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Im Mutterschutz - mein Chef möchte das ich arbeite....

25. Oktober 2012 um 16:24

Hallo alle zusammen,

Ich bin jetzt seit Montag im Mutterschutz . Was ich auch wirklich schön finde und es auch genießen möchte.

Mein Chef möchte aber, dass ich in 2 Wochen noch einmal zum arbeiten kommen soll. Aus meiner Sicht aus einen völlig unsinnigen Grund: ich bin Arzthelferin und an diesen Tag kommt eine Patientin wo er möchte das ich die Kontaktlinsenanpassung mit ihr mache. Seine Begründung: meine neue Kollegin passt nicht zu dieser Patientin! Ich finde das jedoch total übertrieben. Was meint ihr dazu? Kann ich irgendetwas machen? Will natürlich auch kein Streit ( Angst vor Kuendigung nach der Schwangerschaft.

Vielen Dank!

Lg


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25. Oktober 2012 um 16:35


das würd ich schön bleiben lassen! das ist glaub ich auch versicherungstechnisch gar nicht so einfach, wenn man es ganz korrekt abwickeln will.
und außerdem: er bzw. die patienten müssen ja in zukunft auch mit deiner vertretung aukommen.

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25. Oktober 2012 um 16:37

Was ich mich frage
es geht um einen tag bzw eine patientin, warum solltest du das nicht tun? mich hätte der eine tag ehrich gesagt garnicht gestört

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25. Oktober 2012 um 16:55
In Antwort auf lara_12046308

Was ich mich frage
es geht um einen tag bzw eine patientin, warum solltest du das nicht tun? mich hätte der eine tag ehrich gesagt garnicht gestört


das kann man eben so oder so sehen, es geht eben nur um eine patientin, die werden mit der wohl allein klar kommen, oder? falls nicht ist das ja ein ziemliches armutszeugnis für die praxis. oder ist es nur ein vorwand um den einfachsten weg zu gehen? kommt vielleicht nächste woche wieder so ein spezieller patient?

also ich bin selbstständig und selbs arbeitgeber und arbeite sowieso bis zum ET und ich bin der meinung das schwangere durchaus arbeiten können und finde die mittlerweile sehr häufigen BV teilweise sehr fragwürdig, ABER mutterschutz ist mutterschutz. da würd ich niemals eine mitarbeiterin nochmal in den betrieb holen, anrufen vielleicht um etwas kurz abzuklären das würd ich verstehen.

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25. Oktober 2012 um 17:00
In Antwort auf dahee_12462052


das würd ich schön bleiben lassen! das ist glaub ich auch versicherungstechnisch gar nicht so einfach, wenn man es ganz korrekt abwickeln will.
und außerdem: er bzw. die patienten müssen ja in zukunft auch mit deiner vertretung aukommen.

Das seh ich genuaso...
Natürlich ist es nur ein Tag. Aber es wird noch viele weitere Patienten geben. Ich bin jetzt 2 Jahre weg. Was will er denn machen wenn noch mehr Patienten kommen die "nicht passen". Wenn es wenigstens einen sinnvollen Grund hätte.

Zudem ist es so, dass die mich am Tag mindestens einmal anrufen um irgendwelche Fragen zu stellen. Können sie ja auch gerne tun (auch wenn es manchmal nervt).

Aber ich finde irgendwann ist gut. Ich will die restliche Zeit alleine noch ein bisschen genießen. Werde das nächste Woche mal meinen Frauenarzt erzählen. Mal sehen was er sagt. Denke zwar nicht das er was machen kann, aber man weiß ja nie...

Vielen Dank schonmal für eure Anntworten!!

LG

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25. Oktober 2012 um 17:13


sie ist aber "NUR" arzthelferin (nicht bös gemeint). ich wünsche es dir nicht sondern eher dass du gleich wieder topfit bist und dich in die abreit stürzen kannst ich mach das ja auch so. aber wenn es dir schlecht gehen sollte dann müssen die auch ohne dich klar kommen. niemand ist unersetzlich auch wenn man das gerade von führungskräften oder den "alten hasen" oft denkt.

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25. Oktober 2012 um 17:26

Bedenken
also ich würde mir das ganz genau überlegen, ob du "nur für 1 tag" arbeiten gehst, denn daraus kann schnell mehr werden. du hast jetzt erstmal mutterschutz, doch in der elternzeit kann man theoretisch zwischen 15-30 stunden die woche arbeiten gehen. das ist total legitim und eventuell kann dein arbeitgeber dich nach diesem einem tag bitten, teilzeitmäßig arbeiten zu kommen. das geht natürlich nur mit deinem einverständnis aber wie gesagt, daraus kann schnell mehr werden.
im mutterschutz würde ich das nicht machen, weil wenn was schiefläuft oder du dir was tust, dann zählt das nämlich auch nicht als arbeitsunfall, denn eigentlich hättest du ja gar nicht da sein sollen

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25. Oktober 2012 um 18:49

Mal ganz abgesehen davon,
ob du arbeiten willst oder nicht, sieht dir rechtliche Lage so aus:

Mutterschutzgesetz:
3(2) Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigt werden, es sei denn, dass sie sich zur Arbeitsleistung ausdrücklich bereit erklären; die Erklärung kann jederzeit widerrufen werden.

6(1) Mütter dürfen bis zum Ablauf von acht Wochen, bei Früh- und Mehrlingsgeburten bis zum Ablauf von zwölf Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden.

...weil unten jemand schrieb, sie wolle nach 2 Wochen wieder arbeiten... Das ist verboten! Und da gibt es keine Ausnahmen!


21(1) Ordnungswidrig handelt der Arbeitgeber, der vorsätzlich oder fahrlässig
1. den Vorschriften der 3, 4 Abs. 1 bis 3 Satz 1 oder 6 Abs. 1 bis 3 Satz 1 über die Beschäftigungsverbote vor und nach der Entbindung zuwiderhandelt.

(2) Die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nr. 1 bis 5 kann mit einer Geldbuße bis zu fünfzehntausend Euro, die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nr. 6 bis 8 mit einer Geldbuße bis zu zweitausendfünfhundert Euro geahndet werden.
(3) Wer vorsätzlich eine der in Absatz 1 Nr. 1 bis 5 bezeichneten Handlungen begeht und dadurch die Frau in ihrer Arbeitskraft oder Gesundheit gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

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25. Oktober 2012 um 18:50
In Antwort auf agape_12709385

Mal ganz abgesehen davon,
ob du arbeiten willst oder nicht, sieht dir rechtliche Lage so aus:

Mutterschutzgesetz:
3(2) Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigt werden, es sei denn, dass sie sich zur Arbeitsleistung ausdrücklich bereit erklären; die Erklärung kann jederzeit widerrufen werden.

6(1) Mütter dürfen bis zum Ablauf von acht Wochen, bei Früh- und Mehrlingsgeburten bis zum Ablauf von zwölf Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden.

...weil unten jemand schrieb, sie wolle nach 2 Wochen wieder arbeiten... Das ist verboten! Und da gibt es keine Ausnahmen!


21(1) Ordnungswidrig handelt der Arbeitgeber, der vorsätzlich oder fahrlässig
1. den Vorschriften der 3, 4 Abs. 1 bis 3 Satz 1 oder 6 Abs. 1 bis 3 Satz 1 über die Beschäftigungsverbote vor und nach der Entbindung zuwiderhandelt.

(2) Die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nr. 1 bis 5 kann mit einer Geldbuße bis zu fünfzehntausend Euro, die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 Nr. 6 bis 8 mit einer Geldbuße bis zu zweitausendfünfhundert Euro geahndet werden.
(3) Wer vorsätzlich eine der in Absatz 1 Nr. 1 bis 5 bezeichneten Handlungen begeht und dadurch die Frau in ihrer Arbeitskraft oder Gesundheit gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Sorry,
die Paragraphen-Zeichen wurden verschluckt...

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25. Oktober 2012 um 21:03
In Antwort auf dahee_12462052


sie ist aber "NUR" arzthelferin (nicht bös gemeint). ich wünsche es dir nicht sondern eher dass du gleich wieder topfit bist und dich in die abreit stürzen kannst ich mach das ja auch so. aber wenn es dir schlecht gehen sollte dann müssen die auch ohne dich klar kommen. niemand ist unersetzlich auch wenn man das gerade von führungskräften oder den "alten hasen" oft denkt.


Sorry, aber bei sowas werde ich agressiv... Auch wenn Du es nicht böse meinst. Was bedeutet denn hier "nur Arzthelferin"? Vielleicht solltest Du Dich mal mit der Arbeit und den Tätigkeiten einer medizinischen Fachabgestellten (ehemals Arzthelferin und Sprechstundenhilfe) auseinandersetzen. Nicht ohne Grund wurde die Berufsbezeichnung geändert.

Ich will hier keine Welle machen. Das musste einfach mal raus. Und das liegt nicht an den Hormonen

Puttel mit Leni Johanna 35 plus 1

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25. Oktober 2012 um 21:53
In Antwort auf tecla_11915004


Sorry, aber bei sowas werde ich agressiv... Auch wenn Du es nicht böse meinst. Was bedeutet denn hier "nur Arzthelferin"? Vielleicht solltest Du Dich mal mit der Arbeit und den Tätigkeiten einer medizinischen Fachabgestellten (ehemals Arzthelferin und Sprechstundenhilfe) auseinandersetzen. Nicht ohne Grund wurde die Berufsbezeichnung geändert.

Ich will hier keine Welle machen. Das musste einfach mal raus. Und das liegt nicht an den Hormonen

Puttel mit Leni Johanna 35 plus 1

Das unterschreibe ich mal eben so
Sehe es ebenfalls so !
Dieses "nur" Arzthelferin geht gar nicht!
Bin selber MFA und wenn ich sowas lese koennte ich an die Decke gehen ..

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25. Oktober 2012 um 22:16


Ich weiss jetzt nicht ob da was dran ist was ich schreibe aber wie ist das denn wenn man im mutterschutz ist geht arbeiten und auf der arbeit passiert irgendwas???
Weil wenn man krankgeschrieben ist und geht arbeiten und es passiert was ist man doch nicht versichert!! Oder
Weil denke das es im mutterschutz vielleicht ähnlich ist!!

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