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Ich werde nie Mutter sein

19. August um 13:56

Hallo,

ich bin 36 Jahre, verheiratet und kann aufgrund einer Herzkrankheit keine Kinder bekommen. Ich wusste immer, dass es schwierig wird mit Kinderbekommen, aber die endgültige Entscheidung, dass es tatsächlich nicht geht, ist vor ca. einem Jahr gefallen. Ich komme damit überhaupt nicht klar. Ich habe für mich nie ein Leben ohne Kind in Betracht bezogen. Ich bin deshalb auch seit ein paar Monaten in Therapie und versuche, neue Lebensinhalte zu finden. Das klappt bisher eher schlecht als recht. Manchmal gehts mir echt so beschissen, dass ich fast nicht aus dem Bett komme. Und ich fühle mich so allein mit diesem Thema. Von unseren Freunden, die alle Kinder haben, habe ich mich mittlerweile distanziert. Es gibt in meiner Heimatstadt keine Selbshilfegruppe (Kleinstadt). Ich habe schon nach Büchern geschaut, da gibts aber auch nicht wirklich viel. Man findet haufenweise Sachen über "wir haben Probleme schwanger zu werden", aber nicht über "es steht fest, ich werde nie Mutter sein".
Ich hätte gerne Kontakt zu Frauen, denen es genauso geht. Die sich, wie ich, damit abfinden müssen, dass ihr Leben komplett anders verlaufen wird als gedacht. Wie geht es euch dabei? Wie findet ihr neuen Lebensmut oder habt ihn schon gefunden? Kennt ihr gute Bücher zu diesem Thema?
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand antwortet!

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19. August um 14:10

Hallo! 

Es tut mir leid, dass du dich vor diese endgültuge Tatsache gestellt siehst, das ist sicherlich keine leichte Situation. 

Sie bedeutet, dass du selbst kein Baby zur Welt bringen wirst können. Aber es bedeutet nicht, dass du niemals die Rolle als Mutter einnehmen wirst können... oder ist das aufgrund deiner gesundheitlichen Situation genauso ausgeschlossen? 

Kämen für dich (euch?) die Adoption oder die Pflege eines Kindes nicht infrage?
 

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19. August um 15:38
In Antwort auf sammy44

Hallo,

ich bin 36 Jahre, verheiratet und kann aufgrund einer Herzkrankheit keine Kinder bekommen. Ich wusste immer, dass es schwierig wird mit Kinderbekommen, aber die endgültige Entscheidung, dass es tatsächlich nicht geht,  ist vor ca. einem Jahr gefallen. Ich komme damit überhaupt nicht klar. Ich habe für mich nie ein Leben ohne Kind in Betracht bezogen. Ich bin deshalb auch seit ein paar Monaten in Therapie und versuche, neue Lebensinhalte zu finden. Das klappt bisher eher schlecht als recht. Manchmal gehts mir echt so beschissen, dass ich fast nicht aus dem Bett komme. Und ich fühle mich so allein mit diesem Thema. Von unseren Freunden, die alle Kinder haben, habe ich mich mittlerweile distanziert. Es gibt in meiner Heimatstadt keine Selbshilfegruppe (Kleinstadt). Ich habe schon nach Büchern geschaut, da gibts aber auch nicht wirklich viel. Man findet haufenweise Sachen über "wir haben Probleme schwanger zu werden", aber nicht über "es steht fest, ich werde nie Mutter sein".
Ich hätte gerne Kontakt zu Frauen, denen es genauso geht. Die sich, wie ich, damit abfinden müssen, dass ihr Leben komplett anders verlaufen wird als gedacht. Wie geht es euch dabei? Wie findet ihr neuen Lebensmut oder habt ihn schon gefunden? Kennt ihr gute Bücher zu diesem Thema?
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand antwortet!

Hallo Sammy, 

es tut mir sehr leid, dass du mit dieser Diagnose/Ernkrankung leben und umgehen musst. (Ich kann es sehr gut nachvollziehen, da bei mir aufgrund einer schweren Autoimmunerkrankung Schwangerschaft u. Geburt bei mir auch extrem risikobehaftet waren/sind und mich hätten das Leben kosten können. Nicht schön, so etwas sucht niemand für sich aus... bin übrigens auch gerade 36 geworden.)

Ich schließe mich der Frage der Vorposterin an - wäre es für dich mit der Diagnose nicht möglich, Pflegekinder zu betreuen (gibt es auch mit Aussicht auf Adoption) oder zu adoptieren...?
(ist natürlich hierzulande nicht ganz einfach  - ich glaube Pflegekinder aufzunehmen, ist etwas weniger hürdenbehaftet als Adoption, kann aber in glücklichen Fällen zu einem ähnlichen Ergebnis führen)

Ansonsten gibt es auch weibliche Coaches (nicht normale Therapeuten), die denselben Weg gegangen sind und sich darauf spezialisiert haben, ihren Klientinnen neue Perspektiven für ein Leben ohne Kinder aufzuzeigen.
Einfach mal googeln, vielleicht gibt es ja zufällig jemand netten/brauchbaren in deiner Umgebung? 

Ich wünsche dir von Herzen, dass sich ein Weg für dich/euch findet... und dass dein Traum, Mutter zu werden vielleicht doch noch auf irgendeine Weise in Erfüllung geht - ich habe tolle Artikel über erwachsene, ehemalige Pflegekinder gelesen, die ihre Pflegeeltern als ihre echten Eltern betrachten... vielleicht besteht diese Möglichkeit ja für dich. (?)

Ansonsten wünsche ich dir, dass du nette Frauen für einen konstruktiven Austausch findest - du bist nicht alleine!

Alles Liebe!
 

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19. August um 18:28

Hallo Sammy, 

das tut mir Leid. 

Ich habe auch schon Bücher zu den Thema angelesen. 

Wurde mir hier im Forum Empfohlen.
Kann man gut online gebraucht kaufen. 

"Abschied vom Kinderwunsch"  von Iris Enchelmaier

"Ich bin eine Frau ohne Kinder" von Susanne Zehetbauer

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21. August um 19:40

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten! Ich freu mich total, dass ihr mir geschrieben habt!
Adoption ist leider kein Thema mehr für uns. Ich habe gehört, dass in Deutschland auf ein zu adoptierendes Kind 8 Adoptiveltern kommen. Der Adoptionsprozess ist sehr langwierig, man muss sich quasi komplett "nackt machen" (gesundheitlich, seelisch, finanziell) und dann kann es evtl. trotzdem nicht klappen. Ich habe keine Kraft mehr, mich diesem Prozess auszusetzen und die Aussichten wären eh schlecht wegen meiner Gesundheit. Ich glaube meine Gesundheit ist ein Ausschlußkriterium. Auch vom Alter her sind wir schon an der Grenze, glaub ich. 

Das Thema Pflegekind hat mein Mann auch schon angesprochen. Angenommen wir könnten ein Pflegekind zu uns nehmen (bin nicht sicher wegen meiner Herzkrankheit), muss ich leider sagen, dass ich mich im Moment nicht dazu in der Lage fühle. Die letzten paar Jahre haben uns so fertig gemacht, dass ich mich im Moment nicht dazu fähig fühle, Verantwortung für ein Kind zu tragen. Es ist echt traurig, aber angenommen der Arzt sagt mir morgen es ist ein Wunder passiert, sie sind gesund und können problemlos ein Kind gebären, dann könnte ich das jetzt nicht mehr. Es ist alles so instabil. Mein Mann und ich, wir haben beide so mit uns selbst zu kämpfen, dass da kein Platz mehr ist für was anderes. Wir müssen erst wieder auf die Beine kommen. Wir müssen lernen, damit klar zu kommen und unsere innere Ruhe wieder finden. Ich bin bzw. ich war vom Typ her ein zufriedener, in sich ruhender Mensch (trotz Herzkrankheit). Ich konnte sehr gut leben mit meiner Krankheit, aber so ab dem 30 Lebensjahr gings langsam bergab. Mir war es damals noch nicht bewusst. Aber im nachhinein weiß ich, dass damals der Kinderwunsch so langsam (und unausgesprochen) aufkam und ich innerlich schon wusste, dass es nicht möglich ist.
Deshalb ist ein Pflegekind im Moment kein Thema. Pflegekinder haben ein stabiles Zuhause verdient und das können wir ehrlicherweise im Moment nicht bieten.

@nadu123:
vielen Dank für die Bücherempfehlungen . Die schau ich mir auf jeden Fall an. 
Kannst du auch keine Kinder bekommen?

Falls das hier noch andere Frauen lesen, die keine Kinder bekommen können, bitte schreibt mir. Ich würde sehr gerne eure Geschichte und Erfahrungen hören!

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21. August um 22:01
In Antwort auf sammy44

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten! Ich freu mich total, dass ihr mir geschrieben habt!
Adoption ist leider kein Thema mehr für uns. Ich habe gehört, dass in Deutschland auf ein zu adoptierendes Kind 8 Adoptiveltern kommen. Der Adoptionsprozess ist sehr langwierig, man muss sich quasi komplett "nackt machen" (gesundheitlich, seelisch, finanziell) und dann kann es evtl. trotzdem nicht klappen. Ich habe keine Kraft mehr, mich diesem Prozess auszusetzen und die Aussichten wären eh schlecht wegen meiner Gesundheit. Ich glaube meine Gesundheit ist ein Ausschlußkriterium. Auch vom Alter her sind wir schon an der Grenze, glaub ich. 

Das Thema Pflegekind hat mein Mann auch schon angesprochen. Angenommen wir könnten ein Pflegekind zu uns nehmen (bin nicht sicher wegen meiner Herzkrankheit), muss ich leider sagen, dass ich mich im Moment nicht dazu in der Lage fühle. Die letzten paar Jahre haben uns so fertig gemacht, dass ich mich im Moment nicht dazu fähig fühle, Verantwortung für ein Kind zu tragen. Es ist echt traurig, aber angenommen der Arzt sagt mir morgen es ist ein Wunder passiert, sie sind gesund und können problemlos ein Kind gebären, dann könnte ich das jetzt nicht mehr. Es ist alles so instabil. Mein Mann und ich, wir haben beide so mit uns selbst zu kämpfen, dass da kein Platz mehr ist für was anderes. Wir müssen erst wieder auf die Beine kommen. Wir müssen lernen, damit klar zu kommen und unsere innere Ruhe wieder finden. Ich bin bzw. ich war vom Typ her ein zufriedener, in sich ruhender Mensch (trotz Herzkrankheit). Ich konnte sehr gut leben mit meiner Krankheit, aber so ab dem 30 Lebensjahr gings langsam bergab. Mir war es damals noch nicht bewusst. Aber im nachhinein weiß ich, dass damals der Kinderwunsch so langsam (und unausgesprochen) aufkam und ich innerlich schon wusste, dass es nicht möglich ist.
Deshalb ist ein Pflegekind im Moment kein Thema. Pflegekinder haben ein stabiles Zuhause verdient und das können wir ehrlicherweise im Moment nicht bieten.

@nadu123:
vielen Dank für die Bücherempfehlungen . Die schau ich mir auf jeden Fall an. 
Kannst du auch keine Kinder bekommen?

Falls das hier noch andere Frauen lesen, die keine Kinder bekommen können, bitte schreibt mir. Ich würde sehr gerne eure Geschichte und Erfahrungen hören!

Hallo Sammy,

ich kann das verstehen immer diese Leere wo alle anderen schwanger sind und Familie mit Kinder haben... 
Das ist sehr schwer und ist sehr nervenaufreibend.

Ich war 1 x Schwanger aber habe mein Kind leider unfertig in der 14 SSW gebären müssen. 
Seitdem hat es nicht mehr geklappt... 

Alle Ärzte nehmen einen nicht ernst und vertrösten bei Test's das man ja warten warten warten muss... 

Meine Blutwerte die endlich nach über 1,5 Jahren getestet wurden, sind sehr schlecht. 

Die erste Kiwu sagte mit den Werten ist nur mit künstlicher Befruchtung möglich... 
Keine Zeit mehr...
Soll aber 15 Kilo vorher abnehmen...  Naja

Ich hoffe noch auf die 2 Kiwu...  habe dort nächsten Monat ein Termin.

Aber generell sieht es nicht so gut aus. Ich beschäftigte mich deswegen auch mit den Thema,  auch wenn noch etwas klitze kleine Rest Hoffnung besteht.

Mit Adoption finde ich auch doof das man wirklich sehr viel lauferei und Papierkram hat... 1000 Test's.

Bei Schwangeren wird ja auch nicht geprüft ob sie geeignet sind...

Dazu kommt noch Richtung 40 gibt es kein Baby sondern grössere Kinder. 

Ist zwar schön und gut. 
Aber das hat man sich sicher anders ausgemalt. 

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21. August um 22:12

Ich habe hier schon öfter in den Foren gelesen, dass es im Ausland Kliniken gibt die wohl Leihmutterschaft anbieten. Vll kommt das für euch in Frage.

 

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21. August um 22:26
In Antwort auf brownie135

Ich habe hier schon öfter in den Foren gelesen, dass es im Ausland Kliniken gibt die wohl Leihmutterschaft anbieten. Vll kommt das für euch in Frage.

 

Gute idee. 

Aber das ist bestimmt irre teuer.
Und bestimmt auch viel Papierkram?! Man ist ja nicht als Eltern auf der Geburtsurkunde oder?! 

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23. August um 20:49
In Antwort auf nadu123

Hallo Sammy,

ich kann das verstehen immer diese Leere wo alle anderen schwanger sind und Familie mit Kinder haben... 
Das ist sehr schwer und ist sehr nervenaufreibend.

Ich war 1 x Schwanger aber habe mein Kind leider unfertig in der 14 SSW gebären müssen. 
Seitdem hat es nicht mehr geklappt... 

Alle Ärzte nehmen einen nicht ernst und vertrösten bei Test's das man ja warten warten warten muss... 

Meine Blutwerte die endlich nach über 1,5 Jahren getestet wurden, sind sehr schlecht. 

Die erste Kiwu sagte mit den Werten ist nur mit künstlicher Befruchtung möglich... 
Keine Zeit mehr...
Soll aber 15 Kilo vorher abnehmen...  Naja

Ich hoffe noch auf die 2 Kiwu...  habe dort nächsten Monat ein Termin.

Aber generell sieht es nicht so gut aus. Ich beschäftigte mich deswegen auch mit den Thema,  auch wenn noch etwas klitze kleine Rest Hoffnung besteht.

Mit Adoption finde ich auch doof das man wirklich sehr viel lauferei und Papierkram hat... 1000 Test's.

Bei Schwangeren wird ja auch nicht geprüft ob sie geeignet sind...

Dazu kommt noch Richtung 40 gibt es kein Baby sondern grössere Kinder. 

Ist zwar schön und gut. 
Aber das hat man sich sicher anders ausgemalt. 

Hallo nadu123,

es tut mir so leid, dass du dein Kind verloren hast. Du warst bestimmt überglücklich über die Schwangerschaft und dann so was. Das muss schrecklich gewesen sein.
Ich wünsche dir ganz viel Glück für die zweite Kiwu! Es besteht noch Hoffnung, also versuche positiv zu denken.
Wie lange begleitet dich denn das ganze Thema schon? Hast du dir eine Grenze gesetzt, wann du abschließen willst damit? Wir haben uns die letzten 4 Jahre damit beschäftigt, ob wir es wagen sollen oder nicht. Für und Wider immer wieder durchdiskutiert. Tausend Ärzte gesprochen und immer wieder die selben Antworten bekommen. Das hat uns kaputt gemacht. Deshalb hab ich letztes Jahr die Reißleine gezogen und entschieden, dass wir das Thema jetzt ruhen lassen und uns mit einem Leben ohne Kinder abfinden. Leider ist das eben nicht so leicht...
Ach, da fällt mir ein, dass ich eine Sache noch nicht erwähnt habe. Eine Sache die absolut hilft in dieser Situation: ein Hund
Wir haben uns vor 1,5 Jahren einen Hund zugelegt und ich muss echt sagen, das hilft ungemein. Es ist natürlich nicht annähernd das gleiche wie ein Kind aber er gibt so viel. Ein Hund lenkt einfach ab. Uns hätte vorher die Stille in unserer Zweisamkeit fast erdrückt. Ich glaube ohne unseren Hund wäre ich schon durchgedreht.
Also mein Tipp an alle Frauen in der gleichen Lage, schafft euch ein Haustier an.

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23. August um 20:56
In Antwort auf nadu123

Gute idee. 

Aber das ist bestimmt irre teuer.
Und bestimmt auch viel Papierkram?! Man ist ja nicht als Eltern auf der Geburtsurkunde oder?! 

Hallo,
ich bin zufällig gerade über so eine Anzeige gestolpert, als ich mich eingeloggt habe. Und schon schreibt ihr davon
Ist das denn mit deutschem Recht vereinbar? Ich kenn das nur aus Amerika, da ist das wohl ziemlich gängig. Aber ich dachte in Deutschland ist das nicht möglich.
Wie auch immer, für mich kommt es nicht mehr in Frage. Oder zumindest momentan nicht (und so jung bin ich leider nicht mehr). Ich möchte wirklich versuchen auch ohne Kind glücklich zu werden. Ich möchte dieses unglücklich sein endlich hinter mir lassen, nicht noch weitere Jahre verschwenden und wieder froh werden.

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23. August um 22:03
In Antwort auf nadu123

Gute idee. 

Aber das ist bestimmt irre teuer.
Und bestimmt auch viel Papierkram?! Man ist ja nicht als Eltern auf der Geburtsurkunde oder?! 

Ich weiß leider nicht wie das abläuft, hab es nur schon öfter hier gelesen die reden immer von einer sehr guten Klinik in der Ukraine. Mehr weiß ich leider nicht

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23. August um 22:22
In Antwort auf sammy44

Hallo nadu123,

es tut mir so leid, dass du dein Kind verloren hast. Du warst bestimmt überglücklich über die Schwangerschaft und dann so was. Das muss schrecklich gewesen sein.
Ich wünsche dir ganz viel Glück für die zweite Kiwu! Es besteht noch Hoffnung, also versuche positiv zu denken.
Wie lange begleitet dich denn das ganze Thema schon? Hast du dir eine Grenze gesetzt, wann du abschließen willst damit? Wir haben uns die letzten 4 Jahre damit beschäftigt, ob wir es wagen sollen oder nicht. Für und Wider immer wieder durchdiskutiert. Tausend Ärzte gesprochen und immer wieder die selben Antworten bekommen. Das hat uns kaputt gemacht. Deshalb hab ich letztes Jahr die Reißleine gezogen und entschieden, dass wir das Thema jetzt ruhen lassen und uns mit einem Leben ohne Kinder abfinden. Leider ist das eben nicht so leicht...
Ach, da fällt mir ein, dass ich eine Sache noch nicht erwähnt habe. Eine Sache die absolut hilft in dieser Situation: ein Hund
Wir haben uns vor 1,5 Jahren einen Hund zugelegt und ich muss echt sagen, das hilft ungemein. Es ist natürlich nicht annähernd das gleiche wie ein Kind aber er gibt so viel. Ein Hund lenkt einfach ab. Uns hätte vorher die Stille in unserer Zweisamkeit fast erdrückt. Ich glaube ohne unseren Hund wäre ich schon durchgedreht.
Also mein Tipp an alle Frauen in der gleichen Lage, schafft euch ein Haustier an.

Hallo Sammy, 

danke für deine lieben Worte. 
Mein Baby zu verlieren war das schlimmste was mir in mein Leben passiert ist,  mit der Zeit ist es etwas besser zu ertragen.  Aber manchmal trifft der Schmerz einen wieder sehr hart.

Wir versuchen es nun über 1,5 Jahre aber meine Hormonwerte sind schlecht.
Daher setzt eher mein Körper die Grenze.
Aber da ich noch regelmäßig die Menstruation bekomme, scheint es noch Hoffnung zu geben.

Ich habe auch Tiere 2 Pudel Mix aber die habe ich schon 8 Jahre
Damit kuscheln ucwh sehr gerne,  sie trösten ein auch, wenn man traurig da sitzt.  <3

2 Vögel und ein Aquarium habe ich auch.

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23. August um 22:26
In Antwort auf brownie135

Ich weiß leider nicht wie das abläuft, hab es nur schon öfter hier gelesen die reden immer von einer sehr guten Klinik in der Ukraine. Mehr weiß ich leider nicht

Hatte ich auch mal mit ein Auge hier nebenher mitgelesen. 

Ich hoffe dass ich mit der 2. Kiwu mehr Glück habe.  

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