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Ist stillen wirklich so schwierig

17. November 2010 um 14:47

Hi mädels,

ich würde so gene stillen, nur höre ich so oft nur negatives.
Man liest hier so selten das dass stillen super klappt, ständig lese ich das es nicht geklappt hat und schon nach kurzer zeit die flasche gegeben wurde.
Auch in meinen bekanntenkreis gibt es viele die nur kurze zeit gestillt haben und dann aufgehört haben, weil sie z.b so wenig milch hatten und der kleine nachts über ne stunde getrunken hat.
Warum haben so viele probleme mit stillen?
Kann ich was tun das es von anfang an besser klappt?

Bitte nicht nur mädels antworten bei denen es nicht geklappt hat, würde mich auch über positive erfahrungen freuen.

Liebe grüße sanstef 37ssw

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17. November 2010 um 14:53


also ich denke,dass man fürs stillen wirklich 100%ig bereit sein muss...
am anfang ist es nicht leicht...klar es gibt frauen,bei denne klappt das sofort...sie bekommen das anlegen hin,sie haben genug milch...
aber nicht bei jeder frau ist das so...

ich kann von mi sprechen.
habe mir das stillen auch leichter vorgestellt...dachte,man nimmt das kleine hoch und zack trinkt es...aber nein so läuft das nicht,ich habe es am anfang garnicht hinbekommen,den kleinen richtig anzulegen...habe mich total verkrampft dabei und wurde dadruch so nervös,dass das auf meinen kleinen über ging...
habe dann abgepumpt,das wurde mir aber zu streßig,alles zwei stunden den wecker zu stellen...habe dann das stillen im liegen angefangen...so klappt es auch ganz gut...ausser das mein kleiner immer trinken will und dann aber nur fünf minuten saugt und dann pennt...das schlaucht ganz schön...
ausserdem habe ich das problem,dass ich mich sehr unwohl fühle,bei dem gedanken,mich draußen zu entblösen...und muss deswegen immer schaun,wann er isst und wie ich dann raus gehen kann..trau mich schon fast nicht raus...
nun tun mir meine warzen sau weh,weil mein kleiner so komisch trinkt...
werde heute mit meinr hebi sprechen,dass ich damit spiele abzustillen,denn ich denke,das stillen ist nichts für mich und ich tue meinem kleinen keinen gefallen,wenn ich immer so nervös bin...

also fazit meiner seits...
man muss wirklich hinter dem stillen stehen und es wirklich wollen,ansonsten klappt es oft nicht!

lg pia mit dylan....24tage alt

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17. November 2010 um 14:58


Also bei uns lief das Stillen topp !!!!!!!! Keine Problem, hatte ne tolle Hebamme und wurde im KH noch super "angelernt". Während der Wachstumsschübe (3.- 4. Woche, und 7.-8. Woche) hat wohl fast jede Mama das Gefühl zuwenig Milch zu haben. ABER: der Körper stellt die Milchproduktion einfach nur um und muß mehr Milch bilden, und das passiert nun mal durch häufiges Anlegen. Also Körper, Kind und Mama passen sich schon perfekt aneinander an, wirklich.

Wenn du merkst, dass du weniger produzierst, dann trink Malzbier. Also viel trinken und fettreiche Milchprodukte sind natürlich Voraussetzung, das sollte man immer.

Wenn du noch Fragen hast, dann meld dich einfach !

Liebe Grüße, Nicole

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17. November 2010 um 15:06


Huhu,

also meine Kleine ist jetzt ne Woche alt..Bei uns klappt das mit dem stillen auch schon gut..Am Anfang war es etwas schwierig aber es müssen sich ja auch erstmal beide dran gewöhnen..Also ich kann bis jetzt nur positives berichten! Die Kleine wächst und gedeiht und ist wohl auf Man darf sich nur nicht zu sehr unter Druck setzen wenn es nicht gleich klappt..Übung macht den Meister!

Liebe Grüße Christin mit klein Johanna

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17. November 2010 um 15:37


Danke für euren lieben antworten!
Ich merke schon das ist leider nicht so leicht wie man sich das vorstellt
Was ist denn wenn das baby beim stillen einschläft, lässt man es dann trozdem weiter an der brust und wartet bis es wieder wach wird und weiter trinkt?
Woher weiß ich das er auch genug milch bekommt?
Zum glück hab ich eine hebamme, hoffe das es mit ihrer hilfe dann klappt
Hier gibt es ja auch noch genug mädels, die mir dann ein paar ratschläge geben können

Danke euch

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17. November 2010 um 16:06

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen
ich kann dir nur aus eigener Erfahrung berichten:
Stillen ist am Anfang eine Wissenschaft für sich, da ist es ratsam, eine Nachsorgehebemme zu haben, die sich gut auskennt. Am Anfang ist es auch schmerzhaft, bis sich die Brust dran gewöhnt hat. Bis sich alles geregelt hat, vergehen in etwa 2-4 Wochen.. und wenn man die durchhält, ist stillen total simpel und schmerzfrei. Ich wollte nur 6 Monate stillen und dann wurden 1 1/2 Jahre draus.

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17. November 2010 um 23:08
In Antwort auf epona_12738636


Danke für euren lieben antworten!
Ich merke schon das ist leider nicht so leicht wie man sich das vorstellt
Was ist denn wenn das baby beim stillen einschläft, lässt man es dann trozdem weiter an der brust und wartet bis es wieder wach wird und weiter trinkt?
Woher weiß ich das er auch genug milch bekommt?
Zum glück hab ich eine hebamme, hoffe das es mit ihrer hilfe dann klappt
Hier gibt es ja auch noch genug mädels, die mir dann ein paar ratschläge geben können

Danke euch

Hi
"Was ist denn wenn das baby beim stillen einschläft, lässt man es dann trozdem weiter an der brust und wartet bis es wieder wach wird und weiter trinkt?
Woher weiß ich das er auch genug milch bekommt?"

Wenn es einschläft, kannst du es am besten zwischen durch wickeln, dann ist es nacher meistens wieder munter und trinkt nochmal..

Wenn der kleine Knopf regelmässig nasse Windeln hat, nicht die ganze Zeit hunger hat und zunimmt kannst du dir zimlich sicher sein, dass es genug Milch bekommt. Falls du dir mal Sorgen machts, frag am besten den Kinderarzt oder die Hebamme. Die können dir am besten helfen.

Lg

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26. November 2010 um 14:27

Hallo
Also ich habe meine Kleine am 07.08.2010 bekommen und Sie wurde mir gleich nach der Entbindung angelegt.Hat alles gleich super geklappt und ich stille bis heute voll!!! meine Kleine wird morgen 16 Wochen und bisher haben wir keine großen Probleme gehabt außer wenn Sie mal einen Schub hat dann bekommt Sie mal 90ml Anfangsmilch aber das ist bisher auch nur zweimal vorgekommen. Das mit dem stillen ist so ne Sache,entweder es klappt oder nicht.Allerdings brauchen manche Mamis viel Geduld beim stillen.Ich habe das Glück das meine Kleine gerne an der Brust trinkt und das tut Sie schon von anfang an relativ zügig und ist dann natürlich auch schnell satt.Mach Dich nicht verrückt und lass es einfach auf Dich zu kommen.Wünsche Dir viel Glück für deine Geburt und danach mit dem Stillen.Wenn es mal nicht so klappt,nicht gleich die nerven verlieren und aufgeben! Liebe Grüße Elke

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26. November 2010 um 14:42


Wir haben fast 9 Mon. gestillt (6 davon voll). Ich gebe zu, es war alles andere als einfach (musste die ganze Stillzeit über Stillhütchen benutzen, sie hat sich zu schnell dran gewöhnt und ich habe es nie wieder geschafft, sie davon abzubringen - die Dinger sind extrem lästig, vor allem über solch langen Zeitraum).

Trotzdem war es mir sehr wichtig, sie weiter zu stillen, da ich wusste, wo die vielen gesundheitlichen Vorteile für Mutter und Kind liegen (abgesehen davon, dass es praktischer ist und kein Geld kostet). Auch dieses Mal bin ich gerne bereit jeden Umweg auf mich zu nehmen, damit mein Kind so lange wie möglich Mumi bekommt. Ich hoffe natürlich, dass es einfach so klappt, ohne Hüttchen und ohne Abpumpen - habe mich jedenfalls gut informiert und fühle mich dadurch gut gerüstet für den Stillstart.

Glücklicherweise hatte ich keine Probleme mit der Milchmenge (erst ganz zum Schluss, nach der Breieinführung), keine Milchstaus, keine Brustentzündung, obwohl ich in den ersten Monaten wirklich viel Milch hatte und oft das Gefühl, dass sie mir bald platzen .

LG, Mila mit Maxim inside (32ssw)

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26. November 2010 um 14:54

Für mich war die Stillezeit toll...
Hallo,

habe meine erstes Kind voll gestillt bis sie 6 Monate war, danach teilgestillt bis zum 9. Monat. Ich muss dazu sagen, meine Kleine war ein Frühchen und ich musste die ersten 3,5 Wochen komplett abpumpen und konnte nur auf der Säuglingsstation probieren, ob es mit dem Stillen klappt. Wenn ich weg war, hat sie die Flasche mit Mumi bekommen. Musste auch die ersten 2 monate zu Hause noch abpumpen, da ich die Milch dreimal täglich mit Eiweiß anreichern musste.

Ich hatte jedoch bereits am 3.Tag nach deer Entbindung den Milcheinschuss und ständig sehr viel Milch. Die Kleine konnte die erste Zeit gar nicht alles verbrauchen. Habe jedoch nie eine Brustentzündung bekommen. Das Stillen hat wirklich von Anfang an toll geklappt. Ich brauchte die Kleine nur an die Brust nehmen und schon floß bei mir die Milch. Ich wurde jedoch im KKH auch von den Hebis und einer Stillberaterin super angeleitet und ich hatte auch eine super Nachsorgehebamme, die mir wirklich geholfen hat.

Ich fand die Schmerzen in der ersten Zeit durch das Saugen eigentlich gar nicht als schlimm, es war für mich nur ein etwas unangenehmes Gefühl. Als die Kleine dann auf Brei umsteigen wollte, war ich sogar sehr traurig die erste Zeit.

Ich denke, jeder ist einfach anders. Wenn du stillen möchtest, ist dass natürlich toll, aber wenn es bei jmd. nicht klappt, sollte man sich auch nicht verrückt machen. Die heutigen Nahrungen sind wirklich nicht mehr so schlecht. Man muss es sowieso auf sich zukommen lassen. Zwingen kann man sich sowieso nicht. Es gibt einfach Frauen, bei denen es funktioniert und bei anderen geht es einfach nicht, aus welchen Gründen auch immer. Man darf sich einfach nicht verrückt machen, denn dann funktioniert es gar nicht mehr. Ich bin momentan das 2. mal SS und möchte das Baby natürlich auch gerne wieder stillen. Aber wenn es nicht klappen sollte, kann ich sowieso nichts daran ändern.

Also, nur nicht verrückt machen lassen und einfach abwarten, bis das Baby da ist. Dann sieht man weiter.

Lg Nadine

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26. November 2010 um 18:48

Ich
konnte meine tochter nicht stillen und wollte es jetzt bei meinem sohn UNBEDINGT. ich hatte einen ganz festen willen, eine supertolle hebamme und viele freundinnen, die mich immer zum weiterstillen motiviert haben.
stillen ist ein knochenjob. es zerrt gewaltig. gerade die ersten drei monate geht es oft drunter und drüber. wunde brustwarzen, reaktionen auf nahrungsmittel, unregelmässiger rhythmus - was es da alles gibt. ABER dann auf einmal flutscht bzw. fliesst es und es ist einfach nur toll. stillen ist liebe - ich habe so viele glückstränen beim stillen vergossen, mein kleiner schatz selig an meinem busen, die augen geschlossen - seine kleine hand in meiner. ich war so stolz, dass er so prächtig gedeiht - nur durch mich hach, ich könnt noch ewig weiterschwärmen
ABER wenn man mal ne schlechte phase hat, ist es einfach nur schlimm ich hab in manchem verzweiflungsanfall flaschen, sauger und nahrung gekauft, geheult, geflucht und am liebsten alles hingeschmissen.
wie gesagt, wenn man aber einen gewissen punkt überstanden hat, könnte es eigentlich immer weitergehen. ich hatte nach dem abstillen echten liebeskummer. noch heute (ca halbes jahr später) trauere ich den stillzeiten noch manchmal nach. diese zeit ist einfach durch nichts zu ersetzen. ich nehme mir oft vor, mit ihm ganz intensiv zu kuscheln - aber an die stillzeit kommt das bei weitem nicht ran.
also ich kann nur jedem zum stillen (und durchhalten) raten - es lonnt sich soooo sehr!

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