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Kaiserschnitt nach schlimmer Spontangeburt?

19. Januar 2017 um 18:25

Hallo ihr,

ich versuche mal auf diesem Wege noch ein paar andere, außenstehende Meinungen einzuholen.

Ich bin in der 17. Ssw schwanger, das dritte Mal. Meine erste Geburt war ein Notkaiserschnitt wegen schlechten Herztönen. Die zweite Geburt wurde eingeleitet und nach 17 Stunden Wehen und darin zwei Stunden Presswehen wurde es konkret. mein Baby konnte nicht ins Becken rutschen und der Kopf war bis zum Ende abschiebbar. Die Chefärztin entschied sich für die Saugglocke, leider wirkte bei mir die Pda nicht, aber es gab keine Zeit mehr. Sie hatte beim ersten Mal Probleme beim Einsetzen und saugte an der Scharmlippe.. aua. Und auch danach war es eher schwer, ans Köpfchen zu kommen. Nach dem: Wenn es jetzt nicht klappt, machen wi einen Kaserschnitt - kam mein Kind mit viel Mühe. Ich bin amDamm gerissen, fürs Schneiden war keine Zeit. Nach all der Freude über das muntere Kind, ging es wieder los. Die Plazenta kam und kam nicht, bis die Hebamme half... Und es blutete... Es blutete.. immer doller und die Chefärztin hat einmal beherzt "reingefasst" mit der einen Hand und mit der anderen von oben agiert. Sie hat eine "Massage" durchgeführt, da meine Gebärmutter sich alleine nicht zusammen gezogen hat. Anschließend hat sie mich genäht.
Ich habe einiges an Blut verloren, mein Hb lag bei 5 und ich bin eine halbe Stunde nach der Geburt zusammen gebrochen. Ich habe so viele Infusionen bekommen, dass mein Blut stark verdünnt war. Ich konnte mich nicht um mein Kind kümmern, eine Woche nicht alleine aufstehen.  Neben dem Riss hatte ich ein riesen Hämatom an der Scharmlippe.. Ich habe mich nach 2 Wochen aus dem Kh selbst entlassen, umsorgt von einer Krankenschwester.

Bei dem ganzen hat meine Gebärmutter sich leicht gesenkt...

Über die anstehende Geburt habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Doch nun kommt mein Umfeld und macht mir tatsächlich etwas Angst.
Meine Schwiegermutter war bei der Geburt dabei. Sie ist Krankenschwester und eigentlich hart im Nehmen. Aber die Geburt hat sie sehr mitgenommen und sie hatte Angst um mich. Sie hat nun Sorge, dass es bei einer erneuten Spontangeburt richtig schief gehen kann. Mein Mann hat Angst. Und von meiner Mutter brauche ich gar nicht reden... Alle raten mir zu einem Kaiserschnitt... 

Aber geht das überhaupt so? Soweit ich weiß, braucht es da doch einen medizinischen Grund, wäre ich da einer?
Und wäre das wirklich sinnvoller und besonders sicherer? 
Ich bin verwirrt...

Der lange Text tut mir leid.
Aber vielleicht könnt ihr mir ja eure Meinung mitteilen.
Danke

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19. Januar 2017 um 20:37

Ganz ehrlich, bei der Vorgeschichte würde Dir niemand den Wunsch nach einem Kaiserschnitt abschlagen. Die Frage ist, was Du möchtest, und was medizinisch angeraten ist. Lass Dir am besten Deine Geburts-Krankenakte in Kopie ausfertigen und dann in einem Krankenhaus beraten lassen. Die Geburt könntest Du auch mit Hilfe einer Hebamme aufarbeiten.

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19. Januar 2017 um 20:47
In Antwort auf saraliahsam

Hallo ihr,

ich versuche mal auf diesem Wege noch ein paar andere, außenstehende Meinungen einzuholen.

Ich bin in der 17. Ssw schwanger, das dritte Mal. Meine erste Geburt war ein Notkaiserschnitt wegen schlechten Herztönen. Die zweite Geburt wurde eingeleitet und nach 17 Stunden Wehen und darin zwei Stunden Presswehen wurde es konkret. mein Baby konnte nicht ins Becken rutschen und der Kopf war bis zum Ende abschiebbar. Die Chefärztin entschied sich für die Saugglocke, leider wirkte bei mir die Pda nicht, aber es gab keine Zeit mehr. Sie hatte beim ersten Mal Probleme beim Einsetzen und saugte an der Scharmlippe.. aua. Und auch danach war es eher schwer, ans Köpfchen zu kommen. Nach dem: Wenn es jetzt nicht klappt, machen wi einen Kaserschnitt - kam mein Kind mit viel Mühe. Ich bin amDamm gerissen, fürs Schneiden war keine Zeit. Nach all der Freude über das muntere Kind, ging es wieder los. Die Plazenta kam und kam nicht, bis die Hebamme half... Und es blutete... Es blutete.. immer doller und die Chefärztin hat einmal beherzt "reingefasst" mit der einen Hand und mit der anderen von oben agiert. Sie hat eine "Massage" durchgeführt, da meine Gebärmutter sich alleine nicht zusammen gezogen hat. Anschließend hat sie mich genäht.
Ich habe einiges an Blut verloren, mein Hb lag bei 5 und ich bin eine halbe Stunde nach der Geburt zusammen gebrochen. Ich habe so viele Infusionen bekommen, dass mein Blut stark verdünnt war. Ich konnte mich nicht um mein Kind kümmern, eine Woche nicht alleine aufstehen.  Neben dem Riss hatte ich ein riesen Hämatom an der Scharmlippe.. Ich habe mich nach 2 Wochen aus dem Kh selbst entlassen, umsorgt von einer Krankenschwester.

Bei dem ganzen hat meine Gebärmutter sich leicht gesenkt...

Über die anstehende Geburt habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Doch nun kommt mein Umfeld und macht mir tatsächlich etwas Angst.
Meine Schwiegermutter war bei der Geburt dabei. Sie ist Krankenschwester und eigentlich hart im Nehmen. Aber die Geburt hat sie sehr mitgenommen und sie hatte Angst um mich. Sie hat nun Sorge, dass es bei einer erneuten Spontangeburt richtig schief gehen kann. Mein Mann hat Angst. Und von meiner Mutter brauche ich gar nicht reden... Alle raten mir zu einem Kaiserschnitt... 

Aber geht das überhaupt so? Soweit ich weiß, braucht es da doch einen medizinischen Grund, wäre ich da einer?
Und wäre das wirklich sinnvoller und besonders sicherer? 
Ich bin verwirrt...

Der lange Text tut mir leid.
Aber vielleicht könnt ihr mir ja eure Meinung mitteilen.
Danke

Wenn
Du einen kaiserschnitt möchtest dann wird der wunsch dir niemanden verwehren.
Ich bekomme nun am montag meinen 2. kaiserschnitt. Ich kann leider normal nicht gebären da mein becken dafür nicht geeignet ist.
Und ich hab meinen 1. ks wundervoll in erinnerung.
Natürlich gibt es auch da risiken, aber die sind finde ich überschaubar 1. und 2. weiss man genau was auf einem zu kommt. Das weiss man bei einer spontan geburt leider nicht.
Ich will keine op schön reden aber ich freue mich auf meinen 2. kaiserschnitt aber hab dennoch respekt davor.

Das was du durch gemacht hast tut mir leid für dich und ich denke da hätte jeder verständniss wenn du dich letztendlich für einen ks entscheidest. Andererseits weiss man natürlich nie wie wohl die 2. geburt aussehen würde

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20. Januar 2017 um 9:53
In Antwort auf saraliahsam

Hallo ihr,

ich versuche mal auf diesem Wege noch ein paar andere, außenstehende Meinungen einzuholen.

Ich bin in der 17. Ssw schwanger, das dritte Mal. Meine erste Geburt war ein Notkaiserschnitt wegen schlechten Herztönen. Die zweite Geburt wurde eingeleitet und nach 17 Stunden Wehen und darin zwei Stunden Presswehen wurde es konkret. mein Baby konnte nicht ins Becken rutschen und der Kopf war bis zum Ende abschiebbar. Die Chefärztin entschied sich für die Saugglocke, leider wirkte bei mir die Pda nicht, aber es gab keine Zeit mehr. Sie hatte beim ersten Mal Probleme beim Einsetzen und saugte an der Scharmlippe.. aua. Und auch danach war es eher schwer, ans Köpfchen zu kommen. Nach dem: Wenn es jetzt nicht klappt, machen wi einen Kaserschnitt - kam mein Kind mit viel Mühe. Ich bin amDamm gerissen, fürs Schneiden war keine Zeit. Nach all der Freude über das muntere Kind, ging es wieder los. Die Plazenta kam und kam nicht, bis die Hebamme half... Und es blutete... Es blutete.. immer doller und die Chefärztin hat einmal beherzt "reingefasst" mit der einen Hand und mit der anderen von oben agiert. Sie hat eine "Massage" durchgeführt, da meine Gebärmutter sich alleine nicht zusammen gezogen hat. Anschließend hat sie mich genäht.
Ich habe einiges an Blut verloren, mein Hb lag bei 5 und ich bin eine halbe Stunde nach der Geburt zusammen gebrochen. Ich habe so viele Infusionen bekommen, dass mein Blut stark verdünnt war. Ich konnte mich nicht um mein Kind kümmern, eine Woche nicht alleine aufstehen.  Neben dem Riss hatte ich ein riesen Hämatom an der Scharmlippe.. Ich habe mich nach 2 Wochen aus dem Kh selbst entlassen, umsorgt von einer Krankenschwester.

Bei dem ganzen hat meine Gebärmutter sich leicht gesenkt...

Über die anstehende Geburt habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Doch nun kommt mein Umfeld und macht mir tatsächlich etwas Angst.
Meine Schwiegermutter war bei der Geburt dabei. Sie ist Krankenschwester und eigentlich hart im Nehmen. Aber die Geburt hat sie sehr mitgenommen und sie hatte Angst um mich. Sie hat nun Sorge, dass es bei einer erneuten Spontangeburt richtig schief gehen kann. Mein Mann hat Angst. Und von meiner Mutter brauche ich gar nicht reden... Alle raten mir zu einem Kaiserschnitt... 

Aber geht das überhaupt so? Soweit ich weiß, braucht es da doch einen medizinischen Grund, wäre ich da einer?
Und wäre das wirklich sinnvoller und besonders sicherer? 
Ich bin verwirrt...

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Aber vielleicht könnt ihr mir ja eure Meinung mitteilen.
Danke

Huhu
Das klingt wirklich nicht schön aber erstmal versuche nur auf dein Herz zu hören und überlege dir, was du gerne möchtest! Mag sein, dass du am Ende deinen KS bekommst, aber was hilft es, wenn du trotzdem unglücklich bist? Ich glaube, ein Wunschkaiserschnitt wird nicht überall gewährt. Die KS -Rate in Deutschland liegt bei ca. 30 %, einige Kliniken versuchen daher nur zwingend notwendige KS vorzunehmen. ABER es gibt auch genug Kliniken die es ohne großes Drama machen und bei deiner Vorgeschichte sollte das durchaus machbar sein. Dass deine letzte Geburt so bescheiden verlaufen ist, kann aber auch andere Gründe gehabt haben. Einleitungen enden oft so (war bei mir auch der Fall, Einleitung -PDA- Geburtsstillstand -Wehentropf -Saugglocke). Hast du schon eine Hebamme? Manchmal kann dir die auch helfen. Allein das reden hilft manchmal schon. Wie gesagt, versuche dich nicht so sehr verunsichern zu lassen und höre auf dein Herz! Wichtig ist nicht, was deine Familie will, sondern was du willst!

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20. Januar 2017 um 10:40

Hallo,

also erstmal zu "zum schneiden war keine Zeit" : Es ist heut zu Tage bekannt, dass Risse besser heilen als Schnitte, also war das gut, dass nicht geschnittn wurde.

Ich würde dir empfehlen mit einer Hebamme die Geburt aufzuarbeiten, das hat mir geholfen.

Bei mir wollte die Plazenta nicht gleich abgehen (hatte eine Sturtzgeburt) und die Gebärmutter wurde auch nicht von alleine kleiner... wurde sofort an nen Tropf gehängt der Stundenlang hing usw ..konnte in der Zeit auch nicht Stillen , da Blut rückfloss und der Arm ruhig nach oben gehalten werden musste. Ja war sicher nicht so schlimm wie bei dir Aber worauf ich hinaus will ist, dass nach den Gesprächen mit der Hebamme klar wurde, dass wirklich ALLES durch Fehler des Krankenhauspersonals verursacht wurde.

Du könntest mit einer Beleghebi entbind3n, die in der SS deine Vorsorge macht. Und dann kann die 2 Geburt richtig schön werden! 
Ich will dir Mut machen, weil ich auch Angst vor der 2. Geburt hatte(und ein bisschen habe) (bin Anfang 18 ssw) aber das hat sich sehr gelegt, seit ich mich entschlossen habe zu Hause zu entbinden oder im KH mit meiner Hebi. Denn es wird dann einfach nicht passieren, das den Geburtsverlauf gefähredet. Geburtsstillstände sind zu 90% Krankenhaus gemacht.
Dass die Kinder nicht ins Becken rutschen oder man wirklich innerhalb von wenigen Minuten ( max. 15) einen Kaiserschnitt machen muss.... ( keine Kritik an deinem wunsch, soll dir nur Mut machen)  durch Ursachen die durch die Natur bedingt sind.... das  kommt nur ganz selten vor. 

Kleines wissenschaftlich fundiertes Beispiel :

"Unter der Geburt ist die älteste Hirnregion des Menschen die aktivste, dies betrifft vor allem den Hypothalamus (Oxytocin- und Endorphin-Ausschüttung) und die Hypophyse.
Der beim Menschen hochentwickelte Neokortex ist andererseits der Ausgangspunkt aller den Geburtsprozess hemmenden Prozesse. Im Verlauf einer ungestörten Geburt wird die Aktivität des Neokortex gebremst, die Gebärenden scheinen «in einer eigenen Welt» zu sein. Die Aufforderung an Frauen, sich zur Wehen-Anregung in öffentlichen Gängen und Treppenhäusern Bewegung zu verschaffen, ist nicht als förderlich einzustufen (Lang 2009). Jedes Ansprechen des Verstandes und damit des Neokortex wirkt hemmend auf den Geburtsverlauf. Mögliche Störfaktoren sind Sprache (vor allem die vernunftbetonte Sprache) oder gar Fragen, wie Erheben einer Anamnese. Weitere Faktoren sind helles Licht, Hektik und das Gefühl, beobachtet zu werden." ( all das reicht schon als Intervention von KH um den Geburtsverkauf zu stören, was dann zum KH Teufelskreislauf führen kann.. whenmittelchen usw)



Ein Kaiserschnitt knn auch voll nach hinten losgehen ; ne Bekannte von mir hatte 4 Wochen lang extreme Schmerzen beim gehen, pinkeln usw.
Ist immerhin eine größere Bauch Op als z.b. eine Blinddarm Op. 
 

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