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Kaiserschinitt besser?

22. September 2003 um 9:36 Letzte Antwort: 11. Oktober 2003 um 0:34

Hallo

ich wollte mal von euch wissen was eigentlich beser ist Kaiserschnitt oder normal Geburt? Viele Frauen bevorzugen Kaiserschnitt stimmt es?

ciao sistermc

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22. September 2003 um 10:17

AW:Kaiserschnitt
Hallo,

klar bevorzugen einige Damen einen Kaiserschnitt da man dadurch die Geburtsschmerzen nicht so ertragen muss. Aber ich habe schon einige Frauen gehört das Sie es bereuen das Sie die Geburt nicht im normalen Verlauf miterlebt haben! Es ist zwar jeden selbst überlassen aber ich denke das es besser ist eine Geburt auf normalen Wege zu vollziehen wenn Kaiserschnitt nicht unbedingt notwendig ist.

Liebe Grüße

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22. September 2003 um 11:21

Hab gerade
einen thread zum entsprechenden thema für Dich hochgeholt

"Geburttermin und Kaiserschnitt"

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25. September 2003 um 14:56

Also...
ich hatte keinen Kaiserschnitt und möchte diesmal auch keinen, wenn es sich vermeiden lässt. Denn ich fand es damals schon besser lieber die "paar" (waren immerhin auch 28) Stunden Wehen zu haben, als hinterher ein paar Tage lang Schmerzen und Vorsicht wegen der Narbe. Hatte nämlich in der Zeit ausgerechnet drei Zimmernachbarinnen mit Kaiserschnitt und konnte das somit gut beobachten. Aber ich denke jede sieht das anders und muss für sich entscheiden. Meine Schwiegerma z.B. hatte bei allen drei Kindern nen Kaiserscnitt und ist zufrieden damit...

LG Katrin

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26. September 2003 um 7:57

Warum...
...sollte man sich einer OP unterziehen und nichts anderes ist der Kaierschnitt,wenn man sein Kind auf natürlichen Weg zur Welt bringen kann.
Ich finde es schlimm,dass viele Promi-Damen zwar ein Kind wollen,aber keine natürliche Geburt.Sie machen es sich verdammt leicht und ich finde jedes Kind sollte,sofern es natürlich möglich ist,auf natürlichem Weg zur Welt kommen.
Für mich ist es eine Modeerscheinung und ich find sie nicht okay.
Ich hab meine Kinder auch auf "normalen" Weg bekommen und würd es jederezeit wieder so machen.Mir würde was fehlen,wenn es anders wäre.
Aber wie gesagt,wenn es Probleme oder Risiken gibt,dann schon Kaiserschnitt.

Gruss Angel

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26. September 2003 um 15:58

Kaiserschnitt besser??
hallo sistermc,

also ich finde es schwachsinn sich einer operation zu unterziehen wenn man sein kind ganz natürlich auf die weltbringen kann. wenn das sooo toll wäre würde man ja keine frau mehr ihr kind normal gebären lassen.
also ich hatte einen kaiserschnitt unfreiwillig nachdem ich 28 std in den wehen lag... das komplette programm hintermir hatte wie badewanne homöopathische schmerzmittel (die garnichtsbrachten)wehentropf nach 18 stunden wehen und schliesslich noch ne pda weil die schmerzen die durch den tropf verusacht wurden kaum auszuhalten waren und der muttermund nach 28 stunden lächerliche 8 cm geöffnet war sahen auch die ärzte ein dass es keinen sinn mehr hatte , leider war die freude dass nun alles vorbei wäre nach dem kaiserschnitt zu früüüh, die schmerzen die ich nach dem aufwachen hatte waren unbeschreiblich ich hatte lange zeit noch probleme mit der narbe weil diese eiterte und nicht abheilen wollte und hoffe dass ich jetzt mein 2.baby ``normal`` bekommen darf .
und nun stell dir die frage nochmal was besser ist *gg

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27. September 2003 um 18:28
In Antwort auf kasey_11869657

Kaiserschnitt besser??
hallo sistermc,

also ich finde es schwachsinn sich einer operation zu unterziehen wenn man sein kind ganz natürlich auf die weltbringen kann. wenn das sooo toll wäre würde man ja keine frau mehr ihr kind normal gebären lassen.
also ich hatte einen kaiserschnitt unfreiwillig nachdem ich 28 std in den wehen lag... das komplette programm hintermir hatte wie badewanne homöopathische schmerzmittel (die garnichtsbrachten)wehentropf nach 18 stunden wehen und schliesslich noch ne pda weil die schmerzen die durch den tropf verusacht wurden kaum auszuhalten waren und der muttermund nach 28 stunden lächerliche 8 cm geöffnet war sahen auch die ärzte ein dass es keinen sinn mehr hatte , leider war die freude dass nun alles vorbei wäre nach dem kaiserschnitt zu früüüh, die schmerzen die ich nach dem aufwachen hatte waren unbeschreiblich ich hatte lange zeit noch probleme mit der narbe weil diese eiterte und nicht abheilen wollte und hoffe dass ich jetzt mein 2.baby ``normal`` bekommen darf .
und nun stell dir die frage nochmal was besser ist *gg

Ja wahnsinn
Frauen die sich von Anfang an für einen Kaiserschnitt entschieden haben, sehen das anders und gehen auch anders an die Sache ran. Gerade erst wieder bei meiner Arbeitskollegin gesehen. Sie wollte von Beginn an einen Kaiserschnitt haben und hatte danach keinerlei Probleme. Ist froh, dass sie sich dafür entschieden hat und sollte sie noch einmal ein Kind bekommen, wird sie sich wieder so entscheiden.
Ach übrigens, wenn du doch alles so natürlich haben wolltest, warum hast du dir dann überhaupt Schmerzmittetl geben lassen, Schmerzen gehören nun mal zu einer Geburt dazu, völlig natürlich!

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27. September 2003 um 20:15
In Antwort auf sarya_12466561

Ja wahnsinn
Frauen die sich von Anfang an für einen Kaiserschnitt entschieden haben, sehen das anders und gehen auch anders an die Sache ran. Gerade erst wieder bei meiner Arbeitskollegin gesehen. Sie wollte von Beginn an einen Kaiserschnitt haben und hatte danach keinerlei Probleme. Ist froh, dass sie sich dafür entschieden hat und sollte sie noch einmal ein Kind bekommen, wird sie sich wieder so entscheiden.
Ach übrigens, wenn du doch alles so natürlich haben wolltest, warum hast du dir dann überhaupt Schmerzmittetl geben lassen, Schmerzen gehören nun mal zu einer Geburt dazu, völlig natürlich!

Hallo Babsie
Mich würde interessieren, ob Du Kinder hast oder nicht.

Liebe Grüße
Buffy

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28. September 2003 um 19:53
In Antwort auf sarya_12466561

Ja wahnsinn
Frauen die sich von Anfang an für einen Kaiserschnitt entschieden haben, sehen das anders und gehen auch anders an die Sache ran. Gerade erst wieder bei meiner Arbeitskollegin gesehen. Sie wollte von Beginn an einen Kaiserschnitt haben und hatte danach keinerlei Probleme. Ist froh, dass sie sich dafür entschieden hat und sollte sie noch einmal ein Kind bekommen, wird sie sich wieder so entscheiden.
Ach übrigens, wenn du doch alles so natürlich haben wolltest, warum hast du dir dann überhaupt Schmerzmittetl geben lassen, Schmerzen gehören nun mal zu einer Geburt dazu, völlig natürlich!

An babsie
8Ach übrigens, wenn du doch alles so natürlich haben wolltest, warum hast du dir dann überhaupt Schmerzmittetl geben lassen, Schmerzen gehören nun mal zu einer Geburt dazu, völlig natürlich! )


also erstmal kann so ne aussage nur von ner frau kommen die noch keine kinder hat und 2.wenn du mal welche haben solltest und einen wehentropf gelegt bekommst damit alles bisschen schneller geht dann will ich deine tapferkeit sehen wie du ohne schmerzmittel auskommst
die schmerzen waren nämlich mindesten 4mal so stark wie die davor und nach 20 stunden ohne essen ohne schlaf und angst was grad vorsich geht und wie das alles endet das macht dich nicht grad schmerzunempfindlich und ich kann trotzallem stolz drauf sein auch mit schmerzmittel weil nach 20 stunden war das nur human

und eine natürliche geburt (trotz schmerzmittel) ist auf alle fälle besser als ne op mit vollnarkose


mfg fossi

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29. September 2003 um 14:18

Kein vergleich
hallo sistermc,

ich hab beides erlebt. beim ersten kind einen kaiserschnitt und beim zweiten eine natürliche geburt.

der kaiserschnitt war nach etlichen stunden notwendig (geschichte erspar ich dir hier) und ich war vollkommen überfordert mit der situation. ich war aber nach einer woche wieder ziemlich fit und stell mir vor, daß - wenn frau sich auf einen gewollten kaiserschnitt vorbereitet - diese op eben nicht überfordernd ist.
es bevorzugen übrigens nicht so viele frauen einen kaiserschnitt, sondern so viele ärztInnen. ein kaiserschnitt bringt geld, ist ein kalkulierbares risiko und der arzt weiß, wann er wieder zu hause beim mittagessen sitzen kann.
aber da gibt's zum glück auch gynakologInnen, die gerne geburtshelferInnen sind und das nicht so sehen und auch nicht so betreiben.


mein unverständnis fängt viel früher an.
ein frauenkörper ist so gemacht, daß er kinder gabären kann. warum um alles in der welt fangen die frauen an, sich eine große unterleibsoperation zu wünschen? ich kann das argument "wehen, möglicher schnitt etc." ersparen überhaupt nicht nachvollziehen.
ich habe mein zweites kind mit einer wahlhebamme und meinem wunderbaren mann bekommen (eine normale klinik standardgeburt würde ich keiner frau raten). natürlich hat's wehgetan und ich mein damm ist ganz am ende auch gerissen. aber selbst während der stundenlangen geburtsarbeit hab ich mich auf meine kleine tochter gefreut. das kind zu gebären war für mich emotional sehr wichtig. es ist einfach ein verbindenden erlebnis.

ich wurde beim zweiten mal vor die wahl gestellt, einem geplanten kaiserschnitt zuzustimmen oder eben nicht. wer einmal einen kaiserschnitt hatte (egal warum!) ist automatische eine risikogeburt.
keine sekunde hab ich mir überlegt, mir die schmerzen (die ich ja von meinem ersten kind sehr wohl kannte) "ersparen" zu wollen.

ich bin echt keine heldin. ich kann's nur einfach wirklich nicht nachvollziehen, wie jemand sich auf bestellung von seinem kind entbinden lassen kann.
ich bin auch keine lilalatzhosenfeministin, aber für mich ist es ein wunderbares, kraftvolles weibliches urvermögen, ein kind kriegen zu können.

es gibt situationen, in denen ein schnitt einfach notwendig ist. aber das ist eine ganz andere geschichte und die soll sich nicht damit vermischen, daß ich für mich den eindruck hab, daß die geplanten kaiserschnitte eine erscheinung dieser ganz menschen- und vor allem frauenfeindlichen superfeschakkonsumgesellschaft sind.
gebären tut weh, es macht mist und es bringt frauen dazu, sich zu "benehmen", wie sämtliche römerquelle- und palmersplakate frauen(bilder) genau nicht kolportieren.


gebären ist wunder(!)voll(!).


undeinenganzliebenglemgrußnoch

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29. September 2003 um 15:19
In Antwort auf maud_12699340

Hallo Babsie
Mich würde interessieren, ob Du Kinder hast oder nicht.

Liebe Grüße
Buffy

So wie...
sich ihr beitrag anhört, würde ich sagen, dass sie noch keine Kinder hat. Denn sonst würde sie sich nicht auf ihre Arbeitskollegin beziehen müssen, sondern könnte aus eigener Erfahrung berichten!!! Dann noch so ne Große Klappe zu haben, kommt nicht immer an...

ciao, katrin

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30. September 2003 um 10:55

Von der natur gewollt?
Hallo,

ich selber habe keine Kinder, weiß auch nicht ob ich mal welche will.
Irgendwie finde ich beide Aussichten-1. aufgeschnittten werden, 2. dass Baby unter Schmerzen rauspressen mit eventuellem Dammschnitt oder Riss etc. - nicht so erbaulich.

Davon abgesehen, die Tochter einer Freundin erlitt bei einer verpfuschten natürlichen Geburt einen Gehirnschaden. Sie wird immer motorisch beeinträchtigt sein und hängt in ihrer Entwicklung hinterher.
Sie bekommt bals ein zweites Kind und will auf jeden Fall einen Kaiserschnitt.

Der Kaiserschnitt hat die geringste Sterblichkeit des Säuglings(und wenn dann muss ausschließlich betont werden, dass die Gefährdung des Kindes durch die dem Kaiserschnitt zugrunde liegende Ursache als durch die OP selbst hervorgerufen wir) und auch die Gefährdung durch Sauerstoffmangel, Nabelschnurstrangulierung und dadurch anschließende Behinderung ist nahezu ausgeschlossen!
Es gibt zwar etwas häufiger Adaptionsprobleme, die erfordern, dass das Kind vorübergehend überwacht werden muss, aber gerät der Säugling dabei nicht in Lebensgefahr.

Die beste Geburt ist sicher die vaginale Geburt ohne Dammschnitt, ohne Zange/Saugglocke und ohne Komplikationen. Eine alternative Geburt kann ein geplanter
Kaiserschnitt sein. Die planbare Variante kann der Arzt praktisch garantieren, während die natürliche Variante von einigen Launen der Natur abhängt, die wir kaum steuern können. Man muss sich also zwischen der natürlichen Ungewissheit und der planbaren Gewissheit entscheiden und mit ihrem eigenen Wertesystem in Einklang bringen..

Es ist durchaus möglich, daß ich mich für einen Kaiserschnitt entscheiden würde, wenn normale Geburt, dann aber mit PDA. Ich persöhnlich lege auf ein natürliches Geburtserlebnis nicht wirklich Wert. Eine Hausgeburt oder ein Geburtshaus käme für mich nicht in Frage.

Heutzutage gibt es viele Frauen (zu denen ich mich - durch einen technischen Beruf an Vorausberechenbarkeit gewöhnt - ebenfalls zähle), die gewohnt sind, sich zu informieren, Entscheidungen zu fällen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, Kontrolle zu bewahren.

Eien Schwangerschaft einfach dem Zufall zu überlassen , wiederstrebt solchen Frauen. Frau informiert sich also schon VORHER worauf sie sich da möglicherweise einlässt, denn dass da im Bauch etwas wachsen und dann an einer Stelle rauskommen soll, die viel zu eng dafür ist (wenn es nicht zu eng wäre, würde es ja wohl nicht weh tun, oder?) ist doch 'ne ziemlich ungewohnte Sache.


Und bevor sich jetzt die

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30. September 2003 um 11:02
In Antwort auf an0N_1188902399z

Von der natur gewollt?
Hallo,

ich selber habe keine Kinder, weiß auch nicht ob ich mal welche will.
Irgendwie finde ich beide Aussichten-1. aufgeschnittten werden, 2. dass Baby unter Schmerzen rauspressen mit eventuellem Dammschnitt oder Riss etc. - nicht so erbaulich.

Davon abgesehen, die Tochter einer Freundin erlitt bei einer verpfuschten natürlichen Geburt einen Gehirnschaden. Sie wird immer motorisch beeinträchtigt sein und hängt in ihrer Entwicklung hinterher.
Sie bekommt bals ein zweites Kind und will auf jeden Fall einen Kaiserschnitt.

Der Kaiserschnitt hat die geringste Sterblichkeit des Säuglings(und wenn dann muss ausschließlich betont werden, dass die Gefährdung des Kindes durch die dem Kaiserschnitt zugrunde liegende Ursache als durch die OP selbst hervorgerufen wir) und auch die Gefährdung durch Sauerstoffmangel, Nabelschnurstrangulierung und dadurch anschließende Behinderung ist nahezu ausgeschlossen!
Es gibt zwar etwas häufiger Adaptionsprobleme, die erfordern, dass das Kind vorübergehend überwacht werden muss, aber gerät der Säugling dabei nicht in Lebensgefahr.

Die beste Geburt ist sicher die vaginale Geburt ohne Dammschnitt, ohne Zange/Saugglocke und ohne Komplikationen. Eine alternative Geburt kann ein geplanter
Kaiserschnitt sein. Die planbare Variante kann der Arzt praktisch garantieren, während die natürliche Variante von einigen Launen der Natur abhängt, die wir kaum steuern können. Man muss sich also zwischen der natürlichen Ungewissheit und der planbaren Gewissheit entscheiden und mit ihrem eigenen Wertesystem in Einklang bringen..

Es ist durchaus möglich, daß ich mich für einen Kaiserschnitt entscheiden würde, wenn normale Geburt, dann aber mit PDA. Ich persöhnlich lege auf ein natürliches Geburtserlebnis nicht wirklich Wert. Eine Hausgeburt oder ein Geburtshaus käme für mich nicht in Frage.

Heutzutage gibt es viele Frauen (zu denen ich mich - durch einen technischen Beruf an Vorausberechenbarkeit gewöhnt - ebenfalls zähle), die gewohnt sind, sich zu informieren, Entscheidungen zu fällen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, Kontrolle zu bewahren.

Eien Schwangerschaft einfach dem Zufall zu überlassen , wiederstrebt solchen Frauen. Frau informiert sich also schon VORHER worauf sie sich da möglicherweise einlässt, denn dass da im Bauch etwas wachsen und dann an einer Stelle rauskommen soll, die viel zu eng dafür ist (wenn es nicht zu eng wäre, würde es ja wohl nicht weh tun, oder?) ist doch 'ne ziemlich ungewohnte Sache.


Und bevor sich jetzt die

Uups da fehlt was
Und bevor sich jetzt die "Urerlebnis"-"natürlichste Sache der Welt"-Verfechterinnen zu Wort melden:

Ehrlich gesagt gibt es kaum "natürlichen" Dinge in meinem Alltagsleben, die ich besonders schätze.

Bei uns Menschen ist es doch evolutionstechnisch gesehen so, dass das Becken sich durch den aufrechten Gang verengt hat und gleichzeitig der Kopfumpfang relativ groß geblieben ist (eventuell ist er sogar noch ein bsischen gewachsen, weiss das leider nicht soo genau).

Irgendwie scheinr eine Frau so bald sie schwanger wird unter ständiger Beobachtung und Kritik der Umwelt zu stehen.
Das gilt vor allem für so hochgradig persönlichen Themen wie Geburt, Stillen oder Karriere mit Familie.

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30. September 2003 um 15:16

Hab da was gefunden...
Indikation
Die Entscheidung, einen Kaiserschnitt vorzunehmen fällt, wenn das Risiko einer vaginalen Entbindung für Mutter und/oder Kind höher ist als beim Kaiserschnitt.

Primäre Sectio

bei Geburtshindernissen wie einer anomalen Lage des Kindes, z.B. Querlage oder Steißlage, Mehrlingsschwangerschaften mit ungünstiger Lage zumindest eines Kindes
einer Enge des mütterlichen Beckens (Schädel-Becken-Missverhältnis)
einer vor dem Muttermund liegenden Plazenta (Plazenta praevia)
Zustände, in denen das Risiko einer vaginalen Entbindung für die Mutter erhöht ist, wie z.B. Krampfleiden, bestimmte Augenerkrankungen, Herzfehler oder Gestosen
Hohes Infektionsrisiko für das Kind wie z.B. bei Herpes genitalis, Hepatitis B oder C, HIV
Sekundäre Sectio

Gefährdung des Kindes durch akuten Sauerstoffmangel, z.B. bei Nabelschnurvorfall; diese wird anhand von Veränderungen im CTG (Cardiotocogramm) oder durch eine Mikroblutuntersuchung des Kindes erkannt
unzureichender Geburtsfortschritt (Wehenschwäche)
Manche Indikationen, also Entscheidungsursachen, werden von den Ärzten unterschiedlich bewertet. So ist z.B. die Steißlage, auch Beckenendlage genannt, für viele Gynäkologen - vor allem bei Erstgebärenden - ein Grund für einen Kaiserschnitt, während andere Ärzte in der gleichen Situation durchaus eine vaginale Entbindung befürworten. Ähnliches gilt für Zwillings- und Mehrlingsschwangerschaften.

Anästhesie
Regionalanästhesie
Zur Betäubung der unteren Körperhälfte stehen zwei ähnliche Verfahren zur Verfügung, die beide mittels eines sog. "Kreuzstiches" durchgeführt werden: die Spinal- und die Periduralanästhesie (PDA). Bei beiden wird nach einer örtlichen Betäubung der Rückenmarkskanal zwischen zwei Lendenwirbeln mit einer feinen Nadel punktiert und ein Schmerzmittel, ein sog. Lokalanästhetikum, injiziert.

Der Unterschied zwischen der PDA und der Spinalanästhesie besteht darin, in welche Schicht des Rückenmarkskanals das Medikament gelangt. Außerdem wird bei der PDA ein Zugang gelegt und fixiert, sodass auch während und nach der Operation mit Hilfe eines Pumpsystems das Lokalanästhetikum nachinjiziert werden kann, während bei der Spinalanästhesie das Schmerzmedikament ähnlich einer "Spritze" nur einmalig gegeben wird.

Durch die Regionalanästhesie werden das Operationsgebiet und beide Beine betäubt, allerdings verspürt die Patientin noch Druck- und Zugbewegungen, die der Operateur durchführt. Insgesamt benötigt der Narkosearzt etwa 10 bis 15 Minuten Zeit, um die Anästhesie durchzuführen.

Vollnarkose
Eine Vollnarkose wird in den meisten Krankenhäusern nur bei extremer Zeitnot oder auf Wunsch der Mutter eingesetzt. Dabei ist maximale Eile geboten, um das Kind dem Einfluss der Narkotika und anderer Medikamente möglichst kurz auszusetzen. Insbesondere die Narkotika können aufgrund ihrer hemmenden Wirkung auf das Atemzentrum zu Atemstörungen beim Kind führen und eine vorübergehende Beatmung erforderlich machen.

Anästhesieform Vorteile Nachteile
Spinalanästhesie Geburtserlebnis
raschere Kontaktaufnahme zum Kind
psychische Belastung durch bewusstes Erleben der Operation
ca. 15 min. Vorbereitungszeit
v.a. am Beginn Blutdruckabfall möglich
mögliche Folgen: Kopfschmerzen, Übelkeit

Vollnarkose rascher Wirkungseintritt
Operation wird nicht bewusst erlebt
Narkose besser steuerbar
fehlendes Geburtserlebnis
Hemmung des Atemzentrums beim Kind
mögliche Folgen: Halsschmerzen, Heiserkeit, Benommenheit, Übelkeit


Operationsverlauf
Sobald die Narkosewirkung eingetreten ist, wird ein Harnkatheter gelegt und die obere Schambehaarung, auch als "Bikinizone" bezeichnet, abrasiert. Anschließend wird der Operationsbereich gewaschen und desinfiziert, meist eine Folie aufgeklebt und die Umgebung mit Tüchern abgedeckt. Ein Vorhang wird im Bereich des Oberbauches der Schwangeren angebracht, um den sterilen vom unsterilen Bereich zu trennen.

In vielen Krankenhäusern ist es dem Vater gestattet, im OP-Saal dabei zu sein, allerdings muss er sich dafür umziehen sowie Haube und Mundschutz anlegen.

Die Operation beginnt mit einem Unterbauchquerschnitt im Bereich der Bikinizone. Danach wird Schicht um Schicht möglichst stumpf, d.h. ohne Verwendung eines Messers, nur durch Aufdehnen gespalten (Methode nach Misgav-Ladach) und zuletzt die Gebärmutter eröffnet.

Der Kopf des Kindes wird manuell entwickelt und das Kind wird rasch geboren. Nach dem Durchtrennen der Nabelschnur wird das Baby der Hebamme übergeben. Bei einer Spinalanästhesie kann die Mutter ihr Kind noch im OP-Saal begrüßen.

Anschließend versorgen die Hebamme und, falls anwesend, der Kindesvater das Neugeborene, während der Chirurg noch die Plazenta entnimmt und zuletzt die Gebärmutter sowie die Bauchdecken wieder sorgfältig verschließt. Durch dieses schonende Operationsverfahren ist meist das Anlegen von Drainagen (Plastikschläuche zum Ableiten des Wundsekretes) nicht notwendig.

Nach dem Kaiserschnitt wird die frisch gebackene Mutter noch etwa zwei Stunden im Aufwachzimmer oder Kreißsaal überwacht. Es findet jetzt das so genannte "Bonding", das erste Entstehen der Mutter/Vater-Kind-Beziehung, statt. Daher sollten die Eltern angeregt werden, gleich nach der Entbindung einen möglichst intensiven Kontakt zu ihrem Baby aufzunehmen. Besonders nach einem Kaiserschnitt fällt dem Vater hier eine wichtige Rolle zu. Durch eine Vollnarkose könnte das Neugeborene jedoch ziemlich schläfrig sein - das Kennen lernen müsste auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Des weiteren ist wie nach einer natürlichen Geburt das frühzeitige Anlegen des Kindes wichtig, um die Milchproduktion zu aktivieren und damit das Stillen in Gang zu bringen.

Nach einem Kaiserschnitt verläuft der Stillbeginn zwar manchmal etwas mühevoller als nach einer vaginalen Entbindung - davon sollte sich aber keine Mutter, die ihr Kind gerne stillen möchte, entmutigen lassen!

Besonders an den ersten beiden Tagen ist die Mutter durch die Bauchwunde noch nicht in der Lage, ihr Kind selbstständig zu versorgen und daher auf die Hilfe von nahestehenden Personen oder Krankenschwestern angewiesen. Bei komplikationslosem Verlauf ist sie etwa nach dem dritten Tag mobiler und nach etwa einer Woche können Mutter und Kind das Krankenhaus verlassen.

Das psychische Erleben der Mütter reicht von der Erleichterung darüber, eine ziemlich schmerzlose Geburt zu erfahren, bis zur Verzweiflung darüber, die Geburt und damit das erste gemeinsame Erlebnis mit ihrem Kind "verpasst" zu haben.

Pro und Contra: Kaiserschnitt auf Wunsch?
Die medizinische Notwendigkeit des Kaiserschnittes in Geburtssituationen, die eine Gefährdung für Mutter und/oder Kind darstellen, ist wohl unbestritten. Immer öfter wird aber auch der Kaiserschnitt als Alternative zu einer vaginalen Entbindung angeboten. Die Vorteile sind in erster Linie bessere Planbarkeit, geringere Schmerzbelastung für die Mutter - abgesehen vom postoperativen Wundschmerz - sowie die höhere Sicherheit für das Kind.

Diesen gegenüber zu stellen sind aber die möglichen Komplikationen eines Kaiserschnittes für Mutter und Kind. Dazu zählen für die Mutter einerseits die typischen postoperativen Komplikationen, wie z.B. Blutungen, Wundinfektionen, Thrombosen/Embolien oder die Bildung von Verwachsungen. Hinzu kommt die Gefahr einer Behinderung späterer Schwangerschaften bis hin zur Unfruchtbarkeit. Das Risiko für die Mutter, an den Komplikationen eines Kaiserschnittes zu versterben ist zwar minimal, aber doch 2-3-mal höher als nach einer vaginalen Entbindung.

Seitens des Kindes können Atemstörungen durch das "Verschlucken" von Fruchtwasser in die Luftwege (Aspiration) oder die ungenügende Entleerung der kindlichen Lungen von Fruchtwasser infolge des fehlenden Druckes im Geburtskanal auftreten. Es muss an dieser Stelle jedoch betont werden, dass die Gefährdung des Kindes eher durch die dem Kaiserschnitt zugrunde liegende Ursache als durch die Operation selbst hervorgerufen wird.

Aus ganzheitlicher Sicht geht man heute davon aus, dass eine natürliche Geburt dann beginnt, wenn bisher noch unbekannte kindliche Faktoren das Einsetzen der Geburtswehen auslösen. Erst durch die Wehen erfährt das Kind, dass es nun seine sichere Höhle verlassen soll.

Wird das Kind jedoch vor dem Einsetzen der Wehen durch einen Kaiserschnitt geboren, so wird es vollkommen unvorbereitet aus der Geborgenheit im Mutterleib gerissen und durch die unbekannte Außenwelt (Licht, Kälte, Lärm) erschreckt. Verfechter dieser Geburtsphilosophie empfehlen daher, einen geplanten Kaiserschnitt möglichst erst nach Wehenbeginn vorzunehmen. Wenn das nicht möglich ist, sollte sich die Mutter mit dieser Problematik auseinandersetzen und sich und ihr Kind mental auf die Geburt vorbereiten.

Die Entscheidung, ob ein Wunschkaiserschnitt gemacht werden soll, liegt letztendlich allein bei der werdenden Mutter und sollte von ihr von ganzem Herzen getroffen werden. Daher ist es für die Schwangere wichtig, alle Argumente für eine vaginale Geburt und für einen Kaiserschnitt entsprechend ihrer persönliche Situation gegeneinander abzuwägen und kritisch zu überdenken. Ausführliche Gespräche über ihre Wünsche und Ängste mit dem Partner, dem Arzt, einer Hebamme oder anderen Frauen, die bereits einen Kaiserschnitt hatten, können der Schwangeren helfen, die beste Lösung für sich und Ihr Kind zu finden.

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30. September 2003 um 17:02
In Antwort auf an0N_1293944799z

Warum...
...sollte man sich einer OP unterziehen und nichts anderes ist der Kaierschnitt,wenn man sein Kind auf natürlichen Weg zur Welt bringen kann.
Ich finde es schlimm,dass viele Promi-Damen zwar ein Kind wollen,aber keine natürliche Geburt.Sie machen es sich verdammt leicht und ich finde jedes Kind sollte,sofern es natürlich möglich ist,auf natürlichem Weg zur Welt kommen.
Für mich ist es eine Modeerscheinung und ich find sie nicht okay.
Ich hab meine Kinder auch auf "normalen" Weg bekommen und würd es jederezeit wieder so machen.Mir würde was fehlen,wenn es anders wäre.
Aber wie gesagt,wenn es Probleme oder Risiken gibt,dann schon Kaiserschnitt.

Gruss Angel

Selber keine kinder
aber ich denke vielleicht irgendwann auch mal darüber nach, und ich denke mir, warum nicht? vielleicht will frau die schmerzen nicht? vielleicht möchte frau auch nicht, dass ihr (so wie meiner schwester) das steissbein bricht? vielleicht möchte frau auch nicht einen kopf durch eine doch etwas kleine öffnung pressen. ich weiss nicht, warum man sich für das eine oder das ander entscheidet

ich weiss nicht was besser ist, aber ich weiss, dass es beide möglichkeiten gibt, und ich finde es nicht schlimm. es mag eine modeerscheinung sein, klar, aber im endeffekt geht es bei der ganzen sache doch auch um die mutter, und wenn diese vor einer natürlichen geburt zurückschreckt, warum nicht?

wir haben diesen technischen fortschritt nuneinmal, warum nicht nutzen?

da gibt es andere medizinische dinge bei denen ich mich eher frage, ob das nun wirklich im sinne des patienten und zu dessen wohle ist, aber das ist eh alles sehr persönlich

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3. Oktober 2003 um 15:09

Nie wieder!
Sicher stellst Du diese Frage aus Angst, oder?
Bei meinem ersten Kind wurde ein Notkaiserschnitt gemacht. Du hast kein wirkliches Geburtserlebnis und du hast danach viel mehr Schmerzen.
Mein 2. Kind hab ich "normal" bekommen. Und fand es TOLL. Die Ärztin sagte 3340 gr schwer alles ganz normal. Tatsächlich brachte der "Kleine" 4450 gr auf die Waage und hatte einen Kopfumfang von 40!!!!. Alle haben gesagt, hätten sies vorher gewußt, hätten sie einen Kaiserschnitt gemacht. Ich bin heilfroh, daß es nicht vorher gesehen wurde. Bin außerdem gerissen und geschnitten worden. Hatte damit aber so gut wie keine Beschwerden. Ich würde immer wieder richtig gebären wollen.
Es sei denn, es besteht eine Gefahr für Mutter oder Kind

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3. Oktober 2003 um 15:10
In Antwort auf kasey_11869657

An babsie
8Ach übrigens, wenn du doch alles so natürlich haben wolltest, warum hast du dir dann überhaupt Schmerzmittetl geben lassen, Schmerzen gehören nun mal zu einer Geburt dazu, völlig natürlich! )


also erstmal kann so ne aussage nur von ner frau kommen die noch keine kinder hat und 2.wenn du mal welche haben solltest und einen wehentropf gelegt bekommst damit alles bisschen schneller geht dann will ich deine tapferkeit sehen wie du ohne schmerzmittel auskommst
die schmerzen waren nämlich mindesten 4mal so stark wie die davor und nach 20 stunden ohne essen ohne schlaf und angst was grad vorsich geht und wie das alles endet das macht dich nicht grad schmerzunempfindlich und ich kann trotzallem stolz drauf sein auch mit schmerzmittel weil nach 20 stunden war das nur human

und eine natürliche geburt (trotz schmerzmittel) ist auf alle fälle besser als ne op mit vollnarkose


mfg fossi

Genau
genau so sehe ich das auch!

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4. Oktober 2003 um 18:33

Hallo chrirono
Hallo,
bei mir wurden auch beide Geburten eingeleitet. ( HÖLLE!!!!!) Bei meinem ersten Sohn, hab ich mich verkrampft vor Schmerzen. Hatte eine Gestose, deswegen wurde eingeleitet. Mit Gel vor den Mumu. Nach 12 Std. Wehen und 2 cm offener Mumu, Blutdruck, der nicht mehr zu regulieren war - Kaiserschnitt.
Zweites Kind. 5 Tage übertragen. Erste Einleitung mit Wehentropf ist fehlgeschlagen. Zweiter Versuch mit Tablette vor Mumu. Heftigste Wehen. Ab 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Mumu wieder nur 2 cm. Dann PDA. Innerhalb von 1 1/2 Stunden Mumu vollständig geöffnet. PDA hatte keine Wirkung mehr. Presswehen - heftig!!! Und der kleine Kerl konnte nicht, wie er wollte, kein Wunder bei 40 cm Kopfumfang! Dann Saugglocke-schrecklich. Da machte das Pressen keinen Spaß mehr. Um 20.45 war der kleine Große endlich da.----------------------------GLÜCK PUR

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4. Oktober 2003 um 18:35
In Antwort auf teagan_12481159

Hallo chrirono
Hallo,
bei mir wurden auch beide Geburten eingeleitet. ( HÖLLE!!!!!) Bei meinem ersten Sohn, hab ich mich verkrampft vor Schmerzen. Hatte eine Gestose, deswegen wurde eingeleitet. Mit Gel vor den Mumu. Nach 12 Std. Wehen und 2 cm offener Mumu, Blutdruck, der nicht mehr zu regulieren war - Kaiserschnitt.
Zweites Kind. 5 Tage übertragen. Erste Einleitung mit Wehentropf ist fehlgeschlagen. Zweiter Versuch mit Tablette vor Mumu. Heftigste Wehen. Ab 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Mumu wieder nur 2 cm. Dann PDA. Innerhalb von 1 1/2 Stunden Mumu vollständig geöffnet. PDA hatte keine Wirkung mehr. Presswehen - heftig!!! Und der kleine Kerl konnte nicht, wie er wollte, kein Wunder bei 40 cm Kopfumfang! Dann Saugglocke-schrecklich. Da machte das Pressen keinen Spaß mehr. Um 20.45 war der kleine Große endlich da.----------------------------GLÜCK PUR

Apropos selbst einleiten
Habe auch alles mögliche probiert bis zum Rizinuscocktail. Ekelhaft! Aber der kleine war so groß, der konnte garnicht kommen

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9. Oktober 2003 um 8:27

Antwort
Hallo,

der erste wurde 20 Tage früher eingeleitet, weil ich eine Gestose hatte. Er wog 3270 gr und war 51 cm lang, Kopfumfang 36cm. Also wesentlich kleiner und leichter als der zweite. Aber der erste hat viel schneller zugenommen und ist schneller größer geworden als der zweite. Bin bald mit dem Kleinen zur U6 und er wiegt dann bis auf ein ppar Gramm genausoviel, wie der Große gewogen hat. Ist auch ungefähr gleich groß.
Obwohl der (jetzt) Große viel weniger wog und kleiner war, wurde es eine Sectio. Ich denke viel hängt von der Einstellung ab. Wenn man vorher sehr große Angst vor der Geburt hat, verkrampft man sich sehr schnell. Wie bei mir, und dann artet alles sehr schnell aus. Auf mein zweites Kind hab ich mich super doll gefreut, zwar ein bißchen Bammel aber die Freude überwog bei Weitem.
Wie war das bei Dir?
Bis dann und viele Grüße
Madi

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11. Oktober 2003 um 0:34

Mein Senf soll auch dazu....
Also, mein Lütter ist jetzt 6 Monate alt geworden. Und ich wollte zwar keinen Kaiserschnitt weil ich die Frauen nach einem Kaiserschnitt gesehen habe. Und die sahen nicht gut aus!!!!Aber ich wollte unbedingt eine PDA. Ich hatte meine erste Geburt von meiner jetzt knapp 11 Jahre alten Tochter ziemlich heftig in Erinnerung,das ich jetzt UNBEDINGT eine PDA wollte.
Habe das auch ein paarmal geäußert.Erst hieß es:"Ist noch zu früh." Und dann, :" Ist schon zu spät, er ist gleich da!"
Das "gleich" war dann auch ehr ein "bald" und ich habe gepresst wie verrückt und geatmet wie ein Weltmeister, um meinen kleinen Sternengucker(Gesicht nach oben !) den sonnigen Apriltag zu zeigen! Alles in allem ging es ganz fix. Nachmittags war ich mit leichten Wehen einkaufen, weil ich dachte das sind "normale" Rückenschmerzen. Etwas später,ins Krankenhaus, ans CTG,warten.... 3 1/2 STD. war er da.
Und ich kann nur sagen:"Es war toll!" Danach fühlst Du Dich so unglaublich gut. DU hast es geschafft!Auch ohne denn ganzen Kram, hast DU es geschafft!
Klar ist es kein spaziergang. Und die die sagen es ist nicht so schlimm, die spinnen in meinen Augen.Aber irgendwo ist es doch auszuhalten... Wirklich!
Du winselst zwar und jammerst, das tust Du aber auch beim Kaiserschnitt! Ich hatte eine mit KS auf dem Zimmer. Und die hat sich echt gewünscht es wäre ohne gegangen. Denke dran, die Bauchmuskeln werden durchtrennt!!!!
Aufstehen, all die normalen Sachen fallen Dir sehr schwer. Und dann vielleicht noch stillen? Wundschmerz und ein schreiendes Baby?
Nee nee. Ich bin nach der Geburt rumgelaufen habe geduscht und habe mich gefühlt als könnte ich Bäume ausreissen!
Mönsch war das ein langer Text!

HAAAAALLLLLOOOO aufsteheeeeeeeeeen!

;-0

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