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Kaiserschnitt - wer hatte bereits einen?

19. Mai 2012 um 10:06

Mich würd interssieren wer alles von euch schon kaiserschnitt gehabt hat und warum? also ich meine nicht den wunschkaiserschnitt sondern kaiserschnitt als letzte lösung bei der geburt...

habt ihr schon wehen gehabt und wurde unter den wehen kaiserschnitt gemacht? wer hatte eine vollnarkose? wie erging es euch danach?? wie erging es dem baby/babys? gabs anzeichen dafür, dass eventuell ein kaiserschnitt gemacht werden muss?

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19. Mai 2012 um 10:17


Hallo Ela,

ich hatte bei meinem Sohn vor zwei Jahren einen Kaiserschnitt. Nachdem mir abends um halb 10 die Fruchtblase geplatzt ist und ich sofort alle fünf Minuten Wehen hatte, die nach einer Stunde minütlich kamen, wurde mir so ungefähr nach 8 Stunden auf Anraten der Hebamme eine PDA gelegt. Morgens so gegen 10 wurde die PDA zurückgeschraubt und ich bekam wieder sehr starke Wehen.
Die Geburt ging dann eigentlich gut voran, bis sich mein Sohnemann wieder zurückgedreht hatte. Sein Köpfchen passte einfach nicht hindurch (obwohl man sein Köpfchen scheinbach schon eine ganze Zeit lang sehen konnte).
Naja, zu guter Letzt wurden dann um 16 Uhr die Oberärzte geholt, die mir mitteilten, wir "versuchen" entweder eine Geburt mit der Saugglocke, wobei hier die Chancen nicht gut ständen, oder wir machen einen Kaiserschnitt.
Nach weiteren 17 Minuten war meinem Sohn dann durch einen Kaiserschnitt endlich auf die Welt geholfen worden!

Meinem Baby ging es prima. Die Ärzte meinten, er hätte keinerlei Probleme, da er ja im Prinzip alles mitgemacht hätte, was ein Baby bei einer normalen Geburt erlebt. Denn oft kommt es ja vor, dass Kaiserschnittbabys anfangs Anpassungsschwierigkeiten haben!

liebe Grüße
Steffi

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19. Mai 2012 um 10:37
In Antwort auf 84ermaedel


Hallo Ela,

ich hatte bei meinem Sohn vor zwei Jahren einen Kaiserschnitt. Nachdem mir abends um halb 10 die Fruchtblase geplatzt ist und ich sofort alle fünf Minuten Wehen hatte, die nach einer Stunde minütlich kamen, wurde mir so ungefähr nach 8 Stunden auf Anraten der Hebamme eine PDA gelegt. Morgens so gegen 10 wurde die PDA zurückgeschraubt und ich bekam wieder sehr starke Wehen.
Die Geburt ging dann eigentlich gut voran, bis sich mein Sohnemann wieder zurückgedreht hatte. Sein Köpfchen passte einfach nicht hindurch (obwohl man sein Köpfchen scheinbach schon eine ganze Zeit lang sehen konnte).
Naja, zu guter Letzt wurden dann um 16 Uhr die Oberärzte geholt, die mir mitteilten, wir "versuchen" entweder eine Geburt mit der Saugglocke, wobei hier die Chancen nicht gut ständen, oder wir machen einen Kaiserschnitt.
Nach weiteren 17 Minuten war meinem Sohn dann durch einen Kaiserschnitt endlich auf die Welt geholfen worden!

Meinem Baby ging es prima. Die Ärzte meinten, er hätte keinerlei Probleme, da er ja im Prinzip alles mitgemacht hätte, was ein Baby bei einer normalen Geburt erlebt. Denn oft kommt es ja vor, dass Kaiserschnittbabys anfangs Anpassungsschwierigkeiten haben!

liebe Grüße
Steffi

Hallo
hi steffi,

also die ärzte haben erst einige stunden später gemerkt, dass das baby nicht durchs becken passt? hast du das irgendwie mitbekommen, dass etwas nicth stimmt?

spürt man das schneiden beim kaiserschnitt? wie ist es nachher mit der narbe, tut es sehr weh? wann sind die schmerzen weg? hast du stillen können?

lg, eli

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19. Mai 2012 um 10:42

Hallo
Bei einer Routinekontrolle in 38+2 bei meiner Hebamme stellte sich am CTG raus, dass die Herztöne meiner Tochter bei Wehentätigkeit runter gingen. Sie schickte mich zur Kontrolle ins KH. Dort war das CTG unauffälllig, ebenso der Ultraschall, so dass ich noch mal nach Hause fuhr. Am nächsten Tag wieder Kontrolle im KH. Da gingen die Herztöne dann wieder runter und ich wurde stationär aufgenommen. Den ganzen Tag über wurden weitere Kontrollen gemacht-ein CTG war gut, das nächste wieder nicht, usw.
Einen Tag später wurde ich um 8.30 Uhr mit Gel eingeleitet, um zu schauen, wie die Kleine unter der Belastung der Wehen reagiert. Anfangs war noch alles im grünen Bereich. Mittags platzte meine Fruchtblase und ab da wurden die Wehen sehr heftig. Ihre Herztöne waren noch recht gut; dann wurde mir tierisch schlecht unter den Wehen und die Töne gingen wieder runter, bis sie auf einmal weg waren. Auch die Hebamme konnte sie nicht finden und auf einmal standen acht Leute um mich herum. Die Oberärztin spritzte mir einen Wehenhemmer, es wurde ein Blasenkatheter gelegt und ich kam in den OP. Gottseidank war noch genug Zeit für eine Spinalanästhesie, so dass ich die Geburt wenigstens mitbekam. Von der OP selbst merkte ich nur, dass an mir gezogen und geruckelt wurde, aber das war nicht schmerzhaft. Keine zehn Minuten später war sie dann auf der Welt. Sie wurde meinem Mann in die Arme gelegt und ich wurde noch genäht. Zurück im Kreißsaal habe ich sie dann sofort angelegt und wir waren noch ca. 2 Stunden dort, bevor es zurück auf die Station ging, Langsam kehrte auch das Gefühl in meine Beine zurück, aber ich konnte noch nicht aufstehen. Zur Nacht habe ich dann noch eine Schmerztablette bekommen. Die Nachwehen waren etwas unangenehm, aber auszuhalten. Am nächsten Morgen konnte ich dann mit Unterstützung aufstehen. Mein Bauch hat sich angefühlt, als hätte ich 450.000 Situps gemacht, so seht taten die Muskeln weh. Das Aufstehen dauerte und ich konnte auch nur gekrümmt gehen. Der Blasenkatheter wurde dann entfernt, aber ich durfte noch nicht duschen. Mich um die Kleine zu kümmern war auch schwierig, weil ich sie nicht aus ihrem Bettchen heben konnte. Sie war die ganze Zeit in meinem Bett und für das Wickeln musste ich eine Schwester rufen. Am nächsten Morgen durfte ich dann endlich duschen-das war die schönste Dusche meines Lebens Das Aufstehen und Laufen klappte immer noch nicht gut, aber schon besser. Nach fünf Tagen wurde ich entlassen und muss sagen, dass ich froh war, dass mein Mann Urlaub hatte. Laufen, Aufstehen und Heben war immer noch sehr unangenehm, aber es wurde jeden Tag besser. Die Narbe verheilt sehr gut und ist kleiner als gedacht. Unserer Tochter geht es auch sehr gut; die Herztöne waren nur wegen der Wehen runtergegangen. Letztendlich isr die Geburt anders verlaufen als wir es uns gewünscht haben, aber die Gesundheit steht nunmal im Vordergrund und daher bin ich froh, dass die Ärzte so schnell entschieden haben.
Der KS ist jetzt fast sieben Wochen her; an einigen Stellen am Unterbauch habe ich noch ein taubes Gefühl, aber insgesamt ist alles sehr gut abgeheilt.

Alles Gute für dich und viele Grüße
Sabrina

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19. Mai 2012 um 22:54
In Antwort auf china_12182419

Hallo
hi steffi,

also die ärzte haben erst einige stunden später gemerkt, dass das baby nicht durchs becken passt? hast du das irgendwie mitbekommen, dass etwas nicth stimmt?

spürt man das schneiden beim kaiserschnitt? wie ist es nachher mit der narbe, tut es sehr weh? wann sind die schmerzen weg? hast du stillen können?

lg, eli

Ja,
die Ärzte haben erst nach beinahe 19 Stunden bemerkt, dass es nicht funktioniert! Ich war natürlich mega enttäuscht und hatte Anfangs auch damit zu kämpfen... denn ich dachte mir immer, "das war ja nun alles umsonst"! Da hat es mich auch nicht wirklich getröstet, dass die Ärzte meinten, mein Baby hätte ja alles mitbekommen, was gut für es ist.
Ob ich mitbekommen habe, dass etwas nicht stimmt?
Naja, ich habe versucht der Hebamme klar zu machen, dass es nicht weitergeht! Ich habe es irgendwann gespürt, dass der Kleine nicht durchpasst. Aber die Hebamme hat mir nicht geglaubt, so quasi "ja ja, das denken alle"! Aber das hat sich plötzlich anders angefühlt, ich hab gedacht, ich breche auseinander! Es hat nicht lang gedauert, bis die Hebi es dann geblickt hat, dass es wirklich so ist!

Das Schneiden beim Kaiserschnitt merkt man nicht! Du merkst halt, dass da etwas vor sich geht. Denn die Ärzte gehen wohl nicht gerade zimperlich mit einem um. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber man "wackelt" auf dem OP-Tisch so umher, als würden sie dich durchschütteln oder so (sorry, blöde Erklärung). Ob die Narbe selbst weh tut? Das kann ich dir nicht mal mehr sagen (aber ich denke, das ist ein gutes Zeichen, oder? ) Ich war nach der Geburt bei der Heilpraktikerin und die hat bei der Narbe immer so ne Art Massage gemacht... Sie ist sehr schön verheilt!
Aber da ja alles nach so einem langen "Kampf" doch noch in einem Kaiserschnitt endete machte mich ja nunmal nicht glücklich. Von daher bin ich einem Kaiserschnitt gegenüber überhaupt nicht positiv eingestellt. Und es hat auch wirklich seine Zeit gedauert, bis ich wieder fit war danach. Am nächsten Tag musste ich aufstehen und dann kam auch gleich eine Krankengymnastin ans Bett, die Übungen mit uns machte. Das ging bei mir alles aber nur unter Schmerzen. Aber wie oben schon jemand schrieb, es ist auch nicht so einfach, sein Baby aus dem Bettchen zu heben etc...
Stillen konnte ich auch. Ich denke nicht, dass der Kaiserschnitt ein Grund ist, warum man NICHT stillen kann.

liebe Grüße
Steffi

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19. Mai 2012 um 23:50

Ich wurde eingeleitet
Nach dem dritten versuch gings los mit wehen. Allerdings wurden die herztöne schlechter. Die ärztin wollte blut meiner tochter abnehmen und sag,dass sie mit dem arm zuerst raus wollte und die nabelschnur um den hals hatte. So schnell konnte ich garnich gucken,waren 20 leute um mich-vollnarkose und weg war ich. Ich hatte danach lange zu kämpfen,was da passiert ist. Weil es ja so nicht geplant war. Im nach hinein bin ich froh,dass es ein ks geworden ist,weil die einleitungswehen sind heftig.

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20. Mai 2012 um 9:12

Leider ks
Ich wollte eigentlich spontan gebären aber am Ende wäre es nicht gegangen.

Ich hatte um 0:30 n Blasensprung. Sind dann ins Khaus gefahren. Wehen bekam ich etwa um 1:30 die wurden auch immer heftiger. Dann wurde festegestellt das der Kopf nicht fest im Becken ist u ich durfte nur noch liegen
Um etwa 7:30 war der Mumu erst bei 2-3 cm und von anfang an waren Ben's Herztöne nicht so besonders! Bekam dann ne PDA als der mumu auf 4-5 cm gedehnt wurde! Dann war auch schnell klar das ein KS folgt da seine Herztöne immer schlechter wurden. Wehen schon alle 2 min u nix ging!
Dann ab in den op u weil ich das schneiden so schlimm empfand hab ich ne Vollnarkose bekommen.

Ben konnte nicht ins Becken rutschen weil es etwas schief ist u so ist er immer mit dem Kopf gegen das Becken gedrückt worden. Es war höchste Eisenbahn in zu holen er war lt meinem Mann schon dunkel lila musste abgesaugt werden u wurde gerubbelt das sich was tut!!

Er ist aber kerngesund u hat sich schnell erholt vom stress!
Mit ging es gut danach! Klar hat man beim ersten mal aufstehen hammer schmerzen aber wenn man will ist man schnell wieder mobil!!

Ach ja ich war bei 39-1 als die Blase sprang. Die Ärztin meinte das ist passiert weil es ihm nicht mehr so gut ging. Sonst hätte ich übertragen!
Er hatte stolze 54 cm u 3830 gramm also n kleiner Brocken!
Heute wird er fast 3 Monate alt u ich liebe ihn immer mehr!!

Lg
Und es kommt so wie es muss! Man vergisst den schmerz wirklich. Man weis uwar das es schlimm war aber wie weis man nicht mehr

Lg

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20. Mai 2012 um 10:40

...
ich war drüber , hatte bei 40plus5 erstmals heftige wehen die aber wieder vergingen und bei 40plus6 um 20 uhr fingen sie wieder an ziemlich regelmäßig erst alle 10 min nach ein paar std alle 5 und als wir um 1 uhr nachts im kh waren alle 2-3 min das ging dann die ganze nacht so bis ich um 7 uhr endlich 4 cm mumu offen hatte und somit in den kreissaal durfte und ne pda bekam.. bekam aber irgendwann trotz pda höllische druckartige schmerzen im symphysen bereich und im rücken auf hüfthöhe bei jeder wehe das war schlimmer als wehen.. herztöne vielen kurzzeitig erholten sich aber wieder, der bauch rutsche immer wieder hoch.. mein mumu war schon 9 cm offen aber der kleine rutschte mit dem kopf nicht ins becken ende vom lied war ein notkaiserschnitt (in dem moment war ich erleichtert weil dieser druck für mich nicht mehr auszuhalten war) den ks fand ich aber auch schrecklich.. bekam irgendwann so ein starkes beruhigungsmittel das ich nur noch rosa elefanten sah aber hat sich alles gelohnt als mein kleiner am 1. april bei 41plus0 um 12:02 uhr auf die welt kam
das fruchtwasser war schon grün
und sein kopf stand im missverhältniss zu meinem becken also war es das einzig richtige
er hat alles super weg gesteckt im gegensatz zu mir, konnte 3-4 wochen kaum laufen weil sie ziemlich viele nerven durchtrennt hatten und das ein starkes brennen verursachte und außerdem bin ich sehr deprimiert darüber so kurz vor dem ziel doch einen ks bekommen zu haben zumal als ich im op zugenäht wurde eine mir völlig fremde person (eine freundin von der tante meines freundes) derweil mit MEINEM kind im kreissaal poste und ne bildersasion abhielt.. das macht mich heut noch fertig das sie ihn vor mir hatte.. aber naja hauptsache ihm gehts gut und er gehört ja trozdem mir
beim nächsten werde ich auf jeden fall wieder versuchen spontan zu entbinden! auch wenn die chancen nur 50/50 stehen und wenns dann wieder nen ks gibt wird dieses mal Niemandem bescheid gesagt und ich will dann ne vollnarkose oder gleich die droge xD
- roman beendet -

vanilla mit lion (heute 7 wochen alt)

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