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Kaiserschnitt bevorzugt???

3. Februar 2003 um 18:02

Hallo!

Bald möchte ich die Pille absetzen. Ich wünsche mir ein Kind, aber ich habe den totalen Horror vor der Geburt.

Ich war bereits bei einer Entbindung live dabei und habe genügend im Fernsehen gesehen. Ich weiss defenitiv, dass solch ein Erlebnis, auch wenn es für andere "schön und wertvoll" sein mag, nichts für mich ist. Ich würde danach mit Sicherheit traumatisiert sein. Die Vorstellung, mit mehreren Menschen im Raum, die da unten an mir rumdoktern, während ich Schmerzen habe und dort breitbeinig liegen muss... HILFE! Da läuft es mir eiskalt den Rücken runter.

Daher möchte ich auf jeden Fall einen geplanten Kaiserschnitt vornehmen lassen. Natur hin oder her, heutzutage hat eine Frau die Möglichkeit und das Recht dazu! In anderen Ländern, z.B. in den USA geht der Trend deutlich dahin und der prozentuale Anteil an Kaiserschnitt-Geburten liegt ein vielfaches höher als bei uns!

Mir sind die Risiken eines Kaiserschnittes bekannt. Auch, wenn ich einige Tage mehr im Krankenhaus verbringen muss, das ist es mir wert!
Ich möchte nicht durch eine normale Geburt unten herum aufgerissen, geschweige denn aufgeschnitten werden! Nach einem Kaiserschnitt ist alles so wie vorher, man kann auch eher wieder Sex haben und braucht sich keine Sorgen um eine durch die Geburt verursachte Inkontinez zu machen.

Ausserdem bringen prominente Frauen fast ausschließlich ihre Kinder per Kaiserschnitt zu Welt. (Madonna, Liv Taylor, Claudia Schiffer ... wer nicht?)

Die Narbe in der Bikinizone ist auch kaum sichtbar.

Ich kann auf die "Erfahrung" einer normalen Geburt getrost verzichten.

Trotzdem interessiert mich eure Meinung oder eure Erfahrungen. Vielleicht hat ja auch jemand beide Varianten erlebt und kann davon berichten.

Weiss jemand, ob die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für einen Kaiserschnitt auf Wunsch übernimmt?!

Liebe Grüsse

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3. Februar 2003 um 18:58

Ich kann dich nicht verstehen
Ich habe zwei Kinder auf normalen Wege bekommen und zwei mit Kaiserschnitt.Die normalen Geburten haben lange gedauert (1mal 12 Stunden ,1mal fast 18 Stunden.)Es war anstrengent und teilweise habe ich gedacht nie nie wieder.Aber wenn dann das Baby da ist .Ist alles vorbei .Das man an dich herrumdocktert ,wie du es schreibst bekommst du vor lauter Geburtsstress gar nicht mit.Ich bin auch bei keinem Kind geschnitten worden.Mir ging es gut und ich konnte sofort aufstehen und duschen und mich um mein Baby kümmern.
Die Kaiserschnitte haben denn Vorteil das du nicht in den Wehen liegst.Aber hinterher ,Schmerzen und du hast Mühe die ersten zwei Tage aufzustehen weil die Naht ja nun immerhin 10 cm hat und die bekommst du nicht mit einer Hand abgedeckt und ohne das abdecken mit der Hand tut es sehr weh.Bekomm da mal einen Hustenanfall.Und wenn du das Pech hast und dein Baby liegt nach der Geburt nicht bei dir sondern muss auf die Kinderintensiv ,hast du noch nicht mal die Möglichkeit so oft bei ihm zu sein wie du willst.Weil du weder lange stehen noch lange sitzen kannst.Den ersten Tag hast du einen Schlauch in der Harnröhre liegen und einen Schlauch in der Narbe wegen dem Blutfluss .Diese Trenagen müssen ja auch gezogen werden .Ohe Betäubung .Und am 8 ten Tag werden die Fäden gezogen.Also da wird mehr an dir herrumgedocktert als bei einer normalen Geburt.Die Narbe ist in der Bikinizone das stimmt ,aber viele Frauen ,wie ich haben die Stelle nachher taub.Und wie kommst du darauf das du nach einem Kaiserschnitt eher wieder Sex haben kannst?? Der Wochenfluss nach der Geburt dauert egal ob normale Geburt oder Kaiserschnitt 6-8 Wochen.Und in der Zeit sollte man kein Sex haben wegen möglicher Infektionen.Und Inkontinez ? Mit der richtigen Beckenbodengymnastik nach der Geburt kann das nicht passieren .Auch die Scheide zieht sich wieder zusammen .Also ich habe vier Kinder geboren .Habe keine Blasenschwäche .Wenn ich meine Kinder noch mal bekommen müsste ,ich würde nie mehr einen Kaiserschnitt haben wollen.Du solltest dich noch mal imformieren.
Lieben Gruss Mamelick

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3. Februar 2003 um 21:10

*kopfschüttelt*
Hallo Novembre

Ich habe beide Varianten hinter mir und würde trotz Horrorgeburt (mit allen Schikanen inclusive Saugglocke) meines Großen eine "normale" Geburt statt des Kaiserschnittes bevorzugen.

Ich durfte nach der Geburt trotz Dammschnitts nach 2 Stunden aufstehen und umher laufen, duschen, normal essen gehen, konnte meinen Sohn der auf der Neugeborenenintensiv gelegen hat gleich besuchen gehen.

Nach dem Kaiserschnitt durfte ich fast einen halben Tag nicht aufstehen, wußte nicht wegen der Schmerzen, wie ich liegen sollte, hatte einen Katheder dessen Entfernen sehr unangenehm war. Bekam Infusionen um die Nachwehen anzuregen, damit sich die Gebärmutter wieder zurückbildet, was bei einer normalen Geburt automatisch vonstatten geht.
Konnte nur gebückt mit der Hand unter dem Bauch(zum Schutz der Narbe) laufen. Aufrecht war vor Schmerzen nicht drin.
Durfte mich die ersten 4 Tage nur waschen, da Duschen mit frischer Narbe ein Risiko darstellt.

Meine Kleine wurde in ein anderes Krankenhaus verlegt, ich konnte nicht mit, da ich "flachgelegen" habe.

Außerdem sind bei einem Kaiserschnitt viel mehr Leute im Raum als bei einer normalen Geburt

Kaiserschnitt 2 Anästesisten, 1 Hebamme und 2-3 Ärzte = 6 Leute

normale Geburt 1 Hebamme und 1-2 Ärzte = max 3 Leute.

Bei einem geplanten Kaiserschnitt, bekommst Du "nur" örtliche Betäubung (da risikoärmer), heißt Du bekommst alles Live mit, auch wenn Du keine Schmerzen dabei hast, aber du spürst, wie an Deinem Bauch gezogen , gezerrt und geschnitten wird

Bevor die Wochenblutungen nicht vorbei sind, ist Sex ohnehin tabu, egal ob Du nun Kaiserschnitt gehabt hast oder nicht. Das Blut enthält viele Bakterien und Keime, die viele unangenehme Entzündungen verursachen können.

Auch bei einem Kaierschnitt kann Dir ohne konsequente Rückbildungsgymnastik Inkontinenz drohen, da das Kind in der Gebärmutter auch auf die Blase und den Darm drückt.

Nein, mich hat eher der Kaiserschnitt traumatisiert als die Geburt.

Und nur, weil es die Promis so machen... Nein, nicht wenn es nicht unbedingt notwendig wäre.

Ich war nach der normalen Geburt viel fitter.

Liebe Grüße
Buffy




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4. Februar 2003 um 0:11

Egal ob Promi oder nicht
Ich würde auf keinen Fall ein Kind auf natürlichem Wege bekommen wollen. Ich bin mal ehrlich: Ich hab keine Lust auf die Schmerzen, möglicherweise viele Stunden in den Wehen und die ganze Erschöpfung. Wenn es die Möglichkeit gibt, mich aufzuschneiden, sobald die ersten Wehen einsetzen, sollen sie es tun. Dann bin ich wenigstens entspannt genug, um was von meinem Kind zu haben. Aber das ständige guten Zureden von Arzt und Hebamme...? Nein Danke

Avyan
die es sich im Leben am liebsten so einfach wie möglich macht

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4. Februar 2003 um 9:16

... aber hallo ...
bist du wirklich sicher dass du ein Baby möchtest? Also inklusive Schwangerschaft? Da wird nämlich laufend 'da unten' rumgepiddelt. Denk mal über deinen Körper nach!

Die Scheide ist nun mal der natütlice Geburtsausgang! An dir wird auch nicht rumgedoktort, sondern deine und die Gesundheit deines Babys wird überwacht und euch beiden geholfen.

Glaubst du wirklich dass dich ein Kaiserschnitt vor vaginalen Untersuchungen und Überwachungen verschont???

Ein Kaiserschnitt ist eine Operation, mit Risiken, für Dich und das Baby. Du wirst länger mit Schmerzen zu tun haben und länger keinen Bock auf Sex haben als nach einer natürlichen Entbindung.

Ich finde es unangenehmer mit einer geplatzten Kaiserschnittwunde vor 4 Ärzten zu liegen, meinen eigenen Darm in der Hand, als mir von 2 Personen bei einer Entbindung helfen zu lassen.

Denk' am besten noch etwas nach, bevor du dich entscheidest.

Ach ja und von wegen, Claudia Schiffer und Co. die machen jede Menge Mist den ich nicht nachmachen wollte!!!

Liebe Gruesse S.

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4. Februar 2003 um 9:36

Wie wärs?
sag mal, warum adoptierst du nicht einfdach ein Kind? Sparst dir Narbe und Geburtsstreß?

Immerhin machen es die Promis ja auch so.

Also wirklich, ehe ich mich unters Messer lege, da muß schon die absolute Notwendigkeit bestehen.

in diesem Sinne
die Murmel

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4. Februar 2003 um 9:51

Trotzdem interessiert dich meine Meinung?
Hallo Novembre
Du hast Angst vor einer Geburt. So, wie du sie dir vorstellst, miterlebt und im Fernsehen gesehen hast, willst du unbedingt darauf verzichten, du fühlst dich so breitbeinig daliegend vor mehreren Menschen gedemütigt und zum vor Schmerzen wimmernden Schwe!n erniedrigt. Ich kann das aus dieser deiner Sicht verstehen, DAS willst du auf keinen Fall.

Ich hoffe, du liest dir die Berichte der "Kaiserschnitte" hier durch, das sind Erfahrungen, die auch du bei Kaiserschnitt machen wirst. Ich hatte keinen Kaiserschnitt, nur zwei "normale" Geburten.

Wenn du aber meinst, das Benütztfühlen beschränke sich nur auf die Geburt, vergißt du, dass das Kind dich von Anfang an benützt, deinen Körper als Wachstumsraum braucht und auch hinterher dich als Mensch völlig vereinnahmen wird. Du wirst dick werden, innerlich gedehnt werden, wenn das Kind wächst. Du wirst dich nicht mehr unbeschwert bewegen können, deine Beine werden schwer, vielleicht voll Wasseransammlungen werden, vielleicht ist dir in den ersten drei Monaten schlecht, sodass jeder Essensgeruch dich würgt.
Dann kann es sein, das das Kind auf den Ischiasnerv drückt oder auf die Harnröhre, das sind stechende Schmerzen und du setzt dich sogar neben der Autobahn in die Büsche, es ist dir egal, wer dich sieht.
Deine Brüste spannen und wachsen, genauso wie dein Bauch, du wirst manchmal denken, es platzt dir gleich die Haut (tut sie oft auch), es kann sein, dass dein Bauchnabel reißt, der nach außen gestülpt ist, du meinst, das Ende der Schwangerschaft nicht mehr erwarten zu können. Vielleicht zwickt dein Kind dich von innen und kratzt dich an einer Stelle völlig wund, weil es sich zum Schluss nicht mehr drehen kann und die Händchen immer an der selben Stelle zur Faust ballt.
Du fühlst über Wochen und Monate den Druck nach unten, du meinst, die Last bricht "unten herum" aus, alles hängt nur noch an einem seidenen Faden.
Wenn die Wehen beginnen, musst du sie bis zum Schluss ertragen, denn vorher macht man keinen Kaiserschnitt (hab ich unten gelesen). Und da sind dann garantiert noch mehr Menschen im Raum und reißen an dir herum, gerade "unten".
Nach der Geburt bist du für dein Kind rund um die Uhr da, du bist nicht mehr du selbst, du bist gerade am Anfang nur die Mutter deines Kindes. Es hängt ständig an deinen Brüsten, die dann noch mehr wachsen, es saugt dich aus. Du bist nur noch von vollen Windeln und sauren gespuckten Milchresten umgeben. Dazu kommt noch ein Mann, der endlich wieder Sex will, du fühlst dich aber wegen des langen Wochenflusses, als wärest du langsam am Verwesen.
Aus deinem jetzigen Blickwinkel sieht die Sache vor und nach der Geburt genauso aus, es ist ein Horrorszenario, du hast nur noch nicht daran gedacht.

Die Geburt auf natürlichem Weg ist aber kein Horror. Du kannst selbst bestimmen, wie du dein Kind kriegen wirst, vielleicht ja im Sitzen, da flutscht es leichter. Breitbeinig wirst du in keinem Fall daliegen, du findest selbst eine Haltung, in der du die Wehen am entspanntesten packst. Zwischen den Wehen tut überhaupt nichts weh, da bist du fit, als wäre nichts.
Du kannst selbst entscheiden, wer dabei ist, vielleicht willst du ja nur die Hebamme?
Die Preßwehen können ein beglückendes Erlebnis sein, du wirst fühlen, dass du die Last nun endlich aktiv los kriegst, du drückst das Kind aus dir raus und ich kann mir nicht verkneifen, zu sagen, dass DAS für mich ein Megaorgamus war.

Wenn du ein eigenes Kind haben willst, wird dein Körper dafür benutzt werden, ohne wenn und aber, mit oder ohne Kaiserschnitt. Dies zu vermeiden geht nur, wenn du kein Kind kriegst.
Überleg's dir!

Verzauberin grüßt

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4. Februar 2003 um 13:04
In Antwort auf murphy_12162602

Trotzdem interessiert dich meine Meinung?
Hallo Novembre
Du hast Angst vor einer Geburt. So, wie du sie dir vorstellst, miterlebt und im Fernsehen gesehen hast, willst du unbedingt darauf verzichten, du fühlst dich so breitbeinig daliegend vor mehreren Menschen gedemütigt und zum vor Schmerzen wimmernden Schwe!n erniedrigt. Ich kann das aus dieser deiner Sicht verstehen, DAS willst du auf keinen Fall.

Ich hoffe, du liest dir die Berichte der "Kaiserschnitte" hier durch, das sind Erfahrungen, die auch du bei Kaiserschnitt machen wirst. Ich hatte keinen Kaiserschnitt, nur zwei "normale" Geburten.

Wenn du aber meinst, das Benütztfühlen beschränke sich nur auf die Geburt, vergißt du, dass das Kind dich von Anfang an benützt, deinen Körper als Wachstumsraum braucht und auch hinterher dich als Mensch völlig vereinnahmen wird. Du wirst dick werden, innerlich gedehnt werden, wenn das Kind wächst. Du wirst dich nicht mehr unbeschwert bewegen können, deine Beine werden schwer, vielleicht voll Wasseransammlungen werden, vielleicht ist dir in den ersten drei Monaten schlecht, sodass jeder Essensgeruch dich würgt.
Dann kann es sein, das das Kind auf den Ischiasnerv drückt oder auf die Harnröhre, das sind stechende Schmerzen und du setzt dich sogar neben der Autobahn in die Büsche, es ist dir egal, wer dich sieht.
Deine Brüste spannen und wachsen, genauso wie dein Bauch, du wirst manchmal denken, es platzt dir gleich die Haut (tut sie oft auch), es kann sein, dass dein Bauchnabel reißt, der nach außen gestülpt ist, du meinst, das Ende der Schwangerschaft nicht mehr erwarten zu können. Vielleicht zwickt dein Kind dich von innen und kratzt dich an einer Stelle völlig wund, weil es sich zum Schluss nicht mehr drehen kann und die Händchen immer an der selben Stelle zur Faust ballt.
Du fühlst über Wochen und Monate den Druck nach unten, du meinst, die Last bricht "unten herum" aus, alles hängt nur noch an einem seidenen Faden.
Wenn die Wehen beginnen, musst du sie bis zum Schluss ertragen, denn vorher macht man keinen Kaiserschnitt (hab ich unten gelesen). Und da sind dann garantiert noch mehr Menschen im Raum und reißen an dir herum, gerade "unten".
Nach der Geburt bist du für dein Kind rund um die Uhr da, du bist nicht mehr du selbst, du bist gerade am Anfang nur die Mutter deines Kindes. Es hängt ständig an deinen Brüsten, die dann noch mehr wachsen, es saugt dich aus. Du bist nur noch von vollen Windeln und sauren gespuckten Milchresten umgeben. Dazu kommt noch ein Mann, der endlich wieder Sex will, du fühlst dich aber wegen des langen Wochenflusses, als wärest du langsam am Verwesen.
Aus deinem jetzigen Blickwinkel sieht die Sache vor und nach der Geburt genauso aus, es ist ein Horrorszenario, du hast nur noch nicht daran gedacht.

Die Geburt auf natürlichem Weg ist aber kein Horror. Du kannst selbst bestimmen, wie du dein Kind kriegen wirst, vielleicht ja im Sitzen, da flutscht es leichter. Breitbeinig wirst du in keinem Fall daliegen, du findest selbst eine Haltung, in der du die Wehen am entspanntesten packst. Zwischen den Wehen tut überhaupt nichts weh, da bist du fit, als wäre nichts.
Du kannst selbst entscheiden, wer dabei ist, vielleicht willst du ja nur die Hebamme?
Die Preßwehen können ein beglückendes Erlebnis sein, du wirst fühlen, dass du die Last nun endlich aktiv los kriegst, du drückst das Kind aus dir raus und ich kann mir nicht verkneifen, zu sagen, dass DAS für mich ein Megaorgamus war.

Wenn du ein eigenes Kind haben willst, wird dein Körper dafür benutzt werden, ohne wenn und aber, mit oder ohne Kaiserschnitt. Dies zu vermeiden geht nur, wenn du kein Kind kriegst.
Überleg's dir!

Verzauberin grüßt

Hallo Verzauberin!
Vielen Dank für Deine sicherlich dramatisierte Äußerung! Ich habe eine Freundin, die den Kaiserschnitt super überstanden hat. Ihr Kind lag falsch herum und sie bekam Anweisungen und Medikamente, damit es sich dreht. Die hat sie absichtlich nicht befolgt und bereut es auch auf keinen Fall!

Dafür habe ich zwei weitere Freundinnen, die auf natürlichem Weg entbunden haben und deshalb kein weiteres Kind wollen! Es war bei beiden der blanke Horror.

Das mit den Prominenten habe ich nur am rande erwähnt, davon lasse mich sicher nicht beeinflussen.

Klar, ein Kaiserschnitt ist auch nicht schmerzfrei. Man kommt so oder so nicht um Schmerzen herum, das ist mir klar.

Es geht aber auch um die Zeit danach. Ich will "unten herum" so bleiben, als hätte ich kein Kind geboren, okay?!

Ausserdem lest mal den Artikel auf der Site www.zwillinge.at/artikel128.html

Jede Frau hat das Recht, es sich auszusuchen.

Ausserdem Verzauberin: Ich habe einige Artikel von Dir gelesen und stelle damit deine Frage gleich zurück: Warum hast Du eigentlich Kinder??? Vor allem warum zwei?! Nach Deinen Äußerungen ist das doch der blanke Horror!

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4. Februar 2003 um 13:50
In Antwort auf padma_12708191

Hallo Verzauberin!
Vielen Dank für Deine sicherlich dramatisierte Äußerung! Ich habe eine Freundin, die den Kaiserschnitt super überstanden hat. Ihr Kind lag falsch herum und sie bekam Anweisungen und Medikamente, damit es sich dreht. Die hat sie absichtlich nicht befolgt und bereut es auch auf keinen Fall!

Dafür habe ich zwei weitere Freundinnen, die auf natürlichem Weg entbunden haben und deshalb kein weiteres Kind wollen! Es war bei beiden der blanke Horror.

Das mit den Prominenten habe ich nur am rande erwähnt, davon lasse mich sicher nicht beeinflussen.

Klar, ein Kaiserschnitt ist auch nicht schmerzfrei. Man kommt so oder so nicht um Schmerzen herum, das ist mir klar.

Es geht aber auch um die Zeit danach. Ich will "unten herum" so bleiben, als hätte ich kein Kind geboren, okay?!

Ausserdem lest mal den Artikel auf der Site www.zwillinge.at/artikel128.html

Jede Frau hat das Recht, es sich auszusuchen.

Ausserdem Verzauberin: Ich habe einige Artikel von Dir gelesen und stelle damit deine Frage gleich zurück: Warum hast Du eigentlich Kinder??? Vor allem warum zwei?! Nach Deinen Äußerungen ist das doch der blanke Horror!

Erst mal...
...danke, dass du dich zurückmeldest.
Da bringst du was durcheinander: Ich dramatisiere nicht, ich sage es so, wie es war. Es klingt vielleicht drastisch, weil ich die angenehmen Dinge weglasse.

Ich äußerste mich auch nicht zum Kaiserschnitt, ich hatte keinen und glaube meinen Vorrednerinnen durchaus, die hier Erfahrungen gemacht haben.

Deine Freundin bereut den KS nicht, weil sie Glück gehabt hat, meine Vorrednerinnen haben es anders erlebt, woher weißt du, dass auch du Glück hast? Außerdem weiß deine Freundin ja nicht, wie eine normale Geburt ist.

Dann aber muss ich dir noch eröffnen, dass ich "unten herum" wie du es nennst, dass also meine Scheide, der Ringmuskel am Eingang usw. noch genauso ist wie vorher, dass eine Weile nach den Geburten mit Training diese Teile wieder so sind, als hätte ich nicht geboren, okay?

Die Veränderungen des Körpers entstehen also nicht sosehr durch eine Geburt an sich, sondern durch die Schwangerschaft und die Stillzeit. Man sollte sich eben vorbereiten, informieren und willens sein, alles auch für sich zu tun, damit Spuren zurückgehen und wieder ausgeglichen werden.
Du solltest dich über den Geburtsvorgang objektiv erkundigen, im Fernsehen wird sowas nämlich meistens unrealistisch dargestellt, und beim Zuschauen bei wirklichen Geburten steckst du ja noch immer nicht in der Gebärenden drin, weißt nicht wie sie wirklich fühlt. Man kann den Geburtsschmerz ertragen, wenn man sich nur eine positive Einstellung dazu erarbeitet.

Warum ich zwei Kinder habe?
Ich liebe sie über alles. Aber wenn ich vorher wirklich gewusst hätte, wie das ist, hätte ich keine Kinder bekommen. Nachdem das erste da war, wollte ich für mein Söhnchen, dass es kein Einzelkind bleibt, ich habe mich bewusst nochmal benutzen lassen.
Allerdings bin ich nicht!!! (zerreißt mich nicht, es ist vorbei und es ist gut gegangen) mehr zu den Vorsorgeuntersuchungen gegangen und lehnte einen Arzt bei der Geburt ab, wollte nur die Hebamme und meinen Mann dabei haben.
Ich wollte ganz allein mein Ding machen, holte mir Hilfe nur bei den beiden, stand sofort nach der Geburt mit meinem Kind im Arm auf und stiefelte in mein Zimmer und machte uns das Bett zurecht.
Sofort anlegen und stillen brachten den Milchfluss in Gang. Ich widersetzte mich sämtlichen Stillzeiten und dem Wegsperren des Babys in das Säuglingszimmer. Ich behielt die Kleine immer bei mir.
Hab das Krankenhaus nach zwei Tagen auf eigenen Wunsch verlassen, weil ich mich nicht krank fühlte und es daheim in meinem eigenen Bett von Stund zu Stund aufwärts ging. Ich wollte für mich so schnell wie möglich wieder Normalzustand herstellen. Auch Söhnchen wartete ja.

Ich hoffe, deine Frage ist damit beantwortet, ich bleibe dabei, hätte ichs gewusst - keine Kids. Ich komme da ganz schön ins Grübeln, denn dann hätte ich die beiden nicht, sie sind prima geraten und bereichern heute mein Leben, und so hätte ich sie nie kennengelernt

Verzauberin grüßt

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4. Februar 2003 um 14:17

Kaiserschnitt
Hallo novembre,

als ich Deinen Bericht las, musste ich an die ersten Wochen meiner Schwangerschaft denken. Als ich von meiner Schwangerschaft erfuhr(Wunschkind), bekam ich plötzlich große Angst vor der Geburt. Sofort las ich im Internet alles über Kaiserschnitte nach und war absolut davon überzeugt, dass ich keine normale Geburt haben möchte, sondern einen Kaiserschnitt. Ich war zuvor noch nie in einem Krankenhaus und auch zu Ärzten gehe ich nur in absoluten Notfällen.
Für den Rest der Schwangerschaft war ich dann beruhigt, die Angst vor der Geburt durch die Möglichkeit eines Kaiserschnittes verflogen oder verdrängt Aber als ich dann 8 Tage über den Geburtstermin kam, wurden im Krankenhaus die Wehen eingeleitet und da es nur schleppend voran ging wurde ich vor die Wahl gestellt, entweder noch ca. 10 - 14 Stunden Wehen oder ein sofortiger Kaiserschnitt. Natürlich war es in diesem Augenblick verlockend sich für den Kaiserschnitt zu entscheiden, denn in 30 min wäre alles vorbei gewesen und wir hätten endlich unsere Tochter im Arm. Aber aus irgendeinem Grund sagte mir meine innere Stimme, dass ich das Kind auf normalem Weg zur Welt bringen sollte und meine Angst war auch plötzlich weg. Als die Wehen dann schlimmer wurden bekam ich eine PDA gelegt und das empfand ich als sehr angenehm. Ich konnte sogar etwas schlafen. Als dann die Presswehen losgingen, wusste ich, dass ich es ganz bald geschafft habe und war relativ entspannt. Bei mir wurde kein Dammschnitt vorgenommen, es riss nur ganz leicht auf. Aber ich konnte gleich nach der Geburt meine Tochter in die Arme nehmen und sie stillen. Nach der Geburt war ich topfit und hatte ein gutes Gefühl, weil ich mich noch richtig entschieden habe.
Und das mit dem Sex ist wahr, den Wochenfluss solltest Du in jedem Fall abwarten. Bei mir war nach 4 Wochen alles vorbei und jetzt (3 Monate nach der Geburt) ist alles vergessen.

Das wichtigste war für mich jedoch, dass ich mich zu Anfang mit dem großen Thema Geburt und Schmerzen beschäftigt habe und ich eine Lösung für mich selbst gefunden hatte, sodaß ich ziemlich entspannt die Schwangerschaft geniessen konnte. Der Sinneswandel kam von alleine und war dann überhaubt kein Problem mehr. Meine Angst war weg!
Vielleicht wird es Dir ähnlich ergehen.

Viola

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4. Februar 2003 um 18:48


Hast Du Dich überhaupt mit dem Thema "Geburt" und die Möglichkeiten des Gebärens befaßt? Ich glaube nicht.

Warum läßt Du Dich nicht von erfahrenen Hebammen aufklären und beraten.

Es gibt die Möglichkeit der Hausgeburt oder die Entbindung in einem Geburtshaus mit der Hebamme Deines Vertrauens, die Dich mindestens 7 Monate durch die Schwangerschaft bekleidet und die für Dich so etwas wie eine Freundin wird.
Da kannst Du eine ganz intime Geburtsatmosphäre genießen und wenn Du möchtest, den Dammschutz selbständig durchführen.

Eine Sectio empfiehlt sich nur bei medizinischer
Indikation und nicht bei Angsthasen.

Liebe Grüsse, Mutsch

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4. Februar 2003 um 18:57
In Antwort auf sol_12650281

Egal ob Promi oder nicht
Ich würde auf keinen Fall ein Kind auf natürlichem Wege bekommen wollen. Ich bin mal ehrlich: Ich hab keine Lust auf die Schmerzen, möglicherweise viele Stunden in den Wehen und die ganze Erschöpfung. Wenn es die Möglichkeit gibt, mich aufzuschneiden, sobald die ersten Wehen einsetzen, sollen sie es tun. Dann bin ich wenigstens entspannt genug, um was von meinem Kind zu haben. Aber das ständige guten Zureden von Arzt und Hebamme...? Nein Danke

Avyan
die es sich im Leben am liebsten so einfach wie möglich macht

Genau so...
... sehe ich es auch! Wir haben heute die Möglichkeit, also nutze ich sie auch!

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4. Februar 2003 um 19:23
In Antwort auf sol_12650281

Egal ob Promi oder nicht
Ich würde auf keinen Fall ein Kind auf natürlichem Wege bekommen wollen. Ich bin mal ehrlich: Ich hab keine Lust auf die Schmerzen, möglicherweise viele Stunden in den Wehen und die ganze Erschöpfung. Wenn es die Möglichkeit gibt, mich aufzuschneiden, sobald die ersten Wehen einsetzen, sollen sie es tun. Dann bin ich wenigstens entspannt genug, um was von meinem Kind zu haben. Aber das ständige guten Zureden von Arzt und Hebamme...? Nein Danke

Avyan
die es sich im Leben am liebsten so einfach wie möglich macht

@avyan
Du hast keine Lust auf Schmerzen.Aber wenn du in den Wehen liegst,hast du den Wehenschmerz etwa 60 Sekunden pro Wehe .Zwischen den Wehen hast du absolut keine Schmerzen.Du kannst aufstehen ,umherlaufen dich setzen oder dich in die Wanne legen .Nach dem Kaiserschnitt hast du ständig Schmerzen ohne Pause dazwischen du kannst dich nicht ohne Schmerzen im Bett von einer Seite auf die andere Seite drehen du brauchst vielleicht fast 10 Minuten dafür weil es schneller nicht geht.Aufstehen genauso lang und schmerzhaft.Mindesttens die ersten zwei Tage.Dann geht es aber schmerzfrei beim aufstehen ,hinsetzen ,neh immer noch nicht.Sich auf die Toilette setzen und aufstehen macht schon Probleme.Manche Frauen sind so wehleidig die stehen erst am vierten Tag auf.Dann drei mal am Tag eine Trombosespritze in den Bauch .Die du nach einer normalen Geburt auch nicht bekommst.Erschöft nach der normalen Geburt ist man eigentlich nicht .Du hast soviel Adrealin im Blut du bist fit.Nach dem Kaiserschnitt bist du allein von der Narkose erschlagen .Du liegst mindestens die ersten zwei Tage am Tropf und hast einen Schlauch in der Harnhöre und einen Schlauch in der Naht .Kannst nicht richtig stehen oder sitzen willst aber dein Baby alleine versorgen.Das ist nach einer normalen Geburt viel einfacher.Die Nachwehen nach einem Kaiserschnitt sind viel schmerzhafter als nach einer normalen Geburt die du fast gar nicht spürst.
Denk mal darüber nach.
Lieben Gruss Mamelick

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4. Februar 2003 um 22:30

Ich wunder mich
...über die ganzen Aggressionen...

Ich für meinen Teil habe mir durchaus Gedanken über Pro und Contra Kaiserschnitt gemacht. Und bei mir überwiegt nun mal das Pro. So einfach ist das. Deswegen zieht bei mir auch das Argument mit dem "natürlichen Geburtsausgang" nicht. Nur weil etwas natürlich ist und immer so gemacht wurde, muß es nicht zwangsläufig weiterhin so gemacht werden, wenn einem Alternativen zur Verfügung stellen.
Schade, daß es für einige hier offenbar nur "Kind mit allem Drum und Dran" oder gleich "Kind schmerzlos durch Adoption" gibt.

...zwischen Schwarz und Weiß gibt es doch so viele Grautöne.

Avyan

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4. Februar 2003 um 23:08
In Antwort auf sol_12650281

Ich wunder mich
...über die ganzen Aggressionen...

Ich für meinen Teil habe mir durchaus Gedanken über Pro und Contra Kaiserschnitt gemacht. Und bei mir überwiegt nun mal das Pro. So einfach ist das. Deswegen zieht bei mir auch das Argument mit dem "natürlichen Geburtsausgang" nicht. Nur weil etwas natürlich ist und immer so gemacht wurde, muß es nicht zwangsläufig weiterhin so gemacht werden, wenn einem Alternativen zur Verfügung stellen.
Schade, daß es für einige hier offenbar nur "Kind mit allem Drum und Dran" oder gleich "Kind schmerzlos durch Adoption" gibt.

...zwischen Schwarz und Weiß gibt es doch so viele Grautöne.

Avyan

Wo siehst du Aggressionen?
In den Erfahrungsberichten jener, die am eigenen Körper gespürt haben, was es bedeutet, ein Kind mit oder ohne Kaiserschnitt zu bekommen?

Ich sehe es eher als eine Aggression, die ihr im Begriff seid, eurem Körper anzutun, wenn ihr euch aus falscher Angst für Kaiserschnitt entscheidet.

Ich sehe, dass es keinen Sinn hat, Erlebtes mitzuteilen, ihr wollt es nicht hören.

Verzauberin

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5. Februar 2003 um 12:28

Also, das ist jawohl totaler Blödsinn!
Der Kaiserschnitt ist zwar etwas abrupt für ein Kind, aber dennoch die sanftere Methode. Durch den Geburtskanal gequetscht zu werden, ist nämlich mit Sicherheit auch kein schönes Gefühl!

Schon gar nicht, wenn man dann auch noch mit Saugglocke oder Zange herausgezogen wird!
Mir wurde bei meiner Geburt damals ein Muskel am Hals angerissen. Ich hatte das erste Jahr einen schiefen Kopf, weil ich ihn nicht gerade halten konnte und musste als Säugling zur Krankengymnastik.

Alles hat Vor- und Nachteile. Jeder kann es für sich selber abwägen.

Ausserdem: Wiseo versteht das eigentlich hier keiner?! Warum reagiert ihr alle so agressiv???

Ist die Emanzipation völlig an euch vorbei, oder was???

Bin ich jetzt ne schlechte Frau oder gar Mutter, nur weil ich die Geburtsschmerzen nicht aushalten will???

Ausserdem: Geburtshaus?! Das ist ja noch schlimmer! Nee, ist mir viel zu alternativ!
Da gibt's ja noch nicht mal vernünftige Schmerzmittel... Von der Atmosphäre an sich natürlich schöner, als die Klinik...

Also, wenn eine Frauz unbedingt den "Naturschmerz" aushalten will, dann soll sie das bitteschön. Aber wenn man dazu nicht bereit ist, soll das hier gefälligst auch respektiert werden!

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5. Februar 2003 um 12:35
In Antwort auf lim_12334600

Kaiserschnitt
Hallo novembre,

als ich Deinen Bericht las, musste ich an die ersten Wochen meiner Schwangerschaft denken. Als ich von meiner Schwangerschaft erfuhr(Wunschkind), bekam ich plötzlich große Angst vor der Geburt. Sofort las ich im Internet alles über Kaiserschnitte nach und war absolut davon überzeugt, dass ich keine normale Geburt haben möchte, sondern einen Kaiserschnitt. Ich war zuvor noch nie in einem Krankenhaus und auch zu Ärzten gehe ich nur in absoluten Notfällen.
Für den Rest der Schwangerschaft war ich dann beruhigt, die Angst vor der Geburt durch die Möglichkeit eines Kaiserschnittes verflogen oder verdrängt Aber als ich dann 8 Tage über den Geburtstermin kam, wurden im Krankenhaus die Wehen eingeleitet und da es nur schleppend voran ging wurde ich vor die Wahl gestellt, entweder noch ca. 10 - 14 Stunden Wehen oder ein sofortiger Kaiserschnitt. Natürlich war es in diesem Augenblick verlockend sich für den Kaiserschnitt zu entscheiden, denn in 30 min wäre alles vorbei gewesen und wir hätten endlich unsere Tochter im Arm. Aber aus irgendeinem Grund sagte mir meine innere Stimme, dass ich das Kind auf normalem Weg zur Welt bringen sollte und meine Angst war auch plötzlich weg. Als die Wehen dann schlimmer wurden bekam ich eine PDA gelegt und das empfand ich als sehr angenehm. Ich konnte sogar etwas schlafen. Als dann die Presswehen losgingen, wusste ich, dass ich es ganz bald geschafft habe und war relativ entspannt. Bei mir wurde kein Dammschnitt vorgenommen, es riss nur ganz leicht auf. Aber ich konnte gleich nach der Geburt meine Tochter in die Arme nehmen und sie stillen. Nach der Geburt war ich topfit und hatte ein gutes Gefühl, weil ich mich noch richtig entschieden habe.
Und das mit dem Sex ist wahr, den Wochenfluss solltest Du in jedem Fall abwarten. Bei mir war nach 4 Wochen alles vorbei und jetzt (3 Monate nach der Geburt) ist alles vergessen.

Das wichtigste war für mich jedoch, dass ich mich zu Anfang mit dem großen Thema Geburt und Schmerzen beschäftigt habe und ich eine Lösung für mich selbst gefunden hatte, sodaß ich ziemlich entspannt die Schwangerschaft geniessen konnte. Der Sinneswandel kam von alleine und war dann überhaubt kein Problem mehr. Meine Angst war weg!
Vielleicht wird es Dir ähnlich ergehen.

Viola

Hallo Viola!
Vielen lieben Dank für Deine Antwort!!!

Eine der wenigen, mit denen ich etwas anfangen kann, denn sie zeigt, dass Du Verständnis hast.

Man muss die Erfahrung einfach machen, um es beurteilen zu können. Aber davor habe ich einfach sehr grosse Angst.

Ich wünsche Dir und Deinem Kind alles Gute!

Beneidenswert, dass es bei Dir so gut gelaufen ist!

Liebe Grüsse

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5. Februar 2003 um 13:04

Also,
natürlich ist man nicht unemanzipiert, wenn man sich für den "normalen" Weg entscheidet!!!

Unemanzipert sind Äußerungen, dass ich mich gefälligst mit den Schmerzen abzufinden habe!

Warum?! Nur weil ich eine Frau bin, habe ich mich gefälligst nicht anzustellen...

Andernfalls solll ich's gleich sein lassen... Na toll! So was sagen Frauen! Gerade von euch habe ich mehr Verständnis erwartet.

Ich bin nicht agressiv, aber ich finde es nicht okay, dass ich hier von allen Seiten fertig gemacht werde. Wenn ihr anderer Meinung seid ist das okay. Wenn ihr mich davon abbringen wolltet oder das Gegenteil erlebt habt, könnt ihr mir das doch schildern, anstatt mich zu beschimpfen.

So, wie es Viola geschrieben hat, zum Beispiel, hat es mir sehr gut gefallen. Da mache ich mir dann auch wirklich Gedanken.

So Beiträge wie "dann adoptier' doch ein Kind" sind einfach nur lächerlich und überflüssig...

Ob ich Mut habe oder nicht, hat damit nichts zu tun. Ich möchte das einfach nicht. Das hat nichts mit Mut zu tun. Wenn ich wüsste, es geht nicht anders, würde ich es trotzdem machen. Aber wenn ich die Wahl habe...

Das Gegenteil ist für mich diskutabel, sonst wäre kein Fragezeichen in der Überschrift und ich hätte mir die Diskussion ersparen können.

Mit so bescheuerten Vorwürfen kann ich allerdings nichts anfangen...

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5. Februar 2003 um 13:24

Hab noch kein Kind, aber...
Hallo Novembre,

da ich noch kein Kind habe und die Erfahrung einer Geburt noch nicht gemacht habe, kann ich dich ein kleines bißchen verstehen. Wenn ich eine Entbindung im Fernsehen sehe, dann könnte mir auch das Herz in die Hosentasche rutschen. Dennoch würde ich mich niemals selbst um dieses einmalige Erlebnis bringen, weil ich es mir wunderschön verstelle nach ein paar anstrengenden Stunden das Kind gemeinsam mit meinem Partner begrüßen zu dürfen. Ich stelle es mir sehr ernüchternd vor auf dem OP-Tisch zu liegen und nach 5-10 Minuten wird mir mein Kind präsentiert.
Eine natürliche Geburt stelle ich mir dagegen überwältigend vor.
Außerdem glaube ich, dass die letzten 2 Monate einer Schwangerschaft schon so anstrengend sind, dass die Geburt wirklich nur noch eine Kleinigkeit ist.
Und ich finde auch, dass ein geplanter Kaiserschnitt rein gar nichts mit Emanzipation zu tun hat, sondern nur mit Feigheit.
In diesem Sinne
LG Sonnenblume

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5. Februar 2003 um 14:16
In Antwort auf padma_12708191

Also,
natürlich ist man nicht unemanzipiert, wenn man sich für den "normalen" Weg entscheidet!!!

Unemanzipert sind Äußerungen, dass ich mich gefälligst mit den Schmerzen abzufinden habe!

Warum?! Nur weil ich eine Frau bin, habe ich mich gefälligst nicht anzustellen...

Andernfalls solll ich's gleich sein lassen... Na toll! So was sagen Frauen! Gerade von euch habe ich mehr Verständnis erwartet.

Ich bin nicht agressiv, aber ich finde es nicht okay, dass ich hier von allen Seiten fertig gemacht werde. Wenn ihr anderer Meinung seid ist das okay. Wenn ihr mich davon abbringen wolltet oder das Gegenteil erlebt habt, könnt ihr mir das doch schildern, anstatt mich zu beschimpfen.

So, wie es Viola geschrieben hat, zum Beispiel, hat es mir sehr gut gefallen. Da mache ich mir dann auch wirklich Gedanken.

So Beiträge wie "dann adoptier' doch ein Kind" sind einfach nur lächerlich und überflüssig...

Ob ich Mut habe oder nicht, hat damit nichts zu tun. Ich möchte das einfach nicht. Das hat nichts mit Mut zu tun. Wenn ich wüsste, es geht nicht anders, würde ich es trotzdem machen. Aber wenn ich die Wahl habe...

Das Gegenteil ist für mich diskutabel, sonst wäre kein Fragezeichen in der Überschrift und ich hätte mir die Diskussion ersparen können.

Mit so bescheuerten Vorwürfen kann ich allerdings nichts anfangen...

Du hast Dich mit dem Thema
noch nicht richtig auseinander gesetzt, sonst wüßtest Du, dass eine Geburt in einem Geburtshaus, das intimste und familiärste Erlebnis im Leben eines Paares ist.
Was meinst Du, warum soviele Hebammen sich selbständig machen bzw. Krankenhäuser nur noch Beleghebammen einstellen? Weil die Geburt die normalste Sache der Welt und keine Krankheit ist, die in einer Klinik behandelt werden muß. Den Krankenhäusern wird das Budget gekürzt.
Eine Sectio bringt dem Krankenhaus im Schnitt 3000 Euro. Eine Spontangeburt bringt ungefähr die Hälfte. Eine Wunschsectio muß normalerweise
lt. Krankenkassenstatus die Patientin selbst bezahlen. Hier bleibt aber dem behandelnden Arzt viel Spielraum einen medizinisch-notwendigen Eingriff zu begründen. Es gibt eine Studie die belegt, wenn jährlich die Sectiorate um 1 % steigt, die gesetzlichen Krankenkassen über 22 Mio
mehr berappen müssen. Kein Wunder also, das unser Gesundheitswesen krankt, wenn man sich nur den Geburtsbereich ansieht.

In diesem Forum wird Dich, nachdem ich die Diskussion verfolgt habe, keiner von Deinem Vorhaben abbringen können. Manchmal bewirken das aber die Schwangerschaftshormone, die Deine Mutterinstinkte wecken werden. Vielleicht wirst Du dann mit dem Bewußtsein an die Sache heran gehen, dass Du die Entscheidung für Zwei treffen mußt. Jetzt im Moment denkst Du nur für Dich.

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute, Mutsch

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5. Februar 2003 um 15:31
In Antwort auf padma_12708191

Also,
natürlich ist man nicht unemanzipiert, wenn man sich für den "normalen" Weg entscheidet!!!

Unemanzipert sind Äußerungen, dass ich mich gefälligst mit den Schmerzen abzufinden habe!

Warum?! Nur weil ich eine Frau bin, habe ich mich gefälligst nicht anzustellen...

Andernfalls solll ich's gleich sein lassen... Na toll! So was sagen Frauen! Gerade von euch habe ich mehr Verständnis erwartet.

Ich bin nicht agressiv, aber ich finde es nicht okay, dass ich hier von allen Seiten fertig gemacht werde. Wenn ihr anderer Meinung seid ist das okay. Wenn ihr mich davon abbringen wolltet oder das Gegenteil erlebt habt, könnt ihr mir das doch schildern, anstatt mich zu beschimpfen.

So, wie es Viola geschrieben hat, zum Beispiel, hat es mir sehr gut gefallen. Da mache ich mir dann auch wirklich Gedanken.

So Beiträge wie "dann adoptier' doch ein Kind" sind einfach nur lächerlich und überflüssig...

Ob ich Mut habe oder nicht, hat damit nichts zu tun. Ich möchte das einfach nicht. Das hat nichts mit Mut zu tun. Wenn ich wüsste, es geht nicht anders, würde ich es trotzdem machen. Aber wenn ich die Wahl habe...

Das Gegenteil ist für mich diskutabel, sonst wäre kein Fragezeichen in der Überschrift und ich hätte mir die Diskussion ersparen können.

Mit so bescheuerten Vorwürfen kann ich allerdings nichts anfangen...

Liebe novembre
Du scheinst es nicht zu verstehen .Ein Kaiserschnitt bedeutet nicht das du schmerzfrei bist .Du bist Wehenschmerz frei aber nicht schmerzfrei.Da ich beide Erfahrungen gemacht habe kann ich dir sagen die Wehenschmerzen waren besser zu ertragen als die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt.Mein zweiter Kaiserschnitt war echt die Hölle ,aber das willst du sicher nicht auch noch lesen.Und beschimpfen will dich hier keiner.Wir haben die Erfahrung mit Kaiserschnitt und Geburt gemacht du noch nicht .Wir haben dir nur berichtet wie unangenhm es ist.Und es besser wäre ein Baby normal zu gebären.
Laß doch ,wenn es soweit ist alles auf dich zukommen ohne es jetzt schon zu entscheiden.

Lieben Gruss Mamelick

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5. Februar 2003 um 16:21
In Antwort auf kunna_11986300

Hab noch kein Kind, aber...
Hallo Novembre,

da ich noch kein Kind habe und die Erfahrung einer Geburt noch nicht gemacht habe, kann ich dich ein kleines bißchen verstehen. Wenn ich eine Entbindung im Fernsehen sehe, dann könnte mir auch das Herz in die Hosentasche rutschen. Dennoch würde ich mich niemals selbst um dieses einmalige Erlebnis bringen, weil ich es mir wunderschön verstelle nach ein paar anstrengenden Stunden das Kind gemeinsam mit meinem Partner begrüßen zu dürfen. Ich stelle es mir sehr ernüchternd vor auf dem OP-Tisch zu liegen und nach 5-10 Minuten wird mir mein Kind präsentiert.
Eine natürliche Geburt stelle ich mir dagegen überwältigend vor.
Außerdem glaube ich, dass die letzten 2 Monate einer Schwangerschaft schon so anstrengend sind, dass die Geburt wirklich nur noch eine Kleinigkeit ist.
Und ich finde auch, dass ein geplanter Kaiserschnitt rein gar nichts mit Emanzipation zu tun hat, sondern nur mit Feigheit.
In diesem Sinne
LG Sonnenblume

@ Sonnnenblume
Wenn Kaiserschnitt = feige ist, ist dann natürliche Geburt = mutig? Ich glaube nicht. Es ist nur einfacher. Und im Rahmen des medizinischen Fortschritts halte ich es für gerechtfertigt, dies zu nutzen.
Nur weil abermillionen von Frauen in mehreren Jahrtausenden auf diese Annehmlichkeit verzichten mußten, heißt das doch nicht, daß man das heute auch muß.
Pleiten, Pech und Pannen wird es sowohl bei der einen wie auch der anderen Geburt haben.
Aber wieso ich auf Teufel komm raus vermeintlich mutig sein soll, verstehe ich nicht.

Avyan

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5. Februar 2003 um 18:30
In Antwort auf sol_12650281

@ Sonnnenblume
Wenn Kaiserschnitt = feige ist, ist dann natürliche Geburt = mutig? Ich glaube nicht. Es ist nur einfacher. Und im Rahmen des medizinischen Fortschritts halte ich es für gerechtfertigt, dies zu nutzen.
Nur weil abermillionen von Frauen in mehreren Jahrtausenden auf diese Annehmlichkeit verzichten mußten, heißt das doch nicht, daß man das heute auch muß.
Pleiten, Pech und Pannen wird es sowohl bei der einen wie auch der anderen Geburt haben.
Aber wieso ich auf Teufel komm raus vermeintlich mutig sein soll, verstehe ich nicht.

Avyan


Hallo Avyan,

es geht mir nicht ums vermeintlich mutig sein. Lies die doch einfach nochmal meinen Beitrag durch, dann weißt du worum es mir persönlich geht!
Aber mit Feigheit hat es wohl doch auch was zu tun, schließlich hat Novembre selbst geschrieben, dass sie Horror hat vor der Geburt.
Außerdem tut man ja auch einiges dafür um schwanger zu werden, dann möchte ich auch selbst aktiv entbinden und nicht von irgendeinem netten Chirurgen entbunden werden.
Mit Annehmlichkeit hat das für mich nicht viel zu tun, es ist für die Krankenhäuser vorallem eine Möglichkeit bei einer Geburt mehr zu verdienen.
Aber wenn du nicht mal bereit bist diese wenigen Stunden durchzustehen, dann solltest du dir vielleicht überlegen dir eine Leihmutter zu suchen. Oder findest du den Gedanken angenehm, dass deine Figur nach einer Schwangerschaft eventuell für immer ruiniert ist!? Und stillen würde ich lieber auch nicht, schließlich ist es auch was natürliches... außerdem könnten deine Brüste nach dem Abstillen eventuell für immer hängen. Kein schöner Gedanke!
Aber zieh du nur deinen geplanten Kaiserschnitt durch!
Sonnenblümchen

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5. Februar 2003 um 19:07

Warum...
sagen alle Frauen, die einen Kaiserschnitt aus medizinischer Notwendigkeit hatten, dass dies für sie der Horror war? Weil der Kaiserschnitt zu den großen Bauchoperationen zählt.

Wenn die Wunschsectio-Patientinnen also behaupten,
ihre OP wäre ein Klacks gewesen, dann könnten sie auch eine spontane Geburt aushalten, weil sie total schmerzunempfindlich sind. Oder sollten diese Frauen sich selbst was vormachen?

Warum gebären Hebammen, die vor ihrer eigenen Entbindung hunderte Frauen bekleidet haben, auf
natürliche Art? Weil sie vom Fach sind und wissen, dass Säuglinge vom Weg durch den engen Geburtskanal profitieren. Dass durch den Druckreiz ihr Körper massiert und ihr Herz-Kreislauf-System angeregt wird. Sie wissen, dass Babies nach spontanen Entbindungen bessere Apgar-Werte haben, als nach Kaiserschnittgeburten. Sie sind insgesamt fitter und haben weniger Anpassungsschwierigkeiten. Sie wissen aber auch, wie man schmerzhafte Wehen veratmet und schmerzlindernde Mittel einsetzt.
Das ging mir jetzt nochmal so durch den Kopf, Mutsch

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5. Februar 2003 um 19:23
In Antwort auf padma_12708191

Hallo Viola!
Vielen lieben Dank für Deine Antwort!!!

Eine der wenigen, mit denen ich etwas anfangen kann, denn sie zeigt, dass Du Verständnis hast.

Man muss die Erfahrung einfach machen, um es beurteilen zu können. Aber davor habe ich einfach sehr grosse Angst.

Ich wünsche Dir und Deinem Kind alles Gute!

Beneidenswert, dass es bei Dir so gut gelaufen ist!

Liebe Grüsse


Liebe novembre,

freut mich, dass ich Dir wenigstens etwas helfen konnte.
Ich weiß auch nicht, aber wenn es um das Thema Kinder und Geburt geht, meinen viele Frauen, dass sie noch an "traditionellem" festhalten müssen. Kommt das Kind per Wunsch-Kaiserschnitt oder mag eine Mama nicht stillen oder wird das Kind mehrmals mit kleineren Mengen am Tag gefüttert, so ist man doch gleich eine Rabenmama. Ich bevorzuge auch eine etwas unkonventionelle Erziehung und komme damit sehr gut klar. Ich liebe mein Kind über alles und habe beschlossen, es so zu erziehen, wie mein Mann und ich das für richtig halten. Auch wenn ich in den Augen der anderen Mamis eher eine schlechte Mutter bin. Unser Kind ist damit glücklich und sehr ausgeglichen und ich bin es auch.
Wichtig ist, dass Du Dich wohl fühlst und auch für später als Mami das machst, was DU für richtig hälst. Damit tust Du Dir und später dem Kind den besten Gefallen.

Und da es nun heute die Möglichkeit des Wunschkaiserschnittes gibt, sehe ich kein Problem es auch zu tun.
Natürlich hat es die Nachteile, die hier schon reichlich angeführt wurden, aber wenn es für Dich okay ist, dann ist es auch die richtige Entscheidung.

Darf ich Dich fragen, wie alt Du bist ?? Würde mich einfach mal interessieren.
Ich habe mein Baby mit 34 bekommen.

Alles Gute,
viola

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5. Februar 2003 um 22:18

Hitzige Debatte...
Hallo Novembre,

also ich kann Dir nur raten, einfach nach Deinem Gefühl zu entscheiden, wenn es soweit ist! Jeder hat eben seine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet. Wenn man einigen Leuten hier "zuhört", könnte man glauben, ein Kaiserschnitt sei das absolut Schlimmste, was einer Frau passieren kann.
Tatsächlich aber ist der Kaiserschnitt ein wahrer Segen für alle Mütter. Vor wenigen Jahrzehnten noch war die Zahl von Babies, die während der Geburt gestorben sind (erstickt), bzw. Mütter, die z. T. verblutet sind, wesentlich höher und eine Geburt gilt heutzutage nicht mehr als lebensbedrohlich für Mutter und Kind. Noch in meiner Kindheit gab es viel öfter Fälle von spastisch gelähmten Kindern (entsteht durch Sauerstoffmangel bei zu langer Geburt) als heute.
Auch ich habe eine gute Erfahrung mit dem Kaiserschnitt. Ich hatte nie Angst vor der Geburt, stellte sie mir in Gedanken immer als schönes und intimes Erlebnis vor. Tatsächlich lag ich dann stundenlang auf dem Kreisbett (statt umherzulaufen oder gar ein schönes Bad zu nehmen), wurde an den Wehentropf angekettet und die Hebamme machte nur das Notwendigste. Da der Kopf meiner Tochter quer im Geburtskanal steckte,und die Nabelschnur um den Hals hatte, ging trotz starker Wehen nichts weiter. Fünf verschiedene Ärzte (die ich vorher noch nie gesehen hatte) werkten an meinem Unterleib herum, waren uneinig über das weitere Vorgehen, und einer versuchte sogar, den Kopf manuell zu drehen, indem er ohne Vorwarnung (die werdende Mutter war sowieso schon erschöpft-)seinen Unterarm in den Geburtskanal steckte. Wie sich das anfühlte, möchte ich hier nicht näher erläutern. Ich glaubte, meine letzte Stunde hätte geschlagen. Ich war echt erleichtert, als ich endlich auf dem OP-Tisch lag und freute mich auf die Narkose. Meine Kleine hat das ganze viel besser überstanden als ich. Guckte uns mit großen Augen erstaunt an und nuckelte an der Brust, als hätte sie nie etwas anderes getan. Sicher, die Wundschmerzen ("Bauch brennt wie Feuer"-stimmt!),
kann Dir keiner abnehmen. Drainage, Katether, die tägliche Spritze gegen Thrombose usw. - es ist eben ein op. Eingriff. Wenn Du Dein Kind aus dem Bett nehmen willst, musst Du schon die Zähne zusammenbeissen! Es dauert etwa einen Monat, bis Du wieder voll bewegungsfähig bist. Trotzdem: auch ich würde, wenn ich mich entscheiden müsste, wieder einen Kaiserschnitt bevorzugen. Meine Kleine war bei der Geburt relativ groß (fast 4 kg, KU 36 cm, 52 cm) Wenn ich daran denke, sie durch mein kleines Becken hinauspressen zu müssen, wird mir auch etwas murmelig...
Wenn Du von einem Kaiserschnitt so überzeugt bist, wirst Du auch keine Angst davor haben. (die Krankenversicherung wird dafür jedoch nicht aufkommen, sofern keine med. Notwendigkeit besteht), sollte Dir dieses Erlebnis doch nicht so gefallen, kannst Du ja beim 2. Kind immer noch auf "normalem" Weg entbinden... (Scherz)
Informiere Dich im Krankenhaus Deiner Wahl über alle Möglichkeiten, vielleicht änderst Du Deine Meinung auch, wenn es wirklich "ernst" wird!

Alles Gute,
Memory



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5. Februar 2003 um 22:51

Danke...
... aber ich habe meine Geburt sehr gut verarbeitet!

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6. Februar 2003 um 0:27
In Antwort auf kunna_11986300


Hallo Avyan,

es geht mir nicht ums vermeintlich mutig sein. Lies die doch einfach nochmal meinen Beitrag durch, dann weißt du worum es mir persönlich geht!
Aber mit Feigheit hat es wohl doch auch was zu tun, schließlich hat Novembre selbst geschrieben, dass sie Horror hat vor der Geburt.
Außerdem tut man ja auch einiges dafür um schwanger zu werden, dann möchte ich auch selbst aktiv entbinden und nicht von irgendeinem netten Chirurgen entbunden werden.
Mit Annehmlichkeit hat das für mich nicht viel zu tun, es ist für die Krankenhäuser vorallem eine Möglichkeit bei einer Geburt mehr zu verdienen.
Aber wenn du nicht mal bereit bist diese wenigen Stunden durchzustehen, dann solltest du dir vielleicht überlegen dir eine Leihmutter zu suchen. Oder findest du den Gedanken angenehm, dass deine Figur nach einer Schwangerschaft eventuell für immer ruiniert ist!? Und stillen würde ich lieber auch nicht, schließlich ist es auch was natürliches... außerdem könnten deine Brüste nach dem Abstillen eventuell für immer hängen. Kein schöner Gedanke!
Aber zieh du nur deinen geplanten Kaiserschnitt durch!
Sonnenblümchen

Nochmal@sonnenblume
Ich glaube nicht, daß du beleidigend und ausfallend werden solltest, das war ich auch nicht.
Jemandem eine Leihmutter vorzuschlagen, nur weil er einen Kaiserschnitt bevorzügen würde, grenzt schon an Unverschämtheit. Die Geburt als solche hat in diesem Fall nichts mit der Schwangerschaft zu tun. Daß die einen Körper verändert, manchmal sogar für ewig, ist mir klar, aber das steht auf einem anderen Blatt. Mir geht es um die Geburt allein. Und daß die eben auch ohne die geschilderten "Horror"-Erlebnisse ablaufen kann, ist doch klar. Daß auch ein Kaiserschnitt Risiken birgt, weiß ich ebenso gut. Es ist nun mal ein chirurgischer Eingriff. Aber in meinem Abwägen gewinnt eben die Kaiserschnitt-Waagschale.

Und bitte spar dir doch das nächste Mal ein so alle Kaiserschnitt-Bevorzuger berachtendes "Aber zieh du nur deinen geplanten Kaiserschnitt durch!"

Das ist unangebracht.

man kann diskutieren, aber man sollte doch dabei oberhalb der Gürtellinie bleiben.

Avyan
die durchaus versteht, daß es auch "natürliche-Geburt-Bevorzuger" gibt, sich aber nicht zu ihnen zählt

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6. Februar 2003 um 8:26

Warum
muß es denn gleich ein Kaiserschnitt sein?

Wie Dir und den anderen "Gegnern" der natürlichen Geburt schon einige berichtet haben, sind die von Dir erwarteten Probleme nicht durch einen Kaiserschnitt aus der Welt.

Ich weiß auch, daß sich viele Ärzte weigern (gerade die wirklich guten!), einen Wunschkaiserschnitt durchzuführen.
Und diese Massenaufläufe im Kreissaal sind wirklich eine Seltenheit.
Ich habs bei beiden Geburten so gehabt, daß fast nur mein Mann und die Hebamme da waren, der Artz schaut erst rein, wenn es wirklich los geht. Mit etwas Glück vielleicht ab und zu eine Krankenschwester, die sich um Dein Wohl sorgt, weil Dein Mann mit den Nerven vor Aufregung am Ende ist.

Die Schmerzen fand ich beim ersten Kind auch grauenhaft, weil die Geburt eingeleitet wurde und das Kind (wie hier in einem anderen Beispiel schon geschildert) quer im Kanal steckte - mit Nabelschnur um den Hals. Ging aber dennoch ohne Schnitt.
Als beim zweiten wieder eingeleitet werden mußte (leider), habe ich eine PDA bekommen und seitdem steht für mich fest - wenn jemals wieder ein Kind, dann werde ich die PDA schon vorher absprechen!

Kaum hatte das Mittel angefangen, zu wirken, ging es mir blendend, ich lag auf den Kreisbett und hab Kaffee getrunken und nett mit Mann und Hebamme geplaudert!
Die Preßwehen waren ein Gefühl von "irgendwas ist jetzt anders, oh, geht schon los??" und durch meine Entspannung und Schmerzfreiheit ging alles ganz locker.
Dann reißt auch nix kapuztt!

Beim ersten Kind bin ich übrigens schrecklich gerissen und kann Dir sagen, daß das gar nicht schlimm ist!
Ich hab zwar 10 Nähte an allen möglichen Stellen, aber die haben den Sex nicht verschlechtert - ganz im Gegenteil!
Gerade an den Narben bin ich super-empfindlich, die etwas veränderte Optik hat noch keinen gestört, die zusätzliche Empfindlichkeit aber schon viel Freude bereitet.

Also keine Panik, so schlimm ist das alles nicht!
Informiere Dich doch mal über eine PDA, wenn es so weit ist.
Damit kann, wenn alle Stricke reißen, auch jederzeit ein Kaiserschnitt durchgeführt werden, wenn das aus medizinischer Sicht notwendig werden sollte.

Liebe Grüße, harter Kern

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6. Februar 2003 um 13:04

Genaue Schilderung?
Um noch etwas Wasser auf die Mühlen zu geben, erzähle ich mal, wie es bei einem Kaiserschnitt in etwa zugeht, da viele Schnitte weil meistens sehr eilig in Vollnarkose gemacht werden. Ich durfte jedoch alles NUR mit örtlicher Betäubung miterleben....


Also

Man wird morgens geweckt, darf in den Kreissaal. Dort bekommt man dann erst mal einen Einlauf *grusel*, darf jedoch danach ausgiebig baden oder duschen.

zurück im Entbindungszimmer, wird man von der Hebamme rasiert und bekommt einen Katheder gesetzt (nicht unbedingt angenehm), man wird an den Wehenschreiber und an ein EKG angeschlossen und darf danach nicht mehr aufstehen.

Etwas später kommt der Anästesiearzt und legt einen Zugang *autsch* und man wird an den Tropf angeschlossen. Die Ärzte stellen sich einem vor und geben in etwa eine Zeit durch bis wann man rechnen kann, dranzukommen. Danach heißt es sich in Geduld üben. WARTEN bis man endlich dran kommt.

Ich durfte 6 Stunden warten bis ich endlich drangekommen bin. (bin dabei fast verzweifelt)

Bewegen ist nicht viel drin, da man überall angeschlossen ist, trinken darf man nichts, man hat durst obwohl man Flüssigkeit bekommt.

Nachdem man endlich abgeholt worden ist, landet man im kalten OP-Saal und wird dort vom Bett auf den OP_Tisch gehievt. Das OP-Hemd wird ausgezogen, (damit die Anästesie besser an die Venen rankommt) und nur notdürftig damit zugedeckt.

Man liegt da, wie der "Gekreuzigte". Wird nach einer Weile automatisch hochgehievt und darf dann einen Rundrücken machen, damit der Anästesist die Narkose setzen kann. (Achtung Kreislauf).

Danach wird man wieder runtergelassen und dann heißt es warten bis die Narkose wirkt. Die Hände werden einem auf dem OP-Tisch festgeschnallt und es wird nochmal ein Zugang gelegt.
Ich hatte auf der rechten Seite 3 Infusionsflaschen und auf der linken Seite 2 Stück.

Danach heißt es wieder warten bis die Narkose endlich wirkt. Dein Unterkörper ist ab der Taille taub, in Deinen Beinen wird es warm und fängt an furchtbar zu kribbeln.

nachdem die Narkose endlich angefangen hat zu wirken, wird zuerst ein kleiner grüner Vorhang hochgezogen und um alles ganz abzusichern noch ein großer grüner Vorhang.

Bewegen kann man sich nicht mehr. Festgeschnallt und betäubt kann man nur noch den Kopf etwas bewegen.

Bei mir hat der Kreislauf nicht mehr mitgespielt und mir wurde schlecht und schwarz vor Augen. Das Mittel, daß sie mir gespritzt hatten, hatte in der Vene wie Feuer gebrannt.

Die OP Ärzte erklären einem dann in kurzen Sätzen, was sie nun machen, und man hört, wie der Bauch aufgeschnitten und gerissen wird, (häßliches Geräusch), spürt wie an einem gezogen und gezerrt wird bis endlich das Kind raus ist.

Danach bekommt man das Kind nicht mal richtig zu sehen, da es erst mal von der Hebamme versorgt wird.

Unterdessen wird am Bauch weitergezerrt und genäht.

Nach einer kleinen Ewigkeit zeigt einem die Hebamme das Baby, aber man kannst es noch nicht in den Arm nehmen, da man ja noch festgeschnallt ist und an den Infusionen hängst.

Nachdem man wieder zusammengeflickt bist, wirst man wieder ins Bett gehievt. Meistens läßt die Narkose dann schon nach und der Bauch tut da schon etwas weh.

Nach 2 Stunden auf der Aufwachstation wird einem ein Zugang wieder gezogen und wenn alles in Ordnung ist, darf man wieder aufs Zimmer.

Im Normalfall bekommt man sein Baby solange man noch im Aufwachraum ist.

Was danach alles noch kommt ist weiter unten ja schon sehr deutlich beschrieben worden.

Das Fernsehen zeigt auch bei einem Kaiserschnitt nur die "angenehmen" Seiten.

Vielleicht bringt der Erfahrungsbericht die Eine oder Andere weiter.

Liebe Grüße
Buffy



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6. Februar 2003 um 23:05

Danke!

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17. April 2005 um 18:20
In Antwort auf padma_12708191

Also, das ist jawohl totaler Blödsinn!
Der Kaiserschnitt ist zwar etwas abrupt für ein Kind, aber dennoch die sanftere Methode. Durch den Geburtskanal gequetscht zu werden, ist nämlich mit Sicherheit auch kein schönes Gefühl!

Schon gar nicht, wenn man dann auch noch mit Saugglocke oder Zange herausgezogen wird!
Mir wurde bei meiner Geburt damals ein Muskel am Hals angerissen. Ich hatte das erste Jahr einen schiefen Kopf, weil ich ihn nicht gerade halten konnte und musste als Säugling zur Krankengymnastik.

Alles hat Vor- und Nachteile. Jeder kann es für sich selber abwägen.

Ausserdem: Wiseo versteht das eigentlich hier keiner?! Warum reagiert ihr alle so agressiv???

Ist die Emanzipation völlig an euch vorbei, oder was???

Bin ich jetzt ne schlechte Frau oder gar Mutter, nur weil ich die Geburtsschmerzen nicht aushalten will???

Ausserdem: Geburtshaus?! Das ist ja noch schlimmer! Nee, ist mir viel zu alternativ!
Da gibt's ja noch nicht mal vernünftige Schmerzmittel... Von der Atmosphäre an sich natürlich schöner, als die Klinik...

Also, wenn eine Frauz unbedingt den "Naturschmerz" aushalten will, dann soll sie das bitteschön. Aber wenn man dazu nicht bereit ist, soll das hier gefälligst auch respektiert werden!

PRO Wunschsectio
Also ich ich find es eine unglaubliche Frechheit was man sich hier alles anhören muss, wenn man sich persönlich mit allen Vor-oder Nachteilen für einen Wunschsectio entscheidet!!! Falls Dich das Thema immer noch interessieren sollte, habe ich einen wirklich hilfreichen Buchtip für Dich, der weder für den Wunschkaiserschnitt wirbt, noch der einen davon abbringen will "Kaiserschnitt auf Wunsch" von Annette Bopp!!!
Kurzer Ausschnitt der zu all den Verfechtern der normalen Geburt wunderbar paßt: " Der mühsame u. gefahrvolle Weg durch den egen Geburtskanal kann einem Baby alse erspart bleiben. Warum sollte es nicht von diesem Fortschritt der Medizin profitieren dürfen? Nur weil der andere Weg als der normale gilt? In anderen medizinischen Fragen hängen wir doch auch nicht so an den Methoden von gestern. Und das Argument >Das haben wir schon immer so gemacht> war noch nie ein gutes Argument!!!
Alles Gute

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17. April 2005 um 18:26

"PRO Wunschsectio"
"PRO Wunschsectio"
Gesendet von maxi741 am 17 April um 18:20


Also ich ich find es eine unglaubliche Frechheit was man sich hier alles anhören muss, wenn man sich persönlich mit allen Vor-oder Nachteilen für einen Wunschsectio entscheidet!!! Falls Dich das Thema immer noch interessieren sollte, habe ich einen wirklich hilfreichen Buchtip für Dich, der weder für den Wunschkaiserschnitt wirbt, noch der einen davon abbringen will "Kaiserschnitt auf Wunsch" von Annette Bopp!!!
Kurzer Ausschnitt der zu all den Verfechtern der normalen Geburt wunderbar paßt: " Der mühsame u. gefahrvolle Weg durch den egen Geburtskanal kann einem Baby alse erspart bleiben. Warum sollte es nicht von diesem Fortschritt der Medizin profitieren dürfen? Nur weil der andere Weg als der normale gilt? In anderen medizinischen Fragen hängen wir doch auch nicht so an den Methoden von gestern. Und das Argument >Das haben wir schon immer so gemacht> war noch nie ein gutes Argument!!!
Alles Gute

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17. April 2005 um 19:19

Mein erfahrungsbericht
hallo. ich bekam am 24.2.05 meinen sohn per primärem kaiserschnitt, das heißt auf grund des missverhältnisses großes kind / enges becken der mutter wurde diese entscheidung gefällt ohne weiter die geburt einleiten zu wollen ( der zwerg war 20 tage überfällig und ich hing zwar schon diverse male zuvor an anderen tagen am wehentropf, aber es ging nichts los ).bei einer nochmaligen vermessung des kleinen per ultraschall empfielen die ärztin dann den KS.

in der nacht zuvor hatte ich leichte wehen bekommen und der schleimtropf ging ab, sodass ich nicht viel schlief. morgens halb 6 bekam ich einen einlauf, vor dem mir ja auch erst mal graute. aber das ist ja wirklich nichts spektakuläres und ging ratzfatz. rasiert wird man auch nur etwas über dem schambein, wo der schnitt gesetzt wird.

zwischen 7 und halb 8 wurde ich vorbereitet: diese tropfeingänge in die aderngänge am arm legen und kathedern. letzteres war für mich eigentlich das unangenehmste von allem, brennt wie eine üble blasenentzündung.

halb 8 gings in den OP. die spinale anästhesie pickste nur etwas. zwar wurde mir zuvor gesagt, dass man danach atemprobleme bekommen kann, aber bei mir war dem nicht so.
7.55 uhr wurde dann unser sohn geboren.

danach gings in den aufwachraum, wo ich vom kopf abwärts so ein kribbeln bekam, was mit der narkose zusammenhing und ich bekam dagegen ein mittel. meine beine konnte ich auch schnell wieder bewegen und am selben abend wurde ich auch wieder auf selbige gestellt.

wundschmerzen hatte ich kaum, ich war nur am nächsten tag sehr benommen, war sicher vom schmerztropf bzw den nächtlichen thrombosespritzen.

bei mir war es so, dass ich noch einige tage einen kleinen schlauch aus dem bauch hatte, der blut abführt. den merkst du nicht, stört nur n bisschen, da du aufpassen musst, dass du beim bewegen nicht irgendwo hängen bleibst. meine bettnachbarin, die auch nen KS hatte, war allerdings 'schlauchfrei', das bekommt also auch nicht jede.

ansonsten bist du die tage danach so ziemlich am schleichen, da die narbe drückt, aber frauen, die genäht wurden, haben da sicher auch ihre probleme.
naja, dass man ein paar tage nicht duschen darf ist bei jeder OP so, aber dennoch n bisschen nervig.

tja, das war MEIN erfahrungsbericht. ich denke, vieles ist sehr subjektiv und jeder erlebt es anders. ach so...weil im thread was von den agpar- werten geschrieben wurde: unser sohn hatte da drei mal höchstnote

abschließend muss ich sagen: ich stand einer natürlichen geburt aufgeschlossen gegenüber und wollte eigentlich keinen kaiserschnitt. wie es dann verlaufen ist, war es aber ok für mich. traumatisierend fand ich die schreie der gebärenden frauen auf der station, sodass meine bettnachbarin und ich doch n bisschen erleichtert waren, dass wir das nicht durchmachen mussten ( ich weiß, für diesen satz werde ich sicher gesteinigt ).

ach so ... was ich bemerkt habe ist, dass du dich bei einigen ärzten 'erklären' musst, weshalb das kind denn per kaiserschnitt zur welt kam ( kinderarzt, orthopäde ).

tja, so wars bei mir.

lieber gruß
annana


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9. Februar 2006 um 17:15

Wunschkaiserschnitt ist ok
Hallo!
Ich habe eben Ihren Bericht gelsen und dachte mir ich helfe ihnen weiter!
Also mir ging es ja genauso wie ihnen! Panische Angst vor einer vaginalen Geburt! Erst wollte ich daher gar keine Kinder bekommen, aber es war dann eben passiert...
Also ich ließ mein Kind an meinem Geburtstag am 1.9.2005 holen.
Einmal Kaiserschnitt-immer Kaiserschnitt!!!
Eine Bettnachbarin lag 3Tage in den Wehen, dann wurde eh ein Kaiserschnitt gemacht, also dachte ich zum Glück habe ich mir das noch erspart!
Es ging alles ganz schnell, ich war wahnsinnig aufgeregt! Klar,der Überraschungseffekt -wann geht es nun endlich los- , der bleibt aus. Man kann sich aber auch gut vorbereiten.
Nun denn. Ich wurde gegen sechs Uhr morgens ins Krankenhaus bestellt, es wurden alle vorbereitungen getroffen und pünktlich um acht ging es los. Mir wurde ein Katheder in Rückenwirbel geschoben-tat kaum weh! Dann bekam ich eine leichte Narkose,ich merkte nur noch wie man mir auf dem Bauch drauf drückt und dann war ich ganz weg. Da ich zu aufgeregt war hat man mir dann mehr beruhigungsmittel gegeben und ich kam langsam im Zimmer wieder zu mir. Da kam mein Freund schon mit einem kleinen häufchen auf dem Arm zur Tür herein... Durch die Narkose ist einen das irgendwie erstmal egal, mir war schlecht...
Nach meiner Besinnung freute ich mich dann schon, doch dann setzten die Schmerzen ein! Es gibt viel gegen die Schmerzen und die Schwestern helfen einem dann auch.
Nach ein paar Tagen konnte ich auch schon wieder aufstehen und alles richtig genießen!
Nur beiben sie so lange im Krankenhaus wie möglich! ich habe mich eher entlassen und war zu Hause plötzlich auf mich allein gestellt. Da das schreiende Baby und dann noch die Schmerzen...
Nun ist die Narbe schon ganz schön verblasst und juckt ab und zu mal noch.
Meine Kleine ist und war putzmunter und gesund!
Alle die sagen es sei gegen die Natur... NA UND???
Verhüten beim Sex ist ja dann wohl auch gegen die Natur! Das machen Tiere auch nicht! Dann sollten die auch nur Geschlechtsverkehr haben wenn sie ein Baby wollen. Ich halte solche Ansichten für Schwachsinn! Die Ärzte haben meinen Kaiserschnittwunsch gleich akzeptiert und es ging reibungslos! Immer wieder sage ich da nur! Lieber auf dem Bauch Schmerzen als zwischen den Beinen und dann Schmerzen beim Sex oder wasser lassen zu haben! In irgendeinem Land werden NUR Kaiserschnitte gemacht, damit die Frau schön eng bleibt heißt es da!
Ich hoffe ich konnte ihnen wieter helfen! Bei fragen gern auch per Mail!
Jessymaus5atgmxde

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2. August 2007 um 13:54
In Antwort auf kizzie_12517891

"PRO Wunschsectio"
"PRO Wunschsectio"
Gesendet von maxi741 am 17 April um 18:20


Also ich ich find es eine unglaubliche Frechheit was man sich hier alles anhören muss, wenn man sich persönlich mit allen Vor-oder Nachteilen für einen Wunschsectio entscheidet!!! Falls Dich das Thema immer noch interessieren sollte, habe ich einen wirklich hilfreichen Buchtip für Dich, der weder für den Wunschkaiserschnitt wirbt, noch der einen davon abbringen will "Kaiserschnitt auf Wunsch" von Annette Bopp!!!
Kurzer Ausschnitt der zu all den Verfechtern der normalen Geburt wunderbar paßt: " Der mühsame u. gefahrvolle Weg durch den egen Geburtskanal kann einem Baby alse erspart bleiben. Warum sollte es nicht von diesem Fortschritt der Medizin profitieren dürfen? Nur weil der andere Weg als der normale gilt? In anderen medizinischen Fragen hängen wir doch auch nicht so an den Methoden von gestern. Und das Argument >Das haben wir schon immer so gemacht> war noch nie ein gutes Argument!!!
Alles Gute

Bin ebenfalls dafür
Verstehe Frauen nicht die der Meinung sind natürliche Geburt ist das Beste und jede Frau sollte normal gebären ausser in Notfällen. Den Spaß der Frauen die ihre Babys gerne durch ihre Vagina pressen und es toll finden sei ihnen gegönnt. Aber wenn sie Spaß daran haben muss es nicht heißen dass jede Frau sowas toll findet. Wenn ich es toll finde Lesischen Sex zu haben kann ich nicht schreiben: Lesbischen Sex sollte jede Frau haben, mit Männern zu schlafen ist abartig es sollte verboten werden. Frauen die sich von Männern vögeln lassen sind pervers. Frauen die ihre Vaginas als Bahnhof benutzen sind psychisch krank. Frauen die ein Baby durch ihre Vagina pressen wollen sind abartig. Dann haben die Riesenvaginas superriesig ist doch ok wenn es manche toll finden. Manche wollen das ihre Muschi klein und eng bleibt und lassen nix in ihre Vagina schon gar nich ein Baby

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