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Kaiserschnitt wegen Dammriss bei erster Entbindung

23. Mai 2011 um 9:14

Hallo ihr lieben,

ich habe eine nicht so schöne Entbindung bei meinem 1. Kind hinter mir - Dammriss 3. Grades und mein Popo-Schließmuskel war komplett durchgerissen. Das ist passiert, weil meine Kleine keine Luft bekam und die Ärzte sie letztendlich mit der Glocke aus mir raus ziehen mussten. Anschließend wurde ich 2 Stunden genäht.
Ich habe jedoch großes Glück sagt mein Arzt, dass alles so gut vernäht wurde - andere haben wohl danach oft mit Inkontinenz, Schmerzen und evtl. Nachop zu kämpfen und sind psychisch am Ende....
Bei mir ist soweit alles ok - gut ich merke natürlich den Dammriss noch etwas - es ist halt nicht wie vorher - aber ok.
Nun hat mein Arzt gemeint, bei einer zweiten Schwangerschaft würde er zu einem Kaiserschnitt raten - weil er wie gesagt ganz andere Fälle kennt.

Ich wollte bei meinem ersten Kind UNBEDINGT normal entbinden, wollte es aus eigener Kraft schaffen und nun soll ich beim zweiten einen Kaiserschnitt machen
Ich habe Angst davor, vor dieser OP, einer Narbe und Schmerzen für immer im Bauch!

Was meint ihr soll ich es riskieren, dass zweite Baby normal zu entbinden oder den Kaiserschnitt machen (wovor ich echt Panik habe)

Bin übrigens noch nicht schwanger - mein Partner und ich möchten es aber demnächst werden.

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23. Mai 2011 um 23:37

Schmerzen für immer im Bauch???
Das ist doch völliger Unsinn. Die meisten Kaiserschnitte verlaufen doch völlig komplikationsfrei und die Frauen haben danach keine Schmerzen oder Probleme. Verwachsungen im Bauchraum kommen wirklich nur sehr selten vor. Diese sind jedoch wirklich sehr schmerzhaft, können dann aber mit einer Op behoben werden. Diese Panik vor einem KS ist wirklich völlig unbegründet. Viele Frauen die einen KS und eine vaginale Geburt hatten sagen die vaginale Geburt war viel schlimmer. Das ist eine veraltete Meinung das die Frauen nach einem KS jahrelang schlimme Schmerzen im Bauch haben werden. Das war damals so vor 30 Jahren wo man den Frauen noch den halben Bauch aufgeschnitten hat. Heutzutage wird nur noch ein ca. 12cm langer Schnitt an der Schamhaargrenze gemacht und mit der "sanften Methode" wo nur ein kleiner Einschnitt erfolgt und der Rest der Haut dann aufgedehnt wird ist der KS für das Gewebe viel schonender als früher. Nur Verwachsungen können immer wieder mal auftreten, aber das kann bei einer Dammnarbe genauso passieren und dann sind die Folgen viel schlimmer, da die Frau dann auch keinen Sex mehr haben kann. Ich selbst hatte einen kleinen Dammriß (1. Grades) und trotzdem haben sich starke Verwachsungen gebildet und das ist wirklich extrem schmerzhaft. Ich hätte die Verwachsungen viel lieber im Bauch. Ich muss jetzt leider so eine Nach-OP machen lassen von der dein frauenarzt sprach und ich bin psychisch wirklich am Ende. Du hattest wirklich großes Glück das bei der alles so gut verheilt ist und auch das du keine Prolbeme mit Inkontinenz hast. Meine Frauenärztin hat gesagt entweder ich gebäre jetzt nochmals ein Baby und wir machen dann die Korrektur-OP oder wir machen gleich die Korrektur-OP und ich darf dann aber weitere Babys nur noch mit KS gebären. An deiner Stelle solltest du unbedingt einen KS machen lassen. Du hattest so großes Glück das alles so schön verheilt ist und du keine großen Probleme hast, wenn du jetzt nochmals vaginal gebärst wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die alte Narbe wieder aufreißen und es ist fraglich ob du dann ein zweites Mal nochmals so großes Glück hast das alles so gut verheilt. Ich würde das Glück nicht herausfordern. Lass es bitte. Es kann sein das du dann ewig Schmerzen beim Sex haben wirst oder gar keinen Sex haben kannst (bei mir ist es leider so) und darunter wirst du dann sehr leiden. Auch die Sache mit der Inkontinenz zerstört jegliche Lebensqualität. Ich bin selbst Krankenschwester und kann dir sagen, ein KS ist heutzutage wirklich nichts schlimmes mehr und nichts wovor man Angst haben muss. Alle Frauenärzte raten einer Frau nach so einem schlimme Dammriss 3. Grades einer Frau bei weiteren Geburten zu einen KS und das natürlich mit guten Gründen, also entscheide nicht gegen den Rat deines Arztes. Ich bekomme keine Babys mehr, so habe ich das Problem mit den weiteren Geburten dann auch gut gelöst Und eine Frau hat doch nicht versagt nur weil sie ihr Kind statt vaginal durch einen KS entbunden hat. Das reden einen heute doch nur noch irgendwelche Omas ein die meinen ein KS sei doch so schlecht fürs Kind (was auch widerlegt ist) oder irgendwelche alten Hebammen die Angst haben sonst arbeitslos zu werden. In deinem Fall nach einem Dammriß 3. Grades solltest du auf alle Fälle nur noch mit KS entbinden. Sei froh das alles gut verheilt ist und laß es gut sein.

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23. Mai 2011 um 23:48

Darf ich mal fragen
woher du weißt das Verwachsungen bei einem Dammriss häufiger auftreten als nach einem KS? Würd mich nur interessieren. Ich bekomme auch keine weiteren Kinder mehr und habe auch schon über eine Sterilisation nachgedacht. Es ist eigentlich perfekt, man kann mit Sicherheit nie mehr ungewollt schwanger werden, braucht keine Hormone oder Kondome und wenn man wirklich doch noch ein Baby möchte so kann man eigentlich jederzeit eines bekommen mittels künstlicher Befruchtung, denn die Eierstöcke produzieren ja weiter ihre Eizellen.

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23. Mai 2011 um 23:51

Es freut mich sehr das zu lesen
Erst musstest du so eine schlimme vaginale Geburt durchmachen mit Nach-OP und vielen Schmerzen und wolltest keine weitern Kinder mehr. Dann hast du dich doch nochmals für ein Baby mittels WKS entschieden und jetzt möchtest du sogar noch ein drittes bekommen. Das freut mich wirklich sehr für dich bzw für euch Liebe Grüße

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24. Mai 2011 um 20:53

Ja das stimmt natürlich
Denn 80 Prozent der erstgebärenden Frauen erleiden ja einen Dammriss und Verwachsungen nach Kaiserschnitt kommen ja nur ganz selten vor.

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24. Mai 2011 um 23:44

Naja perfekte Lösung sicher nicht
aber wahrscheinlich doch die beste. Bei mir ist es so, das ich keine passende Verhütungsmethode für mich habe. Ein Pillenbaby hab ich schon, also würd ich mich nie wieder auf die Pille verlassen, denn ich hab sie ja immer genommen und nicht vergessen oder so. Kondome hasse ich und die Männer im Normalfall ja auch. 3-Monatsspritze würd ich nie machen, wenn man die nicht verträgt geht es einem 3 Monate richtig dreckig (zwei Freundinnen von mir haben sie bekommen und beiden ging es richtig dreckig darauf und sagen immer keinesfalls sollte man sich das antun). Und alle anderen Methoden sind ja mehr als unzuverlässig. Meine Nachbarin hat gerade ein Diaphragma-Baby geboren Und eigentlich will ich keine Kinder mehr. Ich hab mir 3 Monate die Seele aus dem Leib gekotzt und musste täglich zwei Stunden beim Arzt sitzen während ich Infusionen erhalten habe. Ein paar Tage musste ich sogar ins KH. Den Rest der Schwangerschaft ging es mir zwar super gut, aber meine Geburt war ja ein Albtraum. Dann konnte ich nicht stillen weil ich einen extrem schmerzhaften Milchstau hatte, wo sie mir schon mit einer Op gedroht hatten wo sie den Eiter aus den Milchgängen entfernen wollten. War alles echt übel bei mir. Und ich bin jemand der sehr auf seinen Körper achtet, ich bin so froh das ich keinen einzigen Schwangerschafsstreifen bekommen habe und wieder so dünn bin wie zuvor, werde ich nochmals schwanger riskiere ich das ja wieder. Vor einem KS hab ich auch etwas Angst, weil ich IMMER mit allen Narben auf meinem Körper Probleme hatte (hab auch einige von Muttermal entfernen lassen) und da wird mir die KS-Narbe sicher auch große Probleme machen. Ich hab irgendwie immer Pech und da ich schon schlimme Verwachsungen in der Dammnarbe habe hab ich dann natürlich auch Angst vor Verwachsungen im Bauchraum. Meine Kleine ist zwar süß und hübsch und ich liebe sie, aber ich bin mit einem Kind echt voll und ganz ausgelastet. Ich bin ein Mensch der viel Zeit für sich selbst braucht und der es lieber ruhig mag und der Streß echt nicht erträgt. Zwei Kinder könnte ich nie haben. Da bleibt man dann selbst völlig auf der Strecke. Ich wollte nie mehr als ein Kind haben. Aber man weiß ja nie...es könnte ja sein das ich einen lieben Mann kennen lerne der auch noch ein Kind haben möchte. Das könnte ich mir aber höchstens vorstellen wenn meine Tochter mindestens 11 oder 12 Jahre alt ist und schon selbständig. Du musst wissen das ich an einer Epilepsie und zwei Bandscheibenvorfällen leide, mein Leben ist viel beschwerlicher als für andere. Ich kann mich nie schmerzfrei hinunter beugen und darf keine schweren Sachen tragen. Also nichts was mehr wiegt als 5 Kilo. Meine Tochter hat jetzt 10 Kilo und ich kann sie nicht mehr hochnehmen. Einkäufe schleppen, Kind in die Badewanne heben usw. Mit noch einem Kind ist eben alles noch viel anstrengender. Mit der Epilepsie ist es so das ich mich immer schonen muss und keinen Streß haben darf, damit ich keine Anfälle bekomme. Ausreichend Schlaf ist unbedingt notwendig. Ich habe große Anfälle mit Bewußtlosigkeit die echt gefährlich für mich sind, deshalb muss ich immer sehr aufpassen. Ich habe mein Leben mittlerweile so darauf eingestellt das ich schon seid Jahren keinen Anfall mehr bekommen habe, aber es gibt eben sehr viel das ich nicht kann oder darf. Die Medikamente die ich einnehmen muss haben auch Nebenwirkungen. Ich bin häufig müde und nicht sehr belastbar und hab auch fast täglich Kopfschmerzen, was im Alltag mühsam ist denn Kinder machen eben Lärm und schreien und weinen auch mal. Zwei Kinder keinesfalls. Die Frage ist nur könnte es nicht sein das in 10 Jahren nochmals ein Baby ein Thema wird. Das kann ich ja jetzt nicht wissen. Man weiß ja nie. Wenn ich Babys sehe bin ich immer sofort hin und weg und würd es am liebsten gleich mitnehmen Aber wenn ich an Schwangerschaftsübelkeit, Geburt und stillen denke, dann vergeht es mir gleich wieder. Außerdem bin ich alleinerziehend und der Vater meiner Kleinen will von ihr absolut nichts wissen. Ich möchte nicht alleinerziehend mit zwei Kinder sein. Gegen eine künstliche Befruchtung hätte ich nichts einzuwenden. Es wäre halt teuer weil die Kasse es bei vorangegangener Sterilisation natürlich nicht bezahlt. Funktionieren würd es sicher, denn ich bin ja leider sehr fruchtbar Funktionieren tut es nur nicht wenn die Frau Gründe hat warum sie nicht schwanger werden kann wie zb eine hormonelle Störung oder zu wenig Gebärmutterschleimhaut wo sich die Eizelle nicht richtig einnisten kann. Aber bei mir ist ja leider alles tip top in Ordnung und mein Frauenarzt sagt jedesmal wenn ich will kann ich noch 10 Kinder bekommen und ich muss sehr aufpassen. Ich könnte den Sex dann eben genau wie du wieder richtig genießen, ich wäre dann wieder frei und entspannt. Bei mir ist halt bei jedem Sex die Angst vor einer schwangerschaft mit dabei, was ja kein Wunder ist wenn man keine ordentliche Verhütung hat. Kondome gehen gar nicht mehr, weil das reibt mir die Narbe blutig. Naja bin eigentlich ganz froh das ich zur Zeit keinen Sex habe

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1. Juni 2011 um 9:04

Genau das Gleiche durchgemacht
Hallo Himbeere42!

Deine Geschichte liest sich wie die meine. Hatte auch Dammriss 3. Grades durch Saugglocke und durchgerissenen "Popo-Schließmuskel". Alles in allem war die Geburt sehr dramatisch. Vorallem weil ich schon 28 Stunden im KH gelegen bin, bis sich meine Hebamme und mein OA entschieden haben, ob sie meinen Kleinen mit Saugglocke holen oder per Notkaiserschnitt. (Haben im Kreissaal sogar "diskutiert" bzw. gestritten deswegen).
Ich hab auch fast ein ganzes Jahr nicht über die Geburt reden können, weil mir immer gleich die Tränen gekommen sind. Mein Kleiner kam auch gleich in den Inkubator, weil er zu wenig Sauerstoff gehabt hat und die Nabelschnur um den Kopf. Gott sei Dank ist aber alles in allem, was die Gesundheit betrifft, nochmal gut gegangen.

Nun bin ich wieder Schwanger (7.Woche) und stell mir grad die selbe Frage wie du. Kaiserschnitt oder normale Entbindung.
Es hat alles seine Pro und Contras. Und entscheiden muss man es schließlich und endlich selber, was für einem das Beste ist und mit was man sich am wohlsten fühlt.

Ich hab mir fest vorgenommen, es dieses mal auch wieder auf dem natürlichen Weg zu probieren. Wenn ich allerdings merke, es geht wirklich nicht, kann ich ja während der Spontangeburt immer noch sagen, das ich doch lieber einen KS hätte. Hab ja jetzt schon ein bißchen Erfahrung und man kann die Situation besser abschätzen.

Ich bin weder KS-Befürworter noch KS-Gegner, jeder sollte das selber aus dem Bauch heraus entscheiden. Bzw. sich vorher ausgiebig informieren und dann abwägen.

Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Lg

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1. Juni 2011 um 10:14

Wassergeburt?
hallo du Liebe
die höchste Wahrscheinlichkeit, dass dein Damm intakt bleibt, hast du bei einer wassergeburt (also neben ks natürlich, das ist klar).
Berichte dazu findest du hier: www.fidibus-verlag.de

Ich hatte selbst auch einen allerdings nicht ganz so schweren (Grad II) Dammriss nach meiner ersten Geburt. Leider wurde dieser falsch vernäht, so dass ich viel zu eng zusammengenäht war. Also wirklich viiiel zu eng erstaunlich, dass ich überhaupt wieder schwangwer werden konnte)

habe dann eine wassergeburt zu Hause im geburtspool gehabt - noch nicht mal ein Riss, ich war völlig perplex. Mein Sohn wog 3950g bei einem KU von 37cm.. mein erste war etwas kleiner

Für meine hebamme war das irgendwie von anfang an klar, sie hätte zu Hause und im Gebärpool praktisch nie dammrisse, meinte sie. auch gut. Sie hat eine dammrissrate bei daheebärenden von ca. 5% meinte sie.

lass dich mal von einer guten hebamme beraten (Hausgbeurtspraxis oder geburtshaus), die habe vielleicht noch andre ideen.

alles gute bei deiner entscheidung
dreijungsmami

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2. Juni 2011 um 2:13
In Antwort auf nasim_11981135

Wassergeburt?
hallo du Liebe
die höchste Wahrscheinlichkeit, dass dein Damm intakt bleibt, hast du bei einer wassergeburt (also neben ks natürlich, das ist klar).
Berichte dazu findest du hier: www.fidibus-verlag.de

Ich hatte selbst auch einen allerdings nicht ganz so schweren (Grad II) Dammriss nach meiner ersten Geburt. Leider wurde dieser falsch vernäht, so dass ich viel zu eng zusammengenäht war. Also wirklich viiiel zu eng erstaunlich, dass ich überhaupt wieder schwangwer werden konnte)

habe dann eine wassergeburt zu Hause im geburtspool gehabt - noch nicht mal ein Riss, ich war völlig perplex. Mein Sohn wog 3950g bei einem KU von 37cm.. mein erste war etwas kleiner

Für meine hebamme war das irgendwie von anfang an klar, sie hätte zu Hause und im Gebärpool praktisch nie dammrisse, meinte sie. auch gut. Sie hat eine dammrissrate bei daheebärenden von ca. 5% meinte sie.

lass dich mal von einer guten hebamme beraten (Hausgbeurtspraxis oder geburtshaus), die habe vielleicht noch andre ideen.

alles gute bei deiner entscheidung
dreijungsmami

Thema Wassergeburt
Viele Frauen wünschen sich eine Wassergeburt und viele davon dürfen dann nicht in die wanne weil der Kreislauf nicht gut genug ist oder sonstige eventuelle Komplikationen abzusehen sind. Eine Frau darf nur in die Geburtswanne wenn der Kreislaufzustand noch gut ist und das können die meisten nach stundenlangen Wehen nicht mehr bieten und ach sonst alles optimal verläuft. Leidet die Frau unter einem Schwangerschaftsdiabetes, einer Epilepsie oder ist schon sehr erschöpft, so darf sie nicht in die Wanne. Außerdem kann genausogut die Wanne einfach schon besetzt sein weil es pro Entbindungsstaion meistens nur eine gibt und meistens mehrer gleichzeitig gebären. Ich möchte nur aufzeigen, das man sich nicht darauf verlassen sollte im Wasser entbinden zu dürfen und dann keinen Dammriß zu bekommen. Wenn jemand überhaupt sicher gehen möchte keinen Dammriß zu bekommen, so muss er sich einen KS machen lassen. Nur 20 Prozent der Frauen die gerne in der Wanne entbinden dürfen gebären dann letztendlich auch in der Wanne. Manche mögen es dann sogar selbst nicht mehr weil es ihnen in der Wanne zu warm ist und man kann das Wasser aber nicht kühler machen, weil es ja für das Baby schön warm sein muss.

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2. Juni 2011 um 16:56
In Antwort auf lily_12323553

Thema Wassergeburt
Viele Frauen wünschen sich eine Wassergeburt und viele davon dürfen dann nicht in die wanne weil der Kreislauf nicht gut genug ist oder sonstige eventuelle Komplikationen abzusehen sind. Eine Frau darf nur in die Geburtswanne wenn der Kreislaufzustand noch gut ist und das können die meisten nach stundenlangen Wehen nicht mehr bieten und ach sonst alles optimal verläuft. Leidet die Frau unter einem Schwangerschaftsdiabetes, einer Epilepsie oder ist schon sehr erschöpft, so darf sie nicht in die Wanne. Außerdem kann genausogut die Wanne einfach schon besetzt sein weil es pro Entbindungsstaion meistens nur eine gibt und meistens mehrer gleichzeitig gebären. Ich möchte nur aufzeigen, das man sich nicht darauf verlassen sollte im Wasser entbinden zu dürfen und dann keinen Dammriß zu bekommen. Wenn jemand überhaupt sicher gehen möchte keinen Dammriß zu bekommen, so muss er sich einen KS machen lassen. Nur 20 Prozent der Frauen die gerne in der Wanne entbinden dürfen gebären dann letztendlich auch in der Wanne. Manche mögen es dann sogar selbst nicht mehr weil es ihnen in der Wanne zu warm ist und man kann das Wasser aber nicht kühler machen, weil es ja für das Baby schön warm sein muss.

Ja, du hast leider völlig recht
Im Krankenhaus kann man sich nicht auf die Möglichkeit einer wassergeburt verlassen. Das ist schade. Warum das wasser allerdings so warm sein soll, ist mir ein Rätsel - für das baby? Kann ich nicht nachvollziehen. Aber egal. Sicher eine wassergeburt kannst du nur im Geburtshaus oder daheim anstreben und dann musst du zu den 80% gehören, die dazu zugelassen werden.

Es ist im KH einen Versuch wert - vielleicht klappts ja zufällig?

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2. Juni 2011 um 17:00
In Antwort auf lily_12323553

Ja das stimmt natürlich
Denn 80 Prozent der erstgebärenden Frauen erleiden ja einen Dammriss und Verwachsungen nach Kaiserschnitt kommen ja nur ganz selten vor.

80% der Frauen im KH vielleicht
aber nur 20% der daheebärenden Frauen

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2. Juni 2011 um 22:44
In Antwort auf nasim_11981135

Ja, du hast leider völlig recht
Im Krankenhaus kann man sich nicht auf die Möglichkeit einer wassergeburt verlassen. Das ist schade. Warum das wasser allerdings so warm sein soll, ist mir ein Rätsel - für das baby? Kann ich nicht nachvollziehen. Aber egal. Sicher eine wassergeburt kannst du nur im Geburtshaus oder daheim anstreben und dann musst du zu den 80% gehören, die dazu zugelassen werden.

Es ist im KH einen Versuch wert - vielleicht klappts ja zufällig?

Das Wasser muss mindestens 35 Grad warm sein
Das sagte meine Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs. Ist es kälter, so hat das Baby einen Schock wenn es vom warmen Mutterleib ins kalte Wasser geboren wird und das könnte eventuell die Atmung beeinträchtigen. So hat sie es erklärt, die sind da wohl lieber vorsichtig.

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