Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft: Abtreibung, Schwangerschaftsabbruch

Irland überarbeitet endlich das Abtreibungsgesetz nach vermeidbarem Todesfall!

12. Juli 2013 um 10:50 Letzte Antwort: 26. August 2013 um 9:29

Vorhin im radio gehört und gleich mal gegoogelt... Irlandische Regierung fängt endlich das NAchdenken an und hat mehrheitlich für eine Lockerung des Abtreibungsgesetzes gestimmt!

Da kann man den Frauen dort nur die Daumen drücken das auch die letzte Hürde bewältigt wird und solche absolut vermeidbaren Tode der Vergangenheit angehören!

http://www.tagesschau.de/ausland/irland418.html

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12. Juli 2013 um 10:56

Wann und wo wurde belegt,
dass ihr Tod durch die Abtreibung vermeidbar gewesen wäre?

Habe nämlich da weder in der einen noch in der anderen Richtung eindeutiges gefunden, die Untersuchung läuft meines Wissens noch.

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12. Juli 2013 um 20:50

Zum Glück nur
wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Das einzige, was eine Abtreibung rechtfertigt. Die lassen sich nicht erpressen und legalisieren nun Abtreibungen, weil aus unglücklichen Umständen eine Frau gestorben ist. Ich mag die Iren.

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13. Juli 2013 um 10:26

Mir kräuseln
sich die Fußnägel hoch... irländisch ... das heißt irisch^^

sorry, mir Halbirin lag das gerade gewichtig auf der Seele

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13. Juli 2013 um 21:05

Frauenverachtend?
So was Dummes. Jedem Menschen ein Recht auf ein Leben zuzugestehen, auch wenn er noch im Mutterleib ist, ist doch nicht Frauenverachtend. Man kann auch anderweitig Lösungen schaffen für den Fall, dass einer Frau wirklich eine unzumutbare Belastung durch ein Kind erwachsen sollte. Das Kind einfach umzubringen ist sicher keine.

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13. Juli 2013 um 21:36
In Antwort auf tarantara

Mir kräuseln
sich die Fußnägel hoch... irländisch ... das heißt irisch^^

sorry, mir Halbirin lag das gerade gewichtig auf der Seele

Sorry -Tara
Manchmal sind die finger auf den Tasten schneller als der Kopf. So wie jetzt, also beende ich es schnel. Komm grad von einer Mitarbeiterfeier, der Pegel ist zu hoch um sich vernünftig zu unterhalten

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13. Juli 2013 um 21:36


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13. Juli 2013 um 22:16
In Antwort auf an0N_1210353799z

Sorry -Tara
Manchmal sind die finger auf den Tasten schneller als der Kopf. So wie jetzt, also beende ich es schnel. Komm grad von einer Mitarbeiterfeier, der Pegel ist zu hoch um sich vernünftig zu unterhalten

Passt schon XD
ist, als würde ich euch Deutsche als Deutschländer bezeichnen XD

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14. Juli 2013 um 14:37


hm so ist das schon richtig, aber wenns darum geht die abtreibung zu zahlen, das darf der staat dann.....

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14. Juli 2013 um 15:11
In Antwort auf wyn_12347882


hm so ist das schon richtig, aber wenns darum geht die abtreibung zu zahlen, das darf der staat dann.....

Ja sicher
GEsundheit sollte keine Frage des Verdienstes sein. Es wär nun mehr als albern zu sagen das NUR Gutverdiener ein Recht auf selbstbestimmte Familienplanung haben und der Rest hat eben Pech gehabt. Dann hast du die Leute wieder ruck zuck bei illegalen, gefährlichen Selbstversuchen... ist das etwa wünschenswert?
Oder stell dir mal vor das Kind überlebt so eine Versuch und kommt komplett entstellt zur Welt?

DANN haben wir wirklich wieder das was ihr alle verschreit: Mit Abtreibung wird RICHTIG Geld verdient (siehe Polen). Tagsüber PL, nachts dicke Kohle mit illegalen Abbrüchen verdienen....

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14. Juli 2013 um 20:47


1) Der Staat / Das Gesetzt schreibt allerlei Dinge vor zum Schutz aller. Der ungeborene Mensch ist auch jemand, oder war es zumindest, bevor ein paar Emanzen fanden, bestimmen zu können, wer in der Gesellschaft noch was wert ist und wer nicht.

2) Ein Mann wird auch zum Unterhalt seines Nachwuchses verdonnert und hat dabei noch nicht mal die Rechte, welche die Mutter hat. Wenn's um die Rechte geht, beschwert sich auch keine Frau, wenn sie Vorteile gegenüber dem Mann hat.

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14. Juli 2013 um 20:49

Dann ist aber
Abtreibung kinderverachtend. Die können noch nicht mal was dafür, während Frauen immerhin noch entscheiden können, ob, wann und mit wem sie Sex haben.

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14. Juli 2013 um 20:51

Familienplanung
ist aber sonst überall eine Frage der finanziellen Mittel. Hast Du kein Geld, wird's schon schwierig mit eigenen, normal gezeugten Kindern. Sogar unmöglich sind dann IVF und Adoptionen. Bleibst eben kinderlos, wenn's mit dem Nachwuchs nicht klappt und nicht reich bist.

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14. Juli 2013 um 20:52
In Antwort auf an0N_1210353799z

Ja sicher
GEsundheit sollte keine Frage des Verdienstes sein. Es wär nun mehr als albern zu sagen das NUR Gutverdiener ein Recht auf selbstbestimmte Familienplanung haben und der Rest hat eben Pech gehabt. Dann hast du die Leute wieder ruck zuck bei illegalen, gefährlichen Selbstversuchen... ist das etwa wünschenswert?
Oder stell dir mal vor das Kind überlebt so eine Versuch und kommt komplett entstellt zur Welt?

DANN haben wir wirklich wieder das was ihr alle verschreit: Mit Abtreibung wird RICHTIG Geld verdient (siehe Polen). Tagsüber PL, nachts dicke Kohle mit illegalen Abbrüchen verdienen....

Familienplanung
siehe oben. Abtreibung hat in den seltensten Fällen etwas mit Gesundheit zu tun.

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15. Juli 2013 um 7:52

Ja, furchtbarer Gedanke,
dass die Iren darum ringen, wann das Kinder töten zu erlauben ist, und versuchen eine relativ restriktive Regelung aufrecht zu erhalten.

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15. Juli 2013 um 7:55

Wie wärs dann,
"Einen Mann wird ja staatlich auch nicht zum Vater werden gezwungen. "

statt das Töten von Kindern zu erlauben, es zu erlauben, dass den Vätern so richtig in den Allerwertesten getreten werden darf, damit die den in Bewegung setzen und ihren Pflichten nachkommen?

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15. Juli 2013 um 14:19

Mir ist aufgefallen,
dass der entsprechende Bericht letzten Monat veröffentlicht wurde:
http://en.wikipedia.org/wiki/Death_of_Savita_Halappanavar#Official_inquiry
"It identified three "Key Causal Factors" for the death: inadequate assessment and monitoring; failure to offer all management options to a patient; and non adherence to clinical guidelines related to the prompt and effective management of sepsis."
http://www.irishtimes.com/news/health/report-identifies-multiple-failures-in-treatment-of-savita-halappanavar-1.1427332

und für lesefreudige:
http://cdn.thejournal.ie/media/2013/06/savita-halappanavar-hse-report.pdf

"Key Causal Factor 1:
Inadequate assessment and monitoring that would hav
e enabled the clinical team to
recognise and respond to the signs that the patient
s condition was deteriorating due to
infection associated with a failure to devise and f
ollow a plan of care for this patient that was
satisfactorily cognisant of the facts that:

the most likely cause of the patients inevitable
miscarriage was infection and

the risk of infection and sepsis increased with ti
me following admission and especially
following the spontaneous rupture of the patients
membranes.
Key Causal Factor 2:
Failure to offer all management options to a patien
t experiencing inevitable miscarriage of an
early second trimester pregnancy where the risk to
the mother increased with time from the
time that membranes were ruptured.
Key Causal Factor 3:
Non adherence to clinical guidelines related to the
prompt and effective management of
sepsis, severe sepsis and septic shock when it was
diagnosed. "

"Failure to offer all managemnt options" kann vieles heißen, einerseits "Augrund des Verfassungsgerichtsurteils und der Rechtslage hätte sie abtreiben dürfen und wir Dößköppe vom Krankhaus habens ihr nicht gesagt." oder auch "Wegen der Gesetze trauten wir uns nicht, ihr zur Abtreibung zu raten". Oder auch irgendwas anderes, hab keine Zeit mich durch 100 Seiten zu lesen.

Aber eindeutig vermeidbar durch Abtreibung war der Tod eventuell nicht, wenn die es nicht packen eine Sepsis richtig zu behandeln, dann hätte es vielleicht nichts gebracht, vorher das sterbende Kind zu töten. Vielleicht hätts aber auch geholfen.Klare Aussage habe ich keine gesehen. Kenn mich aber im Medizinersprech nicht so aus.

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15. Juli 2013 um 19:01

Wenn der eigene Körper
und dabei reden wir jetzt von 9 Monaten Schwangerschaft, mehr zählt, als das potentiell 80 Jahre dauernde Leben des Kindes, dann misst Du doch dem ungeborenen Leben nicht viel wert bei. Grossziehen muss keiner sein Kind. Die Einschränkung nach der Geburt zählt also nicht.

Der Vater, vor allem wenn nicht mit der Mutter verheiratet, hat es weitaus schwieriger, das Sorgerecht zu beantragen. Alles geht über's Gericht. Die Mutter muss da nur glaubhaft machen, dass der Vater dem Kind nicht zugemutet werden kann und dann hat er erst recht Probleme.

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15. Juli 2013 um 19:04

Gutes Argument
"Ich tue es nur wegen dem Wohl des Kindes" nehme ich auch niemandem ab. Menschen mit Downsyndrom können durchaus ein schönes Leben führen und dennoch erblicken 90% von ihnen nie das Licht der Welt.

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15. Juli 2013 um 19:06

Würdest DU denn
Dein Kind behalten, wenn es das Downsyndrom hätte?

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15. Juli 2013 um 19:19

Ja
oder wenn nachträglich noch was passiert, irgend ein Virus oder so, welches die Organe angreift...

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15. Juli 2013 um 21:29

Du hast geschrieben:
"Mir würde mein sterbenskrankes Kind, dem womöglich lebensnotwendige Organe fehlen, ganz furchtbar leid tun, sodass ich ihm dieses Leid nicht eine Sekunde bewusst auferlegen wollen würde. "

Es kann passieren, dass nach einer völlig unproblematischen Schwangerschaft einem genau so ein Kind in den Arm gelegt wird (bzw. vor einem liegt und an der Maschiene hängt). Da du dem Kind keine Sekunde ein solches Leid auferlegen willst, verstehe ich nicht, warum das nach der Geburt irgendwas ändern sollte. Du musst halt nur aufpassen, da die Strafe drastisch sein kann, aber aus Furcht vor der Strafe das Kind leiden lassen wäre ja wohl auch daneben.

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15. Juli 2013 um 21:57

Du weißt,
das du mit der Ausrede bei Irland nicht kommen kannst?

Die haben sich in ihre Verfassung folgendes per Volksabstimmung reingeschrieben:

"The State acknowledges the right to life of the unborn and, with due regard to the equal right to life of the mother, guarantees in its laws to respect, and, as far as practicable, by its laws to defend and vindicate that right."

"equal right" die entscheidenden Worte, gleiches Recht zu Leben für Mutter wie für ungeborenes Kind. Nix Embryo auf der einen Seite und Mensch auf der anderen Seite, in Irland haben Mutter wie (such dir halt den passenden Begriff aus) das gleiche Recht zu Leben.

Das man sich im Angesicht der Verfassung schwer tut, dass Töten des einen Menschen zu erlauben, um den anderen zu retten ist klar, weil einen Mensch töten um einen anderen zu retten, ist selten oder vielleicht auch niemals eine moralisch saubere Sache.

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17. Juli 2013 um 6:54

Ich dachte
wer abtreibt, hängt nicht am Kind....

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17. Juli 2013 um 8:14
In Antwort auf an0N_1196536299z

Ja, furchtbarer Gedanke,
dass die Iren darum ringen, wann das Kinder töten zu erlauben ist, und versuchen eine relativ restriktive Regelung aufrecht zu erhalten.

Warum wurde der Post von ichbines15 gelöscht?
Die hat doch nur gesagt, dass sie meinem Post zustimmt, Gott halt gegen Abtreibungen ist und es kein Spass macht als Sünder vor Gott zu stehen.

Die Zustimmung zu meinem Post wäre kein sinnvoller Löschungsgrund, jedenfalls wenn man meinen Post stehen lässt. Und ansonsten wurde ihr Post gelöscht, weil sie Gott und seine Gebote mitteilt?

Mensch Leute, da wird die doch in ihrem Glauben nur bestärkt, wenn man sie löscht, weil sie von Gott spricht.

Und nebenbei, Post in einem öffentlichen Forum wegen religiöser Äußerungen zu löschen, ist rechtlich gesehen keine sonderlich saubere Sache. Auch ein Forum müsste sich ans AGG halten.

(@wachsperle: eigentlich wäre ich grad erst carn6, carn4 und 5 waren ja geblockt und carn8 habe ich durch Mailadressen Tippfehler vermurkst.)

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17. Juli 2013 um 10:36

Willste damit sagen,
dass wenn man Frauen freundlich aber bestimmt durch legale Maßnahmen von Abtreibungen abhält, bei denen die Hormonbombe einschlagen wird, und die ihre Kinder dann doch liebevoll umsorgen werden ohne deswegen unglücklich zu sein?

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17. Juli 2013 um 10:38

Das kommt ein bischen darauf an,
auf welches Land wir uns beziehen, in Irland haben - wie oben zitiert - ungeborene das gleiche Lebensrecht wie die Mutter. Man erlaubt also sehr wohl die Tötung von einem Menschen, den was anderes als Menschen hat in Irland auch kein Lebensrecht.

In D ist auch ein Mensch. In der Schweiz glaube ich nicht, in Ö auch nicht.

(Lustig, die Zahl der Menschen in einem Auto kann sich bei Grenzüberquerung ändern.)

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17. Juli 2013 um 10:55

Mitlesen nicht deine,
ich sprach davon, dass
"Ein bereits im Mutterleib sterbenskrankes Kind wird aber durchaus erkannt. Hier kann ich dagegen steuern und muss es nicht so hinnehmen wie es kommt. Bewusste Entscheidung."
die Erkennung fehlschlägt (gibt praktisch keine Diagnose ohne Fehler) und du nach der geburt das sterbenskranke und massiv geschädigte Kind, das du bei korrekter Diagnose 3 Monate vorher abgetrieben hättest, jetzt vor dir liegt und mühsam röchelnd von einer Maschine am Leben erhalten wird.

Es ist nichts wesentlich anders, so oder so kannst du überfordert sein und das Kind wird leiden. Im einen Fall weist du es vor der Geburt, im anderen aufgrund von FA Versagen erst danach, sonst ist alles gleich.

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17. Juli 2013 um 11:38

Na denn
"Was interesiert mich was da steht ?
Für mich zählt nicht irgendein Gesetzt"

ist eine Diskussion über Sinn und Unsinn von irischen AbtreibungsGESETZEN ziemlich sinnlos.

"Denn wenn eine Frau abtreiben will wird sie es eh TUN ..selbst wenn sie sich 100 mal die Treppe runterstürzt oder eben irgendein Abtreibungscocktail nimmt."
Nein, nicht immer. Gegenbeispiele gabs sogar vor 1-2Monaten in Threads, in denen du mitdiskutiert hast.

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17. Juli 2013 um 19:28
In Antwort auf jillie_12165270

Willste damit sagen,
dass wenn man Frauen freundlich aber bestimmt durch legale Maßnahmen von Abtreibungen abhält, bei denen die Hormonbombe einschlagen wird, und die ihre Kinder dann doch liebevoll umsorgen werden ohne deswegen unglücklich zu sein?


Ist doch ideal. Das Kind bekommen, wer's dann immer noch nicht will, gibt's ab, wer daran hängt, behält's. Hat den Vorteil, dass keiner dabei stirbt, sondern ein Mensch eine Chance auf eine Zukunft hat.

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17. Juli 2013 um 19:30

Also
geht's nicht nur um das Wohl des Kindes. Hätte mich auch überrascht.

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18. Juli 2013 um 5:36

Das könnte es sein,
aber vielleicht sind ja nur ein paar Dinge, die ich schreib unerwünscht.

Dann wäre nicht ich unerwünscht, sondern müsste einfach nur ein Teil meiner Posts anders formulieren.

Was es ist, ließe sich durch eine PN/Mail von dem zuständigen Gofemteam-Löschern ganz leicht klären.

Und nein, es lässt sich nicht belegen, dass es aufgrund von Beleidigungen wäre, die Posts die ich als Auslöser jeweils im Verdacht habe, sind im Wesentlichen Meinungsäußerungen, die eben andere stören und negativ empfunden werden, so ala "Bei einer Abtreibung wird ein Mensch getötet.". Da aber hingegen gleichwertig störende und negative Meinungsäußerungen so ala "Bei einer Abtreibung wird kein Mensch getötet." - das empfinde ich z.b. nämlich als beleidigend und es ist vom Grundgesetz her als menschenverachtend und verfassungsfeindlich anzusehen (und dafür gibts sogar einen Absatz in den Forumsrichtlinien) - stehen bleiben, ist unklar, wo das Problem ist.

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18. Juli 2013 um 11:44

Zwischen
"Meiner Meinung nach wird bei der Abtreibung ein Mensch getötet"
und
"du hast deine Kinder getötet"

besteht kein nennenswerter Unterschied. (Ferner meine ich nie geschrieben zu haben, du hast deine Kinder getötet, sondern nur du hättest deine Kinder töten lassen oder du wirst deine Kinder töten lassen bzw. leicht andere Formulierungen davon)

"du bezeichnest dann jemanden als Mörder.."
Nein,
blos weil ein Mensch getötet wird, ist es noch kein Mord. Deswegen bezeichne ich damit niemanden als Mörder.

Ferner,
http://www.innsalzach24.de/innsalzach/waldkraiburg/waldkraiburg/annen-laesst-nicht-locker-innsalzach-586626.html
sind auch öffentliche Aussagen mit Namen des entsprechenden Arztes, die explizit "Mord" erwähnen und sogar mit "Holocaust" verbal dreinschlagen gerichtlich nur aufgrund der Veröffentlichung des Fotos, der Handynummer und einer Aufforderung doch anzurufen und dem Arzt die Meinung zu sagen, beanstandet worden. Name, Adresse und Texte, die dem Arzt explizit das ermorden von Menschen und das Töten von Kindern vorgeworfen wird, sind weiter veröffentlicht. (Ich setz mal keinen Link, weil der auf seiner Webseit auch viel Splatter hat)

Folglich dürfte das Festhalten, dass eine bestimmte, aber weitgehend anonyme Userin Im Falle dass sie eine Abtreibung hat ihr Kind töten lassen wird, rechtlich unproblematisch sein.

Wenns aber dauernd als Mordvorwurf gelesen wird, muss ich versuchen mr andere Formulierungen zu überlegen. Der Haken ist nur, wie kann man jemanden mitteilen, dass er/sie die rechtswidrige Beendigung eines menschlichen Lebens befürwortet/durchführen lässt, ohne dass der den Eindruck kriegt, man würde ihn moralisch was vorwerfen?

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18. Juli 2013 um 11:46

Meines Wissens
gabs da eine Volksabstimmung, dass keine Frau aufgrund ihrer Schwangerschaft am Verlassen des Landes gehindert werden darf. Müsste sich auf der englischen Wikiseite zum Thema Abtreibung in Irland finden lassen.

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18. Juli 2013 um 11:56

Danke,
dass du vollkommen überzeugend darlegst, dass die Aufweichung des irischen Abtreibungsverbots fragwürdig ist, da sich leicht Widersprüche ergeben, und dass die deutsche Regelung so widersprüchlich ist, dass das Bewusstsein, dass eien Abtreibung grundsätzlich rechtswidrig ist, nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn man die Fristenregelung wieder verwirft.

Jetzt kannst du auch guten Gewissens die Iren dafür achten, dass sie bis vor kurzem eine schlüssige Regelung hatten und nun im Vergleich zu D eine zumindest etwas schlüssigere Regelung haben. Und du kannst beruhigt PolitikerInnen, die für Einschränkung der Abtreibung eintreten, deine Stimme geben, denn die verfolgen nur das ehrenwerte Ziel, die Verfassung konsequent zu beachten.

"Warum werden hier denn solche krassen Unterschiede gemacht, wenn es sich bereits nach Nidation um vollwertige Menschen handeln soll? "

Das ganze ergab sich letzlich daraus, dass Juristen glaubten, eine zu starke Einschränkung bei Abtreibungen könnten würdeverletzend und deshalb unzulässig sein (Der Staat darf Frauen nicht zu Gebärmaschienen reduzieren und sollte auch Risiken dahingehend meiden).
Aber wie du dargelegt hast, stellt eine lockere Abtreibungsregelung eine noch viel extremere und eindeutige Würdeverletzung des Ungeborenen dar, so dass die möglichen Risiken dahingehend nicht mehr sehr ins Gewicht fallen.

Jetzt musst du nur noch das BVerfG von deinen Ausführungen überzeugen.

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18. Juli 2013 um 12:07

Höflichkeit,
außerdem, wenn der Versuch scheitert (was ich für ziemlich wahrscheinlich halte, Menschen töten ist nunmal Menschen töten und klingt selten nett), heißt das ja nicht, dass ich nix mehr schreiben werde.

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18. Juli 2013 um 12:31

Also ist
"Du hast deine Kinder getötet."
und
"Meiner Meinung nach, hast du deine Kinder getötet." ist ?

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18. Juli 2013 um 13:24

Das Problem sehe ich vor allem
darin, dass ichbines15 Post gelöscht wurde. Der enthielt, soweit ich micht errinere nix außer
1. für einen Post von mir der noch nicht gelöscht wurde
2. Wir haben uns nach Gottes Geboten oder so zu richten
3. Wenn man als Sünder vor Gott steht ist das schlimm

1. fällt als Löschungsgrund flach, da mein Post nicht gelöscht wurde. Und Löschung aufgrund 2. oder 3. wäre Löschung aufgrund der Religion.

Das Forum hier ist ein "Du darfst hier posten, dafür musst du unsere Werbung und Spam ertragen" Geschäft, also ein zivilrechtliches Schuldverhältnis (haben ja auch alle brav die AGBs durchgelesen) und außerdem ist es ein Massengeschäft, hier kann sich ja jeder anmelden.

Ergo:
http://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html
" 19 Zivilrechtliches Benachteiligungsverbot"

und besonders spassig für das bestimmt sauber dokumentierende Gofemteam:
" 22 Beweislast"

Einzige Rettung:
" 21 Ansprüche"
da ichbines15 kaum Schaden entstanden sein dürfte (und da ichbines15 eher nicht nachtragend ist), aber wenn ichbines15 fies drauf wäre, könnte sie denen vielleicht eine Unterlassungsverfügung an den Latz knallen, aber wohl mit keiner hohen Vertragsstrafe (wobei da vermutlich nur eine geringe Vertragsstrafe drauf geschrieben werden kann, aber dafür + Anwaltskosten).

Sprich, das Löschverhalten von gofem ist rechtlich nicht ganz ungefährlich, da eben keine Löschgründe angegeben werden und so die Beweislast ein unüberwindbares Hindernis bei der Verteidigung wäre.

Oder sehe ich das falsch?

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18. Juli 2013 um 15:50

Wenn
ein Mensch getötet wird, hat das auch nichts zwingend mit Totschlag zu tun. Folglich bezichtige ich auch niemanden des Totschlags.

Wenn jemand einen Menschen in Notwehr tötet, dann hat er auch einen Menschen getötet, aber je nach Konstellation verdient er dafür Lob und Anerkennung.

Und "Töten unterstellt" ist völlig unpassend, man kann jemanden nur nicht zutreffende Sachen unterstellen, bei Abtreibungen jedoch wird wenigstens etwas getötet.

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18. Juli 2013 um 15:56

Ist hier grad
gar nicht Thema, sondern ob und was genau beleidigend ist und was nicht.

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18. Juli 2013 um 16:04

Doch,
"Es spielt auch keine Rolle, denn wir stehen hier nicht vor Gericht,"
Richter sind Zimt, Redpoll und ein namenloses User/Gofemteam-Konglomerat. Strafen können Post löschen, Account- und Emailsperren sein.

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18. Juli 2013 um 17:11

Dann mach mal einen
"Können wir nicht normale Redewendungen verwenden, die auch der Dümmste im Raum verstehen würde?"
Vorschlag wie man "Bei Abtreibungen werden Kinder getötet." so formuliert, dass auch der Dümmste da nicht eine Beleidigung reinliest, die da eben nicht drin steht.

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18. Juli 2013 um 19:57

Sonst noch eine Idee?
Soweit kommt's noch, dass die User bestimmen, wer in diesem Forum mitschreiben darf und wer nicht.

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18. Juli 2013 um 23:41

Wie wäre es
mit "beseitigen" ?

Ich finde dieses sinnlose Rumgeeiere um einen Begriff, der eh das selbe immer aussagt sinnlos.

Gut, ermorden passt nicht. Aber töten/beseitigen/ auslöschen eines Embryos empfinde ich weder als beleidigend noch als unpassend. Ein Embryo ist eine Lebensform. Und wenn ich eine Lebensform auslösche, töte/beseitige ich sie.
Aber ermorden passt hier genau so wenig, wie das Schlachten eines Schweins als Mord zu bezeichnen,

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19. Juli 2013 um 6:15

Das Problem war wie
"Bei Abtreibungen werden Kinder getötet."
zu formulieren wäre.

Du scheinst vorzuschlagen, dass man stattdessen sagen sollte:
"Bei Abtreibungen wird abgetrieben."
"Bei Abtreibungen werden Schwangerschaften beendet."

Ich finde diese Idee hat gewisse Schwächen. Bessere Vorschläge?

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19. Juli 2013 um 9:17

Keine Behauptung,
"Carns wiederholte Behauptung, dass abtreibende Frauen Menschen töten."

einfache Tatsache.

Wenn der Papst ex cathedra verkündet, dass es eine Jungfrauengeburt war, dann ist es Tatsache, dass die katholische Kirche von einer Jungfrauengeburt ausgeht.

Und genauso, wenn für das deutsche Recht Gottes Stellvertreter/Usurpator auf Erden, das Bundesverfassungsgericht, ex cathedra/in einem ordentlichen Urteil zu dem Thema was sagt, dann ist das Tatsache für das deutsche Recht.

Und der Juristengott hat nun mal gesprochen:
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv039001.html
"1. Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG schützt auch das sich im Mutterleib entwickelnde Leben als selbständiges Rechtsgut.
a) Die ausdrückliche Aufnahme des an sich selbstverständlichen Rechts auf Leben in das Grundgesetz - anders als etwa in der Weimarer Verfassung - erklärt sich hauptsächlich als Reaktion auf die "Vernichtung lebensunwerten Lebens", auf "Endlösung" und "Liquidierung", die vom nationalsozialistischen Regime als staatliche Maßnahmen durchgeführt wurden. Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG enthält ebenso wie die Abschaffung der Todesstrafe durch Art. 102 GG "ein Bekenntnis zum grundsätzlichen Wert des Menschenlebens und zu einer Staatsauffassung, die sich in betonten Gegensatz zu den Anschauungen eines politischen Regimes stellt, dem das einzelne Leben wenig bedeutete und das deshalb BVerfGE 39, 1 (36)BVerfGE 39, 1 (37)mit dem angemaßten Recht über Leben und Tod des Bürgers schrankenlosen Mißbrauch trieb" (BVerfGE 18, 112 [117]).
132
b) Bei der Auslegung des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist auszugehen von seinem Wortlaut: "Jeder hat das Recht auf Leben ... ". Leben im Sinne der geschichtlichen Existenz eines menschlichen Individuums besteht nach gesicherter biologisch-physiologischer Erkenntnis jedenfalls vom 14. Tage nach der Empfängnis (Nidation, Individuation) an (vgl. hierzu die Ausführungen von Hinrichsen vor dem Sonderausschuß für die Strafrechtsreform, 6. Wp., 74. Sitzung, StenBer. S. 2142 ff.). Der damit begonnene Entwicklungsprozeß ist ein kontinuierlicher Vorgang, der keine scharfen Einschnitte aufweist und eine genaue Abgrenzung der verschiedenen Entwicklungsstufen des menschlichen Lebens nicht zuläßt. Er ist auch nicht mit der Geburt beendet; die für die menschliche Persönlichkeit spezifischen Bewußtseinsphänomene z.B. treten erst längere Zeit nach der Geburt auf. Deshalb kann der Schutz des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG weder auf den "fertigen" Menschen nach der Geburt noch auf den selbständig lebensfähigen nasciturus beschränkt werden. Das Recht auf Leben wird jedem gewährleistet, der "lebt"; zwischen einzelnen Abschnitten des sich entwickelnden Lebens vor der Geburt oder zwischen ungeborenem und geborenem Leben kann hier kein Unterschied gemacht werden. "Jeder" im Sinne des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist "jeder Lebende", anders ausgedrückt: jedes Leben besitzende menschliche Individuum; "jeder" ist daher auch das noch ungeborene menschliche Wesen.
133
c) Gegenüber dem Einwand, "jeder" bezeichne sowohl in der Umgangs- als auch in der Rechtssprache gemeinhin eine "fertige" menschliche Person, eine reine Wortinterpretation spreche daher gegen die Einbeziehung des ungeborenen Lebens in den Wirkungsbereich des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, ist zu betonen, daß jedenfalls Sinn und Zweck dieser Grundgesetzbestimmung es erfordern, den Lebensschutz auch auf das sich entwickelnde Leben auszudehnen. Die Sicherung der menschlichen Existenz gegenüber staatlichen Übergriffen wäre unvollständig, wenn sie nicht auch die Vorstufe des "fertigen Lebens", das ungeborene Leben, umfaßte.
134
BVerfGE 39, 1 (37)BVerfGE 39, 1 (38)Diese extensive Auslegung entspricht dem in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aufgestellten Grundsatz, "wonach in Zweifelsfällen diejenige Auslegung zu wählen ist, welche die juristische Wirkungskraft der Grundrechtsnorm am stärksten entfaltet" (BVerfGE 32, 54 [71]; 6, 55 [72]). "

(Einen Batzen zitiert, weil da lauter interessantes Zeug zum Thema drinsteht, unter anderem dass die Naziverbrechen bei den Überlegungen auch in den Gedanken der Richter präsent waren.)

Kurzzitat:
""Jeder" im Sinne des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist "jeder Lebende", anders ausgedrückt: jedes Leben besitzende menschliche Individuum; "jeder" ist daher auch das noch ungeborene menschliche Wesen. "


"Dürfte ja eigentlich keine geben..."
Doch, auch das hat das BVerfG natürlich bedacht und es darf Unterschiede geben:
"Der Gesetzgeber ist grundsätzlich nicht verpflichtet, die gleichen Maßnahmen strafrechtlicher Art zum Schutze des ungeborenen Lebens zu ergreifen, wie er sie zur Sicherung des geborenen Lebens für zweckdienlich und geboten hält."

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21. Juli 2013 um 20:26

Nein,
"Wenn ein Mensch aber durch einen anderen getötet wird, ob das aus notwehr ist oder jux und dollerei, ist er ein Mörder."
wer aus Notwehr tötet, ist kein Mörder.

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21. Juli 2013 um 23:03

Nein,
passt nicht, weil diese Formulerung nicht zum Ausruck bringt, dass ein Mensch getötet wird.
Insbesondere das Wort "entfernt" ist euphemistisch, verharmlosend (der wird ja nicht woanders hingetan außer in einen Mülleimer) und hat einen menschenverachtenden Unterton, da "entfernen" sich medizinisch im Allgemeinen auf parasitäres oder erkranktes Gewebe bezieht.

Man kann vielleicht den Begriff Kinder vermeiden und einfach sagen:
"Bei Abtreibungen werden Menschen getötet."

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14. August 2013 um 20:59
In Antwort auf esmi_12120735

Sonst noch eine Idee?
Soweit kommt's noch, dass die User bestimmen, wer in diesem Forum mitschreiben darf und wer nicht.

Das ist doch längst so !
http://www.youtube.com/watch?v=e1Q3b-KnCBA&list=PLwEdctVeYsKyXeztwemtlLUVnA7Xv aW-x

Liebe Grüsse

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26. August 2013 um 9:29

Da hat jemand zu früh gefeiert:
http://www.irishtimes.com/news/health/first-abortion-carried-out-under-new-legislation-1.1502946

Hat eine irische Zeitung per Seite 1 Schlagzeile gefeiert, dass das Töten endlich erlaubt ist, aber sich nicht mal die Mühe gemacht, zu prüfen, ob das Gesetz schon angewendet wird.

Sieht man immer wieder, dass bei der entsprechenden Redaktion genehmen Meldungen viel schlampiger recherchiert wird als bei nicht genehmen Meldungen. Und natürlich hätte man bei selber Story auch ganz anders schreiben können, z.b. "Lebensrettung bei Sepsis in Schwangerschaft nach altem Gesetz problemlos möglich - wurde das Gesetz übereilt beschlossen?

In blabla ähnlich wie Savita Halappanavar blabla. Behandlung problemlos nach altem Gesetz möglich, Patientin gehts gut blabla".

Ich frag mich immer, wie die Journalisten sowas letzlich entscheiden, aber sich immer noch vorgaukeln sie wären neutral.

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