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Irgendwie ratlos

11. September 2012 um 19:16

Hallo,
ich bin 24 und in der siebten Woche schwanger.
Gezeugt wurde das Kind in einer "Liebesaffäre" (bisschen kompliziert aber mit viel Gefühl) in Uganda zwischen mir und einem 35jährigen Mann der ebenfalls dort gearbeitet hat.
Nun wir haben nicht mit Kondom verhütet und bedingt durch bekannte Verdauungsschwierigkeiten denke ich mal das die Pille nicht gewirkt hat.

Ich bin nun seit 2 Wochen wieder zurück, und fange in 2 Wochen in einer anderen Stadt an zu studieren wo ich auch schon mein Zimmerchen habe und eigentlich ist mein gesamter Lebensweg schon durchgeplant. Ein Kind ist darin nicht eingeplant.

Trotzdem kamen mir die Gedanken das Kind zu behalten, war auch schon bei ProFamilia und hab mich beraten lassen, immerhin war es für mich ein Kinder der Liebe.

Aber ich weiß es absolut nicht, was jetzt richtig ist.
Leider ist der Vater des Kindes absolut nicht begeistert davon. Er wollte nie Kinder und die Situation macht ihn total fertig. Ich glaube er kommt damit weniger klar als ich. Leider sagt er auch, dass er nicht versprechen kann, ob er, sollte ich das Kind behalten, weiterhin Kontakt zu mir halten kann, weil er den Zustand mich als single Mum in Deutschland allein gelassen zu haben nicht ertragen kann. Er geht echt auf dem Zahnfleisch und macht sich total Vorwürfe und alles.

Jetzt bin ich natürlich auch am überlegen, wie wird es sein mit 24, auf jeden Fall allein und dazu noch ein farbiges Kind aufzuziehen. Es wird dadurch sicher nicht einfacher.

Am meisten bewegt mich aber der Gedanke ihn, den Vater, durch meine Entscheidung vielleicht auf immer zu verlieren?! Ich kann mir nicht vorstellen wie es sein kann, zwar sein Kind zu haben, aber es niemals mit ihm teilen zu können, zu wissen, dass er es nicht verkraften kann, dass ich sein Kind alleine aufziehe.
Er sagt ganz klar, er will kein Kind und er will nicht das ich sein Kind allein aufziehe. Er sagt, dass er das Kind im Stich lassen würde und es gegen seinen Glauben verstoßen würde. Seine tiefe Ehrlichkeit dies bezüglich hat mich echt ins Wanken gebracht.

Ich will und kann ihn auf keinen Fall verlieren, aber ich kann auch den Gedanken an Abbruch und was es aus mir machen könnte nicht erfassen.

Ich weiß auch gar nicht was ich von euch hören möchte, aber vielleicht kann mir ja irgendwer was dazu sagen!

Danke...

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11. September 2012 um 19:26

Oups...
Ich fürchte, wenn du jetzt schon so schwankst, willst du das Kind eigentlich.

Der Satz mit dem farbigen Baby....irgendwie läßt der was nachklingen bei mir. Ich denke, dass es gerade, wenn man ein "spezielles Kind" ist, ist es wichtig, dass man irgendwie seine Wurzeln hat. Das ist nicht nur da, wo man aufgezogen wurde, wo man geliebt wird...da spielt noch mehr mit. Ob du das leisten kannst, als Touristin mit Teenie, nun ja.

Aber nur weil er das Kind nicht will und sich so ein bißchen hinter der Ansage versteckt, "Hey, sorry, ich will ja nicht, dass du alleine mit allem bist...deswegen gucke ich weg", dich nun dagegen zu entscheiden, obwohl es für dich durchaus vorstellbar ist....

Dann zieh es durch, ich denke gerade als Studentin wird man da noch eher gefördert oder hat noch eher Optionen, als im echten Berufsleben, wo für jeden schwierigen Arbeitnehmer ein neuer nachwächst...

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11. September 2012 um 20:01
In Antwort auf plinalina

Oups...
Ich fürchte, wenn du jetzt schon so schwankst, willst du das Kind eigentlich.

Der Satz mit dem farbigen Baby....irgendwie läßt der was nachklingen bei mir. Ich denke, dass es gerade, wenn man ein "spezielles Kind" ist, ist es wichtig, dass man irgendwie seine Wurzeln hat. Das ist nicht nur da, wo man aufgezogen wurde, wo man geliebt wird...da spielt noch mehr mit. Ob du das leisten kannst, als Touristin mit Teenie, nun ja.

Aber nur weil er das Kind nicht will und sich so ein bißchen hinter der Ansage versteckt, "Hey, sorry, ich will ja nicht, dass du alleine mit allem bist...deswegen gucke ich weg", dich nun dagegen zu entscheiden, obwohl es für dich durchaus vorstellbar ist....

Dann zieh es durch, ich denke gerade als Studentin wird man da noch eher gefördert oder hat noch eher Optionen, als im echten Berufsleben, wo für jeden schwierigen Arbeitnehmer ein neuer nachwächst...

Find ich gut
was meine Vorgängerin da geschrieben hat. Und wenn du jetzt schon sooo schwankst würdest du den Abbruch auch nicht wirklich verkraften. Und glaub mir, eure "Beziehung" egal welcher Art sie ist, würde früher oder später daran zerbrechen, weil du ihm den Vorwurf machen würdest, dass er das so wollte und du eigentlich nicht. Von daher... ihn hast du so oder so verloren. Du hast Zweifel, also behalts!
Ich hab auch einen Abbruch hinter mir dieses Jahr, ich hatte aber auch KEINE Zweifel, ich kann damit leben. Du wirst es nicht können. weil du zweifelst!!!
Es ist zu schaffen allein mit Kind!
Ich wünsch dir alles Gute

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11. September 2012 um 20:05
In Antwort auf plinalina

Oups...
Ich fürchte, wenn du jetzt schon so schwankst, willst du das Kind eigentlich.

Der Satz mit dem farbigen Baby....irgendwie läßt der was nachklingen bei mir. Ich denke, dass es gerade, wenn man ein "spezielles Kind" ist, ist es wichtig, dass man irgendwie seine Wurzeln hat. Das ist nicht nur da, wo man aufgezogen wurde, wo man geliebt wird...da spielt noch mehr mit. Ob du das leisten kannst, als Touristin mit Teenie, nun ja.

Aber nur weil er das Kind nicht will und sich so ein bißchen hinter der Ansage versteckt, "Hey, sorry, ich will ja nicht, dass du alleine mit allem bist...deswegen gucke ich weg", dich nun dagegen zu entscheiden, obwohl es für dich durchaus vorstellbar ist....

Dann zieh es durch, ich denke gerade als Studentin wird man da noch eher gefördert oder hat noch eher Optionen, als im echten Berufsleben, wo für jeden schwierigen Arbeitnehmer ein neuer nachwächst...

Wurzeln
Das mit den Wurzeln hab ich nie so bedacht, ich meine wäre der Vater jetzt aus Uganda, könnte ich immerhin noch Fotos und eigene Erfahrungen von meinem Aufenthalt teilen. Er kommt aber aus SriLanka, ein Land wo ich noch nie war und auch absolut keinen Bezug zu habe. Daher finde ich es eigentlich noch schlimmer, dass der Vater nichts dazu beitragen will.

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12. September 2012 um 11:15

Ängste
Diese Nacht kamen die Ängste und Zweifel. Kann ich ein Studium und Kind unter einen Hut bringen?! Ich habe Zweifel an meiner Stärke, dass ich das alleinsein nicht schaffen werde, dass ich total überfordert sein werde und dann entweder mich oder das Kind hassen werde. Ich weiß auch nicht. Ich habe ja niemanden dann, dem ich das Kind mal für eine Stunde geben kann, weil ich schlaf brauche oder so. Ich weiß nicht mehr weiter, momentan stehe ich kurz davor mir meinen Schein abzuholen, dann kommen wieder die Zweifel, ob ich wirklich stark genug bin einen Abbruch später nicht absolut zu bereuen.

Ich hab nur auch keinen in meinem Umfeld der wirklich sagt, komm zieh das mit dem Kind durch... Und so langsam verfliegen die Gedanken ich könnte das packen, bzw. ich will das packen immer mehr...

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12. September 2012 um 11:29
In Antwort auf volkan_12349861

Find ich gut
was meine Vorgängerin da geschrieben hat. Und wenn du jetzt schon sooo schwankst würdest du den Abbruch auch nicht wirklich verkraften. Und glaub mir, eure "Beziehung" egal welcher Art sie ist, würde früher oder später daran zerbrechen, weil du ihm den Vorwurf machen würdest, dass er das so wollte und du eigentlich nicht. Von daher... ihn hast du so oder so verloren. Du hast Zweifel, also behalts!
Ich hab auch einen Abbruch hinter mir dieses Jahr, ich hatte aber auch KEINE Zweifel, ich kann damit leben. Du wirst es nicht können. weil du zweifelst!!!
Es ist zu schaffen allein mit Kind!
Ich wünsch dir alles Gute

Inwiefern
spielt das Internet eine Rolle an den Zweifeln?
Ich finde diese Frage nicht unwichtig! Ich denke jede Frau, die sich Negativ-Berichte durchliest, wird stocken.
Als ich damals in der Situation war, war es zum Glück noch nicht selbstverständlich im Netz unterwegs zu sein... das war mein Glück!

Im Netz melden sich meist nur die Frauen, die schlechte Erfahrungen zum Thema gemacht haben, das suggeriert uns natürlich, es käme häufig vor und verständlicherweise bekommen wir dann Angst.
Desahlb die Frage, inwiefern das Lesen im Internet zu Deinen Zweifeln geführt hat?

Ich persönlich würde unter den gegebenen Umständen kein Kind bekommen. Aber da ist meine Meinung und gilt nur für mich!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!!

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12. September 2012 um 11:30


Also erstmal zu dem Punkt: farbiges Kind
Das ist nicht wirklich ein Problem, wenn du nicht gerade in irgendeinem provinzialem Dörfchen wohnst, sondern schon eher in einer großen Stadt, da sind die Menschen weitaus offener.
Studium und Kind: hart, extrem hart. ich selber studiere Wirtschaftswissenschaften und im ersten und zweiten Semester sind 5 Damen schwanger geworden und von denen haben wiederum 4 abgebrochen (also das Studium). Die 5. braucht allerwenigstens für jede Prüfung 2 Anläufe, weil sie das mit Lernen einfach nicht hinbekommt.
Sicher ist es machbar, es gibt auch jede menge Betruungsangebote an der Uni, aber es zehrt unglaublich an den Nerven.
du bist doch auch erst in der 7. Woche, ergo könntest du das erste Semester locker mitnehmen, da musst du dich ja noch nicht um ein Baby kümmern, danach wirds anstrengend.
Aber vllt kannst du das zweite Semester als Urlaubssemester überstehen, und dann startest du wieder durch.
Also wenn du eine Kämpfernatur bist, dann hau rein mit Kind

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12. September 2012 um 11:31
In Antwort auf beckah_11911763

Ängste
Diese Nacht kamen die Ängste und Zweifel. Kann ich ein Studium und Kind unter einen Hut bringen?! Ich habe Zweifel an meiner Stärke, dass ich das alleinsein nicht schaffen werde, dass ich total überfordert sein werde und dann entweder mich oder das Kind hassen werde. Ich weiß auch nicht. Ich habe ja niemanden dann, dem ich das Kind mal für eine Stunde geben kann, weil ich schlaf brauche oder so. Ich weiß nicht mehr weiter, momentan stehe ich kurz davor mir meinen Schein abzuholen, dann kommen wieder die Zweifel, ob ich wirklich stark genug bin einen Abbruch später nicht absolut zu bereuen.

Ich hab nur auch keinen in meinem Umfeld der wirklich sagt, komm zieh das mit dem Kind durch... Und so langsam verfliegen die Gedanken ich könnte das packen, bzw. ich will das packen immer mehr...


du klingst aber nicht unbedingt so, als würdest du eine Abtreibung gut überstehen. Du hast Zweifel und das würde ich schon als Indikator nehmen, dass du mit der Abtreibung nicht wirklich klarkommen würdest.

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12. September 2012 um 11:38
In Antwort auf tarantara


du klingst aber nicht unbedingt so, als würdest du eine Abtreibung gut überstehen. Du hast Zweifel und das würde ich schon als Indikator nehmen, dass du mit der Abtreibung nicht wirklich klarkommen würdest.

Was ist dann aber mit den anderen
Zweifeln? Die sind ja auch nicht aus der Luft gegriffen...

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12. September 2012 um 14:28
In Antwort auf florina911

Inwiefern
spielt das Internet eine Rolle an den Zweifeln?
Ich finde diese Frage nicht unwichtig! Ich denke jede Frau, die sich Negativ-Berichte durchliest, wird stocken.
Als ich damals in der Situation war, war es zum Glück noch nicht selbstverständlich im Netz unterwegs zu sein... das war mein Glück!

Im Netz melden sich meist nur die Frauen, die schlechte Erfahrungen zum Thema gemacht haben, das suggeriert uns natürlich, es käme häufig vor und verständlicherweise bekommen wir dann Angst.
Desahlb die Frage, inwiefern das Lesen im Internet zu Deinen Zweifeln geführt hat?

Ich persönlich würde unter den gegebenen Umständen kein Kind bekommen. Aber da ist meine Meinung und gilt nur für mich!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!!


Lesen im Internet führt ja auch zur Folgerung, dass es nur verpfuschte Wurzelbehandlungen gibt. Weil die problemlosen sich nicht melden, nicht fragen. Eine Frau, die den Abbruch psychisch und physisch gut übersteht, wird sich auch kaum melden, es sei denn, sie ist am medizinischen Erfahrungsautausch interessiert oder Aktivistin, die gegen die Pro-Life Infos kämpft.

Wobei es natürlich für eine Betroffene irrelevant ist, ob 1% oder 90% der Frauen nach einer Abtreibungs psychische Probleme bekommen, da es eine persönliche Gefühlssache ist, es ist kein medizinisches Risiko von x% darunter zu leiden, sondern die persönliche Einstellung. Deshalb gilt es, diese Einstellung zu überdenken. Am besten ist es, sich dem offen zu stellen. Tatsache ist eben, dass bei einer Abtreibung ein Embryo/Fötus vernichtet wird, zu beschönigen gibt es da nichts. Die Frage ist, ob eine Frau es mit ihrer Einstellung vereinbaren kann, diesen entfernen zu lassen, bzw. in einem bestimmten Stadium entfernen zu lassen. Eine Liste von 25 Gründen warum man doch lieber abtreiben soll hilft nichts, wenn die Frau es selbst nicht vertreten kann. Deshalb die Frage: Wo bin ich? Wie stehe ich allgemein zum Thema? Wie ist meine aktuelle Bindung zu meiner Schwangerschaft? Wie sehe ich es ethisch? Religiös?

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12. September 2012 um 16:14
In Antwort auf florina911

Was ist dann aber mit den anderen
Zweifeln? Die sind ja auch nicht aus der Luft gegriffen...


also ich würde in ihrer Situation auch abtreiben, aber auch einfach nur, da ich sicherlich keinerlei Zweifel hätte, aber bei ihr klingt es einfach so, als würde ihr die Abtreibung auf Dauer mehr schaden als nützen... Sowas sind dann die Kandidaten, die als Musterbeispiel dafür angeführt werden, dass JEDE nach einer Abtreibung mit Depressionen zu kämpfen hat.

Und wenn sie an einer Uni mit guter Kinderbetreuung ist, sollte es ihr durchaus möglich sein, dass Baby zu bekommen und trotzdem ein gescheites Studium hinzulegen.

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12. September 2012 um 21:42
In Antwort auf beckah_11911763

Ängste
Diese Nacht kamen die Ängste und Zweifel. Kann ich ein Studium und Kind unter einen Hut bringen?! Ich habe Zweifel an meiner Stärke, dass ich das alleinsein nicht schaffen werde, dass ich total überfordert sein werde und dann entweder mich oder das Kind hassen werde. Ich weiß auch nicht. Ich habe ja niemanden dann, dem ich das Kind mal für eine Stunde geben kann, weil ich schlaf brauche oder so. Ich weiß nicht mehr weiter, momentan stehe ich kurz davor mir meinen Schein abzuholen, dann kommen wieder die Zweifel, ob ich wirklich stark genug bin einen Abbruch später nicht absolut zu bereuen.

Ich hab nur auch keinen in meinem Umfeld der wirklich sagt, komm zieh das mit dem Kind durch... Und so langsam verfliegen die Gedanken ich könnte das packen, bzw. ich will das packen immer mehr...

Ugandagirl
Hallo Ugandagirl,
ein Studium ist auch als alleinerziehende Mutter möglich. Ich sehe dies gerade bei meiner Verwandtschaft. Das Kind ist jetzt 6 und die Mutter dabei das Studium zu beenenden. Dies ist kein leichter Weg, aber es ist machbar. Du hast jedoch Zweifel es alleine zu schaffen. Dazu kannst Du Dir Rat und Hilfe bei ausweg-pforzheim.de holen, die werden schauen, wie sie Dich unterstützen können.
Deine Angst eine Abtreibung nicht zu verkraften, halte ich für berechtigt, denn es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Eine Abtreibung für einen andern lohnt sich nicht. Glaubst Du, Du könntest diesem Mann jemals verzeihen, dass er Dich um Dein Kind gebracht hat?
Du wirst dieses Kind nicht hassen, denn es ist ein Teil von Dir.
LG Itemba

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12. September 2012 um 23:27

Der Mann ist ja lustig
Er kann es nicht ertragen, eine Frau in Deutschland mit einem Kind allein gelassen zu haben, also macht er genau das: Dich in Deutschland mit dem Kind allein lassen .

Wenn ein Mann Dich verlässt, weil Du ein Kind von ihm bekommst, dann lass ihn ziehen. Was willst Du von so einem Mann? Man wünscht sich doch einen, der durch Dick und Dünn zu einem steht. Das tut er nicht. Er droht Dir mit einer Trennung, damit Du abtreibst. Das macht man doch nicht, wenn man jemanden liebt. Und wenn Du mit ihm zusammen bleibst (wenn das auf die Distanz und mit allen kulturellen Differenzen überhaupt möglich ist), wäre es dann ok für Dich, Dein Leben lang kinderlos zu bleiben?

An Deiner Stelle würde ich mich mal beraten lassen, um zu sehen, welche Hilfe ich bekommen könnte und mit dieser Hilfe das Kind bekommen. Wenn Du Dir Sorgen um das Wohl des Vaters machst, dann verlange nichts von ihm. Er kann bleiben oder er kann gehen und somit ist er von jeglicher Pflicht entbunden. Irgendwann wird ein Mann in Dein Leben treten, der zu Dir steht und mit Dir gemeinsam Deine Kinder grosszieht.

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13. September 2012 um 11:47

Ugandagirl
weißt du was, dein name und deine geschichte wirkt auf mich wie der prolog eines liebesromans! den würde ich mir total spannend vorstellen und natürlich auf ein gutes ende hoffen!
du schreibst soo schön von deiner liebesaffäre ..... und scheinst echt total verliebt zu sein! darum ist es auch absolut verständlich, dass du jetzt natürlich dieses kind der liebe, was ja nun wirklich nicht planbar war, behalten willst! obwohl es deine ursprünglichen pläne total durcheinander werfen würde!
hast du überhaupt schon mal an eigene kinder gedacht? was ist denn dein angestrebtes lebensziel?
liebe kommt ja meistens ganz plötzlich und unerwartet! es hat euch richtig überrumpelt, oder?

was denkst du, bräuchtest du, um dir vorstellen zu können, deinen komplett durchgeplanten lebensweg den jetzigen umständen anzupassen? als studentin hat man ja neben viel arbeit auch besondere freiheiten und hilfen gibt es von ganz vielen seiten, da könntest du dich ja mal schlau machen. z. b. gibt es die internetseite: vorbatreibung.net die beraterinnen dort sind sehr einfühlsam, kennen sich in allen bereichen aus und können konkrete hilfen anbieten.

wer weiß, vielleicht kommt es, wenn du bei DIR bleibst und die entscheidung triffst, die du selber für dich verantworten kannst, doch zu einem happy end!?

ich wünsche es dir echt von herzen!

alles liebe von viola
@ ich freue mich, wieder von dir zu hören!

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13. September 2012 um 13:35
In Antwort auf viola7253

Ugandagirl
weißt du was, dein name und deine geschichte wirkt auf mich wie der prolog eines liebesromans! den würde ich mir total spannend vorstellen und natürlich auf ein gutes ende hoffen!
du schreibst soo schön von deiner liebesaffäre ..... und scheinst echt total verliebt zu sein! darum ist es auch absolut verständlich, dass du jetzt natürlich dieses kind der liebe, was ja nun wirklich nicht planbar war, behalten willst! obwohl es deine ursprünglichen pläne total durcheinander werfen würde!
hast du überhaupt schon mal an eigene kinder gedacht? was ist denn dein angestrebtes lebensziel?
liebe kommt ja meistens ganz plötzlich und unerwartet! es hat euch richtig überrumpelt, oder?

was denkst du, bräuchtest du, um dir vorstellen zu können, deinen komplett durchgeplanten lebensweg den jetzigen umständen anzupassen? als studentin hat man ja neben viel arbeit auch besondere freiheiten und hilfen gibt es von ganz vielen seiten, da könntest du dich ja mal schlau machen. z. b. gibt es die internetseite: vorbatreibung.net die beraterinnen dort sind sehr einfühlsam, kennen sich in allen bereichen aus und können konkrete hilfen anbieten.

wer weiß, vielleicht kommt es, wenn du bei DIR bleibst und die entscheidung triffst, die du selber für dich verantworten kannst, doch zu einem happy end!?

ich wünsche es dir echt von herzen!

alles liebe von viola
@ ich freue mich, wieder von dir zu hören!

Happy end?!
Ich habe mich nach langem hin und her dazu entschieden, dass Kind nicht zu behalten.
Ich sehe mich einfach nicht studieren mit Kind und dazu noch allein. Die Zweifel in der Hinsicht haben sehr viel mehr überwogen. Dazu kommt das die Schwangerschaft mich körperlich total runterzieht. Ich behalte einfach nichts drin, hab schon einige Kilos verloren und kann mich so einfach nicht auf das wesentliche, eben mein Studium und die Vorbereitungen konzentrieren. Ich bin gerade seelisch und körperlich ein Wrack und muss für mich jetzt die Bremse ziehen. Ich habe die Entscheidung für mich getroffen und ich bin seither ziemlich erleichtert.

Das er sich wie ein ... benommen hat, ist mir klar, und ich denke nicht das wir je wieder so sein werden wie wir es mal waren. (wir sind auch nicht zusammen, waren wir auch nie)

Ich danke euch trotzdem für euren Rat und Tat!

Somit gibt es leider kein Happy End, aber das bin ich aus Uganda irgendwie schon gewöhnt. Nicht alle Geschichten können sich im Wohlwollen auflösen.

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14. September 2012 um 21:43


Ich bin sicher, Du hättest das geschafft. Hast Du Dich denn beraten lassen darüber, welche Hilfe Du bekommen könntest? An unserer Uni hatte es z.B. eine Kindertagesstätte für die Kinder der studierenden Mütter.

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