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Ist eine Anwältin hier?

2. Dezember 2010 um 21:12 Letzte Antwort: 3. Dezember 2010 um 11:45

Hallo

ich hätte mal eine rechtliche Frage und würde deshalb gerne wissen, ob sich hier eine Anwältin im Forum tummelt

VG, Lari

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2. Dezember 2010 um 21:16

Das nicht
aber ich interessiere mich sehr für juristische Zusammenhänge. Um was geht es denn?

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2. Dezember 2010 um 21:22
In Antwort auf belgin_12298179

Das nicht
aber ich interessiere mich sehr für juristische Zusammenhänge. Um was geht es denn?

...
ich studiere Jura.. genau, schneide das Thema mal an?!

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2. Dezember 2010 um 21:24
In Antwort auf belgin_12298179

Das nicht
aber ich interessiere mich sehr für juristische Zusammenhänge. Um was geht es denn?

.
Es geht um einen Darlehensvertrag zw. privat:

A schließt DV mit B ab, der Zweck: Absicherung einer Bankbürgschaft von B, B will das Geld, um da die Zinsen zu zahlen

Das Geld kommt auf ein Unterdepot von B


Nach einigen Auszahlungen will A wieder Geld, da sagt B, dass das Depot leer sei, und A sich des Risikos bewusst war

Problem: A wusste nicht, dass mit dem Geld spekuliert wurde, da unter Tilgung steht: "Das Darlehen ist wie folgt zu tilgen: durch Kündigung einer Vertragsseite zu 100% in bar, Überweisung oder Scheck.

Andererseits steht unterVerzinsung: "Spekulationsgewinne/Verluste werden jährlich abgerechnet und den Darlehensgeber 1:1 weitergegeben.

Wer hat recht?

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2. Dezember 2010 um 21:27

.
Wär echt super, wenn da eine von euch was weiß Ich hab zwar bissl Ahnung, aber da weiß ich auch keinen Rat

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2. Dezember 2010 um 21:27

Mein Onkel
ist zwar nur Anwalt daher kenne ich mich nur etwas aus aber ich würde ganz klar sagen, dass B Recht hat, obwohl man die genauen Vertragsbedingungen kennen muss.

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2. Dezember 2010 um 21:30
In Antwort auf emilie_12848269

.
Es geht um einen Darlehensvertrag zw. privat:

A schließt DV mit B ab, der Zweck: Absicherung einer Bankbürgschaft von B, B will das Geld, um da die Zinsen zu zahlen

Das Geld kommt auf ein Unterdepot von B


Nach einigen Auszahlungen will A wieder Geld, da sagt B, dass das Depot leer sei, und A sich des Risikos bewusst war

Problem: A wusste nicht, dass mit dem Geld spekuliert wurde, da unter Tilgung steht: "Das Darlehen ist wie folgt zu tilgen: durch Kündigung einer Vertragsseite zu 100% in bar, Überweisung oder Scheck.

Andererseits steht unterVerzinsung: "Spekulationsgewinne/Verluste werden jährlich abgerechnet und den Darlehensgeber 1:1 weitergegeben.

Wer hat recht?


hmmm.. also Vertragsrecht is nich so meine Stärke, aber ich versteh worums geht.. und ich würde leider wirklich sagen, dass B Recht hat.. da sich A der Tatsache bewusst gewesen sein muss, dass "Spekulationsgewinne/verluste" auch nur !Verluste! bedeuten kann..
Hier wurde der Vertrag so formuliert, dass B rechtlich auf der Gewinnerseite steht..

meine Meinung..

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2. Dezember 2010 um 21:37

...
jipso siehts aus,meine erklärung steh unten.. hoffe dass hilft dir..

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2. Dezember 2010 um 21:44

Danke
Danke Mädels!

Ich werde es so weitergeben, auch wenn ich leider auf As Seite stehe
Also lohnt es sich für A nicht, das ganze vor Gericht zu ziehen?
Aber A kann eine Aufstellung verlangen, oder? Bis heute weiß er nämlich nicht, wo das Geld ist!

Was ich noch vergessen habe: Jahrelang wurden vorher schon ähnliche Verträge geschlossen, die immer ausbezahlt wurden. Hat das noch Einfluß?

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2. Dezember 2010 um 21:47
In Antwort auf emilie_12848269

Danke
Danke Mädels!

Ich werde es so weitergeben, auch wenn ich leider auf As Seite stehe
Also lohnt es sich für A nicht, das ganze vor Gericht zu ziehen?
Aber A kann eine Aufstellung verlangen, oder? Bis heute weiß er nämlich nicht, wo das Geld ist!

Was ich noch vergessen habe: Jahrelang wurden vorher schon ähnliche Verträge geschlossen, die immer ausbezahlt wurden. Hat das noch Einfluß?

...
jeder Vertrag ist eine neue Sache, das tut nix zur Sache, falls es zu Gericht kommen sollte, kann man es aber auf der Verteidigungsseite erwähnen, da ja ein Vertrauensverhältnis durch jahrelanges Gutgehen bestand.. Eine Aufstellung kann A mit Sicherheit verlangen. Ich möchte nicht sagen, dass A keinen Erfolg vor Gericht hätte, deshalb empfehle ich dir wirklich einen erfahrenen Vertragsanwalt für eine Stunde zu konsultieren- das sind für die alltägliche Fälle.. Ich drück Dir bzw A die Daumen!

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2. Dezember 2010 um 21:50
In Antwort auf bennet_12141879

...
jeder Vertrag ist eine neue Sache, das tut nix zur Sache, falls es zu Gericht kommen sollte, kann man es aber auf der Verteidigungsseite erwähnen, da ja ein Vertrauensverhältnis durch jahrelanges Gutgehen bestand.. Eine Aufstellung kann A mit Sicherheit verlangen. Ich möchte nicht sagen, dass A keinen Erfolg vor Gericht hätte, deshalb empfehle ich dir wirklich einen erfahrenen Vertragsanwalt für eine Stunde zu konsultieren- das sind für die alltägliche Fälle.. Ich drück Dir bzw A die Daumen!

.
Super, ich danke dir!

So, jetzt müsst ich nur noch wissen, wie ich den thread hier wieder löschen kann? In dem Fall wird nämlich Spionage betrieben

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2. Dezember 2010 um 21:58

Noch was
Ich sehe grad:
Im BGB steht dazu unter 488, dass der Darlehensnehmer verpflichtet ist, einen geschuldeten Zins zu zahlen und das zur Verfügung gestellte Darlehen bei Fälligkeit zurüchzuzahlen!

Hm..

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2. Dezember 2010 um 22:00


ja gut das ist ja klar.. wenn man student ist und sich ein Darlehen in Form von BaföG leiht, muss man es ja auch zurückzahlen und auch den festgelegten Zinssatz.. Hier ist jedoch wichtig wie der Vertrag gestellt ist.. Jeder Vertrag ist ein Einzelwerk mit einer individuellen Verpflichtung..das ist das was zählt..

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2. Dezember 2010 um 22:06
In Antwort auf bennet_12141879


ja gut das ist ja klar.. wenn man student ist und sich ein Darlehen in Form von BaföG leiht, muss man es ja auch zurückzahlen und auch den festgelegten Zinssatz.. Hier ist jedoch wichtig wie der Vertrag gestellt ist.. Jeder Vertrag ist ein Einzelwerk mit einer individuellen Verpflichtung..das ist das was zählt..

Hm
hm, na gut kann man nix machen

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2. Dezember 2010 um 22:09
In Antwort auf emilie_12848269

Hm
hm, na gut kann man nix machen


tut mir leid, aber das kriegt ihr schon hin.. wie gesagt.. einen anwalt fragen kostet nicht die welt und dann weißt du es ganz sicher.. ich drück die daumen

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3. Dezember 2010 um 11:45

Ja
ja, das ist ja das Problem. A dachte, er bekommts wieder, B hat damit spekuliert. Normalerweise könnte man bei Spekulationen ja auch erwarten, dass immer mal eine Art Zwischenstand kommt, so ala: gefallen um xxEuro. Das kam aber nie. A hat immer die geforderten Kleinbeträge ausgezahlt bekommen, irgendwann war dann das Geld weg, obwohl noch was hätte da sein müssen.

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