentlich auch echt vorsichtig dfamit, ich bin gerade von einem auslandsjahr von einem anderen kontinenten wiedergekommenm und hatte viel stress + vor 4 wochen die Pille danach. ich haette gedacht das alles hat meinen Zyklus etwas durchgeruettelt aber das ergebnis war eindeutig...schwanger!

zu meiner Person: Ich bin gerade mal 20, abiturientin, will dieses Wintersemester anfangen zu studieren und hab ein super stipendium bekommen was es mir erlaubt schon in kurzer zeit wieder zurueck in mein traumland, das einfach auch mein su Hause ist zu gehen. der vater wohnt eben dort...einmal um die halbe welt. Jetzt dieses Kind zu bekommen wuerde meinen ich muesste all das erstmal aufgeben. ausbildung, den ort an dem ich mich zu Hause fuehle ( mit dem Kind dort hin? unmoeglich...ohne meine familie wuerde ich das nie schaffen)

Meine Mom war bei dem Test mit dabei und wir sind beide erstmal ganz ruhig geblieben und haben meinem Dad davon erzaehlt. der fing auf der stelle ganz beruhigend an von abtreibung zu reden... da konnte ich erstmal nur noch weinen. das Thema stand fuer mich eigentlich nie zur debatte und er fing so locker an darueber zu reden. meine Mom war auch entsetzt... obwohl beide unterschiedliche standpunkte vertreten haben sie gesagt sie unterstuetzen mich egal fuer was ich mich entscheide...

jetzt stehe ich da... ich liebe und ich lebe meine freiheit. ich liebe Kinder und ich moechte Kinder... aber jetzt? Ich hatte immer angst davor. leider vertrage ich die Pille garnicht desshalb musste ich immer anders verhueten. ich habe keine Ahnung wie das passieren konnte...ich war WIRKLICH vorsichtig und uns ist auch nie etwas aufgefallen...

Erst vor kurzem bin ich mit meiner Besten Freundin durch den gleichen prozess gegangen. Obwohl ich abtreibung fuer generell falsch halte, konnte ich ihre Gruende nachvollziehen und hab sie durch alles begleitet. ich sehe wie hart das fuer sie war obwohl sie staerker ist als ich und wenn ich das durchstehe dann nur wegen und mit ihr... aber kann ich das wirklich? es ist falsch... und trotzdem kann ich mich einfach noch nicht mit einem Kind sehen... weil einmal auf der welt koennte ich es nicht wieder weggeben und jetzt gerade bin ich erst in der 2. oder 3. woche...allerhoechstens.

Ich weiss keinen cm vorwaerts oder rueckwaerts... hat irgendjemand schon mal etwas aehniches hinter sich? oder irgendeinen rat fuer mich? Ich weiss gerade echt nicht mehr weiter...

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4. August 2011 um 0:34

Hallo
Lass dich erst mal drücken! ich bin auch einmal durch so eine Situation gegangen. Allerdings war ich da in einem Land einmal um die halbe Welt...hatte da jemanden kennengelernt, aber mega perfekt lief es nicht. Auf jedenfall bin ich schwanger geworden obwohl ich auch dachte, dass es gar nicht sein kann. Irgendwie ist das nicht so berechenbar. Und irgendwie auch krass, dass da einfach so ein kleiner Mensch entsteht, obwohl die Wahrscheinlichkeit so klein war, dass es passieren würde. Bei mir sprach auch so ziemlich alles dagegen das Kind zu bekommen. Ich wollte gerade meinen Traumjob anfangen und endlich mal so richtig leben. Aber ich dachte so wie du: "kann so etwas falsches die richtige Entscheidung sein?" Und nein....natürlich nicht. Aus falsch kann nicht einfach richtig werden, wenn die Umstände nicht so sind, wie ich mir das gedacht habe. Und dann hab ich mich für das Kind entschieden..Gott sei Dank! Was Besseres konnte ich nicht tun. Ich bin wieder in Deutschland und alles läuft viel besser als davor. Mein Sohn hat mir viel mehr gegeben als ich ihm geben musste...Und schlecht ging es mir davor auch nicht. Aber jemand so lieben zu können geht über alle Dinge die ich bisher erlebt habe. Ich bin mir sicher, dass du das gut kannst mit dem Kind. Dein Leben geht auch mit Kind weiter, anders als du es dir vorgestellt hast, aber oft ist das was wir uns vorstellen auch nicht das Allerbeste. Und das Kind lebt schon in dir, auch wenn es nur 2 oder 3 Wochen alt ist. Das kannst du nicht mehr ändern. Obwohl der Schock natürlich groß ist...aber glaub mir, der geht vorbei und dann kannst du dich auch auf dein Kind freuen. Was ist mit dem Vater? Hast du es ihm schon erzählt? Würde mich freuen mehr von dir zu hören...
Ganz liebe Grüße

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4. August 2011 um 9:57

Danke fuer deine antwort
ich bewudnere die zutiefst fuer deine Entscheidung! Das mit dem Vater ist so... Wir waren eine lange zeit gut befreundet und nur kurze zeit bevor ich wieder nach deutshcland bin ist mehr daraus geworden. Wir haben die sache erstmal auf eis gelegt aber gesagt das sobald ich wiederkomme wir die sache zwischen uns etwas genauer unter die lupe nehmen sollten... wir haben uns super verstanden und alles war wirklich schoen aber die zeit hat einfach nicht ausgereicht um eine objektive entscheidung zu treffen und sich hals ueber kopf aus verliebtheit raus in eine solche fernbeziehung zu stuerzen (ich hab das schon mal hinter mir und weiss was das bedeutet). Jetzt ist es so das meine eltern...die mitlerweile doch wohl beide fuer eine abtreibung waeren es fuer total falsch halten ihm was davon zu erzaehlen. er kann mir nicht helfen, es wuerde die sache nur noch komplizierter machen und ich sollte jetzt lieber jede weitere komplexitaet vermeiden ... aber das ahltye ich fuer falsch. ich weiss ich muss ihm das sagen und sobald ich die moeglichkeit habe werde ich das auch tun. nur ich weiss ganz sicher das er aufgrund seiner schweren kindheit und vor allem seines verkorksten vaters wegen totale angst vorm kinder bekommen hat. gerade in seiner kultur ist eine situation wie diese total heikel und wird im grossteil der faelle mit abtreibung und im anderen fall nur mit heirat gehandhabt...

Ich weiss es gibt immer einen weg,,, aber im Moment sehe ich ihn nicht. das Problem ist auch das ich total auf dem Land lebe. in einer ziehmlich tristen gegend mit katastrophaler arbeitsmarktsituation. studium koennte ich mir abschminken. berufsausbildung vielleicht schon... aber das waere ein grosses Opfer. meine eltern meinten heute morgen zu mir das sie angst haben ich wuerde dort enden und das Kind dafuer hassen...das glaube ich nicht aber ich kann mir vorstellen das ich mich dafuer hassen werde... ich bin gerade total verwirrt und will einfach nur die richtige entscheidung treffen. was ich ganz sicher weiss ist: Ich bin nicht bereit fuer ein Kind und ich stehe da mit nichts! auf der anderen seite weiss ich ganz genau das es nicht fair ist das Kind dafuer bezahlen zu lassen... ich werde mir sollte ich mich zu einer abtreibung entscheiden nie mehr in die Augen sehen koennen oder?

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4. August 2011 um 12:55

Hallo
hallo, lavendelblueten,

Ich kann mich auch nur den anderen anschließen. Ich versteh dich da voll und ganz, dass es ein mega großer schock für dich ist schwanger zu sein. Ich hab auch gar nix gemerkt das ich schwanger war und war dann plötzlich scho in der 7woche. Es gibt kein Verhütungsmittel wo 100 prozentig sicher is ich kenn scho fälle die sind trotz pille oder spirale schwanger geworden...

Ich finde es super das du so tolle Eltern hast, die hinter dir stehen des is sehr viel wert. Allerdings finde ich schon das du es dem "Partner" sagen solltest. Auch wenn es nicht einfach ist aber schließlich ist auch er davon betroffen. Vorallem kann er dich viell auch in der Entscheidung unterstützen und dir egal wie du dich entscheidest beistehn.

Eine Entscheidung wie diese (kind ja oder nein) ist auf keinem Fall leicht und du solltest dir auch von keinem reinreden lassen. Falls du dich für des kleine entscheiden solltest wird es mit Sicherheit deine Pläne durcheinanderwirbeln aber trotz allem kannst du deinen Weg auch mit Kind gehen. Du hast Eltern die dich unterstützen und es gibt auch Kinderkrippen, Tagesmütter.... Irgendwie kriegt mans schon hin. Und wenn es größer ist kannst dus auch mit ins Ausland nehmen. Außerdem ist so was kleines etwas wirklich schönes.

Falls du dich nicht für des kleine entscheidest kommt es auf deine Einstellung/Persönlichkeit an dies zu verarbeiten.Ich hab mein kleines in der 7 woche verloren und es war echt nicht einfach damit klarzukomm. Aber ich denke das du viel Rückhalt hast von deiner Familie und den richtigen Weg findest. Vielleicht solltest du dich auch mit deiner Freundin austauschen und dir Ratschläge von ihr holen (schließlich hat sie das schon mal erlebt).

Wünsch dir alls Gute
kopf hoch

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4. August 2011 um 18:47

Um die halbe Welt
Du schreibst nicht, wohin Du gehen möchtest. Viele westliche Länder zB haben bessere Kinderbetreuungsangebote als Deutschland. Darüber würde ich mich mal erkundigen.

Du schreibst auch nicht, was der Kindsvater vom ganzen hält. Nur dass er Angst haben würde, aber Angst war noch die ein guter Ratgeber.

Ich würd mal diese beiden Fragen klären. Da Du scheinbar nicht hinter der Abtreibung stehen kannst, würd ich alles versuchen, um es mit Kind zu schaffen. Viele leiden später, wenn sie sich gegen ihr Herz entscheiden. Die Nachricht ist frisch, da ist man erst überrumpelt und muss erst mit der neuen Situation klar kommen. Das geht vielen so und sie sind dann trotzdem froh, sich für das Kind entschieden zu haben.

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4. August 2011 um 20:09
In Antwort auf salma_12272086

Danke fuer deine antwort
ich bewudnere die zutiefst fuer deine Entscheidung! Das mit dem Vater ist so... Wir waren eine lange zeit gut befreundet und nur kurze zeit bevor ich wieder nach deutshcland bin ist mehr daraus geworden. Wir haben die sache erstmal auf eis gelegt aber gesagt das sobald ich wiederkomme wir die sache zwischen uns etwas genauer unter die lupe nehmen sollten... wir haben uns super verstanden und alles war wirklich schoen aber die zeit hat einfach nicht ausgereicht um eine objektive entscheidung zu treffen und sich hals ueber kopf aus verliebtheit raus in eine solche fernbeziehung zu stuerzen (ich hab das schon mal hinter mir und weiss was das bedeutet). Jetzt ist es so das meine eltern...die mitlerweile doch wohl beide fuer eine abtreibung waeren es fuer total falsch halten ihm was davon zu erzaehlen. er kann mir nicht helfen, es wuerde die sache nur noch komplizierter machen und ich sollte jetzt lieber jede weitere komplexitaet vermeiden ... aber das ahltye ich fuer falsch. ich weiss ich muss ihm das sagen und sobald ich die moeglichkeit habe werde ich das auch tun. nur ich weiss ganz sicher das er aufgrund seiner schweren kindheit und vor allem seines verkorksten vaters wegen totale angst vorm kinder bekommen hat. gerade in seiner kultur ist eine situation wie diese total heikel und wird im grossteil der faelle mit abtreibung und im anderen fall nur mit heirat gehandhabt...

Ich weiss es gibt immer einen weg,,, aber im Moment sehe ich ihn nicht. das Problem ist auch das ich total auf dem Land lebe. in einer ziehmlich tristen gegend mit katastrophaler arbeitsmarktsituation. studium koennte ich mir abschminken. berufsausbildung vielleicht schon... aber das waere ein grosses Opfer. meine eltern meinten heute morgen zu mir das sie angst haben ich wuerde dort enden und das Kind dafuer hassen...das glaube ich nicht aber ich kann mir vorstellen das ich mich dafuer hassen werde... ich bin gerade total verwirrt und will einfach nur die richtige entscheidung treffen. was ich ganz sicher weiss ist: Ich bin nicht bereit fuer ein Kind und ich stehe da mit nichts! auf der anderen seite weiss ich ganz genau das es nicht fair ist das Kind dafuer bezahlen zu lassen... ich werde mir sollte ich mich zu einer abtreibung entscheiden nie mehr in die Augen sehen koennen oder?

Hey du
ich versteh nicht ganz wie deine Eltern das mit der Komplexität meinen. Ist die Tatsache dass man einem Mann sagt, dass er Vater geworden ist etwas komplexes? Es ist etwas großartiges oder individuell weltveränderndes oder schockierendes oder was auch immer, aber ich denk er hat schon Recht es zu wissen, egal wie er es aufnimmt. Darf ich mal raten, dass dein Traumland irgendwo in Südamerika ist? Da war meins und irgendwie denk ich das könnte auch deins sein. Mein Ex-Freund hat damals anders reagiert wie ich gedacht hatte, obwohl er ein ziemlich übler Kiffer war und jünger als ich (er war damals 18). Und er hatte auch eine ziemlich üble Kindheit.. Wir schätzen andere Kulturen auch manchmal recht falsch ein. Aber auch wenn du recht hast und er bekommt Angst und so..lass ihm doch ein bisschen Zeit. Und lass dich auch von deinen Eltern nicht unter Druck setzen, dafür ist diese Entscheidung viel zu wichtig. ..Und schreib bald wieder, vielleicht hilft dir das. Schreib doch auch mal über das positive was kommen könnte..Probleme sind immer und überall und darüber vergessen wir oft die tollen Sachen!Liebe Grüße

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4. August 2011 um 21:10

Schhhön
Herzlichen Glückwunsch erst mal zur Schwangerschaft. Ich wünschte bei uns würde das auch so unerwartet kommen,wir basteln die ganzre Zeit an einem Kind und bei dir so unerwartet.
Kleine Tipp: jeder der einen SSW Test macht sind meist auch die Familien gschcokt aber im laufe der Zeit verwandelt der Schock Freude und alle freuen sich

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5. August 2011 um 10:02

Hallo lavendelblueten,
habe gerade deine geschichte gelesen, die von deiner ganzen situation und auch von deinem ringen um den richtigen weg erzählt.
ich glaub dir gern, dass du gerade das gefühl hast, es geht weder vor noch zurück.
zunächst mal möchte ich dich ermutigen, deinem freund von eurem baby zu erzählen. denn es ist die frucht eurer zuneigung und ihr hattet eine sehr schöne zeit zusammen. und eure beziehung kann ja auch weiterwachsen.
eigentlich spürst du schon, was die richtige entscheidung für dich wäre, aber du siehst so viele hindernisse und schwierigkeiten.
ob es aber nicht doch einen weg gibt, dein studium in deinem traumland anzugehen und dein kind dennoch zu bekommen? in deutschland gibt es für studentinnen mit nachwuchs einiges an hilfen. wie ist das dort?
hat denn dein freund schon ein einkommen?
das sind so viele fragen und überlegungen, die lassen sich nun sicher nicht in kurzer zeit klären. wie wäre es, wenn du dir dabei von fachleuten helfen lassen würdest?
deine lage ist bestimmt nicht aussichtslos, und auf der suche nach dem richtigen weg unterstützen dich gerne die beraterinnen von profemina.de. die helfen dir - egal wo du lebst nehmen alles in den blick, was wichtig ist, und kümmern sich um dich, damit du auch im ausland eine gute perspektive hast.
ich wünsch dir sehr, dass du den weg findest, bei dem du dir auch in zukunft in die augen sehen kannst. lass dir zeit dafür.
erzähl dann mal wieder wie es bei dir steht und wie dein freund reagiert hat und so...
viel mut und ganz liebe grüße, mirjana

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5. August 2011 um 10:03

Danke fuer eure antworten
das meiste was ihr geschrieben habt, hat mir echt total geholfen bis jetzt... ich habe erstmal fuer naechsten mittwoch einen Termin bei profamilia. Ich glaube die beratung ist was ich brauche um nochmal all meine Gedanken zu ordnen. Mittlerweile stehen meine eltern beide hinter der abtreibung auch wenn meine mom damit nicht gluecklich ist aber sie haelt es fuer den einzigen moelichen weg.

Mein Land liegt in Ostasien. ich habe schon das ganze letzte Jahr dort gelebt und mich total zu Hause gefuehlt. mich verbindet eine lange geschichte mit Korea und ich will schon lange mein Leben mit der arbeit um dieses Land verbringen. Kinder haben es dort des ausbildungssysthems wegen nicht einfach. Fuer mich stand schon immer fest das sollte ich dort kinder grossziehen ich alles dafuer tun wuerde, das sie auf die deutsche schule gehen...
In deutschland ist meine familie und dort bin ich aufgewachsen jedoch hatte ich immer schon probleme mich mit dem Land zu identifizieren. Ich war immer ein nestfluechter, hab nach etwas anderem gesucht und habe es in korea gefunden. meine familie ist sich dessen vollkommen bewusst, was ein wesentlicher aspekt in der argumentation meiner eltern ist. Dort wo ich wohne bin ich lange schon nicht mehr gluecklich gewesen weil es so isoliert und monoton ist.

Zum Vater des Kindes... der Vater ist gerade dabei sein studium zu beenden. Er lebt ohne seine eltern seit er 11 Jahre alt ist. Sein Vater ist immer rumgereist, hat seine Mutter betrogen, war den Kindern nie ein vater und hat vor ein paar Jahren selbstmord begangen und hat die familie mit vielen fragen zurueckgelassen. der Mutter und schwester ist er total entfremdet und auch wenn er sich eine annaehrung wuenscht kann er nicht ueber seinen schatten springen. seine mutter macht sich vorwuerfe und sorgt sich um ihn aber da ist einfach zu viel verzweiflung in der beziehung als das sie entspannt miteinander umgehen koennten, er weiss noch nichts davon aber ich habe mich mal mit ihm ueber das Thema unterhalten und weiss daher das er panische angst vorm vater sein hat, da er das vorbild nie hatte und er angst hat genauso zu versagen wie seine eltern. er hat sich praktisch selbst grossziehen meussen auf seine ausbildung geachtet etc... auf der anderen seite hab ich halt die sorge sollte er vater werden , koennte er ins andere extrem abrutschen. einer von diesen uebersorgten, zu strengen elternteilen... aber wie egsagt das kann man jetzt schlecht sagen. ich hab mich lange mit meiner freundin unterhalten und sie ist auch der meinung, das ihre entscheidung in ihrer situation die richtige war auch wenn sie sehr um ihr Kind trauert. sie kennt mich gut und meint ich komm mit einem Kind noch nicht klar... ich neige oft zur ueberschaetzung und muss ihr in den Punkten die sie genannt hat recht geben. trotzdem kann ich nicht hinter der abtreibung stehen...

ich muss ganz ehrlich sagen im Moment tendiere ich zu der abtreibung. auch, wenn das ein furchtbarer gedanke ist. ich fuehl mich einfach nicht in der Lage zu meinem Kind...

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5. August 2011 um 21:46
In Antwort auf salma_12272086

Danke fuer eure antworten
das meiste was ihr geschrieben habt, hat mir echt total geholfen bis jetzt... ich habe erstmal fuer naechsten mittwoch einen Termin bei profamilia. Ich glaube die beratung ist was ich brauche um nochmal all meine Gedanken zu ordnen. Mittlerweile stehen meine eltern beide hinter der abtreibung auch wenn meine mom damit nicht gluecklich ist aber sie haelt es fuer den einzigen moelichen weg.

Mein Land liegt in Ostasien. ich habe schon das ganze letzte Jahr dort gelebt und mich total zu Hause gefuehlt. mich verbindet eine lange geschichte mit Korea und ich will schon lange mein Leben mit der arbeit um dieses Land verbringen. Kinder haben es dort des ausbildungssysthems wegen nicht einfach. Fuer mich stand schon immer fest das sollte ich dort kinder grossziehen ich alles dafuer tun wuerde, das sie auf die deutsche schule gehen...
In deutschland ist meine familie und dort bin ich aufgewachsen jedoch hatte ich immer schon probleme mich mit dem Land zu identifizieren. Ich war immer ein nestfluechter, hab nach etwas anderem gesucht und habe es in korea gefunden. meine familie ist sich dessen vollkommen bewusst, was ein wesentlicher aspekt in der argumentation meiner eltern ist. Dort wo ich wohne bin ich lange schon nicht mehr gluecklich gewesen weil es so isoliert und monoton ist.

Zum Vater des Kindes... der Vater ist gerade dabei sein studium zu beenden. Er lebt ohne seine eltern seit er 11 Jahre alt ist. Sein Vater ist immer rumgereist, hat seine Mutter betrogen, war den Kindern nie ein vater und hat vor ein paar Jahren selbstmord begangen und hat die familie mit vielen fragen zurueckgelassen. der Mutter und schwester ist er total entfremdet und auch wenn er sich eine annaehrung wuenscht kann er nicht ueber seinen schatten springen. seine mutter macht sich vorwuerfe und sorgt sich um ihn aber da ist einfach zu viel verzweiflung in der beziehung als das sie entspannt miteinander umgehen koennten, er weiss noch nichts davon aber ich habe mich mal mit ihm ueber das Thema unterhalten und weiss daher das er panische angst vorm vater sein hat, da er das vorbild nie hatte und er angst hat genauso zu versagen wie seine eltern. er hat sich praktisch selbst grossziehen meussen auf seine ausbildung geachtet etc... auf der anderen seite hab ich halt die sorge sollte er vater werden , koennte er ins andere extrem abrutschen. einer von diesen uebersorgten, zu strengen elternteilen... aber wie egsagt das kann man jetzt schlecht sagen. ich hab mich lange mit meiner freundin unterhalten und sie ist auch der meinung, das ihre entscheidung in ihrer situation die richtige war auch wenn sie sehr um ihr Kind trauert. sie kennt mich gut und meint ich komm mit einem Kind noch nicht klar... ich neige oft zur ueberschaetzung und muss ihr in den Punkten die sie genannt hat recht geben. trotzdem kann ich nicht hinter der abtreibung stehen...

ich muss ganz ehrlich sagen im Moment tendiere ich zu der abtreibung. auch, wenn das ein furchtbarer gedanke ist. ich fuehl mich einfach nicht in der Lage zu meinem Kind...

Red mit dem Vater
Er hat immerhin ein Recht, seine Meinung dazu zu sagen. Die Frage ist auch, ob er jemals Vater sein möchte, denn denkst Du, seine Angst wird mal weniger? Manche Männer müssen einfach den Sprung ins kalte Wasser machen, wenn's jemals passieren soll. Sonst bleibt er eben kinderlos. Entspricht das dann auch Deinem Wunsch? Andrerseits sagst Du ja auch, Dein Freund habe sich selbst grossgezogen. Was für eine Leistung. Dieser Mann ist womöglich stärker und zu mehr fähig, als manch anderer. Das ist ihm vielleicht gar nicht bewusst und er lässt durch seine Angst sein Leben bestimmen. Er schliesst demnächst sein Studium ab, ist somit einen besseren Weg gegangen, als viele Menschen in seiner Situation. Er hat sein Leben in die Hand genommen. Eigentlich ein gutes Vorbild, findest Du nicht? Sag ihm das doch mal. Dein Freund wird ja auch bald einen Job haben und Geld verdienen. Also sollte er doch für eine Familie sorgen können? Redet ausführlich darüber. Vielleicht bringt das Licht in die Sache.

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5. August 2011 um 22:01

Wär es denn denkbar
dass Dein Freund erstmal nach Deutschland käme? Vielleicht in einem Austauschprogramm nach abgeschlossenem Studium? Er könnte Dein Land, Deine Kultur und Deine Familie kennenlernen, Deine Sprache lernen und Ihr hättet Zeit, Euch besser kennenzulernen. Das wäre sicher gut für Eure Beziehung. Dann könntet Ihr heiraten und gemeinsam nach Korea ziehen. Mein Wunschland ist auch woanders, aber ich kann auch frühestens in 3 Jahren dahin. Das ist halt so im Leben, alles auf einmal geht nicht. Nach Korea kannst Du immer noch. Dein Baby kommt nicht zurück, wenn es mal gegangen ist.

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5. August 2011 um 23:29

Ich kann euch nur immer mehr danken...
fuer die vielen sachlichen antworten und das mich keine von euch verurteilt.

@redpoll
Was den Vater des Kindes angeht (er war nie wirklich mein freund) sehe ich die DInge wie du. Ich traue ihm durchaus zu ein guter Vater zu sein und das habe ich ihm auch schon unverbindlich zu dieser Situation gesagt.
Aber es gibt auch andere Faktoren die da mit reinspielen. Sein ganzes Leben hat ihn sehr hart und streng gemacht. Und er ist sehr sehr koreanisch und hat grosse Probleme da uebrr seinen Schatten zu springen. obwohl das im modernen Korea eigentlich mittlerweile etwas ganz normales ist hat er in der oeffentlichkeit nicht mal meine Hand gehalten obwohl er vor seinen Freunden offen zu mir gestanden hat. In Korea sind uneheliche Kinder das totale nogo! Ich bin mir sicher, das er im falle des Kindes auf eine Heirat bestehen wuerde und dafuer bin ich absolut nicht bereit. Es ist absolut nicht gesagt das er der Mann fuers Leben ist und eine heirat nur eines Kindes wegen geht auch oft fuer das Kind nicht gut aus.
Mal ganz davon abgesehen das da dann immernoch die probleme mit meiner nicht vorhandenen ausbildung etc sind... Ehrlich gesagt glaube ich so wie ich ihn kenne das das der hauptgrund fuer ihn waere gegen das Kind zu pelaedieren aber das weiss ich erst nachdem ich mit ihm geredet habe. vielleicht ueberrascht er mich ja auch total.

Das er nach Deutschland kommt halte ich vorrangig schonmal aus finanziellen Gruenden ausgeschlossen. dann da wo ich herkomme gibt es weit und breit kein in frage kommendes austauschprogramm und weg von meiner Familie koennte ich mit dem Kind oder schwanger nicht... das traue ich mir absolut nicht zu. Ich brauche meine Familie in dieser Situation und das Gleiche gild fuer den Fall nach Korea gehen... und dann wie gesagt, er ist sehr koreansich, ich weiss sicher er wuerde sich mit dem Gedanken ganz und garnicht wohl fuehlen.

Ich werde mit ihm reden. ich will das er davon weiss und ich hoffe er hat das beduerfnis fuer mich im falle jeder entscheidung da zu sein. Aber ich kann mich nicht von ihm beeinflussen lassen denn er ist auf der anderen seite der welt und ich sitze hier mit der situation ohne ihn und muss ohne seine hilfe damit fertig werden. das ist nun mal so schnell nicht zu aendern.

@Lena

Genau das ist der Schwerpunkt meines inneren Konfliktes... Es ist in der Tat so, dass ich ein sehr ziehstrebiger mensch bin der immer grosse ziehle hatte. Ich war immer das genaue gegenteil von bodenstaendig. fuehle mich schnell eingesperrt und mit dem Kind waere ich erst einmal zwangslaeufig gebunden. Das ganze letzte Jahr war ich so gluecklich und hab mich so aufgehoben gefuehlt wie nie vorher und das ist ganz eindeutig eine sache des herzens. Etwas das durch meinen charakter sehr schweres gewicht einnimmt. Aber natuerlich liebe ich dieses Kind und mich dagegen zu entscheiden waere auch etwas, und da mache ich mir nichts vor, das mich mein Leben lang verfolgen wuerde. Ich weiss einfach wo ich hingehoere. das ist einfach dieses gefuehl... und mit dem Kind waere diese chance erstmal oder vielleicht sogar ganz vertan.

ich kann erst am montag mit dem vater reden aber ich werd drei kreuze machen wenn ich das hinter mir habe. ich fuehle mich echt garnicht wohl das noch laenger ohne sein mitwissen ohne mich rumzutragen. ich werd ihn anrufen wenn er montag abend mit meiner besten freundin zu abend isst (die beiden stehn sich auch sehr nah) wir hatten seit ich aus korea weg bin ( das war auch so vereinbart) keinen kontakt und ich fuehl mich besser wenn ich weiss das da jemand ist nachdem ich aufgelegt habe...

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5. August 2011 um 23:38

Achso und das mit seinem job...
das wird noch dauern... er muss mit sicherheit erstmal durch (im besten fall) ein jahr praktika etc bevor er ein anstaendiges gehalt bekommt und wenn ich dann nach Korea ginge haette er kaum zeit mich mit dem Kind zu unterstuetzen... ihr koennt euch wahrscheinlich vorstellen wie das in asien mit den arbeitszeitssituationen aussieht vor allem als neueinsteiger...

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8. August 2011 um 20:15

Hey ihr lieben
also ich habe heute mit dem Vater des Kindes Telephoniert... die antwort ist ausgefallen ganz wie ich es erwartet habe... Abtreibung ist für ihn eine schlimme sache... aber im Moment wäre er dafür das Kind nicht zu behalten. Er sagt natürlich, wenn ich das Kind bekommen möchte wäre er für mich da soweit es geht. aber das er mich finanziell kaum unterstützen koennte. auch hält er garnichts davon mit dem Kind nach Korea zu gehen. er war teil des ausbildungssysthems und weiss, das das Kind in deutschland ein besseres aufwachsen mit gleich guter Bildung hätte. Dann dazu kommt das dinge wie Kinderbetreuung in Korea kostenpflichtig ist. Meistens wird diese von der Firma unterstützt in der die eltern arbeiten aber das ist für uns ja noch lange keine Option... ausserdem wie gesagt. er kennt mich lange und war lange zeit nur ein enger freund und er meinte er glaubt es macht mich kaputt wenn ich meine Träume zu diesem Zeitpunkt an den Nagel hänge. Er war sehr gefasst, sehr ehrlich zu mir und sehr sehr lieb, hat mir dann noch eine lange mail geschrieben. Er wär am liebsten hier für mich da aber das geht nun im Moment nicht.
Ich hab meinen eltern gesagt, dassich mit ihm geredet hab und mein vater war schon wieder kurz vorm austicken desshalb aber ich konnt ihm ganz gut klarmachen dass es mir damit wesentlich besser eght und das er es auch ganz gut aufgefasst hat...

ich warte jetzt das Gespräch ab am mittwoch ab...

ich hoffe ich treffe am ende die richtige entscheidung. Danke noch einmal für eure antworten und das ihr das hier lest. das hilft mir wirklich die ganze sache zu realisieren und zu verarbeiten

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8. August 2011 um 23:39
In Antwort auf salma_12272086

Achso und das mit seinem job...
das wird noch dauern... er muss mit sicherheit erstmal durch (im besten fall) ein jahr praktika etc bevor er ein anstaendiges gehalt bekommt und wenn ich dann nach Korea ginge haette er kaum zeit mich mit dem Kind zu unterstuetzen... ihr koennt euch wahrscheinlich vorstellen wie das in asien mit den arbeitszeitssituationen aussieht vor allem als neueinsteiger...

Du hast mir geschrieben
dass Du studieren möchtest. Ein Studium dauert doch mehrere Jahre. Bis Du fertig bist, ist Dein Freund bestimmt in der Lage, Euch zu unterstützen. Bis dahin hilft Dir der deutsche Staat, ein normales Leben zu führen. Ja, Dein Studium könnte Dich nach Korea bringen. Aber warum denn nicht da Urlaub machen. Die Semesterferien sind doch ellenlang. Deine Träume sterben doch nicht. Aber es muss doch auch nicht immer alles jetzt und sofort sein. Es führen immer wieder mehrere Wege nach Rom (bzw Korea ). Schau Dich halt mal um. Vieles im Leben läuft nicht immer nach Plan. Deswegen ist das Leben doch nicht schlecht. An Herausforderungen wachsen wir.

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9. August 2011 um 8:51
In Antwort auf salma_12272086

Hey ihr lieben
also ich habe heute mit dem Vater des Kindes Telephoniert... die antwort ist ausgefallen ganz wie ich es erwartet habe... Abtreibung ist für ihn eine schlimme sache... aber im Moment wäre er dafür das Kind nicht zu behalten. Er sagt natürlich, wenn ich das Kind bekommen möchte wäre er für mich da soweit es geht. aber das er mich finanziell kaum unterstützen koennte. auch hält er garnichts davon mit dem Kind nach Korea zu gehen. er war teil des ausbildungssysthems und weiss, das das Kind in deutschland ein besseres aufwachsen mit gleich guter Bildung hätte. Dann dazu kommt das dinge wie Kinderbetreuung in Korea kostenpflichtig ist. Meistens wird diese von der Firma unterstützt in der die eltern arbeiten aber das ist für uns ja noch lange keine Option... ausserdem wie gesagt. er kennt mich lange und war lange zeit nur ein enger freund und er meinte er glaubt es macht mich kaputt wenn ich meine Träume zu diesem Zeitpunkt an den Nagel hänge. Er war sehr gefasst, sehr ehrlich zu mir und sehr sehr lieb, hat mir dann noch eine lange mail geschrieben. Er wär am liebsten hier für mich da aber das geht nun im Moment nicht.
Ich hab meinen eltern gesagt, dassich mit ihm geredet hab und mein vater war schon wieder kurz vorm austicken desshalb aber ich konnt ihm ganz gut klarmachen dass es mir damit wesentlich besser eght und das er es auch ganz gut aufgefasst hat...

ich warte jetzt das Gespräch ab am mittwoch ab...

ich hoffe ich treffe am ende die richtige entscheidung. Danke noch einmal für eure antworten und das ihr das hier lest. das hilft mir wirklich die ganze sache zu realisieren und zu verarbeiten

Hallo lavendelblueten
Deine Geschichte ist wirklich hart. Und ich bewundere dass du dein Hirn nicht einfach abschaltest, trotz dem, dass alle in deiner Umgebung anders denken. Mir scheint, alle in deiner Umgebung finden Abtreibung schlimm, aber alle denken "unter den und den Umständen geht das". Natürlich ist das verständlich, aber es macht die Sache an sich um keinen Deut besser. Es tut mir so unendlich leid, dass unsere Gesellschaft uns dahin erzieht, dass wir denken unter bestimmten Umständen einen Menschen töten lassen zu dürfen. Nur weil die breite Masse so denkt ist es noch lange nicht richtig. Ich glaub manchmal müssen wir schon wieder daran denken, dass wir ja zwischen neugeborenen Babys und denen die 8 oder 9 Monate alt sind, doch menschenrechtlich auch keinen Unterschied machen. Die älteren sind doch durch ihre weitere motorische und emotionale Entwicklung nicht weniger unsere Kinder wie die frisch geborenen. Und egal welche Umstände, keine normale Frau würde ein frisch geborenes aus Mitleid, weil die Umstände nicht gut genug scheinen, töten lassen. Es gibt die Möglichkeit einer Adoption, und sie ist tausendmal humaner wie das Töten. Egal ob das Kind sich später mal frägt, warum seine Mutter es nciht behalten hat. Ob es jemals so denken wird oder nicht können wir ihm ja selbst überlassen. Das schon vorherzu sagen und zu bestimmen, dass es für ihn besser ist zu sterben, als unter Umständen immer mal wieder ein schlechtes Gefühl zu haben weil seine biologische Mutter ihn nicht behalten konnte, wäre doch völlig unsinnig. Ich hab eine Adoptivschwester und ich liebe sie über alles, darum beharr ich so auf dem Thema Adoption. Natürlich kann es auch schiefgehen, aber können wir den genauen Lauf vorhersagen? Gib deinem Kind doch eine Chance...

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11. August 2011 um 15:45

Hey
Hallo wie war deine Beratung denn? Meld dich doch mal

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12. August 2011 um 11:44

Hallo ihr Lieben
Also die entscheidung ist gefallen...

Ich war am dienstag morgen bei meiner frauenaerztin, die hat alles untersucht und dann eben einen Blutgruppentest gemacht bis dahin stand noch nichts fest. Aber dann bin ich zur Beratung.
Ich hab das gefuehl, das ich in den letzten Tagen das alles emotional ein bisschen von mir weggeschoben und mich davon distanziert habe aber bei der Beratung ist alles so auf mich eingestuerzt und ich war nicht so emotional kontrolliert wie sonst die ganze zeit und in der situation wurde einfach klar... ich bin nicht bereit dafuer und ich komme nicht damit klar meine ganze lebensplanung jetzt so ueber den Haufen zu schmeissen. Zuerst habe ich mit der beraterin ueber moeglichkeiten mit Kind nachgedacht etc. Und ich bin mir bewusst es gibt viele moeglichkeiten. Aber eine Loesung die hand in hand mit meinen wuenschen geht ist auch auf lange sicht sehr unwahrscheinlich. Sie hat sich die zeit genommen mit mir alles zu analysieren.Von der sache mit meinem wohnort ueber meine studienwahl, zusammenhaengend mit unterstuetzungsprogrammen aber auch ueber koreanische gesellschaftsstrukturen und da ist es nunmal so, das wenn du ein uneheliches Kind hast ueber dich geurteilt wird etc... da gibt es die unterstuetzung nicht so wie in deutschland.

Sie meinte zu mir ich solle mir die frage stellen mit was ich besser alt werden kann... und ich sollte mir klarmachen, das ich nicht nur eine verantwortung fuer das Kind habe sondern auch fuer mich und fuer mein Umfeld. Ich sollte mir ueberlegen, ob ich, wenn ich meine geschichte irgendwo aufgeschrieben saehe ich die person verstehen koennte wenn sie sich fuer eine abtreibung entscheiden wuerde...

und dann noch: sie spraeche so oft mit jungen muettern in meiner situation, und die meisten wuessten nicht wohin mit sich nach der schule. haetten keine vorstellungen, keinen genauen plan. Bei mir zeichnet sich der weg genau ab. Ich arbeite seit mehreren jahren daran obwohl ich noch sehr jung bin, ich habe viel zeit und herzblut in diesen traum investiert und wenn ich darueber rede ist klar wie wichtig mir dieser traum ist.,

Im endeffekt habe ich mich dafuer entschieden das Kind nicht zu bekommen... Die entscheidung faellt mir nicht leicht. aber ich kann das jetzt noch nicht... ich werde wahrscheinlich lange brauchen um das zu verarbeiten und ich bin mir bewusst das es etwas ist das ich mein Leben lang mit mir rumtragen werde. Aber ich habe etwas was mir dabei helfen wird damit leben zu koennen und das ist mein Lebenstraum...
Ich fuehle mich schuldig und ich nehme mir diese entscheidung uebel. aber ich stehe dazu, das ich denke fuer mich ist es im Moment der richtige weg auch wenn er aus egoistischen schluessen herraus entstanden ist.

am montag gehe ich zum arzt und da ich narkosen nicht gut vertrage habe ich mich fuer den medikamentoesen abbruch entschieden. mir ist das auch lieber, weil ich moechte den prozess lieber bewusst erleben als aufzuwachen und dann ist es einfach nicht mehr da.

Ich danke euch sehr dass ihr mich begleitet habt in den letzten tagen und fuer all eure warmen worte die mir wirklich geholfen haben

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14. August 2011 um 16:15

Hi
Du befindest dich ganz sicher gerade in einer wirklich schwierigen Situation.
Die Wendepunkte in unserem Leben sind ja meistens nicht leicht zu meistern. Und an einem solchen befindest du dich jetzt wohl, wenn du gerade Abitur gemacht hast und nun studieren willst.
Diese Wendepunkte können uns ja immer Angst und Hoffnung geben, meistens ist wahrscheinlich beides gleichzeitig da. Einmal die Freude und Hoffnung auf all das Neue, was wir erwarten, all die Träume; dann aber eben auch die Unsicherheit, ob diese Träume überhaupt in Erfüllung gehen können, oder ob wir uns nicht etwas wünschen, was uns das spätere Leben eben nicht erfüllt.
Du hattest ja ganz ander Pläne, als jetzt sofort schwanger zu werden und einem Kind das Leben zu schenken und für es Verantwortung zu übernehmen.
Da ist es mir sehr verständlich, wenn du ersteinmal schockiert bist über das Neue, mit dem du nun konfrontiert bist.

Aus deinem Beitrag kann ich sehen, dass du einerseits Kinder liebst und auch selbst haben willst und Abtreibung erstmal nicht für den richtigen Weg hältst, dann aber andererseits eben auch die Träume von der gewünschten Zukunft hast, die völlig berechtigt sind.
Aber steht sich beides denn tatsächlich so ausschließlich gegenüber?
Kann man nicht auch mit Kind studieren? Kann man nicht auch gleichzeitig Mutter für ein kleines Kind sein und Vorlesungen hören und Prüfungen schreiben etc.?
Es ist ganz bestimmt nicht einfach, und sicherlich haben es die anderen Studentinnen erstmal leichter, weil sie ja vielmehr Zeit haben und nicht diese Verantwortung.
Aber darin ist vielleicht auch eine Chance für dich zu wachsen. Aus Herausforderungen gehen wir ja meistens gestärkt hervor, wenn wir sie annehmen.

Ich denke jedenfalls, du solltest deiner Intuition folgen, dass doch Abtreibung nicht der einzige Weg ist, ja, dass sie eigentlich der falsche Weg ist.

Du solltest auch bedenken, dass für dich ganz neue Träume kommen können, wenn du dich für dein Kind entscheidest und so deine eigenen Träume erst einmal hinten anstellst. Das muss ja nicht heißen, dass aus diesen nichts mehr wird, sie können ja in einer ganz anderen Weise, als vielleicht erwartet, doch in Erfüllung gehen.

Entscheide dich für dein Kind, das dich braucht!!! Folge der Intuition, die du schon in deinem Herzen hast, dass Abtreibung nicht der richtige Weg ist!

Viele liebe Grüße

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14. August 2011 um 16:28
In Antwort auf salma_12272086

Hallo ihr Lieben
Also die entscheidung ist gefallen...

Ich war am dienstag morgen bei meiner frauenaerztin, die hat alles untersucht und dann eben einen Blutgruppentest gemacht bis dahin stand noch nichts fest. Aber dann bin ich zur Beratung.
Ich hab das gefuehl, das ich in den letzten Tagen das alles emotional ein bisschen von mir weggeschoben und mich davon distanziert habe aber bei der Beratung ist alles so auf mich eingestuerzt und ich war nicht so emotional kontrolliert wie sonst die ganze zeit und in der situation wurde einfach klar... ich bin nicht bereit dafuer und ich komme nicht damit klar meine ganze lebensplanung jetzt so ueber den Haufen zu schmeissen. Zuerst habe ich mit der beraterin ueber moeglichkeiten mit Kind nachgedacht etc. Und ich bin mir bewusst es gibt viele moeglichkeiten. Aber eine Loesung die hand in hand mit meinen wuenschen geht ist auch auf lange sicht sehr unwahrscheinlich. Sie hat sich die zeit genommen mit mir alles zu analysieren.Von der sache mit meinem wohnort ueber meine studienwahl, zusammenhaengend mit unterstuetzungsprogrammen aber auch ueber koreanische gesellschaftsstrukturen und da ist es nunmal so, das wenn du ein uneheliches Kind hast ueber dich geurteilt wird etc... da gibt es die unterstuetzung nicht so wie in deutschland.

Sie meinte zu mir ich solle mir die frage stellen mit was ich besser alt werden kann... und ich sollte mir klarmachen, das ich nicht nur eine verantwortung fuer das Kind habe sondern auch fuer mich und fuer mein Umfeld. Ich sollte mir ueberlegen, ob ich, wenn ich meine geschichte irgendwo aufgeschrieben saehe ich die person verstehen koennte wenn sie sich fuer eine abtreibung entscheiden wuerde...

und dann noch: sie spraeche so oft mit jungen muettern in meiner situation, und die meisten wuessten nicht wohin mit sich nach der schule. haetten keine vorstellungen, keinen genauen plan. Bei mir zeichnet sich der weg genau ab. Ich arbeite seit mehreren jahren daran obwohl ich noch sehr jung bin, ich habe viel zeit und herzblut in diesen traum investiert und wenn ich darueber rede ist klar wie wichtig mir dieser traum ist.,

Im endeffekt habe ich mich dafuer entschieden das Kind nicht zu bekommen... Die entscheidung faellt mir nicht leicht. aber ich kann das jetzt noch nicht... ich werde wahrscheinlich lange brauchen um das zu verarbeiten und ich bin mir bewusst das es etwas ist das ich mein Leben lang mit mir rumtragen werde. Aber ich habe etwas was mir dabei helfen wird damit leben zu koennen und das ist mein Lebenstraum...
Ich fuehle mich schuldig und ich nehme mir diese entscheidung uebel. aber ich stehe dazu, das ich denke fuer mich ist es im Moment der richtige weg auch wenn er aus egoistischen schluessen herraus entstanden ist.

am montag gehe ich zum arzt und da ich narkosen nicht gut vertrage habe ich mich fuer den medikamentoesen abbruch entschieden. mir ist das auch lieber, weil ich moechte den prozess lieber bewusst erleben als aufzuwachen und dann ist es einfach nicht mehr da.

Ich danke euch sehr dass ihr mich begleitet habt in den letzten tagen und fuer all eure warmen worte die mir wirklich geholfen haben

Noch etwas
Ich will noch etwas dazu sagen, was du hier geschrieben hast:

"Im endeffekt habe ich mich dafuer entschieden das Kind nicht zu bekommen... Die entscheidung faellt mir nicht leicht. aber ich kann das jetzt noch nicht... ich werde wahrscheinlich lange brauchen um das zu verarbeiten und ich bin mir bewusst das es etwas ist das ich mein Leben lang mit mir rumtragen werde. Aber ich habe etwas was mir dabei helfen wird damit leben zu koennen und das ist mein Lebenstraum..."

Meinst du wirklich, dass es so wichtig ist, dass dein Lebenstraum, wie du ihn heute hast, unbedingt so in Erfüllung gehen muss, wie du dir das jetzt vorstellst?
Du sagst ja selbst jetzt schon, dass du lange brauchen wirst, das zu verarbeiten. Das zeigt doch, dass du eigentlich selbst nicht so ganz damit einverstanden bist, was du tun willst.

Überlege einmal, was wäre, wenn dein Lebenstraum, obwohl du dich gegen das Kind entscheiden würdest, nicht so in Erfüllung ginge, wie du das gerne hättest. Würdest du dann deine Entscheidung nicht um so mehr bereuen?
Man sollte in solch einer Situation nicht gegen die eigene moralische Intuition handeln.
Träume können sich nämlich manchmal sogar im Nachhinein als Illusionen entpuppen. Und dann steht man unter Umständen vor einem Trümmerhaufen!

Wenn du dich hingegen für dein Kind entscheidest, also dafür, dass dein Lebenstraum anders verlaufen muss, als du dir das jetzt denkst, dann muss das ja nicht heißen, dass er nicht doch in einer ganz anderen Weise als erhofft in Erfüllung geht.
Und dann hast du ein Kind, dem du eine liebende Mutter sein kannst. Ein Kind, das während der Schwangerschaft ganz und gar auf dich und dien Ja zu ihm angewiesen ist.

Überlege einmal wie erstaunlich es eigentlich ist, dass in einem Menschen ein ganz neuer Mensch entsteht, so wie du und ich beide auch einmal im Leib unserer Mütter entstanden sind, die uns ihr Ja gegeben haben.
Ist das nicht einfach großartig, dass aus dir ein ganz neuer Mensch entsteht, der einmal selbstständig sein wird, wenn du ihm ein Ja gibst?

Gib deinem Kind ein Ja!

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14. August 2011 um 18:49

Meine Intuition...
hat wie ich es geschrieben habe in der Beratung ja gezeigt, was fuer mich die richtige entscheidung ist.
Jemand hat gestern zu mir gesagt: das was was auf den ersten blick das richtige ist, ist einfach im Moment das beste fuer dich...

Ich kann das einfach jetzt noch nicht. Ich merke auch wie unwohl ich mich damit fuehle das mein Koerper sich verändert. Ich bin einfach noch nicht bereit!

fruehling84 ich habe mir die entscheidung nicht leicht gemacht und ich bin mir bewusst das es eine sehr problematische entscheidung ist.

@Lena
Ich danke dir sehr fuer deine lieben Worte und dein Verständnis. Zu lesen wie es dir ergangen ist gibt mir hoffnung, das meine entscheidung auf lange hand gesehen richtig ist. Ich habe bis jetzt schon viel fuer meinen Traum gekämpft und ich glaube auch, das ich dieses erlebnis als antrieb erleben werde.

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14. August 2011 um 20:03
In Antwort auf salma_12272086

Meine Intuition...
hat wie ich es geschrieben habe in der Beratung ja gezeigt, was fuer mich die richtige entscheidung ist.
Jemand hat gestern zu mir gesagt: das was was auf den ersten blick das richtige ist, ist einfach im Moment das beste fuer dich...

Ich kann das einfach jetzt noch nicht. Ich merke auch wie unwohl ich mich damit fuehle das mein Koerper sich verändert. Ich bin einfach noch nicht bereit!

fruehling84 ich habe mir die entscheidung nicht leicht gemacht und ich bin mir bewusst das es eine sehr problematische entscheidung ist.

@Lena
Ich danke dir sehr fuer deine lieben Worte und dein Verständnis. Zu lesen wie es dir ergangen ist gibt mir hoffnung, das meine entscheidung auf lange hand gesehen richtig ist. Ich habe bis jetzt schon viel fuer meinen Traum gekämpft und ich glaube auch, das ich dieses erlebnis als antrieb erleben werde.

Mir schien...
eigentlich aus deinen früheren Beiträgen ersichtlich zu sein, dass deine erste Intuition dich von einer Abtreibung abhalten wollte.

In unserem Land ist Abtreibung dem Gesetz nach, was viele leider schon vergessen zu haben scheinen, rechtswidrig, wird aber nicht durch das Strafrecht verfolgt.
Diese widersprüchliche gesetzliche Situation bedeutet allerdings nicht, dass Abtreibung moralisch gut wäre. Wenn es so etwas gibt wie Menschenwürde, und davon gehen die meisten der Deutschen ja aus, und es ist auch im Grundgesetz verankert, dann kann man diese Menschenwürde nicht nur einem bestimmten, irgendwie eingegrenzten Teil der Menschen zusprechen, sondern sie kommt allen zu, also auch den Menschen, die sich noch ganz am Anfang ihrer Existenz befinden, wie die Embryonen.

Daran muss auch gedacht werden, es geht hier um ein Menschenleben, nicht um etwas, was beliebig in den Bereich unserer Entscheidung gestellt wäre.

Dürfen wir wirklich die Erfüllung unserer Träume auf eine solche Weise erkaufen?

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14. August 2011 um 22:27
In Antwort auf asta_12539186

Mir schien...
eigentlich aus deinen früheren Beiträgen ersichtlich zu sein, dass deine erste Intuition dich von einer Abtreibung abhalten wollte.

In unserem Land ist Abtreibung dem Gesetz nach, was viele leider schon vergessen zu haben scheinen, rechtswidrig, wird aber nicht durch das Strafrecht verfolgt.
Diese widersprüchliche gesetzliche Situation bedeutet allerdings nicht, dass Abtreibung moralisch gut wäre. Wenn es so etwas gibt wie Menschenwürde, und davon gehen die meisten der Deutschen ja aus, und es ist auch im Grundgesetz verankert, dann kann man diese Menschenwürde nicht nur einem bestimmten, irgendwie eingegrenzten Teil der Menschen zusprechen, sondern sie kommt allen zu, also auch den Menschen, die sich noch ganz am Anfang ihrer Existenz befinden, wie die Embryonen.

Daran muss auch gedacht werden, es geht hier um ein Menschenleben, nicht um etwas, was beliebig in den Bereich unserer Entscheidung gestellt wäre.

Dürfen wir wirklich die Erfüllung unserer Träume auf eine solche Weise erkaufen?

Bevor ich in diese Situation gekommen bin...
haette ich wahrscheinlich ähnlich geschrieben wie du. Aber warst du schon mal in einer situation wie meiner? mit allen faktoren eingeschlossen?
Ich bin ja nicht schwanger geworden weil ich nicht verhütet haette oder ungewissenhaft mit dem Thema umgegangen wäre.
Ich bin nicht leichtsinnig mit dieser entscheidung umgegangen und mir tut meine entscheidung sehr sehr leid...

Du kannst deine Meinung haben wie jeder andere. ich habe gesagt ich hätte geschrieben wie du... aber ich hätte es nicht bei jemandem geschrieben dem die entscheidung eh schon schwer fällt. der nicht gewissenlos damit umgeht und eindeutig darunter leidet. Ich akzeptiere deine Meinung. Aber nimms mir nicht übel wenn ich sage, dass es das letzte ist was ich gerade gebrauchen kann... ich bin kein unmensch weil ich mich zu diesem schritt entschieden habe...
Ich weiß wenn ich etwas in ein Forum schreibe muss ich mit solchen antworten rechnen und ich will mich auch nicht beschweren. aber nimms mir nicht übel wenn ich nicht weiter auf deine posts eingehe

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14. August 2011 um 23:07
In Antwort auf salma_12272086

Bevor ich in diese Situation gekommen bin...
haette ich wahrscheinlich ähnlich geschrieben wie du. Aber warst du schon mal in einer situation wie meiner? mit allen faktoren eingeschlossen?
Ich bin ja nicht schwanger geworden weil ich nicht verhütet haette oder ungewissenhaft mit dem Thema umgegangen wäre.
Ich bin nicht leichtsinnig mit dieser entscheidung umgegangen und mir tut meine entscheidung sehr sehr leid...

Du kannst deine Meinung haben wie jeder andere. ich habe gesagt ich hätte geschrieben wie du... aber ich hätte es nicht bei jemandem geschrieben dem die entscheidung eh schon schwer fällt. der nicht gewissenlos damit umgeht und eindeutig darunter leidet. Ich akzeptiere deine Meinung. Aber nimms mir nicht übel wenn ich sage, dass es das letzte ist was ich gerade gebrauchen kann... ich bin kein unmensch weil ich mich zu diesem schritt entschieden habe...
Ich weiß wenn ich etwas in ein Forum schreibe muss ich mit solchen antworten rechnen und ich will mich auch nicht beschweren. aber nimms mir nicht übel wenn ich nicht weiter auf deine posts eingehe

Also ich habe zwei Kinder...
und will definitiv kein 3., würde es aber bekommen.
Ich war NICHT schwanger.. aber die Chance war da und ich habe mir 2 Wochen bis zum Test den Kopf zebrochen -also denk ich, ich war in einer ähnlichen Situation.
Und genau da ist der Punkt, warum will ich kein 3. ... weil ich noch ein paar Träume hab, die ich ohne Kinder machen will.. also wenn die Kidds raus sind.Und wenn ich noch ein 3. bekommen würd, würd sich alles nach hinten verschieben - Geld hätten wir auch nicht mehr.. usw. also alle Gedanken die du hast.
Aber ich für mich - du siehst es anders und es muss für dich ok sein - könnt NIE WIEDE FREUDE an einer Reise, an einem Auto und CO empfinden - wenn ich weiss, dass dafür mein Kind "gestorben" ist.
So ist das halt im Leben - Einige stellen ihre Bedürfnisse vor die von andern und Einge, wie ich, würden ihre eigenen Bedürfnisse sogar hinter die von einem Embryo anstellen.
Nur eines jeder muss selbst damit klarkommen - ich könnts nicht.

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15. August 2011 um 0:09

Wie wäre es
wenn Du das Kind zur Welt bringst, es zur Adoption freigibst, um quasi mit Verzögerung und ganz ohne Schuldgefühle an der Realisierung Deines Lebenstraumes zu arbeiten? Dein Kind wird bei liebevollen Eltern aufwachsen, die sich reif für ein Kind fühlen. Freunde von mir haben vor gut 1 Jahr einen 2jährigen aus Kolumbien geholt. Mit heute 3 Jahren fährt der Kleine schon Fahrrad, geht in den Kindergarten und spricht prima deutsch. Ich freu mich sehr mit ihm und seinen Eltern.
Wenn Du jetzt schon ahnst, dass Du lange brauchen wirst, um den Schwangerschaftsabbruch zu verarbeiten, ist es gut möglich, dass die Entscheidung gegen das Kind Dich auf Deinem Weg zum Traumberuf (über Jahre) blockiert. Du hast klare Vorstellungen, wie Dein Leben gelingen soll. Wir haben heute einen Freund in der Psychiatrie besucht. Er ist jetzt mit seinen 40 Jahren gerade dabei, zu erkennen, dass nicht immer alles so perfekt läuft, wie er das gerne hätte, und zu lernen, dass es darum geht, flexibel auf neue Situatiónen zu reagieren. Dir wünsch ich von Herzen, dass Du den Weg einschlägst, auf den eines Tages gerne zurückblickst. Alles Gute!

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15. August 2011 um 2:13

Häää
Hallo, ich klick mich mal in eure Diskussion ein.
Ich finde eine Abtreibung nicht gut aber ich finde es auch furchtbar wie in der heutigen Gesellschaft gedankenlos Kinder zur Welt gebracht werden.Du hast anscheinend ordentlich verhütet oder es zumindest versucht hast dir also verantwortungsvoll Gedanken drüber gemacht. Da kann man dir wohl kein Vorwurf machen. Ich finde es ehrlich gesagt viel schlimmer wenn du dieses Kind bekommst. Die Welt wird immer schlechter und schnelllebiger, Frauen werfen ihre Kinder aus den Hochhäusern und vergraben sie in Blumenkästen.Gerade da ist es doch notwendig das wenn du ein Kind bekommst ihm alles bieten kannst. Deine volle Aufmerksamkeit, Liebe und einen Vater. Vielleicht noch eine finanzielle Absicherung.Kinder sind kein Spielzeug sie sind manchmal nervtötend und eigentlich immer anstrengend.Man sollte sich bewusst für ein Kind entscheiden. Du wirst deinen Freiheitsdrang nicht unterdrücken können und mit diesem Kind dann durch die Gegend gondeln.Du bist noch so jung und ruhst sicherlich auch nicht in dir. Ich hätte nicht so aufwachsen wollen mit einer Mama die vielleicht überfordert ist und ihren Platz in der Welt nicht kennt. Ich glaube an Gott und jetzt ertönt wahrscheinlich ein Aufschrei ...ahhhh wie siehts mit dem Gebot aus du sollst nicht töten.Der Muslime darf auch keine Spinnen töten.Möchte jetzt nicht eine Spinne mit einem Kind gleichsetzen bevor jetzt der nächste Aufschrei ertönt.Aber es gibt nur einen Gott und wir kommen so, zumindest in der westlichen Welt, sowieso alle in die Hölle oder habt ihr noch nie eine Spinne getötet?Aber nun der liebe Gott hat uns neben unserem Herzen auch ein Gehirn mitgeben.Es gibt nun mal auch die Geburtenkontrolle. Ich finde jedes kleine Menschenwesen was auf diese echt anstrengende Welt kommt hat es verdient das es wohlbehütet ohne Kummer und Sorgen aufwächst.Ich weiss nicht wo ihr herkommt aber fahrt doch mal in diese Hartz 4 ghettos in den Städten. Diese zumeist ungebildeten Menschen die nur ihre Hormone sprechen lassen und schaut euch da doch mal die jasons, kevins, und chantalles an! Möchtet ihr diesem Mädchen zusprechen auch so ein Kind zu bekommen?Und das Kind wird dann nicht im Sozialstaat Deutschland aufwachsen sondern eher irgendwo in Korea und da sie dann ja nicht mit Reichtümern dorthin ziehen wird und mit Kind noch weniger Geld zur Verfügung hat wird sie auch noch mit ihrem Kind in einer schlechten Gegen in Korea wohnen müssen!Ne ich verstehe einfach nicht wie ihr diesem Mädchen ein schlechtes Gewissen einreden könnt nur weil sie der Situation verantwortungsvoll entgegenblickt.

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15. August 2011 um 18:35
In Antwort auf meraud_12142946

Häää
Hallo, ich klick mich mal in eure Diskussion ein.
Ich finde eine Abtreibung nicht gut aber ich finde es auch furchtbar wie in der heutigen Gesellschaft gedankenlos Kinder zur Welt gebracht werden.Du hast anscheinend ordentlich verhütet oder es zumindest versucht hast dir also verantwortungsvoll Gedanken drüber gemacht. Da kann man dir wohl kein Vorwurf machen. Ich finde es ehrlich gesagt viel schlimmer wenn du dieses Kind bekommst. Die Welt wird immer schlechter und schnelllebiger, Frauen werfen ihre Kinder aus den Hochhäusern und vergraben sie in Blumenkästen.Gerade da ist es doch notwendig das wenn du ein Kind bekommst ihm alles bieten kannst. Deine volle Aufmerksamkeit, Liebe und einen Vater. Vielleicht noch eine finanzielle Absicherung.Kinder sind kein Spielzeug sie sind manchmal nervtötend und eigentlich immer anstrengend.Man sollte sich bewusst für ein Kind entscheiden. Du wirst deinen Freiheitsdrang nicht unterdrücken können und mit diesem Kind dann durch die Gegend gondeln.Du bist noch so jung und ruhst sicherlich auch nicht in dir. Ich hätte nicht so aufwachsen wollen mit einer Mama die vielleicht überfordert ist und ihren Platz in der Welt nicht kennt. Ich glaube an Gott und jetzt ertönt wahrscheinlich ein Aufschrei ...ahhhh wie siehts mit dem Gebot aus du sollst nicht töten.Der Muslime darf auch keine Spinnen töten.Möchte jetzt nicht eine Spinne mit einem Kind gleichsetzen bevor jetzt der nächste Aufschrei ertönt.Aber es gibt nur einen Gott und wir kommen so, zumindest in der westlichen Welt, sowieso alle in die Hölle oder habt ihr noch nie eine Spinne getötet?Aber nun der liebe Gott hat uns neben unserem Herzen auch ein Gehirn mitgeben.Es gibt nun mal auch die Geburtenkontrolle. Ich finde jedes kleine Menschenwesen was auf diese echt anstrengende Welt kommt hat es verdient das es wohlbehütet ohne Kummer und Sorgen aufwächst.Ich weiss nicht wo ihr herkommt aber fahrt doch mal in diese Hartz 4 ghettos in den Städten. Diese zumeist ungebildeten Menschen die nur ihre Hormone sprechen lassen und schaut euch da doch mal die jasons, kevins, und chantalles an! Möchtet ihr diesem Mädchen zusprechen auch so ein Kind zu bekommen?Und das Kind wird dann nicht im Sozialstaat Deutschland aufwachsen sondern eher irgendwo in Korea und da sie dann ja nicht mit Reichtümern dorthin ziehen wird und mit Kind noch weniger Geld zur Verfügung hat wird sie auch noch mit ihrem Kind in einer schlechten Gegen in Korea wohnen müssen!Ne ich verstehe einfach nicht wie ihr diesem Mädchen ein schlechtes Gewissen einreden könnt nur weil sie der Situation verantwortungsvoll entgegenblickt.

Also
es gibt ja schon Leute, die ein Leben lang von Hartz4 leben, aber oft hat das einen Grund, und das sind nicht die Kinder. Und es gibt tatsächlich auch Frauen, die ihre Babies töten. Aber Du sagst diesem Mädchen indirekt, dass sie eine von denen sein wird. Dass sie ihr Kind nicht bekommen soll, weil sie ihr Leben sonst nicht auf die Reihe kriegt. Das ist nicht besonders fair. Ein Mensch hat zumindest grösstenteils in der Hand, was mal aus ihm wird. Wenn einer bereit ist zu arbeiten, zu lernen und das beste aus seinem Leben zu machen, dann landet er auch nicht in irgendwelchen Ghettos.

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22. August 2011 um 1:19

Aufgepasst die Buhfrau schreibt
So ihr Lieben nachdem ihr euch alle einmal schön aufregen durftet...
1. Das mit den Chantal und Kevin war wirklich ein Beispiel und es tut mir leid aber es ist bewiesen dass alleine Lehrer ,leider Gottes, Kinder mit solchen Namen nicht sehr gerne Beachtung schenken.Und Eltern die ihre Kinder heutzutage noch solche Namen geben und sich vorher nicht informieren ..naja..tut mir leid @Mara aber bin damit nur beispielhaft auf aktuelle Studien eingegangen und mir persönlich ist es doch piepegal ob mir ein Kevin oder Augustin gegenüber steht solange derjenige nett ist.
2. Also in der Stadt in der ich wohne ist es leider Alltag. Natürlich nicht immer gleich so krass wie das Kinder in Blumentöpfen vergraben werden.
3. Ich wuchs sehr wohlbehütet auf und meine Eltern waren schon recht wohlhabend. Betonung liegt auf waren und ja @winterzauber ich weiß dadurch dass Markensachen nicht wichtig sind und dass Kinder diese natürlich nicht zum Glücklichsein brauchen
4. Ich durfte aber auch die andere Seite kennen lernen. Mein Mann ist heute erwachsen aber er hat immer noch daran zu knabbern dass er in einer schlechten Gegend aufgewachsen ist wo tagsüber die Frauen im Keller vergewaltigt worden sind und nachts die Kinder zerstückelt im Gebüsch abgelegt worden sind. Und seine Mutter war allein erziehend und hat sich alle Mühe der Welt gegeben aber sie konnte sich einfach keine Wohnung in einem besseren Stadtteil leisten. Und sie ist arbeiten gegangen um ein Vorbild zu sein, Leider ist es nur so dass man in dem Sozialstaat Deutschland nicht viel Soziales mehr erfährt. Und so ein Mist! Eltern geschieden, Vater Krebskrank also nix mit Unterhalt.Nun ja Ende vom Lied: 3 Erwachsene Söhne, Einer der in dieser Gesellschaft bestehen kann , die anderen beiden stark Drogenabhängig und Schwerstkriminell.
5. Jetzt kommt natürlich ahhhh aber das ist doch die Ausnahme.Mein Mann hat noch genau einen Freund von damals der nicht im Knast sitz oder im Grab liegt.
6. Und @ Winterzauber ich bin kein Mädel und beziehe meine Informationen nicht nur aus der Bildzeitung.Und bitte tz tz diese Verallgemeinerung die du mir ja ankreidest...die armen Blondinen...
7. @ redpoll: ich bin überhaupt nicht der Meinung das lavendelblüten ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen wird. Im Gegenteil! Aber leider gibt es in Dörfern keine Universitäten, sie wird also in der Stadt wohnen müssen. Und da man als junge allein erziehende Frau nicht viel Geld zur Verfügung hat muss man dann wieder mit dem schlechten Stadtteilen vorlieb nehmen. Womit wir wieder beim Thema wären.
8. Ich habe manchmal krasse Ansichten aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht bekommt man die zwangsläufig.
9. @ lavendelblüten ich wünsche dir alles Gute und Liebe und bin sicher dass du deinen persönlich richtigen Weg gehen wirst.

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22. August 2011 um 20:58
In Antwort auf meraud_12142946

Aufgepasst die Buhfrau schreibt
So ihr Lieben nachdem ihr euch alle einmal schön aufregen durftet...
1. Das mit den Chantal und Kevin war wirklich ein Beispiel und es tut mir leid aber es ist bewiesen dass alleine Lehrer ,leider Gottes, Kinder mit solchen Namen nicht sehr gerne Beachtung schenken.Und Eltern die ihre Kinder heutzutage noch solche Namen geben und sich vorher nicht informieren ..naja..tut mir leid @Mara aber bin damit nur beispielhaft auf aktuelle Studien eingegangen und mir persönlich ist es doch piepegal ob mir ein Kevin oder Augustin gegenüber steht solange derjenige nett ist.
2. Also in der Stadt in der ich wohne ist es leider Alltag. Natürlich nicht immer gleich so krass wie das Kinder in Blumentöpfen vergraben werden.
3. Ich wuchs sehr wohlbehütet auf und meine Eltern waren schon recht wohlhabend. Betonung liegt auf waren und ja @winterzauber ich weiß dadurch dass Markensachen nicht wichtig sind und dass Kinder diese natürlich nicht zum Glücklichsein brauchen
4. Ich durfte aber auch die andere Seite kennen lernen. Mein Mann ist heute erwachsen aber er hat immer noch daran zu knabbern dass er in einer schlechten Gegend aufgewachsen ist wo tagsüber die Frauen im Keller vergewaltigt worden sind und nachts die Kinder zerstückelt im Gebüsch abgelegt worden sind. Und seine Mutter war allein erziehend und hat sich alle Mühe der Welt gegeben aber sie konnte sich einfach keine Wohnung in einem besseren Stadtteil leisten. Und sie ist arbeiten gegangen um ein Vorbild zu sein, Leider ist es nur so dass man in dem Sozialstaat Deutschland nicht viel Soziales mehr erfährt. Und so ein Mist! Eltern geschieden, Vater Krebskrank also nix mit Unterhalt.Nun ja Ende vom Lied: 3 Erwachsene Söhne, Einer der in dieser Gesellschaft bestehen kann , die anderen beiden stark Drogenabhängig und Schwerstkriminell.
5. Jetzt kommt natürlich ahhhh aber das ist doch die Ausnahme.Mein Mann hat noch genau einen Freund von damals der nicht im Knast sitz oder im Grab liegt.
6. Und @ Winterzauber ich bin kein Mädel und beziehe meine Informationen nicht nur aus der Bildzeitung.Und bitte tz tz diese Verallgemeinerung die du mir ja ankreidest...die armen Blondinen...
7. @ redpoll: ich bin überhaupt nicht der Meinung das lavendelblüten ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen wird. Im Gegenteil! Aber leider gibt es in Dörfern keine Universitäten, sie wird also in der Stadt wohnen müssen. Und da man als junge allein erziehende Frau nicht viel Geld zur Verfügung hat muss man dann wieder mit dem schlechten Stadtteilen vorlieb nehmen. Womit wir wieder beim Thema wären.
8. Ich habe manchmal krasse Ansichten aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht bekommt man die zwangsläufig.
9. @ lavendelblüten ich wünsche dir alles Gute und Liebe und bin sicher dass du deinen persönlich richtigen Weg gehen wirst.

Studenten haben allgemein wenig Geld zur Verfügung.
Aber auch sie leben nicht alle im Ghetto. Man gründet WGs, wohnt irgendwo zur Untermiete, lebt im Studentenheim. Die Mutter bekommt immerhin Unterstützung vom Staat, ihr wird sogar die Wohnung bezahlt. Das Privileg haben viele Stundenten nicht. Viele Mütter studieren. Das ist überhaupt kein Ding der Unmöglichkeit. Man muss nur wollen, sich gut informieren und die Hilfe annehmen können, die es gibt.

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