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Kann ein Arzt

19. November 2007 um 19:00

einfach anhand einer Vorgeschichte sagen das man PCO hat?Ich war heute beim FA weil seit dem 11.09 meine Regel ausbleibt,im August hatte ich die Pille abgesetzt.Früher zu Anfangszeiten meiner Menst. kamen die nur alle halbe Jahre und daraufhin hatte ich auch die Pille bekommen.Nach der Geburt meiner Tochter vor 5 Jahren habe ich ein Jahr keine Pille genommen und die Tage aber regelmäßig bekommen....wie kann der Arzt jetzt so sicher sagen das ich PCO habe,ohne einen Hormonstatus oder ähnliches!?Auf den Hormonstatus habe ich aber jetzt bestanden,bekomme allerdings erst am Mittwoch das Ergebnis. LG Leyla

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19. November 2007 um 22:47

Hallo
Hallo!
Was ist denn PCO? Meine Periode bleibt seit dem 15. September weg, (bin aber sicher nicht schwanger) meine Tochter ist 4 Jahre alt und wir probieren es seit Mai....Wie kann man denn seinen Hormonstatus überprüfen lassen? Kostet das was? Grüße yve

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20. November 2007 um 7:44

Liebe leyla..
hab dir ja schon eine pn geschrieben... vielleicht mein ergebnis des termins heut abend.. aber wir sind sicher nicht vor 19 uhr zu haus und die lütte muss noch essen und ins bett.. bestimmt aber morgen..

was deine vorgeschichte angeht....

dein arzt kann diese diagnose nur stellen wenn er mehrere ergebnisse von untersuchungen hat, dann müsste diese diagnose aber schon erfolgt sein. sprich.. diese werte die man braucht werden in einem speziellen labor gemacht, dort von experten ausgewertet und ggf. therapievorschläge gemacht. meist handelt es sich um spezielle labore der Kiwukkliniken oder endokrinologische labore wo ärzte das blut analysieren und anhand vieler daten auswerten. der FA hat diese möglichkeiten gar nicht. ein "normales" labor macht den üblichen hormonstatus. ausserdem gehört noch eine ausgiebige untersuchung per ultraschall zur diagnostizierung von PCO. denn pco kann verschiedene formen haben. machmal sieht man es an den eierstöcken. wenn das der fall ist kann man auf dem US viele kleine schwarze löcher im eierstock erkennen, dies sind die follikel. es muss eine bestimmte anzahl und grösse vorliegen um pco in diesem falle zu diagnostizieren. das ist sehr kompliziert und kann nicht anhand irgendwelcher älterer unterlagen mal eben in den raum geworfen werden. *kopfschüttel... den rest kennst du ja...
ich habe 2 dieser laborberichte. einen alten aus der kiwu-klinik göttingen wo mein blut hingeschickt wurde, mit empfehlung noch andere werte zu untersuchen + US und mehrerer kontrollen damit pco diagnostiziert werden kann. und einen bericht der endokrinologie aus hamburg wo das gleiche drinn stand + therapievorschläge. also.. dazu gehört schon ein wenig mehr.. wie gesagt.. den rest..............

lg..

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20. November 2007 um 7:49
In Antwort auf sa'ida_12963467

Hallo
Hallo!
Was ist denn PCO? Meine Periode bleibt seit dem 15. September weg, (bin aber sicher nicht schwanger) meine Tochter ist 4 Jahre alt und wir probieren es seit Mai....Wie kann man denn seinen Hormonstatus überprüfen lassen? Kostet das was? Grüße yve

He he.... schau mal in älteren threads nach...
da haben wir das schon auseinander gepflückt.. kurz gesagt es ist eine hormonelle störung die es der frau erschwert schwanger zu werden.
mögl. ursachen sind, eierstöcke, übergewicht, alle hormonproduktionsstätten im körper wie hirn, schilddrüse... und .. und.. und..

einen normalen hormonstatus kann dein FA machen.. das kostet dich gar nichts... nur ein wenig zeit und etwas blut.. *grins..
du solltest deinem FA sagen das deine mens. ausbleibt und ihr schon versucht.. er wird alles andere (wenn er gut ist) in die wege leiten..

lg...

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20. November 2007 um 7:56

Hier nochmal die einfach erklärung..
PCO ist die Abkürzung für "Polycystische Ovarien". Das PCO-Syndrom ist eine Beschreibung für eine Erkrankung, die durch Zyklusstörungen (Oligo- oder Amenorrhoe), einen männlichen Behaarungstyp (Hirsutismus) und/oder vermehrte männliche Geschlechtshormone im Blut (Hyperandrogenämie) definiert wird. Bei etwa 70% der betroffenen Frauen werden Eierstockzysten (PCO = polyzystischen Ovarien) festgestellt. In vielen Fällen wird die Krankheit diagnostiziert, weil ein unerfüllter Kinderwunsch besteht. Das PCO-Syndrom ist unter verschiedenen anderen Namen bekannt:

Stein-Leventhal-Syndrom

Syndrom der polyzystischen Ovarien

Polyzystisches ovarielles Syndrom

Hyperandrogenismus

Was geschieht beim PCO-Syndrom?
In jedem Monatszyklus beginnen von den ursprünglich etwa 500.000 Eizellen, die in den Eierstöcken einer Frau angelegt sind, etwa 30 Zellen zu reifen. Um den 8.bis 10. Zyklustag beginnt eine der Eizellen, die man dann Leitfollikel oder Graaf'schen Follikel nennt, die anderen mit dem Wachstum zu überholen. Der Leitfollikel setzt sein Wachstum fort, die anderen Eizellen gehen zugrunde.
Beim Polyzystischen Ovarsyndrom wird die Follikelreifung aufgrund erhöhter männlicher Hormone gestört. Das Heranwachsen des Leitfollikels unterbleibt. Es wachsen zunächst mehrere Eibläschen weiter und gehen dann ohne Ausreifen einer befruchtungsfähigen Eizelle zugrunde. Es findet kein Eisprung statt und somit gibt es auch keinen Gelbkörper, welcher den Menstruationszyklus in der 2. Hälfte bestimmt. Es gibt auch keinen normalen 28-tägigen Zyklus - dieser verlängert sich häufig auch weit über 35 Tage hinaus (Oligomenorrhoe) bis hin zum gänzlichen Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe).

Wann tritt das PCO-Syndrom auf?
Das PCO-Syndrom wird meist erst im Erwachsenenalter festgestellt. Der Beginn der Erkrankung reicht aber oft in die Pubertät zurück. Die möglichst frühe Diagnosesicherung ist wichtig, um mögliche chronische Folgen einer Störung im Androgenhaushalt zu erfassen und frühzeitig zu therapieren.

Wie häufig ist das PCO-Syndrom?
Ungefähr 5 bis 10% aller Frauen im gebärfähigen Alter sind vom PCO-Syndrom betroffen. Das PCO-Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen für Infertilität. Es ist die häufigste Endokrinopathie (eine Erkrankung endokriner Drüsen mit Störung der Hormonproduktion oder -regulation). Etwa 30% aller Frauen haben ein oder mehrere Symptome vom PCO-Syndrom.
Eine familiäre Häufung mit Vererbung des PCO-Syndroms von der Mutter auf die Tochter ist festgestellt worden. Auch Männer können das PCO-Syndrom weitervererben: Männer, die zu einer frühzeitigen Glatzenbildung (vor dem 30. Lebensjahr) neigen, haben eher Töchter mit PCO-Sydrom.

Ist das PCO-Syndrom heilbar?
Nein. Das PCO-Syndrom ist aber ein Zustand, der in den Griff zu kriegen ist. Die Symptome werden behandelt, wenn sie Beschwerden machen oder ein nicht erfüllter Kinderwunsch besteht. Die Behandlung der Symptome soll unter anderem dazu beitragen, das Risiko zukünftiger Gesundheitsprobleme zu minimieren.

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20. November 2007 um 9:47

Danke
für euere Antworten..also mein Papa hat früh ein leichte Glatze bekommen,meine Körperbehaarung ist auch etwas verstärkt...könnte also vielleicht doch einiges zutreffen.Im US war das letzte mal ein Follikel zu sehen,aber etwas unterentwickelt..mein Körper arbeitet irgendwie nicht weiter,alles steht still.Seit September hat sich im US bei mir nichts verändert.Such mir aber einen neuen Arzt jetzt,warte noch auf das Ergebnis vom HOrmonstatus am Mittwoch.Danke

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