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IVF - bitte Erfahrungsberichte mailen

27. Oktober 2008 um 20:25

Hallo Ihr Lieben,

sicher gab es dieses Thema schon tausendfach hier. Ich würde mich trotzdem freuen, wenn jemand berichten kann, worauf man selber noch wartet.
Mein Arzt hat mir geraten es früher oder später mit IVF zu versuchen. Ich habe Endometriose, wurde schon dreimal operiert und bin leider bislang noch nicht auf natürlichem Weg schwanger geworden. Mich würde der allgemeine Ablauf einer IVF interessieren. Über wieviele Tage/ Wochen geht ein Versuch. Wie lange muss man sich krank schreiben lassen, wie oft fährt man ins KH. Welche Kosten kommen ungefähr auf einen zu, wenn man Kassenpatient ist und der Partner privat versichert ist? Zu einem Erstgespräch waren wir schon, haben uns dann aber entschieden es nochmal auf nat Weg zu versuchen.
Nun möchte ich lieber doch nicht länger warten, man wird ja auch nicht jünger....

Vielen vielen Dank im Voraus für eure Informationen!

Isa

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28. Oktober 2008 um 11:19

Erfahrungen aus der ersten testreihe
Hallo Isa,
ich bin gerade mitten im ersten ICSI Versuch, weiß also auch noch nicht alles, aber ich fang mal an mit dem, was wir schon mitgemacht haben. Wird ein längerer Post.

Eine typische IVF Behandlung fängt erstmal mit Voruntersuchungen bei beiden Partnern an, für ihn üblicherweise 1-2 Spermiogramme, für dich eine normale Krebsvorsorge-Untersuchung beim FA, der dann einschätzen muss, ob irgendetwas gegen eine IVF Behandlung spricht. Dann solltest Du als Kassenpatientin dich von deinem FA an ein KiWu-Zentrum überweisen lassen. Ihr habt ja schon eins ausgewählt, oder? Bis hierhin ist alles noch normale Kassenleistung. Einige Kliniken verlangen außerdem noch eine Chromosomenanalyse. Es wird getestet, ob ihr schwerwiegende genetische Defekte habt, oder genetisch generell inkompatibel seid um euch gemeinsam fortzupflanzen. Bisschen Orwell-mäßig, wenn du mich fragst, aber was tut man nicht alles. *grusel*

Der Arzt im Zentrum legt dann die Art Eurer Behandlung fest (Insemination, ICSI,...). Danach richten sich natürlich auch die Kosten. Den Behandlungsplan müsst ihr dann bei der Kasse / den Kassen einreichen und auf die Genehmigung warten, bis ihr loslegen könnt.

Für dich bedeuten beide Behandlungen, dass du eine Stimulation machen musst, um möglichst viele Eizellen zu produzieren. Ich glaube, das "lange Protokoll" ist das übliche (wir machen es zumindest so). Dabei machst du erst einen Zyklus zur "Downregulation", wo alles auf Null gefahren wird. Du nimmst dann 21 Tage lang die Pille und ergänzt ab dem 14. Tag oder so ein Hormon-Nasenspray oder Spritzen, die den Eisprung hemmen.

Dann folgt (zumindest bei uns) eine Untersuchung, die "Down-Kontrolle". Wie die abläuft kann ich dir erst nächste Woche sagen, aber da wird dann der weitere Behandlungsplan besprochen und die Medikation des Stimulationszyklus festgelegt. Das sind Spritzen, die du über ca. 14 Tage nimmst. Den Eisprung-Hemmer nimmst du weiter. Innerhalb dieser 14 Tage werden vermutlich mehrere Kontrollen des Follikelwachstums durchgeführt. Dein Arzt sagt dir dann, wann du mit einer Spritze den Eisprung auslösen sollst. Dann folgt die Follikelpunktion, bei der die Eibläschen aus dem Eierstock "abgesaugt" werden (häufig unter Vollnarkose). Darin sind dann hoffentlich ganz viele reife Eizellen. Dein Mann muss zum gleichen Termin auch seine Probe abgeben.

Dann folgt bei ICSI die künstliche Befruchtung der Eizelle mit Hilfe einer Spritze, bei der Insemination lässt man die Bestandteile einfach im Reagenzglas zusammen schwimmen, glaub ich. Die befruchteten Eizellen werden dann ein oder zwei Tage beobachtet und die zwei bis max. drei vielversprechendsten Kandiaten werden dir über eine Spritze zurück transferiert.

Dann musst du 14 Tage in die "Warteschleife" und hoffen, dass sich die kleinen Pakete ordentlich wohl fühlen und sich einnisten. Dann gibts nen Bluttest in der Klinik. So oder so wars das dann - entweder bist du schwanger oder nicht. Von Beginn der Downregulation bis zum Bluttest kannst Du so ca. 2 Monate rechnen, vielleicht ein bisschen mehr. Inklusive Voruntersuchungen und warten auf die Krankenkassen rechne mal ein halbes Jahr. Eventuelle weitere Versuche gehen dann schneller, weil die Voruntersuchungen entfallen.

Die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen ist unterschiedlich geregelt. Es kommt auch darauf an, wer "schuld" ist - du oder dein Mann. Wenn der privatversicherte Partner Verursacher ist, muss die PKV alle Kosten tragen. Wenn der gesetzlich versicherte Partner Verursacher ist, zahlt die GKV 50 % der Behandlungskosten (hier beginnt mein gefährliches Halbwissen ). Genauere Infos zu den einzelnen Konstellationen gibt's z.B. hier: http://www.repromed.de/ unter Menüpunkt "Abrechnung".

So, mehr weiß ich nicht! Im Zweifel musst Du deiner Klinik ein Loch in den Bauch fragen. Das sind die schon gewohnt, würde ich sagen.

Liebe Grüße,
Teetasse

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28. Oktober 2008 um 13:09

Hallo
Grüß dich,

wir haben gerade unsere erste IVF/ICSI Behandlung hinter uns und ich befinde mich momentan sozusagen in der Warteschleife< Nervenkrieg sag ich dir!
Wir sind in Erlangen in einer Kinderwunschpraxis und fühlen uns dort sehr wohl unser erster Termin zum Vorgespräch war ende Juli wonach wir auch noch einige Zeit hin und her überlegt haben- am 03.10. habe ich dann das Spritzen angefangen anfangs 150mg Puregon dann 225mg Puregon gleichzeitig mit einer spritze die den Eisprung verhindert (zwischen drinn 3-4 Ultraschalltermin) am 15.10. hatte ich dann die Punktion wo sie mir 7 Eizellen entnehmen konnten und 6 ausgereift waren, 5 Eizellen haben sich dann übernacht befruchtet
2 wurde mir dann zwei tage später wieder eingesetzt die eine hatte sich 4mal geteilt und die ander zweimal , die Restlichen sind eingefroren worden falls es sich nicht einnisten sollte
Jetzt bin ich ungeduldig am warten wie du dir denken kannst!!!
Über die kosten ist schwierig zureden da ich denke das du in jeder Praxis anders stimuliert und auch unterschiedliche Medikamente verschrieben bekommst! Aber billig ist es nicht und Garantie hat man auch nicht- und geduldig muss man aufjedenfall sein! Leider kann man da nichts machen auch wenn man noch so gerne etwas machen würde-entweder es klappt oder es klappt nicht-seufz! Ich musste beim Arzt aber einen Zettel unterschreiben wo mir die vorraussichtlichen Kosten mitgeteilt wurden! Informier dich am besten in deiner KWP- viele liebe grüße, drück dir die Daumen!!

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28. Oktober 2008 um 18:22
In Antwort auf delta_11855973

Hallo
Grüß dich,

wir haben gerade unsere erste IVF/ICSI Behandlung hinter uns und ich befinde mich momentan sozusagen in der Warteschleife< Nervenkrieg sag ich dir!
Wir sind in Erlangen in einer Kinderwunschpraxis und fühlen uns dort sehr wohl unser erster Termin zum Vorgespräch war ende Juli wonach wir auch noch einige Zeit hin und her überlegt haben- am 03.10. habe ich dann das Spritzen angefangen anfangs 150mg Puregon dann 225mg Puregon gleichzeitig mit einer spritze die den Eisprung verhindert (zwischen drinn 3-4 Ultraschalltermin) am 15.10. hatte ich dann die Punktion wo sie mir 7 Eizellen entnehmen konnten und 6 ausgereift waren, 5 Eizellen haben sich dann übernacht befruchtet
2 wurde mir dann zwei tage später wieder eingesetzt die eine hatte sich 4mal geteilt und die ander zweimal , die Restlichen sind eingefroren worden falls es sich nicht einnisten sollte
Jetzt bin ich ungeduldig am warten wie du dir denken kannst!!!
Über die kosten ist schwierig zureden da ich denke das du in jeder Praxis anders stimuliert und auch unterschiedliche Medikamente verschrieben bekommst! Aber billig ist es nicht und Garantie hat man auch nicht- und geduldig muss man aufjedenfall sein! Leider kann man da nichts machen auch wenn man noch so gerne etwas machen würde-entweder es klappt oder es klappt nicht-seufz! Ich musste beim Arzt aber einen Zettel unterschreiben wo mir die vorraussichtlichen Kosten mitgeteilt wurden! Informier dich am besten in deiner KWP- viele liebe grüße, drück dir die Daumen!!

Hallo liebe Knip,
vielen Dank für Deine Mail. Du scheinst das alles trotz Nervenkrieg gelassen bzw. nach dem Motto ist ja nicht zu ändern zu sehen. Ich finde das sehr gut, da ich, vor dem nervlichen Stress die größte Angst habe....
Darf ich Fragen warum Du auf natürlichem Weg kein Kind bekommen kannst?!
Wie lange mußt Du denn jetzt warten? Ich wünsche Dir wirklich, auch wenn unbekannterweise ganz ganz viel Glück!

In einem Kinderwunschzentrum waren wir, Kostenmäßig hat man da aber noch nichts festgelegt, weil wir damals, noch etwas üben wollten bevor es zu so einer Behandlung kommt... Mittlerweile also ein halbes Jahr später drückt der Schuh schon wieder etwas.....
Was ist eigentlich, wenn beide schlechte Vorraussetzungen haben (Endometriose/ zu wenig gute Spermien)? Ist es dann günstiger ?


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28. Oktober 2008 um 18:45
In Antwort auf olwyn_11889203

Erfahrungen aus der ersten testreihe
Hallo Isa,
ich bin gerade mitten im ersten ICSI Versuch, weiß also auch noch nicht alles, aber ich fang mal an mit dem, was wir schon mitgemacht haben. Wird ein längerer Post.

Eine typische IVF Behandlung fängt erstmal mit Voruntersuchungen bei beiden Partnern an, für ihn üblicherweise 1-2 Spermiogramme, für dich eine normale Krebsvorsorge-Untersuchung beim FA, der dann einschätzen muss, ob irgendetwas gegen eine IVF Behandlung spricht. Dann solltest Du als Kassenpatientin dich von deinem FA an ein KiWu-Zentrum überweisen lassen. Ihr habt ja schon eins ausgewählt, oder? Bis hierhin ist alles noch normale Kassenleistung. Einige Kliniken verlangen außerdem noch eine Chromosomenanalyse. Es wird getestet, ob ihr schwerwiegende genetische Defekte habt, oder genetisch generell inkompatibel seid um euch gemeinsam fortzupflanzen. Bisschen Orwell-mäßig, wenn du mich fragst, aber was tut man nicht alles. *grusel*

Der Arzt im Zentrum legt dann die Art Eurer Behandlung fest (Insemination, ICSI,...). Danach richten sich natürlich auch die Kosten. Den Behandlungsplan müsst ihr dann bei der Kasse / den Kassen einreichen und auf die Genehmigung warten, bis ihr loslegen könnt.

Für dich bedeuten beide Behandlungen, dass du eine Stimulation machen musst, um möglichst viele Eizellen zu produzieren. Ich glaube, das "lange Protokoll" ist das übliche (wir machen es zumindest so). Dabei machst du erst einen Zyklus zur "Downregulation", wo alles auf Null gefahren wird. Du nimmst dann 21 Tage lang die Pille und ergänzt ab dem 14. Tag oder so ein Hormon-Nasenspray oder Spritzen, die den Eisprung hemmen.

Dann folgt (zumindest bei uns) eine Untersuchung, die "Down-Kontrolle". Wie die abläuft kann ich dir erst nächste Woche sagen, aber da wird dann der weitere Behandlungsplan besprochen und die Medikation des Stimulationszyklus festgelegt. Das sind Spritzen, die du über ca. 14 Tage nimmst. Den Eisprung-Hemmer nimmst du weiter. Innerhalb dieser 14 Tage werden vermutlich mehrere Kontrollen des Follikelwachstums durchgeführt. Dein Arzt sagt dir dann, wann du mit einer Spritze den Eisprung auslösen sollst. Dann folgt die Follikelpunktion, bei der die Eibläschen aus dem Eierstock "abgesaugt" werden (häufig unter Vollnarkose). Darin sind dann hoffentlich ganz viele reife Eizellen. Dein Mann muss zum gleichen Termin auch seine Probe abgeben.

Dann folgt bei ICSI die künstliche Befruchtung der Eizelle mit Hilfe einer Spritze, bei der Insemination lässt man die Bestandteile einfach im Reagenzglas zusammen schwimmen, glaub ich. Die befruchteten Eizellen werden dann ein oder zwei Tage beobachtet und die zwei bis max. drei vielversprechendsten Kandiaten werden dir über eine Spritze zurück transferiert.

Dann musst du 14 Tage in die "Warteschleife" und hoffen, dass sich die kleinen Pakete ordentlich wohl fühlen und sich einnisten. Dann gibts nen Bluttest in der Klinik. So oder so wars das dann - entweder bist du schwanger oder nicht. Von Beginn der Downregulation bis zum Bluttest kannst Du so ca. 2 Monate rechnen, vielleicht ein bisschen mehr. Inklusive Voruntersuchungen und warten auf die Krankenkassen rechne mal ein halbes Jahr. Eventuelle weitere Versuche gehen dann schneller, weil die Voruntersuchungen entfallen.

Die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen ist unterschiedlich geregelt. Es kommt auch darauf an, wer "schuld" ist - du oder dein Mann. Wenn der privatversicherte Partner Verursacher ist, muss die PKV alle Kosten tragen. Wenn der gesetzlich versicherte Partner Verursacher ist, zahlt die GKV 50 % der Behandlungskosten (hier beginnt mein gefährliches Halbwissen ). Genauere Infos zu den einzelnen Konstellationen gibt's z.B. hier: http://www.repromed.de/ unter Menüpunkt "Abrechnung".

So, mehr weiß ich nicht! Im Zweifel musst Du deiner Klinik ein Loch in den Bauch fragen. Das sind die schon gewohnt, würde ich sagen.

Liebe Grüße,
Teetasse

Hallo liebe Teetasse,
auch an Dich vielen vielen Dank für Deinen ausführlichen! Bericht. Wirklich informativ. Ich bin zur Zeit hin und her gerissen und habe das Gefühl einem läuft die Zeit weg. Da gibt es zum einen den Glauben es könnte trotz Endo und nicht genug Spermien auch so klappen und zum anderen sitzt einem die Krankheit und die Zeit somit im Nacken und die Kosten natürlich auch....
Bei uns ist es eben von beiden Seiten verschuldet, was ist denn eigentlich dann an Kosten zu tragen?
Wenn das alles ein halbes Jahr dauert, spricht ja eigentlich nichts dagegen die Untersuchungen und bürokratischen Sachen schon mal wieder anzufangen....
Unser Kinderwunschzentrum liegt 100km entfernt, alles deswegen hatte mich interessiert, wie oft Behandlungen notwendig sind.
Merkt man diese Hormonbehandlung eigentlich psychisch doll (wenn man nicht sowieso schon angespannt ist natürlich)? Ich bin von natur aus ziemlich Hormonstimmungsabhängig und habe riesige Angst, dass mich das alles fertig macht....

Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

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29. Oktober 2008 um 8:38

Hallo Isa
schaue mal in meinen Blog http://www.gofeminin.de/blog/tinib77

Ich habe alles aufgeschrieben. Hatte bereits 2 x eine ICSI. Die erste war positiv. Abort in der 6. SSW. 2. War negativ. Jetzt mache ich Pause.

LG Tini

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29. Oktober 2008 um 9:55
In Antwort auf bekki_12240922

Hallo liebe Teetasse,
auch an Dich vielen vielen Dank für Deinen ausführlichen! Bericht. Wirklich informativ. Ich bin zur Zeit hin und her gerissen und habe das Gefühl einem läuft die Zeit weg. Da gibt es zum einen den Glauben es könnte trotz Endo und nicht genug Spermien auch so klappen und zum anderen sitzt einem die Krankheit und die Zeit somit im Nacken und die Kosten natürlich auch....
Bei uns ist es eben von beiden Seiten verschuldet, was ist denn eigentlich dann an Kosten zu tragen?
Wenn das alles ein halbes Jahr dauert, spricht ja eigentlich nichts dagegen die Untersuchungen und bürokratischen Sachen schon mal wieder anzufangen....
Unser Kinderwunschzentrum liegt 100km entfernt, alles deswegen hatte mich interessiert, wie oft Behandlungen notwendig sind.
Merkt man diese Hormonbehandlung eigentlich psychisch doll (wenn man nicht sowieso schon angespannt ist natürlich)? Ich bin von natur aus ziemlich Hormonstimmungsabhängig und habe riesige Angst, dass mich das alles fertig macht....

Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

IVF Erfahrung
Hallo Isa,

ist stecke gerade mitten in meiner 2. IVF Behandlung - gestern war der Blut-Schwangerschaftstest und das Ergebnis lautet POSITIV aber mit zu niedrigen Werten. Heute nochmal Blua abgenommen und weiter geht die Warterei.

Du siehst - es ist ein echter Nervenkrieg, eine harte psychische Belastung (ich bin psychisch stabil und hatte nie Probleme) und ich muss sagen: ich würde es eher nicht wieder tun! Bin seit fast 4 Jahren in Behandlung in einem Kinderwunschzentrum - bisher erfolglos. Ok, nicht ganz denn ich bin jetzt ja schwanger oder zumindest so was ähnliches??

Überlege Dir das gut, Du bist noch jung und hast noch etwas Zeit. Erkundige Dich doch erst mal nach alternativen Methoden - Homöopathie oder TCM. Das hat auch schon vielen Paaren geholfen und ist nicht so ein Hammer wie IVF.

Ich habe bei der ersten IVF die Hormone ganz gut vertragen - gab aber dann auch nur 3 Eizellen von denen 1 befruchtet wurde (missed abortion in der 4+5).
Das zweite mal haben mich diese Hormone (höhere Dosis) echt umgehauen, sowohl körperlich (mega dicker Bauch, der sich nicht gut anfühlte, will nicht sagen er tat weh aber schon, konnte keine Hosen mehr anziehen da ich sie nicht zubekam..) als auch psychisch (mir ging es echt schlecht, so ähnlich müssen sich Depressionen anfühlen). Nachdem ich mit den Spritzen aufhörte ging der Bauch langsam zurück und meine Stimmung wurde wieder besser.

Doch alles in allem ist es ein schwerer Weg. Was sagt denn Dein Partner dazu? Würde er mit Dir diesen Weg gehen? Meiner ist davon halt nicht wirklich überzeugt (hat ja auch schon nen Kind...) und konnte daher mit mir und meinen Problemen nicht gut umgehen und sah nur seine Probleme...

Hast Du deine Endometriose behandelt? Es gibt genug Fälle bei Deinen es nach der Entfernung der Endo ganz normal geklappt hat!

Ach ja die Kosten, also die zweite IVF hat mich bis jetzt 1.700 EUR gekostet (bin gesetzl. krankenversichert ) - und ich habe keine Fahrtkosten!! Nur der Anteil an Behandlung + Medikamenten.

Lasst euch untersuchen, aber überlegt euch dann den weiteren Weg sehr sehr gut - ich an eurer Stelle würde mich erst mal für einen alternativen Weg entscheiden!!!

ICh hoffe ich konnte Dir mit meinem Bericht helfen - wenn Du Fargen dazu hast, gerne!

In jedem Fall wünsche ich Dir alles alles Gute und viel Erfolg, egal welchen Weg ihr geht!!

Liebe Grüße

P

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29. Oktober 2008 um 10:00
In Antwort auf bekki_12240922

Hallo liebe Teetasse,
auch an Dich vielen vielen Dank für Deinen ausführlichen! Bericht. Wirklich informativ. Ich bin zur Zeit hin und her gerissen und habe das Gefühl einem läuft die Zeit weg. Da gibt es zum einen den Glauben es könnte trotz Endo und nicht genug Spermien auch so klappen und zum anderen sitzt einem die Krankheit und die Zeit somit im Nacken und die Kosten natürlich auch....
Bei uns ist es eben von beiden Seiten verschuldet, was ist denn eigentlich dann an Kosten zu tragen?
Wenn das alles ein halbes Jahr dauert, spricht ja eigentlich nichts dagegen die Untersuchungen und bürokratischen Sachen schon mal wieder anzufangen....
Unser Kinderwunschzentrum liegt 100km entfernt, alles deswegen hatte mich interessiert, wie oft Behandlungen notwendig sind.
Merkt man diese Hormonbehandlung eigentlich psychisch doll (wenn man nicht sowieso schon angespannt ist natürlich)? Ich bin von natur aus ziemlich Hormonstimmungsabhängig und habe riesige Angst, dass mich das alles fertig macht....

Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

Danke!
Hallo Isa,
danke, das Glück können wir sicher gebrauchen!
Wir haben auch bis zum Beginn der Downregulation noch jeden Monat gehofft, es könnte auf natürlichem weg klappen... *seufz*. Drück euch trotzdem die Daumen.
Wenn beide Seiten schuld sind... schwierig, weiß nicht genau. Mit Glück 50% GKV, 50% PKV. Das geht irgendwie, fragt mal in der Abrechnung Eurer Klinik nach, die sind häufig sehr hilfsbereit. Oder ihr dreht es so, dass nur er schuld ist (auf dem Papier), dann 100% PKV? Euer bester Ansprechpartner ist da echt die Klinik, die haben ja ein eigenes Interesse daran, dass ihr eine gute Finanzierung hinkriegt.
Ich kann euch nur raten, mit dem bürokratischen Teil schon mal anzufangen. Gerade, was die Kassen angeht, muss man in komplizierteren Fällen etwas mehr Zeit einplanen, wie wir am eigenen Leib erfahren haben.
Auch wir fahren über eine Stunde zu unserer Klinik. Aber bei den meisten Terminen kannst Du alleine fahren, nur zur Folli-Punktion muss dein Mann zwingend mit Natürlich ist es schöner, wenn man möglichst viel davon zu zweit machen kann.
Wie sich die Hormonbehandlung auswirkt, soll ganz unterschiedlich sein. Von meinem Nasenspray merke ich gar nichts, aber die Stimu-Spritzen sollen zum Teil recht übel sein. Es gibt aber auch Frauen, die gar nichts merken. Hängt sicher auch von der Dosierung ab.
LG, Teetasse

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29. Oktober 2008 um 13:19
In Antwort auf bekki_12240922

Hallo liebe Knip,
vielen Dank für Deine Mail. Du scheinst das alles trotz Nervenkrieg gelassen bzw. nach dem Motto ist ja nicht zu ändern zu sehen. Ich finde das sehr gut, da ich, vor dem nervlichen Stress die größte Angst habe....
Darf ich Fragen warum Du auf natürlichem Weg kein Kind bekommen kannst?!
Wie lange mußt Du denn jetzt warten? Ich wünsche Dir wirklich, auch wenn unbekannterweise ganz ganz viel Glück!

In einem Kinderwunschzentrum waren wir, Kostenmäßig hat man da aber noch nichts festgelegt, weil wir damals, noch etwas üben wollten bevor es zu so einer Behandlung kommt... Mittlerweile also ein halbes Jahr später drückt der Schuh schon wieder etwas.....
Was ist eigentlich, wenn beide schlechte Vorraussetzungen haben (Endometriose/ zu wenig gute Spermien)? Ist es dann günstiger ?


Hallo Isa,

ich muss ganz ehrlich sagen vor dem nervlichen Stress hatte ich auch ganz schön bammel-aber ist der Stress nicht auch jeden Monat da wo du vergeblich auf wartest das deine Tage endlich ausbleiben - zugegeben jeder sieht das anders aber für mich war es vorher auch jeden Monat der selbe Kampf auf den ich mich eingelassen hab! Ich hoffe natürlich das es bei uns geklappt hat und wenn nicht ist das für mich auch wie ein Schlag ins Gesicht doch für mich sind wir dem ganzen einen Schritt näher gekommen- denn das abwarten haben wir satt.
Ich bin 26Jahre alt (fast 27) und wir versuchen seit 2 Jahren ein Kind zubekommen am Anfang dachten wir noch "gut hat halt noch nicht geklappt" doch so nachdem ersten Jahr kamen mir Zweifel mein Frauenarzt sagte das mein Mann ein Spermiogramm machen soll welche dann auch den Befund leichte Oligoasthenoteratozoospermie aufwies der wollte uns sofort nach Erlangen überweisen-das war für aber zufrüh, wir dachten das klappt schon unmöglich ist es ja nicht und haben es auf dem alternativen Weg versucht. Nach ca 4 Mon hab ich meine Frauenarzt gewechselt und dieser wollte dann 3 Spermiogramme von meinem Mann jeden Monat nachdem die neuen Spermiogramme um die hälfte der Menge schlechter waren und auch die unbeweglichen in der Überzahl waren überwies uns dieser auch nach Erlangen. Dort wurde uns zuerst zu einer Insemitation geraten -wir waren froh denn die körperlich und psychische Belastung ist da ja wesentlich geringer- doch mein Mann musste dort noch ein Spermiogramm machen und dieses kam zu dem Befund das Oligoasthenoteratozoospermie II-III somit kam für uns nur noch die ICSI Behandlung in Frage. So ist alles ok nur zu wenige und nicht bewegliche Spermien !

Jetzt hab ich dir aber ne lange Story erzählt !
Tja alles andere wird sich jetzt weisen-über diesen Punkt denke ich auch immer wieder nach ich habe mit dem Thema noch lange nicht abgeschlossen aber ich denke bis zu einem Punkt kann man alles dafür tun um seinen Traum zuerfüllen -doch dann liegt es irgendwann nicht mehr in unseren Händen und wir können nur noch hoffen !
Wie lange versucht ihr es denn schon? Und wo seit ihr dann in Behanlung?
Liebe grüße unbekannterweise

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29. Oktober 2008 um 19:46
In Antwort auf marge_11985620

Hallo Isa
schaue mal in meinen Blog http://www.gofeminin.de/blog/tinib77

Ich habe alles aufgeschrieben. Hatte bereits 2 x eine ICSI. Die erste war positiv. Abort in der 6. SSW. 2. War negativ. Jetzt mache ich Pause.

LG Tini

Danke Tini,
und alles alles Gute und viel Kraft für Dich!

LG Isa

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29. Oktober 2008 um 19:58
In Antwort auf delta_11855973

Hallo Isa,

ich muss ganz ehrlich sagen vor dem nervlichen Stress hatte ich auch ganz schön bammel-aber ist der Stress nicht auch jeden Monat da wo du vergeblich auf wartest das deine Tage endlich ausbleiben - zugegeben jeder sieht das anders aber für mich war es vorher auch jeden Monat der selbe Kampf auf den ich mich eingelassen hab! Ich hoffe natürlich das es bei uns geklappt hat und wenn nicht ist das für mich auch wie ein Schlag ins Gesicht doch für mich sind wir dem ganzen einen Schritt näher gekommen- denn das abwarten haben wir satt.
Ich bin 26Jahre alt (fast 27) und wir versuchen seit 2 Jahren ein Kind zubekommen am Anfang dachten wir noch "gut hat halt noch nicht geklappt" doch so nachdem ersten Jahr kamen mir Zweifel mein Frauenarzt sagte das mein Mann ein Spermiogramm machen soll welche dann auch den Befund leichte Oligoasthenoteratozoospermie aufwies der wollte uns sofort nach Erlangen überweisen-das war für aber zufrüh, wir dachten das klappt schon unmöglich ist es ja nicht und haben es auf dem alternativen Weg versucht. Nach ca 4 Mon hab ich meine Frauenarzt gewechselt und dieser wollte dann 3 Spermiogramme von meinem Mann jeden Monat nachdem die neuen Spermiogramme um die hälfte der Menge schlechter waren und auch die unbeweglichen in der Überzahl waren überwies uns dieser auch nach Erlangen. Dort wurde uns zuerst zu einer Insemitation geraten -wir waren froh denn die körperlich und psychische Belastung ist da ja wesentlich geringer- doch mein Mann musste dort noch ein Spermiogramm machen und dieses kam zu dem Befund das Oligoasthenoteratozoospermie II-III somit kam für uns nur noch die ICSI Behandlung in Frage. So ist alles ok nur zu wenige und nicht bewegliche Spermien !

Jetzt hab ich dir aber ne lange Story erzählt !
Tja alles andere wird sich jetzt weisen-über diesen Punkt denke ich auch immer wieder nach ich habe mit dem Thema noch lange nicht abgeschlossen aber ich denke bis zu einem Punkt kann man alles dafür tun um seinen Traum zuerfüllen -doch dann liegt es irgendwann nicht mehr in unseren Händen und wir können nur noch hoffen !
Wie lange versucht ihr es denn schon? Und wo seit ihr dann in Behanlung?
Liebe grüße unbekannterweise

Danke,
für die lange Story. Ich find es wirklich interessant wie eben andere Leute mit ähnlichen Situationen umgehen.
Bin so alt wie Du und versuche "genauer" auch seit ca 2 Jahren schwanger zu werden. Hab aber ehrlich gesagt nie vorher verhütet und bin eben nie schwanger geworden, was aber auch daran lang lag das ich meistens eine Wochenendbeziehung hatte wo man dann eben auch nicht wirklich oft die richtigen Tage erwüscht.... Zwischendurch hatte ich mal 1 Jahr Hormonprobleme oder keinen Freund und so ziehen die Jahre eben ins Land. Wir sind in Rostock in Behandlung. Meine Ärtztin hatte mich auf mein Drängen hin dort hin überwiesen und die haben mich dann als erstes gleich mal operiert und gleich nen Eileitertest gemacht. (schwer durchlässig). Mir wurden drei Monate Ruhe empfohlen mit Hormontherapie und dann gleich IVF. Das war vor drei Moanten. Gemacht hab ich es nicht. Meine andere Ärtztin hat mir auch geraten es noch mal so zu versuchen.... Mein Freund hat zudem nun auch zu wenig bewegliche Spermien. Das ganze Negative geht einem ganz schön an die Nieren, deswegen habe ich auch Angst vor der Behandlung bzw. einem schlechten Ergebnis. Zudem ist meine Neziehung auch nicht mehr die Stabilste, aber jeder in unserer Sizuation weiß glaub ich das man das nicht wirklich wahrhaben will, weil man den Mann ja nun mal brauch....

Wie fühlst Du dich physisch und psychisch im Moment. Ahnt man etwas?

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30. Oktober 2008 um 10:33

Profil, kiwu wels
hallo

ich hab unsere kiwu-"Karriere" auf wunschkinder.net in meinem Profil unter atomic4ever festgehalten. Kannst gerne nachlesen wie es uns ergangen ist. Hab zwar keine Endometriose aber dafür hat mein Mann einen Nullbefund.

LG

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30. Oktober 2008 um 14:57

Ich brauche Eure Hilfe!
Hallo Ihr Lieben!
Mir ist gestern was ganz Schreckliches passiert! Im Rahmen der Vorbereitung mit einer Pille (Evitra) auf meine dritte und letzte künstliche Befruchtung (heute sollte ich eigentlich die erste Spritze Gonal F setzen) habe ich gestern die Diagnose einer Unterschenkelthrombose bekommen. D.h. 6 Monate Stützstrümpfe tragen und Marcumar (ein blutverdünnendes Medikament) einnnehmen. Dass das für mich der totale Zusammenbruch war, brauche ich Euch bestimmt nicht zu erklären! ICh darf nie weider eine künstliche Befruchtung bekommen! Ich habe jetzt ein weiteres Problem: Alle Medis, sprich 3x Pen Gonal F 900IE, 2x Nasenspray Metrilef und 1x Auslösespritze Ovitrelle liegen original verpackt in meinem Kühlschrank! Mein Arzt möchte sie nicht zurücknehmen. Ich biete sie Euch natürlich zu einem vergünstigten Preis an, aber ich müßte die Medis sonst wegschmeißen und somit wären über 860 zum Fenster herausgeschmissen. Mir wäre schon geholfen, wenn Ihr eines von den vielen Medis gebrauchen könnt oder jemanden kennt, die Selbstzahlerin oder so ist! Ich danke Euch jetzt schon mal für Eure Mithilfe, ich bin echt verzweifelt!
Lieben Gruß speedy

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30. Oktober 2008 um 20:52
In Antwort auf baila_11923357

Profil, kiwu wels
hallo

ich hab unsere kiwu-"Karriere" auf wunschkinder.net in meinem Profil unter atomic4ever festgehalten. Kannst gerne nachlesen wie es uns ergangen ist. Hab zwar keine Endometriose aber dafür hat mein Mann einen Nullbefund.

LG

Hallo,
& dankeschön. Ich schaue es mir jetzt gleich mal an.

LG

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1. November 2008 um 20:57

IVF/ICSI in Tschechien
Tipp für eine informative Seite
http://www.kinderwunsch-tschechien.de /

Eir hatten unsere 1. ICSI in Prag, da wir die Kosten überwiegend selbst tragen müssen. Die Betreuung war hervorragend! Die Ärzte erschienen sehr kompetent und waren durchweg außerordentlich freundlich. Bei den wichtigen Terminen war eine Dolmetscherin anwesend, Schwestern und Ärzte sprechen aber zumeist auch Deutsch oder Englisch.
Wenn ich vorher gewusst hätte, wie reibungslos alles abläuft, hätte ich mir weniger Sorgen gemacht.
Insgesamt fand ich die Behandlung wenig belastend, das Warten jetzt ist wesentlich schlimmer.
Leider hat sich nur eine Eizelle gut weiter entwickelt.
Ich bitte um Daumendrücken.

Grüße an alle Leidensgenossinnen

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